Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2026: Corendon expandiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Corendon Airlines, eine türkisch-niederländisch-maltesische Fluggesellschaft, hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgelegt und plant eine signifikante Kapazitätsausweitung. Mit einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem verstärkten Fokus auf den deutschsprachigen Markt sowie Polen und Großbritannien, positioniert sich die Airline für eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft, die nach eigenen Angaben jährlich rund 10 Millionen Passagiere befördert, setzt dabei insbesondere auf eine Stärkung ihrer Basen in Deutschland und eine Ausweitung des Flugangebots zu populären Feriendestinationen. Der Sommerflugplan 2026 von Corendon Airlines sieht eine konsequente Konzentration auf die Kernstrecken vor. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, erläuterte, daß die Wachstumsstrategie vor allem durch ein zweistelliges Kapazitätswachstum gestärkt werde. Besonderes Augenmerk liegt auf den vier deutschen Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, wo jeweils zwei, in Düsseldorf sogar vier Flugzeuge stationiert werden. Dies soll den Reisenden eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ein zentrales Ziel der Expansion ist die Metropole Antalya an der Türkischen Riviera. Von allen 19 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Corendon Airlines anfliegt, soll es im Sommer 2026 mindestens dreimal pro Woche Flüge nach Antalya geben. Von den deutschen Basen wird das Angebot nochmals intensiviert: Ab Düsseldorf sind drei tägliche Flüge geplant, während von Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg zweimal täglich Flüge angeboten werden sollen. Neben der Ausweitung des Angebots nach Antalya kündigt die Airline auch neue Routen an. Ganz neu im Flugprogramm ist die Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Zudem werden

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Deutsche Flughäfen reduzieren CO₂-Ausstoß deutlich

Der Flughafenverband ADV hat mitgeteilt, daß seine Mitglieder ihren betrieblichen CO₂-Ausstoß seit 2010 um 56 Prozent senken konnten. Die deutschen Flughäfen streben an, diesen Wert bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent zu steigern. Die Minderung wurde durch eine Reihe von Investitionen in moderne Technologien erreicht. Dazu zählen unter anderem die Umstellung der Fuhrparks auf alternative Antriebe, der Ausbau von Photovoltaik- und Blockheizkraftwerken sowie die energetische Sanierung von Terminalgebäuden. Zudem werden moderne Gebäudeleitsysteme und der Einsatz von effizienter LED-Beleuchtung angeführt. Nach Angaben des ADV-Hauptgeschäftsführers Ralph Beisel bedürfen die Flughäfen zur Fortsetzung dieser Entwicklung weiterer finanzieller Spielräume. Er betonte, daß staatlich induzierte Standortkosten, wie die Luftverkehrsteuer und Gebühren für die Luftsicherheit, die notwendigen Investitionen beeinträchtigen. Der Verband appelliert an die Politik, die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern, um eine weitere Reduzierung des CO₂-Ausstoßes zu ermöglichen. Gefordert werden unter anderem eine Reduzierung der staatlichen Abgaben sowie gezielte Förderprogramme für effizientere Technologien und die Infrastruktur der Flughäfen.

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Arosa Flussschiff GmbH erhält neuen Hauptanteilseigner

Die Rostocker Arosa Flussschiff GmbH hat im Rahmen einer Umstrukturierung der Eigentümer einen neuen Hauptanteilseigner bekommen. Der in London ansässige Finanzinvestor Fidera hat die Rolle des Mehrheitsgesellschafters von dem Private-Equity-Fonds Duke Street übernommen. Fidera, das bereits zuvor an der Rostocker Reederei beteiligt war, stellt dem Unternehmen zusätzliches Kapital zur Verfügung. Die Investitionen sollen in die Modernisierung der 15 Schiffe umfassenden Flotte und die Weiterentwicklung digitaler Prozesse fließen. Die Geschäftsführung von Arosa verfolgt mit dem neuen Kapital das Ziel, die Marktposition bei Flusskreuzfahrten in Europa zu stärken. Geplant sind zudem eine Optimierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Kundengruppen, um das Geschäft auszubauen. Geschäftsführer Rolf-Dieter Maltzahn betonte die Bedeutung, einen Finanzpartner an der Seite zu haben, der das Unternehmen in die Zukunft führen könne. Die Übernahme zeugt von der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens in einem wachsenden Tourismussegment.

