Amely Mizzi

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Amely Mizzi

AK kritisiert: EU plant Einschränkung der Fluggastrechte

Die Europäische Kommission erwägt eine Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung von 2004, die bei Flugverspätungen, Überbuchungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen für Passagiere vorsieht. Die aktuellen Reformbestrebungen könnten jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der bestehenden Regelungen führen, indem die Zeitgrenzen für Entschädigungsansprüche erheblich angehoben werden sollen. Dies ruft bereits jetzt Kritik von Verbraucherschützern hervor, die eine Schwächung der Passagierrechte befürchten. Nach der geltenden Verordnung haben Fluggäste bei einer Verspätung von drei Stunden oder mehr, abhängig von der Flugstrecke, Anspruch auf eine Entschädigung von 250, 400 oder 600 Euro. Die nun diskutierten Vorschläge der EU-Kommission sehen vor, diese Entschädigungspflicht erst bei deutlich längeren Wartezeiten greifen zu lassen: fünf Stunden bei Kurzstrecken (bis 3.500 km), neun Stunden bei Mittelstrecken (bis 6.000 km) und zwölf Stunden bei Langstrecken (über 6.000 km). Ausgenommen bleiben weiterhin Fälle, in denen die Verspätung oder Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Die EU-Fluggastrechte gelten für alle Flüge, die von einem EU-Flughafen starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft zu einem EU-Flughafen durchgeführt werden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich äußert sich besorgt über diese Pläne und warnt vor erheblichen Nachteilen für Reisende. Präsident Andreas Stangl betont, dass eine Anhebung der Wartezeiten dazu führen würde, dass ein Großteil der Passagiere ihren Entschädigungsanspruch verlöre, da die meisten Flugverspätungen im Bereich von zwei bis vier Stunden liegen. Er kritisiert, dass dies Fluggesellschaften einen Anreiz nähme, Pünktlichkeit zu gewährleisten, und fordert stattdessen eine Stärkung der Passagierrechte. Die Arbeiterkammer unterstützt bereits jetzt ihre Mitglieder bei der Durchsetzung von Fluggastrechten und fordert darüber hinaus die Beibehaltung der aktuellen Regelungen, eine Anpassung der

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Nonstopflug Bremen-Zadar neu im Ryanair-Flugplan

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine neue Nonstopverbindung zwischen Bremen im Nordwesten Deutschlands und der kroatischen Küstenstadt Zadar an der Adria aufgenommen. Ab sofort können Reisende zweimal wöchentlich in weniger als zwei Stunden von Bremen nach Zadar fliegen. Die neue Route ergänzt den Flugplan des Bremen Airport um eine attraktive Destination, die als idealer Ausgangspunkt für einen Urlaub an der dalmatinischen Küste und den vorgelagerten Inseln gilt. Die Flüge starten jeweils mittwochs um 18:25 Uhr und samstags um 08:25 Uhr vom Bremen Airport. Zadar, eine Stadt mit rund 70.000 Einwohnern, lockt mit einem milden, mediterranen Klima und einer sehenswerten Altstadt. Dort erwartet Besucher eine faszinierende Mischung aus altrömischen Ruinen und venezianischer Architektur, die ein authentisches Bild Kroatiens vermittelt. Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet Zadar eine regionale Küche mit frischen Fisch- und Meeresfrüchtegerichten, die traditionell mit dem lokalen Kirschlikör „Maraschino“ genossen werden. Die charakteristischen Kiesstrände der Küstenstadt laden zum Baden im Meer und zum Sonnenbaden ein. Zudem bereichern verschiedene Musik- und Kunstveranstaltungen das kulturelle Angebot Zadars während der touristischen Saison. Die neue Nonstopverbindung von Bremen nach Zadar erweitert die Reisemöglichkeiten für Urlauber aus Nordwestdeutschland erheblich. Bislang mussten Reisende in der Regel Zwischenstopps und längere Reisezeiten in Kauf nehmen, um die Region um Zadar zu erreichen. Mit dem neuen Nonstopflug bietet Ryanair nun eine schnelle und bequeme Alternative. Zadar selbst ist nicht nur ein attraktives Urlaubsziel, sondern auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Weiterreise zu zahlreichen Inseln vor der kroatischen Küste, wie beispielsweise Pag, Dugi Otok und den Kornaten. Diese sind bekannt für

