Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Belgium flottet sechs Frachter ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium will im Laufe des Jahres 2021 insgesamt sechs Frachtflugzeuge einflotten und sich damit ein zweites Standbein aufbauen. Die erste Maschine soll voraussichtlich im März 2021 kommen und auf dem Flughafen Lüttich stationiert werden. Die Homebase von Air Belgium ist Charleroi. Der Passagierflugbetrieb wurde aufgrund der Pandemie eingestellt und soll zumindest bis März 2021 ruhen. Der Carrier setzt in diesem Segment Vierstrahler des Typs Airbus A340 ein. Welche Frachtflugzeuge angeschafft werden, teilte Air Belgium nicht mit. Die ersten vier Frachtflugzeuge, die übernommen werden, stehen momentan bei Qatar Airways im Dienst. Es handelt sich um Airbus A330-200 mit den Registrierungen A7-AFG, A7-AFH, A7-AFI und A7-AFJ. „In einer so unsicheren Zeit sind dies gute Nachrichten für die Fluggesellschaft. Wir freuen uns sehr, mit dieser Diversifizierung in den Handels- und Frachtsektor beginnen zu können, die mein Team und ich gut kennen. Dies wird unser bestehendes Passagiergeschäft ergänzen, das von den aktuellen Reisebeschränkungen stark betroffen ist. Dies zeigt einmal mehr die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität des Entwicklungspotenzials unserer Fluggesellschaft. Ebenso wie die stetig wachsende Attraktivität des Flughafens Lüttich“, so Firmenchef Niky Terzakis.

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Frankreich und Tschechien mit neuen Einreiseregeln

Die Staaten Frankreich und Tschechien haben ihre Einreisebestimmungen geändert. Das Nachbarland Österreichs und Deutschlands riegelt sich wieder weitgehend ab und will den Zutritt nur noch in Ausnahmefällen gestatten. Kontrollieren will man aber nur stichprobenartig. Frankreich untersagt das Betreten des Staatsgebiets, wenn man aus einem Nicht-EU-Land kommend einreisen möchte. Es bestehen auch hier einige Ausnahme, denn beispielsweise sind Personen mit Wohnsitz in Frankreich und Umsteiger, die formell nicht einreisen, sondern lediglich das Flugzeug wechseln, nicht betroffen. Aus EU-Gebieten kommend muss ein negativer Coronatest vorgewiesen werden.

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UK: Qatar stoppt Buchungen aus Südafrika, Rwanda und den VAE

Die Regierung des Vereinigten Königreichs übte Druck auf Qatar Airways aus und der Carrier willigte ein, dass keine Buchungen ab Südafrika, Rwanda und den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung UK angenommen werden. Der Carrier teilte mit, dass die Maßnahme aufgrund von Bedenken der britischen Regierung gesetzt wurde. Die Flüge werden allerdings weiterhin durchgeführt. Derzeit können aus den genannten Ländern abfliegend keine Umsteigeflüge mit Qatar Airways ins Vereinigte Königreich gebucht werden. Der Golfcarrier gab sich zu den Gründen äußerst wortkarg und verwies auf das untenstehende Twitter-Statement.

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144 Millionen Euro Staatskredit für Norwegian

Der schwer angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle soll seitens der norwegischen Regierung einen Kredit in der Höhe von umgerechnet 144 Millionen Euro gewährt bekommen. Dies erklärte Premierministerin Erna Solberg am Freitag. Im Herbst erhielt der Lowcoster zunächst einen Korb und meldete dann in Irland und Norwegen Gläubigerschutz an. Offenbar gelang es dem Management die Staatsführung zu überzeugen. Vor einigen Tagen sagte die Finanzministerin, dass der vorgelegte Plan eine klare Perspektive darstellen würde. Im nächsten Schritt muss das Parlament die Zustimmung erteilen.

