Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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Ein Kampf der Billigflieger: Frontier Airlines visiert Spirit Airlines an

Der US-amerikanische Luftverkehrsmarkt erlebt eine neue Phase der Auseinandersetzung zwischen den beiden größten Billigfluggesellschaften. Frontier Airlines hat eine umfassende Netzwerkexpansion angekündigt und wird ab November 2025 bis Februar 2026 zwanzig neue Routen in ihren Flugplan aufnehmen. Im Fokus dieser aggressiven Strategie stehen große, etablierte Metropolen. Die bemerkenswerteste Facette dieser Expansion ist jedoch, dass alle zwanzig neuen Routen in direkter Konkurrenz zu Spirit Airlines stehen, einem Unternehmen, das derzeit mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten kämpft. Die Maßnahme von Frontier ist nicht nur eine Marktbereicherung, sondern eine gezielte Kampfansage an einen angeschlagenen Rivalen. Die Strategie der Dominanz in Metropolen Frontier Airlines verfolgt mit der Expansion ein klares, von Unternehmenschef Barry Biffle kommuniziertes Ziel: die führende Billigfluggesellschaft in den zwanzig größten US-Metropolregionen zu werden. Biffle hat in jüngsten Telefonkonferenzen mit Analysten betont, dass er davon überzeugt ist, dass Frontier der „letzte Überlebende“ im US-amerikanischen Billigflugsegment sein wird. Seine Argumentation stützt sich auf die Annahme, dass die Konkurrenz nicht in der Lage sei, eine vergleichbar schlanke Kostenstruktur oder eine ähnlich gesunde Bilanz aufrechtzuerhalten, und sich daher aus den aktuellen Märkten zurückziehen werde. Die neuen Routen, die in Baltimore, Charlotte, Dallas, Detroit, Fort Lauderdale und Houston an den Start gehen, sind ein klarer Beweis für diese Strategie. Obwohl Frontier auf jeder dieser Strecken auch mit mindestens einer der vier großen US-Fluggesellschaften (American, Delta, Southwest und United) konkurrieren wird, ist der Hauptgegner Spirit Airlines. Die Expansion ist eine gezielte Offensive, die die Schwachstellen von Spirit ausnutzen soll. Während Spirit Airlines öffentlich vor einem drohenden Liquiditätsengpass in den

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Eurowings nimmt neue Direktverbindung von Salzburg nach Marrakesch auf

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihren Winterflugplan ab dem Salzburg Airport um eine neue Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko. Die Flüge sollen ab Anfang November zweimal pro Woche angeboten werden. Die Flugverbindung nach Marrakesch hat eine Flugzeit von weniger als vier Stunden. Bedient wird die Strecke dienstags sowie abwechselnd freitags oder samstags. Die neue Route ergänzt weitere neue Destinationen im Winterflugplan, darunter Beirut, Pristina und Barcelona. Die Stadt Marrakesch gilt als kulturelles Zentrum Marokkos und liegt am Fuße des Atlasgebirges. Sie ist bekannt für ihre historische Altstadt und den Djemaa el Fna-Platz. Die neue Flugverbindung diversifiziert das Winterangebot des Salzburg Airports um ein weiteres Freizeitziel. Mit der neuen Route erweitert Eurowings ihr Angebot ab Salzburg um eine weitere attraktive Destination. Im kommenden Winterflugplan werden auch andere Urlaubsdestinationen in Ägypten, auf den Kanarischen Inseln und Mallorca angeflogen.

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Der Faustschlag über den Wolken: Wie ein Zwischenfall die Delta Air Lines unter Druck setzt

Ein regulärer Linienflug von Atlanta nach Fresno wurde im Juli 2025 zum Schauplatz eines außergewöhnlichen und alarmierenden Vorfalls. Ein Passagier wirft einer Flugbegleiterin der Delta Air Lines vor, ihn nach einer verbalen Auseinandersetzung physisch angegriffen zu haben. Die Anschuldigung, die in einer von der Anwaltskanzlei CEO Lawyer verfassten Beschwerde öffentlich gemacht wurde, hat eine breite Debatte über die Sicherheit in der Kabine, die Rechte der Passagiere und die Ausbildung von Flugbegleitern ausgelöst. Während die genauen Umstände des Streits noch untersucht werden, hat der Fall bereits eine rechtliche Auseinandersetzung angekündigt, die potenziell weitreichende Konsequenzen für das amerikanische Luftfahrtunternehmen haben könnte. Der Hergang eines eskalierten Konfliktes Der Vorfall ereignete sich am 29. Juli 2025 an Bord des Delta-Fluges DL 561. Mohammed Shibli, ein palästinensischer Muslim, war mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern auf dem Weg zu einer Familienhochzeit. Der Streit, so die Darstellung der Anwälte, begann, als die Familie Wasser für ihren zweijährigen Sohn zu bekommen versuchte. Eine erste Flugbegleiterin soll die Bitte zunächst abgelehnt haben, da sich der Getränkewagen noch nicht in ihrer Reihe befand. Obwohl eine andere Flugbegleiterin das Wasser später zur Verfügung stellte, schien der Konflikt nicht beigelegt. Laut Shibli habe die erste Flugbegleiterin ihn wiederholt nach seiner Getränkewahl gefragt, woraus sich eine hitzige verbale Auseinandersetzung entwickelte. Die Situation eskalierte, als, so die Klageschrift, die Flugbegleiterin nach einem vulgären Wortwechsel mit Shibli ihn mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Augenzeugenberichte, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen wie Yahoo News und The Independent aufgegriffen wurden, bestätigen die Darstellung, dass

