Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hifly Malta gab einzigen A380 zurück

Die auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Hifly Malta flottete ihren einzigen Airbus A380 aus. Zuletzt wurde der 14,1 Jahre alte Superjumbo als Behelfsfrachter eingesetzt. Hifly plante einst über die maltesische Tochter bis zu drei Airbus A380 zu betreiben. Diese sollten beispielsweise im Rahmen von ACMI-Verträgen für andere Fluggesellschaften eingesetzt werden. Es blieb allerdings bei der 9H-MIP. Den letzten kommerziellen Flug führte Hifly Malta mit dieser Maschine am 15. Dezember 2020 von Shanghai nach Hamburg durch. Transportiert wurden diverse medizinische Produkte. Mittlerweile ist die 9H-MIP an den Leasinggeber zurückgegeben worden. Es handelt sich um den bislang einzigen Superjumbo, der nach der Ausflottung durch den Erstbetreiber ein zweites Leben als Gebrauchtflugzeug hatte. Hifly beendet das A380-Experiment gänzlich. Die einstigen Pläne eine kleine Teilflotte aufzubauen wurden ad-acta gelegt.

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Ilyushin Il-114-300 absolvierte Erstflug

Das Turbopropflugzeug Ilyushin Il-114-300 ist nun der Luft. Der erste Testflug war eigentlich für den 18. Dezember 2020 angekündigt, doch die UAC brachte den Prototyp schon am Mittwoch in die Luft. Am Dienstag hob die Irkut MS-21 erstmal mit Triebwerken aus russischer Produktion ab, so dass das Land gleich zwei Premieren in einer Woche feiern konnte. Die Il-114-300 ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Verkaufsschlager war. Das Modell wurde seit Mitte der 1980er Jahre bis 2012 angeboten, jedoch wurden nur 20 Einheiten produziert. Für den Nachfolger liegen einige Großbestellungen, die ausschließlich von staatlichen Leassinggesellschaften stammen, vor. Der Erstflug wurde ab dem Flughafen Schukowsi durchgeführt. An Bord befanden sich die beiden Piloten und ein leitender Ingenieur des Herstellers. Angetrieben wird die Il-114-300 von zwei Klimow TW7-117SM Turboprop-Triebwerken. Die Premiere verlief unspektakulär, denn nach Durchführung der Tests landete der Prototyp wieder sicher auf dem Airport. Für die Russische Föderation haben die Il-114-300 und die MS-21 nebst dem SSJ-100 eine besonders hohe Bedeutung. Man will im Regionalverkehr Maschinen aus heimischer Produktion als Ersatz für zum Teil veraltete Maschinen aus Sowjetzeiten schmackhaft machen. Auch will die Regierung die Abhängigkeit von westlichen Herstellern reduzieren. Es schwebt auch vor, dass die russische UAC so einem großen Player auf dem Weltmarkt wird. Bis es soweit ist, ist es aber noch ein langer, steiniger Weg. Derzeit ist geplant, dass die Serienproduktion der Il-114-300 im Jahr 2022 aufgenommen wird. Das erste Flugzeug soll spätestens 2023 an einen Kunden übergeben werden. Bis 2030 sollen zumindest

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Helvetic testet UV-Desinfektion

Die Fluggesellschaft Helvetic testet derzeit den Einsatz spezieller Roboter, die Coronaviren in den Flugzeugkabinen abtöten sollen. Dabei kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz. Unklar ist derzeit, ob dieses die Lebensdauer von Materialien in der Kabine reduziert. Der Feldversuch wird in Kooperation mit Dnata und dem Technologieunternehmen Uveya durchgeführt. Nachdem aussagekräftige Ergebnisse vorliegen, soll entschieden werden, ob diese Technik dauerhaft eingesetzt wird. Die Desinfektion soll übrigens mittels spezieller Roboter durchgeführt werden, berichtet die Solothurner Zeitung.

