Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Streik: Verdi will Flughafen München lahmlegen

Inmitten festgefahrener Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst plant die Gewerkschaft Verdi einen zweitägigen Warnstreik am Münchner Flughafen. Dieser soll am Donnerstag um 0.00 Uhr beginnen und bis Freitag dauern. Betroffen sind unter anderem Sicherheitskontrollen und Bodendienste, was voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs führen wird. Die aktuellen Tarifverhandlungen betreffen rund 2,5 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Verdi und der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordern eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat. Zusätzlich verlangen die Gewerkschaften drei zusätzliche freie Tage sowie höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten, beispielsweise im Gesundheitswesen. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser und die Präsidentin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Karin Welge, warnt vor einer finanziellen Überlastung der Kommunen und verweist auf die angespannte Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden. Auswirkungen des Streiks auf den Münchner Flughafen Der Münchner Flughafen ist nach Frankfurt der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und ein zentrales Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr. Der geplante Warnstreik betrifft eine niedrige vierstellige Zahl von Beschäftigten, darunter Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und der Bodenverkehrsdienste. Manuela Dietz von Verdi betont die Bedeutung dieser Mitarbeiter: „Unsere Kolleginnen und Kollegen am Flughafen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und Zuverlässigkeit des Luftverkehrs – rund um die Uhr, bei jedem Wetter.“ Sie weist zudem auf die zunehmende Arbeitsverdichtung und den anhaltenden Personalmangel hin, die die Beschäftigten erheblich belasten. citeturn0search2 Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man stehe in engem Austausch mit den Airlines und Dienstleistern, um die Unannehmlichkeiten für die Reisenden im Rahmen der Gegebenheiten

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RegioJet verzeichnet 550.000 Fahrgäste auf Strecke Prag–Przemyśl

Seit der Einführung der Zugverbindung zwischen Prag und Przemyśl am 1. März 2022 hat das private Eisenbahnunternehmen RegioJet nach eigenen Angaben bereits 550.000 Fahrgäste auf dieser Strecke befördert. Die ursprünglich als humanitäre Maßnahme gestartete Verbindung, die in Zusammenarbeit mit der Organisation „Mensch in Not“ organisiert wurde, diente in den ersten Monaten des Ukraine-Krieges als Transportmittel für Geflüchtete sowie für Hilfsgüter. Während der humanitären Phase wurden über 5.000 Tonnen Materialhilfe in das Kriegsgebiet gebracht, während Flüchtlinge kostenfrei nach Westeuropa reisen konnten. Nach einigen Monaten ging die Strecke in den kommerziellen Betrieb über, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Verbindungen zwischen der Tschechischen Republik, Polen und der Ukraine gerecht zu werden. Heute verkehrt der Nachtzug täglich zwischen Prag und Przemyśl, einer Stadt nahe der polnisch-ukrainischen Grenze, und ermöglicht Umstiege in Züge der Ukrainischen Eisenbahnen in Richtung Lwiw, Kiew und weiterer Städte. RegioJet hebt hervor, dass der Zug aufgrund seiner Schlafwagen eine komfortablere Alternative zu Busreisen darstelle. Neben dieser Verbindung hat RegioJet im März 2024 eine weitere Strecke von Prag über Košice nach Tschop eingeführt, die die transkarpatische Region der Ukraine direkt anbindet. Laut Unternehmensangaben wurden auf dieser neuen Verbindung bereits 70.000 Fahrgäste befördert, bei einer hohen Auslastung von über 85 Prozent. Das Unternehmen positioniert sich mit seinen Zugverbindungen weiterhin als wichtige Option für Reisende zwischen Mittel- und Osteuropa.

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USA: Luftfahrtbranche fordert Notfallfinanzierung zur Verbesserung der Flugsicherung

