Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Zypern testet verpflichtend bei der Einreise

Seit 1. März 2021 werden in Zypern alle Personen, die über die Flughäfen Larnaka und Paphos einreisen einem RT-PCR-Test unterzogen. Für Personen, die aus Staaten kommen, die sich auf der grünen Liste befinden, übernimmt der Staat die Kosten. Alle anderen müssen die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen. Derzeit sind nur Australien, Island, Neuseeland, Saudi-Arabien und Singapur von der Quarantäne bei der Einreise befreit. Für diese Personen übernimmt jedoch der Staat die Kosten für den verpflichtenden PCR-Test bei der Einreise. Kommt man aus Gebieten, die orange oder gar rot eingestuft sind, so müssen die Kosten selbst bezahlt werden. Dies gilt vorläufig bis Ende März 2021. Wichtig: Zypern weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Terminreservierung notwendig ist. Die Kosten für den RT-PCR-Test betragen in Larnaka 30 Euro und in Paphos 32 Euro. Alternativ können auch die Leistungen anderer Labore auf Zypern in Anspruch genommen werden. Die Quarantäne gilt solange bis das Ergebnis feststeht. Nutzt man nicht die Testungen an den beiden Airports, so ist der Befund per E-Mail an [email protected] zu übermitteln. Achtung: Personen, die aus rot gelisteten Ländern kommen, müssen zusätzlich einen negativen PCR-Befund aus dem Herkunftsland bei der Einreise vorweisen. Derzeit sind Deutschland, Österreich und die Schweiz rot eingestuft. Zypern verlangt auch eine Einreisevoranmeldung, die sich Cyprus Flight Pass nennt. Die aktuelle behördliche Einteilung der Staaten sowie weitere Informationen können unter diesem Link auf der offiziellen Homepage abgerufen werden.

weiterlesen »

Lufthansa Technik tief in die roten Zahlen gerutscht

Der Umsatz der Lufthansa Technik AG ist im „Corona-Jahr“ 2020 um 43 Prozent auf 3.747 Millionen Euro gesunken. Die Wartungstochter des Kranichs sieht sich durch die Pandemie hart getroffen. Das Adjusted-Ebit sank in die Verlustzone auf -383 Millionen Euro. Die Pandemie führte ab dem zweiten Quartal 2020 zeitweilig zur weitgehenden Einstellung des weltweiten Flugverkehrs und damit zu umfassenden Stilllegungen und Ausflottungen von Verkehrsflugzeugen sowie zu Verschiebungen von Wartungsereignissen. In der Konsequenz brach auch die Nachfrage nach MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) an Flugzeugen, Triebwerken und Komponenten massiv ein. Lufthansa Technik bekam diese Entwicklung in der Auslastung seiner Werkstätten zu spüren. Temporär ging diese in bestimmten Geschäftsbereichen sogar um deutlich mehr als die Hälfte zurück, beispielsweise in den Bereichen Engines und Component Services. In der Folge musste das Unternehmen auch bereits seine Belegschaft verkleinern: Inklusive Fremdpersonal hat sich die Anzahl der weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Krise bereits um über 3.000 verringert, eine Reduktion von 12,5 Prozent gegenüber 2019. Dazu gehörten weltweit auch circa 1.900 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Betrachtet man nur das Eigenpersonal, so sank die Zahl im Jahresendvergleich um fünf Prozent auf 22.745 (Jahresende 2019: 23.855). Auch zahlreiche Investitionen mussten gestoppt oder verschoben werden. Die Aufwendungen dafür fielen mit 152 Millionen Euro daher deutlich geringer aus (Vorjahr: 313 Millionen Euro). „2020 war das bisher schwerste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Und doch können wir es mit einer gewissen Zuversicht abschließen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Bußmann. „Unser breites Produktportfolio und unser internationales Netzwerk haben uns vor noch Schlimmerem bewahrt. Wir haben

weiterlesen »

