Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kredit: British Airways bekommt zwei Milliarden Pfund

Die Fluggesellschaft British Airways wird angesichts der angesichts der Folgen der Corona-Pandemie einen Kredit in der höhe von zwei Milliarden Pfund-Sterling erhalten. Dieser wird von einem Bankenkonsortium aufgebracht. Das Vereinigte Königreich übernimmt über die UK Export Finance für einen Teilbetrag eine Bürgschaft. Konzernmutter International Airlines Group teilte mit, dass die erste Tranche voraussichtlich im Jänner 2021 abgerufen wird. Die Finanzmittel sollen zur Verbesserung der Liquidität von British Airways verwendet werden. Mit der Kreditlinie will sich die IAG-Tochter flexibler aufstellen. Die Firmengruppe geht davon aus, dass sich im Sommer 2021 die Nachfrage wieder stabilisieren wird.

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Air Europa schließt A330-Ausflottung ab

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa beendete den Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-200. Diese wurden an die jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben. Der Carrier setzte zuletzt zehn Maschinen dieses Typs ein. Das Unternehmen bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die Ausflottung zwischenzeitlich vollzogen wurde. Bereits vor der Corona-Pandemie wurden die ersten beiden Einheiten an die Lessoren zurückgegeben. Auch der einzige Airbus A330-200 wurde zwischenzeitlich aus der Flotte entfernt. Damit ist der Wechsel auf die Boeing-Dreamliner-Reihe weitgehend abgeschlossen. Dieser Maschinentyp bildet nun das Rückgrat der Langstreckenflotte von Air Europa.

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Lumiwings kündigt Basis in Forli an

Die griechische Charterfluggesellschaft Lumiwings beabsichtigt ab dem italienischen Forli in das Liniengeschäft einzusteigen. Zunächst soll eine Nonstop-Verbindung nach Trapani aufgenommen werden. Diese ist für den Sommerflugplan 2021 geplant, jedoch lässt das Unternehmen in einer Mitteilung eine vorzeitige Aufnahme im Winter 2021 offen. Der Flughafen Forli ist seit längerer Zeit auf der Suche nach Carriern, die mit größerem Fluggerät aktiv sind. CH-Aviation.com schreibt, dass dies zuletzt vor rund sieben Jahren von Wizzair angeboten wurde. Air Dolomiti verschob aufgrund der Corona-Pandemie die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München auf den 1. Feber 2021. Lumiwings verfügt momentan über eine einzelne Boeing 737-300. Diese soll in Forli stationiert werden. Neben Trapani kündigt das griechische Luftfahrtunternehmen auch Verbindungen nach Palermo, Kattowitz, Korfu, Santorini, Neapel, Krakau, Prag, Rhodos, Heraklion, Kefallina, Odessa und Arad an. Buchbar sind die Flüge allerdings noch nicht. Der Carrier kündigt auf seiner Internetseite an, dass dies bald der Fall sein soll. Lumiwings wurde im Jahr 2015 gegründet und war bislang als Charter- und ACMI-Anbieter aktiv.

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Chair nimmt Zürich-Podgorica auf

Der schweizerische Ferienflieger Chair Airlines wird künftig Nonstop-Flüge zwischen Zürich und Podgorica anbieten. Damit reagiert der Anbieter auf das Grounding des Mitbewerbers Montenegro Airlines. Ab April 2021 sollen laut Mitteilung vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten durchgeführt werden. Diese werden mit Airbus A319 bedient. Derzeit plant Chair Airlines an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag zu fliegen. Montenegro Airlines musste aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen, da die Regierung keine Staatshilfe gewähren wollte. Podgorica will bis Mitte 2022 einen Nachfolger in die Luft bringen.

