Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

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Ostern: Ryanair stockt Palma und Alicante deutlich auf

Die Ryanair Group wird rund um Ostern das Angebot zwischen Deutschland und Palma de Mallorca sowie Alicante stark ausbauen. Der Carrier wird eigenen Angaben nach auf 22 Strecken rund 40.000 zusätzliche Plätze anbieten. Die Aufstockung der Verbindungen ist vorerst für den Zeitraum von 28. März bis etwa Mitte April 2021 befristet. Der Billigflieger teilte weiters mit, dass man insgesamt 200 zusätzliche Flüge anbieten wird. Wenig überraschend führen die meisten Verbindungen nach Palma de Mallorca. Auch werden auf manchen Routen Buchungen bis inklusive März 2022 angenommen. „Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass Ryanair vom 28. März bis Mitte April über 200 zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca und Alicante anbietet. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Jason McGuiness, Commercial Director bei Ryanair. Die Osterverbindungen auf einen Blick: Palma de Mallorca: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 5 (+3) Frankfurt International 3 (+3) Berlin 4 (+3) Hamburg 5 (+3) Frankfurt Hahn 4 (+3) Nürnberg 1 (+1) Bremen 2 (+1) Baden-Baden 2 (+1) Düsseldorf Weeze 2 (+1) Münster Osnabrück 1 (+1) Memmingen 3 (+2) Dresden 1 (+1) Dortmund 1 (+1) Friedrichshafen 1 (+1) Alicante: Verbindung Flüge pro Woche Köln/Bonn 1 (+1) Frankfurt International 2 (+2) Berlin 2 (+1) Hamburg 1 (+1) Nürnberg 1 (+1) Bremen 1 (+1) Baden-Baden 1 (+1) Düsseldorf Weeze 1 (+1)

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Norwegian meldet auch in den USA Insolvenz an

Die angeschlagene Fluggesellschaft Norwegian und das konzerneigene Leasingunternehmen Arctic Aviation Assets haben in einem weiteren Land Insolvenz angemeldet. Beim sachlich zuständigen Gericht in New York wurde Gläubigerschutz nach Chapter 15 beantragt. Dieser Paragraph ist für ausländische Unternehmen, die Verbindlichkeiten in den Vereinigten Staaten haben, vorgesehen. Air Berlin beantragte im Jahr 2017 ebenfalls ein Chapter-15-Verfahren. Hinter dem Schritt dürfte bei Norwegian und der Leasingtochter wesentlich mehr als ein paar Flugtickets stecken, denn der Konzern ringt mit Boeing um die Annullierung der Boeing 737-Max-Großbestellung. Der Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht. „Der Prüfer in Irland und der Rekonstrukteur in Norwegen sind beide der Ansicht, dass dieser Plan im Interesse der Gläubiger und Aktionäre des Unternehmens liegt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der Zukunft Norwegians“, erklärt Konzernchef Jacob Schram. Zu den in den USA ansässigen Vermögenswerten, die Norwegian abschotten möchte, gehören Flugzeuge am Boden auf US-amerikanischen Flughäfen, 2,5 Millionen U.S.-Dollar in bar und Forderungen sowie eine Rückerstattung in Höhe von 16 Millionen U.S.-Dollar, die vom Internal Revenue Service fällig wird. Die erste Anhörung wird am 27. April 2021 stattfinden. Norwegian und Arctic Aviation Assests könnten mit diesem Verfahren auch versuchen ihr U.S.-Vermögen vor einem möglichen Zugriff durch Boeing zu schützen. Mit Airbus wurde man sich über die Streichung der A320neo-Order einig, mit den U.S.-Amerikanern befindet man sich noch im Clinch. Es ist anzunehmen, dass es noch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird.

