Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wiener Luftburg Kolarik feiert Wiedereröffnung nach Umbau

Das bekannte Wiener Bio-Restaurant Luftburg – Kolarik im Prater hat am 11. April 2025 nach umfangreichen Umbauarbeiten seine Pforten wieder geöffnet und gleichzeitig die Gastgartensaison eingeläutet. Im Mittelpunkt der Modernisierung stand die verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und die Schaffung eines verbesserten Arbeitsumfelds für die Mitarbeiter. Die Betreiberfamilie Kolarik investierte rund sieben Millionen Euro in diese Maßnahmen, um das Ziel der CO₂-Neutralität des Standorts voranzutreiben und ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für das internationale Team zu schaffen. Ein wesentlicher Schritt zur Reduktion der betrieblichen CO₂-Emissionen war die Umstellung von Gas auf eine moderne Grundwasser-Wärmepumpe, die eine jährliche Einsparung von über 135 Tonnen CO₂ ermöglichen soll. Zudem wurde die bestehende Photovoltaikanlage auf eine Leistung von 60 kWp erweitert, um den Eigenverbrauch an erneuerbarer Energie zu erhöhen. Geschäftsführer Paul Kolarik zeigte sich erfreut über diese Fortschritte auf dem Weg zur CO₂-Neutralität des Standorts. Neben den ökologischen Verbesserungen wurde auch in das Wohlbefinden der Belegschaft investiert. Ein neuer Aufenthaltsraum, erneuerte Garderoben und Büros sowie ein Andachtsraum sollen ein wertschätzendes Arbeitsklima für die internationalen Mitarbeiter schaffen, da, so Kolarik, motivierte Mitarbeiter die Basis für gute Gastfreundschaft seien. Die Luftburg präsentiert sich nach der Wiedereröffnung weiterhin als weltweit größtes Bio-Restaurant, das zu 100 Prozent Bio-Speisen und -Getränke in einer besonderen Atmosphäre anbietet. Neben Klassikern wie der Stelze und dem neuen „Luftburg-Krusterl“ finden Gäste auch vegetarische Optionen. Für Kinder bleibt die beliebte Erlebniswelt bestehen. Mit den erfolgten Umbaumaßnahmen soll das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch stärker in den Vordergrund rücken. Die Gesamtinvestitionen von sieben Millionen Euro unterstreichen das

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Delta Air Lines reagiert auf drohende Zölle mit Lieferstopp für Airbus-Flugzeuge

In einer Reaktion auf die von der amerikanischen Regierung angedrohten neuen Zölle auf europäische Importe kündigte der Vorstandsvorsitzende von Delta Air Lines, Ed Bastian, an, die für dieses Jahr geplanten Auslieferungen neuer Airbus-Flugzeuge zu verschieben. Diese strategische Entscheidung wurde am 9. April 2025 während einer Telefonkonferenz im Anschluss an die Veröffentlichung der jüngsten Quartalsergebnisse des Unternehmens bekannt gegeben. Bastian machte seine Haltung unmissverständlich deutlich: „Wir werden keine Zölle auf unsere Flugzeuglieferungen zahlen. Wir werden alle Lieferungen, die mit Zöllen belegt sind, aufschieben.“ Diese Aussage fiel zu einem Zeitpunkt höchster Unsicherheit für die globale Luftfahrtindustrie, die stark von grenzüberschreitendem Handel und internationalen Lieferketten abhängig ist. Die von Präsident Donald Trump Anfang April 2025 angekündigten, weitreichenden Zölle gegen mehr als 180 Länder hatten in der Branche erhebliche Besorgnis ausgelöst. Zu den von den geplanten Zöllen betroffenen Regionen gehörte die Europäische Union, für deren Exporte in die Vereinigten Staaten eine Sonderabgabe von 20 Prozent vorgesehen war, sowie das Vereinigte Königreich mit einem Zollsatz von 10 Prozent. Auch bedeutende Handelspartner wie Indien (26 Prozent), Südkorea (25 Prozent), Japan (24 Prozent) und Taiwan (32 Prozent) sollten mit empfindlichen Zöllen belegt werden. Diese protektionistischen Maßnahmen hätten nicht nur die Kosten für Fluggesellschaften wie Delta Air Lines, die Flugzeuge aus europäischer Produktion beziehen, massiv erhöht, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Unternehmen im globalen Markt gefährdet. Bastian betonte die wirtschaftlichen Risiken, die mit der Einführung solcher Zölle verbunden wären: „Die Zeiten sind ziemlich unsicher, und wenn man anfängt, 20 Prozent Mehrkosten auf ein Flugzeug aufzuschlagen, wird es sehr

