Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Belgrad: Regierung budgetiert Air-Serbia-Subventionen für 2021

Die serbische Regierung beabsichtigt der teilstaatlichen Air Serbia auch im kommenden Jahr mit Subventionen unter die Flügel zu greifen. Dies hat aber auch taktische Gründe, denn sollte Etihad Airways nicht mitziehen, so verwässert die 49-prozentige Beteiligung des Golfcarriers. Budgetiert sind vorläufig knapp 151 Millionen U.S.-Dollar, die unter zehn Firmen, die seitens der Regierung als besonders wichtig eingestuft wurden, aufgeteilt werden. Auf der Liste befindet sich auch die Fluggesellschaft Air Serbia. Wie hoch die Summe, die überwiesen wird, sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Da man seit einiger Zeit mit dem Minderheitsgesellschafter Etihad Airways durchaus unglücklich ist, prüft die serbische Regierung seit einiger Zeit die Übernahme des Anteils des Golfcarriers. Dieser hält 49 Prozent. Sollte sich Etihad an dem geplanten Kapitalzuschuss des Staats nicht beteiligen, so könnte sich die momentane Beteiligung in der Höhe von 51 Prozent durch Verwässerung des Etihad-Anteils erhöhen. Dies ist durchaus auch ein taktisches Spiel in den Gesprächen mit dem Golfcarrier.

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BER vor Abbau von 535 Stellen

Vier Wochen ist der neue Flughafen Berlin-Brandenburg in Betrieb und schon stehen die Schließung der Südpiste und des Terminals 5 an. Zusätzlich sollen nun 535 Stellen abgebaut werden. Dies kündigte Finanzchefin Aletta von Massenbach im Brandenburger Landtag an. Bereits im Jahr 2021 müssen zumindest 115 Flughafenmitarbeiter gehen. Die weiteren Jobs sollen bis 2025 entfallen, wobei betont wird, dass dies „sozialverträglich“ erfolgen soll. Nicht nur im Bereich Aviation verzeichnet die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH aufgrund der Corona-Pandemie starke Rückgänge, sondern auch bei der Vermietung von Handels- und Gastronomieflächen. Der Leerstand im neuen Terminal 1 ist beachtlich.

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Ryanair stellt Laudamotion-Homepage ab

Die Ryanair Group hat weitere Fakten zur Abschaffung des Lauda-Markenauftritts geschaffen. Die Homepage der österreichischen Tochter Laudamotion GmbH wurde nun abgestellt. Das SSL-Zertifikat hat man schon einige Zeit nicht mehr erneuert, so dass Besucher eine Warnmeldung angezeigt bekommen. Die Lauda-Homepage war unter der Eigentümerschaft von Ryanair nie eine echte eigene Seite, sondern lediglich eine umgefärbte Version der Website der Konzernschwester Ryanair DAC. Genau genommen war es nur eine Spracheinstellung, die dazu führte, dass die Internetseite des irischen Lowcosters mit Lauda-Logo und in roter statt blauer Farbe erschien. Damit ist jetzt Schluss. Wer laudamotion.com besucht, landet nun auf der „echten“ Ryanair-Page. Die Spracheinstellung „Lauda“ existiert nicht mehr. Im Zuge der Ummeldung der A320-Flotte von der österreichischen Laudamotion auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe wurde der sich unter dem Lauda-Schriftzug befindliche Hinweis auf die Internetseite ersatzlos entfernt. Ob das Unternehmen mit Sitz in Schwechat zwischenzeitlich AOC und Betriebsbewilligung zurückgegeben hat oder nicht, ist unklar: Es ist weiterhin auf der Homepage des Klimaschutzministeriums gelistet, jedoch beantwortete dieses eine entsprechende Rückfrage nicht. Wie fast alle Ryanair-Töchter verfügt auch Lauda Europe über eine eigene Internet-URL. Diese lautet laudaeur.com, allerdings gibt es im Gegensatz zur polnischen Konzernschwester Buzz keinen eigenen Internetauftritt. Derzeit wird die Domain ausschließlich für E-Mail-Adressen verwendet.

