Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa: „Keine Impfkartenpflicht geplant“

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, will im Gegensatz zu Qantas in Zukunft die Beförderung nicht an einen Corona-Impfnachweis knüpfen. Der Carrier aus Australien preschte vor und kündigte an, dass man auf internationalen Flügen bald nur noch mit einem Impfnachweis einsteigen darf. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte am Dienstag, dass der Kranich-Konzern derzeit keine solchen Pläne verfolgt. Auch wird darauf verwiesen, dass die Staaten für die Einreisebestimmungen zuständig sind. Derzeit werden in vielen Ländern Pläne für die Durchführung von Massenimpfungen gemacht. Die Branche, aber auch die Politik, überlegt derzeit wie das Reisen in Zukunft funktionieren wird. Näheres dazu unter diesem Link.

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Easyjet verkauft weitere zehn Airbus A320

Der Billigflieger Easyjet macht weitere zehn Airbus A320 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu Geld. Verkauft wurden die Maschinen an SMBC Aviation Capital. Zur Laufzeit des Leasingvertrags wurden keine konkreten Angaben gemacht. Seit einigen Monaten veräußert Easyjet immer wieder Flugzeuge und mietet sie anschließend wieder zurück. Der Verkaufserlös füllt die klammen Kassen des Carriers auf. Der Anteil der Maschinen im Eigentum sank mittlerweile auf 55 Prozent ab. Nur noch 37 Prozent der Gesamtflotte ist unbelastet. So genanntes „Sale and Leaseback“ wird in der Branche häufig praktiziert, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Die Kehrseite ist allerdings, dass die monatlichen Leasingraten gelegentlich recht hoch ausfallen können. Die jüngste Transaktion soll Easyjet etwa 368,8 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse gespült haben.

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Bombardier CRJ-900 von Nordica „landet“ in slowenischem Hotel

Ein Bombardier CRJ 900, der zuletzt von Xfly in den Farben von Nordica und Lot betrieben wurde, trat seine letzte Reise an: Der Regionaljet wurde vom Flughafen Ljubljana nach Novo Mesto transportiert und zwar auf der Straße. Die eigentlich noch recht junge Maschine wurde ausgemustert und an das Hotel Dolenj’c verkauft. Dort wird der CRJ-900 in ein Restaurant umgebaut. Die Farben von LOT und Nordica werden erhalten bleiben. Der Regionajet ist dort in guter Gesellschaft, denn verfügt bereits über einen einmotorigen Doppeldecker, der als Static Display ausgestellt ist. Einige Fotos von der letzten Reise können bei einem slowenischen Medium unter diesem Link angesehen werden. Sollte das nachstehende YouTube-Video vom Transport nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen Link.

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Wisag erhält Lizenzverlängerung in Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn wird auch weiterhin der Bodenverkehrsdienstleister Wisag tätig sein. Dieser setzte sich im Rahmen einer Ausschreibung durch und erhielt eine Lizenzverlängerung für die kommenden sieben Jahre erteilt. Wisag darf laut Medienmitteilung weiterhin die komplette Bandbreite der Dienstleistungen anbieten. Zu diesen zählen primär Vorfeldarbeiten im Auftrag von Fluggesellschaften sowie die Be- und Entladung von Maschinen. Mit der Gewerkschaft Verdi einigte man sich im März 2020 auf einen neuen Tarifvertrag. Im Cargobereich zählt beispielsweise DHL zu den Kunden von Wisag.

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Lufthansa testet „Schlafreihen“

Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Air Astana, bieten schon länger an, dass eine ganze Sitzbank gebucht werden kann. Diese soll dann als „Bett“ fungieren. Lufthansa test dies nun auf der Strecke Frankfurt-São Paulo auf den Flügen LH 506/507. Vorab kann das „Sofa“ nicht gebucht werden. Erst am Check-In-Schalter oder alternativ am Gate kann ein „Upsell“ durchgeführt werden. Gegen Bezahlung von 260 U.S.-Dollar erhalten Passagiere eine Dreier- oder Vierreihe für sich exklusiv. Weiters gibt es Priority Boarding, einen Topper, eine Decke und ein Kissen dazu. Das Angebot kann noch bis Mitte Dezember 2020 in Anspruch genommen werden. Ob es danach ins reguläre Angebot überführt wird, ist noch nicht entschieden. Lufthansa schreibt jedenfalls auf der Produkt-Homepage, dass es sich um einen Sonderpreis handelt. Die Buchung des „Sofas“ kann nur am Check-In-Schalter oder am Boardinggate erfolgen und nur dann, wenn es die Auslastung des Fluges zulässt. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte erfolgen.