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Eurowings und Skyalps neu in Klagenfurt

Mit der Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Köln durch Eurowings und der neuen Nonstopverbindung nach Hannover durch Skyalps erlebt der Flughafen Klagenfurt im Mai 2025 eine bedeutende Stärkung seines Angebots. Nach einer zweijährigen Unterbrechung hat die Lufthansa-Tochter Eurowings am 2. Mai 2025 ihre Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Köln wieder aufgenommen. Die Strecke wird nun zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Die erste Landung des Airbus A319 aus Köln wurde am Flughafen Klagenfurt mit einer traditionellen Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr und musikalischer Begleitung durch das Sattnitz Trio gefeiert. Die Passagiere wurden mit regionalen Spezialitäten wie dem Kärntner Reindling begrüsst, was die Bedeutung dieses Ereignisses für die Region unterstrich. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betonte die Relevanz dieser Verbindung: „Eurowings wieder als Partner bei uns am Standort begrüssen zu dürfen, ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Streckenentwicklung und die weiterhin positive Entwicklung unseres Flughafens.“ Die Flugzeit zwischen Klagenfurt und Köln beträgt etwa eine Stunde und zwanzig Minuten. Die Verbindung ist besonders für Geschäftsreisende und Wochenendtouristen attraktiv. Die Preise für einen einfachen Flug beginnen im Mai 2025 bei rund siebzig Euro. Skyalps verbindet Klagenfurt mit Hannover Einen Tag vor dem Eurowings-Comeback, am 1. Mai 2025, feierte der Flughafen Klagenfurt eine weitere Premiere: Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps nahm ihre neue Nonstopverbindung zwischen Hannover und Klagenfurt auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und donnerstags, bedient. Der Erstflug wurde ebenfalls mit einer Wasserfontäne und musikalischer Begleitung gefeiert. Die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden. Die Preise für einen einfachen Flug beginnen bei etwa einhundertvierundneunzig Euro.

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Flugbetrieb am Hamburger Flughafen durch Wartungsarbeiten eingeschränkt

Der Hamburger Flughafen steht vor temporären Einschränkungen im Flugbetrieb. Grund dafür sind die alljährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen. Betroffen ist zunächst die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn), die vom 7. bis einschliesslich 21. Mai 2025 für den Flugverkehr gesperrt wird. In dieser Zeit werden alle ankommenden und abfliegenden Flugzeuge die Start- und Landebahn 15/33 nutzen, was zu einer veränderten Flugroutenführung über den Gebieten von Norderstedt und Alsterdorf führen wird. Die Notwendigkeit dieser Arbeiten ergibt sich aus den strengen Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Diese Richtlinien fordern eine regelmässige Überprüfung und Instandhaltung der Flugbetriebsflächen, um einen jederzeit sicheren Flugverkehr zu gewährleisten. Wie Projektleiter Martin Borstelmann vom Hamburg Airport ausführt, umfassen die Massnahmen unter anderem die Entfernung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, die Spülung der Sielanlagen, die Erneuerung der Markierungen auf der Piste sowie eine detaillierte Überprüfung der elektrischen Systeme, insbesondere der Startbahnbefeuerung. Die Bündelung dieser unterschiedlichen Arbeiten in einem zusammenhängenden Zeitraum soll die Beeinträchtigungen für den Flugbetrieb und die Passagiere so gering wie möglich halten. Nach Abschluss der Sommerferien steht dann die zweite Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) im Fokus der Instandhaltung. Die Sperrung dieser Piste ist für den Zeitraum vom 15. bis zum 26. September 2025 vorgesehen. Während dieser Zeit werden sämtliche Flugbewegungen über die Bereiche Niendorf und Langenhorn geleitet. Darüber hinaus weist der Flughafen darauf hin, dass im Laufe des Jahres kurzfristig weitere Tagessperrungen erforderlich sein können. Diese dienen der Durchführung dringender Arbeiten an der elektrischen Infrastruktur und werden jeweils zeitnah über die Webseite des

