Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ex-Latam A350 und Dreamliner unter dem Hammer

Insgesamt 17 Verkehrsflugzeuge, die vormals bei der Latam Airlines Gruppe im Einsatz waren, kommen im Rahmen einer Aktion unter den Hammer. Es handelt sich jedoch nicht um „Altmetall“, denn auch junge Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350-900 werden versteigert. Alle 17 Maschinen befinden sich im Eigentum von Skyworks Leasing. Aufgrund des in den Vereinigten Staaten geführten Chapter-11-Verfahrens konnte Latam die betroffenen Jets vorzeitig zurückgeben. Für den Lessor ist das aber ein Problem: Man hat keinen neuen Leasingnehmer. Daher will man die Flugzeuge an den Höchstbietenden verkaufen. Laut Skyworks können Interessierte am 14. April 2021 für nachstehende Maschinen bieten: 2x Airbus A350-900 (ehemalige Registrierungen: PR-XTB, PR-XTA) 4x Boeing 787-9 (ehemalige Registrierungen: CC-BGH, CC-BGG, CC-BGF, CC-BGE) 11x Airbus A321-200 An der Auktion kann grundsätzlich jede interessierte Person, die das notwendige „Kleingeld“ und damit verbundene Sicherheiten nachweisen kann. Der Eigentümer der Flugzeuge stellt auf Anfrage auch Unterlagen zur Verfügung. Personen bzw. Unternehmen, die ein ernsthaftes Kaufinteresse glaubhaft machen können, haben auch die Möglichkeit vor der Auktion eine Besichtigung der Jets zu vereinbaren.

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Mallorca-Boom: 600 Prozent mehr Buchungsanfragen

Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem starken Anstieg der Neubuchungen. Das Portal Skyscanner verzeichnete eigenen Angaben um 600 Prozent mehr Suchanfragen. Laut dem Reisevermittler lag Palma de Mallorca bereits in den vergangenen Wochen auf Platz 2 der meistgesuchten Reiseziele für die Osterzeit. Die Sicherheit der Aufhebung der Reisewarnung nimmt vielen Reiselustigen die letzte Hürde zur Buchung und bringt Palma de Mallorca auf Platz 1 der meist gesuchten Ziele zu Ostern. Den größten Ansturm auf die Flüge zur Lieblingsinsel der Deutschen verzeichnete Skyscanner vergangenen Sonntag, als die Reisewarnung offiziell fiel. Beliebtestes Anreisedatum für den Osterurlaub ist Karfreitag. Mit einer durchschnittlichen Reisedauer von weniger als einer Woche steht für Ostern für viele Deutschen scheinbar ein Kurztrip in die Sonne an – die meisten suchten nach Tickets für zwei Personen. Bei Buchung vergangenes Wochenende bezahlten Nutzer durchschnittlich 250 Euro für ihren Mallorca-Flug. Wenn die Mallorca-Reise mit mehr Vorlauf gebucht wird, werden die Ticketpreise günstiger: So sind beispielsweise am 16. April 2021 noch Flüge für unter 100 Euro buchbar.

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Bulgarien will Tourismus am 1. Mai 2021 starten

Die bulgarische Regierung kündigte an, dass die touristische Saison am 1. Mai 2021 eröffnet werden soll. Personen, die eine Covid-Impfung oder eine Genesung vorweisen können, sollen Erleichterungen erhalten. Für alle anderen soll nach derzeitigem Planungsstand bei der Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig sein. Das Tourismusministerium kündigte auch an, dass beispielsweise in Hotels in den gemeinschaftlichen Räumen die Maskenpflicht beibehalten wird. An den Stränden haben die Schirme mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt aufgestellt zu werden. Unter Sonnenschirmen dürfen maximal zwei Personen sitzen. Davon ausgenommen sind Familien. Für die Urlaubsorte Varna und Burgas soll auch an grünen Korridoren gearbeitet werden. Das bedeutet, dass es zu Ausnahmen bezüglich der PCR-Tests kommen könnte. Im Vorjahr brach der Tourismus aufgrund der Pandemie und der insbesondere von Deutschland und Österreich ausgesprochenen Reisewarnungen ein. Etwa 80 Prozent der Hotels rund um Varna und Burgas blieben mangels Buchungen geschlossen.