Die Luftfahrtbranche in den Vereinigten Staaten schlägt Alarm: Nach einer Reihe tödlicher Unfälle, darunter die tragische Kollision eines American-Airlines-Regionaljets mit einem Black-Hawk-Hubschrauber über dem Potomac River in Washington D.C., fordern Vertreter der Branche eine sofortige Bereitstellung von Notfallfinanzierungen durch den Kongress. Ziel ist es, die veralteten Technologien der Flugverkehrskontrolle zu modernisieren und dringend benötigte Fachkräfte einzustellen, um der anhaltenden Personalknappheit an US-amerikanischen Flughäfen entgegenzuwirken. Die Kollision über Washington hat die Debatte über die Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum erneut entfacht. Obwohl der verantwortliche Fluglotse in diesem Fall nicht direkt für den Unfall verantwortlich gemacht wurde, zeigt der Vorfall dennoch strukturelle Schwachstellen auf. Die Arbeitsbelastung vieler Fluglotsen ist hoch, da sie oft gleichzeitig den Verkehr von kommerziellen Maschinen und Militärhubschraubern koordinieren müssen. Dies liegt vor allem an der chronischen Unterbesetzung der Kontrolltürme. Nach Angaben der Luftfahrtverbände Airlines for America, Aerospace Industries Association und International Air Transport Association fehlen landesweit etwa 3.500 Fluglotsen. Mehr als 280 der über 300 Flugverkehrskontrollstellen sind unterbesetzt, einige große Flughäfen wie John F. Kennedy International (JFK) und Newark Liberty International (EWR) arbeiten mit nur 60 % der erforderlichen Kapazität. Infolge dessen sind viele Lotsen gezwungen, Überstunden zu leisten und an sechs Tagen in der Woche zu arbeiten. Die FAA hatte bereits im letzten Jahr Flugbeschränkungen für bestimmte Regionen wie den New Yorker Luftraum verhängt, um das Problem zu entschärfen. Industrie fordert umfassende Modernisierung Branchenvertreter drängen darauf, dass der Kongress eine schnelle Bereitstellung von Mitteln für die Modernisierung der Flugsicherungssysteme sowie die Einstellung und Ausbildung neuer Fluglotsen genehmigt. In

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Singapore Airlines steigert Gewinn dank Fusion von Air India und Vistara

Singapore Airlines hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Nettogewinn betrug 1,63 Milliarden Singapur-Dollar (rund 1,17 Milliarden Euro), was einem Anstieg gegenüber 659 Millionen Singapur-Dollar im Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf einen einmaligen Gewinn von 1,1 Milliarden Singapur-Dollar zurückzuführen, der durch die Fusion von Air India und Vistara erzielt wurde. Durch die Fusion, die im vergangenen November abgeschlossen wurde, erhielt Singapore Airlines einen Anteil von 25,1 Prozent an der Air India Group. Zuvor hielt die Fluggesellschaft rund 49 Prozent an Vistara. Die Fusion von Vistara und Air India führte zur Schaffung einer der führenden Full-Service-Fluggesellschaften in Indien. Für Singapore Airlines bedeutet dies eine strategische Erweiterung ihrer Präsenz auf dem indischen Markt und eine Stärkung ihrer Position in der Region. Der hohe Gewinn von Singapore Airlines zeigt, wie wichtig strategische Investitionen und Fusionen für das Wachstum und die Rentabilität von Fluggesellschaften sind. Durch die Beteiligung an der Air India Group hat Singapore Airlines nicht nur ihren Gewinn gesteigert, sondern auch ihre langfristigen Perspektiven verbessert.

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Tway Air erweitert Langstreckenkapazität mit Boeing 777-300ER von Cathay Pacific

Die koreanische Fluggesellschaft Tway Air hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihrer Langstreckenkapazität unternommen. Wie „CH-Aviation“ berichtet, least die Airline eine Boeing 777-300ER von Cathay Pacific. Diese Maschine soll ab Ende April den Flugbetrieb aufnehmen und die bestehenden Verbindungen nach Europa verstärken. Die geleaste Boeing 777-300ER wird ab dem 25. April von Seoul nach Paris-Charles de Gaulle und ab dem 26. April nach Rom-Fiumicino eingesetzt. Beide Verbindungen sollen jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit setzt Tway Air auf diesen Strecken den Airbus A330-200 ein. Die Boeing 777-300ER bietet jedoch eine höhere Kapazität und Reichweite, was es der Airline ermöglicht, mehr Passagiere zu befördern und möglicherweise neue Strecken in Europa zu erschließen. Mögliche weitere Anmietung „CH-Aviation“ spekuliert, dass Tway Air zukünftig eine weitere 777-300ER von Cathay Pacific leasen könnte. Dies würde die Langstreckenkapazität der Airline weiter erhöhen und ihre Position im Wettbewerb stärken. Die Aufnahme der Langstreckenflüge nach Europa ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Korean Air und der Europäischen Kommission. Diese Vereinbarung ermöglichte die Fusion von Korean Air mit Asiana Airlines, unter der Bedingung, dass andere Fluggesellschaften die Möglichkeit erhalten, auf bestimmten Strecken zu konkurrieren. Tway Air nutzt diese Chance, um ihr Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Expansion von Tway Air im Langstreckensegment wird den Wettbewerb auf den Strecken nach Europa voraussichtlich intensivieren. Dies könnte zu niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Flugverbindungen für die Verbraucher führen. Tway Air positioniert sich als Billigfluggesellschaft, die auch Langstreckenflüge anbietet. Dieses Geschäftsmodell könnte in Zukunft noch erfolgreicher werden. Die