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Ryanair reaktiviert Basis Shannon doch

Erst vor wenigen Wochen setzte Ryanair die irische Regierung unter Druck und drohte mit der endgültigen Schließung der Basis Shannon. So ganz will man diese aber doch nicht aufgeben, denn ab April 2021 soll zumindest eine Maschine an diesem Standort reaktiviert werden. Irische Fluggesellschaften leiden besonders stark unter den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen der Republik Irland. Mitbewerber Aer Lingus zog die Langstreckenaktivitäten ab Shannon ab und wird diese künftig ab dem britischen Manchester anbieten. Dazu wurde aufgrund dem Brexit sogar eine eigene UK-Tochtergesellschaft gegründet. Ryanair-Chef Eddie Wilson erklärte, dass ab Shannon zunächst 32 wöchentliche Flüge zu 14 Destinationen in Litauen, Polen, Spanien, Portugal und UK angeboten werden sollen. Angepeilt werden rund 450.000 Passagiere. Je nach Fortgang der Pandemie und der damit verbundenen Reiseeinschränkungen ist ein weiterer Ausbau vorgesehen. Zu einer möglichen Wiederaufnahme der Aktivitäten ab Cork, Kerry und Knock machte der Manager keine Angaben. Lediglich zu Cork merkte er an, dass die Basis im Sommer 2021 “möglicherweise nicht reaktiviert wird”.

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Wizz Air Abu Dhabi will am 15. Jänner 2021 nach Athen abheben

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi nennt einen neuen Termin für den Erstflug: Am 15. Jänner 2021 soll es von der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aus nach Athen gehen. Thessaloniki soll ab 4. Feber 2021 angesteuert werden. Zunächst will der neue Ableger beide Destinationen zweimal pro Woche bedienen. In weiterer Folge will man auch Kutaisi, Larnaca, Odessa, Eriwan und Alexandria mit Abu Dhabi verbinden. Der genaue Zeitpunkt der Aufnahmen steht noch nicht fest, denn das Unternehmen will die weitere Entwicklung der Coronapandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen abwarten. „Ab dem 15. Januar 2021 kommt ein neues Modell des Fliegens nach Abu Dhabi, das neue Möglichkeiten und neuen Wettbewerb bietet und zeigt, dass es im nächsten Jahr aufwärts geht. Wir freuen uns darauf, ein neues Reisesegment in diesem wichtigen Markt aufzubauen”, so Kees Van Schaick, Geschäftsführer von Wizz Air Abu Dhabi. Der Billigflieger ist ein Joint-Venture zwischen der staatlichen ADQ Beteiligungsgesellschaft und der Wizz Air Holdings plc. Der Abu-Dhabi-Ableger wird mit werksneuen Airbus A321neo an den Start gehen. Dieser musste aufgrund der Coronapandemie bereits mehrfach verschobenen werden.

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Bratislava: Condor nimmt Punta Cana auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird am 12. Feber 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Bratislava und Punta Cana aufnehmen. Diese wird zunächst alle 14 Tage bedient, soll jedoch bereits ab März 2021 einmal pro Woche geflogen werden. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767-300ER, berichtet CH-Aviation.com. Die Strecke wird in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstalter als so genannter “Scheduled Charter Service” angeboten. Condor wird damit erstmals auf dem slowakischen Markt aktiv sein. Die Aufnahme weiterer Routen ab Bratislava ist zumindest vorläufig nicht geplant. Auch für das nahegelegene Wien hat man derzeit keine konkreten Pläne. Für Bratislava ist der Start der Condor-Verbindung nach Punta Cana auch ein wichtiger Meilenstein, denn der Airport bekommt damit eine langersehnte Langstrecke. Derzeit ist das Flugangebot ab dem größten Airport der Slowakei aufgrund der Corona-Pandemie sehr stark eingeschränkt. Die beiden größten Player, Ryanair und Wizzair, pausieren zahlreiche Strecken. Die Anschlüsse an Moskau-Vnukovo (Pobeda) und Dubai (FlyDubai) liegen derzeit ebenfalls brach.

