Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Die Niederösterreich-Card: Ein Erfolgsmodell im Ausflugstourismus feiert 20 Jahre

Seit ihrer Einführung vor fast 20 Jahren hat die Niederösterreich-Card eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben und sich als eines der beliebtesten Ausflugsprodukte in Österreich etabliert. Die Karte öffnet den Zugang zu mehr als 360 Ausflugszielen in Niederösterreich und den angrenzenden Bundesländern, darunter beliebte Sehenswürdigkeiten, spannende Naturerlebnisse und kulturelle Highlights. Jährlich nutzen Hunderttausende die Möglichkeit, mit der Niederösterreich-Card zu entdecken, was die Region zu bieten hat. Mit einer kontinuierlich wachsenden Zahl an Nutzern und Ausflugszielen, aber auch einer zunehmenden digitalen Nutzung, stellt sich die Frage: Wie hat sich dieses Modell entwickelt, und was erwartet die Nutzer in der Saison 2025/26? Die Niederösterreich-Card wurde 2006 ins Leben gerufen und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Was als Pilotprojekt mit 151 Ausflugszielen und 50.000 verkauften Karten begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem Erfolgsgaranten für den niederösterreichischen Tourismus entwickelt. Heute – im 20. Jahr der Niederösterreich-Card – gibt es beeindruckende 365 Ausflugsziele in der Region, was einer Erweiterung von fast 150 Zielen im Vergleich zum Startjahr entspricht. Die Anzahl der verkauften Karten stieg ebenfalls kontinuierlich an, was die Beliebtheit der Karte und das stetige Wachstum des Ausflugsmarktes belegt. In der Saison 2024/25 wurden mehr als 240.000 Karten verkauft – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Niederösterreich-Card ist ein Aushängeschild und ein starker Motor für den niederösterreichischen Ausflugstourismus“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner während einer Pressekonferenz im KinderKunstLabor St. Pölten. Sie hob hervor, dass die Karte nicht nur die Attraktivität der Region steigere, sondern auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden sei,

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Tui Cruises veröffentlicht Logbuch für die Wintersaison 2026/2027

Tui Cruises hat das „Logbuch“ für die Wintersaison 2026/2027 präsentiert und setzt damit neue Maßstäbe für Kreuzfahrten in den kommenden Jahren. In diesem umfassenden Reiseangebot erwartet die Kreuzfahrtgäste eine breite Palette an Destinationen rund um den Globus. Besonders im Winter bietet die Reederei eine Vielzahl von Routen an, die sowohl bewährte Klassiker als auch neue, aufregende Reiseziele umfassen. Vom westlichen Mittelmeer bis hin zum Orient, von den Karibikinseln bis zu den unberührten Stränden der Malediven – die Gäste können sich auf ein abwechslungsreiches und internationales Reiseprogramm freuen. Vielfältige Routen im Winter 2026/2027 Für den Winter 2026/2027 plant Tui Cruises, eine Reihe von beliebten und exklusiven Reisezielen anzubieten. Die Flotte der Mein Schiff-Reederei wird auf verschiedenen Strecken weltweit unterwegs sein und dabei unter anderem neue Anlaufhäfen und innovative Reiserouten vorstellen. In der Karibik setzt Tui Cruises gleich drei Schiffe auf neuen und bewährten Routen ein. Die Mein Schiff 1 wird auf 14-tägigen Reisen ab La Romana und Montego Bay unterwegs sein und dabei unter anderem George Town auf Grand Cayman als neuen Anlaufhafen ansteuern. Diese Destination ist bisher ein seltenes Ziel in den Reiseplänen der Kreuzfahrten und dürfte für viele Urlauber eine interessante Neuerung darstellen. Die Mein Schiff 2 wird sich auf Kurs zu den Inseln St. Lucia, Grenada und St. Kitts begeben. Auch Guadeloupe wird nach längerer Zeit wieder regelmäßig im Fahrplan der Mein Schiff 2 stehen, was bei vielen Kreuzfahrtfreunden auf Begeisterung stoßen dürfte. Die Mein Schiff 5 wird unter anderem die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curacao besuchen. Zudem

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Fraport mit Rekordzahlen im Geschäftsjahr 2024

