Amely Mizzi

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Amely Mizzi

S7 Airlines kündigt Hannover und Köln an

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier Deutschland-Strecken für Mai 2021 an. Ab 3. Mai 2021 will der Carrier einmal pro Woche zwischen Moskau-Domodedovo und Hannover fliegen. Drei Tage später soll auch Köln/Bonn angesteuert werden. Jeweils am Verkehrstag Montag will S7 Airlines ab 3. Mai 2021 zwischen der russischen Hauptstadt und Hannover fliegen. Ab 6. Mai 2021 soll Donnerstags auch Köln/Bonn ab Moskau-Domodedovo angeboten werden. Laut Fluggesellschaft sollen Maschinen der Boeing 737-Reihe und Airbus A320neo-Familie zum Einsatz kommen. In einer Aussendung weist S7 Airlines darauf hin, dass die Passagiere die Einreisebestimmungen der Russischen Föderation bzw. Deutschlands zu beachten haben. Die neuen Strecken auf einen Blick: S7 3579 Moskau DME 13:45 – Hannover 15:55S7 3580 Hannover 16:50 – Moskau DME 20:55Flugtag: Montag S7 3565 Moskau DME 12:30 – Köln/Bonn 14:55S7 3566 Köln/Bonn 15:55 – Moskau DME 20:10Flugtag: Donnerstag

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Tschechien: Air Bohemia erhält Single-Engine-Zulassung

Die tschechische Fluggesellschaft Air Bohemia erhielt als erstes Luftfahrtunternehmen dieses Landes ihr AOC auf Single-Engine-Operation erweitert. Das bedeutet, dass es dieser Airline nun erlaubt ist Maschinen mit nur einem Triebwerk kommerziell einzusetzen.. In einer Medienerklärung schreibt Air Bohemia, dass Anfang April 2021 der entsprechende Erstflug durchgeführt werden soll. “Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit der bedeutenden Entwicklung des kommerziellen Luftverkehrs, der von kleineren Flugzeugen betrieben wird. Er ersetzt in gewissem Maße den von der Krise betroffenen Sektor der größten Fluggesellschaften der Welt und ermöglicht gleichzeitig Verbindungen zwischen zwei kleinen Flughäfen außerhalb der großen internationalen Drehkreuze”, so das Unternehmen in einer Aussendung. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte des Carriers derzeit aus einer Cessna 560XL, zwei Piper PA-46, vier PA-42, einer Cessna 182, einer Diamond DA42NG und drei Pilatus PC-12. Die Zulassung der Single-Engine-Operation führt dazu, dass beispielsweise die PC-12 auch für kommerzielle Charterflüge verwendet werden darf.

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BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Köstinger: 13 EU-Staaten einigen auf Rahmenbedingungen für Green Pass

Österreich einigte sich auf Ebene der für den Tourismus zuständigen Minister mit 12 EU-Staaten auf eine einheitliche Umsetzung des “Green Pass”. Dieser soll laut Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu führen, dass Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind, Erleichterungen hinsichtlich der Reisefreiheit in Anspruch nehmen können. Die exakte Ausgestaltung ist aber immer noch offen. An dem virtuell abgehaltenen Gipfel nahmen die Tourismusminister von Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien auf Einladung Österreichs teil. Die Prioritäten für den europäischen Tourismus sollen bis nach Ostern unter den 13 EU-Staaten, die heute am Gipfel teilgenommen haben, abgestimmt und fertig sein. „Der ‚Grüne Pass‘ wird dann sinnvoll sein, wenn er auf jedem Flughafen und in jedem Hotel in Europa gültig und lesbar ist. Die praktikable Umsetzung ist daher entscheidend für den europäischen Tourismus. Darum habe ich Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 12 EU-Staaten, in denen der Tourismus ein ebenso großer Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor ist, wie bei uns in Österreich, zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ich freue mich, dass wir bei diesem heutigen Gipfel einen Schulterschluss erreichen konnten. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam die Prioritäten im Grünen Pass für den Tourismus erarbeiten. Diese Vorschläge werden wir dann als gemeinsame Position der Europäischen Kommission übermitteln“, so Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. Damit das funktioniert, muss der ‚Grüne Pass‘ grenzüberschreitend gültig, überall lesbar und leicht in der Anwendung sein. Meine zwölf Amtskollegen und ich setzen

