Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Vereinigung Cockpit kritisiert Tui-Betriebsratschef

Im Nachgang der Hauptverhandlung der Tui AG übt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit erneute Kritik an der Entscheidung die Flotte der deutschen Tuifly auf 22 Maschinen zu reduzieren. In diesem Zusammenhang stehen 200 Jobs auf der Kippe. Die VC vertritt die Ansicht, dass der mit rund fünf Milliarden Euro von der Bundesrepublik Deutschland gestützte Konzern die Gelegenheit nutzen würde, um zu einem späteren Zeitpunkt die Kapazitäten billiger einkaufen zu können. In diesem Zusammenhang ortet die VC „Vorbereitung zur Tarifflucht“. Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Frank Jakobi, der als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sitzt wurde von der Vereinigung Cockpit ebenfalls kritisiert. Diese wirft vor, dass der Betriebsrat seine eigenen Bezüge als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsratsgremiums wesentlich geringer reduziert habe als seine Kollegen. Dies wäre ein schlechtes Zeichen in Richtung der Besatzungen der Tuifly.

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Stuttgart richtet Testzentrum im Terminal 3 ein

Im Terminal 3 des Flughafens Stuttgart-Echterdingen werden ab Freitag kostenpflichtige Corona-Tests angeboten. Die neue Station befindet sich auf der Galerieebene und wird von Ecolog betrieben. Sowohl Schnelltests als auch PCR können gemacht werden. Die Kosten für die Antigen-Untersuchung belaufen sich laut Airport auf 35 Euro. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten digital zur Verfügung gestellt. Für PCR-Tests, bei denen der Befund innerhalb von 24 Stunden vorliegen soll, sind 69 Euro zu berappen. Eine Voranmeldung ist erforderlich, wobei diese auch an Ort und Stelle über ein Eingabegerät getätigt werden kann. Das Testcenter in Terminal 3 entsteht zunächst auf den Flächen des geplanten Besucherzentrums des Flughafens, dessen Start pandemiebedingt weiter verschoben wird. Bislang befand sich das – von einem anderen Betreiber angebotene – Testzentrum im Terminal 1-West. Dieses wurde vormals von der Ryanair-Tochter Lauda genutzt.

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Albastar kündigt Lampedusa-Programm an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar wird ab Ende Mai 2021 saisonale Flüge ab Lampedusa anbieten. Diese führen nach Bergamo, Mailand-Malpensa, Parma und Verona. Der Boeing 737-Operator ist inneritalienisch auch ab Catania, Comiso, Cuneo, Palermo, Trapani, Brindisi, Rom und Neapel tätig. Die Flüge von Lampedusa nach Verona sollen vorerst von 29. Mai bis 2. Oktober 2021 jeweils an Samstagen bedient werden. Die Bergamo und Malpensa werden in der Zeit von 30. Mai bis 3. Oktober 2021 an Sonntagen angeboten. Zum größten Mailänder Airport geht es von 10. Juni bis 16. September 2021 zusätzlich auch am Verkehrstag Dienstag. Albastar konnte in der Vergangenheit einige subventionierte Routen innerhalb Italiens an Land ziehen.

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Airbus erhöht Range des A220-300

Das Höchstabfluggewicht des Airbus A220-300 wurde um eine Tonne auf 70,9 Tonnen angehoben. Die Range erhöht wird auf 3.550 nautische Meilen angehoben – eine Steigerung um 200 Meilen. Ab Mitte 2021 soll diese Variante zum Einsatz kommen. Gegenüber dem Portal Flightglobal sagte Airbus-Manager Antonio da Costa, dass man sich mit Reservefaktoren in der Struktur befasst habe und eine entsprechende Marge nutzbar gemacht habe. Hintergrund dürfte sein, dass sich Großkunde Jetblue dafür interessiert die Maschine gegebenenfalls im Verkehr zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zum Einsatz zu bringen. Immer wieder kommen Diskussionen bezüglich einer Langstreckenvariante auf. Bislang hält sich Airbus zurück, denn das Projekt wäre auch eine konzerninterne Konkurrenz für den Airbus A321LR/XLR. Auch die Pläne für die gestreckte Version A220-500 liegen weiterhin auf Eis. Air France bekundete wiederholt Interesse daran.

