Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boeing: Don Ruhmann übernimmt als Chief Aerospace Safety Officer

Im Rahmen seiner Bemühungen, die Sicherheitskultur innerhalb des Unternehmens zu stärken, hat Boeing kürzlich Don Ruhmann zum neuen Chief Aerospace Safety Officer (CASO) ernannt. Diese neue Position wurde 2021 ins Leben gerufen, um das umfassende globale Sicherheitsprogramm des Unternehmens zu unterstützen. Ruhmann übernimmt das Amt von Mike Delaney, einem Boeing-Veteranen, der nach rund 40 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand tritt. Delaney wird jedoch weiterhin in beratender Funktion tätig sein, um den Übergang zu erleichtern. Die Ernennung Ruhmanns erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Boeing weiterhin mit den Auswirkungen des Skandals rund um den 737 Max und anderen Sicherheitsherausforderungen kämpft. Die Wahl des erfahrenen Ingenieurs und Führungskräfte mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Luftfahrttechnik und -sicherheit dürfte als strategischer Schritt angesehen werden, um das Vertrauen in die Sicherheitspraktiken von Boeing wiederherzustellen und weiter auszubauen. Der neue Sicherheitschef: Ein erfahrener Luftfahrt-Manager Don Ruhmann ist seit 1989 bei Boeing tätig und hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Führungspositionen übernommen. Zu seinen bedeutendsten Aufgaben gehörte die Verantwortung für Programme wie die 777- und 787-Serien. Er war maßgeblich in den Entwicklungsprozess und die Zertifizierung dieser Flugzeuge involviert und konnte so wertvolle Erfahrungen in der Luftfahrtsicherheit und Produktintegrität sammeln. Ruhmann hat einen Masterabschluss in Anwendungen der Physik von der University of Washington und einen Bachelorabschluss in Luft- und Raumfahrttechnik von der Texas A&M University. Zusätzlich absolvierte er ein Executive Education-Programm an der Columbia University. Seine Tätigkeit als Vice President für das Entwicklungsprogramm von Boeing Commercial Airplanes umfasste die Überwachung der neuen Flugzeugmodelle von der ersten

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Eurowings-Flug nach Norwegen wegen Sturm nach Düsseldorf umgeleitet

Ein geplanter Eurowings-Flug von Düsseldorf ins norwegische Tromsø musste am Wochenende wegen starker Winde abgebrochen und zurück nach Deutschland umgeleitet werden. Die Passagiere des Fluges EW9250 verbrachten insgesamt acht Stunden in der Luft, bevor sie wieder am Ausgangspunkt landeten. Der Airbus A320 mit der Kennung D-ABHG startete am Samstag um 14:50 Uhr vom Flughafen Düsseldorf und nahm planmäßig Kurs auf Tromsø. Beim Anflug auf den Zielflughafen meldete der Flughafen jedoch Windgeschwindigkeiten von bis zu 48 Knoten (88 km/h), was die maximalen Betriebsgrenzen des Flugzeugs überschritt. Ein erster Ausweichversuch führte die Maschine nach Rovaniemi in Finnland, wo sie für etwa eine Stunde am Boden blieb. Ein erneuter Anflugversuch in Tromsø scheiterte an weiterhin zu starken Winden von 41 Knoten (75 km/h). Die Besatzung entschied sich daraufhin aus Sicherheitsgründen zur Rückkehr nach Düsseldorf. Der Flug landete gegen 22:50 Uhr wieder am Ausgangsflughafen. Für die betroffenen Reisenden organisierte Eurowings Übernachtungsmöglichkeiten oder ermöglichte ihnen die Heimkehr für eine kurze Ruhepause. Am Sonntagmorgen hob die Maschine erneut mit 101 Passagieren – weniger als bei der ersten Flugrunde – um 07:39 Uhr in Düsseldorf ab und erreichte Tromsø schließlich um 10:59 Uhr. Der Vorfall war nicht der einzige wetterbedingte Zwischenfall: Insgesamt mussten am Samstag 13 weitere Flüge nach Tromsø gestrichen werden. Eurowings betonte, dass die Sicherheit der Fluggäste und Besatzung stets oberste Priorität habe.