Der Fraport-Konzern hat das Geschäftsjahr 2024 mit deutlichem Wachstum abgeschlossen. Der Flughafenbetreiber steigerte Umsatz und Gewinn dank höherer Passagierzahlen und gestiegener Preise. Der Konzernumsatz erreichte mit 4,43 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert, das Konzernergebnis stieg auf 501,9 Millionen Euro. Trotz Herausforderungen wie Flugzeugengpässen und hohen Standortkosten verzeichnete Fraport einen Anstieg der Passagierzahlen. In Frankfurt wurden 61,6 Millionen Fluggäste abgefertigt, ein Plus von 3,7 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die internationalen Beteiligungsflughäfen in Lima, Ljubljana, Antalya und Griechenland. Auch das Cargo-Aufkommen legte zu. Fraport treibt wichtige Ausbauprojekte voran. In Lima und Antalya werden neue Terminals eröffnet, in Frankfurt schreitet der Bau des Terminal 3 voran. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Fraport ein weiteres Wachstum der Passagierzahlen und einen moderaten Anstieg des Gewinns.

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Ermittlungen gegen Skyalps: Wartungsmängel und Korruptionsvorwürfe belasten Südtiroler Fluggesellschaft

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps steht derzeit im Mittelpunkt umfangreicher Ermittlungen der italienischen Justiz. Neben technischen Unregelmäßigkeiten bei der Wartung ihrer Flugzeuge rücken auch Vorwürfe der Korruption und Bauspekulation in den Fokus der Behörden. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und Risiken in der regionalen Luftfahrtbranche. Ende Februar 2025 führte die italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC eine außerordentliche Inspektion bei Skyalps durch. Dabei wurden erhebliche Mängel in den Wartungsdokumentationen festgestellt. Insbesondere wurden Wartungsarbeiten als durchgeführt zertifiziert, obwohl sie nicht stattgefunden hatten. Zudem gab es Hinweise auf den Einsatz veralteter oder fehlerhaft registrierter Bauteile. Diese Unregelmäßigkeiten führten dazu, daß sieben der acht De Havilland Canada DHC-8-400 Maschinen der Airline vorübergehend stillgelegt wurden. Ein externer Techniker portugiesischer Nationalität geriet dabei ins Visier der Ermittler. Ihm wird vorgeworfen, über Monate hinweg nicht erbrachte Leistungen bescheinigt zu haben. Infolge dieser Erkenntnisse wurde ihm der Zutritt zu allen Flughäfen, an denen Skyalps operiert, untersagt. Reaktion von Skyalps Skyalps betonte in einer ersten Stellungnahme, daß der beschuldigte Techniker kein Mitarbeiter des Unternehmens sei. Geschäftsführer Josef Gostner erklärte, man arbeite eng mit den Behörden zusammen, um die Dokumentation richtigzustellen und die betroffenen Flugzeuge schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen. Korruptions- und Bauspekulationsvorwürfe Parallel zu den technischen Untersuchungen erschüttert ein weiterer Skandal die Region: Die Staatsanwaltschaft von Trient ermittelt gegen insgesamt 77 Personen wegen mutmaßlicher Korruption, Bauspekulation und krimineller Machenschaften. Unter den Verdächtigen befinden sich prominente Unternehmer, Beamte und öffentliche Verwalter. Besonders brisant ist die Einbeziehung von Josef Gostner, dem Chef von Skyalps, und René Benko, einem der bekanntesten

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Exklusive Genussveranstaltungen im Private Member Club „Am Hof 8“ in Wien

Der Wiener Private Member Club „Am Hof 8“ lädt im April 2025 zu zwei besonderen kulinarischen Höhepunkten ein. Am 2. April präsentiert Château Figeac, eines der angesehensten Weingüter aus Saint-Émilion, eine exklusive Jahrgangsverkostung. Am 23. April folgt ein 5-Gänge-Menü des Michelin-Sternekochs Roland Huber, begleitet von Weinen des Weinguts Hirsch aus dem Kamptal. Beide Veranstaltungen richten sich an Liebhaber exklusiver Wein- und Speiseerlebnisse und sind nur für eine begrenzte Teilnehmerzahl zugänglich. Den Auftakt bildet die Verkostung von Château Figeac, bei der Geschäftsführer Frédéric Faye persönlich die Jahrgänge 2009, 2010, 2015, 2016 sowie 2018 bis 2021 präsentiert. Die Veranstaltung beginnt mit dem Champagner „Bollinger La Grande Année 2015“, gefolgt von einem abgestimmten Menü des Küchenchefs Michael Piroska. Der Abend schließt mit dem „Bollinger Rosé 2015“. Diese Degustation bietet Weinliebhabern die seltene Gelegenheit, herausragende Bordeaux-Weine in einem exklusiven Rahmen zu genießen. Am 23. April 2025 übernimmt Roland Huber, bekannt aus dem mehrfach ausgezeichneten Restaurant „Esslokal“, die Küche von „Am Hof 8“. Sein 5-Gänge-Menü wird von Weinen des Weinguts Hirsch begleitet, das für seine Spitzenweine aus dem Kamptal bekannt ist. Der Abend beginnt mit einem Champagner-Aperitif von Laurent-Perrier. Auch bei diesem Event ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen. „Am Hof 8“ wurde im Herbst 2022 von Johannes Kattus im historischen Gründungshaus der Wiener Schaumweinmanufaktur Kattus eröffnet. Der Club bietet seinen Mitgliedern neben gastronomischen Angeboten auch ein breites Veranstaltungsprogramm und verfügt über zwei Restaurants, drei Bars, Meeting-Räumlichkeiten, Lounges, einen Co-Working-Bereich, ein Fitnesscenter sowie einen Nachtclub. Das Interior Design des Clubs stammt von

