Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bozen: Sky Alps will ab Juni 2021 in die Luft

Abgesehen von General Aviation ist es am Flughafen Bozen in Südtirol schon längere Zeit verschlafen. Die Einstellung der subventionieren Linienflüge im Jahr 2015, zuletzt von Darwin Airline durchgeführt sowie das Verschwinden der von der AUA im Auftrag von Veranstaltern geflogenen Chartern, führte auch zu einer Diskussion um die Zukunft des Airports. Letztlich kam es zu einem Verkauf an ein privates Konsortium. Dieses will dem kleinen Flughafen neues Leben einhauchen. Das soll auch mit einer eigenen Fluggesellschaft, die mit DHC Dash 8-400 für Konnektivität sorgen soll, bewerkstelligt werden. Sky Alps hat keine eigenen Zertifikate, sondern lässt die Maschine von der maltesischen Luxwings betrieben. Zumindest in der Theorie, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Erstflug wiederholt verschoben. Der erste Sky-Alps-Flug sollte am 1. Mai 2020 abheben. Der Zeitpunkt wurde noch vor der Corona-Pandemie festgelegt und diese war für das Management nicht vorhersehbar. Um eine finanzielle Bruchlandung vermeiden zu können, entschied man sich dann den Start um ein Jahr zu verschieben. Dieser Schritt ist absolut nachvollziehbar und durchaus von wirtschaftlicher Verantwortung geprägt. Beide Römer Flughäfen werden angeflogen Am 1. Mai 2021 sollte es also losgehen, doch nun gab Sky Alps laut Italia Vola bekannt, dass man erst Anfang Juni 2021 loslegen wird. Die Tochter des Bozener Flughafens geht hier also hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie weiterhin einen vorsichtigen Weg. Zunächst soll die Anbindung an die Hauptstadt Rom aufgenommen werden. Sky Alps will sowohl Fiumicino als auch Ciampino anfliegen. In etwa ab Mitte Juni 2021 sollen in Zusammenarbeit mit Veranstaltern auch Charterflüge nach

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Gericht: Norwegian schüttelt weitere 25 Flugzeuge ab

Der insolvente Billigflieger Norwegian Air Shuttle konnte vor dem irischen High Court einen weiteren Erfolg erzielen. Das Gericht erteilte die Zustimmung für die sofortige Beendigung von Leasingverträgen für 25 Maschinen. Zuvor wurde eine entsprechende Vereinbarung mit den betroffenen vier Gläubigern geschlossen, die der High Court nun abgesegnet hat. Diese Einigung schließt an weitere Lösungen, die in den letzten Wochen gefunden wurden, an: Die Airbus-Großbestellung wurde annulliert und mit einem chinesischen Leasinggeber konnte man auf die Beendigung des Vertrags über zehn Maschinen einigen. Ursprünglich strebte Norwegian zunächst die Reduktion der Verträge an, doch das Gericht entschied, dass diese beendet werden. Zwar versuchten einige Lessoren bei Gericht noch möglichst viele Zahlungen zu sichern, doch der Insolvenzrichter ging auf das Vorbringen in nur sehr geringem Umfang ein und berücksichtigte diese bei seinen Entscheidungen nicht nennenswert. Eigenen Angaben nach ist Norwegian Air Shuttle nun in der Lage einen Sanierungsplan vorzulegen. Über diesen werden das das Gericht und die Gläubigerversammlung entscheiden. Mit Boeing ist man sich nicht einig, denn die U.S.-Amerikaner pochen hinsichtlich der 737-Max-Großbestellung, die der Billigflieger abschütteln will, auf den Gerichtsstandort USA:

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Schlappe für Airbus: Southwest bleibt Boeing treu

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines steht laut lokalen Medienberichten unmittelbar vor einer Großbestellung für das Muster Boeing 737 Max 7. Zuvor hatte man alternativ auch den Airbus A220-300 evaluiert, sich jedoch nun dafür entschieden dem Stammhersteller treu zu bleiben. Southwest Airlines ist mit 742 Exemplaren verschiedener Varianten der Boeing 737 der mit Abstand größte Operator und damit wichtigste Kunde des Herstellers. Damit hat die Entscheidung, dass die bestehende 737-Max-7 Order über 52 Exemplare aufgestockt werden soll, besonderes Prestige für Boeing. Airbus konnte mit dem A220-300 nicht punkten. In den nächsten Jahren will Southwest die 481 Boeing 737-700 ersetzen. Derzeit ist man neben Westjet der einzige Großkunde für die Max-7. Es ist damit zu rechnen, dass die Airline aus Dallas zahlreiche Exemplare nachbestellen wird. Die Grundsatzentscheidung soll laut lokalen Medien dazu führen, dass zunächst 100 Maschinen nachbestellt werden. Auf die Auslieferung wird Southwest allerdings einige Zeit warten müssen, denn in diesem Programm gibt es Verzögerungen.