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Korean Air verlängert Einsatz von Airbus A380 und Boeing 747-8

Korean Air hat angekündigt, die Ausmusterung ihrer Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 und Boeing 747-8 zu verschieben. Grund hierfür sind erhebliche Verzögerungen bei der Lieferung neuer Flugzeuge, die als Ersatz für diese Modelle vorgesehen waren. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit bedeutender Umstrukturierungen innerhalb der südkoreanischen Luftfahrtbranche, insbesondere im Zusammenhang mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air. Walter Cho, der Vorstandsvorsitzende von Korean Air, erläuterte in einem Pressegespräch, dass die Fluggesellschaft pro Hersteller etwa 20 Flugzeuge weniger erhalten habe als ursprünglich geplant. Diese Lieferengpässe betreffen sowohl Airbus als auch Boeing und haben direkte Auswirkungen auf die Flottenstrategie der Airline. Ursprünglich war vorgesehen, die A380-Flotte im Jahr 2026 außer Dienst zu stellen, während die 747-8 bis Anfang der 2030er Jahre betrieben werden sollten. Aufgrund der aktuellen Situation werden diese Zeitpläne nun überdacht. Aktuelle Flottenzusammensetzung Derzeit betreibt Korean Air sieben Airbus A380 und sechs Boeing 747-8, mit einem Durchschnittsalter von 11,3 beziehungsweise 8,7 Jahren. Durch die Übernahme von Asiana Airlines kamen weitere sechs A380 hinzu, die im Durchschnitt 10 Jahre alt sind. Neben diesen Großraumflugzeugen erwartet Korean Air die Lieferung von 41 Airbus A321-200NX, vier A350-900, 27 A350-1000, 19 Boeing 737-8, 14 Boeing 737-10 und sechs Boeing 787-9. Asiana Airlines hingegen hat Bestellungen über zwölf A321-200NX und 15 A350-900 offen. Die Entscheidung, die A380 und 747-8 länger im Dienst zu behalten, ist eine direkte Reaktion auf die Verzögerungen bei den Neuauslieferungen. Walter Cho betonte, dass die Ausmusterung dieser Modelle erst erfolgen werde, wenn die Ersatzflugzeuge tatsächlich verfügbar sind.

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Zehn Jahre Kultlokal: Wiener Szene-Bar feiert Jubiläum mit großer Party

Die Wiener Bar von Szenegastronom Philip G. feiert ihr zehnjähriges Bestehen und lädt am 15. März zu einer Jubiläumsparty ein. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Lokal von einem heruntergekommenen Treffpunkt zum kulturellen Anziehungspunkt entwickelt, ohne dabei seinen ursprünglichen Charme zu verlieren. Sechs Musik-Acts sorgen bei der Feier für ein abwechslungsreiches Programm bis in die frühen Morgenstunden. Das Lokal, das einst von der Bezirkszeitung als „Schandfleck der Woche“ bezeichnet wurde, genießt mittlerweile den Ruf eines „stilvoll abgeranzten“ Treffpunkts der Kunst- und Kulturszene. Die Philosophie des Betreibers bleibt auch nach zehn Jahren unverändert: Minimale Renovierungen mit Bedacht und ein respektvoller, ungezwungener Umgang miteinander. Gäste sollen sich willkommen fühlen, ohne sich verstellen zu müssen. Unter dem Motto „Slowly going nowhere“ startet das Lokal in die nächste Dekade. Zum Jubiläum am 15. März treten ab 20 Uhr verschiedene Künstler auf, darunter die Band DeathDeathDeath, Salamirecorder, Topsy Turvy sowie die DJs Capeet, Bandbreite und Lonely Fans. Geplant ist ein Abend, der den Geist des Lokals widerspiegelt: unprätentiös, vielfältig und offen für alle. Philip G., der das Lokal seit seiner Eröffnung prägt, wird von vielen Gästen für seine entspannte und zugleich engagierte Führung geschätzt. Das Jubiläum soll nicht nur die vergangenen Jahre würdigen, sondern auch die besondere Atmosphäre des Lokals feiern, die es zu einem festen Bestandteil der Wiener Nachtszene gemacht hat.