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Neuer Bikepark am Schneeberg nimmt Gestalt an

Am Schneeberg in Niederösterreich entsteht ein neuer Bikepark. Das Projekt am Standort der bestehenden Sesselbahn in Losenheim soll nach dreimonatiger Bauzeit im Frühjahr 2026 seine Pforten öffnen. Der zuständige Landesrat Udo Landbauer hat den Baufortschritt als gut bezeichnet. Das Projekt, in das insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert werden, sieht in der ersten Ausbaustufe eine Strecke von elf Kilometern vor, einen Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Die Mountainbike-Strecken, sogenannte Trails und Lines, werden alle Schwierigkeitsstufen von blau bis schwarz umfassen. Im Herbst 2025 beginnen zudem die Bauarbeiten für einen Riders Playground für Anfänger. In zwei weiteren Ausbaustufen ist eine Erweiterung des Bikeparks auf insgesamt 15 Kilometer bis zum Frühjahr 2028 geplant. Des weiteren wurden im Zuge der Bauarbeiten die Wanderwege neben der Sesselbahn umgestaltet und durch neue Stufen für Wanderer leichter zugänglich gemacht. Die Entwicklung des Bikeparks am Schneeberg ist Teil eines Trends in österreichischen Tourismusregionen, die Infrastruktur der Skigebiete auch für den Sommerbetrieb auszubauen. Mit dem Projekt soll ein ganzjähriges Freizeitangebot in der Region geschaffen werden.

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Vorfall bei Delta-Flug: Teile der Landeklappen lösen sich

An einer Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Delta Air Lines lösten sich während des Fluges von Orlando nach Austin Teile der linken Landeklappen. Der Vorfall ereignete sich in einer Höhe von etwa 3.650 Metern. An Bord des Fluges DL1893 befanden sich 62 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Eine Passagierin hatte die Beschädigung während des Fluges gefilmt, was zur öffentlichen Kenntnis des Vorfalls führte. Landeklappen dienen als aerodynamische Hilfsmittel, die bei der Landung die Geschwindigkeit des Flugzeugs reduzieren. Obgleich ein solcher Schaden ein ernstes technisches Problem darstellt, sind Piloten für solche Fälle ausgebildet. Der Vorfall führte zu keiner akuten Gefahr für die Insassen. Trotz der Beschädigung landete das Flugzeug sicher am Zielflughafen. Es wurde anschließend für eine genaue Untersuchung und Reparatur außer Betrieb genommen. Die zuständige Luftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu dem technischen Defekt eingeleitet.

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United Airlines investiert in Überschall-Flugzeugentwickler

United Airlines hat über ihren Risikokapitalarm United Airlines Ventures in das Luftfahrt-Start-up Astro Mechanica investiert. Die Höhe der Investition wurde von der US-Fluggesellschaft nicht bekannt gegeben. Astro Mechanica spezialisiert sich auf die Entwicklung von Flugzeugdesigns und Antriebssystemen für Überschallflugzeuge. Die Investition unterstreicht das anhaltende Interesse von United Airlines an dieser Technologie, die das Potenzial hat, die Reisezeiten auf Langstrecken deutlich zu verkürzen. Bereits 2021 hatte die Fluglinie eine bedingte Bestellung über fünf Maschinen des Typs Overture vom Überschallentwickler Boom Supersonic aufgegeben. Dieser Schritt hatte die Absicht von United Airlines verdeutlicht, eine führende Rolle bei der möglichen Rückkehr kommerzieller Überschallflüge einzunehmen. Die Investition in Astro Mechanica zeugt von der strategischen Ausrichtung der Fluggesellschaft, aktiv in die Entwicklung der nächsten Generation von Flugzeugen zu investieren. Sie positioniert sich damit als Gestalter der Zukunft der Luftfahrt.

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Animawings eröffnet neue Flugverbindung nach München

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings hat angekündigt, eine neue Flugverbindung nach Deutschland aufzunehmen. Ab Anfang November soll die Strecke von Bukarest nach München bedient werden. Die Flüge sollen dreimal pro Woche, jeweils montags, mittwochs und freitags, stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A220-300, der in einer Konfiguration mit Business- und Economy-Klasse betrieben wird. Animawings, eine relativ junge Fluglinie, spezialisiert sich auf Linien- und Charterflüge ab Rumänien. Mit der neuen Strecke tritt Animawings in Konkurrenz zu bereits bestehenden Anbietern. Der Flughafen München gilt als einer der wichtigsten europäischen Knotenpunkte mit starken Verbindungen nach Südosteuropa. Die neue Route soll die Nachfrage nach Reisen zwischen Rumänien und dem süddeutschen Raum bedienen. Die Aufnahme der Linie unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihr Liniennetz abseits des reinen Chartergeschäfts auszubauen. Damit positioniert sich Animawings als Anbieter für Passagierflüge auf dem wachsenden Markt zwischen Ost- und Westeuropa.