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Singapore Airlines stellt D-A-CH-Vertrieb neu auf

Singapore Airlines stellt das Vertriebsteam für die Deutschland-Österreich-Schweiz-Region neu auf und schafft einen gemeinsamen Sales-Bereich für das D-A-CH-Gebiet, das unter der Leitung von Patrick Bucher steht. Darüber hinaus ist er in seiner Rolle als „Regional Alliance Manager Europe & Sales Manager Germany, Switzerland & Austria“ zuständig für die wichtige „Joint Venture“ Partnerschaft mit der Lufthansa Gruppe sowie die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Star Alliance. Patrick Bucher erhält Unterstützung von Thomas Rosenbrock in seiner Funktion als Agency Sales Manager Germany, Switzerland & Austria sowie von Daniel Fanconi als Alliances & Corporate Sales Manager Germany, Switzerland & Austria. Thomas Rosenbrock und Daniel Fanconi berichten beide an Patrick Bucher. Neben der Neuausrichtung der Vertriebsstruktur verstärkt die asiatische Fluggesellschaft auch ihren vielfach prämierten Kundenservice mit einer neuen Position. Ab sofort ist Reinhold Theil als Sales Operations & Priority Passenger Services / Customer Relations Manager Germany, Switzerland & Austria unter anderem für die Vielflieger-Mitglieder der „Priority Passenger Services“ (PPS) verantwortlich.

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Frankreich stellt Air France vier bis fünf Milliarden Euro in Aussicht

Die französische Regierung signalisierte Bereitschaft dem Airline-Konzern Air France-KLM zusätzlich vier bis fünf Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Allerdings will man dann auch die momentan 14,3-prozentige Beteiligung zumindest verdoppeln. Die Firmengruppe erhielt bereits 10,4 Milliarden Euro, wobei davon sieben Milliarden Euro für Air France bestimmt waren. Die Niederlande leisteten ebenfalls ihren Beitrag, der primär für KLM vorgesehen ist. Allerdings knirscht es seither kräftig zwischen den beiden Staaten, denn in Amsterdam wird mittlerweile offen eine mögliche Herauslösung des niederländischen Konzernteils diskutiert. Entschieden ist aber noch nichts. Ob und in welchem Ausmaß sich Amsterdam an einem zweiten Rettungspaket für Air France-KLM beteiligen wird, ist noch offen. Die Firmengruppe schrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro.

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Korean Air brachte Impfstoffbestandteil nach Europa

Korean Air brachte am 8. Dezember 2020 einen wichtigen Bestandteil für Corona-Impfstoffe nach Amsterdam. Diese befanden sich an Bord von Flug KE925. Anschließend erfolgte der Weitertransport an einen Herstellungsort. Die Temperaturen wurden während des gesamten Transportprozesses unter -60 °C gehalten. Die COVID-19-Impfstoffe erfordern eine Kühlkette, die während des gesamten Transports und der Lagerung über eine Temperaturkontrolle verfügt. Je nach Produkttyp sind unterschiedliche Temperaturbereiche erforderlich, zum Beispiel Tieftemperaturen unter -60 °C, Kühlung unter -20 °C oder Temperaturerhalt zwischen 2 und 8 °C. Korean Air hat die Impfstoffbestandteile in speziellen Behältern für medizinische Artikel, die Tieftemperaturen unter -60 °C halten und Temperaturen sogar ohne Strom 120 Stunden lang unter -70 °C halten können, transportiert. Die im September von Korean Air gestartete COVID-19-Task Force für den Transport von Impfstoffen hat den Tieftemperaturtransport von COVID-19-Impfstoffen vorbereitet. „Die Task Force von Korean Air überprüft alle Aspekte, die den Transport von Impfstoffen betreffen. Wir entwickeln derzeit ein effizientes System und eine starke Infrastruktur für dessen sichere und schnelle Verteilung“, so Eum Jae Dong, Senior Vice President und Leiter der Cargo Business Division bei Korean Air. „Korean Air Cargo verfügt über eine nachgewiesene Expertise im Transport von Arzneimitteln. Wir haben im Juni letzten Jahres vom Airlineverband IATA das Zertifikat CEIV Pharma (Center of Excellence for Independent Validators on Pharmaceutical Handling) erhalten, das die hervorragende Qualität des Lufttransports von Arzneimitteln bescheinigt.“ „Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung in der Lieferung von Spezialfracht ist Korean Air bereit, den Impfstoffbestandteil und die Impfstoffe so sicher und schnell wie möglich zu transportieren“, fügt

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Apex verleiht Brussels Vier-Sterne-Award

