Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Austrian Airlines: „Derzeit keine Impfpflicht geplant“

Mit der Ankündigung, dass demnächst die ersten Corona-Impfstoffe zugelassen werden und viele Staaten bereits Pläne für Massenimpfungen schmieden, kommt immer wieder die Frage auf, ob man künftig die Impfkarte als „zweiten Reisepass“ benötigen wird. Verschärft wurde dies durch die Ankündigung von Qantas, dass künftig nur noch Passagiere mit Impfnachweis befördert werden. Austrian Airlines möchte sich diesem Vorstoß nicht anschließen. Bereits vor einigen Tagen erklärte Konzernmutter Lufthansa, dass momentan keine Pläne bestehen, dass nur Personen, die einen Impfpass oder einen sonstigen Nachweis über eine erfolgte Impfung gegen Cov-Sars-2 vorlegen können, mitfliegen dürfen. Ähnlich äußert sich auch die österreichische Tochtergesellschaft AUA: „Austrian Airlines plant zum jetzigen Zeitpunkt keine Einführung eines verbindlichen Impfnachweises für Fluggäste. Jedoch hoffen wir, wie auch Lufthansa, auf eine schnelle Zulassung und Verteilung von Impfstoffen und begrüßen es, wenn viele Menschen schnellstmöglich geimpft werden können.“

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Hahn legt im Frachtgeschäft stark zu

Der Flughafen Frankfurt-Hahn zählte im Oktober 2020 insgesamt 37.905 Passagiere. Damit liegt der Regio-Airport um 71,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Passagierverkehr wird dieser Airport überwiegend von Billigfluggesellschaft wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die Ursache für den starken Rückgang ist das aufgrund der Corona-Pandemie seitens der Airlines stark reduzierte Angebot. Da die Nachfrage branchenweit sehr schwach ist, dürfte das Minus im laufenden November 2020 noch stärker ausfallen. Über das gesamte Jahr gesehen liegt der Hahn um 69,3 Prozent unter der Vorjahresleistung. Allerdings konnte der Regionalflughafen im Frachtbereich zulegen. Im Oktober 2020 wurden 23.106 Tonnen umgeschlagen – ein Plus von 43,4 Prozent. Auch über die ersten zehn Monate des laufenden Jahres ist dieses Segment mit 34,9 Prozent Zuwachs positiv. Bislang wurden 185.264 Tonnen Fracht in Frankfurt-Hahn umgeschlagen.

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Mangels Nachfrage: Lufthansa verschiebt Barbados-Flüge

Lufthansa nimmt die erst am 29. Oktober 2020 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Barbados wieder aus dem Programm. Grund dafür ist mangelnde Nachfrage, erklärte ein Sprecher gegenüber der Touristikzeitung FVW. Die Konstruktion ist durchaus verwirrend: Angeboten werden die Flüge von Lufthansa, jedoch von Brussels Airlines mit Airbus A330-300 in den Farben von Eurowings durchgeführt. Doch bedient wird die Verbindung nun frühestens ab dem 19. Dezember 2020. Die Konzernschwester Swiss stockte Anfang der Woche die Nonstopverbindung zwischen Zürich und Moskau-Domodedovo auf. Die Route wird nun dreimal wöchentlich bedient. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A220-300 zum Einsatz. Die russische Hauptstadt wird auch ab Wien von Austrian Airlines – vorerst niederfrequent – angeflogen.

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Smartlynx-A320 wird in Rothenburg verschrottet

Ein nicht alltäglicher Gast landete am Montag auf dem Verkehrslandeplatz Rothenburg. Ein Airbus A320, der zuletzt bei SmartLynx im Einsatz war, trat seine letzte Reise an. Die Maschine von den Elbe Flugzeugwerken verschrottet. Brauchbare bzw. wertvolle Teile sollen recycelt werden. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der Verwerter an diesem Standort durchführt. Hinter der Ankunft des Airbus A320 steckt ein längerer Weg, denn im Vorjahr unterzeichneten die Elbe Flugzeugwerke einen entsprechenden Vertrag. Der Mittelstreckenjet wird nun zerlegt und brauchbare Teile sollen dem Recycling zugeführt werden. Der Rest wird klassisch verschrottet. Die fürs Recycling bestimmten Komponenten sollen im Kodersdorf überholt und anschließend wieder an Airbus geliefert werden. Die Elbe Flugzeugwerke sind als Zulieferer für den europäischen Hersteller tätig. Man hofft darauf in Zukunft weitere Aufträge erhalten zu können, so dass in Zukunft öfters Verkehrsflugzeuge ihre letzte Reise nach Rothenburg antreten können.

