Amely Mizzi

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Amely Mizzi

VIR: „Was ist an einem Hotelzimmer gefährlicher als einem Baumarkt?“

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. übt harte Kritik an der jüngsten Bund-Länder-Konferenz und wirft vor, dass „schon wieder die Touristik geopfert werden soll“. VIR-Präsident Michael Buller fordert nun vollständigen Schadenersatz für die Branche. Weiters sagte der Funktionär es sei „mehr als enttäuschend, dass man die Touristik wider besseres Wissen immer wieder als Sündenbock für das eigene Versagen in den vergangenen Monaten heranzieht.“ Auch stellt er die Frage was an einem Hotelzimmer gefährlicher sein soll als an einem Baumarkt. Der Verbandschef fordert von den Politikern eine Öffnungs-Perspektive für den gesamten Tourismus mit klaren Richtlinien und Auflagen, ohne dass durch willkürliche Quarantäne-Regeln das Reisen erschwert wird. „Es geht nicht um das Reisen über Ostern, sondern dass überhaupt eine Perspektive eröffnet wird. Die Konzepte dazu liegen von den einzelnen Branchenvertretern seit Monaten auf dem Tisch“, zeigt sich Michael Buller verärgert darüber, dass die Experten und sogar die eigene Studie des Robert Koch Instituts zu Urlaubsreisen von der Politik ignoriert werden. „Eine Branche die seit fünf Monaten geschlossen ist, kann nicht der Verursacher für die dritte Welle sein“, bekräftigt der VIR-Vorstand. Auch die Bedeutung der Touristik werde „seit einem Jahr massiv unterschätzt.“ Michael Buller: „Es ist eine Branche mit drei Millionen direkten und mehr als 1,2 Millionen indirekten Arbeitsplätzen, viel größer als beispielsweise die Automobilbranche.“ Im Vergleich sei es unvorstellbar, dass die Mobilität eingeschränkt wird, indem man die Produktion von Autos über 12 Monate untersagt in Deutschland. Der VIR-Vorstand fordert als Konsequenz eine „vollumfängliche Entschädigung“ für die Touristik. „Hier muss jetzt auch der ausgefallene

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Kurzarbeit bis März 2022 – Günther Ofner ist dafür

Kurz nach seinem Amtsantritt sagte Österreichs Arbeitsminister Martin Kocher (parteilos), dass die Kurzarbeit ungefähr ab Juli 2021 zurückgefahren werden soll. Nun deutet das Regierungsmitglied an, dass es zu einer Verlängerung bis zumindest Ende März 2022 kommen könnte. Vor einigen Wochen fügte Kocher, der als Hardliner gilt, hinzu, dass das Zurückfahren der Kurzarbeit im Juli 2021 begonnen werden soll, sofern es die Pandemie- und Arbeitsmarktlage zulässt. Es ist in der Tat davon auszugehen, dass manche Branchen dieses Arbeitsmarktmittel nicht mehr benötigen werden, aber in der Luftfahrt dürfte das nicht der Fall sein. Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, bezeichnete den Vorstoß von Martin Kocher, dass die Kurzarbeit bis Ende März 2022 verlängert werden könnte, als „gute und beruhigende Nachricht für zehntausende Beschäftigte, die um ihre Zukunft bangen“. Gleichzeitig rechnet der Manager damit, dass die Erholung bis mindestens 2023 dauern wird. Möglicherweise noch länger. „Der Vorstoß von Arbeitsminister Martin Kocher zur Verlängerung der Korona-Kurzarbeit bis März 2022 ist daher ein wichtige und beruhigende Nachricht für zehntausende Beschäftigte und ihre Familien, die um ihre berufliche Zukunft bangen“, so Ofner. „Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist ein in der detaillierten Ausgestaltung möglichst flexibles Modell notwendig, das sich primär am Ausmaß des Umsatzausfalls verglichen zu 2019 orientieren sollte. So könnte den jeweiligen Bedingungen im Einzelfall am besten gerecht werden und mit dem geringsten Mitteleinsatz der bestmögliche Arbeitsplatzeffekt erzielt werden. Sowohl für die Ausgaben des Staates als auch Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt ist das Kurzarbeitsmodell deutlich kostengünstiger, als die Menschen in Arbeitslosigkeit zu schicken,

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Wirtschaftsminister: „Neue Alitalia“ muss bis Juli 2021 in der Luft sein