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Steigende Zahl ungebärdiger Passagiere stellt Luftfahrtbranche vor Herausforderungen

In jüngster Zeit häufen sich Berichte über ungebärdige Passagiere, die durch ihr Verhalten den reibungslosen Ablauf im Luftverkehr stören. Zwei aktuelle Fälle aus Singapur und den USA werfen ein Schlaglicht auf dieses wachsende Problem und die damit verbundenen Herausforderungen für die Luftfahrtbranche. Am 8. März 2025 kam es am renommierten Flughafen Singapur Changi zu einem Zwischenfall mit einem 57-jährigen britischen Staatsbürger. Nachdem der Passagier bereits an Bord seines Fluges nach London gegangen war, bemerkte er den Verlust seines Mobiltelefons. Als ihm mitgeteilt wurde, dass er den Gate-Bereich nicht verlassen könne, um nach dem Gerät zu suchen, reagierte er laut Berichten des „Straits Times“ aggressiv. Er beschimpfte eine weibliche Airline-Mitarbeiterin und trat gegen die Wand einer Fluggastbrücke, wodurch Sachschaden entstand. Infolge dieses Verhaltens wurde er von den Behörden festgenommen und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Singapur-Dollar oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen. Ähnlicher Vorfall in den USA Ein vergleichbarer Zwischenfall ereignete sich am 13. März 2025 am Washington Dulles International Airport. Ein 54-jähriger US-Bürger versuchte, während des Aussteigevorgangs der ankommenden Passagiere, unbefugt die Fluggastbrücke zu betreten. Nach einer 15-minütigen Auseinandersetzung schlug er einem Gate-Agenten von United Airlines ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Passagier wurde wegen Körperverletzung und ordnungswidrigen Verhaltens verhaftet. Laut Berichten von WUSA war der Auslöser des Vorfalls die Unzufriedenheit des Passagiers über die Umbuchung auf einen Mittelplatz nach einer Flugannullierung. Zunahme von Zwischenfällen mit ungebärdigen Passagieren Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung

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Weingut Keringer setzt Maßstäbe mit internationalen Auszeichnungen

Das Weingut Keringer aus Mönchhof hat Anfang 2025 erneut bewiesen, dass es zu den besten Weinproduzenten Österreichs zählt. Bei den renommierten Wettbewerben Mundus Vini und der Berliner Wein Trophy konnte das Weingut mehrere Top-Platzierungen erzielen. Besonders hervorzuheben ist der Gewinn des Titels „Best of Show – Austrian Red“ bei der Mundus Vini 2025 für den Massiv Rot 2020 sowie die Auszeichnung „Großes Gold“ bei der Berliner Wein Trophy für das Massiv Top-Rotweincuvée 2020. Keringer erzielte insgesamt beeindruckende Ergebnisse: Neben der „Best of Show“-Auszeichnung für den Massiv Rot 2020 sicherte sich das Weingut bei der Mundus Vini neun Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen. Bei der Berliner Wein Trophy gab es neben dem „Großen Gold“ acht Gold- und drei Silbermedaillen. Diese Erfolge sind nicht nur nationale, sondern auch internationale Bestätigungen für die hohe Qualität der Weine. Besonders hervorzuheben ist, dass Keringer bereits 13-mal als „Bester Produzent Österreichs“ ausgezeichnet wurde. Auch die 100 Days-Serie des Weinguts, die durch besonders lange Mazerationszeiten und die Reifung in kleinen Eichenfässern charakterisiert ist, konnte bei den Wettbewerben glänzen. Alle sechs Weine dieser Serie erhielten bei der Mundus Vini Spring Tasting 2025 Goldmedaillen. Diese herausragenden Ergebnisse untermauern Keringers Ruf als Weltklasse-Weingut und zeigen die kontinuierliche Innovationskraft des Unternehmens. Die Serie Massiv und die 100 Days-Weine von Keringer haben nicht nur in Österreich, sondern auch auf internationaler Ebene, wie etwa bei der Asia Wine Trophy und der AWC Vienna, hohe Anerkennung gefunden. Mit einer breiten Palette an Auszeichnungen unterstreicht das Weingut seine führende Stellung in der Weinwelt.

