Amely Mizzi

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Amely Mizzi

ANA verschiebt München- und Wien-Comeback erneut

Die japanische All Nippon Airways verlängert die Flugpause auf den Routen von Tokio nach München und Wien bis mindestens 1. Juli 2021. Hintergrund sind die weiterhin strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen auf beiden Seiten. In Japan können derzeit, abgesehen von eigenen Staatsbürgern, nur sehr wenige Personengruppen einreisen. Es ist derzeit nicht absehbar wie lange die Maßnahmen noch anhalten werden. Auch für Düsseldorf und Frankfurt am Main hat das Folgen: Die Route in die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin ausgesetzt, wobei dies bereits vor einigen Wochen von ANA kommuniziert wurde. Die geplante Aufstockung der Frankfurt-Route kommt vorerst nicht. Zwischen Deutschland und Japan bietet All Nippon Airways immer wieder Sonderflüge an. Diese richten sich primär an japanische Staatsbürger, um in ihre Heimat oder zum Arbeits- oder Studienort zu kommen. Genutzt werden können diese nur von Personen, die zur Einreise in Japan bzw. Deutschland berechtigt sind.

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Österreich: Lufthansa hängt Bundesländer noch länger ab

Lufthansa verschiebt die Anbindung der österreichischen Bundesländerflughäfen zum Teil deutlich nach hinten. Mit Ausnahme von Klagenfurt, das ohnehin nicht angeflogen wird, bestehen normalweise Anbindungen an Frankfurt und/oder München. Diese pausieren aufgrund der Pandemie. Beispielsweise wird die Linz-Frankfurt-Strecke seit März 2020 nicht mehr bedient. Die Wiederaufnahme wurde immer wieder nach hinten verschoben. In Graz sind die Routen zu den Lufthansa-Drehkreuzen München und Frankfurt betroffen. Auch diese pausieren seit einiger Zeit. Salzburg und Innsbruck haben derzeit keine Zubringer zum Drehkreuz Frankfurt am Main. Lufthansa bediente im Sommerflugplan 2020 die österreichischen Bundesländerflughäfen – ausgenommen Linz – niederfrequent. Das „Grundangebot“ konzentrierte sich, falls vorhanden, auf Frankfurt am Main. Ursprünglich war angekündigt, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 die Routen reaktiviert werden sollen. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Die nachstehende Übersicht zeigt die mit Stand 26. Feber 2021 geplanten Zeitpunkt für die Wiederaufnahmen der Anbindungen der Bundesländer-Airports an die Drehkreuze Frankfurt bzw. München. Bei Linz-Frankfurt steht der Termin für die Reaktivierung noch nicht fest. Allenfalls soll dieser nicht vor dem 17. Juni 2021 sein. Strecke Aufnahme Hinweis Graz-München 31. Mai 2021   Graz-Frankfurt 03. Mai 2021   Innsbruck-Frankfurt 31. Mai 2021 operated by Austrian Airlines Salzburg-Frankfurt 03. Mai 2021   Linz-Frankfurt offen bis mindestens 17.06.2021 in Pause

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AUA verkauft OE-LAX, OE-LAT und OE-LAW in die USA

Austrian Airlines konnte für jene drei Boeing 767, die ausgeflottet werden sollen, einen Käufer finden. Das auf den Verkauf gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests sicherte sich die drei Langstreckenjets. Die OE-LAT soll bereits Anfang März 2021 in Richtung Pinal Airpark in die USA ausgeflogen werden. Im Mai 2021 soll die OE-LAX flogen. Dort droht den AUA-Langstreckenjets die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die dritte Maschine, die im Paket enthalten ist, ist die OE-LAW. Für diese gibt es noch keinen konkreten Übergabetermin, jedoch soll die Maschine im Laufe des Jahres 2021 ausgeflogen werden „Dass wir alle drei Boeing 767 an einen Abnehmer verkaufen können, ist sehr erfreulich und ein großer Schritt für unsere Flottenumstellung“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Ich bedanke mich bei MonoCoque Diversified Interests für die guten Gespräche und bei unserem Team für den großen Einsatz“. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei verkauften B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Die verbleibenden drei B767 sind zwischen 20 und 22 Jahre alt. Nach der erfolgten Ausflottung hat Austrian Airlines weiterhin neun Langstreckenjets zur Verfügung, die Österreich mit Destinationen rund um den Globus verbinden werden – von den USA bis in den Fernen Osten. Im Detail sind das sechs Boeing 777 mit über 300 Sitzen sowie drei Boeing 767 mit über 200 Sitzen. „MDI freut sich, das Wachstum seines Portfolios an Passagier- und Frachtflugzeugen mit der Aufnahme von drei Boeing 767-300ER fortzusetzen“, fügt MDI-Managerin

