Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Astana sieht erste Anzeichen der Luftfahrt-Erholung

Die kasachische Air Astana schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 94 Millionen U.S.-Dollar und schrieb damit erst zum zweiten Mal in der Firmengeschichte rote Zahlen. Nun sieht der Carrier aber erste Anzeichen für eine Erholung der Branche. Das Ergebnis aus dem Jahr 2020 wurden, bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, stark von dem vollständigen oder teilweisen Aussetzen des Flugbetriebs geprägt, was zu einem Kapazitätsminus von 47 Prozent sowie einen Umsatzrückgang von 55 Prozent führte. Die Gesamtzahl der beförderten Passagiere sank um 28 Prozent auf 3,7 Millionen Reisende. „Keine Frage, die Auswirkungen der Pandemie auf den internationalen Reiseverkehr sind verheerend. Air Astana ist jedoch widerstandsfähig. Der innerkasachische Flugverkehr konnte sich seit Mai 2020 stark erholen, und unser Low-Cost-Carrier FlyArystan verzeichnete 2020 sogar ein Passagierwachstum von 110 Prozent. Für Cargo war es ebenfalls ein gutes Jahr: Hier haben wir eine Boeing 767 zu einer reinen Frachtmaschine umgerüstet. Das in Teilen wiederaufgenommene internationale Streckennetz sowie neue touristische Verbindungen haben in den letzten Wochen des Jahres 2020 wieder zu besseren Erträgen und einer erfreulicheren Auslastung geführt. Dieser Trend setzt sich auch 2021 fort, weshalb wir mit einer gewissen Zuversicht in die Zukunft blicken“, so Air-Astana-Chef Peter Foster. Fluggesellschaft setzt auf A321LR Laut Mitteilung des Carriers soll sich das finanzielle Ergebnis, das in den Monaten Jänner und Feber 2021 erzielt wurde, auf dem höchsten Stand seit 2017 befinden. Dies deutet man als erstes Anzeichen für eine mögliche Erholung der gesamten Branche. Einzelheiten zur Anzahl der in den beiden Monaten beförderten Passagiere kommunizierte das Unternehmen

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Alaska-A320 landet bei Volotea

Volotea will eine aus vorerst 15 Einheiten bestehende Airbus-A320-Teilflotte aufbauen, Alaska Airlines will die A320ceo-Modelle durch Boeing 737-Max ersetzen. Das passt durchaus zusammen, denn die N621VA wurde von Bangor nach Glasgow überstellt. Bald geht es für die künftige EC-NNZ weiter nach Palma de Mallorca. Der spanische Billigflieger ist neuer Leasingnehmer der Maschine, die sich im Eigentum von Alaska Airlines befindet. Insgesamt sicherte sich Volotea 15 Exemplare, die zuletzt bei Vueling, Aeroflot und eben Alaska Airlines im Einsatz waren. Bedingt durch die Ausflottung der Boeing 717 befindet ist der Lowcoster nun ein reiner Airbus-Operator. Der Überstellungsflug von den USA nach Europa wurde unter dem Callsign des U.S.-Carriers durchgeführt. Die Maschine trägt jedoch schon die Livery des Leasingnehmers. Die nunmehrige EC-NNZ  soll in Kürze in den Liniendienst gestellt werden. Das Titelbild zeigt die betroffene Maschine noch in der Lackierung von Alaska Airlines. Untenstehend ist ein Twitterposting eingebettet, das selbiges Flugzeug, jedoch nun in der Livery von Volotea, zeigt.

