Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Emirates weitet Programm für autistische Reisende aus

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihr Engagement für barrierefreies Reisen weiter aus und rollt ihr erfolgreiches „Travel Rehearsal“-Programm für Kinder mit Autismus nun weltweit in 17 Städten aus. Dieses Programm, bei dem Kinder in einer Übung den Ablauf einer Flugreise am Flughafen simulieren, wurde im vergangenen Jahr in Dubai initiiert und soll nun autistischen Passagieren einen stressfreieren Zugang zum Reisen ermöglichen. Emirates hat als weltweit erste Fluggesellschaft die Auszeichnung „Autism Certified Airline™“ erhalten. Im Zuge dessen wurden bereits über 30.000 Mitarbeitende des Unternehmens speziell im Umgang mit Reisenden mit Autismus geschult. Die Schulung umfasst das Verständnis des Autismus-Spektrums, den Abbau von Vorurteilen und die Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse dieser Passagiere. Die Auszeichnung wurde von der International Board of Credentialing and Continuing Education Standards (IBCCES) verliehen, einer führenden Organisation im Bereich Autismus-Schulungen. Das „Travel Rehearsal“-Programm wurde in Dubai in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Zentren für Kinder mit Autismus entwickelt. Es ermöglicht den Kindern, sich in einer realitätsnahen Umgebung mit den verschiedenen Abläufen am Flughafen vertraut zu machen, vom Check-in über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding. Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften und Therapeuten zeigten durchweg positive Auswirkungen auf das Reiseerlebnis der Kinder. Neben den bereits genannten Städten sollen monatlich weitere Standorte in das Programm aufgenommen werden. Die Teilnahme erfolgt derzeit auf Einladung in Kooperation mit entsprechenden Einrichtungen. Um das Bewusstsein für Neurodiversität weiter zu fördern, nutzte Emirates im April auch sein Bordunterhaltungssystem „ice“, um Millionen von Passagieren durch Filme, Podcasts und Dokumentationen das Thema näherzubringen. Zudem arbeitet die Fluggesellschaft eng mit verschiedenen

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Lufthansa Gruppe führt vereinfachte Online-Zahlungsmethode ein

Die Lufthansa Gruppe wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit Visa die neue Online-Zahlungsoption „Click to Pay“ auf ihren Buchungsportalen integrieren. Diese Neuerung betrifft die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines und zielt darauf ab, den Buchungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. „Click to Pay“ ermöglicht es Reisenden, ihre Online-Flugbuchungen künftig lediglich durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse abzuschließen. Die wiederholte Eingabe von Kredit- oder Debitkartendaten entfällt dabei vollständig. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung der gewünschten Zahlungskarte bei Zahlungsnetzwerken wie Visa oder direkt bei der ausgebenden Bank. Nach dieser Erstanmeldung erkennt das System den Nutzer auf den Buchungsplattformen der Lufthansa Gruppe sowie in anderen teilnehmenden Online-Shops anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Auch bei erstmaligen Käufen oder als Gast soll diese Funktion zur Verfügung stehen. Die eigentliche Bezahlung erfolgt durch Auswahl der hinterlegten Karte und Bestätigung des Kaufs, wobei gegebenenfalls eine Freigabe durch die Bank, beispielsweise über eine Banking-App, erforderlich sein kann. Die neue Zahlungsmethode wird unabhängig vom jeweiligen Kartenanbieter allen Kunden der Lufthansa Gruppe offenstehen. Der Airline-Konzern betont, mit dieser Einführung eines der ersten Luftfahrtunternehmen zu sein, das „Click to Pay“ anbieten wird. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Gruppe, unterstreicht das kontinuierliche Bestreben des Unternehmens, die Serviceleistungen für seine Kunden zu verbessern und ihnen einen innovativen Rundumservice während der gesamten Reise zu bieten. Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, hebt die Einfachheit und Sicherheit der neuen Zahlungsmethode hervor, die dem Komfort des kontaktlosen Bezahlens ähnele. Ein wesentlicher Vorteil von „Click

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Flyadeal erweitert Langstreckenflotte: Airbus-A330neo-Bestellung als strategischer Meilenstein

