Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EU-Kommission gibt grünes Licht für Aegean-Staatshilfe

Ganz kurz vor dem Heiligen Abend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für die für Aegean Airlines bestimmte Staatshilfe. Die griechische Regierung meldete einen direkten Zuschuss in der Höhe von 120 Millionen Euro an. Anzunehmen ist, dass in Kürze eine weitere Anmeldung erfolgen wird, denn es handelt sich formell um eine Entschädigung für den Zeitraum von 23. März bis 30. Juni 2020. Griechenland entschädigt Aegean Airlines für finanzielle Schäden, die aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen entstanden sind. Der Carrier und die Tochter Olympic Air können sich momentan über ein stabiles Geschäft im Domestic-Verkehr erfreuen, jedoch schwächeln die internationalen Routen erheblich. Die Regierung verschärfte erst vor wenigen Wochen die Einreisebestimmungen, was sich rasch negativ aus die Nachfrage ausgewirkt hat.

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Schweiz: Bazl lässt Swiss-Flüge aus UK und Südafrika zu

Die Fluggesellschaft Swiss darf seit 24. Dezember 2020 (Mitternacht) wieder Passagierflüge ins Vereinigte Königreich und nach Südafrika ab Genf und Zürich durchführen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt macht allerdings Auflagen. Aus der Schweiz heraus in die beiden Staaten darf Swiss alle Passagiere befördern, sofern dem nicht etwaige Einschränkungen des Vereinigten Königreichs oder Südafrikas gegenüberstehen. Auf den Rückflügen dürfen temporär nur Personen mit Staatsbürgerschaft Liechtensteins und der Schweiz sowie Personen, die bestimmte Aufenthaltstitel der beiden Länder vorweisen können, mitfliegen. Betroffen sind die Destinationen Johannesburg, London-Heathrow, London-Gatwick und Manchester. Wie lange die durch das Bazl angeordnete Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich, sprachen Landeverbote für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aus. Einige weitere Länder auch für Südafrika.

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Minsk: Belavia übernimmt ersten E195-E2

Der weißrussische Carrier Belavia ist nicht nur wieder zwischen Minsk und Wien unterwegs, sondern übernahm am Dienstag auch den ersten fabrikneuen Embraer E195-E2. Die Maschine ist mit 125 Sitzen bestuhlt und soll in Kürze in den Liniendienst gestellt werden. Belavia hat insgesamt drei Embraer E195-E2 bestellt. Die Order wurde allerdings nicht direkt getätigt, sondern über den Leasinggeber Aercap. Seit einigen Jahren setzt der weißrussische Staatscarrier verstärkt auf Maschinen des brasilianischen Herstellers. So betreibt man mittlerweile fünf E170, sieben E195 und neu auch einen E195-E2.

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USA stellen AIrlines weitere 15 Milliarden U.S.-Dollar bereit

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden ihrer Wirtschaft mit weiteren 900 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Der Kongress fasste am Montagabend einen entsprechenden Beschluss. Für die Fluggesellschaften wurden 15 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Wer Finanzmittel aus diesem Topf in Anspruch nehmen will, muss unverzüglich unbezahlte Urlaube beenden und bis zumindest Ende März 2021 auf Verhandlungen über Lohnkürzungen verzichten. Auch soll der Stellenabbau temporär nicht möglich sein. Damit will der Kongress verhindern, dass die Staatskredite für Kündigungen von Mitarbeitern zweckentfremdet wird.

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ASL gründet UK-Ableger

Die ASL Aviation Holding hob aufgrund des Brexits eine neue Tochtergesellschaft ins Leben. Diese wird mit vorerst einer ATR 72-200F ausgestattet und soll es dem Konzern ermöglichen ab dem Vereinigten Königreich Frachtflüge durchzuführen. Der Antrag auf Erteilung der Zertifikate wurde laut CH-Aviation.com im Sommer 2020 gestellt. Umgemeldet wurde die EI-SOA, die nun die Registrierung G-OASL trägt. Ob AOC und Betriebsgenehmigung bereits erteilt wurden oder nicht, beantwortete ASL allerdings nicht. Der neue Ableger trägt den Namen ASL Airlines UK.

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Saudi-Arabien riegelt sich komplett ab

Saudi-Arabien untersagt für vorerst eine Woche sämtliche internationale Passagierflüge. Das Land begründet die Entscheidung mit dem Auftreten einer neuen Mutation des Coronavirus im Vereinigten Königreich. Auch die Land- und Seegrenzen werden temporär geschlossen, so dass sich Saudi-Arabien vorläufig komplett von der Außenwelt isoliert. Personen, die bereits eingereist sind und sich zuvor in Europa oder anderen Staaten mit hohem Infektionsgeschehen aufgehalten haben, müssen nachträglich eine 14-tägige Quarantäne antreten.