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Smartwings erhält rund 270 Millionen Euro

Die tschechische Smartwings Group erhält seitens eines von der Unicredit angeführten Bankenkonsortiums einen Kredit in der Höhe von rund 76 Millionen Euro. Dieser ist durch die tschechische Regierung garantiert. Für die Bürgschaft bittet die Regierung allerdings zur Kasse. Auch steuern die Aktionäre des Carriers Finanzmittel bei. Das Gesamtvolumen beläuft sich daher auf rund 270 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft CSA wird hiervon nichts sehen, denn die Bestimmungen der tschechischen Regierung schließen die Weitergabe aus. Das Skyteam-Mitglied musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden, da unter anderem Verhandlungen über mögliche Staatshilfe gescheitert sind. Die Zukunft von CSA ist noch völlig offen, denn erst in einigen Monaten ist mit Entscheidungen der Gläubiger und des Gerichts zu rechnen. Die in Tschechien gewährte Staatshilfe darf laut Auflagen nur für den tschechischen Teil der Smartwings verwendet werden. Unter anderem in Polen, Ungarn und der Slowakei unterhält die Firmengruppe lokale Ableger. Diese sollen nicht zur Diskussion stehen. Aus streckenrechtlichen Gründen sind auf bestimmten Routen lokale Zulassungen erforderlich.

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SAS setzt verstärkt auf Sale-and-Leaseback

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS machte den erst am Freitag ausgelieferten Airbus A350-900 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Vereinbarung zu Geld. Laut Mitteilung wurde mit CDB Aviation Lease Finance ein entsprechender Vertrag abgeschlossen. Dieser schließt auch drei A320neo, die im kommenden Jahr übergeben werden sollen, ein. Mittelfristig will SAS eine reine Airbus-Flotte betreiben. Laut FInanzchef Magnus Örnberg nutzt man SLB-Deals, um die Liquidität zu schonen. Auch wurde mit den Piloten ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen. Dieser hält unter anderem fest, dass heuer keine Gehaltserhöhungen durchgeführt werden. Im Vorjahr schickte der Carrier unzählige Flugzeugführer und Flugbegleiter auf unbefristeten Urlaub, da es in Schweden kein Kurzarbeitsmodell gibt. Man will den Betroffenen bis etwa 2024 die Wiedereinstellung anbieten, jedoch ist anzunehmen, dass sich bis dahin viele neu orientiert haben könnten.

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Feber 2021: Nochmaliger Rückgang in Deutschland

Das Passagieraufkommen ging im Feber 2021 auf Deutschlands Flughäfen weiter zurück. Gezählt wurden 1.321.426 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 91,3 Prozent. Das Frachtaufkommen stieg um 14,6 Prozent auf 396.556 Tonnen. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag um 73,1 Prozent unter dem Vorjahresmonat und wird seitens des ADV mit 41.718 Starts und Landungen beziffert. Innerdeutsch ging der Verkehr um 91,9 Prozent zurück. Auf den Europastrecken hatte man um 91,8 Prozent weniger Reisende. Interkontinental waren um 89,3 Prozent weniger Fluggäste unterwegs. Die Luftfracht bleibt mit +14,6% (396.556t) auf kräftigem Wachstumskurs. Die Einladungen steigen um +8,4% (204.516t) und die Ausladungen um +21,9% (192.040t). Insbesondere der online-Handel treibt das Cargo-Aufkommen. Neben dem erhöhten Aufkommen an medizinischen Gütern und der Impfstofflogistik profitiert die Luftfracht auch von der limitierten Containerkapazität im Seeverkehr.