Die Saudia Group, Muttergesellschaft der nationalen Fluglinie Saudi-Arabiens, hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes unternommen. Ihre Low-Cost-Tochtergesellschaft Flyadeal hat zehn neue Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330neo fest bestellt und sich Optionen auf zehn weitere Maschinen gesichert. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge wird für das Jahr 2027 erwartet und soll bis 2029 abgeschlossen sein. Dieser Vertragsabschluß markiert nicht nur den Eintritt von Flyadeal in den Langstreckenmarkt, sondern steht auch sinnbildlich für das wirtschaftliche Expansionsstreben Saudi-Arabiens im Zuge der „Vision 2030“. Ziel dieser staatlichen Initiative ist es, das Königreich zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Handel und Luftfahrt zu machen. Bislang operierte Flyadeal vorwiegend auf Inlands- und Kurzstrecken im Mittleren Osten. Die Einführung der A330neo in ihre Flotte bedeutet eine erhebliche Erweiterung ihrer operativen Reichweite. Mit Platz für über 400 Passagiere in Hochdichte-Bestuhlung und Reichweiten von über 13.000 Kilometern eröffnet das neue Modell der Fluggesellschaft gänzlich neue Möglichkeiten. Laut Angaben der Saudia Group ist die Erweiterung der Flotte mit Großraumflugzeugen Teil eines umfassenden Plans, bis 2030 die Flottenstärke von Flyadeal auf 100 Flugzeuge zu erhöhen. Derzeit besteht ihre Flotte fast ausschließlich aus schmalrumpfigen Flugzeugen der Airbus-A320-Familie. Ausrichtung auf neue Märkte in Asien und Afrika Mit der A330neo plant Flyadeal, vorrangig Langstreckenverbindungen nach Süd- und Südostasien sowie nach Nord- und Zentralafrika aufzunehmen. Die hohe Nachfrage nach Verbindungen in Länder wie Indonesien, Pakistan, Indien, die Philippinen und Ägypten macht diese Routen besonders attraktiv für den saudi-arabischen Markt. Die Entscheidung für die A330neo dürfte daher nicht nur auf technologische Effizienzgründe zurückzuführen sein,

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Embraer steigert Flugzeugauslieferungen im ersten Quartal 2025

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das erste Quartal des Jahres 2025 mit einer deutlichen Steigerung seiner Auslieferungen und einem historischen Höchststand des Auftragsbestandes abgeschlossen. Insgesamt wurden 30 Flugzeuge ausgeliefert – fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig erreichte der gesamte Auftragsbestand einen neuen Rekordwert von 26,4 Milliarden US-Dollar. Mit der Auslieferung von 30 Flugzeugen im ersten Quartal 2025 hat Embraer bereits 13 Prozent seines Jahreszieles von 231 Maschinen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von rund 20 Prozent. Die Auslieferungen setzen sich aus sieben Verkehrsflugzeugen und 23 Geschäftsreiseflugzeugen zusammen. Im Bereich Executive Aviation konnte Embraer somit eine Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der gesamte Auftragsbestand wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent – von 21,1 Milliarden auf 26,4 Milliarden US-Dollar. Dies ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals verbuchen konnte. Die starke Nachfrage, insbesondere im Bereich der Geschäftsreiseflugzeuge, trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Dabei profitierte Embraer von weltweiten Aufträgen und langfristigen Kundenbindungen. Verkehrsflugzeugsparte mit Rückgang beim Auftragsbestand Trotz der allgemeinen positiven Entwicklung fiel der Auftragsbestand im Segment der Verkehrsflugzeuge im ersten Quartal 2025 um 1,1 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 10 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Embraer führte diese Entwicklung auf anhaltende Probleme in der Lieferkette zurück. Zudem konnten zwei Flugzeuge aufgrund kommerzieller Schwierigkeiten nicht wie geplant ausgeliefert werden. Die Muttergesellschaft der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA Holdings) bekundete im ersten Quartal ihr Interesse an 15 E190-E2-Flugzeugen mit Optionen für

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Schweiz bewirbt Reisen mit öffentlichem Verkehr und erweitert Grand Train Tour

Die Schweiz wirbt mit ihrer landschaftlichen Schönheit, der hohen Zuverlässigkeit, dem dichten Streckennetz und einem unkomplizierten Ticketsystem für die Erkundung des Landes mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem präsentiert das Land vier neue Routenvorschläge für die beliebte Grand Train Tour of Switzerland, die sowohl Erstbesucher als auch erfahrene Reisende ansprechen sollen. Die beworbenen Vorteile des öffentlichen Verkehrs umfassen die Panoramablicke, die Pünktlichkeit, die umfassende Erreichbarkeit aller Orte und die Bequemlichkeit eines einzigen Tickets für das gesamte Netz. Diese Aspekte sollen die Attraktivität von Zugreisen in der Schweiz unterstreichen. Die neuen Reisevorschläge für die Grand Train Tour of Switzerland tragen die Namen «Reben und Täler», «Alpen Rivieren», «Ost West» und «Seen und Gipfel». Jede dieser Touren legt einen besonderen Fokus auf bestimmte Regionen oder Themen und bietet eine empfohlene Reisedauer. Sie beinhalten Fahrten mit bekannten Panoramazügen, erschliessen aber auch weniger bekannte Strecken wie die Vigezzina-Centovalli-Bahn, die Locarno in der Schweiz mit Domodossola in Italien verbindet. Die neuen Routen sollen den Reisenden spannende Städte, beeindruckende Ausblicke und authentische Erlebnisse bieten.