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Ryanair kritisiert inflexibles Nachtflugverbot in Berlin als kontraproduktiv

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat erneut den Leiter der Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB), Carsten Diekmann, aufgefordert, das ihrer Ansicht nach unangemessen strenge Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) dringend zu überprüfen und flexibler zu handhaben. Die Fluglinie argumentiert, dass die derzeitige Praxis, Flugzeuge, die nur wenige Minuten nach Beginn der Nachtruhe landen würden, umzuleiten, zu einer höheren Lärmbelästigung führe, als eine tolerantere Regelung. Ryanair betont, dass Fluggesellschaften erhebliche Investitionen in leisere und effizientere Flugzeuge tätigen, wie beispielsweise die Boeing 737 MAX, die von Ryanair als „Gamechanger“-Flotte bezeichnet wird und den Lärmpegel um bis zu 40 Prozent reduziert. Trotz des Einsatzes dieser modernen Maschinen würden diese jedoch regelmäßig aufgrund des rigiden Nachtflugverbots umgeleitet. Dies konterkariere den positiven Effekt der leiseren Flugzeuge, da die Umleitungen zusätzlichen Lärm verursachten und somit dem eigentlichen Ziel des Nachtflugverbots – der Lärmreduzierung – zuwiderliefen. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, kritisierte, dass das strenge Nachtflugverbot in Berlin eine gegenteilige Wirkung habe und durch unnötige Umleitungen die Lärmbelastung um das Dreifache erhöhe. Er forderte Carsten Diekmann und die LuBB auf, einen vernünftigeren Ansatz zu verfolgen, der sowohl dem Lärmschutz als auch den Interessen der Passagiere gerecht werde. Bereits in der Vergangenheit hatte Ryanair das Nachtflugverbot am BER wiederholt kritisiert und dessen Auswirkungen auf die Pünktlichkeit und Effizienz des Flugbetriebs bemängelt. Auch eine Studie des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) hatte kürzlich die Wettbewerbsnachteile des Berliner Nachtflugverbots für die Region betont.

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Republik Österreich erstattet FACC Millionenbetrag nach Betrugsfall zurück

Nach einem beinahe ein Jahrzehnt umfassenden juristischen Tauziehen hat die Republik Österreich der FACC AG, einem bedeutenden österreichischen Luftfahrtzulieferer, einen Betrag von 10,8 Millionen Euro zurückerstattet. Diese Summe war im Jahr 2016 infolge des sogenannten „Fake President Incident“ in China sichergestellt worden, bei dem das Unternehmen Ende 2015 Opfer eines ausgeklügelten Betrugs wurde. Die erfolgreiche Rückführung der Gelder markiert das vorläufige Ende eines komplexen und langwierigen Verfahrens, das die enge Kooperation zwischen österreichischen und chinesischen Behörden sowie umfangreiche juristische Schritte in Österreich erforderte. Der Betrugsfall, der die FACC im ausgehenden Jahr 2015 erschütterte, nahm seinen Ausgang durch betrügerische Machenschaften, die in der Branche als „Fake President Scam“ bekannt geworden sind. Dabei gaben sich unbekannte Täter als hochrangige Manager des Unternehmens aus und brachten leitende Angestellte dazu, hohe Geldsummen auf ausländische Konten zu überweisen. Diese Art von Betrug zielt häufig auf die Autorität und die vermeintliche Dringlichkeit von Anweisungen hochrangiger Führungskräfte ab, um Mitarbeiter zu unvorsichtigen Handlungen zu bewegen. Dank der raschen Reaktion der FACC und der unverzüglichen Einschaltung der Behörden gelang es den chinesischen und österreichischen Ermittlungsbehörden in einer bemerkenswerten Zusammenarbeit, bereits Anfang 2016 einen Teil der erbeuteten Summe in Höhe von 10,8 Millionen Euro auf Konten in China einzufrieren. Dieser Erfolg unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperation im Kampf gegen grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität. Im Jahr 2019 wurden die sichergestellten Gelder an das Oberlandesgericht Wien übermittelt, wo sie in Verwahrung genommen wurden. In den darauffolgenden Jahren durchlief der Fall umfangreiche juristische Prüfungen und Verfahren vor den österreichischen Gerichten. Die Komplexität des Sachverhalts,

