Amely Mizzi

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Amely Mizzi

UK lockert die Einreiseregeln für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 4. Oktober 2021 lockert der UK-Landesteil England die Einreisebestimmungen für Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests entfällt dann, aber nur dann, wenn man aus Ländern, die „Green“ oder „Amber“ eingestuft sind. Die Vornahme eines Coronatests am zweiten Tag nach der Einreise soll weiterhin bleiben. Gelockert wird hier, dass anstatt PCR nun auch Antigen-Schnelltests akzeptiert werden. Voraussetzung ist aber, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist und das Vakzin im Vereinigten Königreich zugelassen ist. Unverändert bleiben die Bestimmungen für Personen, die aus roten Ländern einreisen wollen. Unabhängig davon, ob man geimpft ist oder nicht: Eine kostenpflichtige Hotelquarantäne ist anzutreten. Weiters sind mehrere PCR-Tests zu absolvieren. Bei der Einreise muss ebenso ein negativer Befund vorgelegt werden.

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Utair meldet Flotte teilweise nach Russland um

Bei der russischen Fluggesellschaft Utair bekommen zahlreiche Maschinen neue Registrierungen. Hintergrund ist, dass entschieden wurde, dass man sämtliche Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, künftig in Russland eintragen wird. Aus historischen Gründen heraus, aber auch um Einfuhrsteuern umgehen zu können, lassen russische Fluggesellschaften ihre westlichen Maschinen gerne in Irland und auf den Bermuda Inseln registrieren. Anfangs war der Hauptgrund dafür, dass die russische Luftfahrtbehörde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit der Aufsicht über diese Maschinen überfordert war, weil man eben keine Erfahrung damit hatte. Leasinggeber haben auf die Registrierung außerhalb der Russischen Föderation gepocht. Hierzu auch der Hintergrund, dass das lokale Register einige Jahre nicht anerkannt wurde, so dass die Maschinen als unbeaufsichtigt gegolten hätten. Die Folge daraus: Enormer Wertverlust. Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und die russische Zivilluftfahrtbehörde wird nicht nur anerkannt, sondern hat auch kompetentes Personal für westliche Typen aufgebaut. Dennoch registriert selbst die staatliche Aeroflot gerne in Irland und auf den Bermudas. Dadurch umgeht man vergleichsweise hohe Einfuhrsteuern für Fluggerät, das außerhalb der Russischen Föderation gebaut wurde. Das ist der Regierung schon länger ein Dorn im Auge. Daher hat man den Druck auf die Carrier massiv erhöht. Utair hat sich nun dazu entschieden, dass sämtliche Maschinen, die im Eigentum der Fluggesellschaft stehen, in das russische Register umgemeldet werden. Die Leasing-Maschinen bleiben im Ausland eingetragen. Somit ist nur ein kleiner Teil der Flotte betroffen, denn die überwiegende Mehrheit ist geleast.

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Italien: Tornado richtet am Flugplatz Carpi schweren Schaden an

Der italienische Flugplatz Carpi wurde am Sonntag von einem Tornado überrascht. Dieser richtete erheblichen Sachschaden an der Infrastruktur des Airfields an. Auch einige private Flugzeuge wurden vollständig zerstört. Augenzeugen hielten das zerstörerische Spektakel mit Smartphone-Videos fest. Dabei zeigt sich wie die Personen regelrecht weggefegt werden. Das Ausmaß der Schäden ist enorm, jedoch gibt es dem aktuellen Informationsstand nach keine Verletzten. Die nachstehenden Videos wurden von Augenzeugen auf YouTube veröffentlicht und zeigen teilweise auch das schwer beschädigte Terminals sowie vollständig zerstörte Privatflugzeuge.

