Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Urlaubsfrust 2025: Fliegen, Logieren und Reisen auf dem Prüfstand

Sonnige Aussichten, doch der Urlaub entpuppt sich als Pustekuchen. Für viele Reisende des Jahres 2025 war die Erholung von Sorgen und Nöten getrübt. Eine umfassende Analyse der Arbeiterkammer (AK) in Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) über rund 270 Beschwerdefälle zeigt, dass Flugreisen, Unterkünfte und Probleme mit Transportmitteln wie Mietwagen, Bahn oder Bus die drei größten Ärgernisse für Urlauber waren. Die Studie enthüllt, wie häufig verspätete oder annullierte Flüge, mangelhafte Ferienbleiben und unklare Gebühren das Urlaubsglück trübten. Insbesondere bei Buchungen über Onlineplattformen, die bei den Reisenden immer beliebter werden, kommt es zu einem Großteil der Schwierigkeiten. Die Konsumentenschützer fordern daher nicht nur mehr Rechte für die Reisenden, sondern auch eine bessere gesetzliche Absicherung, um den Urlaub auch wirklich zu einem sorgenfreien Erlebnis zu machen. Der Flugfrust dominiert die Beschwerden Gemäß der detaillierten Analyse des VKI, die im Auftrag der AK von Anfang Juli bis Mitte August 2025 durchgeführt wurde, betrafen die meisten Beschwerden Flugreisen. Jede dritte Reklamation drehte sich um Annullierungen, Flugzeitänderungen oder Probleme mit verlorenem oder beschädigtem Gepäck. Dabei waren die Schwierigkeiten besonders ausgeprägt, wenn die Flugbuchungen über Onlinevermittlungsplattformen abgewickelt wurden. Die Studie identifiziert Ryan Air und Wizz Air als die am häufigsten genannten Fluglinien in den Beschwerden. Die Analyse unterstreicht einen Trend, der sich seit Jahren abzeichnet. Der Boom des Luftverkehrs, der durch das Aufkommen von Billigfluggesellschaften befeuert wird, geht Hand in Hand mit einem Anstieg der Beschwerden. Experten weisen darauf hin, dass die Geschäftsmodelle der Billigflieger oft auf einem Minimum an Personal und Flexibilität beruhen, was

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Rumänische Dan Air nimmt Flugverbindung nach Aleppo auf

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird ab dem 25. September eine neue Linienverbindung von Bukarest nach Aleppo in Syrien eröffnen. Die Flüge sind zweimal wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A319 geplant. Die neue Route macht Dan Air zum ersten Luftfahrtunternehmen aus der Europäischen Union, das Direktflüge nach Syrien anbietet. Bereits im Juni hatte die Gesellschaft eine Verbindung nach Damaskus eröffnet. Diese Route hat bisher mehr als 11.000 Passagiere transportiert, bei denen es sich meist um Syrer handelt, die Familienbesuche unternehmen. Die Flugverbindung wurde durch bilaterale Abkommen zwischen Rumänien und Syrien ermöglicht. Die Flüge nach Aleppo sollen Donnerstags und Sonntags durchgeführt werden. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurde die Erweiterung des Angebots durch die hohe Nachfrage motiviert. Das Unternehmen sieht die neue Route als Verbindungsweg für Reisende und Handel in die Region.

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Paketversand in die USA vorübergehend eingestellt

Zahlreiche Postdienste weltweit haben vorübergehend den Paketversand in die USA eingestellt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen und komplexe Zollverfahren, die eine schnelle Abfertigung erschweren. Die vorübergehende Einstellung zeige, wie sensibel internationale Warenströme auf Änderungen reagieren. Experten zufolge liegen die Ursachen in häufig noch manuell durchgeführten Prozeduren und plötzlich geänderten Vorschriften. Solche Umstände können die Zollabfertigung verlangsamen. Die Logistikbranche sieht die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) als Lösungsansatz. KI-Systeme könnten dabei helfen, verstreute Informationen zu ordnen, fehlende Angaben zu erkennen und Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren. Dadurch könne der manuelle Aufwand reduziert und die Abfertigung zuverlässiger werden. Das Ziel sei es, Prozesse anzupassen, damit Unternehmen bei Regeländerungen schnell reagieren können und zukünftige Unterbrechungen verhindert werden. Das österreichische Unternehmen Digicust bietet solche Lösungen für die Automatisierung von Zollprozessen an.

