
OFD modernisiert Flotte für den Helgoland-Verkehr: Neue Flugzeuge ersetzen alte Islander
Die Flugverbindung zur einzigen deutschen Hochseeinsel Helgoland wird künftig deutlich modernisiert. Die ostfriesische Fluggesellschaft Ostfriesischer Flugdienst (OFD) hat angekündigt, ihre Flotte für die Linienflüge zwischen dem Festland und der Insel auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei setzt die OFD nun auf Flugzeuge des Typs Tecnam, die die bisherigen Maschinen vom Typ Britten-Norman Islander ablösen sollen. Diese Umstellung ist notwendig, da die alten Flugzeuge in die Jahre gekommen sind und zunehmend Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Ersatzteilen auftreten. Die Einführung der neuen Flugzeuge markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Flotte, die eine zentrale Rolle bei der Verbindung Helgolands mit dem Festland spielt. Der Wechsel von Islander zu Tecnam Die Britten-Norman Islander Maschinen, die bisher für den Verkehr von und nach Helgoland eingesetzt wurden, zeichnen sich durch ihre Robustheit aus. Sie sind besonders geeignet für häufige Starts und Landungen, was sie ideal für den Inselflugverkehr macht. Auch bei schwierigen Wetterbedingungen, wie sie in der Nordsee nicht selten vorkommen, bieten die Islander eine zuverlässige Leistung. Die Maschinen haben eine Kapazität von etwa acht Passagieren und wurden über viele Jahre hinweg für den Flugverkehr zwischen dem Festland und den Nordseeinseln genutzt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Seit 2014 hat der Hersteller Britten-Norman zunehmend Schwierigkeiten, die benötigten Teile zu liefern. Zwischenzeitlich hatte die OFD gebrauchte Maschinen aus Neuseeland beschafft, doch auch diese Lösung konnte die Engpässe nicht dauerhaft beheben. Um den Betrieb langfristig sicherzustellen, entschied sich die OFD nun, auf ein neues