Kairo: SkyBird übernimmt ersten A320

Das in Kairo ansässige Startup SkyBird Airlines übernahm den ersten Airbus A320. Noch im Sommer 2021 will man Charterflüge von Europa nach Ägypten durchführen. Auf AOC und Betriebsbewilligung wartet man allerdings noch. Die erste Maschine ist der Airbus A320-200 mit der MSN 1873, der von Aero Capital Solutions gelast wird. Dies erklärte Firmenchef Magdy El Halfawy gegenüber CH-Aviation.com. Diese Maschine ist 18,5 Jahre alt und war zuletzt bei der lettischen SmartLyns Airlines im Einsatz. Zuletzt war der Zweistrahler in St. Athan abgestellt. El Halfawy führte gegenüber CH-Aviation.com weiters aus, dass er damit rechnet, dass AOC und Betriebsbewilligung ungefähr im Mai 2021 von der ägyptischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt werden. Initial will man im Sommer 2021 Charterflüge im Auftrag von Veranstaltern von Europa nach Ägypten durchführen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Operation mit weiten Maschinen ausgebaut werden. Der Einstieg ins Liniengeschäft ist zumindest kurzfristig nicht angestrebt.

weiterlesen »

Bern: Flybair hakt das Jahr 2021 ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird im Sommerflugplan 2021 keine Ferienflüge anbieten. Der Neustart wird in das Jahr 2022 verschoben. Im Vorjahr konnten nur 32 von 150 Rotationen durchgeführt werden. „Aufgrund des unsicheren Marktumfelds und der mangelnden Planungssicherheit infolge der Pandemie haben Verwaltungsrat und Management gemeinsam beschlossen, einen „Einfrierprozess“ einzuleiten und alle derzeit geplanten Flugoperationen während der diesjährigen Sommersaison abzusagen“, so das Unternehmen. Im Vorjahr schrieb der virtuelle Carrier einen Verlust in der Höhe von 760.000 Schweizer Franken. Gleichzeitig streitet man um einen höheren Betrag mit Helvetic Airways. Die Regionalfluggesellschaft pocht auf die Bezahlung der im Vorjahr abgesagten Flüge. Flybair bestreitet den Anspruch und fordert geleistete Anzahlungen zurück.

weiterlesen »

Auch im Inland: Sardinien führt Testpflicht ein

Die Mittelmeerinsel ist derzeit als einzige Region Italiens auf der lokalen Corona-Ampel weiß gestuft. Dabei handelt es sich um die niedrigste Risikostufe, die das südeuropäische Land kennt. Die Regionalregierung will nun den Zugang auf die Insel beschränken. Das hat zur Folge, dass nur Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder aber einen negativen Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen können, Sardinien betreten dürfen. Das betrifft nicht nur internationale Reisende, sondern auch Personen, die beispielsweise vom italienischen Festland aus anreisen. Der Präsident der Regionalregierung, Christian Solinas, will die Mittelmeerinsel zu einem Musterbeispiel für ganz Europa machen. Auch will er mit der Maßnahme verhindern, dass Neuinfektionen vom Festland eingeschleppt werden. Die Kontrollen sollen in den Häfen und Flughäfen durchgeführt werden. Ob diese Maßnahme hält, bleibt abzuwarten. Im Vorjahr wollte Sardinien eine Testpflicht für Einreisende – auch aus dem Inland kommend – einführen. Auf Antrag der Zentralregierung kippte ein Gericht die Verordnung. Damals wurde die Entscheidung damit begründet, dass es für die PCR-Testpflicht keine Notwendigkeit geben würde und diese die verfassungsmäßige Reisefreiheit einschränken würde.

weiterlesen »