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IATA erwartet auch im kommenden Jahr herbe Verluste

Der Weltluftfahrtverband IATA geht davon aus, dass die Verluste in den Jahren 2020 und 2021 noch höher ausfallen könnten, als bisher prognostiziert. Branchenweit soll heuer der Fehlbetrag bei etwa 99,9 Milliarden Euro liegen. Bislang ging man von einer niedrigeren Summe aus. Im Zuge der Jahreshauptversammlung, die am Dienstag abgehalten wurde, wählte man Willie Walsh zum neuen Präsidenten. Dem ehemaligen IAG-Chef steht eine schwierige Zeit bevor, denn die IATA geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Fluggesellschaften, die dem Verband angehören, Verluste in der Höhe von 32,62 Milliarden Euro einfliegen werden. Damit senkt man die Prognose vom Juni 2020 um 250 Prozent ab. Der Weltluftfahrtverband sagt auch, dass das Jahr 2021 das zweitschwierigste in der Geschichte wird. Es wird damit gerechnet, dass der Umsatz im kommenden Jahr steigen wird, jedoch maximal die Hälfte des Rekordjahres 2019 erreichen wird. Für 2020 prognostiziert man branchenweit etwa 276,42 Milliarden Euro. Aufgrund dieser Zahlen wiederholt die IATA nochmals eine mittlerweile altbekannte Forderung: Schnelltests vor jedem Abflug sollen zu Einreiseerleichterungen führen. Auch hofft man darauf, dass die momentanen Beschränkungen mit der weltweiten Verfügbarkeit von Impfstoffen nach und nach fallen werden.

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PIA verkleinert die Belegschaft um ein Drittel

Aufgrund der Corona-Pandemie stehen bei Pakistan International Airlines rund ein Drittel aller Arbeitsplätze auf der Kippe. Die Betroffenen sollen in eine Arbeitsstiftung, die seitens der Regierung mit 81,46 Millionen U.S.-Dollar kapitalisiert wird, ausgelagert werden. So soll es dem Carrier ermöglicht werden die Belegschaft zu reduzieren. Sollte PIA den Bedarf haben, so können Mitarbeiter aus der Stiftung herausgeholt werden. Durch die Auslagerung sollen die jährlichen Personalkosten um 26,1 Millionen Euro sinken. Die Maßnahme ist vorläufig auf 2,5 Jahre befristet. Das Unternehmen trennte sich bereits von 434 Piloten, denen Malversationen vorgeworfen werden. Erst kürzlich kassierte Pakistan International Airlines in Europe und den Vereinigten Staaten Flugverbot, da gefälschte Pilotenlizenzen gefunden wurden. Die FAA spricht davon, dass es sich um „dutzende Fälle“ handeln soll. Genaue Zahlen sind derzeit nicht bekannt. Laut PIA soll ein Zusammenhang mit den bereits ausgesprochenen Kündigungen bestehen.

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SunExpress setzt weiterhin auf Agenturprovisionen

Der türkische Ferienflieger SunExpress setzt auch im Jahr 2021 auf Provisionen für Reisevermittler. Damit weicht man weiterhin vom Branchentrend ab, denn die meisten Airlines zahlen seit vielen Jahren keine Kommission an Agenturen. Diese verrechnen selbst eine Buchungsgebühr. „Wir haben uns schon in der Vergangenheit gegen den Trend gestemmt und uns mit unserem Vergütungsmodell klar als verlässlicher Partner des stationären Vertriebs positioniert. Auch im kommenden Jahr können unsere Agenturpartner auf uns zählen, denn Zusammenhalt in der Branche ist gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise essenziell. Wir unterstützen sie daher mit einem in unserem Markt einzigartigen sowie lukrativen Staffelprovisionsmodell. Altbewährtes, das unsere Partner in der Zusammenarbeit mit uns schätzen, bleibt dabei natürlich bestehen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. Die Airline betont in einer Medienaussendung, dass die Tarife in allen Vertriebskanälen gleich sind und Reisebüros auch sämtliche Aktionstickets vermitteln können. Die Auszahlung der Kommissionen erfolgt halbjährlich. Weiters gibt es feste Vergütungen auf allen internationalen Verbindungen nach Anatolien und Izmir. Pro 50.000 Euro Umsatz erhält die Agentur außerdem ein Freiticket für einen SunExpress Flug. Das Türkei-Angebot soll im Sommer 2021 ausgebaut werden: In der kommenden Sommersaison können sich die Reisebüropartner ebenfalls über ein deutlich erweitertes buchbares Türkei-Angebot freuen: Bereits Mitte November werden neue Anatolien-Verbindungen in den Systemen freigeschaltet. Zudem bieten sich für SunExpress Gäste ab Deutschland im Sommer 2021 über die beiden Drehkreuze der Airline in Izmir und Antalya attraktive Umsteigeverbindungen nach Tel Aviv, Beirut oder Kiew.

