Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bürger forschen mit Wissenschaftlern zu Walen im Mittelmeer

Das Tethys Research Institute ermöglicht seit 38 Jahren interessierten Bürgern die aktive Teilnahme an wissenschaftlicher Forschung im Mittelmeer. Im Rahmen von Expeditionen können Menschen jeden Alters gemeinsam mit erfahrenen Forschern Wale und Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und zur Datenerhebung beitragen. Für die Teilnahme an den sechstägigen Ausfahrten in der südwestlichen Mittelmeerregion Italiens sind weder wissenschaftliche Vorkenntnisse noch Segelerfahrung erforderlich. Das Motorsegelboot Pelagos startet jeweils montags von Portosole Sanremo und nimmt maximal elf Teilnehmer neben dem Skipper und dem Forschungsteam auf. Die Bordsprache ist Englisch. Täglich finden kurze Informationsveranstaltungen statt, in denen wissenschaftliche Methoden und Aspekte des Meeresschutzes erläutert werden. Die gesammelten Daten, auch die der Bürgerforscher, sind nach Angaben von Nicolas Entrup, Direktor Internationale Beziehungen bei OceanCare, von großem Wert für Schutzmaßnahmen von Walen und Delfinen im Mittelmeer, beispielsweise zur Vermeidung von Schiffskollisionen. Um möglichst vielen Menschen diese Erfahrung zu ermöglichen, bietet das Tethys Research Institute einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Expeditionen zwischen Ende Mai und Oktober 2025 für Buchungen, die bis Mitte Mai eingehen. Diese Initiative unterstreicht den Ansatz des Instituts, Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig wichtige Daten für den Meeresschutz zu gewinnen. Die Möglichkeit, Finnwale, Pottwale und verschiedene Delfinarten in freier Wildbahn zu erleben und gleichzeitig einen Beitrag zur Forschung zu leisten, stellt eine besondere Erfahrung dar. Das Tethys Research Institute verfolgt seit seiner Gründung einen partizipativen Forschungsansatz und hat durch die Einbindung von Bürgerwissenschaftlern wertvolle Erkenntnisse über die Meeresfauna im Mittelmeer gewonnen. Die nun angebotene Rabattaktion soll noch mehr

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Ryanairs Abgang aus Billund: Deutlicher Preisanstieg bei Europaflügen

Die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, den dänischen Flughafen Billund zum 1. April dieses Jahres nicht mehr anzufliegen, hat weitreichende Folgen für die Preisgestaltung auf europäischen Flugrouten. Wie der aktuelle dänische Luftfahrt-Preisindex zeigt, sind die Ticketpreise für europäische Ziele von Billund aus im Durchschnitt um 87 Prozent gestiegen. Einzelne Verbindungen verzeichnen sogar Preissteigerungen von bis zu 1.100 Prozent. Während andere dänische Flughäfen wie Kopenhagen und Aalborg nur moderate Preiszuwächse verzeichnen, erlebt Billund eine beispiellose Verteuerung. Eine Analyse der Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung gibt Aufschluß über die veränderte Wettbewerbssituation im europäischen Luftverkehr. Ryanairs Rückzug und seine Folgen Ryanair, bekannt als aggressive Low-Cost-Airline mit einem dichten Streckennetz in Europa, hatte über Jahre hinweg zahlreiche Verbindungen von Billund angeboten. Ziele wie London, Barcelona oder Rom waren für Reisende aus Jütland besonders günstig und leicht erreichbar. Mit dem abrupten Rückzug der Fluggesellschaft entfällt nun ein erheblicher Teil des günstigen Flugangebots, was unmittelbare Auswirkungen auf die Preissetzung der verbliebenen Anbieter hat. Insbesondere die aufgelassenen Strecken, auf denen Ryanair zuvor operierte, sind von drastischen Preissteigerungen betroffen. Laut Angaben des dänischen Luftfahrt-Preisindexes haben sich die Tarife auf manchen Routen um bis zu 1.100 Prozent erhöht. Beispielsweise kostete ein Ticket von Billund nach London vor Ryanairs Rückzug durchschnittlich etwa 150 Kronen; heute müssen Reisende oftmals mehr als 1.800 Kronen bezahlen – und das oftmals mit Umstieg. Lufthansa profitiert: Umstiege als neue Normalität Die direkten Verbindungen, die Ryanair bislang anbot, sind kaum ersetzt worden. Stattdessen dominieren jetzt Flüge mit mindestens einem Zwischenstop, meist über große europäische Drehkreuze wie