Die „neue Alitalia“, die formell „ITA – Italia Transporto Aereo“ heißt, muss laut dem italienischen Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti im Juni oder Juli 2021 abheben. Die Tageszeitung La Repubblica berichtete diesbezüglich unter Berufung auf den Verkehrsausschuss des Parlaments. Dies bedeutet auch, dass die Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme massiv beschleunigt werden sollen, denn zwischenzeitlich signalisierte EU-Wettbewerbskommissarin nach anfänglichen Bedenken die Zustimmung zur „Neugründung“ der Alitalia in Form der Ita. Eigentlich sollte der Nachfolger schon im April 2021 abheben, doch dieses Ziel konnte man – auch aufgrund des Regierungswechsels – nicht einhalten. Giorgetti macht nun Druck und fordert, dass Ita so schnell wie möglich abheben muss. Nicht alle Vermögenswerte der Alitalia können ohne Ausschreibung auf Ita übertragen werden. Mit der EU-Kommission wurde diesbezüglich ein Kompromiss vereinbart. Das bedeutet, dass bestimmte Assets zum Verkauf ausgeschrieben werden müssen. Zwar kann die neue Gesellschaft dann mitbieten, jedoch könnte der Zuschlag auch an Mitbewerber erteilt werden. Was genau zum Verkauf stehen könnte, ist noch offen. Der Alternativplan, dass Alitalia auf die bestehende Tochtergesellschaft Cityliner neu aufgesetzt werden könnte, ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Dieser hat momentan keine Priorität, wird jedoch als eine Art „Plan B“ betrachtet. Sollte der „Plan A“ gezogen werden, so ist die Zukunft von Cityliner gänzlich offen. Dem aktuellen Informationsstand nach könnte die Embraer-Flotte gänzlich entfallen. Die „neue Alitalia“ soll mit sechs Boeing 777-200 und rund vierzig A319/A320 abheben.

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Fly Erbil kündigt Köln/Bonn an

Die „virtuelle“ Fluggesellschaft Fly Erbil will ab 28. April 2021 einmal pro Woche zwischen Erbil und Köln/Bonn fliegen. Die operative Durchführung soll durch UR Airlines mit Boeing 737-400 erfolgen. Primär soll die YI-AQS, die 28,7 Jahre alt ist, fliegen. Fly Erbil hat in Deutschland auch die Städte Düsseldorf und München im Programm. Ab Berlin-Brandenburg sind derzeit keine Buchungen möglich. Angeboten werden ab den beiden zuerst genannten Flughäfen die Ziele Erbil und Sulaimaniyya. Köln/Bonn soll vorerst einmal pro Woche angeflogen werden.

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Memmingen rechnet mit 40 Flugzielen

In wenigen Tagen beginnt der Sommerflugplan 2021. Noch ist unklar wie sich der Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen weiterentwickeln wird. Der Flughafen Memmingen rechnet damit, dass in den nächsten Wochen etwa 40 Flugziele angeboten werden können. „Noch nie war ein neuer Flugplan mit so vielen Fragezeichen versehen, aber auch mit so viel Dynamik. Wir rechnen zwar mit einer langsamen Erholung in Richtung Sommerferien“, erklärt Memmingen-Chef Ralf Schmid. „Doch das ist alles abhängig vom Impfgeschehen, den Inzidenzzahlen und den politischen Rahmenbedingungen bei uns und in den jeweiligen Zielgebieten“- Der Regionalflughafen rechnet damit, dass sich rund um Pfingsten 2021 erste Erholungstendenzen zeigen könnten.  Ab 28. März geht es mit Ryanair nach Mallorca, das nun nach Aufhebung der Reisebeschränkungen für viele Urlauber wieder attraktiv geworden ist. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Airline für Ostern Zusatzflüge aufgelegt. Bereits buchbar sind auch Plätze, wenn Ryanair ab 1. Mai wieder nach Alicante in Spanien und nach Thessaloniki in Griechenland fliegt. Am 2. Mai sollen Jets nach Kreta und nach Faro in Portugal starten. Auch Sardinien, Mallorca und Zadar könnten wieder angeflogen werden. Mit der finnischen Stadt Lappeenranta steht ab 1. Juli ein neues Ziel auf dem Flugplan. Der Korsika-Spezialist Rhomberg plant ab 2. Mai wieder seinen wöchentlichen Flug von Memmingen nach Calvi. Die Fluggesellschaft Wizz Air bleibt, wie in den letzten Monaten, weiter auf Kurs und steuert ab Memmingen erneut zahlreiche Ziele in Osteuropa an. Gerade diese Verbindungen waren auch in Krisenzeiten wichtige Luftbrücken für medizinisches Personal, für Erntehelfer, Studenten und für Verwandte und Freunde.

