Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Großglockner Hochalpenstraße ungewöhnlich früh zum Osterwochenende geöffnet

Die Großglockner Hochalpenstraße ist seit dem 19. April 2025 und damit ungewöhnlich früh in die neue Saison gestartet. Die legendäre Panoramastraße feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum und ist seit zehn Jahren das größte Denkmal Österreichs. Die frühe Öffnung, die erstmalig seit rund 50 Jahren zum Osterwochenende erfolgt, wurde durch den schneearmen Winter ermöglicht. Der symbolische Durchstich am Hochtor (2.504 Meter Seehöhe) markierte den erfolgreichen Abschluss der Schneeräumarbeiten. Trotz moderater Schneemengen stellte die Räumung der hochalpinen Strecke die Einsatzkräfte aus Salzburg und Kärnten vor Herausforderungen durch Windverwehungen und unvorhersehbare Wetterwechsel. Die frühe Verkehrsfreigabe ist für die zahlreichen touristischen Partner nördlich und südlich der Hohen Tauern von großer Bedeutung und ermöglicht Urlaubsgästen, die Schneelandschaft des Nationalparks Hohe Tauern früher als üblich zu erleben. In ihrer 90-jährigen Geschichte wurde die Großglockner Hochalpenstraße erst fünfmal vor dem 20. April geöffnet, wobei die früheste Öffnung am 11. April 1974 stattfand. Die Durchzugsstraße von Fusch nach Heiligenblut ist ab sofort befahrbar. An der Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und zur Edelweiß-Spitze dauern die finalen Sicherungs- und Räumarbeiten noch einige Tage an, weshalb bis zur vollständigen Freigabe ermäßigte Tarife gelten. Die historischen Schneefräsen „Rotationspflüge System Wallack“ werden weiterhin mit einem nahezu klimaneutralen Biotreibstoff betrieben. Die beliebte Kärntner Nockalmstraße wird ihre Pforten am 1. Mai 2025 öffnen.

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Rafale-Jets für Indiens Streitkräfte: Neue Weichenstellung für Luftwaffe und Marine

Am Horizont der geopolitischen Entwicklungen in Südasien zeichnet sich ein strategisch bedeutsamer Wandel ab. Die indische Regierung hat nicht nur grünes Licht für den Kauf von 26 Rafale Marine-Kampfjets für ihre Marine gegeben, sondern plant auch, 40 weitere Rafale-Flugzeuge für die Luftwaffe zu erwerben. Beide Beschaffungen erfolgen im Rahmen von Regierungsabkommen mit Frankreich und könnten das Kräftegleichgewicht in der Region nachhaltig beeinflussen. In der Summe wäre dies der bedeutendste Zuwachs an westlichen Kampfflugzeugen seit der Unabhängigkeit des Landes. Diese Doppelinitiative unterstreicht Indiens Absicht, seine militärische Schlagkraft sowohl in der Luft als auch zur See signifikant zu verstärken – inmitten wachsender Spannungen mit Nachbarstaaten und dem fortlaufenden strategischen Wettbewerb im Indo-Pazifik. Indiens langwieriger Weg zur Rafale-Flotte Die Geschichte der Rafale in Indien begann mit dem sogenannten MMRCA-Tender (Medium Multi-Role Combat Aircraft), der im Jahr 2007 ausgeschrieben wurde. Das Ziel war der Erwerb von 126 modernen Mehrzweckkampfflugzeugen für die indische Luftwaffe. Nach umfangreichen Tests und Bewertungen setzte sich das französische Modell Rafale von Dassault Aviation gegen internationale Konkurrenz wie den Eurofighter, die F/A-18 Super Hornet sowie russische Modelle durch. Im Jahr 2012 wurde die Rafale offiziell als Sieger bekanntgegeben. Doch darauf folgten Jahre zäher Verhandlungen, insbesondere bezüglich der lokalen Fertigung in Indien und der Technologieübertragung. Diese Unsicherheiten führten im Jahr 2015 zum Abbruch der ursprünglichen Ausschreibung. Stattdessen wurde ein direkter Regierungsvertrag zwischen Frankreich und Indien geschlossen. Am 23. September 2016 unterzeichneten Premierminister Narendra Modi und der damalige französische Präsident François Hollande einen Vertrag über 36 Rafale-Flugzeuge im Gesamtwert von rund 7,8 Milliarden

