Amely Mizzi

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Amely Mizzi

CanaryFly stellt den Flugbetrieb bis 21. März 2021 ein

Die spanische Fluggesellschaft CanaryFly stellt ihren Flugbetrieb im Zeitraum von 11. Jänner bis 21. März 2021 gänzlich ein. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den jüngst verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen. Dazu Firmenchef Régulo Andrade in einer Medienerklärung: “Es gibt viele reguläre Passagiere, die aufgrund der Pandemie aufgehört haben zu fliegen. Die Kanarischen Inseln haben ihre Reisen zum Vergnügen oder zur Freizeit eingestellt und bewegen sich nur dann zwischen den Inseln, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Dies hat in den letzten Monaten zu einem deutlichen Rückgang der Auslastung praktisch aller unserer Flüge geführt.” Die Flotte von CanaryFly besteht aus sechs ATR72-500, die nahezu ausschließlich im Verkehr zwischen den kanarischen Inseln eingesetzt werden. Erst kürzlich wurde ein ATR72-500-Frachter angeschafft. Dieser wird demnächst kommerziell eingesetzt. Der Mitbewerber Binter Canaris teilte mit, dass der Flugbetrieb zwischen den kanarischen Inseln sowie zum spanischen und portugiesischen Festland aufrecht bleiben soll. Eine Einstellung ist momentan nicht angedacht.

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Dezember: BER verzeichnete leichten Aufwind

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im Dezember des Vorjahres 264.987 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit November 2020 hatte man um etwa 25 Prozent mehr Fluggäste, was insbesondere auf die Weihnachtszeit zurückzuführen ist. Gegenüber Dezember 2019 machte der Rückgang allerdings fast 90 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die Passagierzahlen dramatisch ein. „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Das Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt

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Ukraine International baute 1.000 Mitarbeiter ab

Bei Ukraine International haben seit dem Beginn der Coronakrise 1.000 Mitarbeiter ihren Job verloren. Das Unternehmen beschäftigte zuvor 2.560 Menschen. Der Personalabbau erfolgte laut Fluggesellschaft um den Betrieb optimieren zu können. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1,79 Millionen Passagiere befördert. Im Jahr 2019 zählte Ukraine International noch rund acht Millionen Reisende. Die Anzahl der Flugbewegungen ging auf etwa 17.000 Starts und Landungen zurück. Auch das Fracht- und Postaufkommen brach deutlich ein. Hatte man im Jahr 2019 noch 15,1 Millionen Kilogramm dabei, so waren es im Vorjahr nur noch 4,8 Millionen Kilogramm. Das Postvolumen reduzierte sich von 4,4 Millionen Kilogramm auf 1,35 Millionen Kilogramm. Im Hinblick auf den Sommerflugplan 2021 plant die ukrainische Fluggesellschaft 43 internationale Strecken zu bedienen. Weiters sollen sieben Routen innerhalb der Ukraine geflogen werden. Die Kapazität soll in etwa bei 64 Prozent des Jahres 2019 liegen.

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Qantas peilt internationales Comeback für Juli 2021 an

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas gibt sich zuversichtlich, dass ab 1. Juli 2021 wieder internationale Flüge nach Downunder möglich sein werden. Der Carrier nahm den Verkauf für die Ziele Los Angeles, Singapore, Hongkong, San Francisco, Tokio, London, Dallas und Johannesburg auf. Qantas leidet besonders stark unter den enorm scharfen Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Regierung Australiens im Kampf gegen das Coronavirus erlassen wurden. Bis mindestens 17. März 2021 sind internationale Reisen weitgehend verboten. Nur wenige Personengruppen dürfen einreisen. Lediglich in Richtung Neuseeland gibt es bereits Lockerungen. Das Management des Oneworld-Mitglieds setzt laut lokalen Medienberichten darauf, dass bis Mitte 2021 eine gewisse Durchimpfungsrate erreicht ist, so dass der internationale Flugbetrieb reaktiviert werden kann. Der Carrier kündigte bereits gegen Jahresende 2020 an, dass nur Passagiere, die eine Impfung nachweisen können, befördert werden. 

