Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hannover: Einsatz von Corona-Spürhunden angedacht

Hunde werden in vielen Bereichen als Experten eingesetzt, denn nach entsprechender Ausbildung sind diese in der Lage so ziemlich alles zu finden. Ob Sprengstoff, Drogen oder verschüttete Menschen – all das ist für Spürhunde kein Problem. Nun überlegt man zumindest in Niedersachsen auch auf „Coronaschnüffeln“ zu setzen. Zur „Anti-Corona-Truppe“ des Flughafens Helsinki zählt bereits seit einiger Zeit die Unterstützung durch Vierbeiner. Fachlich wird das Projekt durch eine Universität begleitet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Die Trefferquote ist äußerst hoch, so dass durchaus vorstellbar ist, dass Hunde „der“ Gamechanger im Reiseverkehr sein könnten. Allerdings setzten bislang nur Dubai und Helsinki auf den planmäßigen Einsatz von Spürhunden in Sachen Corona-Bekämpfung. In Deutschland und Österreich gibt es zwar Überlegungen und Versuche, doch von einem Planeinsatz ist noch nichts zu vernehmen. Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Niedersachsen, Stephan Weil, sagte nun, dass es vorstellbar ist, dass Spürhunde bei Restaurantbesuchen, Veranstaltungen, Grenzkontrollen und eben an Flughäfen zum Einsatz kommen könnten. Er bezeichnete dies als „hochinteressante Möglichkeit“, nannte aber keine konkreten Details. In Deutschland testen die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Bundeswehr bereits seit einigen Monaten. Die Trefferquote kann sich sehen lassen: 94 Prozent.

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Jänner 2021: Neuerlicher Rückgang auch bei Wizz Air

Die Wizz-Air-Group verzeichnete im Jänner 2021 einen neuerlichen Passagierrückgang. Befördert wurden 573.692 Fluggäste. Im Vorjahresmonat waren es 3.151.622 Reisende. Somit hatte man um rund 82 Prozent weniger Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 61 Prozent. Angesichts der Corona-Pandemie ist jedoch der Vergleich mit Dezember 2020 aussagekräftiger. Im letzten Monat des Vorjahres hatte Wizz Air 665.772 Fluggäste an Bord. In dieser Betrachtungsweise beträgt der Rückgang rund 14 Prozent. Die Auslastung lag im Dezember 2020 bei 56,1 Prozent.

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Fertigung von Komponenten für A321XLR angelaufen

Die Produktion von Komponenten für den Airbus A321XLR ist nun angeflogen. Zunächst werde mit der Montage der ersten vorderen, mittleren und hinteren Rumpfsektionen begonnen, teilte der Flugzeugbauer mit. „Weltweit bauen wir bereits große und kleine Komponenten und Systeme für das erste A321XLR-Flugtest-Flugzeug“, erklärt A321XLR-Programmleiter Gary O’Donnell. „Parallel dazu testen und prüfen wir auch schon Strukturteile und Systeme, damit deren sichere Funktion sichergestellt ist. Mit Hilfe der Konstruktionspläne bereiten sich die Werke und Zulieferer auf die beginnende Serienproduktion vor und auf den realen Bau der ersten Teile. In der zweiten Jahreshälfte werden die fertigen Komponenten dann an die Endmontagelinie in Hamburg geliefert“. Der Airbus A321XLR ist eine gegenüber der LR-Variante nochmals reichweitengesteigerte Variante, die ebenfalls auf dem A321neo basiert. Ein neuer Integraltank mit mehr Fassungsvermögen soll das Muster für viele Langstrecken tauglich machen. Da durch diese Maßnahme auch das MTOW steigt, werden alle Sektionen verstärkt.

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USA verfügen erst jetzt Maskenpflicht in Flugzeugen

Fast unglaublich, doch die Regierung der Vereinigten Staaten ordnete erst jetzt eine bundesweite Tragepflicht von Masken in Verkehrsflugzeugen, Schiffen, Taxis, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln an. Der ehemalige Präsident, Donald Trump, blockierte diesen Schritt über viele Monate hinweg. Allerdings ordneten die lokalen Gesundheitsbehörden vieler Bundesstaaten die Maskenpflicht an, jedoch eben nicht in allen Teilen des Landes. Das ändert sich nun, denn die Biden-Regierung verfügte eine Verpflichtung, die im gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika gilt. Zuvor bestand jedoch auf Basis der Anordnungen der Bundesstaaten, aber auch gestützt auf das Hausrecht der Fluggesellschaften, eine Maskenpflicht im Flugverkehr. Diese ist nun bundeseinheitlich verankert und damit indiskutabel. In den USA gibt es immer wieder Probleme mit Maskenverweigerern. In Europa sorgten Lufthansa-Passagiere gleich zweimal für einen Polizeieinsatz und zwar in München und erst am Montag in Frankfurt am Main.