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EASA-Chef Ky: B737-Max-Wiedereinsatz „ab Jänner 2021“

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA äußerte sich nun konkret zu einem „Fahrplan“ für den Wiedereinsatz der Boeing 737-Max in der Europäischen Union. In Kürze soll eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben werden. In dieser werden die Bestimmungen für die Wiederzulassung des Musters festgehalten. Nach zwei verheerenden Abstürzen wurde der Boeing 737-Max nach und nach weltweites Flugverbot erteilt. Die U.S.-amerikanische FAA gab am 18. November 2020 wieder grünes Licht, kündigte jedoch an, dass man den „Lagerbestand“ des Herstellers penibel genau prüfen wird. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz wird es daher auch in den Vereinigten Staaten noch einige Wochen oder gar Monate dauern. EASA-Chef Patrick Ky sagte nun in Paris, dass die Freigabe für kommerzielle Flüge im Jänner 2021 erfolgen könnte. Einen exakten Tag nannte er nicht, sondern verwies auf eine Einspruchsfrist, die sich aufgrund der Lufttüchtigkeitsanweisung ergeben wird. Anschließend müssen sowohl der Hersteller als auch der Operator sämtliche Auflegen erfüllen ehe der tatsächliche Wiedereinsatz erfolgen darf. Ryanair will die Strafzölle nicht bezahlen Einer der größten europäischen Kunden ist die Ryanair Group. Eddie Wilson, Vorstandsvorsitzender der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, sagte im Rahmen der CAPA-Konferenz, dass der von ihm geleitete Carrier nicht für die Strafzölle aufkommen wird. Bedingt durch den Dauerstreit zwischen Airbus und Boeing bezüglich Subventionen, erhebt die Europäische Union einen Aufschlag von 15 Prozent. Selbstredend: Der irische Billigflieger will die Strafzölle nicht bezahlen und verhandelt mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer über eine Kostenübernahme bzw. weitere Preisnachlässe. Ryanair erwartet die Auslieferung von insgesamt 135 Boeing 737 Max 200. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerausführung der

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Dienstreisen: Kompliziertes Verfahren zwischen Deutschland und Singapur

Deutschland und Singapur haben sich auf die Schaffung eines gegenseitigen „Grünen Reisekorridors“ für Geschäftsreisen geeinigt. Diese ist allerdings nur auf Nonstop-Flügen zwischen den beiden Ländern anwendbar und die Reisenden müssen einige Auflagen erfüllen. Beispielsweise muss ein so genannter „SafeTravel-Pass“ vorgelegt werden. Dieser ist in beiden Staaten künftig für die Einreise notwendig. Zusätzlich sind eine offizielle Einladung eines Unternehmens oder aber einer Regierungsbehörde und ein negativer PCR-Test erforderlich. Die Staatsbürgerschaft spielt keine Rolle, aber es muss ein Wohnsitz in Singapur bzw. Deutschland nachgewiesen werden. Nach der Einladung stellt das singapurische Unternehmen im Namen des Antragstellers bei den örtlichen Behörden einen Antrag auf den SafeTravelPass. Wird der Antrag genehmigt, darf der Reisende einreisen, muss aber vor Abreise aus Deutschland einen negativen „PCR“ Covid-19 Test nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist und der von einer genehmigten medizinischen Einrichtungen ausgestellt wurde. Auch nach Ankunft in Singapur muss sich der SafeTravel-Pass-Reisende einem Covid-19 PCR-Test unterziehen. Das gastgebende Unternehmen oder die Regierungsbehörde befördert den Reisenden unter Einhaltung der geltenden Gesundheitsvorschriften direkt vom Flughafen zur angegebenen Unterkunft / Hotel. Dort muss der Reisende isoliert warten, bis das Testergebnis bekannt gegeben wird. Ist der Test negativ, kann die Dienstreise in Singapur gemäß eines vorher eingereichten Programms beginnen. Weitere Details der Vereinbarung sowie offizielle Antragsformulare können online unter dem nachfolgenden Link aufgerufen werden: https://safetravel.ica.gov.sg/germany/rgl/requirements-and-process