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Flughafen Malta: Neue Buslinien ersetzen bisherige Routen seit 20. April 2025

Seit 20. April 2025 tritt auf Malta eine weitreichende Umstrukturierung des öffentlichen Busnetzes in Kraft. Die bisherigen Expresslinien X1 bis X4 werden durch ein neues System aus regulären und Direktverbindungen ersetzt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Anbindung zwischen Wohngebieten, Bildungseinrichtungen, Industriezentren, Krankenhäusern, Fährterminals und dem internationalen Flughafen effizienter und direkter zu gestalten. Die Reform erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Anstiegs der Fahrgastzahlen. Laut Angaben von Transport Malta nutzten im Jahr 2024 rund 309.000 Personen den öffentlichen Nahverkehr, was einem Zuwachs von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg bei Erwachsenen (plus 13 Prozent) und Studierenden (plus 7 Prozent). Um dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden, investierte Malta Public Transport im Jahr 2024 insgesamt 8 Millionen Euro in die Anschaffung von 30 neuen Bussen. Diese Fahrzeuge sind mit modernen Annehmlichkeiten wie USB-Ladeanschlüssen und kostenlosem WLAN ausgestattet und sollen den Komfort für die Fahrgäste erhöhen. Neue Linien ersetzen bisherige Expressverbindungen Die bisherigen Expresslinien X1 bis X4 werden durch folgende neue Routen ersetzt: Diese neuen Routen sollen eine umfassendere Abdeckung gewährleisten und die Anbindung an wichtige Knotenpunkte wie den Flughafen, Universitäten und Krankenhäuser verbessern. Ein zentrales Ziel der Umstrukturierung ist die bessere Erreichbarkeit von Bildungseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen. So verbinden die neuen Linien beispielsweise die Universität von Malta und das Mater-Dei-Krankenhaus direkt mit verschiedenen Wohngebieten und dem Flughafen. Dies soll insbesondere Studierenden und medizinischem Personal den täglichen Pendelverkehr erleichtern. Einführung neuer Direktverbindungen Neben den regulären Linien werden auch neue Direktverbindungen eingeführt, die eine schnellere und effizientere Beförderung zwischen wichtigen Punkten

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Niederösterreich-Card erschließt Naturerlebnisse für Einheimische und Gäste

Die Niederösterreich-Card präsentiert sich für die Saison 2025/26 attraktiver denn je und dient als „Türöffner“ zu nunmehr 365 Ausflugszielen, die besonders Naturerlebnisse in den Vordergrund stellen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont, dass viele Gäste die intakte Natur und die reizvollen Landschaften Niederösterreichs schätzen und Wandern, Radfahren sowie Naturerlebnisse die Hauptmotive für ihren Aufenthalt seien. Die Niederösterreich-Card ermögliche es dabei, ökologische Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe auf spannende Weise zu erfahren. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, hebt hervor, dass die Card nicht nur Touristen zu Naturerlebnissen führt, sondern auch Einheimischen neue Perspektiven und Lernmöglichkeiten eröffnet. Ob historische Einblicke in die Naturgeschichte oder entspannte Spaziergänge durch Parks und Gärten – die Card biete Abwechslung und Spaß. Klemens Wögerer, Geschäftsführer der Niederösterreich-Card, ergänzt, dass Wissen über Ökologie und Abenteuer in der Natur für viele Nutzer besonders interessant seien, wobei über 40 Ausflugsziele das Naturerlebnis in den Mittelpunkt stellten. Die Niederösterreich-Card ermöglicht den Besuch zahlreicher Naturparke wie dem Heidenreichsteiner Moor mit seinem Hochmoor-Ökosystem, der Blockheide mit beeindruckenden Gesteinsformationen oder den Naturparken Sparbach, Geras und Hohe Wand mit dem Skywalk. Neu dabei ist die ARCHE Noah in Schiltern, und auch die Ötscher Tropfsteinhöhle verspricht faszinierende Einblicke. Tierbeobachtungen sind in Tierparks wie dem Tierpark Stadt Haag und dem Tier- und Erlebnispark Buchenberg möglich. Der Bärenwald Arbesbach bietet Braunbären ein artgerechtes Zuhause. Die Unterwasserwelt kann im UnterWasserReich Schrems erkundet werden, während das Wüstenhaus Schönbrunn exotische Flora und Fauna präsentiert. Geschichtsinteressierte finden in der Fossilienwelt Weinviertel das weltgrößte fossile Austernriff. Entspannung bieten weitläufige Gartenanlagen wie die Garten Tulln und