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UK plant Lockerung der Einreisebestimmungen

Das Vereinigte Königreich beabsichtigt ab Mitte Dezember 2020 die Einreisbestimmungen zu lockern. Künftig soll man sich nach fünf Tagen mittels einer PCR-Testung aus der Quarantäne befreien können. Bislang steckt der Inselstaat Personen, die aus „Risikogebieten“ einreisen, ausnahmslos in Absonderung. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps kündigte an, dass künftig die Möglichkeit besteht, dass die Quarantäne verkürzt werden kann. Die Kosten für den PCR-Test müssen allerdings selbst bezahlt werden. Im Vereinigten Königreich entbindet die Vorlage eines negativen Befunds nicht vom Antritt der Absonderung. Absurderweise kann diese vorzeitig durch Ausreise beendet werden. Bei der geplanten Neuregelung orientiert man sich offensichtlich an Deutschland, denn dieser Staat definiert so ziemlich alle Nachbarn als „Risikogebiet“ und verlangt bei der Einreise den Antritt einer Quarantäne. Bei Vorlage einer negativen PCR-Testung dauert diese fünf Tage (dies wird dem aktuellen Informationsstand nach in UK jedoch nicht übernommen). Alternativ muss man zehn Tage in Absonderung, kann sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten testen lassen. Fällt der PCR negativ ist, ist die Quarantäne beendet.

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Air Asia X will Anfang 2021 wieder abheben

Der Langstrecken-Billigflieger Air Asia X beabsichtigt Anfang 2021 die Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu vollziehen. Man wird sich dabei auf Kernmärkte mit hohem Ertragspotential fokussieren. Die Air Asia Group versucht für ihre Tochtergesellschaft ein Darlehen in der Höhe von 122 Millionen U.S.-Dollar zu erlangen. Dieses soll über ein Kreditinstitut gewährt werden, wobei eine Bürgschaft des Staates Malaysia beantragt wurde. Kosten will man insbesondere im Bereich der Flotte einsparen, denn gruppenweit, so auch bei Air Asia X, sollen einige Maschinen an die Lessoren zurückgegeben werden. In diesem Zusammenhang befindet man sich in intensiven Verhandlungen mit den Leasinggebern. Derzeit geht Air Asia X davon aus, dass der Flugbetrieb im ersten Quartal 2021 wiederaufgenommen werden kann. Es ist vorgesehen, dass dieser schrittweise hochgefahren wird. Der Fokus auf ertragreiche Routen und die Verkleinerung der Flotte sowie niedrigere Kosten bei Zulieferern sollen dazu beitragen, dass die Gewinnzone so rasch wie möglich erreicht werden kann. Man ist zuversichtlich, dass mit der weltweiten Verfügbarkeit von Corona-Impfungen die Reisebeschränkungen gelockert werden und dann die Nachfrage wieder stark anziehen wird.

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Alaska Airlines least 13 weitere Boeing 737 Max 9

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines setzt verstärkt auf Maschinen des Typs Boeing 737 Max 9. Zusätzlich zur aus 32 Einheiten bestehenden Order least der Carrier 13 Exemplare von der ALC. Im Gegenzug verkauft man laut Mitteilung zehn Airbus A320 an diesen Lessor. Kurzzeitig wird es sich um ein Sale-and-Leaseback-Deal handeln, da die Airbus-Jets noch einige Zeit im Einsatz bleiben werden. Diese werden ab Ende 2021 von 13 Boeing 737 Max 9, die von der Air Lease Corporation geleast werden, abgelöst. Boeing hat von dem Deal zwischen der ALC und Alaska Airlines wenig, da dadurch keine zusätzlichen Maschinen verkauft wurden. Der Lessor stellt die 13 Maschinen aus einem eigenen Pool zur Verfügung. Immerhin: Der Flugzeugbauer entging so möglicherweise weiteren Stornierungen. Seit den beiden fatalen Abstürzen reduzierte sich der Auftragsbestand stark.

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