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Wiener Tourismus verzeichnet Zuwächse trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Der Wiener Tourismus blickt auf eine insgesamt positive Wintersaison 2024/2025 zurück, die trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds Zuwächse bei Ankünften und Übernachtungen verzeichnen konnte. Nach einem starken Start in die Saison und einer leichten Abschwächung im Februar und März stiegen die Ankünfte um 2,2 Prozent und die Übernachtungen um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Monate November bis Jänner sowie der April trugen zu diesem positiven Ergebnis bei. Die wirtschaftliche Situation in Deutschland hinterließ jedoch auch im Wiener Tourismus Spuren, mit einem leichten Rückgang der Nächtigungen deutscher Gäste um 0,2 Prozent. Erfreulich entwickelte sich hingegen der US-amerikanische Markt, der ein deutliches Wachstum von 12,7 Prozent verzeichnete und sich damit zu einem der vier wichtigsten Herkunftsmärkte für Wien entwickelte, hinter Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Wien blieb mit 3,8 Nächten stabil. Zuwächse konnten insbesondere aus Israel und Österreich verzeichnet werden, während das Vereinigte Königreich leicht an Marktanteilen verlor. Es wird darauf hingewiesen, daß die tatsächlichen Übernachtungszahlen möglicherweise noch höher liegen, da viele Aufenthalte in privaten Unterkünften statistisch nicht erfasst werden. Für die kommende Sommersaison zeigt sich der Wiener Tourismus vorsichtig optimistisch. Die Ergebnisse der Wintersaison deuten darauf hin, daß Wien seine Attraktivität als Reiseziel trotz globaler wirtschaftlicher Schwankungen behaupten konnte. Die Diversifizierung der Herkunftsmärkte, insbesondere das starke Wachstum aus den Vereinigten Staaten, scheint eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Nächtigungszahlen gespielt zu haben. Die vorsichtige Zuversicht für den Sommer läßt erwarten, daß sich der positive Trend fortsetzen könnte.

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Kostenloses Wi-Fi über den Wolken: Neue Entwicklungen bei internationalen Fluggesellschaften

Im Wettbewerb um die Gunst der Passagiere setzen internationale Fluggesellschaften zunehmend auf kostenfreies Wi-Fi an Bord. Doch trotz verheißungsvoller Ankündigungen profitieren nicht alle Fluggäste gleichermaßen von diesem neuen Service. Während einige Airlines eine generelle Verfügbarkeit versprechen, machen andere die kostenlose Nutzung von bestimmten Mitgliedschaften oder Buchungsklassen abhängig. Ein genauerer Blick auf die jüngsten Entwicklungen zeigt, wie unterschiedlich die Strategien der großen Fluglinien ausfallen – und welche technologischen Fortschritte im Hintergrund stehen. Delta Air Lines als Vorreiter auf Transatlantikstrecken Delta Air Lines, eine der größten Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat den Ausbau ihres Wi-Fi-Angebotes bereits weitgehend umgesetzt. Seit Anfang April dieses Jahres können Passagiere auf den meisten Transatlantikstrecken, darunter auch Verbindungen nach Europa, kostenlos auf schnelles Internet zugreifen. Das Angebot wird unter dem Namen „Delta Sync“ vermarktet und von T-Mobile bereitgestellt. Eine Voraussetzung gibt es jedoch: Nur Mitglieder des Vielfliegerprogramms „Skymiles“ dürfen das Gratis-Wi-Fi nutzen. Die Anmeldung zu diesem Programm ist kostenlos, allerdings wird somit eine aktive Registrierung verlangt, was nicht jedem Fluggast gelegen kommt. Darüber hinaus investiert Delta in die Modernisierung ihrer Regionalflotte. Über 400 Maschinen sollen mit WLAN ausgestattet werden, wobei für die Boeing-717-Flotte eine sogenannte Dual-Network-Konnektivität vorgesehen ist. Diese neue Technologie erlaubt eine gleichzeitige Verbindung zu zwei verschiedenen Satellitennetzwerken und soll damit eine besonders stabile und leistungsfähige Internetverbindung gewährleisten. Ab Ende 2026 sollen auch neu ausgelieferte Flugzeuge der Modelle Airbus A350-1000 und A321neo diese Technik standardmäßig an Bord haben. American Airlines folgt mit eigenen Plänen Auch American Airlines kündigte an, ab Januar 2026 kostenloses Highspeed-Wi-Fi anzubieten. Voraussetzung hierfür