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PCR-Tests: Frankreich droht Airlines mit dauerhaftem Bann

Für Airlines, die französische Flughäfen anfliegen, werden die nächsten Wochen besonders schwierig. Die Regierung verlangt von den Airlines, dass diese vor dem Abflug die negativen Covid-19-Testbefunde der Passagiere überprüfen. Bei Missachtung der Anordnung blüht im Extremfall ein Flugverbot. Und es traf bereits Ende Jänner 2020 einen ersten Carrier: Ethiopian Airlines. Dieser warfen die Behörden vor, dass die PCR-Testbefunde vor dem Abflug nicht überprüft wurden. Der afrikanischen Airline wurde zwischen 28. Jänner 2021 und 31. Jänner 2021 ein Flugverbot erteilt. Der stellvertretende Europaminister, Clément Beaune, machte im französischen Radio eine unmissverständliche Ansage an die Fluggesellschaften. Die werden mit Nachdruck angewiesen die PCR-Befunde zu überprüfen und bei Missachtung werde man die Airlines zur Verantwortung ziehen. Das schließt ausdrücklich sowohl temporäre als auch dauerhafte Flugverbote für Frankreich ein. Nicht nur ausländischen, sondern auch französischen Fluggesellschaften macht Beaune schwere Vorwürfe. Hintergrund ist, dass die Polizei aufgedeckt hat, dass Kriminelle einen regelrechten Großhandel mit gefälschten PCR-Befunden betrieben haben. Das Regierungsmitglied vertritt die Ansicht, dass die Airlines dies hätten erkennen müssen und den Personen das Boarding hätten verweigern müssen. Woran ein einfacher Airline- oder Flughafenmitarbeiter einen „Fake-Befund“ hätte identifizieren könnten, sagte der Politiker aber nicht. Und der stellvertretende Europaminister Frankreichs setzt sogar noch eine Pflicht obendrauf: „Vermeidbare Reisen sollen unterbleiben. Die Airlines haben zu erfragen warum die Reise nicht vermeidbar ist und sollen in den nächsten Wochen nur Passagiere, die unaufschiebbar reisen müssen, befördern“. Die Regierung lässt derzeit Einreisen aus dem Nicht-EU-Gebiet nur dann zu, wenn besondere Gründe vorliegen. Davon ausgenommen sind beispielsweise Einwohner des Landes,

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Wien-Chef Ofner fordert einheitliche App für Europa

„Europa muss einheitlich vorgehen“, fordert Wiens Flughafenvorstand Günther Ofner und nennt als wesentlich Element die App CommonPass, in der Tests und Impfungen eingetragen und ausgelesen werden können. Der Manager sagte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk auch, dass er der Ansicht ist, dass diese Applikation „das Reisegeschehen wesentlich erleichtern würde“. Maßgeblich ist aber auch, dass Europa einheitlich vorgeht, „um die Krise möglichst rasch zu bewältigen“. Der von Ofner gemeinsam mit seinem Co-Vorstand Julian Jäger geleitete Flughafen ist der größte in Österreich und wurde ebenfalls hart von der Krise getroffen. Ohne die Kurzarbeit hätte man womöglich schon viele Mitarbeiter kündigen müssen. „Wir sind sehr dankbar, dass es vor allem die Möglichkeit der Kurzarbeit gibt. Diese Unterstützung des Staats hat es uns bisher ermöglicht von Kündigungen abzusehen. Unser Ziel ist es möglichst viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den dann hoffentlich wieder kommenden Aufschwung im Unternehmen zu halten. Aber dazu brauchen wir jedenfalls eine Verlängerung und eine Weiterführung der Kurzarbeit“, so Ofner. Während das Passagiergeschäft im Vorjahr regelrecht zusammengebrochen ist und nach einem kurzen Aufschwung wieder rapide zurückgegangen ist, blieb das Frachtgeschäft konstant. Nähere Einzelheiten zu monatlichen Entwicklung des Flug- und Passagieraufkommens in Österreich unter diesem Link. Der Gütertransport auf dem Luftweg blieb stabil und hatte im Vorjahr eine besondere Bedeutung, wie Günther Ofner gegenüber dem ORF unterstreicht: „Ohne die Luftfracht wäre die Versorgung in Österreich zusammengebrochen. Die medizinischen Hilfsgüter, die Masken, die Schutzausrüstungen – all das ist mit dem Flugzeug ins Land gekommen. Auch die Industrie hätte nicht weiter arbeiten können ohne eine

