Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schauinsland-Reisen startet kostenpflichtige Storno-Option

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen bietet nun gegen Aufpreis eine flexible Storno-Option an. Mit dieser kann die Buchung bis 22 Tage vor Abflug storniert werden. Die Option kostet etwa 30 Euro. Vor wenigen Wochen führte Tui ebenfalls Stornooptionen gegen Aufpreis ein. Bei Schauinsland-Reisen soll der Reisepreis – ausgenommen 29 Euro für die Option – erstattet werden. Derzeit bietet der Tour Operator diese für Pauschalreisen und vereinzelt auch für Hotel only bzw. Flug only an.

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Condor: Teckentrup rechnet mit 70 Prozent des Volumens von 2019

Wie die Nachfrage im Sommer 2021 sein wird weiß momentan noch niemand so genau. Condor-Chef Ralf Teckentrup ist jedenfalls der Ansicht, dass es zu keinem Preiskrieg kommen wird und das von Ihm geleitete Unternehmen die „Plätze zu vernünftigen Preise verkaufen“ kann. Dies erklärte er gegenüber Touristik Aktuell. Auch ist Teckentrup was die Nachfrage anbelangt durchaus optimistisch, denn er rechnet damit, dass „mindestens 70 Prozent des Volumens von 2019“ verkauft werden kann. Bedingt dadurch, dass die Branche zunehmend auf kurzfristige Buchungen einstellt, wird es heuer kaum Last-Minute-Angebote geben. Geplant werden für den Sommer 2021 nur profitable Strecken. Raum für Experimente gibt es laut dem Condor-Chef nicht.

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Russische Luftfahrt um 46 Prozent eingebrochen

Die russischen Fluggesellschaften sind vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen, denn im Vorjahr wurde ein Rückgang von „nur“ 46 Prozent verzeichnet. Die Airlines beförderten gemeinsam 69,17 Millionen Reisende, teilte die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya mit. Dabei dürfte für die Carrier die Größe des Landes und die damit verbundenen Möglichkeiten im Inland zu fliegen vorteilhaft gewesen sein. Der internationale Verkehr brach aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark ein und spielt in der Statistik kaum eine Rolle. Die meisten Passagiere flogen im Jahr 2020 mit Aeroflot und S7 Airlines. Die fünf größten Airlines der Russischen Föderation weisen nachstehende Fluggastzahlen für das Vorjahr aus: Aeroflot: 14,6 Millionen Passagiere – 61 Prozent Rückgang S7 Airlines: 12,3 Millionen Passagiere – 31 Prozent Rückgang Pobeda: 9,1 Millionen Passagiere – 12 Prozent Rückgang Rossiya: 5,7 Millionen Passagiere – 51 Prozent Rückgang Ural Airlines: 5,6 Millionen Passagiere – 41 Prozent Rückgang

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Wizz Air Hungary steuert künftig Dubai-DXB an

Am Freitag ist Wizz Air Abu Dhabi erstmals auf dem Flughafen Athen gelandet. Dies war auch der Premierenflug, der aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden musste. Die junge Airline ist ein Joint-Venture zwischen der Abu-Dhabi-Holding ADQ und Wizz Air Holdings plc. Die ungarische Konzernschwester wird künftig ab Dubai International (DXB) fliegen und dem Airport Dubai World Central (DWC) den Rücken kehren. Wizz Air Hungary setzt vorerst vier Airbus A321neo ein und baut schrittweise das Streckennetz auf. Die Destination Thessaloniki soll am 4. Feber 2021 aufgenommen werden. Nach Tel Aviv will Wizz Air Abu Dhabi ab 12. Feber 2021 fliegen. Der Konzern änderte aber zwischenzeitlich seine VAE-Strategie, denn ursprünglich war geplant das Angebot, das ab Dubai World Central (DWC) durchgeführt wurde komplett nach Abu Dhabi zu verlagern. Nun werden von Wizz Air Hungary drei Ziele ab Dubai International (DXB) angeboten. Folgende Ziele bietet die Wizz Air Group ab Dubai (DXB) an: Sofia Budapest Bukarest Die nachstehenden Ziele bietet die Wizz Air Group ab Abu Dhabi an: Eriwan Sofia Kutaissi Athen Thessaloniki Tel Aviv Kattowitz Bukarest Cluj Odessa Budapest Larnaka Alexandria