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Saudia will 70 neue Flugzeuge kaufen

Saudia befindet sich derzeit sowohl mit Airbus als auch in Boeing in intensiven Gesprächen über mögliche Großbestellungen. Laut lokalen Medienberichten organisierte sich der Carrier drei Milliarden U.S.-Dollar und will damit bis zu 70 neue Flugzeuge kaufen. Der Zeitpunkt für diese Order könnte der Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien durchaus große Rabatte bringen, denn beide Hersteller konnten im Jahr 2020 nur wenige Neubestellungen an Land ziehen. Besonders Boeing kassierte viele Stornierungen, wobei die überwiegende Mehrheit das Krisenmuster 737-Max betraf. Saudia interessiert sich besonders für die Muster Airbus A321, Boeing 777 und 787. Allerdings könnte es auch zu einer Bestellung des jeweiligen Konkurrenzmusters kommen. Derzeit gibt man sich äußerst verschlossen und bestätigt gegenüber lokalen Medien lediglich, dass man 70 neue Flugzeuge beschaffen will. Somit ist unklar wie sich eine mögliche Order genau verteilen könnte.

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United bestellt 25 weitere Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnte 25 weitere Maschinen des Typs Boeing 737 Max an United Airlines verkaufen. Diese sollen ab 2023 ausgeliefert werden. Die Teilflotte soll in den nächsten beiden Jahren auf 94 Exemplare ausgebaut werden. Das krisengeschüttelte Muster hielt aufgrund von zwei fatalen Abstürzen, die 346 Menschen das Leben gekostet haben, ein längeres Flugverbot. Es kamen zahlreiche unschöne Details ans Tageslicht. Zahlreiche Luftfahrtbehörden, darunter die FAA und die EASA, haben unter Auflagen und Nachbesserungen die Wiederzulassung erteilt. Tui Airlines Belgium setzt als erste europäische Airline dieses Muster wieder kommerziell ein. Wenige Tage später zog auch Smartwings nach. Beide Fluggesellschaften führten ihren „Max-Comeback“-Flug nach Malaga durch. Dieser Umstand ist jedoch nur zufällig.

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Kundenfeindlichkeit: Brüssel nimmt Airlines unter die Lupe

Die EU-Kommission nimmt das Verhalten der Fluggesellschaften in Sachen Fluggastrechte genauer unter die Lupe, denn Erstattungen werden von vielen Anbietern immer noch gesetzeswidrig verschleppt und auf die lange Bank geschoben. Dabei spielt auch eine Rolle, dass manche Anbieter Tickets verkaufen und mutmaßlich gar nicht die Absicht haben die Flüge durchzuführen. Welchen dubiosen Ausreden sich Fluggesellschaften bedienen, zeigt auch ein vorliegendes Schreiben, dass ein Austrian Airlines Passagier, dessen Flug nach Deutschland ohne Information annulliert wurde. Der Carrier versuchte sich dann vor der Ausgleichsleistung mit der „Corona-Ausrede“ zu drücken. Letztlich konnte ein Rechtsanwalt mit der Androhung einer Klage die AUA zur Zahlung bewegen. Brüssel drückte im Vorjahr beide Augen zu Die EU-Kommission vermutet, dass das kundenfeindliche Verhalten der Fluggesellschaften regelrecht System hat. Viele Anbieter spekulierten im vergangenen Frühjahr darauf, dass Brüssel eine „Gutscheinlösung“ durchwinkt, jedoch kam diese nie. Man wartete nicht nur ab, sondern viele Anbieter, darunter auch Lufthansa, Ryanair, Wizz Air, Air France-KLM und viele weitere, haben absichtlich die automatischen Erstattungsfunktionen deaktiviert. So produzierte man künstlich einen Rückstau und beispielsweise Lufthansa rühmte sich dann in regelmäßigen Abständen damit, dass man ja ach so viele Erstattungen geleistet habe. Die Fluggesellschaften haben bewusst das Gesetz ignoriert und zunächst drückte die EU-Kommission angesichts der außergewöhnlichen Gesamtsituation noch beide Augen zu. Da viele Anbieter die Praxis aber nicht abgestellt haben, sondern Tickets zu günstigen Preisen anbieten, jedoch dann die Aufnahme der Route immer wieder und wieder nach hinten verschieben, nehmen die Wettbewerbshüter das Geschäftsgebaren genauer unter die Lupe. Das Problem an der Sache ist, dass