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Barig sieht Lichtblicke im Koalitionsvertrag, fordert aber rasche Taten

Der Airline-Verband Barig (Board of Airline Representatives in Germany) hat sich grundsätzlich positiv zu den im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD enthaltenen Absichten zur Stärkung des Luftverkehrs in Deutschland geäußert. Der Verband sieht in den formulierten Zielen einen möglichen Wendepunkt für die angeschlagene Branche, mahnt jedoch gleichzeitig eine zügige und konsequente Umsetzung der Vorhaben an. Kernforderung von Barig ist eine substanzielle Senkung der staatlich verursachten Kosten am Luftverkehrsstandort Deutschland, idealerweise um mindestens die Hälfte. Barig-Vorstand Michael Hoppe begrüßte zwar den Koalitionsvertrag als einen „guten Anfang“, betonte aber, dass weitere Entlastungen unerlässlich seien. Er forderte die Koalitionäre auf, die relevanten Themen mit Nachdruck und Nachhaltigkeit anzugehen. Konkret nannte Hoppe die Abschaffung der als europarechtswidrig kritisierten nationalen Beimischungsquote für synthetische Flugkraftstoffe (PtL), deren Streichung seiner Ansicht nach kurzfristig realisierbar wäre. Positiv bewertete er zudem die Absicht der künftigen Bundesregierung, sich auf EU-Ebene für faire Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) einzusetzen, um ein drohendes Carbon Leakage zu verhindern. Die Hauptursache für die jüngste negative Entwicklung des Luftverkehrs in Deutschland sieht Barig in den hohen Standortkosten, die seiner Ansicht nach maßgeblich staatlich bedingt sind. Hier erwartet der Verband eine Reduzierung um mindestens 50 Prozent. Insbesondere die Luftverkehrssteuer müsse maximal gesenkt werden, da Deutschland andernfalls im europäischen Vergleich weiterhin einen der hinteren Plätze einnehmen werde. Die hohen Kosten hätten bereits zu einer Verlagerung von Kapazitäten, Flugzeugen und Flugverbindungen aus dem deutschen Markt geführt. Eine Umkehr dieses Trends durch Kostensenkungen würde die Konnektivität wieder verbessern und positive Auswirkungen auf die deutsche

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Virgin Australia räumt Überberechnung von 61.000 Kunden ein und verspricht Rückerstattung

Die australische Fluggesellschaft Virgin Australia hat bekannt gegeben, dass im Zeitraum von April 2020 bis März 2025 insgesamt 61.000 ihrer Kunden irrtümlich zu hohe Gebühren bei Umbuchungen ihrer Reiserouten entrichtet haben. Diese Meldung erfolgte, nachdem die Fluggesellschaft den Fehler selbstständig bei der australischen Wettbewerbsbehörde (Australian Competition and Consumer Commission, ACCC) angezeigt hatte. Das Unternehmen versicherte, eng mit der Aufsichtsbehörde zusammenzuarbeiten, um die Angelegenheit zu klären und alle betroffenen Kunden entsprechend zu entschädigen. Wie das australische Nachrichtenportal „The Guardian Australia“ berichtete, betrifft die fehlerhafte Berechnung Gebühren, die Kunden im Zeitraum zwischen dem 21. April 2020 und dem 31. März 2025 bei Änderungen ihrer Reisepläne in Rechnung gestellt wurden. Virgin Australia gab an, dass nach internen Berechnungen etwa 61.000 Buchungen von diesem Fehler betroffen seien und die betroffenen Kunden im Durchschnitt eine Rückerstattung von 55 australischen Dollar (umgerechnet etwa 34 Euro zum aktuellen Kurs) erhalten sollen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte, dass Virgin Australia interne Richtlinien bezüglich der Neuberechnung von Buchungen bei Routenänderungen habe. „Wir haben kürzlich festgestellt, dass in einigen Fällen zwischen dem 21. April 2020 und dem 31. März 2025 einige Buchungen in einer Weise neu berechnet wurden, die nicht mit unseren Richtlinien übereinstimmt, und wir erstatten allen betroffenen Gästen den entsprechenden Betrag. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den betroffenen Gästen und haben ein Programm zur Änderung der Reiseroute gestartet, in dessen Rahmen alle berechtigten Gäste proaktiv kontaktiert werden, um ihre Rückerstattungen zu bearbeiten“, fügte der Sprecher hinzu. Die genaue Gesamtsumme, die den Kunden im genannten Zeitraum fälschlicherweise berechnet wurde,