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Ab Montag: Deutschland verschärft die Einreisebestimmungen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Dienstagabend an, dass die Einreisebestimmungen weiter verschärft werden sollen. Kommt man aus einem “Risikogebiet” kommend in der Bundesrepublik Deutschland muss künftig ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Alternativ kann dieser – sofern eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist – auch unmittelbar nach der Einreise auf eigene Kosten absolviert werden. Auch wenn das Ergebnis negativ ist, muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch einen neuerlichen Test, der ebenfalls selbst bezahlt werden muss, beendet werden, vorausgesetzt dieser ist negativ. Merkel äußerte sich nicht dazu, ob künftig auch die wesentlich günstigeren Antigen-Tests anerkannt werden. Bislang pocht die Bundesrepublik auf negative PCR-Befunde. Österreich akzeptiert seit dem 19. Dezember 2020 auch Schnelltest-Ergebnisse. Der deutsche Luftfahrtverband BDL kritisiert die Ankündigung, dass in der Bundesrepublik künftig doppelt getestet werden soll. Besonders der Umstand, dass die neue Regelung schon am Montag in Kraft treten soll, würde Passagieren und Fluggesellschaften jegliche Möglichkeit der Vorbereitung nehmen.

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SkyUp kündigt auch Kiew-Memmingen an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine weitere Deutschland-Strecke an: Ab 30. März 2021 will der Carrier an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag von Kiew-Borispil nach Memmingen fliegen. Tickets sind bereits buchbar. SkyUp jammerte noch vor einigen Wochen herum, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie existenzbedrohend sind. Auch stand man bei der lokalen Flugsicherung in der Kreide und handelte sich eine Mahnklage ein. Nun kündigt die Billigfluggesellschaft eine Strecke nach der anderen an. Der Schwerpunkt der Expansion liegt auf Deutschland, aber auch nach Brno und Ostrava will man fliegen, berichtete Aviation Direct.

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Vereinigung Cockpit: „Tuifly verweigert Schlichtung“

Die Vereinigung Cockpit kritisiert die Geschäftsführung der Tui AG scharf, denn diese soll eine Schlichtung Konflikt über ein Maßnahmenpaket zur Krisenbewältigung in den Cockpits seiner deutschen Airline-Tochter Tuifly ablehnen. Nun appellieren die Arbeitnehmervertreter, dass die Politik, die dem Konzern bereits dreimal Staatshilfe gewährt hat, intervenieren soll. „Dass Tui unseren Vorschlag für eine Schlichtung so schnell vom Tisch fegt, ist in der derzeitigen Situation unklug und zeugt von der tief verwurzelten Verweigerungshaltung des Arbeitgebers“, so Marcel Gröls, im Vorstand der VC für Tarifpolitik zuständig. „Wir sind davon überzeugt, eine konstruktive Lösung finden zu können. Sollte der Staat sich in erheblichem Maße an Tui beteiligen, wie zuletzt in Medienberichten diskutiert wurde, muss sich die Politik ihrer Verantwortung für deutsche Arbeitsplätze bewusst werden und eine Schlichtung unterstützen. Tui möchte mit deutschen Steuergeldern eine Restrukturierung fahren, bei der in Deutschland Arbeitsplätze ab- und im Ausland aufgebaut werden. Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmeier werden in ihrer Krisenkompetenz natürlich auch daran gemessen werden, ob es gelungen ist, solche Eskapaden zu unterbinden.“ Zuletzt sahen die Pläne vor, dass die Flotte der deutschen Tuifly um etwa die Hälfte reduziert werden soll. Laut VC stehen damit bis zu 270 Piloten vor der Kündigung. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, dass bei den anderen konzerneigenen Fluggesellschaften wesentlich weniger abgebaut wird. Teilweise wurden sogar Neueinstellungen vorgenommen. In den Verhandlungen zwischen der Vereinigung Cockpit und der Tuifly-Geschäftsführung konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Zuletzt forderte die Gewerkschaft eine Schlichtung, die laut VC von der Airline abgelehnt wird. „Wir hoffen sehr, dass Tui jetzt endlich gesprächsbereit

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Istanbul-Atatürk versteigert herrenlose Flugzeuge