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Bremen: Ryanair reaktiviert Alicante und Porto

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Wiederaufnahme zweier Flugstrecken ab Bremen an. Alicante soll ab 28. April einmal wöchentlich bedient werden. Eine Aufstockung auf zwei Rotationen ist per 1. Mai 2021 angekündigt. Porto will Ryanair ab 1. Juli 2021 wieder ab der Hansestadt anfliegen. Der Lowcoster weist in einer Aussendung darauf hin, dass die Flüge umbuchbar sind. Allerdings sind die Konditionen von Ryanair im Vergleich mit anderen Fluggesellschaften restriktiv. Der Carrier verzichtet nur bei Einhaltung einer gewissen Vorlaufzeit auf die Erhebung von Spesen für die Umbuchung. Eine eventuelle Tarifdifferenz muss jedoch aufbezahlt werden. „Wir freuen uns ankündigen zu können, dass unsere beliebten Bremen-Verbindungen nach Alicante und Porto wieder aufgenommen werden. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Aer Lingus UK sucht fliegendes Personal

Die IAG-Neugründung Aer Lingus UK befindet sich nun auf der Suche nach fliegendem Personal für die neue Basis Manchester. Ab dieser sollen im ersten Schritt Flüge in die Vereinigten Staaten angeboten werden. Für die neue Tochter wurde in Shannon abgebaut. Aufgrund des Brexits musste Aer Lingus im Vereinigten Königreich einen Ableger gründen. Zwar hat die IAG unter anderem mit British Airways und BA Cityflyer schon lokale Flugbetriebe, doch spielt dieser Umstand im konzerninternen Wettbewerb keine Rolle. Man macht auch keinen Hehl daraus, dass die von Aer Lingus UK geplanten USA-Flüge ab Manchester durchaus potentielle BA-Passagiere ansprechen sollen. Noch hat die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs weder AOC noch Betriebsbewilligung erteilt, allerdings gilt dies nur noch als Formsache. Seitens der U.S.-amerikanischen DOT liegt bereits die notwendige Zustimmung für Transatlantikflüge vor. Das bedeutet zusammengefasst, dass Aer Lingus UK in einer finalen Phase ist und mit der Rekrutierung von Piloten und Flugbegleitern begonnen hat. Die Basis Shannon, betrieben von Aer Lingus, schickte erst kürzlich die Belegschaft zum Arbeitsamt. Das dürfte wohl den Gewerkschaften nicht so ganz schmecken, denn bei Konzernschwester British Airways gab es bereits Stellenabbau. Auch aufgrund der Pleite von Norwegian Air UK sind viele Flugbegleiter und Piloten auf der Suche nach Jobs. Für diese könnte sich aber nachteilig erweisen, dass Aer Lingus UK mit A321LR und A330 fliegen wird. Dennoch rechnet man damit, dass das benötigte Personal rasch eingestellt werden kann. Aufgrund des Brexits kann eine Arbeitsbewilligung des Vereinigten Königreichs auch für EU-Bürger notwendig sein.

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Helvetic übernahm vorerst letzten E190-E2

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways übernahm am Freitag ihren achten Embraer E190-E2. Die Maschine wurde von São José dos Campos über Natal und Las Palmas nach Zürich überstellt. Der Jet landete gegen 10 Uhr 15 auf dem größten Flughafen der Schweiz. Die Ankunft der HB-AZH auch das Ende der E190-E2-Auslieferungen. Der Carrier wandelte einen Teil der Order in das größere Modell E195-E2 um. Diese sollen ab Juni 2021 übergeben werden. Die Flotte soll – dem aktuellen Planungsstand nach – per Ende 2021 aus vier E190, acht E190-E2 und vier E195-E2 bestehen. Im Jahr 2018 verkündeten Embraer und Helvetic Airways einen Kaufvertrag über 12 E190-E2 sowie Optionen für ein weiteres Dutzend. Im Vorjahr entschied sich die Regionalfluggesellschaft dafür, dass einige Exemplare der Festbestellung in den größeren Embraer E195-E2 konvertiert werden. Ob der Carrier weitere Optionen ziehen wird, ist noch offen.