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Pilotenstreik zwingt Finnair zur Reduzierung von Qantas-Flügen und zu Kündigungen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Anzahl der Flüge reduziert, die sie im Rahmen eines langfristigen Wet-Lease-Vertrags für die australische Fluggesellschaft Qantas durchführt. Als Grund nannte Finnair die Arbeitskampfmaßnahmen ihrer Pilotengewerkschaft. Statt wie bisher zwei Flugzeuge des Typs Airbus A330-300 kann Finnair derzeit nur noch eines für Qantas betreiben. Aufgrund der fehlenden Einigung mit der finnischen Pilotengewerkschaft kündigte Finnair an, 36 Piloten beurlauben zu müssen. Die Beurlaubungen sollen bis Ende September 2025 beginnen und voraussichtlich mindestens bis Mai 2026 andauern. Der operative Geschäftsführer von Finnair, Jaakko Schildt, bezeichnete die Situation als bedauerlich für alle Beteiligten. Der Konflikt zwischen Finnair und ihren Piloten begann im Dezember 2024, als die Piloten Unzufriedenheit mit den Bereitschaftsdiensten im Rahmen der ACMI-Einsätze äußerten. Mehrere Verhandlungsrunden führten bisher zu keiner Lösung. Die Wet-Lease-Vereinbarung zwischen Qantas und Finnair wurde im Jahr 2023 bekannt gegeben. Finnair sollte Kapazitäten inklusive Flugzeugen, Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI) für Qantas auf den Strecken von Sydney nach Singapur und Bangkok bereitstellen. Diese Flüge waren faktische Verlängerungen der bestehenden Finnair-Verbindungen von Helsinki zu den beiden asiatischen Städten, was einen nahtlosen Übergang für die Crews ermöglichte. Daten von Flightradar24 zeigen, dass Finnair die Flüge zwischen Sydney und Singapur bereits eingestellt hat und Qantas auf dieser Strecke eigene Airbus A330-200 einsetzt. Die Verbindung Sydney-Bangkok wird derzeit noch von Finnair bedient. Die Arbeitskämpfe der Piloten haben Finnair bereits finanziell belastet. Im Quartalsbericht vom 29. April gab die Fluggesellschaft bekannt, dass die Streikmaßnahmen zu Einnahmeausfällen von rund 31 Millionen Euro und einer Belastung des operativen Ergebnisses um

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CMA CGM übernimmt Frachtsparte von Air Belgium

Der französische Logistikkonzern CMA CGM hat die Frachtsparte der belgischen Fluggesellschaft Air Belgium erworben. Die Übernahme umfasst 124 Mitarbeiter des Unternehmens. Trotz der Akquisition soll die Marke Air Belgium bestehen bleiben und ihre Frachtflugzeuge weiterhin in Belgien stationiert sein. Mit dieser Transaktion scheint eine längere Unsicherheitsphase um Air Belgium ihren Abschluss zu finden, nachdem die Fluggesellschaft aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein gerichtlich überwachtes Übertragungsverfahren durchlaufen hatte. Ursprünglich war geplant, dass die Frachtsparte von einem Konsortium namens Air One Belgium übernommen werden sollte. Diese Genehmigung wurde jedoch Anfang März von einem Handelsgericht aufgehoben. Daraufhin trat CMA CGM, ein Schwergewicht in der globalen Schifffahrtsbranche, als neuer Käufer auf. Die Frachtaktivitäten von Air Belgium umfassen eine Flotte von vier Frachtflugzeugen. Von den insgesamt 401 Mitarbeitern von Air Belgium werden 124 unter der Führung von CMA CGM weiterarbeiten, darunter 72 Piloten. Die Frachtflüge sollen weiterhin unter dem Namen Air Belgium von Belgien aus operieren. Die Übernahme festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Air Belgium und CMA CGM. Im März 2021 hatte der französische Konzern seine eigene Luftfrachtsparte, CMA CGM Air Cargo, gegründet, deren erste Flüge von Air Belgium ab dem Flughafen Lüttich durchgeführt wurden. Dies markierte den Einstieg von Air Belgium in den Luftfrachtsektor. Air Belgium wurde 2016 gegründet und nahm zunächst Passagierflüge auf. Im September 2023 stellte die Gesellschaft jedoch ihre unrentablen Passagierverbindungen nach Südafrika und Mauritius ein und trat in eine gerichtliche Reorganisation ein, gefolgt von einer Übertragung unter gerichtlicher Aufsicht.