Wer Interesse an schon länger abgestelltem Fluggerät hat, könnte in der Türkei auf fündig werden. Der Betreiber des Atatürk Airports versteigert einige Maschinen. Für den Abtransport muss der jeweilige Höchstbietende allerdings selbst sorgen. Aus den Ausschreibungsunterlagen geht hervor, dass folgende Maschinen unter den Hammer kommen: Antonow An-12B (CAT Cargo, TC-KET, MSN: 402808, Rufpreis: 28.237 U.S.-Dollar) Airbus A310-300 (Saga Airlines, TC-SGB, MSN: 562, Rufpreis: 67.230 U.S.-Dollar) Cessna 172 (Mestaş Elektronik Ve Turizm, TC-MHK, Rufpreis: 4.033 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-OYC, MSN: 79, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-COA, MSN: 128, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) Airbus A300-B4 (Bosphorus European Airways, TC-OIM, MSN: 94, Rufpreis: 73.954 U.S.-Dollar) McDonnell Douglas MD-82 (Tarhan Air, TC-TTB, MSN: 49144, Rufpreis: 53.784 U.S.-Dollar) McDonnell Douglas MD-82 (Tarhan Air, TC-TTA, MSN: 48096, Rufpreis: 53.784 U.S.-Dollar) Piper PA-23-250 (Duha Aviation, TC-CHY, MSN: 27-7654130, Rufpreis: 10.757 U.S.-Dollar) Die Versteigerung findet am 14. Jänner 2020 um 14 Uhr 30 Lokalzeit in der Generaldirektion des staatlichen Flughafenbetreibers statt. Diese befindet sich in der Innenstadt von Istanbul. Personen, die an der Versteigerung teilnehmen wollen, müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Auktion einen Kapitalnachweis vorweisen.

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Abgang von Andreas Otto verursacht AUA Kosten in Millionenhöhe

Der Umbau der Führungsetage von Austrian Airlines könnte das Unternehmen viel Geld kosten, denn noch nicht einmal der Aufhebungsvertrag mit dem ehemaligen Chief Commercial Officer Andreas Otto ist in trockenen Tüchern, berichtet die österreichische Tageszeitung “Der Standard”. Das Unternehmen kommunizierte ursprünglich, dass der Manager das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen habe. Sein Vertrag wäre noch bis 2022 gelaufen und nun kommt ans Licht, dass die Aufhebungsvereinbarung noch nicht unter Dach und Fach ist. Der Standard schreibt, dass der Aufsichtsrat sich diesem Thema eigentlich noch vor Weihnachten annehmen wollte, doch es bei den Ansprüchen des Managers “Probleme” gäbe. Ihm stehen zwei Jahresgehälter und der Bonus für 2019 zu. Somit wird der “freiwillige Ausstieg” des Andreas Otto eine teure Angelegenheit für Austrian Airlines. Die Boni für 2019 sorgten im Sommer 2020 für große Verwunderung, denn kurz vor der Überweisung der Staatshilfe wurden die “Gehaltsrückstände” – so die offizielle Kommunikation – an das Management ausbezahlt. Erst unter erheblichem politischem und öffentlichem Druck willigte der Vorstand nach Außen hin ein, dass man auf die rund 500.000 Euro verzichten wird. Von einem echten Verzicht kann aber keine Rede sein, denn das Geld wurde lediglich gestundet, so dass die Führungsriege zu einem späteren Zeitpunkt auf die Auszahlung pochen kann. Ein Beispiel hierfür wäre der Austritt aus dem Unternehmen und juristisch wird es für den Carrier knifflig: Die variablen Gehaltsbestandteile sind vertraglich vereinbart und ohne rechtswirksamen Verzicht des Empfängers wird die AUA nicht drumherum kommen zu bezahlen. Umgekehrt gibt es aber ein Boni-Verbot in den Vereinbarungen mit

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Abriss: Klagenfurt entfernt 80-jährigen Hangar

Kurz vor Weihnachten wurde in Klagenfurt mit dem Abriss eines rund 80-jährigen Hangars begonnen. Dies hat Auswirkungen auf die Polizeihubschrauber, denn diese müssen in einem Provisorium unterkommen. Die Räumlichkeiten für die Crews sind vorläufig in Form von Containern bereitgestellt. Die Betreibergesellschaft begründete den Schritt damit, dass Gefahr im Verzug herrsche. Auch wurde darauf verwiesen, dass es zuletzt stark hineingeregnet habe. Das an den Hangar angeschlossene Bürogebäude wird ebenfalls abgetragen. Die Flugpolizei musste daher in ein Provisorium umziehen. Deren Fluggerät ist vorübergehend in der Halle des Bundesheeres eingestellt.  Ist ist derzeit völlig unklar wie lange das Provisorium andauern wird. Zwar wird über einen Neubau in der Nähe des ÖAMTC-Stützpunkts, der sich außerhalb des Areals befindet, gesprochen, jedoch ist noch nichts spruchreif. Wesentlich komplizierter ist die Situation aber für Vereine und Privatpiloten, denn auch diese mussten sich nach einer neuen Lösung umsehen.

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