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Nonstop nach Europa: Qantas verdoppelt die Kapazität auf der Route Perth-Rom

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat eine Netzerweiterung für ihre Flugverbindung zwischen Perth und Rom bekanntgegeben, die für die Sommersaison 2026 wirksam wird. In einem strategischen Schritt wird Qantas die saisonale Route nicht nur um acht Wochen verlängern, sondern auch die Frequenz in der Hauptsaison von drei auf vier wöchentliche Flüge erhöhen. Diese Maßnahme wird die Kapazität auf dieser zentralen Verbindung nahezu verdoppeln und demonstriert den großen Erfolg des Direktflugmodells zwischen Australien und Festland-Europa. Die Ankündigung ist ein klares Bekenntnis von Qantas zur Stärkung der Verkehrsströme und Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem fünften Kontinent und Europa. Ein Erfolgsmodell im ultralangen Flugverkehr: Nonstopflüge im Trend Die Flugverbindung von Perth nach Rom wurde erst 2022 von Qantas eingeführt und markierte die erste direkte Verbindung einer Airline zwischen Australien und Festland-Europa. Der nonstop-Flug, der mit Boeing 787-9 Dreamlinern durchgeführt wird, eliminierte die Notwendigkeit für Passagiere, einen Zwischenstopp in Hubs wie Dubai, Singapur oder Doha einzulegen. Dies revolutionierte das Reiseerlebnis für viele Australier, insbesondere für jene, die in West-Australien leben oder von dort reisen. Cam Wallace, der Qantas International CEO, bestätigte, daß der Nonstop-Flug nach Rom bei den Kunden außerordentlich beliebt sei. Das Konzept der ultralangen Direktflüge wird von Reisenden geschätzt, die Zeit sparen und den Komfort einer unterbrechungsfreien Reise bevorzugen. Die beliebte Route dient nicht nur Reisenden aus Perth, sondern fungiert auch als Gateway für Passagiere aus Ost-Australien. Mehr als die Hälfte der Fluggäste auf der Rom-Strecke kommen aus Metropolen wie Sydney oder Melbourne, die zunächst einen Inlandsflug nach Perth antreten. Von dort beginnt ihre lange

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Studie: Vietnam verlangt höchste Gebühren für Bargeldabhebungen

Eine aktuelle Untersuchung des Finanzdienstleisters Wise zeigt, daß Urlauber in Vietnam die weltweit höchsten Gebühren beim Geldabheben am Automaten zahlen müssen. Die durchschnittliche Gebühr beläuft sich dort auf 27,10 Euro pro 100 Euro Abhebung, was einem Anstieg von über 1.300 Prozent entspricht. Im globalen Ranking folgen auf Vietnam Argentinien mit 20,51 Prozent und Kolumbien mit 16,66 Prozent. Innerhalb Europas gilt die Türkei mit durchschnittlich 5,08 Prozent als das teuerste Reiseland für Bargeldabhebungen, gefolgt von Albanien mit 2,62 Prozent. In Deutschland betragen die Gebühren im Vergleich nur 0,28 Prozent. Laut einem Sprecher von Wise entstehen die hohen Kosten durch feste Gebühren für ausländische Karten in Kombination mit niedrigen Abhebelimits sowie ungünstigen Wechselkursen. Die Analyse basiert auf 9,7 Millionen Geldabhebungen, die zwischen Februar und Juli 2025 getätigt wurden. Um hohe Kosten zu vermeiden, empfehlen Experten, Geldautomaten in der Nähe von Bankfilialen zu nutzen und größere Beträge statt vieler kleinerer Abhebungen zu ziehen. Zusätzlich können Reisende Karten ohne Fremdwährungsgebühren verwenden.

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CMT 2026: Katalonien ist Partner der Tourismusmesse in Stuttgart

Die Tourismus- und Freizeitmesse CMT startet vom 17. bis 26. Januar 2026 in Stuttgart. Als prominenter Partner präsentiert sich in diesem Jahr die spanische Region Katalonien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Grand Tour de Catalunya, einer Route, die durch die verschiedenen Landschaften und Regionen führt. Die Destination möchte Möglichkeiten für Aktivurlauber aufzeigen. Die Route erstreckt sich unter anderem von den Pyrenäen über das Ebrodelta bis zu den Küsten der Costa Daurada. Die Region bietet zahlreiche Wander- und Radwege sowie kulinarische Erlebnisse. Die Messe bietet Besuchern auch Informationen über weitere Ziele und Möglichkeiten für Familien, einschließlich Freizeitparks. Insgesamt werden mehr als 1.500 Aussteller aus aller Welt erwartet. Neben dem Hauptpartner Katalonien präsentieren sich auch weniger bekannte Reiseziele wie Georgien und Uganda. Die CMT gilt als eine der weltweit größten Publikums-Messen für Touristik und Freizeit.