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Referendum: Stockholm-Västerås bleibt offen

In einer Volksabstimmung entschieden sich die Bewohner der schwedischen Stadt Västerås mit einer 78,2-prozentigen Mehrheit für die Offenhaltung des hauptsächlich von Ryanair genutzten Airports. Die Stadtverwaltung stellte aufgrund anhaltender Verluste die Schließung in Aussicht. Aufgrund von Protesten wurde ein Referendum abgehalten. Die Beteiligung war jedoch äußerst gering, denn von den rund 120.000 Einwohnern haben nur 45.417 teilgenommen. Dennoch kündigte der Stadtrat an, dass das Ergebnis respektiert wird und der Airport offengehalten wird. Ryanair vermarktet den Flughafen als Stockholm-Västerås, jedoch befindet sich dieser rund 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet. Mit Ausnahme von Arlanda ist die Zukunft der anderen Airports nicht in trockenen Tüchern. Swedavia beabsichtigt die Schließung des innerstädtischen Flughafens Bromma. Skavsta steht eigenen Angaben nach kurz vor der Pleite. Die Regierung will keine Finanzhilfen zur Verfügung stellen, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Überblick über die Flughäfen Stockholms: Insgesamt vier Airports werden von Airlines als „Stockholm“ vermarktet. Zumindest zwei davon befinden sich äußerst weit von der schwedischen Hauptstadt entfernt. Wenig überraschend: Diese werden überwiegend von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die untenstehende Karte zeigt die Lage der vier Flughäfen. Arlanda (ARN) ist der größte Airport Schwedens. Dieser befindet sich etwa 37 Kilometer nördlich von Stockholm und ist eines der Drehkreuze von SAS. Abgesehen von Billigfluggesellschaften nutzen die meisten Airlines diesen Airport. Bromma (BMA) befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Stockholm. Der kleine Airport ist die Homebase der Regionalfluggesellschaft BRA und wird aufgrund der 1668 Meter kurzen Piste hauptsächlich von Regio-Airlines genutzt. Allerdings fliegen auch Finnair und

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Easyjet: Lundgren rechnet mit langsamer Erholung

Kurz nach der Zulassung des ersten Covid-Impfstoffs war in der Flug- und Touristikbranche die Euphorie, dass der Sommer 2021 ein starkes Geschäft wird und eine rasche Erholung eintreten wird. Mittlerweile ist man nicht mehr so optimistisch, so auch Easyjet-Chef Johan Lundgren. Der Manager sagte während dem „Straight Talk“, der von Eurocontrol veranstaltet wurde, dass er mit einem harten Wettbewerb rechnet, denn alle Fluggesellschaften werden versuchen möglichst viele Kunden befördern zu können. Aufgrund des langsamen Impffortschritts in der Europäischen Union könnte die Nachfrage noch länger verhalten sein. Lundgren erklärte, dass er damit gerechnet habe, dass es auf dem Weg der Erholung „Schlaglöcher geben wird“. Der Easyjet-Chef vertrat die Ansicht, dass die Erholung der Nachfrage im direkten Zusammenhang mit dem Impffortschritt steht. Er hofft, dass innerhalb der EU einheitliche Regeln für Flugreisen eingeführt werden. In diesem Zusammenhang setzt der Billigflieger durchaus große Hoffnungen auf den Green Pass. Laut Lundgren wird es länger als anfangs gedacht dauern bis sich die Branche erholt haben wird. Easyjet sieht er gut aufgestellt, da man die Kosten senken habe können. Die durchaus hohen Staatshilfen, die an Mitbewerber geflossen sind, kritisierte der Airline-Chef, nannte jedoch keinen Wettbewerber namentlich.

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American Airlines macht 18 Boeing 737-Max zu Geld

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht American Airlines 18 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 zu Geld. Mit Dubai Aerospace Enterprise wurde bereits gegen Ende des Vorjahres ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch erst am Montag öffentlich bekanntgegeben. „Diese Transaktion spiegelt unsere Agilität, unsere Bilanzstärke, unsere Zeichnungsfähigkeit, unsere Fähigkeit, einen unserer langfristigen Kunden zu unterstützen, und unser Vertrauen in die Produktstärke des 737 Max 8-Flugzeugs wieder“, so DAE-Chef Firoz Tarapore. American Airlines hat rund 100 Maschinen dieses Typs bestellt. Die Boeing 737 Max erhielt nach zwei fatalen Abstürzen ein fast zweijähriges Flugverbot. Mittlerweile haben zahlreiche Länder unter Auflagen die Wiederzulassung erteilt. American Airlines setzt das Muster seit einigen Wochen wieder kommerziell ein. In Europa brachte Tui Airlines Belgium die Max als erster europäischer Operator wieder in den kommerziellen Liniendienst.