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Skyexpress nimmt Athen-Larnaka mit A320neo auf

Die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress wird ab 22. Feber 2021 internationale Flugstrecken aufnehmen. Den Auftakt macht eine zweimal täglich angebotene Verbindung zwischen Athen und Larnaka. Skyexpress baut derzeit eine A320neo-Teilflotte auf. Die erste Maschine, SX-IOG, wurde Ende November 2020 übernommen und am 4. Dezember 2020 in den Liniendienst gestellt. Der Jet kommt primär im Verkehr zwischen Thessaloniki und Athen, aber auch nach Heraklion zum Einsatz. Mit den weiteren A320neo, die in Kürze übernommen werden sollen, will der Carrier einige internationale Strecken aufnehmen. Ob sich der Zeitplan aufgrund der momentan strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen verzögert, ist noch unklar.

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Euro Atlantic und TAP loten enge Zusammenarbeit aus

Momentan ist die Lage bei nahezu allen europäischen Fluggesellschaften äußerst stark angespannt. In Portugal wird nun offen darüber gesprochen, ob TAP Air Portugal und der Mitbewerber Euro Atlantic Airways möglicherweise eng kooperieren könnten. Im Parlament war die Rede von einer eventuellen Partnerschaft zwischen den beiden Carriern. Die Regierung zeigt sich dieser Idee aufgeschlossen und offen gegenüber. Viele Details wurden noch nicht besprochen bzw. beschlossen. So ist auch völlig unklar, ob die beiden Firmen eventuell fusionieren könnten oder nur im Bereich des Vertriebs kooperieren. Seitens Euro Atlantic Airways fanden bereits erste Vorgespräche mit den Gewerkschaften statt. Diese hatten allerdings keinen verbindlichen Charakter, sondern vielmehr sollen die Ansichten der Arbeitnehmervertreter in mögliche offizielle Verhandlungen mit TAP Air Portugal einfließen. Euro Atlantic will mit diesem Weg offensichtlich verhindern, dass es zu erheblichem Widerstand kommt. „Eine Partnerschaft zwischen TAP und Euro Atlantic AIrways wäre für beide Unternehmen eindeutig von Wert. Auf unserer Seite gibt es eine weit verbreitete Verfügbarkeit, dass wir Teil der Lösung für die Wiederherstellung von TAP sein wollen. Wir verfügen über sofortige technische und operative Kapazitäten, um Verpflichtungen einzugehen und Kooperationsprojekte zu erstellen“, sagte Euro-Atlantic-Chef Eugénio Fernandes gegenüber dem Jornal Económico. Weiters sagte er, dass betriebliche und technische Bereiche, Codesharing, Personal, Betriebsgebäude und Training für eine Zusammenarbeit in Frage kommen könnten. Allerdings müssten mögliche Details ausverhandelt werden. Das Ziel ist aber ganz klar: Die beiden Carrier sollen so gemeinsam Kosten sparen und sich nicht gegenseitig die Preise kaputt machen.

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Deutschland macht die Kanaren schon wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt die kanarischen Inseln schon wieder zum so genannten „Risikogebiet“. Das hat für Personen, die über Weihnachten/Neujahr einen Urlaub dort verbringen wollen, Konsequenzen: Bei der Rückkunft droht Zwangsquarantäne. Deutschland steckt sämtliche Personen, die sich in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am fünften Tag kann man sich jedoch mittels PCR-Test, der auf eigene Kosten gemacht werden muss, „freitesten“. Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass ab Sonntag die kanarischen Inseln wieder als „Risikogebiet“ geführt werden. Damit ganz Spanien auf Deutschlands „roter Liste“.

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Alyzia erhält Bodenverkehrslizenz in Brüssel

Bedingt durch die Insolvenz von Swissport Belgium wurde am Flughafen Brüssel eine Bodenverkehrslizenz neu ausgeschrieben. Der Zuschlag erging an Alyzia SAS. Das Unternehmen erhielt im Juni 2020 eine auf vorerst sechs Monate befristete Lizenz. Nach einem europäischen Ausschreibungsverfahren erhielt der französische Bodenabfertigungsdienstleister bis Oktober 2025 eine Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Alyzia ist derzeit am Flughafen Brüssel mit einer befristeten Lizenz nach der Insolvenz von Swissport im Juni tätig. Der Flughafen Brüssel hat Alyzia die obligatorische zweite Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung erteilt, die andere Lizenz wird von Aviapartner Belgium NV gehalten. Nachdem der Handler Swissport Belgium im Juni für bankrott erklärt worden war, hatte Alyzia eine befristete Lizenz erhalten. Gleichzeitig wurde ein europäisches Auswahlverfahren eingeleitet, um einen strukturellen Ersatz zu finden. Von den drei Kandidaten, die auf die Ausschreibung reagierten, erhielt Alyzia die beste Bewertung. Alyzia erhält für den Rest des laufenden Lizenzzeitraums bis Ende Oktober 2025 eine Lizenz für zwei Bodenabfertigungsaktivitäten: Gepäckabfertigung und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Hierbei handelt es sich um Kategorien von Bodenabfertigungsdiensten, die auf zwei Lieferanten am Flughafen Brüssel beschränkt sind. Darüber hinaus können sie auch Dienstleistungen wie Passagierabfertigungsdienste (einschließlich Check-in) und Flugzeugreinigungsdienste anbieten.

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