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Lufthansa nimmt neue Flugverbindung München-Oradea auf

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 1. Juni eine neue Direktverbindung von München nach Oradea in Rumänien auf. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird die Fluglinie die Strecke dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, freitags und sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-900 bedienen. Die Aufnahme dieser neuen Route erfolgte im Rahmen einer Ausschreibung der rumänischen Kreisregierung. Die neue Verbindung soll die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Bayern und der Region um Oradea stärken. Oradea ist eine bedeutende Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, und ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Kultur. Die Flugzeit von München nach Oradea beträgt in der Regel etwas mehr als eine Stunde. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen von der neuen Verbindung profitieren können. Die Entscheidung von Lufthansa, diese Strecke aufzunehmen, erfolgte, nachdem sich die Fluggesellschaft im Rahmen einer Ausschreibung der lokalen Behörden durchsetzen konnte. Dies deutet auf ein Interesse der rumänischen Seite hin, die Anbindung an westeuropäische Zentren zu verbessern. Oradea verfügt über eine wachsende Wirtschaft und eine sehenswerte Altstadt mit Einflüssen verschiedener Epochen, was die Stadt auch für Touristen zunehmend attraktiv macht. Die eingesetzten CRJ-900 Flugzeuge bieten in der Regel Platz für rund 90 Passagiere. Mit der dreimal wöchentlichen Verbindung schafft Lufthansa eine zusätzliche Reisemöglichkeit zwischen Süddeutschland und Westrumänien und trägt zur besseren Erreichbarkeit der Region bei.

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Lufthansa plant Registrierung neuer Dreamliner in der Schweiz – ein strategischer Schachzug im Handelskrieg?

Die deutsche Lufthansa, eines der führenden Luftfahrtunternehmen Europas, plant offenbar, ihre neuen Boeing 787 Dreamliner in der Schweiz zu registrieren. Diese Überlegung kommt zu einer Zeit, in der sich die weltweiten Handelsbeziehungen zunehmend verschärfen. Nach der Einführung von Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten und den darauf folgenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union steht die internationale Luftfahrtindustrie vor erheblichen Herausforderungen. Inmitten dieser Spannungen versucht Lufthansa, ihre Kosten zu kontrollieren und drohende Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge zu vermeiden. Der folgende Bericht beleuchtet die Hintergründe und die möglichen Folgen dieser Maßnahme. Hintergrund: Handelskrieg belastet die Luftfahrtindustrie Seitdem die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Trump 20 Prozent Strafzölle auf Waren aus der Europäischen Union verhängt haben, spitzen sich die Handelskonflikte weltweit zu. Als Reaktion führte die Europäische Union eigene Strafzölle auf US-Produkte ein. Die daraus resultierenden Verteuerungen betreffen auch die Luftfahrtbranche empfindlich, da Flugzeuge und Flugzeugteile zu den wichtigsten Exportgütern zählen. Für Lufthansa, die auf eine zügige Auslieferung neuer Maschinen angewiesen ist, könnten diese Maßnahmen erhebliche Mehrkosten verursachen. Besonders betroffen sind die neuen Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline derzeit 34 Stück bestellt hat. 15 dieser Maschinen stehen laut Angaben von ch-aviation bereits zur Auslieferung bereit, doch Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Kabinenausstattungen durch die US-Luftfahrtbehörde FAA verhindern bislang die Übergabe. Schweiz als strategischer Ausweg In dieser angespannten Lage richtet Lufthansa ihren Blick auf die Schweiz. Das Land ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union, unterliegt aber dennoch hohen US-Zöllen von bis zu 31 Prozent. Dennoch erhebt die Schweiz bislang