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Tickets: AK fordert Einschränkung von Vorauszahlungen

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Wien sind der Ansicht, dass im Vorjahr viele Verbraucherrechte, die eigentlich gesetzlich ganz klar geregelt sind, regelrecht mit Füßen getreten wurden. Rund 498.200 Bürger suchten im Jahr 2020 die Unterstützung der AK. Besonders negativ stachen dabei Fluggesellschaften und Reiseveranstalter hervor. Die Pleite der österreichischen Level habe beispielsweise dazu geführt, dass viele Passagiere ihr Geld für bezahlte Flugtickets verloren haben. Hinter der Pleite-Airline stand der milliardenschwere IAG-Konzern, der mutmaßlich die Corona-Pandemie genutzt haben soll, um sich seinen verlustbringenden Töchtern in Wien und Paris-Orly entledigen zu können. Die Arbeiterkammer teilt mit, dass es im Jahr 2020 um 28 Prozent mehr Beratungen im Bereich Konsumentenschutz gab. „Es geht ums Geld, vorenthaltene Rechte bei gecancelten Reisen oder Veranstaltungen, Probleme mit der Gewährleistung, mit Versicherungen, Banken, Fallen beim Online-Shoppen, und, und, und“, zählt Zgubic die Fälle auf. Bei den KonsumentInnenrechten gibt es Lücken – das hat Corona noch einmal klar veranschaulicht. KonsumentInnen brauchen mehr Schutz“, so AK-Funktionärin Gabriele Zgubic. Einschränkung von Vorauszahlungen werden gefordert Konkret fordert die Arbeiterkammer, dass auf EU-Ebene eine Insolvenzabsicherung für Fluggesellschaften geschaffen werden soll. Die Pleiten von Air Berlin und zuletzt Level Europe hätten gezeigt, dass viele Passagiere ihr Geld verloren haben. Als Vorbild soll das bereits bei Pauschalreisen praktizierte Absicherungssystem dienen. Weiters pocht die Arbeiterkammer darauf, dass Vorauszahlungen eingeschränkt werden sollen. Besonders im Internet werden Flugtickets häufig lange im Voraus gekauft und bezahlt. „Wird ein Flug oder eine Veranstaltung abgesagt, gibt es Schwierigkeiten, das Geld zurück zu bekommen. Speziell die Weigerung von Fluglinien zur raschen und

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Mallorca: Eurowings legt 300 Zusatzflüge auf

Bei Eurowings sollen nur wenige Stunden nachdem das Robert-Koch-Institut unter anderem die Balearen und Azoren von der Risikoliste gestrichen hat, die Mallorca-Flüge rund um Ostern ausgebucht gewesen sein. Der Carrier legt nun 300 zusätzliche Verbindungen auf. Laut Eurowings das Palma-Angebot ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn besonders stark gefragt. Am Wochenende legte die Fluggesellschaft 300 Zusatzflüge allein für die beginnende Oster-Reisezeit auf, um die stark wachsende Kundennachfrage bedienen zu können. Die Lufthansa-Tochter musste bereits in der vergangenen Woche erstmals seit der Krise größere Flugzeuge nach Palma einsetzen, um abflugbereite Kunden nicht stehen zu lassen. Das verstärkte Mallorca-Programm ist bereits buchbar und wird ab Donnerstag, 18. März, mit ersten zusätzlichen Flügen nach Palma aufgestockt. Die plötzlichen Buchungseingänge sowie die entsprechenden Zusatzflüge verteilen sich quer über das ganze Land: Sie betreffen die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aber auch Hamburg im Norden sowie Stuttgart im Süden des Landes. Auch von anderen Abflughäfen vermeldet Eurowings seit Freitagmittag sprunghaft steigende Buchungseingänge. Negativer PCR-Test für die Spanien-Einreise notwendig Die Tochtergesellschaft Eurowings Europe unterhält eine internationale Basis am Standort Palma und verbindet die Mittelmeerinsel in der Sommersaison mit 22 verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Ende Mai wird Eurowings erstmals auch britische Urlauber aus Manchester und Birmingham nach Mallorca fliegen. „Gemeinsam mit anderen Airlines der Lufthansa Group bauen wir unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest“, so Eurowings-Chef Jens Bischof, der sich am Freitag mit der Regierungschefin der Balearen, Francina

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Flughafen Dortmund verdoppelte den Verlust