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Aktivisten stören Flugverkehr am Flughafen Malmö – Festnahmen wegen Sabotageverdachts

Am Karfreitag wurden zwei Aktivisten der Umweltgruppe Restore Wetlands am Flughafen Malmö in Schweden festgenommen, nachdem sie unbefugt in den Sicherheitsbereich eingedrungen waren. Die beiden Personen sollen sich in der Nähe oder sogar auf der Startbahn aufgehalten und versucht haben, ein startendes Flugzeug aufzuhalten. Der Vorfall, der der Polizei gegen 14:14 Uhr gemeldet wurde, wird nun unter dem Verdacht der Flugsabotage untersucht. Die Aktion der Aktivisten richtete sich gegen den Torfabbau in Schweden. Ein Sprecher der Gruppe, Pontus Bergendahl, rechtfertigte die Störaktion mit der Notwendigkeit sichtbarer Proteste angesichts zunehmender Repressionen gegen Umweltaktivisten. Restore Wetlands setzt sich für den Schutz und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten ein und kritisiert den Abbau von Torf als schädlich für diese Ökosysteme und das Klima. Der Betreiber des Flughafens Malmö, Swedavia, bestätigte den Vorfall und gab an, dass die Proteste zu geringfügigen Verspätungen im Flugbetrieb geführt hätten. Die Situation sei jedoch unter Kontrolle und der Betrieb laufe wieder normal. Die genauen Auswirkungen auf den Flugplan wurden zunächst nicht detaillierter bekannt gegeben. Die Einstufung des Vorfalls als mögliche Flugsabotage durch die Polizei unterstreicht die Schwere der Aktion. Eingriffe in den Flugverkehr können erhebliche Sicherheitsrisiken darstellen und werden daher von den Behörden in der Regel streng verfolgt. Es wird erwartet, dass die Ermittlungen in den kommenden Tagen weitere Details zu den Hintergründen und Konsequenzen des Protests ans Licht bringen werden.

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Global Airlines startet mit A380-Premiere: Neue transatlantische Verbindungen ab Mai 2025

Ein britischer Neuling wagt den Sprung über den Atlantik – mit einem Superjumbo und ambitionierten Plänen. Die britische Fluggesellschaft Global Airlines hat den Vorverkauf für ihre ersten transatlantischen Flüge eröffnet. Ab Mai 2025 sollen Passagiere von Glasgow und Manchester aus nonstop nach New York-JFK reisen können. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A380, der größte Passagierjet der Welt, den das Unternehmen vollständig erworben hat. Die geplanten Flüge sind wie folgt terminiert: Die Ticketpreise variieren je nach Klasse und Strecke. In der Economy Class beginnen sie bei etwa 219 Pfund (ca. 290 US-Dollar) für die Strecke New York–Manchester. Business-Class-Tickets kosten zwischen 1.605 und 2.042 Pfund (ca. 2.129 bis 2.711 US-Dollar), während die First Class mit Preisen von 2.726 bis 3.502 Pfund (ca. 3.617 bis 4.650 US-Dollar) zu Buche schlägt. Partnerschaft mit Hi Fly: Betrieb ohne eigene Betriebsgenehmigung Obwohl Global Airlines die Flüge unter eigenem Namen vermarktet, verfügt das Unternehmen derzeit über keine eigene Betriebsgenehmigung (AOC). Daher wird der Flugbetrieb vorerst vom portugiesischen Wet-Lease-Anbieter Hi Fly übernommen. Die Flüge werden mit dem Airbus A380 durchgeführt, der auf Hi Flys maltesischer AOC registriert ist. Hi Fly bringt umfangreiche Erfahrung im Betrieb von gebrauchten A380-Flugzeugen mit. Das Unternehmen war das erste, das einen A380 aus zweiter Hand erfolgreich in Betrieb nahm. Die Zusammenarbeit mit Hi Fly ermöglicht es Global Airlines, den Flugbetrieb aufzunehmen, während parallel an der Erlangung einer eigenen Betriebsgenehmigung gearbeitet wird. Die Flotte: Erwerb von gebrauchten A380-Flugzeugen Global Airlines hat bislang zwei gebrauchte Airbus A380 erworben. Der erste, ehemals bei Singapore Airlines