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2020: Kunden mieden Reisebüros und buchten lieber direkt

Obwohl Kunden von Pauschalreisen besser abgesichert sind, ist laut einer Studie des Deutschen Reiseverbands der Marktanteil der Veranstalter und Reisebüros im Vorjahr auf 39 Prozent gesunken. Im Jahr 2019 hatte man noch 51 Prozent. Der Umsatz ging um 66 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro zurück. Zulegen konnte der Direktvertrieb der Leistungsträger. So konnten Fluggesellschaften, Hotels, Autovermietungen sowie Bus- und Bahnunternehmen ihren Marktanteil von 37 Prozent auf 48 Prozent steigern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ging der Umsatz um etwa 40 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zurück. Der Marktanteil der Online-Portale von Vermittlern lag bei 13 Prozent. Erwirtschaftet wurde ein Umsatz von 4,1 Milliarden Euro – im Vergleich mit 2019 ein Rückgang um die Hälfte. Aus den Entwicklungen des Vorjahrs lässt sich der Trend ablesen, dass in der Krise verstärkt direkt bei den Leistungsträgern gebucht wurde. Aus welchen Gründen sich die Kunden zu diesem Schritt entschlossen haben, ist unklar. Möglicherweise bestand größeres Vertrauen, wenn die Buchungen „selbst in der Hand“ waren. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser Trend auch heuer anhält.

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Indien schreibt Subventionen für 392 Strecken aus

Die Regierung Indiens schreibt Subventionen für stolze 392 Regionalstrecken aus. Dabei handelt es sich ausschließlich um Routen, die noch nicht bedient werden oder aber bereits seit einigen Jahren brachliegen. Vor einiger Zeit rief der Subkontinent unter der Bezeichnung „UDAN-RCS“ ein Programm ins Leben, das die Konnektivität innerhalb Indiens verbessern soll. Der Staat subventioniert dabei Strecken, um die Ticketpreise für die Bevölkerung leistbar zu machen. Nun will man 392 zusätzliche Domestic-Routen etablieren. Ab sofort können sich indische Airlines um die Zuschüsse und damit die Zuschläge für die Routen bewerben. Die ausgeschriebenen Strecken sind in verschiedene Prioritäten eingeteilt, wobei der Fokus offensichtlich auf der Anbindung abgelegener Regionen an Drehkreuze liegt. In diesem Zusammenhang kommt der Umstand, dass Air India derzeit auf der Suche nach ATR-Piloten ist, gar nicht überraschend. Zahlreiche Strecken haben kein Potential für den Betrieb mit Jets.

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Kiew: Bees Airlines hebt am Donnerstag erstmal ab

Das Startup Bees Airline erhielt seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine die ersehnte Betriebsgenehmigung und das AOC erteilt. Der Carrier will bereits am 18. März 2021 die ersten kommerziellen Flüge von Kiew-Schuljany nach Sharm el Sheikh durchführen. Homebase der neuen Fluggesellschaft ist der sich innerhalb des Stadtgebiets von Kiew befindliche Schuljany-Airport. Dieser trägt den IATA-Code IEV und wird unter anderem von Motor Sich Airlines, Wizz Air, Alitalia und zahlreichen anderen Fluggesellschaften angesteuert. Die meisten Airlines nutzen jedoch den sich weit entfernt der ukrainischen Hauptstadt befindlichen Borispil Airport. Bees Airlines überstelle vor einigen Tagen die erste Boeing 737-800 nach Kiew-Schuljany. Die Flotte wird zum Start aus zwei Maschinen dieses Typs bestehen. Die Registrierungen sind UR-UBA und URBB. Beide Flugzeuge waren vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Lackierung wurde im niederländischen Woendsrecht vorgenommen. Im Mai 2021 sollen weitere zwei Boeing 737-800 zur Flotte stoßen. Woher die beiden zusätzlichen Maschinen stammen werden ist noch unklar.

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TAP: Portugal reicht 463 Millionen Euro in Brüssel ein

Die portugiesische Regierung stellte an die EU-Kommission einen Genehmigungsantrag für eine weitere Staatshilfe für TAP Air Portugal. Diese wird mit 463 Millionen Euro beziffert. Im Vorfeld gab es einen harten Schlagabtausch zwischen den Gewerkschaften, der Geschäftsleitung und der Regierung, die Stellenabbau und Lohnkürzungen verlangte. Lissabon rechnet damit, dass die Wettbewerbshüter in Kürze grünes Licht erteilen werden. Derzeit geht man davon aus, dass die Genehmigung seitens der EU-Kommission Anfang April 2021 erteilt wird. TAP Air Portugal ist aufgrund der Corona-Pandemie stark angeschlagen. Die Bezüge des Personals wurden gekürzt, wobei die Regierung äußerst hart vorgegangen ist. Der Carrier befindet sich mehrheitlich im Eigentum des Staats Portugal. Zwar wurde vor einigen Jahren eine Teilprivatisierung vorgenommen, jedoch stieg die Beteiligung der öffentlichen Hand stetig an. Der Sanierungsplan sieht unter anderem vor, dass der Personalstand deutlich reduziert werden soll. Auch sollen die Beschäftigten in Zukunft weniger Lohn erhalten. Wer die Zustimmung nicht erteilt, riskiert die zwangsweise Kürzung des Lohns oder gar die Kündigung.