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Piloten attackiert: Katze zwingt Boeing 737 zur Notlandung

Die Piloten einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Tarco Airlines wurden von einer aggressiven Katze zur Notlandung gezwungen. Das Tier soll sich unbemerkt in die Maschine geschlichen haben und rund eine halbe Stunde nach dem Start sehr deutlich bemerkbar gemacht haben. Vermutet wird, dass die Katze während Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden still und heimlich ins Cockpit gelangt ist. Dort suchte sich der Vierbeiner erstmal ein sehr gutes Versteck und lege ein ausgiebiges Nickerchen ein. Das Tier scherte sich zunächst weder um die Anwesenheit der Piloten noch um den Start, sondern pennte genüsslich weiter. Rund eine halbe Stunde nach dem Start wachte das Tier auf und war so ganz und gar nicht darüber begeistert nach Doha zu fliegen. Laut lokalen Medienberichten war die Katze nicht nur aggressiv, sondern soll die beiden Flugzeugführer attackiert haben. Diese gaben aus Sicherheitsgründen den „Drohungen“ und Attacken des Vierbeiners nach und entschieden sich zur Not-Rücklandung auf dem Flughafen Khartoum. Dort wurde die aggressive Katze von der Exekutive in Empfang genommen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 24. Feber 2021, wurde jedoch bislang nicht näher bekannt. Katzen sind im Gegensatz zu Nagetieren keine akute Sicherheitsgefahr – aber nur wenn sie nicht panisch werden und – wie in diesem Fall – gar die Piloten attackieren. Hätte sich das Tier ruhig verhalten, so wäre der Weiterflug problemlos und ohne Sicherheitsbedenken möglich gewesen. Allenfalls ist vorstellbar, dass der Kapitän die Katze in die Obhut der Flugbegleiter hätte übergeben können. Das kam jedoch nicht in Frage, denn dieses Exemplar soll dermaßen angriffslustig gewesen

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Mallorca lockt Airlines mit billigen Gebühren

Langsam, aber sicher werden die Verantwortlichen auf Mallorca nervös, dass aufgrund der in der EU nur schleppend voranschreitenden Covid-Impfungen die Urlaubssaison 2021 so richtig schwierig werden könnte. Nun reagiert der Flughafenbetreiber Aena und will die Gebühren senken. Firmenchef Maurici Lucena kündigte an, dass sich die Fluggesellschaften insgesamt etwa 23,8 Millionen Euro sparen werden. Mit dieser Maßnahme will man den Carriern unter die Flügel greifen und gleichzeitig den Tourismus ankurbeln. Laut Mallorca Zeitung rechnet Lucena damit, dass ab Mai 2021 deutlich mehr Touristen aus dem Vereinigten Königreich und Deutschland auf die Mittelmeerinsel kommen werden. Man habe die Infrastruktur entsprechend vorbereitet. Im Vorjahr machte der Airport einen Verlust in der Höhe von 126,8 Millionen Euro. Im Jahr 2019 hatte man noch einen Gewinn von 1,442 Milliarden Euro.

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Linz: AUA pausiert Düsseldorf-Strecke noch länger

Die Lufthansa Gruppe bleibt dem oberösterreichischen Flughafen Linz-Hörsching noch länger fern, denn Austrian Airlines verlängert das temporäre Aussetzen der Düsseldorf-Strecke bis mindestens 31. Mai 2021. Damit ruht diese Route dann weit über ein Jahr. Die Konzernmutter Lufthansa, die eigentlich die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main bedient, lässt Linz ebenfalls unbedient. Es gibt derzeit keinen Termin für eine mögliche Reaktivierung, allenfalls jedoch soll dies nicht vor dem 17. Juni 2021 erfolgen. Auch diese Route ruht seit März 2020. Der oberösterreichische Flughafen bleibt damit auch weiterhin ohne regelmäßige Linienflüge auf den Strecken nach Düsseldorf und Frankfurt am Main. Im Ferienflugsegment gibt es aber Aufwind, denn ab Mai 2021 sollen die ersten Flüge durchgeführt werden, berichtet Aviation Direct.