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Reisezeit birgt auch Risiken – Wie Urlauber Ärger vermeiden und bei Problemen richtig handeln

Mit den ersten warmen Tagen steigt bei vielen die Vorfreude auf die bevorstehenden Feiertage und die Sommerferien. Doch nicht immer verläuft die ersehnte Auszeit reibungslos. Die Erfahrungen der Verbraucherschlichtung Austria zeigen, dass unerfreuliche Überraschungen im Urlaub zwar vorkommen, sich aber oft durch gute Vorbereitung vermeiden oder zumindest im Nachhinein klären lassen. Joachim Leitner, Experte für Reisethemen bei der Verbraucherschlichtung Austria, rät Urlaubern zu solider Planung, grundlegendem Wissen über ihre Rechte und im Fall des Falles zu Ruhe und Gelassenheit. Pauschalreise versus Individualbuchung – Vor- und Nachteile Bei der Buchung stellt sich oft die Frage, ob eine Pauschalreise oder individuell zusammengestellte Einzelleistungen die bessere Wahl sind. Eine Pauschalreise, die mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen wie Beförderung und Unterkunft zu einem Gesamtpreis bündelt, bietet in der Regel einen entscheidenden Vorteil: Der Reiseveranstalter trägt die Verantwortung für die korrekte Durchführung der gesamten Reise. Bei Problemen vor Ort ist er der erste Ansprechpartner und sollte sich um eine Lösung kümmern. Kommt es zu Mängeln, haben Reisende nach ihrer Rückkehr in vielen Fällen Anspruch auf eine Preisminderung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Insolvenzabsicherung des Reiseveranstalters, die Konsumenten im Falle einer Pleite – wie jüngst bei FTI – zumindest vor dem Verlust ihrer bereits geleisteten Zahlungen schützt. Werden Einzelleistungen separat gebucht, fehlt diese Insolvenzabsicherung. Geht beispielsweise eine Fluggesellschaft in Konkurs, ist das gezahlte Geld meist verloren. Zudem tragen Urlauber bei individuellen Buchungen die volle Verantwortung für den reibungslosen Ablauf ihrer Reise. Fällt der Flug aus und führt dies zu einer verspäteten Ankunft im Hotel, kann es

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Pegasus Airlines setzt auf Künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Kundenservice

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat Künstliche Intelligenz (KI) von Microsoft in verschiedenen Bereichen ihres Betriebs implementiert. Wie Microsoft mitteilte, nutzt die Airline „Azure OpenAI“, „Azure AI Service“ sowie generative KI-Chatbots in ihrem digitalen Reiseassistenten, im Kundensupport und in der Personalabteilung. Durch diesen Einsatz von KI-Technologien konnte Pegasus Airlines nach eigenen Angaben die Zufriedenheit ihrer Kunden verdoppeln und die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten um 20 Prozent steigern. Die Integration der KI-gestützten Werkzeuge ermöglicht es Pegasus Airlines, Kundenanfragen effizienter zu bearbeiten und personalisierte Unterstützung anzubieten. Der digitale Reiseassistent, ausgestattet mit generativen KI-Chatbots, kann Reisenden bei der Planung und Buchung von Flügen behilflich sein und Fragen in Echtzeit beantworten. Im Kundensupport sollen die KI-Systeme den Mitarbeitern helfen, Anliegen schneller zu lösen und die Qualität der Interaktionen zu verbessern. Auch in der Personalabteilung kommt KI zum Einsatz, beispielsweise zur Optimierung von Prozessen und zur Unterstützung der Mitarbeiter. Die Entscheidung von Pegasus Airlines, auf KI-Lösungen von Microsoft zu setzen, reiht sich in einen breiteren Trend in der Luftfahrtindustrie ein, wo Unternehmen zunehmend Technologien wie künstliche Intelligenz und Automatisierung nutzen, um die Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die von Pegasus Airlines gemeldeten Zuwächse in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit deuten darauf hin, dass der strategische Einsatz von KI in verschiedenen Unternehmensbereichen positive Auswirkungen haben kann. Es bleibt abzuwarten, inwieweit andere Fluggesellschaften ähnliche Technologien adaptieren werden und welche weiteren Anwendungsbereiche für KI in der Luftfahrt entstehen.