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CSA: Gericht eröffnet Insolvenzverfahren

Das Amtsgericht Prag eröffnete das Insolvenzverfahren über die Smartwings-Tochter CSA Czech Airlines. Die erste Gläubigerversammlung ist für den 7. Juni 2021 anberaumt. Zum Masseverwalter wurde der Rechtsanwalt Petr Pacholík bestimmt. Dieser hat bis zum 17. Mai 2021 eine vollständige Gläubigerliste an das Gericht zu übermitteln. Während der Gläubigerversammlung, zu der nur Vertreter vom Gericht anerkannter Forderungen zugelassen werden, soll unverzüglich über das weitere Schicksal der Tochtergesellschaft von Smartwings entschieden werden. Gesetzlich sind verschiedene Optionen möglich: Die Gläubiger und das Gericht könnten einen Sanierungsplan annehmen, den Verkauf anordnen oder aber den Konkurs und damit die Abwicklung und Verwertung von Vermögenswerten beschließen. Zuletzt wurde bekannt, dass CSA per sofort den Betrieb des Musters ATR72 einstellen wird. Staatshilfe erhielt das Unternehmen übrigens nicht, denn Smartwings weigerte sich strikt eine Beteiligung des Staats zuzulassen. Die Muttergesellschaft hingegen erhielt Unterstützung von der Regierung, jedoch konnte man aus gesetzlichen Gründen nichts an CSA weitergeben.

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Airplus: Lufthansa vor Tafelsilber-Verkauf

Noch vor wenigen Monaten schloss Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Verkauf von „Tafelsilber“ kategorisch aus. Nun will man mit dem Verkauf der Kreditkartentochter Airplus eine Milliarde Euro erlösen. Noch im Sommer 2021 soll die Transaktion über die Bühne gehen, berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Lufthansa soll mit einem Verkaufserlös von rund einer Milliarde Euro rechnen. Diese kann man angesichts der herben Verluste, die die Corona-Pandemie beschert hat, gut gebrauchten. Vermutet wird auch, dass die Mittel zur weiteren Tilgung des Staatskredits verwendet werden könnten. Im Geschäftsbericht des Jahres 2020 wurden bereites der Verkauf von Air Plus, des internationalen Catering-Geschäfts von LSG und weitere Nicht-Airline-Bereiche genannt. Diese sollen geprüft und bewertet werden. So steht es im Geschäftsbericht, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde.

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USA machten 14 Milliarden Dollar für Airlines locker

Der Vereinigten Staaten von Amerika wollen den Airlines mit einem weiteren Hilfspaket in der Höhe von 14 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Insgesamt machte der Staat bislang 54 Milliarden U.S.-Dollar für die Branche locker. Für die Flughäfen, die von der Corona-Krise ebenfalls stark gebeutelt sind, wurden Hilfsgelder in der Höhe von acht Milliarden U.S.-Dollar angekündigt. Der Kongress macht am Mittwoch den Weg für die Maßnahmen frei. Die USA führten bislang drei Rettungspakete für die Luftfahrtbranche durch. Davon unabhängig will sich American Airlines weitere fünf Milliarden U.S.-Dollar in Form von zwei Anleihen auf dem Kapitalmarkt organisieren. Zusätzlich ist die Aufnahme eines 2,5 Milliarden U.S.-Dollar umfassenden Darlehens geplant. Es handelt sich um ein Umschuldungskation, denn das Geld soll zur Tilgung anderer Kredite, die während der Corona-Pandemie aufgenommen wurden, verwendet werden. Als Sicherheit gibt American Airlines übrigens das Vielfliegerprogramm.