Aer Lingus UK darf in die USA fliegen

Der UK-Ableger des IAG-Konzernmitglieds Aer Lingus erhielt – vorbehaltlich der Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung – die Genehmigung für die Durchführung von Flügen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Auf dem Flughafen Manchester errichtet Aer Lingus UK eine neue Basis. Ab dieser sollen unter anderem New Jork JFK, Orlando und Boston angeflogen werden. Die Flotte soll aus zwei Airbus A321LR und zwei A330-300 bestehen. Diese wurden von der Basis Shannon abgezogen und werden ins britische Register umgemeldet. Im Dezember 2020 suchte Aer Lingus UK bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an. Diese ist aufgrund des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union notwendig. Die IAG-Tochter will verstärkt in UK wachsen und tritt damit unweigerlich in den konzerninternen Wettbewerb mit British Airways. Die Basis Shannon hingegen meldete zuletzt die Bediensteten mit Wiedereinstellungszusage ab. Die Betroffenen sollen sich zwischenzeitlich Arbeitslosengeld holen.

weiterlesen »

Quarantäne: Burgenland verlängert auf 14 Tage

Das österreichische Bundesland Burgenland hebt die Quarantäne von zehn auf 14 Tage an. Dies gilt vorerst nur für Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden sowie deren Kontaktpersonen ersten Grades (K1). Auf Reisende hat die Maßnahme noch keine Auswirkungen, denn dabei handelt es sich um Bundesrecht. Ob Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die umstrittene Einreiseverordnung abermals verschärfen wird, ist noch nicht bekannt. Bereits vor einigen Wochen wollte der Minister das „Freitesten“ nach fünf Tagen streichen, musste jedoch auf Druck der ÖVP zurückrudern. Es bleibt daher abzuwarten, ob abermals der Reiseverkehr mit neuen Schikanen belastet wird. Generell dürfte jedoch der Trend bei Infizierten und Verdachtsfällen wieder zur zweiwöchigen Quarantäne gehen, denn der Koordinationsstab des Burgenlands begründete die Entscheidung am Sonntag mit der Umsetzung einer Empfehlung der Bundesregierung. Daher ist davon auszugehen, dass weitere Bundesländer nachziehen werden. Da Einreisebestimmungen in Österreich nicht Landes-, sondern Bundesrecht sind, gibt es zumindest vorläufig keine Änderungen für Reisende.

weiterlesen »

FlyArmenia-Landung im Iran im Fokus der Behörden

Am 21. Feber 2021 landete die von FlyArmenia Airways betriebene Boeing 737-300 mit der Registrierung EK-FAA Teheran. Zuvor sollte die Maschine von Armenien nach Estland und dann nach Gostomel geflogen werden. Die Maschine soll sich in nicht flugbereitem Zustand befunden haben, erhielt jedoch zu Wartungszwecken eine Ausnahmebewilligung von der Ukraine erteilt. Angemeldet war, dass die EK-FAA in Gostomel gewartet und damit flugtauglich gemacht wird. Anschließend sollte der Mittelstreckenjet wieder nach Armenien überstellt werden. Doch es kam ganz anders, denn die Maschine flog nach Varna und nahm dann –zumindest offiziell – Kurs auf Sharjah in dem Vereinigten Arabischen Emiraten. Gelandet wurde aber in Therean. Laut der Luftfahrtbehörde der Ukraine wurde die Ausnahmebewilligung missachtet, denn weder der Flug nach Verna, noch nach Teheran waren genehmigt. Lokale Medien im Iran berichten, dass das Flugzeug für eine Fluggesellschaft im Iran bestimmt sein soll. Armenien hat nun eine offizielle Untersuchung gegen Fly Armenia Airways eingeleitet. Im Extremfall könnte dem jungen Luftfahrtunternehmen der Entzug von AOC und Betriebsgenehmigung drohen. Die betroffene Boeing 737-300 befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Teheran. Es ist noch unklar, ob diese den Iran jemals wieder verlassen wird. Armenien ermittelt auch in die Richtung, dass die Maschine dorthin verkauft worden sein könnte. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das abgeschottete Land über dubiose Konstruktionen Flugzeuge beschafft, um das Embargo umgehen zu können. So sind über Zwischenhändler selbst Lufthansa-Maschinen in den Iran gelangt. Gegenüber CH-Aviation.com erklärte ein mit der Vertretung von FlyArmenia Airways beauftragter Rechtsanwalt, dass die Situation auf die „Fälschung

weiterlesen »