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Level Europe: Gericht lädt erneut zur Prüfungstagsatzung

Im Konkursverfahren, in dem sich Level Europe befindet, beraumte das Landesgericht Korneuburg eine nachträgliche Prüfungstagsatzung an. Diese wird am 20. Jänner 2021 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese als Videokonferenz abgehalten. Eine nachträgliche Prüfungstagsatzung ist immer dann erforderlich, wenn Gläubiger ihre Forderungen so verspätet angemeldet haben, dass sie in der allgemeinen Prüfungstagsatzung nicht mehr verhandelt werden konnte. Über Level Europe wurde am 19. Juni 2020 das Konkursverfahren eröffnet, da der Carrier wegen der Corona-Pandemie unter Druck geraten ist und im Gegensatz zu Austrian Airlines keine Staatshilfe erhalten hat. Mittlerweile wurde die Flotte aus Wien ausgeflogen und wurde überwiegend auf dem AOC der IAG-Konzernschwester Vueling registriert. Mit dieser kooperierte man in der Vergangenheit hinsichtlich des Vertriebs. Auch die Schwester OpenSkies, die als Level France Langstreckenflüge ab Paris-Orly durchgeführt hat, steht vor dem Aus. Die Suche nach Investoren war erfolglos. Eigentümer International Airlines Group will die Billigmarke – operated by Iberia – nur ab Barcelona fortführen. Ab dem spanischen Airport wurden die Level-Langstreckenflüge zwischenzeitlich reaktiviert.

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Frankfurt: Condor kündigt weitere Langstrecken an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird am 18. Dezember 2020 Nonstop-Flüge von Frankfurt am Main nach Punta Cana, Puerto Plata und Santo Domingo aufnehmen. Die Malediven stehen ebenfalls wieder zweimal pro Woche im Flugplan. Die Verbindungen auf die kanarischen Inseln werden aufgestockt: Von Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München bringt Condor Urlauber nach Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, Teneriffa und Madeira. Reisen mit Condor sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar, Flugtickets wie gewohnt unter www.condor.com im Reisebüro und telefonisch. „Wir sehen an unseren Flügen nach Kuba, dass die Deutschen reisen wollen – und verantwortungsbewusstes Reisen ist dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten über die gesamte Reise hinweg möglich. Wir freuen uns, eines der beliebtesten Ziele der Condor-Kunden, die Dominikanische Republik, noch in diesem Jahr wieder in unseren Flugplan aufzunehmen. So steht einem Winterurlaub an karibischen Traumstränden nichts mehr im Wege“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Verbindungen ab Frankfurt, ab dem 18. Dezember 2020 Varadero: Dienstag, Freitag, Samstag Punta Cana: Montag, Mittwoch, Samstag Puerto Plata, Santo Domingo: Sonntag Malediven: Montag, Samstag

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Neos: „Austro Control hat RH-Empfehlungen mangelhaft umgesetzt“

Im Nachgang des KV-Abschlusses zwischen Austro Control und der Gewerkschaft Vida übt die Oppositionspartei Neos heftige Kritik. Man wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese die Empfehlungen des Rechnungshofs weitgehend nicht umgesetzt habe. „Ich bin enttäuscht, dass die Austro Control die Empfehlungen aus dem Vorbericht des Rechnungshofes großteils links liegen gelassen hat“, sagt der Rechnungshofausschussvorsitzende und NEOS-Abgeordnete, Douglas Hoyos, zum aktuellen Follow-up-Bericht zur zivilen Flugsicherung. „Vor allem bei den Personalkosten der Austro Control besteht auch aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Der Personalaufwand ist alleine von 2015 bis 2018 um 49 Prozent gestiegen. Die Austro Control hat die Gehaltsschemata von beiden Kollektivverträgen leider nicht auf ein Niveau gedämpft, das mit dem des Bundes vergleichbar wäre“, so Hoyos. Der Oppositionspolitiker erklärt weiters, dass bei der ACG Abteilungsleiter rechnerisch rund 12.500 Euro pro Monat erhalten, während beim Staat im Schnitt 8.500 Euro bezahlen werden. Hoyos vertritt die Ansicht, dass das KV-Verhandlungsergebnis ein „richtiger Schritt“ ist und sagt: „Die Einsparungen von rund 80 Mio. Euro alleine im Jahr 2020 begrüßen wir. Beide Seiten haben große Bereitschaft gezeigt, vor allem jetzt in der Krise dazu beizutragen, dass die Austro Control auch in den nächsten Jahren gut arbeiten kann. Auch die Ankündigung, einen Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter_innen auszuverhandeln, sehen wir grundsätzlich positiv, die bestehenden Kollektivverträge müssen aber ebenso angepasst werden“.