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2,1 Milliarden Euro: Lufthansa beschließt Kapitalerhöhung

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung will sich Lufthansa insgesamt 2,1 Milliarden Euro organisieren. Der Vorstand fasste am Sonntag mit Zustimmung des Aufsichtsrats den entsprechenden Beschluss. Das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 1.530.221.624,32 Euro, eingeteilt in 597.742.822 Aktien, soll durch Ausgabe von 597.742.822 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft erhöht werden.  Der voraussichtliche Bruttoemissionserlös wird 2.140 Mio. Euro betragen. Der Bezugspreis von 3,58 Euro je Neuer Aktie entspricht einem Abschlag von 39,3% auf den TERP (theoretical ex-rights price). Das Bezugsverhältnis beträgt 1:1. Die neuen Aktien sollen Aktionären während der Bezugsfrist voraussichtlich vom 22. September 2021 bis zum 5. Oktober 2021 angeboten werden. Der Bezugsrechtshandel beginnt voraussichtlich am 22. September 2021 und endet am 30. September 2021. Die Kapitalerhöhung wird von einem Konsortium aus 14 Banken vollständig garantiert. Darüber hinaus haben mehrere von BlackRock, Inc. verwaltete Investmentfonds einen Sub-Underwriting-Vertrag über insgesamt 300 Mio. EUR abgeschlossen und sich verpflichtet, ihre Bezugsrechte in vollem Umfang auszuüben. Ebenso haben sich alle Vorstandsmitglieder der Gesellschaft bereit erklärt, an der Kapitalerhöhung teilzunehmen und Bezugsrechte für die jeweils gehaltenen Aktien vollständig auszuüben. Die Kapitalerhöhung dient der Stärkung der Eigenkapitalbasis des Konzerns. Die Gesellschaft wird den Nettoerlös zur Rückzahlung der Stillen Einlage I des Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) in Höhe von 1,5 Mrd. EUR verwenden. Die Gesellschaft beabsichtigt außerdem, die Stille Einlage II in Höhe von 1 Mrd. EUR bis Ende 2021 vollständig zurückzuzahlen und den nicht in Anspruch genommenen Teil der Stillen Einlage I ebenfalls bis Ende 2021 zu kündigen. Der WSF, der gegenwärtig 15,94 Prozent am

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Wartung: Helvetic und KLM Cityhopper arbeiten zusammen

Die Embraer-E2-Operators Helvetic Airways und KLM Cityhopper arbeiten künftig im Bereich Wartung zusammen. Unter dem neuen Abkommen kann die Schweizer Regionalfluggesellschaft jetzt an ihrer Basis auf dem Flughafen Zürich nach Bedarf technische Arbeiten an den Maschinen der Embraer E-Jet-Flotte der niederländischen Airline vornehmen. KLM Cityhopper ist seit Kurzem eine Kundin des technischen Servicebereichs von Helvetic Airways. Im Rahmen eines Wartungsvertrags, den die beiden Airlines abgeschlossen haben, wird KLM Cityhopper vom Know-how und den Einrichtungen von Helvetic Airways an der Wartungsbasis in Zürich profitieren. Die neue Partnerschaft deckt zunächst die Bereitstellung auf Abruf von Wartungsdiensten für die Maschinen der Embraer E-Jet E1- und E2-Flotte der niederländischen Fluggesellschaft ab. „Dieser neue Vertrag ist eine Anerkennung des umfassenden Wissens und der Erfahrung, die sich unser Geschäftsbereich Technischer Service in der Embraer E-Jet-Familie seit 2014 erworben hat“, so René Mamet, Chief Operating Officer (Part 145) bei Helvetic Airways. „Und es ist uns eine besondere Ehre, dass ein so renommiertes Unternehmen wie KLM sich jetzt entschieden hat, sich unsere Expertise zunutze zu machen.“ Helvetic Airways betreibt derzeit 16 Embraer-Jets. Dabei handelt es sich um zwölf Exemplare der E2-Reihe. Eigenen Angaben nach ist man einer der weltweit größten E2-Betreiber. Die in der Schweiz ansässige Regionalfluggesellschaft bietet ähnliche Dienstleistung auch anderen Carriern an. Mittelfristig hat sich Helvetic Airways zum Ziel gesetzt, ein globales Embraer-Kompetenzzentrum an seiner Zürcher Basis zu etablieren.