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ASTA River Cruise Expo 2024 in Wien: Ein Blick auf den boomenden Flusskreuzfahrtmarkt

Vom 12. bis 16. März 2025 wird Wien Gastgeber der ASTA River Cruise Expo, einer bedeutenden Veranstaltung der American Society of Travel Advisors (ASTA), die sich auf den boomenden Markt der Flusskreuzfahrten konzentriert. Rund 1.500 Reiseveranstalter und Experten werden im VIECON Center sowie im Schifffahrtszentrum Donauraum Wien zu Gast sein. Hier erhalten sie nicht nur wertvolle Einblicke in die Branche, sondern auch die Möglichkeit, aktuelle Kreuzfahrtschiffe im Schifffahrtszentrum, nahe der Reichsbrücke, zu besichtigen. Die Donau-Kreuzfahrt hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Reisetrends entwickelt. Insbesondere Wien, Budapest und Bratislava ziehen immer mehr Reisende an. Mit der steigenden Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen wächst auch die Notwendigkeit, die Hafeninfrastruktur entsprechend anzupassen. Im Schifffahrtszentrum Donauraum Wien wurde hierfür bereits eine moderne Infrastruktur im Herzen der Stadt etabliert, die eine zentrale Rolle für die kommenden Jahre spielen soll. 2024 konnte der Wiener Hafen bereits 380.000 Passagiere begrüßen – ein Anstieg von 8% im Vergleich zum Vorjahr. Das VIECON Center als Veranstaltungsort trägt dazu bei, Wien als Kongress- und Eventdestination weiter zu etablieren. Etwa jede zehnte touristische Nächtigung in Wien ist mittlerweile dem Kongresstourismus zuzuordnen. Die ASTA River Cruise Expo stellt dabei ein bedeutendes Highlight dar, das den Austausch und die Vernetzung internationaler Reiseberater und Anbieter fördert. Mit der erstmaligen Ausrichtung der ASTA River Cruise Expo in Wien wird die Stadt einmal mehr als Hotspot für Flusskreuzfahrten und Tourismus positioniert. Für Donauraum Wien ist die Veranstaltung eine Gelegenheit, sich als innovativer Hafenstandort zu präsentieren und den Wiener Tourismus weiter zu stärken. Die Zusammenarbeit

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American Airlines: Triebwerksbrand zwingt Boeing 737-800 zur Notlandung in Denver

Ein Inlandsflug von American Airlines musste am 13. März 2025 aufgrund technischer Probleme abgebrochen werden. Eine Boeing 737-800, die von Colorado Springs nach Dallas unterwegs war, kehrte kurz nach dem Start um und landete am Flughafen Denver International Airport. Während des Rollens zum Gate C38 brach am rechten Triebwerk ein Feuer aus, das dichten Rauch verursachte. Die 172 Passagiere und zwölf Crewmitglieder wurden über die Notausgänge evakuiert, einige Insassen retteten sich auf eine Tragfläche. Nach ersten Berichten erlitten zwölf Personen leichte Verletzungen während der Evakuierung. Die Feuerwehr am Flughafen konnte den Brand rasch löschen. Die Federal Aviation Administration (FAA) kündigte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an. American Airlines bestätigte, daß die Piloten wegen Vibrationen am Triebwerk eine Sicherheitslandung eingeleitet hätten. Die betroffene Maschine gehört zum Typ Boeing 737-800, einem weitverbreiteten Modell in der Flotte großer US-Fluggesellschaften. Der Vorfall in Denver reiht sich in eine Serie von Luftfahrtunglücken in den USA in den vergangenen Wochen ein. Am 29. Januar 2025 kollidierte in Washington ein Militärhubschrauber mit einem Flugzeug von American Airlines – dabei kamen 67 Menschen ums Leben. Zwei Tage später stürzte ein Learjet in Philadelphia ab und forderte sieben Todesopfer. Weitere zehn Menschen starben bei einem Flugzeugabsturz am 6. Februar in Alaska. Am 17. Februar überschlug sich eine Maschine von Delta Air Lines bei einer Landung in Toronto – hier blieben alle 80 Insassen unverletzt. Die Flugaufsichtsbehörden zeigen sich zunehmend besorgt über die Zunahme technischer Zwischenfälle. Insbesondere Triebwerksprobleme und Rauchentwicklungen in Kabinen führten zuletzt mehrfach zu Flugabbrüchen oder Notlandungen.

