Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Emirates flog bislang 220 Tonnen Covid-Impfstoffe

Golfcarrier Emirates Airline hat eigenen Angaben nach bislang rund 50 Millionen Dosen Covid-Impfstoffe durch die Welt geflogen. Weiters befanden sich etwa 100 Tonnen Spritzen an Bord der Flugzeuge. Das Gewicht der Vakzine beziffert der Carrier mit etwa 220 Tonnen, die auf etwa 150 Flügen zu 50 Zielen über Dubai befördert wurden. „Emirates SkyCargo ist stolz darauf, kurz vor dem Weltgesundheitstag den Meilenstein von 50 Millionen COVID-19-Impfstofflieferungen erreicht zu haben. Als sozial verantwortlicher globaler Luftfracht-Carrier waren unsere Anstrengungen im vergangenen Jahr stets darauf ausgerichtet, Menschen auf der ganzen Welt und insbesondere in Entwicklungsländern zu helfen, sich von den verheerenden Auswirkungen der Pandemie zu erholen. Wir haben die Bemühungen der internationalen Luftfrachtindustrie angeführt und mit unseren Partnerorganisationen in Dubai zusammengearbeitet, um die COVID-19-Impfstoffe über Dubai schnell im Rest der Welt zu verteilen”, so Nabil Sultan, Emirates Divisional Senior Vice President. Bereits im Oktober 2020 richtete Emirates SkyCargo an seinem Drehkreuz in Dubai ein EU GDP-zertifiziertes luftseitiges Drehkreuz für die Verteilung von COVID-19-Impfstoffen ein. Mit seiner modernen Infrastruktur und umfangreichen Lagerkapazitäten versetzte sich Emirates SkyCargo in die Lage, große Mengen an COVID-19-Impfstoffen von den Herstellungsorten einzufliegen, die Impfstoffe in Dubai zu lagern und dann regelmäßig Lieferungen an Entwicklungsländer mit eingeschränkter Kühlketteninfrastruktur durchzuführen. Im Januar 2021 schloss sich Emirates SkyCargo mit führenden in Dubai ansässigen Unternehmen, wie DP World, International Humanitarian City und den Dubai Airports zur Dubai Vaccine Logistics Alliance zusammen, um die strategischen Vorteile Dubais als globales Vertriebszentrum für COVID-19-Impfstoffe zu nutzen. Im Februar 2021 unterzeichnete Emirates SkyCargo ein Memorandum of Understanding

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Auch Thai bringt Bordmenüs in Supermärkte

Wenn es darum geht zusätzliche Einnahmen generieren zu können, werden Fluggesellschaften traditionell kreativ. In der Coronakrise kamen zahlreiche Carrier auf die Idee ihre Bordmahlzeiten als Fertiggerichte in Supermärkten zu verkaufen. Nun zieht auch Thai Airways nach. Die Menüs des Star-Alliance-Mitglieds werden ab 15. April 2021 in zahlreichen Lebensmittelgeschäften in Thailand erhältlich sein. Das Unternehmen verspricht, dass eine umfangreiche Auswahl der beliebtesten Bordgerichte in vielen Supermärkten kaufbar sein werden. Die Fluggesellschaft ist auf diesem Gebiet zwar nicht Pionier, aber es ist nicht der erste Vorstoß das Catering auch außerhalb der Maschinen zu vermarkten. Im Herbst 2020 wurde in der sich in Bangkok befindlichen Firmenzentrale ein spezielles Restaurant eröffnet. Dieses ist mittels ausrangierter Flugzeugsitze dem “Flugfeeling” nachempfunden. Serviert werden zahlreiche Menüs, die ansonsten nur in der Luft erhältlich sind.  Thai Airways versucht übrigens auch mittels der Vermietung des A380-Fullflight-Simulators zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dieser kann seit einigen Wochen zum Preis von etwa 500 Euro pro Woche von jeder interessierten Person gebucht werden. Eine Pilotenlizenz ist hierfür ausdrücklich nicht erforderlich.

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Ryanair will Zypern-Verkehr hochfahren

Die Ryanair Group geht momentan davon aus, dass sich die derzeit harten Einreisebestimmungen Zyperns in Kürze lockern werden. Noch im April 2021 sollen die Verbindungen nach Paphos und Larnaka wieder hochgefahren werden. Auch rechnet der irische Konzern mit einer verstärkten Nachfrage im Sommer 2021. Der Carrier bedient beide Flughäfen, die sich im südlichen Teil der Insel befinden. Insgesamt plant man 106 Flüge pro Woche anzubieten. Ab Paphos werden fünf neue Routen aufgelegt und ab Larnaka sind es 29 zusätzliche Strecken. Weiters stationiert die Ryanair Group drei Boeing 737-800 in Larnaka. Die Hoffnungen liegen besonders auf Passagieren aus dem Vereinigten Königreich. In einer Medienerklärung verweist der Carrier auf das hohe Tempo. Zypern beabsichtigt Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und das nachweisen können, die Einreise ohne Einschränkungen zu gestatten. Die Verbindungen von Paphos und Larnaka nach Wien sollen den aktuellen Ankündigungen nach im Juli 2021 aufgenommen werden. Die Republik Zypern will sich dem Green Pass anschließen. Das hat zur Folge, dass Personen, die sich mittels PCR auf das Coronavirus testen lassen, Erleichterungen bei der Einreise erhalten sollen. Noch ist nicht entschieden, ob die Regierung des Mittelmeerstaats möglicherweise auch die Befunde von Antigen-Schnelltests anerkennen wird. Die bisherigen Ankündigungen lassen zumindest die Vermutung zu, dass sich Zypern vom momentan eher komplizierten System verabschieden könnte. Fix ist aber noch nichts.