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Sommer: Bis zu 34 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Die am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätigen Airlines wollen in der am Sonntag startenden Sommerflugplanperiode rund 34 Destinationen anbieten. Wie viele es tatsächlich werden ist laut Airport aufgrund der dynamischen Pandemielage noch offen. Nach aktuellem Stand bedient Ryanair beispielsweise wieder neben den beliebten Städtezielen wie Barcelona, Rom oder London auch das marokkanische Fès als neues Ziel. Wizz Air hat zusätzlich Cluj-Napoca und Pristina neu in das Flugangebot ab FKB aufgenommen. Eurowings nimmt tägliche Flüge nach Mallorca ins Programm und Corendon Airlines wird Antalya, Heraklion und Rhodos bedienen. Ebenfalls nach Antalya wird Freebird Airlines fliegen. Ab dem 1. April 2021 ist eine Corona-Teststation täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr und zu den Flugzeiten besetzt. Durchgeführt werden dort sowohl Corona-Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests für Selbstzahler. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, Terminabsprache, Kosten und Auswertungsdauer erhalten Sie auf der Homepage www.ambulance-europa.de.

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Quarantänefrei: Delta startet New York-Mailand

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines wird ab 2. April 2021 auch zwischen New York-JFK und Mailand-Malpensa quarantänefreie Flüge anbieten. Nach Rom hat man ein solches Programm bereits gestartet Damit Passagiere davon profitieren können, müssen diese sich genau an das Verfahren halten. „Ein Jahr, nachdem der Flugverkehr auf ein Niveau eingebrochen ist, welches es seit Menschengedenken nicht gab, sind diese COVID-getesteten, quarantänefreien Flüge ein echter Fortschritt für die Luftfahrtindustrie“, sagte Alain Bellemare, Delta’s E.V.P und President – International. „Wir sehen nach und nach immer mehr globale Impfprogramme, bis diese jedoch weit verbreitet sind, können Korridorflüge wie dieser dazu beitragen, dass unsere Kunden und die Besatzung sicherer fliegen.“ Die Flüge nach Mailand werden im April zunächst viermal wöchentlich durchgeführt, bevor sie ab dem 2. Mai auf einen täglichen Betrieb umgestellt werden. Die Strecke nach Rom wird dreimal wöchentlich angeboten, im Mai auf viermal pro Woche und im Juni auf eine tägliche Verbindung erhöht. Deltas COVID-getestete Flüge starteten im Dezember mit der Aufnahme von Flügen von Atlanta nach Rom und Amsterdam in Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen Partnern Alitalia und KLM. Das Programm bietet den Kunden die Gewissheit, sicherer zu fliegen und ist ein klarer Weg zur Unterstützung der globalen wirtschaftlichen Erholung, während die Impfmaßnahmen gegen COVID-19 weltweit ausgebaut werden. Passagiere müssen sich dreimal negativ testen lassen Kunden, die nach Italien reisen, müssen insgesamt dreimal negativ getestet werden – davon zweimal vor dem Abflug. Bei der Ankunft in Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino werden die Passagiere gebeten, sich in die Testeinrichtung im Flughafenterminal zu begeben,

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Ostern: 30 Flugziele ab Dortmund

Während der Osterferien sollen am dem deutschen Flughafen Dortmund 30 Flugziele in 20 Ländern angeboten werden. Durchgeführt werden die Verbindungen von Eurowings, Ryanair und Wizz Air. Vor Ort befindet sich auch ein Testzentrum, in dem Einwohner Nordrhein-Westfalens kostenlose Schnelltests machen können. PCR-Untersuchungen sind kostenpflichtig. Der Oster-Flugplan enthält neben Zielen in Rumänien, Polen und der Ukraine sind auch Urlaubsziele wie Mallorca, Thessaloniki und Varna dabei. Wien und Riga werden ab Dortmund ebenfalls angeflogen. „Wir freuen uns, dass die Airlines ihr Angebot über die Osterferien aufgestockt haben und wir unseren Passagieren so eine große Vielfalt an Destinationen bieten können“, erklärt Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing. „Durch die Testinfrastruktur vor Ort und den Einreisebestimmungen und Hygienekonzepten der Urlaubsländer, können Passagiere während der Osterferien verantwortungsvoll reisen.“

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