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Arbeitsmarkt: Schlechte Aussichten für Piloten

Vor der Coronakrise waren Piloten so gefragt wie nie, denn viele Fluggesellschaften waren händeringend auf der Suche nach Flugzeugführern. Das änderte sich ab März 2020 schlagartig, denn viele Carrier haben nun zu viele Piloten und zu wenig Arbeit für diese. Die Pilotenvereinigung EPA geht davon aus, dass rund 18.000 Flugzeugführer dauerhaft arbeitslos bleiben werden. Die Einschätzung der europäischen Standesvertretung basiert darauf, dass von einer anhaltenden niedrigen Nachfrage ausgegangen wird. Derzeit gibt es laut EPA in Europa etwa 65.000 Kapitäne und Erste Offiziere. Die Vereinigung Cockpit schätzt, dass allein bei Lufthansa etwa 1.200 der 5.500 Cockpitstellen entfallen werden. War es „vor Corona“ sehr einfach möglich den Arbeitgeber zu wechseln und obendrein gab es im Idealfall schon allein für die Vertragsunterschrift eine Prämie, so sind freie Cockpitstellen so dermaßen rar, dass sie für die Betroffenen fast wie ein Sechser im Lotto sind. Die EPA geht davon aus, dass etwa 18.000 Piloten in den nächsten Jahren keinen Job mehr finden werden und daher in ihrem Beruf dauerhaft arbeitslos sein werden. Das Nichtfliegen kann auch hinsichtlich der Lizenzen fatale Konsequenzen haben, denn nach einer gewissen Zeit sind diese eingefroren. Die Reaktivierung bzw. Aufrechterhaltung im Simulator ist sehr kostspielig und nur für wenige Flugzeugführer finanziell leistbar. Besonders junge Copilten, die oftmals noch den Schuldenberg ihrer Ausbildung abbezahlen müssen, sind regelrecht gezwungen in anderen Branchen anzuheuern und damit den Traum vom Fliegen zu beenden. Erholt sich die Luftfahrtbranche, so kann die momentane Situation dazu führen, dass es in einigen Jahren einen akuten Mangel al Flugzeugführern gibt.

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Kanaren-Hoteliers bringen Airline in die Luft

Die kanarische Hoteliersvereinigung will künftig selbst für eine bessere Auslastung der Hotels sorgen. Dazu ruft man unter der Marke „Canarian Airways“ einen neuen Carrier ins Leben. Operativ steht hinter diesem der ACMI-Anbieter One Airways, der mit 50 Prozent beteiligt ist. Zunächst will man ab Teneriffa Süd Flüge nach Madrid, Barcelona, Vigo und Bilbao, Glasgow, Cardiff und Berlin anbieten. Der Erstflug ist für den 5. Juni 2021 angekündigt. Canarian Airways befindet sich im Eigentum von One Airways, der Regionalregierung der Kanaren und der lokalen Hoteliersvereinigung ASHOTEL. Die öffentliche Hand steuert rund 700.000 Euro bei. Initial will man mit dem Airbus A319 mit der Registrierung EC-NMO starten. Dieser ist mit 144 Sitzplätzen bestuhlt und etwa neun Jahre alt. Als Geschäftsführer von Canarian Airways fungieren Óscar Trujillo, CEO von One Airways, und Jorge Marchial, Präsident der Hoteliersvereinigung ASHOTEL. Die operative Durchführung der Flüge wird – wie erwähnt – durch One Airways erfolgen. Canarian Airways wird als so genannte „virtuelle Fluggesellschaft“ in den Markt eintreten.

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