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Flughafen Köln/Bonn mit hohem Passagieraufkommen in den Sommerferien

Der Flughafen Köln/Bonn hat in den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet. Mehr als 1,7 Millionen Reisende nutzten den Flughafen in den sechseinhalb Wochen zum Start oder zur Landung. Das Passagieraufkommen lag über dem Niveau der Vorjahre. Laut dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Thilo Schmid, seien die Abläufe in den Terminals und auf dem Vorfeld auch während der stärksten Reisewelle zuverlässig gewesen. Der verkehrsreichste Tag war der 27. Juli mit über 41.000 Fluggästen. Das verkehrsreichste Wochenende war das dritte Ferienwochenende, an dem rund 121.000 Passagiere reisten. Besonders beliebt waren klassische Urlaubsziele in Europa. Die Türkei führte die Statistik der Länder an, gefolgt von Spanien und Italien. Das hohe Passagieraufkommen werde sich voraussichtlich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Es wird erwartet, daß im September und im Oktober mit den Herbstferien erneut jeweils mehr als eine Million Reisende den Flughafen nutzen werden.

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Wiener Volksoper lädt zum Mitsingen der ‚Fledermaus‘ ein

Zum Saisonauftakt lädt die Volksoper Wien das Publikum zu einer interaktiven Aufführung der Operette Die Fledermaus ein. Bei diesem Sing-Along-Format sollen die Zuschauer aktiv die bekanntesten Melodien mitsingen können. Die Texte der Lieder von Johann Strauß werden über die Übertitelanlage angezeigt. Die Schauspieler Sigrid Hauser und Julia Edtmeier sollen als Moderatoren durch den Abend führen. Das Programm konzentriert sich auf die Höhepunkte des Werkes. Für interessierte Besucher wird eine kostenlose Chorprobe angeboten, um sich auf die Veranstaltung vorzubereiten. Die Probe am 31. August wird vom Chordirektor Roger Díaz-Cajamarca geleitet. Zusätzlich sind Gäste eingeladen, in Kostümen zu erscheinen, wobei die originellsten Outfits auf der Bühne präsentiert werden. Mit dieser Veranstaltung verfolgt die Volksoper das Ziel, die traditionelle Wiener Operette einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Format bricht mit der Konvention und stellt die Beteiligung der Zuschauer in den Mittelpunkt, was die Position der Volksoper als zugängliches Musiktheater untermauert.

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Swiss investiert in Schweizer Technologieunternehmen

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat eine langfristige strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Neustark geschlossen. Das Engagement von Swiss ist das erste dieser Art in der Luftfahrtindustrie und soll die internationale Verbreitung einer neuen Technologie fördern. Das ETH-Spin-off Neustark hat ein Verfahren entwickelt, bei dem ein Gas aus Biogasanlagen in Abbruchbeton eingelagert wird, wodurch es dauerhaft gebunden wird. Das Start-up hat diese Technologie bereits erfolgreich zur Marktreife gebracht. Durch die Unterstützung von Swiss, die eine Vereinbarung bis 2030 unterzeichnet hat, soll die Entwicklung beschleunigt werden. Die Partnerschaft ist Teil der Geschäftsstrategie der Lufthansa Group, zu der auch Swiss gehört, in skalierbare Lösungen zu investieren. Laut Unternehmensangaben ermöglicht das frühe Engagement von Swiss, die Expansion von Neustark voranzutreiben und die Verfügbarkeit der Technologie zu erhöhen. Das Unternehmen Neustark äußerte sich erfreut über die Zusammenarbeit und betonte, daß ein führender Akteur in einem Sektor wie der Luftfahrt dabei helfe, die Geschäftsmodelle für neue technologische Verfahren zu etablieren.