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Pilatus präsentiert den PC-12 PRO: Neues Cockpit und erweiterte Sicherheitsfunktionen

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat mit dem PC-12 PRO eine umfassend modernisierte Version seines erfolgreichen einmotorigen Turboprop-Flugzeugs vorgestellt. Das Modell zeichnet sich durch ein neu entwickeltes Cockpit, erweiterte Sicherheitsfunktionen und ein überarbeitetes Innen- und Außendesign aus. Die Auslieferung soll im vierten Quartal 2025 beginnen. Herzstück des PC-12 PRO ist das neue Pilatus Advanced Cockpit Environment (ACE), das auf dem Garmin G3000 Prime basiert. Drei 14-Zoll-Displays und zwei 7-Zoll-Touchscreens ermöglichen dem Piloten eine umfassende Kontrolle aller Flugphasen. Ergonomisch angepasste Steuerhörner, inspiriert vom Geschäftsjet PC-24, sowie der Verzicht auf den Rahmen des Direktblick-Fensters sorgen für verbesserte Sicht und eine optimierte Bedienoberfläche. Ein besonderes Sicherheitsmerkmal ist die Autoland-Funktion, die ab 2026 serienmäßig in allen PC-12 PRO integriert sein wird. Dieses System ermöglicht bei einem Notfall eine automatische Landung ohne Eingreifen des Piloten. Weitere technische Verbesserungen umfassen ein erweitertes Stall-Warnsystem, ein stabilitätsunterstützendes System zur Fluglagensicherung sowie ein optimiertes Wetterradar mit einer größeren Antenne zur besseren Erfassung meteorologischer Bedingungen. Angetrieben wird der PC-12 PRO von der neuesten Version des bewährten Pratt & Whitney Canada PT6-Triebwerks, das bereits über 400 Millionen Flugstunden weltweit absolviert hat. Das neue Autothrottle-System sorgt für eine automatische Schubregelung und reduziert die Arbeitsbelastung des Piloten. Die Auslieferung des PC-12 PRO beginnt voraussichtlich Ende 2025.

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Gewerkschaften klagen gegen US-Heimatschutzministerium: Streit um Kündigung des TSA-Tarifvertrags

Eine Koalition von Gewerkschaften hat Klage gegen das US-Heimatschutzministerium (DHS) eingereicht, um die einseitige Kündigung des Tarifvertrags für Beschäftigte der Transportation Security Administration (TSA) zu stoppen. Der Tarifvertrag, der im Mai 2024 in Kraft trat und etwa 47.000 TSA-Beschäftigte schützt, wurde am 7. März 2025 vom DHS gekündigt. Das Ministerium argumentiert, dass die Beendigung des Vertrags dazu beitragen werde, „bürokratische Hürden zu beseitigen, die die Produktivität verbessern, und die Wartezeiten der Passagiere in Sicherheitsleitungen zu verkürzen“. Die Gewerkschaften, darunter die American Federation of Government Employees (AFGE), die Communications Workers of America (CWA) und die Association of Flight Attendants-CWA (AFA-CWA), reichten die Klage am 13. März 2025 beim US-Bezirksgericht für den westlichen Bezirk von Washington in Seattle ein. Sie bezeichnen die Kündigung des ausgehandelten Tarifvertrags als „rechtswidrig“ und argumentieren, dass sie „die verfassungsmäßigen Rechte der Bundesbediensteten verletzt und den Schutz der Tarifverhandlungen untergräbt“. Hintergrund der Auseinandersetzung Der im Mai 2024 in Kraft getretene siebenjährige Tarifvertrag zwischen der TSA und den AFGE-Beschäftigten sollte bis 2031 gelten und gewährleistete den TSA-Beschäftigten bestimmte Rechte und Schutzmaßnahmen. Die Kündigung des Vertrags durch das DHS erfolgte mit der Begründung, dass dadurch die Effizienz der TSA gesteigert und die Wartezeiten für Passagiere verkürzt würden. Ein DHS-Sprecher erklärte, dass die Maßnahme sicherstellen werde, dass die Amerikaner eine effektivere und modernere Belegschaft in den Transportnetzwerken des Landes haben, was zu kürzeren Wartezeiten bei der Flughafensicherheit führen werde. Argumente der Gewerkschaften Die Gewerkschaften sehen in der Kündigung des Tarifvertrags einen Angriff auf die Rechte der Beschäftigten. Everett Kelley, Nationaler Präsident

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