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AUA verschiebt Präsentation des Sommerflugplans

Die Finalisierung des Sommerflugplans, der Ende März 2021 in Kraft treten wird, verzögert sich bei Austrian Airlines weiter. Normalerweise sind derartige Planungen bereits jeweils im Herbst abgeschlossen, doch heuer lassen sich nahezu alle Fluggesellschaften deutlich mehr Zeit. Durch möglichst späte Entscheidungen versuchen die Carrier möglichst flexibel zu bleiben, denn momentan ist nicht absehbar wie sich die Angelegenheiten Einreisebestimmungen, Quarantäne, Flugverbote und Impfungen entwickeln werden. Zwar hofft die gesamte Branche darauf, dass in den Sommermonaten wieder ohne großartige Einschränkungen gereist werden kann, doch fix ist das definitiv noch nicht. Die Androhung von Quarantäne gilt als regelrechter „Nachfragekiller“. Bei Austrian Airlines wollte man eigentlich Ende Jänner 2021 den bevorstehenden Sommerflugplan präsentieren. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass dies nun auf „Mitte Februar 2021“ verschoben wurde. Das bedeutet in weiterer Folge auch, dass nicht alle auf der Homepage dargestellten Strecken und Frequenzen endgültig fix sind. Es werden aufgrund der Coronapandemie wesentlich häufiger als in den Vorjahren Änderungen vorgenommen.

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Charter: Smartwings zieht 346-Millionen-Euro-Auftrag an Land

Die tschechische Smartwings Group und die DER-Touristik-Töchter Exim Tours und CK Fischer einigten sich auf eine dreijährige Verlängerung der Zusammenarbeit. Die Fluggesellschaften der Firmengruppe, der auch CSA angehört, werden weiterhin für die Tour Operator fliegen. Der Auftragswert beträgt umgerechnet rund 346,28 Millionen Euro. Laut Mitteilung der Konzerne soll die Smartwings Group im Auftrag der Tour Operator rund 50 Destinationen ansteuern. Diese befinden sich überwiegend in Europa und Afrika. Auch mit CK Blue Style wird die Zusammenarbeit fortgeführt. „Der Abschluss des Vertrags ist für uns in der gegenwärtigen Situation besonders wertvoll, in der sowohl die Luftfahrt- als auch die Reisebranche die schlimmste Notlage aller Zeiten erleben“, erklärt Smartwings-CEO Roman Vik.

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Hahn-Mehrheitseigentümer HNA Group ist insolvent

Der hochverschuldete HNA-Konzern musste in China Insolvenz anmelden. Die Auswirkungen auf den Flughafen Frankfurt-Hahn und andere Beteiligungen sind derzeit noch unklar. Der Firmengruppe gehört unter anderem auch die Fluggesellschaft Hainan an. HNA ging in den letzten Jahren auf eine weltweite Einkaufstour, die jedoch primär mit Krediten finanziert wurde. Der chinesischen Regierung wurde der Schuldenberg irgendwann suspekt, so dass verfügt wurde, dass in China keine weiteren Darlehen gewährt werden dürfen. Anschließend begann man mit dem Verkauf von Tafelsilber wie Swissport. Dem Vernehmen nach haben nun Gläubiger auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über die HNA Group gedrängt. Der Konzern teilte mit, dass man im „Interesse der Gläubiger und in Übereinstimmung mit dem Gesetz den reibungslosen Fortschritt der Unternehmensproduktion sicherstellen“ will. Weitergehend äußerte man sich noch nicht zu der aktuellen Entwicklung. In Deutschland besitzt HNA 82,5 Prozent am Flughafen Frankfurt Hahn. Welche Auswirkungen die Pleite des chinesischen Mehrheitseigentümers auf den defizitären Regio-Airport haben wird, ist momentan noch unklar. Die Firmengruppe aus China soll mit etwa 9,6 Milliarden Euro überschuldet sein.