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São Paulo: Passagierin versucht, ins Cockpit einzudringen und wird überwältigt

Auf einem Flug der American Airlines von São Paulo, Brasilien, nach New York JFK kam es kurz vor dem Start zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall. Eine Passagierin der ersten Klasse versuchte gewaltsam, in das Cockpit des Flugzeugs einzudringen, woraufhin sie von Besatzungsmitgliedern körperlich überwältigt und fixiert werden musste. Der Vorfall auf Flug AA950 ereignete sich am späten Donnerstagabend des 24. April 2025 und führte zu einer Verspätung von über zwei Stunden. Ein Video der Auseinandersetzung, das sich in dieser Woche in den sozialen Medien verbreitete, zeigt die Frau, wie sie die Flugbesatzung in der Nähe der geöffneten Cockpittür konfrontiert, unflätige Ausdrücke ruft und sich den Versuchen widersetzt, sie zu beruhigen. Augenblicke später ist zu sehen, wie sie zu Boden gebracht und festgehalten wird, bevor sie zu ihrem Sitz zurückgebracht wird. Die Frau, deren Verärgerung offenbar auf eine verspätete Abflugzeit zurückzuführen war, wurde von Flugbegleitern überwältigt und zusammen mit einem weiteren störenden Passagier des Flugzeugs verwiesen. Einem Bericht des Luftfahrtmagazins Aeroin zufolge begann der Ausbruch der Frau, nachdem sie während des Rollens ihren Platz verlassen und die Besatzungsmitglieder nach der Ursache der Flugverspätung befragt hatte. Zeugen berichteten, sie sei konfrontativ und verbal aggressiv geworden und habe eine Flugbegleiterin mit Schimpfwörtern belegt. Als ein Pilot das Cockpit verließ, bewegte sich die Frau auf die offene Tür zu, was eine Flugbegleiterin zum physischen Eingreifen veranlasste. Passagierfilme dokumentieren aggressive Szenen Aufnahmen von Mobiltelefonen anderer Passagiere zeigen, wie die Frau in portugiesischer und englischer Sprache schreit, eine Besatzungsperson bedroht und äußert: „Ich trete dich in die

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Beond fasst Wien und Düsseldorf ins Auge

Die junge Airline Beond plant eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes in den kommenden zwei Jahren. Statt der zunächst angekündigten fünf neuen Destinationen sollen nun insgesamt 18 neue Ziele in Europa, Asien und dem Mittleren Osten in den Flugplan aufgenommen werden. Diese Expansion folgt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr, in dem Beond-Chef Tero Taskila bereits eine deutliche Vergrößerung der Flotte in Aussicht gestellt hatte. Im Rahmen der neuen Streckenplanung wird Beond künftig acht europäische Städte bedienen. Neben den bereits bestehenden Verbindungen nach Mailand und Zürich kommen sechs neue Ziele hinzu: Düsseldorf und Wien als neue Destinationen im deutschsprachigen Raum, sowie Paris, Rom und Warschau. Der Fokus der Expansion liegt jedoch auf Asien, wo neun neue Ziele hinzukommen. Neben Bangkok und Seoul werden drei chinesische Metropolen – Peking, Shanghai und Guangzhou – angeflogen. Indien erhält mit Mumbai, Delhi, Bangalore und Hyderabad gleich vier neue Verbindungen. Auch der Nahe Osten wird mit Jeddah, Kuwait, Bahrain und Abu Dhabi in das Streckennetz aufgenommen. Die Durchführung aller Flüge soll weiterhin mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie erfolgen. Angesichts der geplanten massiven Erweiterung des Streckennetzes ist jedoch klar, dass die aktuelle Flotte von einem Airbus A319 und einem A321 nicht ausreichen wird. In der Pressemitteilung macht Beond keine konkreten Angaben zur geplanten Flottenvergrößerung. Im November des Vorjahres hatte CEO Taskila jedoch das Ziel ausgegeben, die Flotte bis zum Jahr 2028 auf 27 Flugzeuge aufzustocken.

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