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Lufthansa fliegt wieder nach Mount Pleasant

Am 30. März 2021 wird Lufthansa erneut im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts Forscher von Hamburg nach Mount Pleasant fliegen. Diesmal werden sich auch Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt an Bord befinden. Die Durchführung des Sonderflugs ist mit Airbus A350-900 angekündigt. Morgen wird der Airbus A350-900 bereits um 14:30 Uhr von München nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 15:40 Uhr unter der Flugnummer LH9923 geplant. Noch am gleichen Abend startet dann LH2574 um 21:30 Uhr nach Mount Pleasant. Das Flugzeug mit der Kennung D-AIXQ und dem Taufnamen der Stadt Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350 Flotte und zählt zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen. „Wir freuen uns, mit dem zweiten Flug auf die Falklandinseln nicht nur die Polarforschungsexpedition des AWI zu unterstützen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfeldes leisten zu können“, sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Projektleiter Falkland. „Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir Projekte zur Klimaforschung.“ Anlass für diesen erneuten Flug auf die Falklandinseln ist der Wechsel der Polarstern-Besatzung und die Abholung der Forschungsexpeditionsteilnehmer. Seit Anfang Februar erhebt ein Team von rund 50 Forscherinnen und Forschern des AWI im Südpolarmeer wichtige Daten zu Ozeanströmungen, Meereis und Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem verlässliche Klimavorhersagen ermöglichen. Auf dem Rückweg aus dem Forschungsgebiet im südlichen Weddellmeer stoppte die Polarstern in der Atkabucht, wo 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord gingen: Das Sommerpersonal sowie das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III. Letzteres kehrt dann nach über 15 Monaten in der

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Auch Swiss vor weiterem Stellenabbau

Auch bei der AUA-Konzernschwester Swiss steht der Abbau von weiteren 500 Jobs zur Debatte. Das genaue Ausmaß der Job-Streichungen kann Firmenchef Dieter Vranckx allerdings noch nicht beziffern. Er schließt jedenfalls aus, dass das von ihm geleitete Unternehmen weitere Staatshilfen benötigen wird. Austrian Airlines sorgte mit der Ankündigung, dass nochmals etwa 650 Jobs abgebaut werden, bei der Opposition und bei der Gewerkschaft Vida für Empörung. Diese werfen unter anderem Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vor, dass dieser verabsäumt habe eine Jobgarantie vertraglich zu vereinbaren. Bei Swiss stehen laut “Sonntagsblick” etwa 500 Stellen vor dem Aus. Gegenüber genanntem Medium sagte Vranckx, dass er ist im zweiten Quartal 2021 das genaue Ausmaß der Reduktion des Personalkörpers beantworten könne. Im Vorjahr wurden bereits rund 500 Jobs gestrichen. Heuer sollen es nochmals etwa 500 sein, so dass die Lufthansa-Tochter möglicherweise bald nur noch 8.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss mit staatlich garantierten Krediten unter die Flügel.

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Irland: Gericht bewilligt Norwegian-Sanierungsplan

Der vom Management der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle vorgelegte Sanierungsplan wurde am Freitag durch den irischen High Court angenommen. Der Carrier meldete unter anderem in Norwegen, Irland und den USA entsprechende Gläubigerschutzverfahren an. Der Neustart von Norwegian soll am 26. Mai 2021 erfolgen. Firmenchef Jacob Schram bezeichnet die Entscheidung des Gerichts als großen Erfolg und ist der Ansicht, dass diese ein Ticket für den Neuanfang ist. Allerdings muss nun auch das Gericht in Norwegen den Sanierungsplan annehmen. Die Entscheidung soll voraussichtlich Ende April 2021 erfolgen. Norwegian will sich mit rund 440 Millionen Euro rekapitalisieren. Zuvor will man über die Insolvenzverfahren Altlasten wie Flugzeugbestellungen loswerden. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert. Künftig will man sich auf Flüge innerhalb Norwegens sowie touristische Europaflüge konzentrieren. Die Flotte soll aus Boeing 737-800 bestehen.

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