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Flughafen Dortmund erwartet steigende Passagierzahl zum Ferienbeginn

Mit dem Start der Osterferien in Nordrhein-Westfalen am kommenden Wochenende rechnet der Dortmund Airport mit einem erhöhten Reiseaufkommen. Bis zum 27. April werden voraussichtlich rund 115.000 Passagiere erwartet, die den Flughafen für ihre Osterurlaubsreisen nutzen. Begünstigend wirkt sich dabei aus, daß die Osterferien in diesem Jahr vollständig in den April fallen, wodurch der Sommerflugplan mit einer größeren Auswahl an Zielen und häufigeren Verbindungen bereits in Kraft getreten ist. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der neuen Direktverbindung von Pegasus Airlines nach Antalya, die am 15. April aufgenommen wird. Diese Destination gilt als beliebt für Urlauber, die die ersten längeren Sonnentage des Jahres genießen möchten. Neben Badezielen erfreuen sich auch Städtereisen über Ostern großer Beliebtheit. Von Dortmund aus sind Direktflüge zu attraktiven Städten wie Budapest, Istanbul und Split verfügbar, die sich für frühlingshafte Erkundungstouren anbieten. Unter den am stärksten nachgefragten Zielen während der Ferienzeit sticht Palma de Mallorca hervor, das von Dortmund aus bis zu dreimal täglich angeflogen wird. Auch die Fluggesellschaft Wizz Air verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Flügen nach Kattowitz, Tirana und Bukarest. Angesichts des erwarteten Anstiegs der Passagierzahlen empfiehlt der Dortmund Airport allen Reisenden, ausreichend Zeit für die Anreise zum Flughafen, den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen. Es wird geraten, mindestens 2,5 Stunden vor der geplanten Abflugzeit am Airport zu sein, um einen entspannten Reisebeginn zu gewährleisten.

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Koalitionsvertrag sieht erste Schritte zur Stärkung des Luftverkehrs vor

Nach der Einigung von CDU/CSU und SPD auf den Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode hat sich auch die Präsidentin des Flughafenverbandes ADV, Aletta von Massenbach, zu den Vereinbarungen geäußert. Sie begrüßte die im Vertrag festgelegten Maßnahmen zur Modernisierung und Stärkung der Luftfahrtindustrie und des Luftverkehrsstandorts Deutschland als erste Schritte zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Besonders hervorgehoben wurde von Frau von Massenbach die geplante Abschaffung der über das europäische Recht hinausgehenden Power-to-Liquid (PtL)-Quote noch im Jahr 2025. Dies schaffe Planungssicherheit und stärke die Wettbewerbsposition der deutschen Luftfahrt. Ebenso positiv bewertete der ADV die Zusage, europäische Fluggesellschaften bei der Beimischungsquote für nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel, SAF) nicht gegenüber außereuropäischen Konkurrenten zu benachteiligen. Der Flughafenverband begrüßte auch die im Koalitionsvertrag enthaltene Absicht, kleine Flughäfen hinsichtlich der Flugsicherungskosten weiterhin zu unterstützen. Dies sei von großer Bedeutung für die Struktur der deutschen Flughafenlandschaft. Abschließend lobte Frau von Massenbach die angekündigte Entwicklung einer umfassenden Strategie, die die zivile und militärische Luftfahrtindustrie sowie die Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland miteinander verbinden soll. Der ADV sicherte seine Unterstützung bei der Umsetzung dieser Vorhaben zu.