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines erhielt von Apex für das Jahr 2021 ein Vier-Sterne-Rating verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Zeremonie wurde dem Carrier am Mittwoch der entsprechende Award „überreicht“. APEX ist ein gemeinnütziger Handelsverband, der sich der Verbesserung des gesamten Passagiererlebnisses von Fluggesellschaften widmet und jedes Jahr Vier- und Fünf-Sterne-Fluggesellschaften in vier Kategorien vergibt: globale Fluggesellschaften, große Fluggesellschaften, regionale Fluggesellschaften und Billigfluggesellschaften. Auf einer Fünf-Sterne-Skala wurden zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 mehr als eine Million Flüge von Passagieren von fast 600 Fluggesellschaften aus der ganzen Welt bewertet. Zunächst bewerteten die Passagiere ihre gesamte Flugerfahrung mit einem bis fünf Sternen. Anschließend hatten die Passagiere die Möglichkeit, anonyme Bewertungen in fünf Unterkategorien abzugeben: Sitzkomfort, Kabinenservice, Essen und Trinken, Unterhaltung und WLAN. Infolgedessen erhielt Brussels Airlines für 2021 eine Vier-Sterne-Major-Airline-Bewertung. „Eine Vier-Sterne-Bewertung, insbesondere von unseren Passagieren, ist eine echte Ehre und eine Belohnung für das Engagement aller Mitarbeiter von Brussels Airlines, herausragenden Service und Produkte anzubieten. Neben einem sehr persönlichen Kundenerlebnis haben wir auf unseren Interkontinentalflügen in ein brandneues Boutique-Hotel-Erlebnis investiert und eine Premium Economy Class eingeführt, die von unseren Gästen sehr geschätzt wird. Diese Auszeichnung ist ein Beweis für den hohen Qualitätsstandard, den wir bieten können, und ermutigt uns, weiter in unser Passagiererlebnis zu investieren. Dies entspricht unserer neuen Unternehmensvision, die zuverlässigste Fluggesellschaft zu sein, damit sich alle wie zu Hause fühlen.“, so Tanguy Cartuyvels, Head of Customer Experience, Marketing and Product.

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Air Baltic gibt Sommerflugplan 2021 frei

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Donnerstag den Sommerflugplan 2021 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden insgesamt 65 Destinationen. Auch fünf neue Routen will der Carrier aufnehmen. Im Jahr 2021 plant Air Baltic den Start neuer Strecken von Riga nach Manchester in Großbritannien, Jekaterinburg in Russland, Eriwan in Armenien sowie Bergen und Trondheim in Norwegen. Die Fluggesellschaft hofft auch, Flüge auf 17 anderen Strecken wieder aufnehmen zu können, die aufgrund von Einschränkungen im Sommer 2020 nicht angeflogen wurden. „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Passagiere hat und wird über allem stehen. Wir sehen, dass die Leute das Reisen vermissen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Flügen in den kommenden Monaten zunehmen wird, sobald zuverlässige Lösungen wie Impfstoffe und umfassendere Tests zur Begrenzung der Verbreitung von Covid-19 eingeführt werden“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. „Obwohl das Fliegen sicherlich anders sein wird, planen wir, dass bis zum nächsten Sommer mit bestimmten Einschränkungen mehr Reisemöglichkeiten verfügbar sein werden. Als Hauptkonnektivitätsanbieter im Baltikum müssen wir auf diesen Moment vorbereitet sein, daher haben wir unseren geplanten Zeitplan bereits veröffentlicht. Wir werden weiterhin Flüge zu verschiedenen wichtigen Geschäftszielen sowie zu beliebten Urlaubszielen anbieten“.

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November: Boeing kassierte erneut Stornos für die 737-Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2020 ein einziges Passagierflugzeug ausliefern. Es handelte sich dabei um eine 737-Max. Allerdings kassierte der Hersteller mehr Stornos als Neubestellungen. Zwar konnte man eine Order von Ryanair über 75 B737-Max-200 feiern, doch kassierte man von Air Canada, Virgin Australia und der Air Lease Corporation Stornos. Man verlor die Aufträge für 63 Einheiten der 737-Max-Reihe. Somit konnte Boeing erneut weniger verkaufen als man an Rücktritten hereinbekommen hat.

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KLM setzt Embraer 195-E2 ab Mitte Feber 2021 ein

Die niederländische Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper geht davon aus, dass die erste Maschine des Typs Embraer 195-E2 ab 15. Feber 2021 kommerziell eingesetzt werden kann. Zunächst sollen ab Amsterdam die Ziele Warschau und Berlin angesteuert werden. Der Carrier erwartet die Auslieferung von insgesamt 21 Exemplaren dieses Typs. Weiters hält man Optionen für 14 weitere Embraer 195-E2. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass ab 15. März 2021 die Destinationen Warschau und Berlin mit diesem Muster bedient werden sollen. Per 15. März 2021 sollen Billund und Stockholm-Arlanda folgen.

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