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Tschechische Touristen zieht es zu Frühlingskurztrips in europäische Hauptstädte

Tschechische Reisende nutzen die Frühlingsferien und die bevorstehenden langen Wochenenden im Mai verstärkt für kurze Städtetrips in europäische Metropolen. Laut aktuellen Verkaufsdaten des Flugticketportals Student Agency Travel stehen London, Barcelona und Paris in diesem Frühjahr besonders hoch im Kurs. Kürzere Aufenthalte von maximal vier bis fünf Tagen erweisen sich als beliebte Option, insbesondere während der Maifeiertage, die ohne die Notwendigkeit längeren Urlaubs vielfältige Reisemöglichkeiten bieten. Die Top-10-Reiseziele für verlängerte Wochenenden im Jahr 2025 umfassen neben den Spitzenreitern London, Barcelona und Paris auch Rom, Istanbul, Malaga, Edinburgh, Madrid, Neapel und Athen. Student Agency Travel beobachtet eine deutliche Zunahme der Beliebtheit sogenannter „Euroweekends“, also Kurztrips von Donnerstag bis Sonntag oder Montag. Reisende suchen demnach nach Destinationen, die per Direktflug gut erreichbar sind und gleichzeitig ein reichhaltiges Angebot an Kultur und Gastronomie bieten. Im Vergleich zum Vorjahr gab es leichte Verschiebungen in der Rangliste der beliebtesten Reiseziele. Während 2024 noch New York, Antalya, Amsterdam und Ponta Delgada zu den Top 10 gehörten, wurden diese in diesem Jahr durch Edinburgh, Madrid, Neapel und Athen ersetzt. London konnte seine Spitzenposition jedoch behaupten und verzeichnet weiterhin die meisten Buchungen. Auffällig sind auch die Veränderungen bei den durchschnittlichen Ticketpreisen für die Maiferien im Vergleich zu 2024. Einige Ziele wie Malaga, Rom und London sind deutlich günstiger geworden, während Paris und Barcelona Preisanstiege verzeichnen. Trotz dieser Preisentwicklungen sind Flugtickets für die verlängerten Maiwochenenden weiterhin zu attraktiven Preisen erhältlich. Student Agency bietet beispielsweise Flüge nach London ab 1787 CZK, nach Barcelona ab 3526 CZK und nach Rom ab 3364

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Universal Air erweitert Streckennetz: Neue Verbindungen zwischen Deutschland, Ungarn und Italien

Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus. Seit Ende März 2025 verbindet die Airline Leipzig/Halle mit Debrecen in Ungarn. Zudem startet am 29. Mai 2025 eine neue Verbindung zwischen München und Rimini an der italienischen Adriaküste. Mit diesen neuen Routen setzt Universal Air ihre Strategie fort, weniger frequentierte Strecken zu bedienen und dabei sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber anzusprechen. Am 30. März 2025 nahm Universal Air den Linienbetrieb zwischen Leipzig/Halle und Debrecen auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, mit einer De Havilland Canada Dash 8-400 bedient, die über 78 Sitzplätze verfügt. Die Route verbindet die sächsische Metropole mit der zweitgrößten Stadt Ungarns, die für ihre Universität, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Thermalbäder bekannt ist. Diese Verbindung richtet sich sowohl an Touristen als auch an Geschäftsreisende. Debrecen bietet Zugang zum Hortobágy-Nationalpark, einem UNESCO-Welterbe, und ist ein bedeutendes Zentrum für Bildung und Forschung in Ungarn. Neue Verbindung: München – Rimini Ab dem 29. Mai 2025 nimmt Universal Air eine neue Verbindung zwischen München und Rimini auf. Die Flüge werden bis zum 23. Oktober 2025 jeweils donnerstags durchgeführt. Rimini, bekannt für seine Strände und historischen Stätten, ist ein beliebtes Reiseziel an der italienischen Adriaküste. Die Strecke wird ebenfalls mit einer Dash 8-400 bedient, was eine effiziente Verbindung zwischen Süddeutschland und der italienischen Riviera ermöglicht. Diese neue Route erweitert das Angebot für Urlauber und stärkt die touristische Anbindung zwischen Deutschland und Italien. Zudem bietet sie eine Alternative zu bestehenden Verbindungen und könnte insbesondere für Reisende aus Bayern attraktiv sein.