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Marchfelder Schlösserreich erweitert Gruppenangebote

Das Marchfelder Schlösserreich in Niederösterreich bietet ein erweitertes Programm für Reisegruppen an. Die Kooperation der vier historischen Schlösser Hof, Eckartsau, Marchegg und Orth hat verschiedene Tagesprogramme zusammengestellt, die Geschichte und Architektur mit landschaftlichen Aspekten verbinden. Schloss Hof nahe der slowakischen Grenze lockt mit Führungen durch das barocke Gebäude und seine Parkanlagen. Schloss Eckartsau bietet in seiner landschaftlich reizvollen Umgebung Einblicke in die Geschichte vom Ende der Donaumonarchie. Das Programm Knicksen, aber richtig! bietet eine interaktive Führung durch das Schloß, während Spaziergang durch ein Gemälde sich auf die Parkanlage konzentriert. Das störchigste Schloss Marchegg verknüpft seine 750-jährige Geschichte mit einem Überblick über die umliegenden Auen. Schließlich dient Schloss Orth, eine ehemalige Wasserburg, als Standort für ein Nationalpark-Zentrum und das museumORTH. Die dortigen Programme verbinden historische Themen mit naturkundlicher Wissensvermittlung. Die Angebote richten sich an ein breites Publikum, darunter Reisegruppen, Schulklassen und Kindergärten. Die historischen Stätten im Marchfeld positionieren sich damit als attraktive Ausflugsziele für Besucher, die einen thematisch vielseitigen Tagesausflug suchen.

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Der Streit um das fehlende Panorama: US-Fluggesellschaften im Visier von Sammelklagen

Die beiden großen amerikanischen Fluggesellschaften, United Airlines und Delta Air Lines, sehen sich mit schwerwiegenden rechtlichen Anschuldigungen konfrontiert. In Sammelklagen, die in dieser Woche bei Gerichten in New York und San Francisco eingereicht wurden, werfen ihnen Kläger vor, Passagieren bewußt Sitze mit angeblich fehlenden Fenstern verkauft zu haben. Der Kern des Vorwurfes: Die Fluglinien hätten zusätzliche Gebühren für sogenannte „Fensterplätze“ verlangt, obwohl diese in Wirklichkeit keine Aussicht boten. Dieses Vorgehen, so die Klageschriften, stelle einen Bruch der Vertragsbedingungen dar und führe zu einer irreführenden Geschäftspraxis. Die Klagen, die im Namen von mehr als einer Million betroffener Reisender eingereicht wurden, fordern nun Schadensersatz in Höhe von mehreren Millionen Dollar. Dieser rechtliche Konflikt wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Bedeutung der Zusatzgebühren im Flugverkehr und die Erwartungen der Reisenden, die bereit sind, für mehr Komfort zu zahlen. Der Streit um das fehlende Panorama Die Klageschriften, deren Inhalte von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen werden konnten, beschreiben detailliert die Anklagepunkte. Demnach seien auf bestimmten Flugzeugtypen, darunter Varianten der Böing 737, Böing 757 und des Airbus A321, Sitze vergeben worden, die sich zwar entlang der Kabinenaussenwand befänden, an der normalerweise ein Fenster zu finden ist, jedoch in Wirklichkeit an einer blickdichten Wand endeten. Die Kläger monieren, daß sie während des Buchungsprozesses in keiner Weise über diesen Umstand informiert worden seien – dies gelte auch für Fälle, in denen sie gegen einen Aufpreis von „Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Dollars“ eine Sitzplatzreservierung vorgenommen hatten. Die Fluggesellschaften bezeichneten jeden Sitzplatz entlang der Seitenwände ihrer Flugzeuge als „Fensterplatz“,

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Menzies-Mitarbeiter in Portugal kündigen Streiks an

Die Gewerkschaft SIMA hat für die Mitarbeiter des Bodenabfertigers Menzies in Portugal neue Streiks angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen sich über einen ausgedehnten Zeitraum vom 3. September bis zum 2. Januar 2026 erstrecken und alle nationalen Flughäfen des Landes betreffen. Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Anhebung der Grundgehälter über den nationalen Mindestlohn von 870 Euro sowie die Bezahlung von Nachtschichten. Die Gewerkschaft argumentiert, daß die derzeitigen Gehälter nicht den rechtlichen Vorgaben entsprechen würden. Der Konflikt folgt auf bereits in den Sommermonaten durchgeführte Arbeitsniederlegungen. Die Streiks sind in periodischen Blöcken geplant und sollen auch lange Wochenenden sowie die Feiertage um Weihnachten und Neujahr umfassen. Die Arbeitsniederlegungen zielen auf eine maximale Störung des Flugverkehrs an den portugiesischen Flughäfen ab. Menzies seinerseits hat erklärt, daß die Absage früherer Streiks nicht das Ergebnis einer Verhandlung oder eines Zugeständnisses gewesen sei. Die Position des Unternehmens bleibe unverändert. Der Konflikt, der die Bodenabfertigung betrifft, unterstreicht die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Luftfahrtbranche.

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