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Air France: Erster Embraer E190 mit neuer Kabinenausstattung im Dienst

Die französische Fluggesellschaft Air France hat einen wichtigen Schritt in der Modernisierung ihrer Regionalflotte vollzogen. Mit dem Erstflug von Paris nach Hamburg am 2. September 2025 wurde der erste Embraer E190-Jet in den Dienst gestellt, der vollständig mit einer neuen Kabinenausstattung versehen ist. D er Flug mit der Nummer AF1602, durchgeführt von der Regionaltochter Hop, markiert den Beginn einer umfassenden Retrofit-Kampagne, die darauf abzielt, das Kundenerlebnis auf Kurzstreckenflügen grundlegend zu verbessern. Die Überholung der Kabine steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Fluggesellschaft, einen einheitlichen und hochwertigen Standard auf allen Flugsegmenten zu gewährleisten. Ein neues Komfortkonzept: Das Interieur des E190 Die neue Kabinenausstattung des Embraer E190 ist das Herzstück der Modernisierung. Das Flugzeug verfügt über 110 Sitze in einer 2-2-Konfiguration, die den Passagieren den Vorteil bietet, keine Mittelsitze zu haben. Jeder Sitz ist mit hochwertigem Leder bezogen und mit einem ergonomischen Schaumstoff ausgestattet, der den Sitzkomfort auf den Regionalflügen erheblich steigert. Mit einer Breite von 46 Zentimetern und einer Sitzneigung von bis zu drei Zoll bieten die Sitze mehr Raum und Bequemlichkeit als vergleichbare Modelle. Die technischen Annehmlichkeiten wurden ebenfalls stark ausgebaut. Jeder Passagier hat nun Zugang zu einer USB A- und C-Buchse, die es ermöglicht, elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets und sogar Laptops während des Fluges aufzuladen. Ein ausklappbarer Halter mit einer geriffelten Oberfläche ist speziell für das Abstellen von mobilen Geräten konzipiert, was das Reisen für Geschäftsleute und Freizeitreisende praktischer macht. Darüber hinaus verfügt jeder Sitz über eine optimierte Ablagefläche, hochklappbare Armlehnen und einen Kleiderhaken. Die verstellbare

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Condor-Flugzeuge nach Zwischenfällen wieder im Betrieb

Zwei Flugzeuge der Fluggesellschaft Condor haben am 29. August 2025 den regulären Betrieb wieder aufgenommen, nachdem sie in den Vormonaten Zwischenfälle erlebt hatten. Die Maschinen wurden zuvor instandgesetzt. Ein Airbus A321, der im August einen Vogelschlag in Pristina erlitten hatte, kehrte mit einem Flug von Düsseldorf nach Beirut zurück. Ebenfalls startete eine Boeing 757 wieder, die nach einem Luftnotfall in Brindisi außer Betrieb genommen worden war. Die Fluggesellschaft bestätigte, daß der Triebwerksschaden an der Boeing nicht durch einen Vogelschlag verursacht wurde. Es sei ein Kompressor-Schaden ohne äußere Einwirkung aufgetreten. Die 757 nahm ihren Dienst mit einem Flug von Düsseldorf nach Teneriffa wieder auf.

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Aeroflot steigert Nettogewinn deutlich

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr des laufenden Jahres deutlich gesteigert. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 74,3 Milliarden Rubel, was einer Steigerung von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz der Fluggesellschaft wuchs im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 414,8 Milliarden Rubel. Der erzielte Nettogewinn beläuft sich umgerechnet auf rund 790 Millionen Euro. Die positive finanzielle Entwicklung könnte auf eine gestärkte Nachfrage auf dem inländischen Markt zurückzuführen sein. Aeroflot konzentriert sich verstärkt auf nationale Flugverbindungen, was die Anpassung an aktuelle Marktbedingungen unterstreicht. Aeroflot ist die größte russische Fluggesellschaft und spielt eine zentrale Rolle im Landesflugverkehr.

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Sammelklage gegen Air Transat wegen erhöhter Flugpreise

Die Fluggesellschaft Air Transat sieht sich einer Sammelklage wegen angeblich überhöhter Flugpreise während eines Streiks bei Air Canada im August gegenüber. Die Klage wurde von Anwaltskanzleien beim Obersten Gerichtshof von Quebec eingereicht. Die Kläger werfen Air Transat vor, die Notlage gestrandeter Passagiere ausgenutzt zu haben. Berichten zufolge wurden die Preise minutenweise erhöht, wobei für einige Economyflüge das Fünffache der normalen Preise verlangt worden sein soll. Ein Passagier zahlte demnach rund 3300 Euro für einen einfachen Flug von Barcelona nach Montreal. Die Klage stützt sich auf Verbraucherschutzgesetze und das Zivilgesetzbuch von Quebec und zielt auf eine Entschädigung für die betroffenen Passagiere ab. Gefordert werden unter anderem Preisreduzierungen, Strafschadenersatz und die Rückerstattung von Gepäckgebühren. Die Klage richtet sich an alle Passagiere, die seit dem 14. August Flüge mit Air Transat zu erhöhten Preisen buchten. Ein Gerichtstermin für die Zulassung der Sammelklage steht noch aus. Air Transat äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

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