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Flughafen Stuttgart nimmt erste Ladestationen für E-LKW in Betrieb

Am Flughafen Stuttgart sind erstmals Ladestationen für elektrische Lastkraftwagen installiert worden. Vier neue Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 400 kW für High Power Charging und 150 kW für Schnellladen stehen ab sofort zur Verfügung. Sie befinden sich auf der Südseite des Flughafengeländes und sind für die LKW der dort ansässigen Speditionen und Frachtdienstleister vorgesehen. Die Flughafen Stuttgart GmbH hebt die Bedeutung der Luftfracht für die regionale Wirtschaft hervor. Mit der neuen Ladeinfrastruktur sollen logistische Abläufe optimiert und moderne Antriebstechnologien unterstützt werden. Das Projekt trägt zur geplanten Elektrifizierung des Güterverkehrs bei, die von der Politik und der Transportbranche zunehmend forciert wird. Die Errichtung der Ladepunkte ist Teil des Projekts „STRzero Truck Charger“ und wurde mit rund 44.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Umsetzung erfolgte durch die NOW GmbH und den Projektträger Jülich. Neben den neuen Ladepunkten für LKW betreibt der Flughafen bereits knapp 100 öffentliche Ladestationen für Pkw, darunter sechs Schnellladepunkte.

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Alex Kiessling’s „Entities“ – Ausstellung im Wiener X Club

Die Ho Gallery präsentiert ab 27. Februar 2025 die neuesten Werke des österreichischen Künstlers Alex Kiessling in der Ausstellung „Entities“. Kiessling ist bekannt für seine vielfältigen Arbeiten in Malerei, Grafik, Skulptur, 3D-Kunst, Video und Fotografie. Die Vernissage findet im X Club in Wien statt und wird von Elsy Lahner, der stellvertretenden Chefkuratorin für zeitgenössische Kunst im Albertina Museum, eröffnet. DJ Cali sorgt für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Kiessling’s Werke bewegen sich an der Schnittstelle von Realität und Vorstellungskraft. Er möchte Fragen aufwerfen statt Antworten zu geben und den Betrachtern Raum für eigene Interpretationen lassen. Seine Kunst soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt und reflektiert werden. Der X Club unter der Leitung von Martin Ho sieht sich als Plattform für kreative Begegnungen und präsentiert mit „Entities“ eine außergewöhnliche künstlerische Vision, die zur Reflexion anregt. Die Ausstellung „Entities“ widmet sich der Frage nach der Natur von Entitäten. Sind sie klar definierte Einheiten oder veränderliche Konzepte? Kiessling verbindet in seinen Werken Malerei, Skulptur und digitale Medien. Seine hybriden Wesen bewegen sich zwischen Realität und Imagination, zwischen organischer Identität und Transformation. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Identität, Wandel und Wahrnehmung nachzudenken und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu hinterfragen.

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ÖAMTC warnt vor betrügerischen Gewinnspiel-Mails

Der ÖAMTC warnt erneut vor einer Welle von Phishing-Mails, die Empfänger mit einem angeblichen Gewinnspiel täuschen wollen. In den betrügerischen E-Mails wird ein „Auto-Notfallset“ als Gewinn versprochen, wenn die Empfänger an einer kurzen Umfrage teilnehmen. Ziel der Betrüger ist es, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen oder die Opfer in eine Abo-Falle zu locken. Der Mobilitätsclub betont, dass er keine Gewinnspiele oder Umfragen durchführt, bei denen sensible Daten wie Kreditkarteninformationen abgefragt werden. Laut Konsumentenschützern der Arbeiterkammer handelt es sich dabei um eine raffinierte Masche. Nach Abschluss der Umfrage werden die Teilnehmer aufgefordert, vermeintliche Versandkosten in Höhe von zwei Euro zu begleichen. Wer hier seine Bankdaten eingibt, schließt unwissentlich ein Abonnement ab, das alle zwei Wochen 42 Euro vom Konto abbucht. Ein gut versteckter Kostenhinweis macht es den Betrügern leicht, arglose Nutzer in die Falle zu locken. Experten raten Betroffenen dazu, sofort den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unrechtmäßig abgebuchte Beträge zurückzufordern. Falls nötig, kann auch die Bank eine Rückerstattung vornehmen und weitere Abbuchungen sperren. Um sich vor solchen Betrugsversuchen zu schützen, empfiehlt der ÖAMTC, E-Mail-Adressen genau zu überprüfen. Häufig weichen sie von den offiziellen Adressen der Organisationen ab. Zudem setzen Kriminelle die Opfer oft mit Zeitdruck unter Druck, um eine schnelle Reaktion zu erzwingen. Generell gilt: Niemals Geld überweisen, um einen angeblichen Gewinn zu erhalten. Wer unsicher ist, kann sich auf Verbraucherplattformen wie watchlist-internet.at über bekannte Betrugsmaschen informieren. Der ÖAMTC stellt zudem laufend aktuelle Warnhinweise auf seinen eigenen Kanälen zur Verfügung.