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Wizz Air fordert radikalen Kurswechsel in der Luftfahrtbranche

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat sich am 22. März 2025 in einem öffentlichen Auftritt in Budapest mit eindringlichen Worten an Politik und Industrie gewandt. Der Anlass war die Vorstellung ihres Zukunftsplans zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis zum Jahr 2050. Unter dem Titel „Flying Towards Net Zero“ legte das Unternehmen einen ambitionierten Fahrplan vor, der auf fünf tragenden Säulen beruht. Die Airline, die sich selbst als Pionierin im europäischen Luftverkehr bezeichnet, sieht sich dabei nicht nur als Vorreiterin, sondern auch als Mahnerin. Die internationale Luftfahrtindustrie hatte sich im Rahmen der Ziele der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) bereits vor Jahren darauf verständigt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Doch laut Wizz Air sei von diesem Ziel derzeit wenig zu spüren. Im Gegenteil: Die Fortschritte in der Emissionsminderung seien ins Stocken geraten. Schuld daran sei laut Unternehmensangaben insbesondere die schleppende industrielle Entwicklung und Verfügbarkeit von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF), der als Schlüsseltechnologie für eine emissionsärmere Zukunft gelte. „Alle sprechen über SAF als den vielversprechendsten Weg zur Reduktion von Emissionen, aber die Wahrheit ist: Es gibt einfach nicht genug davon. Und was verfügbar ist, ist viel zu teuer“, erklärte Yvonne Moynihan, ESG- und Unternehmensverantwortliche bei Wizz Air. Die Erwartungen der Branche seien von einer zu optimistischen Einschätzung der Produktionskapazitäten ausgegangen. Die fünf Pfeiler des Fahrplans Wizz Air stützt ihren „Net Zero“-Plan auf fünf konkrete Maßnahmen: Beteiligungen und strategische Partnerschaften Um den geplanten Einsatz von SAF zu ermöglichen, hat Wizz Air bereits langfristige Kooperationen geschlossen. Dazu zählt eine Vereinbarung mit dem britischen Unternehmen Firefly Green Fuels, das

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LOT Polish Airlines nimmt neue Flugverbindung nach Malta auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 16. April 2025 ihre neue, ganzjährige Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Warschau nach Malta aufgenommen. Die Strecke wird viermal wöchentlich bedient und bietet Reisenden flexible Flugzeiten. Diese neue Verbindung soll sowohl Direktreisenden als auch Passagieren aus anderen Regionen mit Umstieg in Warschau die Möglichkeit geben, die maltesische Inselgruppe bequem zu erreichen. Laut Michal Fijol, dem CEO von LOT Polish Airlines, mache das historische Erbe, das klare Wasser und das milde Klima Malta zu einem attraktiven Reiseziel während des gesamten Jahres. Die neuen Flüge sollen es Gästen aus aller Welt ermöglichen, den besonderen Reiz der Insel zu entdecken. Dabei profitieren insbesondere Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von den guten Umsteigeverbindungen über Warschau, wodurch sich die Gesamtreisezeit beispielsweise von Hamburg auf etwa fünfeinhalb Stunden und von Berlin auf knapp fünfdreiviertel Stunden beläuft. Malta bietet eine Vielzahl an Attraktionen, darunter die Hauptstadt Valletta mit ihren historischen Bauten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Kathedrale, der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens. Auch die Insel Gozo mit ihrer beeindruckenden Küstenlandschaft und der rote Sandstrand Ramla Bay sowie das traditionelle Fischerdorf Marsaxlokk sind beliebte Ausflugsziele. Die neue Flugverbindung von LOT Polish Airlines wird von Alan Borg, dem CEO des Malta International Airport, als eine Stärkung der Konnektivität Maltas begrüsst und eröffnet, so Carlo Micaleff, CEO der Malta Tourism Authority, zusätzliche Optionen für den Tourismus, einschliesslich des Geschäftsreiseverkehrs.