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Berlin: Ryanair plant 45 Sommer-Ziele

Bedingt durch die – zumindest offiziell – temporäre Schließung des BER-Terminals 5 („Ex-Schönefeld“) zogen auch die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air in den im Oktober 2020 eröffneten Neubau um.  Der irische Lowcoster ist der Ansicht, dass man Reisenden nun ein „neues und effizientes Erlebnis im T1 bieten kann“. Ryanair plant laut Mitteilung im Sommerflugplan 2021 rund 45 Destinationen ab Berlin-Brandenburg anzubieten. „Wir freuen uns sehr, unseren Flugverkehr in Berlin in das neue Gebäude am Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg zu verlegen. Ryanair-Kunden können die gleichen fantastischen, günstigen Tarife und die gleiche praktische Lage in einem neuen Terminal, in dem man sich leicht zurechtfindet, genießen. Nachdem wir bereits seit mehr als 15 Jahren Flüge von Berlin an den Flughäfen Schönefeld und Tegel angeboten haben, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Berlin Brandenburg in den kommenden Jahren“, so Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Condor fliegt nun DHL-Pakete

DHL-Pakete sind momentan für Condor lukrativer als Passagiere. Der Ferienflieger fliegt bis zumindest Ende Mai 2021 mit vier Boeing 767 im Auftrag von Deutsche Post DHL. Die ersten Flüge wurden bereits durchgeführt. Laut Condor werden die Maschinen ab Leipzig/Halle in Richtung Shannon, Mailand-Malpensa und Köln eingesetzt. Es handelt sich eigentlich um Passagierflugzeuge, jedoch wurden seit April 2020 einige Exemplare zu temporären Frachtern umgerüstet. „Wir haben bereits im letzten Jahr vermehrt Cargoflüge durchgeführt und unsere Expertise hier ausgebaut. Wir freuen uns sehr, jetzt auch mit einem so erfahrenen Partner wie DHL Express zusammenzuarbeiten“, erklärt Christian Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung. Der Ferienflieger setzte bereits früh auf Fracht statt Passagiere. Zu Spitzenzeiten waren 14 der 16 Boeing 767 als „Preighter“ im Einsatz. Auch andere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines, haben Sitze aus ihren Maschinen entfernt, um Fracht transportieren zu können. Wie ein „AUA-Preighter“ aussieht, unter diesem Link.

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Austrian Airlines will Montreal und New York-JFK reaktivieren