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Lufthansa verpasst „alten“ A350 die neue Livery

Einige Maschinen des Typs Airbus A350 tragen noch die alte Lufthansa-Livery. Das ändert sich nun, denn mit der D-AIXA wurde die erste Maschine zur Wartung und Lackierung nach Toulouse überstellt. Dieser A350 wird aus Frankreich in jenem Farbenkleid, das im Jahr 2018 eingeführt wurde, zurückkehren. „Dieser Airbus A350 wurde nach Toulouse überstellt, um im Rahmen der planmäßigen Wartung auch die neuen Farben zu erhalten“, bestätigt das Unternehmen. Die D-AIXA ist der erste Airbus A350-900, den Lufthansa vor rund vier Jahren fabrikneu übernommen hatte. In den folgenden Monaten sollen auch die anderen Langstreckenjets dieses Typs in die neue Livery umlackiert werden.

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Boeing verschiebt auch 737 Max 10 um drei Jahre

Eigentlich sollte die Boeing 737 Max 10 schon im Vorjahr erstmals ausgeliefert werden. Das Muster wird jedoch nicht vor 2023 an den ersten Kunden übergeben werden können. Auch die Max 7 soll später ausgeliefert werden, jedoch noch im Laufe des Jahres 2021. Die größte Variante der Max-Reihe wird nicht vor 2023 in den kommerziellen Einsatz gehen. Dies teilte der U.S.-amerikanische Hersteller mit. Auch die Erstauslieferung der 777X wurde um drei Jahre nach hinten verschoben. „Wir gehen jetzt davon aus, dass die ersten 737 MAX 10- und 777X-Lieferungen im Jahr 2023 erfolgen werden. Dieser Zeitplan spiegelt eine Reihe von Faktoren wider, einschließlich einer aktualisierten Bewertung der globalen Zertifizierungsanforderungen, die durch fortgesetzte Diskussionen mit den Aufsichtsbehörden und der Entscheidung des Managements, Änderungen am Design des Flugzeugs zu treffen, untermauert werden“, so Boeing in einer Medienerklärung. Die Auslieferungen der Max 7 sollen ebenfalls verschoben werden, jedoch vorerst nur im Laufe des Jahre 2021. Offensichtlich will man den Rückstau bei den Modellen Max 8 und Max 9 zuvor abarbeiten.

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Staatskredit: Enter Air bekommt 62 Millionen Euro

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air erhält seitens der Regierung über die Polski Fundusz Rozwoju einen Hilfskredit in der Höhe von rund 62 Millionen Euro gewährt. Das Geld soll noch im Feber 2021 an den Carrier fließen. In einer Medienmitteilung erklärt Firmenchef Grzegorz Polaniecki, dass mit Hilfe dieses Darlehens die kommenden Monate überbrückt werden können und sich Enter Air auf die Sommersaison vorbereiten könne. Die Fluggesellschaft wurde im Jahr 2009 gegründet und unterhält ihre Homebase auf dem Chhopin-Flughafen in Warschau. Die Flotte besteht derzeit aus 22 Boeing 737-800 und zwei Boeing 737 Max 8, die jedoch nicht im Einsatz sind. Weiters erwartet man die Auslieferung von sechs weiteren Exemplaren des zuletzt genannten Typs. In der Schweiz hält man 49 Prozent am Germania-Nachfolger Chair Airlines.

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Air Astana verlegt Flüge von Amsterdam nach Frankfurt

Der kasachischen Air Astana sind die Vorgaben der niederländischen Regierung offensichtlich zu kompliziert. Der Carrier fliegt ab Mittwoch ab Atyrau, sondern nach Frankfurt am Main. Damit reagiere die Fluggesellschaft auf Restriktionen in den Niederlanden. Ab dem größten Airport Deutschlands will Air Astana künftig fünf wöchentliche Rotationen auf anbieten. Die von Amsterdam-Schiphol abgezogenen Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Mittwoch mit Airbus A321 durchgeführt werden.

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