Der Flughafen Dortmund musste im Vorjahr einen 55-prozentigen Rückgang auf 1,2 Millionen Reisende verzeichnen. Das macht sich auch in den Finanzzahlen spürbar, denn laut Medienerklärung beträgt der „Corona-Schaden“ rund elf Millionen Euro. Am Freitag präsentierte Geschäftsführer Ludger van Bebber die Zahlen des Jahres 2020 dem Aufsichtsrat. Das voraussichtliche Jahresergebnis liegt für das Jahr 2020 nun bei minus 21,8 Mio. Euro (2019: minus 10,4 Millionen Euro). Das (EU-)Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Kosten) betrug 2020 minus 12 Mio. Euro. „Aufgrund der Corona-Pandemie sanken sowohl die Aviation als auch die Non-Aviation-Erlöse, also z. B. Einnahmen aus dem Parkgeschäft oder Vermietungen, spürbar. Durch Einsparungen auf der anderen Seite, wie beispielsweise der Einführung der Kurzarbeit, der Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen ist ein Covid-19-Schaden von gut 11 Mio. Euro entstanden“, so Ludger van Bebber. „Mit dem Steigen der Passagierzahlen wird sich auch das Jahresergebnis wieder spürbar verbessern. Voraussetzung dafür ist eine deutliche Zunahme der Impfungen und eine gute Teststrategie“. Ein Rettungspaket, das einen Teil des erlittenen finanziellen Schadens ausgleicht, kann der Dortmund Airport derzeit nicht nutzen: „Allein die Vorhaltekosten während des ersten Lockdowns beliefen sich auf fast 5 Mio. Euro. Diese Kosten sind entstanden, weil der Dortmund Airport – wie alle Flughäfen – seine Infrastruktur im staatlichen Interesse geöffnet hatte, um Lieferketten für die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten, um Rückhol-, Ambulanz- und Rettungsflüge durchführen zu können und um systemrelevante Arbeitskräfte zu transportieren. Diese Kosten werden jetzt aber nur 15 Flughäfen erstattet. Sechs – darunter der Dortmund Airport – gehen leer aus. Diese willkürliche

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BER-Aufsichtsrat plädiert für Teilentschuldung

Mittels einer Teilentschuldung soll der Flughafen Berlin-Brandenburg einfacher durch die momentane Krise kommen. Der Aufsichtsrat rechnet für das laufende Jahr 2021 mit etwa 10,7 Millionen Passagieren. Zum Vergleich: In 2019 nutzten rund 35,6 Millionen Reisende die Airports Schönefeld und Tegel. Auch geht man am BER davon aus, dass die Reisebeschränkungen noch längere Zeit erhalten bleiben werden. Mit dem Niveau des Jahres 2019 rechnet die Geschäftsleitung nicht vor 2025. Möglicherweise sogar noch später. Die finanzielle Lage des Flughafens Berlin-Brandenburg ist angespannt, denn nicht nur die Baukosten drücken massiv, sondern auch die aufgrund der Pandemie stark eingebrochenen Maßnahmen. Die Geschäftsführung rundum Engelbert Lütke Daldrup präsentierte dem Aufsichtsrat einen Businessplan, der eine Teilentschuldung der Gesellschaft vorsieht. Demnach sollen die Gesellschafter dem Flughafen Berlin-Brandenburg ab 2022 in fünf jährlichen Teilschritten insgesamt knapp 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Davon sind 1,1 Milliarden Euro zur Teilentschuldung der Flughafengesellschaft und rund 800 Millionen Euro als Liquiditätshilfe vorgesehen. Das Konzept basiert außerdem auf der Annahme, dass die Corona-Hilfen für die Jahre 2020 und 2021 analog zu der Unterstützung anderer stark betroffener Branchen vollständig in Zuschüsse umgewandelt werden. „Mit dem vorgelegten und mit den Gesellschaftern bereits intensiv diskutierten Konzept der Teilentschuldung hat die FBB dem Aufsichtsrat einen Plan vorgelegt, wie die FBB die Corona-Krise überwinden kann. Das gemeinsame Ziel ist die möglichst zügige finanzielle Unabhängigkeit der FBB und damit die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen. Je schneller bei uns eine finanzielle Normalität eintritt, desto besser kann der Flughafen dazu beitragen, dass die Hauptstadtregion zur wirtschaftlichen Prosperität zurückfindet“, erklärt Engelbert Lütke

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