Ab Mai 2021 will Austrian Airlines ab Wien die Destinationen New York-John F. Kennedy und Montreal jeweils dreimal pro Woche anfliegen. Momentan ist im Großraum der U.S.-Metropole der Flughafen Newark im Angebot. JFK pausiert seit längerer Zeit. Das Gesamtangebot von/nach New York soll auf acht Rotationen pro Woche angeboten werden. Austrian Airlines will dann wieder sowohl Newark als auch John F. Kennedy anfliegen. Die tatsächliche Umsetzung wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von Lockerungen der beiderseits harten Einreise- und Quarantänebestimmungen abhängen. „Mit fünf Destinationen in Nordamerika und drei in Asien, darunter Tokio und Bangkok, ist unser Langstreckenangebot im Sommer wieder im leichten Steigflug. Auf Flughöhe sind wir jedoch leider noch lange nicht. Wir hoffen darauf, dass uns eine rasche Erhöhung der Impfrate und eine entsprechende Lockerung von Reiserestriktionen künftig weiteren Auftrieb gibt“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Bereits letzte Woche konnte Austrian Airlines eine Aufstockung des Flugprogramms im Sommer bekanntgeben. Ab Ende März werden diverse Destinationen wiederaufgenommen, darunter Barcelona, Dubrovnik und Florenz. Hannover wird erstmals seit 2009 wieder von Austrian Airlines bedient. Zudem sind zahlreiche Urlaubsdestinationen zurück im Angebot, zum Beispiel in Griechenland, Italien oder Spanien. Im Interkontinental-Streckennetz sind Amman, Bangkok, Chicago und Tokio wieder im Flugplan.

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Swiss: Erholung erst im dritten Quartal 2021

Die Fluggesellschaft Swiss verschiebt den Ausbau ihres Flugprogramms aufgrund anhaltender Einreise- und Quarantänebestimmungen in den Hochsommer 2021. Frühestens dann will man das Angebot ausbauen. Im zweiten Quartal 2021 wird jedenfalls weniger als ursprünglich gedacht geflogen werden. Swiss geht derzeit davon aus, dass es erst im Laufe des dritten Quartals des laufenden Jahres zu einer spürbaren Erholung der Luftfahrtbranche kommen wird. Man rechnet damit, dass dann ungefähr 65 Prozent des Niveaus von 2019 angeboten und durchgeführt werden kann. Insgesamt werden im Sommerflugplan ab Zürich 85 und ab Genf 43 Ziele bedient. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem Freizeit- und Besuchsreiseverkehr liegen. SWISS wird zudem neu von Zürich nach Tallinn (Estland) und Billund (Dänemark) und von Genf nach Santorini (Griechenland), Split (Kroatien) und Funchal/Madeira (Portugal) fliegen. „Aufgrund der verschärften Reiserestriktionen infolge der hohen Infektionszahlen mussten wir unser Angebot nochmals deutlich reduzieren. Erst zur Sommerreisezeit werden wir es deutlich ausbauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Freizeit- und Besuchsreiseverkehr, da sich der Geschäftsreiseverkehr langsamer erholen wird». Insgesamt plant Swiss, im Laufe des dritten Quartals wieder rund 65 Prozent der Kapazitäten von 2019 anzubieten. Im Sommerflugplan wird Swiss ab Zürich 85 Ziele bedienen und ab Genf 43“, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer bei Swiss. Ab Zürich neu nach Tallinn und Billund Der Carrier wird ab Zürich zwei neue Europaziele in ihr Programm aufnehmen. Ab 25. Juni 2021 bedient die Airline der Schweiz zweimal wöchentlich die estnische Hauptstadt Tallinn. Ab dem 2. Juli 2021 fliegt die Lufthansa-Tochter zweimal wöchentlich von Zürich in

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Brunner: „Grüner Pass“ macht Urlaube möglich