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Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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Reiseflaute in die USA zwingt kanadische Fluglinien zur Kurskorrektur

Ein deutlicher Rückgang der Reisen von Kanada in die Vereinigten Staaten veranlasst kanadische Fluggesellschaften zu einer Anpassung ihrer Flugpläne für den Sommer. Fluglinien wie WestJet, Air Canada und Porter Airlines reagieren auf die sinkende Nachfrage nach US-amerikanischen Urlaubszielen, indem sie ihre Kapazitäten auf Inlands- und Europa-Strecken verlagern. Als Gründe für diese Entwicklung werden politische Spannungen und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen dem kanadischen und dem US-Dollar genannt. Sowohl WestJet als auch Air Canada haben ihre Flugfrequenzen in die USA reduziert und setzen vermehrt kleinere Flugzeuge auf diesen Strecken ein. Gleichzeitig bauen die beiden größten kanadischen Fluggesellschaften ihr Angebot nach Europa und zu südlichen Urlaubszielen aus. Auch Porter Airlines hat Kapazitäten von US-Routen auf innerkanadische Strecken verlagert. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen einen Rückgang der Sommerbuchungen zwischen Kanada und wichtigen US-Städten um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inlandsbuchungen für Juli um 11 Prozent gestiegen sind. Experten erwarten, dass dieser Trend zu einem verstärkten Preiswettbewerb im Inland führen könnte. Die Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit, ihr Europa-Geschäft zu erweitern. Air Canada hat neue Verbindungen nach Edinburgh, Paris, Rom und Athen aufgenommen, während WestJet neue Strecken von Halifax nach Barcelona und Amsterdam anbietet. Auch die Lufthansa-Tochter Discover Airlines reagiert auf die veränderte Nachfrage und setzt mit einer neuen Verbindung zwischen München und Calgary auf vermehrte Reisen zwischen Europa und Kanada. Allerdings sind die Möglichkeiten der Fluggesellschaften, Kapazitäten von den USA auf transatlantische Routen zu verlagern, begrenzt. Auf nordamerikanischen Strecken werden üblicherweise schmalrumpfige Flugzeuge eingesetzt, deren Reichweite für Nonstop-Flüge von westlich von

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Tui-Dreamliner bleibt nach Startabbruch im Gras stecken

Am 18. April 2025 ereignete sich am Melbourne Orlando International Airport im US-Bundesstaat Florida ein Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 der britischen Fluggesellschaft Tui Airways. Der ursprünglich nach Birmingham im Vereinigten Königreich geplante Flug mußte kurz vor dem Abheben abgebrochen werden, nachdem im Cockpit ein technischer Alarm ausgelöst worden war. Beim Versuch, das Flugzeug über einen Rollweg von der Piste zu bringen, geriet das rechte Hauptfahrwerk in das weiche Gras neben der Taxiway-Fläche. Das Großraumflugzeug blieb dort stecken und konnte seine Reise erst zwei Tage später fortsetzen. Die rund 350 Fluggäste wurden unverletzt evakuiert und in Hotels untergebracht. Die Maschine mit der Kennung G-TuiN war als Flug BY601 von Melbourne nach Birmingham geplant. Laut offizieller Darstellung wurde der Start wegen einer Cockpitwarnung abgebrochen. Während des Ausrollens verließ das Flugzeug über Rollweg C die Startbahn, wobei das rechte Fahrwerk in das Erdreich neben dem befestigten Untergrund einsank. Die Lokalbehörden, darunter Bürgermeister Paul Alfrey, bestätigten den Vorfall. Sofort nach dem Stillstand des Flugzeuges reagierte das Bodenpersonal. Die Passagiere wurden zügig über mobile Treppen aus dem Flugzeug gebracht und mit Bussen zum Terminal und später zu Unterkünften transportiert. Der Flughafen Melbourne-Orlando stellte zusätzliche Kräfte für die Bergung bereit, darunter Mechaniker und Fahrzeuge zum Abschleppen des festgefahrenen Jets. Die Fluggesellschaft kooperierte mit Technikern von STS Aviation, um die Maschine auf ihre Lufttüchtigkeit zu überprüfen. Keine Verletzten – Flughafen lobt Einsatzkräfte Laut Aussage von Flughafendirektor Greg Donovan gab es keine Verletzten. Flughafenpersonal, Einsatzkräfte und Führungspersonal hätten bis in die Nacht hinein gearbeitet, um die Situation

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