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Flughafen Stuttgart nimmt intelligenten Batteriespeicher in Betrieb

Der Flughafen Stuttgart hat kürzlich seinen ersten Hochleistungsbatteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 540 Kilowattstunden (kWh) in Betrieb genommen. Dieses System ermöglicht es dem Flughafen, überschüssige Energie aus seinen Solaranlagen zwischenzuspeichern und zeitversetzt wieder in das Stromnetz einzuspeisen. Ziel dieser Maßnahme ist die Optimierung des Eigenverbrauchs, die Abfederung von Lastspitzen im Stromnetz und die Stabilisierung der Energieversorgung des Flughafens insgesamt. Der Batteriespeicher ist ein wichtiger Bestandteil des sogenannten Smart Grids, eines intelligenten Stromnetzes, das die Energieversorgung am Landesflughafen möglichst effizient steuern soll. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, begrüßte die Inbetriebnahme des Speichers als einen weiteren wichtigen Baustein der ambitionierten Klimastrategie des Flughafens mit dem Ziel, den Betrieb bis zum Jahr 2040 treibhausgasneutral zu gestalten. Die Batteriespeicher, die von der Firma Voltfang aus Aachen geliefert wurden, sind Teil des E-Mobilitätsprojekts „finalize!“, im Rahmen dessen der Flughafen seine Elektrofahrzeugflotte ausbaut und eine intelligente Lade- und Netzinfrastruktur etabliert. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und wissenschaftlich vom Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen University begleitet. Die Klimastrategie „STRzero“ des Flughafens sieht vor, die Kapazität der Batteriespeicher bis zum Jahr 2040 auf etwa das Zehnfache der aktuellen Kapazität zu erhöhen. Durch die Zwischenspeicherung von Solarstrom und die intelligente Steuerung des Energieverbrauchs will der Flughafen Stuttgart seine Abhängigkeit von externen Energiequellen reduzieren und einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende im Verkehrssektor leisten. Der Einsatz von Batteriespeichern gilt als Schlüsseltechnologie für die Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem von Flughäfen und anderen großen Infrastruktureinrichtungen.

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Zürcher Flughafen verzeichnet leichtes Passagierplus im März

Im März 2025 nutzten 2.353.808 Passagiere den Flughafen Zürich für ihre Reise, was einem Zuwachs von einem Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Hauptsächlich trugen die Lokalpassagiere zu diesem Anstieg bei, deren Zahl um 3,2 Prozent auf 1.599.846 stieg. Der Anteil der Umsteigepassagiere sank hingegen um 4,4 Prozent auf 750.266, was einem Anteil von 32 Prozent am Gesamtaufkommen entspricht. Diese Entwicklung deutet auf eine stärkere Nachfrage nach Direktflügen ab Zürich hin. Die Anzahl der Flugbewegungen am Flughafen Zürich stieg im Vergleich zum März 2024 um vier Prozent auf 20.930 Starts und Landungen. Trotz dieser Zunahme an Flugbewegungen sank die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug um sechs Prozent auf 126 Fluggäste. Ebenso verringerte sich die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat um vier Prozentpunkte auf 75 Prozent. Diese Diskrepanz zwischen steigenden Flugbewegungen und sinkender Auslastung könnte auf den Einsatz kleinerer Flugzeugtypen oder eine geringere Buchungsdichte zurückzuführen sein. Erfreulich entwickelte sich hingegen das Frachtgeschäft am Flughafen Zürich. Im März 2025 wurden insgesamt 41.505 Tonnen Fracht abgewickelt, was einer Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieses Wachstum im Frachtbereich unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Zürich als wichtiges Logistikzentrum. Insgesamt zeigen die Verkehrszahlen für März 2025 ein leichtes Wachstum im Passagierbereich, während die Frachtabfertigung deutlich zulegte. Die Entwicklung bei der Sitzplatzauslastung und der Passagierzahl pro Flug deuten jedoch auf Veränderungen in der operationellen Effizienz hin.

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