Verkehrsrechte: SunExpress lässt Air Cairo nach Hurghada fliegen

Aufgrund der Schließung des Deutschland-Ablegers kann SunExpress aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge zwischen der Bundesrepublik und Ägypten anbieten. Nun kooperiert man mit Air Cairo und will damit die entstandene Lücke schließen. Im Vorjahr sorgte die Schließung von SunExpress Deutschland für Aufsehen. Auch ziehen zahlreiche Mitarbeiter vor Gericht und klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf Eurowings Discover. Die türkische SunExpress darf aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge innerhalb der EU bzw. von der EU in Drittstaaten (ausgenommen Türkei) anbieten. Die Hurghada-Flüge werden daher künftig von der Egypt-Air-Tochter Air Cairo durchgeführt. SunExpress wird den Vertrieb koordinieren, die operative Durchführung erfolgt jedoch durch das ägyptische Luftfahrtunternehmen. Die Egypt Air Tochter führt Flüge von von insgesamt 14 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch und bietet bis zu 30 Verbindungen pro Woche. Ab Ende März sollen die Air-Cairo-Flugangebote nach Hurghada über SunExpress buchbar gemacht werden. „Ich bin davon überzeugt, dass das Air Cairo Produkt zu den Wünschen unserer Kunden passt. Unseren Partnern bieten wir ‘the best of both worlds’. Ein lokales Produkt zum unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis mit verlässlicher deutschsprachiger Ägypten-Expertise im Vertrieb“, erklärt Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. Derzeit ist geplant, mit dem Flugprogramm Ende Mai/Anfang Juni 2021 zu beginnen und es schrittweise bis zu den Sommerferien auszubauen. Im Laufe der Partnerschaft planen SunExpress und Air Cairo das gemeinsame Angebot auf weitere Flughäfen außerhalb des deutschsprachigen Raum auszuweiten.

weiterlesen »

Erstkunde: Wizz Air kauft Lufthansa-Software

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ist der erste Kunde der Technical Logbook Lösung der Lufthansa-Tochter Aviatar. Durch die neu entwickelte Anwendung wird Wizz Air den manuellen und papierbasierten Prozess der Erfassung von technischen Problemen während des Fluges/am Boden ersetzen und die digitale Lösung für die Zusammenarbeit zwischen Cockpit-Crew und Wartungspersonal implementieren. Das Technical Logbook bietet vorausgefüllte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, mit deren Hilfe technische Probleme des Flugzeugs während des Fluges und am Boden erfasst werden können. Es ersetzt damit zeitaufwändige manuelle Einträge in Papierbücher und verbessert die Datenqualität sowie die Transparenz. Die neue Anwendung funktioniert mit jedem Hardware-Gerät (z.B. Tablet, Smartphone oder Desktop-Computer) und bietet den Piloten jederzeit und überall Zugriff auf den Flugzeugstatus. Außerdem bietet sie Back-up-Prozesse für den Fall von Konnektivitätsproblemen. Die Verfügbarkeit von Daten in Echtzeit, die direkt mit dem M&E-System (Maintenance and Engineering System) verbunden sind, gewährleistet die Wartung bei der Ankunft und ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Pilot und Wartung – was zu geringeren Durchlaufzeiten und Kosten führt. Darüber hinaus hilft die standardisierte Datenstruktur den Fluggesellschaften Einblicke in Trendanalysen zu gewinnen. „Wir verfolgen das Ziel, eine papierfreie Airline zu werden und unseren ökologischen Fußabdruck weiter deutlich zu reduzieren. Deshalb freuen wir uns, als Erstkunde die Technical Logbook-Lösung von Aviatar in Partnerschaft mit Lufthansa Technik einzuführen. Aviatars Technical Logbook wird Wizz Air dabei helfen, diese Ziele zu erreichen, indem es ein vollständig papierloses Cockpit für unsere Crews und auch für die Wartung ermöglicht. Aufgrund der vollständigen Integration mit AMOS, d.h. auch einem Live-Feed ins MOC (Maintenance Operations

weiterlesen »