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Air France feiert langjährige Verbindung zum Flughafen Nürnberg

Der Albrecht-Dürer-Flughafen Nürnberg und die französische Fluggesellschaft Air France blicken auf eine traditionsreiche Partnerschaft zurück, die ihren Ursprung in der frühen Geschichte des fränkischen Airports hat. Am 17. April 1955 landete eine DC 4 der Air France als eine der ersten Fluggesellschaften überhaupt auf dem damals neuen Flughafen. Dieses Ereignis markierte den Beginn einer bis heute andauernden Verbindung, die für die Region von Bedeutung ist. Im Laufe der Jahrzehnte setzte Air France immer wieder Meilensteine am Nürnberger Flughafen. So landete im Oktober 1958 mit der Caravelle das erste Düsenflugzeug der französischen Airline in Franken. Spätere Premieren feierten der Jumbo-Jet Boeing 747 im Juli 1970 und die Concorde im Juli 1986, deren Landung über 20.000 Schaulustige verfolgten. Neben der kontinuierlichen Verbindung nach Paris bot die Air France-Tochter Hop! zeitweise auch Direktflüge nach Lyon an. Aktuell verbindet Air France Nürnberg bis zu zweimal täglich mit ihrem Hauptdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle. Von dort aus haben Reisende Anschluss an ein umfangreiches Netzwerk von bis zu 900 täglichen Verbindungen zu fast 190 Zielen in 74 Ländern weltweit. In Nürnberg bietet Air France ihren Passagieren in Kooperation mit der Schwestergesellschaft KLM die Möglichkeit der automatisierten Gepäckaufgabe, unabhängig von den Schalteröffnungszeiten, was eine Zeitersparnis für die Fluggäste bedeutet. Flughafengeschäftsführer Hupe hob die Bedeutung der Verbindung nach Paris für die Region hervor und betonte die Verbundenheit zwischen Frankreich und Deutschland. Carl Schelleman, Deutschland-Direktor Air France-KLM, gratulierte dem Albrecht-Dürer-Flughafen zum 70-jährigen Bestehen und unterstrich die Bedeutung des Nürnberger Marktes für das globale Streckennetz der Airline. Die langjährige Präsenz von

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Air Montenegro verbucht Gewinnrückgang trotz Passagierplus

Die montenegrinische Fluggesellschaft Air Montenegro hat für das Jahr 2024 einen Nettogewinn von 540.000 Euro ausgewiesen. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 2023, in dem die Airline noch einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro erzielt hatte. Die Einnahmen des Unternehmens stiegen leicht um 0,8 Prozent auf 62,8 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte Air Montenegro im Jahr 2024 mit 498.833 Passagieren einen Zuwachs von fünf Prozent verzeichnen, was auf eine Erhöhung der durchgeführten Flüge um acht Prozent auf insgesamt 5.800 zurückzuführen ist. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag bei 69,2 Prozent, eine Steigerung von 1,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der Geschäftsführer von Air Montenegro, Vukadin Stojanović, äußerte sich dennoch positiv und betonte, dass das positive Geschäftsergebnis im Jahr 2024 sowie ein starker Start ins Jahr 2025 zeigten, dass sich die Fluggesellschaft auf einem klaren Wachstums- und Entwicklungspfad befinde. Der Fokus liege weiterhin auf der Erweiterung des Angebots und der Verbesserung der Anbindung Montenegros an die Region und wichtige europäische Ziele. Trotz des gesunkenen Gewinns unterstreicht das gestiegene Passagieraufkommen die wachsende Bedeutung von Air Montenegro für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Fluggesellschaft scheint von einer erhöhten Nachfrage nach Flugreisen nach Montenegro profitiert zu haben. Der Rückgang des Nettogewinns könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie beispielsweise gestiegene Betriebskosten, Investitionen in die Flotte oder veränderte Marktbedingungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Air Montenegro in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen und gleichzeitig seine Profitabilität steigern kann. Die angekündigte Konzentration auf die

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