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Swiss: Romain Vetter wird neuer Westschweiz-Chef

Mit 1. April 2021 ist bei Swiss mit Romain Vetter ein neuer Leiter für das Gebiet der Westschweiz verantwortlich. Er trägt die kommerzielle Verantwortung für die Aktivitäten am Flughafen Genf. Zuvor war Vetter als Head of Purchase Management Leisure für die Lufthansa Group tätig. Der Manager folgt auf Lorenzo Stoll, der am 1. April 2021 seine neue Funktion als Head of Swiss Worldcargo antreten wird. Vetter wird direkt an den Swiss-Kommerzchef, Tamur Goudarzi Pour, berichten. Der neue Westschweiz-Leiter ist seit 2015 für die Lufthansa-Tochter tätig. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Romain Vetter einen Westschweizer aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Gemeinsam mit seinen Teams hat er in den vergangenen fünf Jahren in verschiedenen Schlüsselpositionen maßgeblich zum kommerziellen und technischen Erfolg des Vertriebsmanagements der Lufthansa Group beigetragen und dabei den Bereich Distribution erfolgreich mitgestaltet. Er bringt somit die richtigen Voraussetzungen mit, den für Swiss und die Lufthansa Group strategisch wichtigen Standort Genf auch in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich danke ihm für sein grosses bisheriges Engagement und wünsche ihm viel Zufriedenheit und Erfolg in seiner neuen Funktion”, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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USA-Flüge: Lufthansa startet CommonPass

Lufthansa nutzt künftig auf Flügen von Frankfurt in die Vereinigten Staaten den CommonPass und bietet auf freiwilliger Basis auch Mallorca-Passagieren die Vorab-Prüfung von Coronatest-Befunden an. In Richtung USA können das Angebot vorerst nur Passagiere, die sich bei Centogene haben testen lassen, nutzen. Dies gilt für alle Lufthansa Flüge ab Frankfurt in die Vereinigten Staaten sowie die entsprechenden Zubringerflüge über Frankfurt aus Hamburg, Köln, Berlin und Düsseldorf. Die Airline empfiehlt ihren Gästen, neben dem neuen digitalen Nachweis bis auf weiteres auch noch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitzuführen. Kunden können die App bequem im Android beziehungsweise IOS App Store herunter- und anschließend ihr Testergebnis in der App hochladen – nachdem sie von Lufthansa 72 Stunden vor ihrem Abflug einen Zugangscode per E-Mail erhalten haben. Die App vergleicht die Testzertifikate dann automatisch mit den relevanten aktuellen Einreisebeschränkungen des Ziellandes und erstellt auf dieser Basis ein Reisezertifikat, sofern es sich um ein gültiges Testdokument für das entsprechende Reiseziel handelt. Das Zertifikat zeigt nur die wirklich relevanten Informationen, wie das Testergebnis, die Testmethode, Gültigkeitsdauer und einen Stundenzähler seit Testzeitpunkt an, und gibt somit keine weiteren persönlichen Gesundheitsinformationen preis. Zusätzlich erhalten Lufthansa Passagiere, die die CommonPass App vor ihren Flügen in die USA nutzen, vormittags zwischen 8 und 12.45 Uhr kostenfreien Zugang zur Senator Lounge am Frankfurter Flughafen. CommonPass kann nicht nur beim Boarding verwendet werden, sondern verfolgt einen industrieübergreifenden Ansatz. Der Mehrwert für Fluggäste wird noch dadurch erhöht, dass künftig auch weitere Einrichtungen die Testergebnisse einbinden können, wie beispielsweise Konzerthäuser oder Kinos.

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London: JetBlue setzt auf Heathrow

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue plant im Transatlantikverkehr den Flughafen London-Heathrow anzusteuern. Fix war bislang nur, dass die britische Hauptstadt ins Streckennetz aufgenommen wird, doch neben Heathrow soll sich auch Gatwick Hoffnungen gemacht haben. Laut dem Slotkoordinator des Vereinigten Königreichs meldete JetBlue am größten Airport des Landes an. Zugeteilt wurden mit Wirksamkeit zum 2. August 2021 14 Paare pro Woche. Laut FlightGlobal kommen ab 20. September 2021 noch vier weitere dazu, so dass JetBlue dann 28 Slotpaare pro Woche zur Verfügung haben wird. Das Unternehmen will auf der Strecke New York JFK-London Heathrow das Muster Airbus A321LR zum Einsatz bringen. Auch hat man 13 Stück der XLR-Variante bestellt. Mit dieser will man Ziele, die außerhalb der Range des LR liegen, aufnehmen. Ein genauer Termin für die Auslieferungen des XLR steht noch nicht fest.