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Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Ostern: Mallorca öffnet nur 93 Hotels

Angesichts der vielen Zusatzflüge, die diverse Airlines rund um Ostern zwischen Deutschland und Palma auflegen, könnte man fast annehmen, dass die Mittelmeer-Insel regelrecht überschwemmt wird. Dem widerspricht nun der lokale Hoteliersverband und verweist darauf, dass nur 93 Hotels geöffnet sein werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 standen rund um Ostern 772 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Demnach ist die derzeit angebotene Kapazität sehr gering. Auch sind laut Mallorca Magazin 30 Prozent der Zimmer geblockt, um gegebenenfalls – ohne Aufpreis – Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, trennen zu können. Die lokale Gesetzgebung schreibt vor, dass nur Menschen, die im selben Haushalt wohnen sich ein Hotelzimmer teilen dürfen. Zwar sind in den letzten Tagen die Flug- und Reisebuchungen für Mallorca stark angestiegen, doch liegen diese deutlich unter den Werten des Jahres 2019. Dennoch wird in Deutschland eine kontroverse Debatte geführt, denn die deutsche Regierung denkt laut darüber nach, dass eine Zwangsquarantäne für Urlaubsrückkehrer eingeführt werden könnte. Diese ist als „Anlassgesetzgebung“ aufgrund der Mallorca-Nachfrage einzustufen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies kurzfristige Auswirkungen auf Reiserückkehrer haben, jedoch ist damit zu rechnen, dass die Branche und/oder Betroffene dagegen klagen könnten.

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Israel: Gericht kippt Einreise-Deckelung

Die von der Regierung Israels festgelegte Einreise-Höchstmarke von 3.000 Personen pro Tag wurde gerichtlich gekippt. Die Richter begründeten die Entscheidung unter anderem damit, dass die Anordnung gegen die Grundrechte verstößt. Somit wurde diese Einschränkung am Sonntag aufgehoben. Von dieser Entscheidung können nur Bewohner Israels profitieren, denn Ausländer können nur in äußerst beschränktem Umfang einreisen. Laut Regierung sollen nun mehr Flüge zugelassen werden, jedoch die tägliche Anzahl soll sich an der täglichen Testkapazität am Ben Gurion Flughafen orientieren. Der Airport Eilat-Ramon wird derzeit fast ausschließlich im Inlandsverkehr angeflogen. Wie es mit den Einreisebeschränkungen in Israel weitergehen wird, ist noch unklar. Am Dienstag finden Parlamentswahlen statt. Während der Pandemie wurden die Flughäfen mehrfach für den internationalen Verkehr geschlossen. Israel ist in Sachen Impfungen mittlerweile sehr weit vorangeschritten und dient mit dem „Green Pass“ auch als Vorbild für Europa.

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Olbia: Volotea kündigt zweite Sardinien-Basis an

Die spanische Billigfluggesellschaft kündigt für den 4. Juni 2021 die Eröffnung einer Basis in Olbia (Sardinien) an. Eine Maschine des Typs Airbus A320 soll auf der italienischen Mittelmeerinsel stationiert werden. Der Carrier setzt stärker denn je auf das Geschäft innerhalb von Italien. Ab Olbia wird der Lowcoster im Sommer 2021 insgesamt 19 Ziele anbieten. Volotea erklärt, dass man das Angebot – im direkten Vergleich mit 2019 – sogar verdoppeln wird, wobei der Fokus auf Inlandsflügen liegt. So werden mit Bordeaux, Marseille, Nantes und Straßburg nur vier internationale Ziele angeboten Inneritalienisch will der spanische Billigflieger ab Olbia nachstehende Städte anfliegen: Ancona, Bari, Bologna, Genua, Mailand Bergamo, Neapel, Palermo, Pescara, Pisa, Turin, Triest, Venedig, Verona, Cuneo und Catania. Die neu angekündigte Basis soll vorläufig saisonal betrieben werden. Volotea hat in Italien in Venedig, Verona, Palermo, Genua, Cagliari und Neapel Flugzeuge stationiert. Die Neuzugänge des Typs Airbus A320 sollen vorerst primär ab diesem Staat zum Einsatz kommen.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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