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Fraport-Chef Schulte bleibt ADV-Präsident

Der deutsche Flughafenverband ADV wählte einen neuen Vorstand. Präsident bleibt auch weiterhin Fraport-Chef Stefan Schule. Im sind Ludger van Bebber (Dortmund) und Andrea Gebbeken (München) als Vizepräsidenten zur Seite gestellt. „Unsere Branche kann sich langfristig nur erholen, wenn pauschale Quarantäneregelungen verbesserten Teststrategien Platz machen. Trotz aller hoffnungsvollen Nachrichten, dass Impfstoffe schon bald zur Verfügung stehen, braucht der Luftverkehr eine überzeugende Wiederanlauf-Strategie. Der Neustart des internationalen Flugverkehrs muss schon aus ökonomischen Gründen beginnen. Die Flughäfen als unverzichtbare Infrastrukturen in den volkswirtschaftlichen Versorgungsketten bleiben auch in der Krise zuverlässige Partner für Wirtschaft und Regionen“, so Schulte zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit als ADV-Präsident. „Die deutschen Flughäfen nehmen beim Lärm- und Klimaschutz international eine Vorreiterrolle ein. Sie werden ihre eigenen CO2-Emissionen bereits bis 2030 um 50 Prozent reduzieren – unter anderem durch Investitionen in energieeffiziente Gebäude und elektrisch betriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus haben sich die Flughäfen verpflichtet, ihre CO2-Emissionen weiter zu reduzieren mit dem verbindlichen Ziel, bis 2050 vollständig CO2-neutral zu sein. Um den gesamten Luftverkehr in Einklang mit dem Klimaschutz zu bringen, braucht es aber eine Flottenmodernisierung und einen Systemwechsel hin zu alternativen Kraftstoffen. Das wird nur gelingen mit einem fairen regulatorischen Rahmen, der neutrale Wettbewerbsbedingungen gewährleistet. Hierfür werde ich mich in Brüssel und Berlin einsetzen“. Das zukünftige ADV-Präsidium hat folgende Mitglieder: Stefan Schulte, Präsident (Flughafen Frankfurt) Andrea Gebbeken, Vizepräsidentin (Flughafen München) Ludger van Bebber, Vizepräsident (Flughafen Dortmund) Götz Ahmelmann (Mitteldeutsche Flughäfen) Michael Eggenschwiler (Flughafen Hamburg) Elmar Kleinert (Flughafen Bremen) Engelbert Lütke-Daldrup (Flughafen Berlin/Brandenburg) Thomas Schnalke (Flughafen Düsseldorf) Walter Schoefer (Flughafen Stuttgart)

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Austrian Airlines legt neue MNS-Masken auf

Der Onlineshop von Austrian Airlines erweitert das Sortiment um MNS-Masken des Designers La Hong sowie um Produkte des Elektronikkonzerns Apple. Weiterhin erhältlich sind typische Werbeprodukte wie Schuhe, Flugzeugmodelle und Badeenten. Die Bezahlung kann auch mit Meilen des Kundenbindungsprogramms Miles&More erfolgen. Die neuen MNS-Masken mit aufgesticktem AUA-Logo können ab Anfang Dezember 2020 zum Preis von 14,90 Euro bestellt werden. Es handelt sich um ein waschbares Produkt, das wiederverwendet werden kann.