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Smartwings Poland nimmt neue Verbindung nach Tivat auf

Smartwings Poland erweitert sein Streckennetz und bietet in der kommenden Sommersaison eine neue Verbindung nach Tivat in Montenegro an. Ab dem 29. Mai bis zum 25. September 2025 wird die Fluggesellschaft einmal wöchentlich von Warschau zu der Küstenstadt fliegen. Zum Einsatz kommt dabei eine Boeing 737-800. Diese neue Verbindung ist bereits die dritte von Smartwings Poland nach Montenegro, seit die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr den Betrieb auf dem montenegrinischen Markt aufgenommen hat. Sie ergänzt die bereits bestehenden Verbindungen von Katowice und Gdansk nach Podgorica, die 2024 aufgenommen wurden. Tivat ist ein beliebter Urlaubsort an der montenegrinischen Küste und bekannt für seine malerischen Strände, das kristallklare Wasser und die lebhafte Promenade. Die neue Verbindung von Smartwings Poland wird es polnischen Touristen ermöglichen, diesen attraktiven Urlaubsort bequem und direkt zu erreichen. Die Aufnahme von Tivat in den Flugplan von Smartwings Poland unterstreicht die wachsende Bedeutung des Tourismus für Montenegro. Die neuen Verbindungen tragen dazu bei, die touristische Infrastruktur des Landes zu stärken und die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu fördern.

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Flughafen Köln/Bonn und Universität der Bundeswehr entwickeln digitalen Zwilling

Der Flughafen Köln/Bonn und Professor Michael Schultz vom Institut für Flugsysteme der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) haben eine Kooperation gestartet, um einen digitalen Zwilling des Flughafens zu entwickeln. Dieser virtuelle Nachbau soll als Testumgebung für neue Technologien dienen und deren Einsatz im realen Flughafenbetrieb beschleunigen. Der digitale Zwilling wird von Professor Schultz und seinem Team aufgebaut. Zunächst werden die Flughafeninfrastruktur und die Betriebsabläufe sowohl auf der Luftseite (Vorfeld und Bahnsystem) als auch auf der Landseite (Passagierterminal) modelliert. Ziel ist es, ein realitätsnahes Abbild des Flughafens zu schaffen, das es ermöglicht, verschiedene Technologien und Verfahren unter realistischen Bedingungen zu testen und zu evaluieren. „Innovative Technologien lösen aktuelle Herausforderungen im Luftverkehr. Ein digitaler Zwilling ermöglicht es nicht nur, verschiedene Ansätze zu testen, sondern diese auch miteinander zu kombinieren. Synergien können so gezielt genutzt und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt werden“, erklärt Professor Schultz. Ein Beispiel für die Anwendung des digitalen Zwillings ist die Optimierung der Flugzeugabfertigung am Gate. Mithilfe von Sensoren soll der aktuelle Zustand der Abfertigungsprozesse erfasst und mit Echtzeitdaten verknüpft werden. Durch die Analyse dieser Daten und die Entwicklung von Vorhersagemodellen sollen die Abläufe effizienter gestaltet werden. Die Kooperation zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Professor Schultz besteht bereits seit 2018 und baut auf gemeinsamen Projekten auf. Seit 2022 arbeiten die Partner an Themen wie digitalem Passagiermanagement, datenbasierter Flugzeugabfertigung sowie Kapazitäts- und Leistungsbewertungen. Die auf Dauer angelegte Zusammenarbeit soll durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung und Praxis Synergien schaffen und ein tiefergehendes Verständnis für die Möglichkeiten und Restriktionen auf beiden

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