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Austrian Airlines rechnet mit FFP2-Pflicht

Einfache MNS-Masken haben in Österreich ab 25. Jänner 2021 in vielen Bereichen ausgedient. Die Bundesregierung will, dass ab diesem Tag unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln FFP2-Masken getragen werden müssen. Laut Gesundheitsministerium gilt dies auch in Flugzeugen. Austrian Airlines geht davon aus, dass ab 25. Jänner 2021 das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben werden muss. Allerdings geht es der AUA wie vielen österreichischen Betrieben: Außer der mündlichen Ankündigung der Regierung rund um Sebastian Kurz ist noch nichts bekannt. Die entsprechende Verordnung ist noch gar nicht im Bundesgesetzblatt publiziert worden. Eine Sprecherin der Austrian Airlines sagte gegenüber Aviation Direct: „Wir warten zu dem Thema noch auf entsprechende Bestätigung seitens der Behörden, gehen aber davon aus, dass das auch für uns gilt“. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken, denn aufgrund internationaler Abkommen kann die österreichische Regierung nur Airlines mit österreichischer Zulassung zur FFP2-Pflicht verdonnern. Bei ausländischen Carriern – ausgenommen im Inlandsverkehr – ist das nicht möglich. Näheres dazu in diesem Artikel.

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EASA will B737-Max Flugverbot kommende Woche aufheben

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA wird voraussichtlich kommende Woche dem Muster Boeing 737 Max die Wiederzulassung erteilen. Das kündigte Behördenleiter Patrick Ky im Rahmen einer Onlineveranstaltung an. Der Maschinentyp ist in Europa seit fast zwei Jahren mit einem Flugverbot belegt. Dem waren zwei fatale Abstürze mit 346 Toten vorausgegangen. Als Ursache galt das fehlerhafte Steuerungsprogramm MCAS. Die EASA ist nun der Ansicht, dass die von Boeing vorgenommenen Nachbesserungen die Anforderungen an die Flugsicherheit erfüllen. Unter anderem in den Vereinigten Staaten und in Brasilien ist die Boeing 737 Max wieder im kommerziellen Einsatz. Bevor die Operators ihre Maschinen wieder fliegen dürfen, müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Piloten eine spezielle Schulung absolvieren. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass in Europa bereits in der kommenden Woche die ersten Boeing 737 Max wieder mit Passagieren fliegen werden.

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Gar nicht geflogen? Holen Sie sich Steuern und Gebühren zurück!

Immer wieder kommt es vor, dass man einen Flug nicht antreten kann oder will. Zumeist sind die Tarife nicht rückerstattbar, so dass Sie gar nichts zurückbekommen, wenn Sie stornieren oder als so genannter „No-Show“ gar nicht zum Airport erscheinen. Doch ganz leer gehen Sie nicht aus, denn Sie haben das gesetzlich verankerte Recht auf Rückerstattung der Steuern und Gebühren. Warum? Ihre Airline muss diese nur dann entrichten, wenn Sie tatsächlich geflogen sind. Das wichtigste vorab: Die Rechtsgrundlage für den Erstattungsanspruch ist die EU-VO 1008/2008. Diese kann unter diesem Link im PDF-Format in deutscher Sprache heruntergeladen werden.  Was bekommt man zurück, wenn man nicht geflogen ist? In jedem Fall haben Sie den gesetzlich verankerten Anspruch auf Rückzahlung der Steuern und Gebühren. Ob Sie auch Teile des Flugpreises („Netto-Airfare“) zurückbekommen, hängt davon ab, ob Sie einen Tarif gebucht haben, der zurückerstattet werden kann. Sie finden diese Information während der Flugbuchung auf der Homepage der Airline und danach auf Ihrer Buchungsbestätigung. Auch die Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft geben Ihnen darüber Auskunft. Die Arbeiterkammer erklärt Ihre Ansprüche so: „Aufgrund einer EU-weiten Regelung (EG-VO Nr. 1008/2008) müssen neben dem eigentlichen Flugticketpreis die staatlichen Steuern, Flughafengebühren, sowie sonstige Gebühren, Zuschläge und Entgelte, wie etwa diejenigen die mit der Sicherheit oder dem Kraftstoff in Zusammenhang stehen, gesondert ausgewiesen sein. Oft findet man diese Steuern, Gebühren und Abgaben auf der Rechnung neben dem Flugticketpreis unter der Bezeichnung „Tax“. Diese Gebühren werden zugunsten Dritter gemeinsam mit dem Ticketpreis von der Fluglinie eingehoben und bei Antritt des Fluges abgeführt. Wenn der Flug jedoch