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Dortmund: Wizz Air reaktiviert Larnaka

Der Billigflieger Wizz Air will ab 9. Oktober 2021 die Destination Larnaka ab Dortmund reaktivieren. Zunächst soll die Route einmal pro Woche bedient werden. Zielgruppe sind Personen, die einen Herbsturlaub auf der Mittelmeer-Insel verbringen wollen. Die Flugzeit beträgt in etwa vier Stunden. Die Basis Dortmund ist derzeit die einzige auf deutschem Boden, aber nicht mehr lange, denn diese wird in Kürze geschlossen. Der Airport soll dann nur noch von anderen Bases aus angeflogen werden. In Deutschland steuert Wizz Air die Flughäfen ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen an.

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Eurowings wird Kosovo-Präsenz ausbauen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant die Präsenz am Flughafen Pristina weiter auszubauen. Zusätzliche Flüge zum einzigen Airport des Kosovo sollen angeboten werden. Vor Ort unterhält Eurowings Europe eine Basis. Im Zuge der Eröffnung des Stützpunkts in Stockholm-Arlanda wird auch eine Pristina-Strecke aufgenommen. Das Angebot ab dem Kosovo soll nebst Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Bremen, Charleroi und Malmö um weitere Routen ergänzt werden. Während der Corona-Pandemie hat sich der Verkehr von/nach Pristina als besonders stabil erwiesen. Zeitweise war bei Wizz Air die Kosovo-Route die einzige Strecke, die ab Wien aufrecht erhalten wurde. Die Nachfrage gilt als stabil und hoch. In Pristina ist Eurowings derzeit der größte Anbieter.

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Winter: Eurowings Discover sagt USA-Flüge ab

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover sagt für den Winterflugplan 2021/22 sämtliche USA-Strecken ab. Zuvor wurde bereits Las Vegas verschoben und nun trifft es auch die anderen Routen, die eigentlich In Kürze aufgenommen werden hätten sollen. Laut einem Bericht des Portals Aero.de verschiebt Eurowings Discover alle USA-Strecken in den Sommer 2022. Eine Sprecherin bestätigte, dass Anchorage (ANC), Fort Myers (RSW), Salt Lake City (SLC) und Las Vegas (LAS) nicht im Winter 2021/2022 bedient werden sollen. Las Vegas plant man für das kommende Jahr auch ab München.

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Easyjet verbündet sich mit Opodo und eDreams

Den meisten Billigfliegern sind so genannte Online-Travel-Agents ein Dorn im Auge. Easyjet ändert nun die Strategie und schloss mit eDreams einen exklusiven Deal ab. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen zusätzliche Tarifoptionen vermarktet werden. Auch will man über den OTA spezielle Tarife anbieten. Laut einem Sprecher sollen bestimmte Aktionen exklusiv über eDreams angeboten werden. Die Kooperation umfasst auch die Marken Opodo und Go Voyages. Für Teilnehmer der kostenpflichtigen Prime-Programme soll es zusätzliche Möglichkeiten geben. Der Schritt, den Easyjet nun geht, kann auch als eine Kehrwende gewertet werden. Im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair ging man nie aggressiv juristisch gegen OTAs vor, aber Easyjet zog stets Direktbuchungen vor.

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Starker Regen: Land unter in Malpensa

Am Donnerstagabend musste der Flughafen Mailand-Malpensa aufgrund schwerer Regenfälle in der Zeit von 19 Uhr 00 bis 21 Uhr 15 gesperrt werden. Der Außenbereich des Terminals 1 sowie die Runways sind regelrecht „abgesoffen“. Die Feuerwehr teilte mit, dass mehrere Menschen aus Autos, die in den Wassermassen eingeschlossen waren, befreit werden mussten. Auch kam es am Vorfeld zu Problemen, denn mindestens 20 Flughafenarbeiter mussten mit Rafting-Booten evakuiert werden. Die Flughafenfeuerwehr musste gar Spezialisten zur Hilfe bitten, die eigentlich auf Rettungen von Personen aus Flüssen spezialisiert sind. Am Flughafen Malpensa ist ein hoher Sachschaden entstanden. Derzeit lässt sich die Höhe nicht beziffern. Der Flugbetrieb konnte gegen 21 Uhr 15 wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten mindestens drei Flugzeuge nach Bergamo und Linate umgeleitet werden. Ob auch Flugzeuge beschädigt wurden, ist noch unklar.

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