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Air Serbia nimmt neue Verbindung Belgrad-Genf auf

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia erweitert ihren Sommerflugplan und nimmt ab dem 23. Juni eine neue Direktverbindung von ihrer Basis in Belgrad nach Genf in der Schweiz auf. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtet, wird die nationale Fluggesellschaft Serbiens die Strecke dreimal wöchentlich bedienen, jeweils montags, mittwochs und freitags. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Embraer E195. Die neue Flugverbindung soll die Anbindung Serbiens an die Schweiz weiter verbessern und sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen eine zusätzliche Reisemöglichkeit bieten. Genf ist ein wichtiges internationales Zentrum, das für seine diplomatische Bedeutung, seine Finanzinstitute und seine Nähe zu den Alpen bekannt ist. Air Serbia reagiert mit dieser Streckenerweiterung auf die bestehende Nachfrage zwischen den beiden Städten. Die Flugzeiten sind laut ersten Angaben so gestaltet, daß Reisende von beiden Endpunkten aus attraktive Verbindungen nutzen können. Die Embraer E195 bietet in der Regel Platz für über hundert Passagiere und soll auf dieser Strecke einen komfortablen Reisekomfort gewährleisten. Air Serbia baut mit dieser neuen Route ihr Streckennetz in Europa weiter aus. Die Aufnahme der Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Air Serbia, das bereits andere wichtige europäische Städte umfasst. Die serbische Fluggesellschaft scheint ihren Fokus weiterhin auf die Stärkung ihrer Präsenz in West- und Mitteleuropa zu legen. Die Wahl des Flugzeugtyps Embraer E195 deutet auf eine effiziente Kapazitätsanpassung an die erwartete Nachfrage auf dieser Strecke hin.

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Notlandung in Louisville: Zwischenfall auf Flug Piedmont Airlines 5895

Ein geplanter Kurzstreckenflug von Charlotte nach Evansville endete unerwartet in Louisville: Am 25. April 2025 mußte ein Flugzeug der Piedmont Airlines, einer Regionaltochter von American Airlines, aufgrund von Rauchentwicklung und eines ungewöhnlichen Geruchs im Cockpit umgeleitet werden. Die Maschine, ein Embraer ERJ-145 Jet, landete sicher, doch der Vorfall wirft erneut Fragen zur Zuverlässigkeit kleiner Regionalflugzeuge und der zukünftigen Flottenpolitik amerikanischer Fluggesellschaften auf. Der Vorfall im Detail Flug 5895 der Piedmont Airlines startete planmäßig am Charlotte Douglas International Airport um 15:10 Uhr Ortszeit, zwei Minuten vor dem vorgesehenen Abflugzeitpunkt. Das Ziel war der Evansville Regional Airport im Bundesstaat Indiana, mit einer geplanten Ankunftszeit um etwa 16:00 Uhr. Während des Fluges in einer Höhe von 36.000 Fuß meldete die Cockpitbesatzung plötzlich Rauch sowie einen verdächtigen Geruch. Sofort ergriffen die Piloten Sicherheitsmaßnahmen und entschieden sich für eine Ausweichlandung am Louisville Muhammad Ali International Airport in Kentucky. Nach rund einer halben Stunde seit der ersten Meldung setzte die Maschine sicher auf der Landebahn 17R auf. Laut Berichten der Crew war der Geruch zu diesem Zeitpunkt bereits verflogen, auch Rauch war nicht mehr wahrnehmbar. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Passagiere wurden anschließend betreut und erhielten Alternativen, um ihre Reise nach Evansville fortzusetzen. Reaktionen der Beteiligten Eine offizielle Stellungnahme seitens Piedmont Airlines lag zunächst nicht vor. American Airlines, die Muttergesellschaft, verwies auf interne Untersuchungen und betonte die Sicherheit der Passagiere und Crews als höchste Priorität. Der Zwischenfall sorgte in Luftfahrtkreisen für Aufmerksamkeit. Solche Gerüche und Rauchentwicklungen gelten als schwerwiegende Vorfälle, die eine sofortige Untersuchung erforderlich machen.