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Zürich: Edelweiss kündigt Havanna und San José an

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss kündigt die Wiederaufnahme der Langstreckenziele Havanna und San José an. Diese sollen ab Dezember 2020 je einmal pro Woche ab Zürich angeflogen werden. Damit erhöht sich die Anzahl der Long-Haul-Destinationen auf sieben. Der Carrier teilte auch mit, dass derzeit eine erhöhte Nachfrage in Richtung der Malediven und in die Dominikanische Republik verzeichnet wird. Daher erhöht man ab Ende Dezember die Frequenzen: Nach Malé wird dann zweimal pro Woche geflogen und nach Punta Cana dreimal. Zudem fliegt Edelweiss zurzeit auf der Langstrecke von Zürich direkt nach Mahé (Seychellen), Cancún (Mexiko) und Kapstadt (Südafrika). Auf der Kurz- und Mittelstrecke werden Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh in Ägypten angeflogen. Das Angebot auf die Kanarischen Inseln umfasst Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Fuerteventura und Lanzarote. Weitere saisonale Verbindungen über die Feiertage bietet Edelweiss nach Catania, Lamezia, Ibiza, Antalya und Split an.

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Swiss bekommt einen neuen Technik-Chef

Die Fluggesellschaft Swiss bekommt am 1. Feber 2021 mit Claus Bauer einen neuen Technikchef. Er folgt auf Peter Wojahn, der am 31. Jänner 2021 in den Ruhestand treten wird. Der Wartungsbereich der Lufthansa-Tochter hat rund 1.000 Mitarbeiter. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Claus Bauer einen erfahrenen Technik-Experten für diese anspruchsvolle Position gewinnen konnten. Er verfügt über das nötige Know-how, um auch in Zeiten der Krise schnell und flexibel agieren zu können“, so Swiss-Chef Thomas Klühr, der das Unternehmen mit Jahresende verlassen wird. „Während seiner Zeit bei Swiss hat Peter Wojahn mit großer unternehmerischer Überzeugungskraft den Technikbereich weiterentwickelt und ausgebaut, so dass SWISS heute industrieweit als Paradebeispiel für eine Airline mit integriertem Technikbetrieb angesehen wird. Im Namen der gesamten Geschäftsleitung möchte ich mich für sein langjähriges außerordentliches Engagement bedanken und wünsche ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute“.

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Finnland lässt die Grenzen bis Mitte Dezember 2020 zu

Finnland steht derzeit in Sachen Corona-Neuinfektionen als einziges EU-Land gar nicht so schlecht da. Damit begründet die Regierung nun auch, dass man die Grenzen bis mindestens 13. Dezember 2020 geschlossen halten wird. Es gäbe überhaupt keinen Grund dafür die Beschränkungen innerhalb des Schengenraums zu lockern, ist in einer Erklärung zu lesen. Die Folge daraus ist, dass touristische Einreisen fast unmöglich sind. Es gibt Ausnahmen für Geschäftsreisen bzw. wichtige Gründe und insbesondere den kleinen Grenzverkehr mit Schweden und Norwegen. Ansonsten ist die Einreise derzeit den Bewohnern Finnlands, unabhängig von der Staatsbürgerschaft, vorbehalten. Ist man zum Betreten des finnischen Staatsgebiets berechtigt, so blüht aus dem Ausland kommend eine zehntägige Quarantäne. Um diese „abkürzen“ zu können, müssen gleich zwei PCR-Testungen negativ absolviert werden. Finnland empfiehlt den eigenen Bewohnern das Staatsgebiet nicht zu verlassen, ein explizites Verbot gibt es jedoch nicht.

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