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Flug CA856: Eine außerplanmäßige Landung in Sibirien beleuchtet die globale Luftfahrt

In den frühen Morgenstunden des 26. August 2025 wurde ein regulärer Flug der Air China von London nach Peking jäh unterbrochen. Die Boeing 777-300ER, die über fünf Stunden lang planmäßig in Richtung ihres Ziels flog, sah sich nach Angaben russischer Behörden mit einer Triebwerksfehlfunktion konfrontiert. Das führte zu einer außerplanmäßigen, aber erfolgreichen Landung auf dem Flughafen von Nizhnevartovsk in Sibirien. Der Vorfall, bei dem 250 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder an Bord waren, wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe und die international koordinierten Rettungsprotokolle in der zivilen Luftfahrt, insbesondere in einer Zeit politischer Spannungen, in der Flüge aus dem Vereinigten Königreich nur selten in Russland landen. Der Flug und der Vorfall Der Flug CA856 mit dem Kennzeichen B-2033 startete am 25. August um 22:40 Uhr Ortszeit vom Londoner Flughafen Heathrow. Das Ziel war der Internationale Flughafen Peking. Fünf Stunden und eine halbe Stunde nach dem Start, während das Flugzeug russischen Luftraum überquerte, meldete die Besatzung eine Störung an einem der Triebwerke. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia bestätigte, dass die Piloten einen PAN-Signal, ein Dringlichkeitssignal, sendeten, um eine Notlandung einzuleiten. Innerhalb von 60 Minuten nach dem Signal setzte die Besatzung die Maschine sicher auf der Landebahn des Flughafens Nizhnevartovsk auf. Die russischen Medien, darunter die staatliche Nachrichtenagentur TASS, lobten das professionelle Vorgehen der Piloten und die koordinierte Arbeit der russischen Fluglotsen, die den Piloten bei der Wahl des Landeplatzes assistierten. Solche außerplanmäßigen Landungen sind, obwohl selten, ein fester Bestandteil der Luftfahrtsicherheitsprotokolle. Bei einer Triebwerksfehlfunktion oder einem Ausfall ist die erste Priorität der

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Arkia erweitert Langstreckennetz nach Asien

Die israelische Fluggesellschaft Arkia hat angekündigt, im Winterflugplan 2025/26 ihr Streckennetz mit neuen Langstreckenverbindungen nach Asien zu erweitern. Erstmals werden Direktflüge nach Bangkok und Hanoi angeboten, berichtet Aeroroutes.com. Ab dem 26. November wird Arkia die Verbindung zwischen Tel Aviv und Bangkok zweimal pro Woche bedienen. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A330-200. Ab dem 5. Jänner 2026 soll zudem eine wöchentliche Verbindung nach Hanoi in Vietnam starten, die ab März auf zwei Flüge pro Woche erhöht wird. Die Expansion in den asiatischen Markt stellt einen strategischen Schritt für Arkia dar, die sich traditionell auf Inlandsflüge sowie Kurz- und Mittelstreckencharter konzentriert hat. Die neuen Routen ermöglichen es der Airline, in den wettbewerbsintensiven Langstreckenmarkt einzusteigen. Die neuen Direktflüge sollen dem wachsenden Reiseverkehr zwischen Israel und den asiatischen Destinationen gerecht werden. Sie bieten den Reisenden eine zusätzliche Option auf dem Weg nach Thailand und schaffen eine neue direkte Verbindung nach Vietnam.

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Southwest Airlines gibt Alleinstellungsmerkmale auf

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines ändert ab Jänner 2026 ihre langjährige Geschäftspolitik und gibt mehrere Alleinstellungsmerkmale auf. Die Anpassungen betreffen die Regelung für übergewichtige Passagiere, die Sitzplatzvergabe sowie die Gepäckbestimmungen. Künftig müssen Fluggäste, die nicht in einen Sitz passen, direkt bei der Buchung zwei Tickets erwerben. Zuvor konnten sie einen zweiten Sitz kostenfrei in Anspruch nehmen. Die Fluggesellschaft wird zudem ihr Konzept der freien Sitzplatzwahl beenden und feste Platzzuweisungen einführen. Auch die bisherige Regelung für kostenloses Gepäck entfällt. Künftig werden für den ersten Koffer 35 US-Dollar und für den zweiten Koffer 45 US-Dollar berechnet. Mit diesen Maßnahmen paßt sich Southwest Airlines den Praktiken der meisten anderen großen amerikanischen Fluglinien an, was auf zunehmenden Wettbewerbsdruck und den Bedarf an zusätzlichen Einnahmen schließen läßt. Die strategische Kehrtwende bedeutet eine Abkehr von der Philosophie, für die Southwest jahrzehntelang geschätzt wurde. Die Änderungen könnten die Kundenloyalität auf die Probe stellen und die Wirtschaftlichkeit der Fluggesellschaft in einem wettbewerbsintensiven Markt neu definieren.

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