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Zürich testet Solarzäune zur Stromerzeugung am Flughafen

Der Flughafen Zürich verfolgt das Ziel, bis 2040 keine eigenen Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen und setzt dabei verstärkt auf den Ausbau der Photovoltaik. Neben herkömmlichen Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden erprobt die Flughafen Zürich AG nun auch den Einsatz sogenannter Solarzäune. Eine erste Testanlage wurde in der Nähe der Heizzentrale des Flughafens errichtet, um das Potential dieser Technologie unter realen Bedingungen zu untersuchen. Die neuartige Technologie der Solarzäune besteht aus senkrecht montierten Photovoltaik-Modulen, die im Vergleich zu horizontalen Anlagen eine höhere Stromausbeute von zehn bis dreißig Prozent ermöglichen sollen. Dies wird durch die beidseitige Nutzung der Sonneneinstrahlung erreicht, wodurch die Stromerzeugung über den Tag hinweg gleichmäßiger ausfällt. Ein weiterer Vorteil ist die Doppelnutzung der Module als Zaunelemente. Guido Hüni, Leiter Energie und Dekarbonisierung der Flughafen Zürich AG, erklärte, daß in der einjährigen Testphase Erfahrungen mit diesen vertikalen Anlagen gesammelt werden sollen, um deren Eignung für weitere Bereiche wie beispielsweise Parkplätze zu prüfen. Die Installation der Pilotanlage erfolgte an einem nicht mehr genutzten Sicherheitszaun. Ziel des Projekts ist es, detaillierte Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und die praktische Integration der Solarzäune in den Flughafenbetrieb zu gewinnen. Der Ausbau der Photovoltaik ist ein zentraler Baustein in der Dekarbonisierungsstrategie des Flughafens Zürich. Bereits heute bezieht der Flughafen externen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Durch die geplanten Photovoltaik-Projekte soll die Eigenproduktion von nachhaltigem Strom in den kommenden Jahren signifikant gesteigert werden. Bis zum Jahr 2040 soll die Solarstromproduktion im Vergleich zu 2024 um das Zwanzigfache gesteigert werden. Aktuell sind bereits

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Die Rax-Seilbahn: Ein modernes Tor zur Welt der Wiener Alpen

Die Rax-Seilbahn in Niederösterreich gilt als ein bedeutendes Wahrzeichen der Wiener Alpen und verzeichnet jährlich rund 200.000 Fahrgäste. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1926 als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs ist sie eine tragende Säule des Tourismus in der Region. Um auch künftig den Ansprüchen moderner Besucher gerecht zu werden, wurden umfassende Modernisierungen vorgenommen. Das neue Attraktionskonzept „Pioniere & Freigeister“ soll nicht nur die Geschichte der Region würdigen, sondern auch zeitgemäße Akzente setzen. Mit gezielten Investitionen in Infrastruktur und Besucherangebot zeigt sich die Raxalpe als ideales Ziel für Erholungssuchende und Bergfreunde gleichermaßen. Tradition und Innovation: Die Geschichte der Rax-Seilbahn Die Rax-Seilbahn wurde im Jahr 1926 eröffnet und stellte damals eine technische Sensation dar. Entwickelt wurde sie, um die Raxalpe, eines der beliebtesten Wandergebiete der Wiener, leichter zugänglich zu machen. Die Konstruktion der Bahn ermöglichte es, die rund 1.000 Höhenmeter zwischen Hirschwang und dem Hochplateau in kurzer Zeit zu überwinden – ein bis dahin mühsames Unterfangen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Rax-Seilbahn nicht nur als Verkehrsmittel etabliert, sondern auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren und Wanderungen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung wurde sie in das österreichische Seilbahninventar aufgenommen, das besonders erhaltenswerte technische Denkmale verzeichnet. „Pioniere & Freigeister“: Ein neues Konzept für eine traditionsreiche Destination Im Rahmen des Programmes „Pioniere & Freigeister“ wurden neue Erlebnispunkte entlang der Raxalpe geschaffen. Die „Infinity-Gate“-Installation symbolisiert den Aufbruch ins Unbekannte und lädt Besucher ein, den Horizont zu erweitern. Ergänzt wird dieses Motiv durch die riesige „140“-Skulptur, die an das 140-jährige Bestehen des Alpinismus auf der Rax erinnert.

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