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Air Canada: Aus zwei Boeing 767-300 werden Frachter

Das kanadische Star-Alliance-Mitglied Air Canada veräußerte im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals zwei Boeing 767-300ER an Cargo Aircraft Management. Die beiden Maschinen werden in Frachter umgewandelt und anschließend vom Carrier auf Cargorouten eingesetzt. Es wird sich dann um die ersten reinen Frachtflugzeuge in der Flotte von Air Canada handeln. Es wird nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Maschinen folgen könnten. Der Umbau wird von Cargo Aircraft Management vorgenommen. In der Vergangenheit hatte das kanadische Luftfahrtunternehmen bereits einige Cargo-Maschinen. Dabei handelte es sich um Douglas DC-8, die jedoch in den 1990er Jahren ausgeflottet wurden. Momentan sind sechs Airbus A330-300 und drei Boeing 777-Maschinen im Cargoverkehr im Einsatz. Dabei handelt es sich um Passagierflugzeuge, die als so genannte „Behelfsfrachter“ fungieren. Diese Vorgehensweise haben aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Fluggesellschaften gewählt.

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Anleihe: Singapore organisierte sich weitere 500 Millionen Dollar

Für den Verwendungszweck „Ankauf von Flugzeugen“ organisierte sich Singapore Airlines über eine Anleihe 500 Millionen U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Laut Erklärung des Unternehmens war das Papier mit 2,85 Milliarden U.S.-Dollar überzeichnet. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 5,5 Jahre bei einer Verzinsung von drei Prozent. „Die Emission stärkt die Liquiditätsposition des Unternehmens weiter und bietet SIA die finanzielle Flexibilität, um mittel- bis langfristiges Wachstum über die Covid-19-Pandemie hinaus zu erzielen“, so der Carrier in einer Aussendung. Im Finanzjahr 2020/2021, das im März endet, organisierte sich Singapore Airlines bislang zehn Milliarden U.S.-Dollar auf dem Kapitalmarkt. Die bislang höchste Anleihe wurde im April 2020 herausgegeben. Das Unternehmen erklärte, dass mit Jahresende von den 6,6 Milliarden U.S-Dollar noch 1,3 Milliarden U.S.-Dollar vorhanden waren.

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FlyDubai kehrt im Feber 2021 nach Bratislava zurück

Die Emirates-Schwester FlyDubai beabsichtigt vorzeitig nach Bratislava zurückzukehren. Das Angebot ruht sein dem 13. März 2020, denn damals untersagte die Regierung der Slowakei sämtliche internationale Flüge. Nun kündigt Billigflieger an, dass die Dubai-Bratislava-Strecke am 6. Feber 2021 reaktiviert wird. Vorerst will FlyDubai jeweils samstags zwischen den beiden Städten fliegen. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800. Die slowakische Fluggesellschaft Air Explore bietet derzeit eine Nonstopverbindung nach Stockholm-Arlanda an. Diese wird an Sonntagen, allerdings nur zweimal pro Monat, bedient. Da der Carrier aufgrund der Corona-Pandemie viele ACMI-Aufträge verloren hat, versuchte man sich bereits im Sommer 2020 auf eigene Rechnung auf der Linie.

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