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Türkei verlangt ab sofort negativen PCR-Befund

Die Türkei verlangt seit 28. Dezember 2020 von allen Passagieren, die auf dem Luftweg einreisen wollen, die Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ab 30. Dezember 2020 wird diese Regelung auch auf den Land- und Seeweg ausgedehnt. „Jetzt haben wir auf Ersuchen des türkischen Gesundheitsministeriums eine PCR-Testanforderung bei der Einreise ab dem 28. Dezember als Teil des Kampfes gegen Covid-19. Alle Passagiere müssen ein PCR-Zertifikat vorlegen, das maximal 72 Stunden vor dem Check-In ausgestellt wurde”, schreibt Turkish-Airlines-Chef Bilal Eksi in einer ersten Reaktion auf seinem Social-Media-Account. Personen mit Wohnsitz in der Türkei können die Testung umgehen, werden jedoch dann unverzüglich unter Quarantäne gestellt. Die Regelung soll bis mindestens 1. März 2021 gültig sein. Die Regierung behält sich im Bedarfsfall eine Verlängerung vor. Zuletzt wurden unter anderem Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden behördlich untersagt.

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Nepal: Buddha Air flog 69 Passagiere zum falschen Airport

In Nepal ist es zu einem Missgeschick gekommen, das zur Folge hatte, dass ein Buddha-Air-Flug auf dem falschen Flughafen gelandet ist. Die Maschine setzte statt in Janakpur im rund 255 Kilometer entfernten Pokhara auf. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag und wird nun von der Zivilluftfahrtbehörde untersucht.  Eigentlich wollten 69 Passagiere einen Inlandsflug mit einer von Buddha Air betriebenen ATR72 nach Janakpur antreten, doch die Maschine landete in Pokhara. Wie genau es dazu kommen konnte ist noch unklar, aber lokale Medien schreiben, dass eine Verkettung ungünstiger Umstände die wahrscheinlichste Ursache sein dürfte. Am Inlandsterminal des Kathmandu-Airport waren die Wetterverhältnisse etwas unschön, so dass bis 15 Uhr 00 Lokalzeit nicht gestartet werden konnte. Anschließend musste alles schnell gehen, denn die Airline wollte nach der Freigabe nicht riskieren, dass sich der Flug erneut aufgrund des Wetters verzögert. Nun passierte in der Hektik gleich mehrere Fehler: Jene Maschine, die ursprünglich nach Pokhara hätte fliegen sollen, wurde nach Janakpur eingeplant und eben umgekehrt. Das hatte man beim Boarding nicht wirklich berücksichtigt, so dass die Fluggäste ins nun “falsche” Flugzeug eingestiegen sind. Die Crew wusste nichts davon, dass die Passagiere vom kurzfristigen Tausch des Fluggeräts eben nichts wussten. So kam es dazu, dass U4505 zügig gestartet ist, jedoch sich die “falschen” Passagiere an Bord befanden. Derartige Vorfälle ereignen sich sehr selten, kommen jedoch auch in Europa vor. So flog die deutsche Fluggesellschaft WDL im Auftrag von British Airways von London-City nach Edinburgh. Die Passagiere wollten aber eigentlich nach Düsseldorf. Der Crew wurde irrtümlich

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EU-Kommission winkt LOT-Staatshilfe durch

Die EU-Kommission hatte ein kleines “Weihnachtsgeschenk” für das polnische Star-Alliance-Mitglied LOT, denn dem seitens der Regierung zur Genehmigung vorgelegten Rettungspaket wurde grünes Licht erteilt. Insgesamt wird der Carrier 650 Millionen Euro bekommen. Davon werden 400 Millionen Euro in Form eines nachrangigen Darlehens, das über die Staatsholding Polski Fundusz Rozwoju gewährt wird, ausbezahlt. Weitere 250 Millionen Euro erhält LOT über einen direkten Zuschuss, der über die Ausgabe neuer Aktien, der über PGL erworben werden, bereitgestellt. Die Eigentümerschaft wird sich durch die Maßnahmen nicht verändern.

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