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Chair Airlines führt Paid-Catering ein

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair bittet ab 1. April 2021 für Speisen und Getränke zur Kasse. Der Carrier ersetzt den bislang inkludierten Bordservice durch Paid-Catering. Im Frühjahr werden Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines dies ebenfalls auf der Kurz- und Mittelstrecke einführen. Der Ferienflieger servierte bislang auf längeren Flügen alkoholfreie Getränke und warme Speisen kostenfrei. Auf den Kurzstreckenverbindungen waren zumindest ein Snack und Getränke im Flugpreis inkludiert. Mit 1. April 2021 ändert sich das. An Bord können beispielsweise Chips, Schokolade und eine warme Pizza käuflich erworben werden. Auch für Durstlöscher mit ohne Alkohol bittet Chair dann zur Kasse. Wer warme Speisen – abgesehen von der Pizza – oder Salate haben möchte, muss diese mindestens 24 Stunden vorher online bestellen. Auch besteht die Möglichkeit diese im Zuge der Flugbuchung mitzukaufen. Chair Airlines ging aus dem schweizerischen Ableger von Germania hervor. Die polnische Charterfluggesellschaft hält 49 Prozent. Die Mehrheit befindet sich in den Händen einer Schwestergesellschaft des schweizerischen Reisebüros Air Prishtina, für das auch zahlreiche Flüge durchgeführt werden.

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Hamburg: Falkland-Sonderflug hebt am Sonntag ab

Am Sonntag wird Lufthansa unter der Flugnummer LH2574 den längsten Nonstopflug in der Firmengeschichte durchführen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXP wird Forscher des Alfred-Wegener-Instituts von Hamburg nach Mount Pleasant auf den Falkland-Inseln fliegen. Die Entfernung beträgt 13.700 Kilometer. Der Charterflug soll gegen 21 Uhr 30 mit 16 Besatzungsmitgliedern und 92 Passagieren abheben. An Bord des Sonderfluges sind Wissenschaftler und Schiffbesatzungen, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, für die kommende Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern auf den 15-stündigen Flug gehen. Bereits am Sonntagnachmittag wird der A350-900 aus Frankfurt nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 16:30 Uhr unter der Flugnummer LH9924 geplant. Der Airbus mit der Kennung D-AIXP und dem Taufnamen der Stadt Braunschweig ist erst seit dem vergangenen Jahr Mitglied der Lufthansa Flotte. Crew und Passagiere in Quarantäne Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch sind, ist die Lufthansa Crew bereits vor zwei Wochen zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Begleitet wurden sie in dieser Zeit von einem virtuellen Informations- und Sportprogramm. So absolvierten sie einen 10.000-Schritte Wettbewerb, eine Idee der Lufthansa Crew, um sich in der ersten Woche der Zimmerquarantäne fit zu halten. Dazu kamen interne Vorträge der mitreisenden Wissenschaftler, die sehr bald virtuell von mehreren hundert Lufthanseaten mitverfolgt wurden. Crew und Reiseteilnehmer werden am Sonntag mit einem Bus von Bremerhaven nach Hamburg fahren. Mit einem eng abgestimmten Hygienekonzept stellt der Flughafen Hamburg für Crew und Expeditionsteilnehmer ein kontaktloses

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Vereinigung Cockpit und Tuifly starten Mediation

Die Geschäftsleitung der Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit konnten sich nun doch auf eine Mediation einigen. Diese wird jetzt vorbereitet und soll im Feber 2021 durchgeführt werden. Zwischen Arbeitgeber und der Gewerkschaft sind die Fronten seit einigen Monaten verhärtet. Die VC fordert zusätzlich zum finanziellen Krisenbeitrag auch einen Kündigungsschutz für die Flugzeugführer. Die Tui Gruppe wurde in mehreren Tranchen mit Staatshilfe in der Höhe von mehreren Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt. „Es ist gut, dass der Stillstand endlich beendet ist und wir wieder an einer Lösung arbeiten können“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der VC zuständig für Tarifpolitik. „Wir sehen konstruktiven Gesprächen entgegen und sind zuversichtlich, dass das Management ein ebenso hohes Interesse an einer Einigung hat wie wir“. Die Unternehmenspläne sahen zuletzt vor, Flotte und Arbeitsplätze bei Tuifly massiv zu reduzieren. In den Cockpits sind etwa 50 Prozent der Belegschaft und damit bis zu 270 Pilotinnen und Piloten von Kündigungen bedroht, so die Pilotengewerkschaft.

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