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) geht davon aus, dass der von seinem Parteichef Sebastian Kurz (ÖVP) geforderte „Privilegienpass“ Sommerurlaube möglich machen wird. Ähnlich äußerten sich auch Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Brunner ist der Ansicht, dass die Luftfahrtbranche ein hartes Jahr 2020 hinter sich habe, denn man erreichte nur 25 Prozent des Aufkommens von 2019. Nun würden Mutationen und weiterhin strenge Einreisebestimmungen „das von Kunden wie Unternehmen bereits lang ersehnte Hochfahren der Branche“ verzögern. „Der Vorschlag von Bundeskanzler Kurz zu einem EU-weiten Grünen Pass ist eine große Chance für einen geregelten und stabilen Flugverkehr im Sommer. Normalerweise planen Viele um diese Zeit ihren Sommerurlaub, dieses Jahr ist von großen Unsicherheiten geprägt. Das belastet die Branche massiv. Für mehr Stabilität und Planungssicherheit braucht es einfache und einheitliche Lösungen – für Passagiere und Unternehmen“, so Magnus Brunner. „Ein Grüner Pass nach dem israelischen Vorbild ist eine tolle Möglichkeit, um ein Stück Normalität zurück zu bekommen. Ein einheitlicher Nachweis über Impfung, negativen Test oder bereits erfolgte Erkrankung erlaubt den Menschen, die für Mobilität im In- und Ausland notwendige Informationen bereitzustellen und Unternehmen, sowie Behörden eine effiziente Prüfung. Durch einen einheitlichen und elektronischen Nachweis, schaffen wir wesentliche Erleichterungen für Wege des alltäglichen Lebens, wie den Gang zum Friseur. Ich appelliere an die Staats- und Regierungschefs den Vorschlag von Bundeskanzler Kurz zu unterstützen und so eine rasche Lösung zu finden, damit die Menschen und die Luftfahrtbranche wieder ein wenig aufatmen können“.

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Corona: Verbände fordern EU zum Handeln auf

Die europäischen Luftfahrt- und Touristikverbände appellieren im Vorfeld des Treffens der EU-Tourismusminister am 1. März 2021, dass sich die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft für eine einheitliche Koordinierung der Corona-Maßnahmen einsetzen. 14 Verbände, darunter auch die Vereinigung Cockpit fordern, dass die EU-Kommission und die Regierungen nachstehende Punkte umsetzen, um eine europaweite Koordinierung von Reisebeschränkungen, Impfbescheinigungen und Testanforderungen sicherstellen zu können. Damit sollen die negativen Auswirkungen auf Luftfahrt und Tourismus reduziert werden. Flächendeckender Einsatz von erschwinglichen, zuverlässigen und schnellen Tests, um die derzeitigen Reisebeschränkungen zu lockern Aufhebung der Quarantäneanforderungen für Flugreisende, die bereits negativ getestet wurden Klare und verständliche Informationen über Zeitpunkt und Ausnahmen von COVID-19-Tests Befreiung von geimpften Reisenden von Tests, Quarantänen und anderen Einschränkungen Forderung von Impfungen nicht als Vorbedingung für Reisen, sondern als Hilfe für die Wiederaufnahme von Flugreisen. „Momentan sind hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr“, sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Die EU kann hier gegensteuern, aber sie muss jetzt endlich kraftvoll handeln. Ein klares und präzises Paket von koordinierten Maßnahmen in ganz Europa kann das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherstellen und ist die einzige Chance, die kommende Sommersaison zu retten. Wenn die EU künftig die notwendigen Restriktionen umfassend koordiniert und damit so gering wie möglich hält, können wir unsere Branche wiederbeleben“.

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Ryanair: Gericht in Portugal kassiert Flugbegleiter-Kündigungen

Der irische Billigflieger Ryanair kassierte in Portugal eine heftige Schlappe vor dem Arbeitsgericht, denn die massenhaft ausgesprochenen Kündigungen wurden für unwirksam erklärt. Als Kläger trat die Flugbegleitergewerkschaft SNPVAC auf. Betroffen sind die Bases in Lissabon und Porto. Das Gericht verurteilte den Billigflieger zur Wiederbeschäftigung aller gekündigten Flugbegleiter. Allerdings steht Ryanair noch ein Rechtsmittel zu und es gilt als wahrscheinlich, dass der Lowcoster in Berufung gehen wird. Die Gewerkschaft SNPVAC erklärte in einer Stellungnahme, dass die im Jänner 2021 schlagend gewordenen Kündigungen vom Gericht als unwirksam und illegal befunden wurden. Das Unternehmen habe die im Arbeitsgerecht vorgesehenen Verfahren missachtet. Zuvor erklärte ein Gericht in Maia die Kündigung von neun Flugbegleitern für unwirksam und ordnete die Wiedereinstellung an. Betroffen waren in diesem Fall Kabinenmitarbeiter in Porto.

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