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Frankfurt: Terminal 2 soll im Juni 2021 reaktiviert werden

Fraport-Chef Stefan Schulte geht davon aus, dass das Passagieraufkommen auf Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, ab ungefähr Juni 2021 wieder stark ansteigen wird. Daher will man das derzeit geschlossene Terminal 2 reaktivieren. Der Manager erklärte am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Jahreszahlen, dass derzeit geplant ist, dass im Juni sowohl das Terminal 2 als auch die Nordwestbahn wieder in Betrieb genommen werden sollen. Momentan werden aufgrund der geringen Nachfrage alle Flüge im Terminal 1 abgefertigt. Ob die Ankündigungen tatsächlich umgesetzt werden, hängt von den Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate ab. Bei Fraport ist man optimistisch, dass sich die Nachfrage ab ungefähr Juni 2021 steigern wird.

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Argentinien deckt Corona-Import aus Cancun auf

Die Regierung Argentiniens ist nach einem Flug von Cancun nach Buenos Aires in Sorge, denn von 149 Passagieren wurden 44 mittels PCR positiv auf das Coronavirus getestet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag. Die Anzahl weitete sogar noch aus, denn auf anderen Flügen von Mexiko nach Buenos Aires wurden weitere 55 Infizierte gefunden. Die hohe Anzahl der positiven Fälle, die mit Verkehrsflugzeugen von Mexiko nach Argentinien eingereist sind, bereitet der Regierung ernsthafte Sorgen. Nun appelliert man an die Bevölkerung Reisen in den betroffenen Staat zu unterlassen. Das offizielle Argentinien befürchtet eine größere Corona-Problematik rund um Cancun. Erst kürzlich wurde der innerstädtische Airport Buenos Aires Jorge Newbery reaktiviert. Diese Erkenntnis könnte auch die Aufmerksamkeit der europäischen Regierungen auf sich ziehen, denn Cancun gilt als besonders beliebtes Urlaubsziel. Lufthansa teilte vor wenigen Tagen mit, dass man in Richtung Mexiko einen starken Anstieg der Nachfrage verzeichnet. Daher stockt man auch die Flüge in das Land auf. Noch gibt es keine Entscheidung der deutschen Regierung, jedoch ist anzunehmen, dass man die Entwicklungen im Auge behält. Das Reiseaufkommen zwischen Cancun und Buenos Airlines ist derzeit durchaus hoch. Beispielsweise setzt Aerolinas Argentinas regelmäßig Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200 ein. Die Regierung Argentiniens will nun aus Mexiko kommende Passagiere schärfer prüfen, denn man befürchtet, dass man sich andernfalls neue Corona-Cluster „einfliegen“ könnte. Daher wäre es gar nicht abwegig, wenn schon bald die Regierungen verschiedener EU-Staaten mit entsprechenden Restriktionen reagieren könnten.

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Wizz Air: Investor Indigo Partners senkt Beteiligung deutlich ab

Der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners senkt die Beteiligung an der Wizz Air Group auf unter neun Prozent. Laut Börsenmitteilung wurden 7,69 Millionen Aktien über die Barclays Bank verkauft. Der Aktionär gilt als wichtiger Investor der Billigfluggesellschaft. Der Wert der Transaktion beträgt rund 555 Millionen U.S.-Dollar. Indigo Partners hielt zuvor etwa 17,5 Prozent an der börsennotierten Wizz Air Group. Nun sank die Beteiligung auf 8,5 Prozent ab. Der Verkaufserlös fließt ausschließlich dem Aktionär zu, so dass die Airline nichts erhalten wird. Der Aktienkurz des Billigfliegers gab nach Bekanntwerden der Transaktion stark nach. Indigo Partners und Wizz Air verbindet eine langjährige gemeinsame Geschichte. Seit 2004 ist der Investor bei der Billigfluggesellschaft an Bord, reduzierte jedoch schrittweise die Höhe der Beteiligung. Demnach kommt der nunmehrige Aktienverkauf nicht überraschend. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Billigfliegers soll die Transaktion nicht haben.

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