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Spanien: Wamos verabschiedet letzte Boeing 747

Bei der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierten Wamos Air endet eine Ära: Mit der EC-KXN wurde die letzte Maschine des Typs Boeing 747-400 offiziell außer Dienst gestellt. Der Vierstrahler wurde bereits nach Bishkek ausgeflogen. Die EX-KXN ist momentan 27,1 Jahre alt und wurde im Vorjahr unter anderem auf der Strecke Windhoek-Frankfurt für einen Rückholerflug gechartert. Seither hatte der Jumbojet nur noch wenige fliegerische Einsätze. Einst hatte Wamos Air bis zu sechs Boeing 747-400 parallel in Betrieb. Insgesamt hatte man acht unterschiedliche Flugzeuge dieses Typs. Zukünftig wird die Langstreckenflotte dieses Carriers nur noch aus Zweistrahlern bestehen. Derzeit besteht diese aus sechs Airbus A330-200 und einem A330-300. Einige sind als so genannte “Preighter” im Einsatz. Den Passagierflugzeugen wurden die Sitze entfernt, um die Frachtkapazität erhöhen zu können.

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Volotea schielt auf Airbus A220

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea fasst nun auch das Muster Airbus A220 ins Auge. Dieses könnte indirekt als Nachfolger für die vor einigen Wochen ausgeflottete Boeing 717 fungieren. Kurzfristig sind aber keine Änderungen geplant. Firmenchef Carlos Muñoz deutete während einer Onlinekonferenz an, dass der A220 mittelfristig eine Option für Volotea sein könnte. Kurzfristig wird man aber auf die Muster A319 und A320 setzen. Von zuletzt genanntem Flugzeugtyp sollen bis zu 19 Exemplare eingeflottet werden, wobei man sich bereits 15 Stück vertraglich gesichert hat. Es handelt sich ausschließlich um gebrauchte Maschinen, die über diverse Leasinggeber bezogen werden. Muñoz geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2021 äußerst hoch sein wird und meinte, dass möglicherweise erneut Wetlease-Kapazitäten benötigt werden. Er verwies darauf, dass Volotea im Vorjahr besonders innerhalb Spaniens eine hohe Nachfrage verzeichnete und auf zusätzliche Wetlease-Maschinen angewiesen war. Langfristig denkt aber aber nicht an die Einflottung größerer Airbus A321.

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Deutschland: Seehofer will bis Mitte Mai 2021 alle kontrollieren

Deutschlands Innenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an, dass alle Personen, die auf dem Luftweg einreisen, durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Primär gehe es darum festzustellen, ob die Einreiseanmeldung und der negative Coronatest-Befund vorliegen, so das Regierungsmitglied. Dies hat zur Folge, dass wo möglich, alle aus dem Ausland kommenden Passagiere wie Non-Schengen-Reisende behandelt werden. Diese Maßnahme soll bis zumindest 12. Mai 2021 durchgeführt werden. Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Grenzkontrollen ist aber davon auszugehen, dass Seehofer eine Verlängerung dieser Anordnung verfügen wird. Deutschland stand immer wieder in der Kritik anderer EU-Staaten, weil aus dem Schengen-Raum kommend häufig gar nicht kontrolliert wurde und das obwohl der Aufenthalt eine Quarantäne ausgelöst hat. Mit Umstieg in Deutschland war es bis Mitte Dezember 2020 möglich die österreichische Quarantäne trickreich umgehen zu können. Seither betrachtet Österreich fast alle Länder als Risikogebiet und verlangt auch aus Deutschland kommend den Antritt einer Isolation. Davon ausgenommen sind Personen, die unter eine der vielen Ausnahmen fallen. Selbiges gilt übrigens auch für Deutschland.

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Bescheid: Ministerium lässt Bäume in Klagenfurt absägen

Der Klagenfurter Flughafen muss aufgrund eines Bescheids des österreichischen Verkehrsministeriums Kettensägen und sonstiges Gerät schwingen und die Bäume in der westlichen Einflugschneise stutzen bzw. teilweise sogar entfernen. Dies geht aus dem vorliegenden Dokument hervor. Die Durchführung wurde der Stadt auferlegt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Pflanzen zu hoch sind und daher eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen könnten. Da sich die meisten Bäume auf öffentlichem Grund befinden, wurde der Stadt Klagenfurt auferlegt diese Arbeiten durchzuführen. Laut einer Regionalzeitung sollen sich 21 Gewächse auf dem Areal eines Kindergartens befinden. Diese Bäume könnten nun abgesägt werden. Die Gartenbau-Abteilung der Landeshauptstadt Kärntens kündigte an, dass die Arbeiter in den nächsten Tagen ausrücken werden und den Schnitt bzw. teilweise auch das Absägen durchführen werden. Für Bäume, die dem Bescheid zum Opfer fallen, sollen im Herbst 2021 neue gepflanzt werden.

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