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Frankfurt meldet neuen Cargo-Rekord

Der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, verzeichnete im Feber 2021 einen 84,4-prozentigen Rückgang auf 681.845 Passagiere. Die ersten beiden Monate des laufenden Jahres zusammengerechnet liegt man um 82,6 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen stieg um 21,7 Prozent auf 180.725 Tonnen. Man erzielte laut Fraport das beste Cargo-Monatsergebnis aller Zeiten. Die Flugbewegungen gingen um 69 Prozent auf 11.122 Starts und Landungen zurück, während die kumulierten maximalen Startgewichte (MTOWs) gegenüber dem Vorjahr um 56,7 Prozent auf 961.684 Tonnen zurückgingen. Die Flughäfen im internationalen Portfolio von Fraport verzeichneten im Februar 2021 weiterhin gemischte Ergebnisse, wobei die Verkehrsleistung weitgehend von der Pandemiesituation in der jeweiligen Region abhing. Alle Flughäfen der Fraport-Gruppe weltweit – mit Ausnahme von Xi’an in China – verzeichneten im Vergleich zum Februar 2020 Verkehrsrückgänge. Fast alle Töchter im Minus In Slowenien sank der Verkehr am Flughafen Ljubljana (LJU) im Februar 2021 gegenüber dem Vorjahr um 93,1 Prozent auf 5.534 Passagiere. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten einen kombinierten Verkehr von 553.336 Passagieren, was einem Rückgang von 54,6 entspricht Prozent. Der Verkehr am peruanischen Flughafen Lima (LIM) ging um 83,9 Prozent auf 320.850 Reisende zurück. Die Gesamtverkehrszahlen für die 14 griechischen Regionalflughäfen gingen im Februar 2021 um 84,1 Prozent auf 93.813 Passagiere zurück. An der bulgarischen Schwarzmeerküste nahmen die Twin Star-Flughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) zusammen 16.914 Passagiere auf, was einem Rückgang von 77,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht -ein Jahr. Der Verkehr am Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei schrumpfte um 64,8 Prozent

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Zürich: Flüge nur zu 44,2 Prozent ausgelastet

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Feber 2021 von 192.558 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat waren das um 90,4 Prozent weniger Passagiere. Auch im Frachtbereich verzeichnete der größte Flughafen der Schweiz einen Rückgang um 17,6 Prozent auf 28.602 Tonnen. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im Februar 2021 um 88,8 Prozent auf 161.353 Fluggäste. Der Anteil der Umsteiger lag bei 15,3 Prozent – ein Minus von 13,1 Prozentpunkten. Gezählt wurden 29.120 Reisende, die in Zürich das Flugzeug gewechselt haben. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Rückgang um 94,9 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 74,7 Prozent auf 4.720 Starts oder Landungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich im Durchschnitt 81 Passagiere und somit um 34,2 Prozent weniger als im Feber 2020. Die Auslastung verschlechterte sich um 28,8 Prozentpunkte auf 44,2 Prozent.

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Jetzt auch online: Eurowings macht freie Mittelsitze zu Geld

Bereits seit einiger Zeit bietet Eurowings die Reservierung eines freien Mittelsitzes gegen Bezahlung an. Bislang war dies nur telefonisch möglich, doch nun können Passagiere, die mehr Platz haben wollen, dies auch selbst online buchen. Zahlreiche Fluggesellschaften haben erkannt, dass manche Reisende mehr Abstand haben wollen und auch bereit sind dafür in die Geldbörse zu greifen. Da die Auslastung vieler Flüge ohnehin schwach ist, kommt dieses Bedürfnis den von der Krise gebeutelten Airlines gerade recht, um ein wenig „Körberlgeld“ verdienen zu können. Bei Eurowings wird die Online-Reservierung des freien Mittelsitzes mindestens zehn Euro kosten. Das Pricing ist dynamisch und daher je nach Strecke und Nachfrage variierend. Der Carrier erklärt, dass dieser gleich bei der Ticketbuchung dazu gekauft werden kann oder aber nachträglich über die Homepage, die Hotline und an den Flughafenschaltern. Das Angebot soll allen Passagieren nach Maßgabe der Verfügbarkeit offenstehen. Eurowings will die reservierten Sitzplätze mittels Abdeckung auf den Kopflehnen „Reservierter Freiraum“ kennzeichnen. „Wir müssen anerkennen, dass es in Zeiten der Corona-Pandemie Millionen verunsicherter Kunden gibt, die beim Fliegen jetzt besonderen Wert auf etwas mehr Abstand an Bord legen – sei es aus Komfort- oder aus Hygienegründen. Mit unserer verbesserten Option, den freien Mittelsitz bereits ab 10 Euro anzubieten und bequem online buchbar zu machen, reagieren wir auf diese veränderten Kundenwünsche“, so Firmenchef Jens Bischof.

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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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