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Ryanair mit neuer 1+1-Gratis-Aktion

Der irische Billigflieger Ryanair bietet anlässlich des „Black Friday“ eine 1+1-Gratis-Aktion an. Diese ist für Reisen im Zeitraum von 1. Dezember 2020 bis 27. März 2021 buchbar. Bei der Buchung eines Tickets für zwei Reisende muss nur für eine Person bezahlt werden. Auch der Mitbewerber Wizzair bietet diese Woche verschiedene Aktionen, beispielsweise 30 Prozent Rabatt, an. Ryanair argumentiert, dass es mit dieser Promotion möglich ist, dass eine Begleitperson kostenfrei an Weihnachten nach Hause oder in den Urlaub fliegen kann. Die Aktion endet am Freitag um Mitternacht. Laut Medienmitteilung sind sämtliche Strecken von der Promotion erfasst. „Wir starten dieses ‘Buy One Get One Free’ Angebot mit einer Vielzahl verfügbarer Strecken und gerade rechtzeitig für die Reiseplanung zu Weihnachten. Buchen Sie Flüge für Reisen vom 1. Dezember 2020 bis zum 27. März 2021 auf 1.700 Strecken und erhalten Sie ein zweites Ticket für denselben Flug kostenlos. Kunden können dieses Top-Angebot zu den beliebtesten Urlaubs- und Städtereisezielen in ganz Europa buchen und ihre Familie oder enge Freunde in den wohlverdienten Herbst- oder Winterurlaub mitnehmen. Um dieses Angebot in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden schnell sein und ihre Flüge vor Mitternacht, morgen Abend, 27. November, über die Webseite Ryanair.com buchen“, so Dara Brady, Marketing-Direktor von Ryanair.

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Weder Lohnerhöhungen noch Prämien für ACG-Mitarbeiter

Die Bediensteten der Austro Control werden in den Jahren 2020 und 2021 keine Lohnerhöhungen erhalten. Für 2019 und 2020 werden alle Prämien gestrichen. Unter anderem darauf einigten sich die Gewerkschaft Vida und die ACG-Geschäftsleitung mit dem Abschluss des neuen Kollektivvertrags. Die Arbeitnehmervertreter teilten bereits vor einigen Tagen mit, dass der neue KV ein Kompromiss ist und übten insbesondere am staatlichen Eigentümer Kritik. Im Gegensatz zu den meisten österreichischen Unternehmen verfügt die Austro Control über das Privileg selbst Kollektivverträge verhandeln und abschließen zu dürfen. Die Geschäftsleitung bezeichnet den nach mehreren Verhandlungsrunden ausverhandelten KV als „tragfähigen Kompromiss“. Für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung soll die Stabilisierung des Unternehmens aus eigener Kraft oberste Priorität gehabt haben. Die ACG wurde von der Coronakrise hart getroffen. Durch die Einführung von Kurzarbeit über drei Monate hinweg zu Beginn der Krise konnte Austro Control in der schwierigsten Phase bereits, wie viele andere Unternehmen auch, staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen war ein erster wichtiger Schritt, aber wir müssen den Weg konsequent fortsetzen. Jetzt geht es darum, das Unternehmen auf ein gesundes Fundament zu stellen und nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Mit den im KV-Abschluss verhandelten Punkten konnte erreicht werden, dass die notwendigen Reformschritte möglichst sozialverträglich und solidarisch gestaltet werden und alle Bereiche des Unternehmens entsprechende Beiträge zur Stabilisierung leisten“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz zum Verhandlungsergebnis. Insgesamt bringt das Verhandlungsergebnis Einsparungen in einer Größenordnung von rund € 50 Mio. Zusammen mit den bisher in diesem Jahr auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur

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