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WestJet Cargo und Virgin Atlantic starten Frachtkooperation zwischen Toronto und London

WestJet Cargo hat eine kommerzielle Partnerschaft mit Virgin Atlantic bekanntgegeben. Ab dem 31. März 2025 wird WestJet Cargo im Rahmen eines Block Space Agreements (BSA) Frachtkapazitäten auf den Flügen von Virgin Atlantic zwischen Toronto (YYZ) und London Heathrow (LHR) verkaufen. Diese Zusammenarbeit markiert die Rückkehr von Virgin Atlantic in den kanadischen Frachtmarkt nach mehr als zwei Jahrzehnten und stärkt die Handelsbeziehungen zwischen Kanada, Europa und weiteren globalen Zielen. Im Rahmen der Vereinbarung stehen täglich bis zu 20 Tonnen Frachtkapazität auf den Langstreckenflügen von Virgin Atlantic zur Verfügung. Kunden profitieren von den kombinierten Dienstleistungen beider Fluggesellschaften, die für ihre Zuverlässigkeit und Expertise bei der Abwicklung von Spezialfracht, darunter Pharmazeutika und Wertgüter, bekannt sind. Sämtliche Frachttransporte von Toronto nach London erfolgen unter einem WestJet Cargo Air Waybill (AWB) mit der Nummer 838. Laut Kirsten De Bruijn, Executive Vice President von WestJet Cargo, ist die Entscheidung von Virgin Atlantic ein Beweis für die umfassende Marktkenntnis und die betriebliche Exzellenz von WestJet in Kanada. Nick Diesel, Managing Director von Virgin Atlantic Cargo, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit, um den Frachtmarkt zwischen Kanada, Großbritannien und darüber hinaus zu stärken und Handelsbeziehungen weiter auszubauen. Die Partnerschaft ermöglicht WestJet Cargo, seine Position im internationalen Frachtgeschäft zu festigen und ein flexibles Geschäftsmodell zu etablieren. Virgin Atlantic wiederum erweitert durch die Kooperation ihr globales Netzwerk und bietet Kunden in Kanada einen zuverlässigen Zugang zu wichtigen Märkten in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien.

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Schwierige Landung bei Sturmwetter: Delta-Flug 4814 in La Guardia sorgt für Aufsehen

Am vergangenen Sonntag, als schwere Stürme die US-Ostküste heimsuchten, kam es zu einer brenzligen Situation auf dem New Yorker Flughafen La Guardia. Eine CRJ-900 von Endeavor Airlines, die im Auftrag von Delta Air Lines unterwegs war, hatte bei der Landung auf der Start- und Landebahn 22 größere Schwierigkeiten. Der Vorfall, bei dem es kurzzeitig zu einem Flügelkontakt mit dem Boden kam, wurde von der Crew schnell erkannt, die daraufhin die Landung abbrach und einen Neuanflug versuchte. Trotz dieser heiklen Phase setzte das Flugzeug schließlich sicher auf der Landebahn auf. Dieser Zwischenfall hat nicht nur Fragen zur Sicherheitslage am Flughafen aufgeworfen, sondern auch die allgemeine Problematik des Flugverkehrs unter extremen Wetterbedingungen verstärkt in den Fokus gerückt. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA warnte in den darauffolgenden Tagen vor weiterem Sturmwetter entlang der US-Atlantikküste, was eine verstärkte Aufmerksamkeit auf den Flugverkehr und die damit verbundenen Risiken erforderlich macht. Stürme an der US-Ostküste: Eine Herausforderung für die Luftfahrt Die US-Ostküste erlebt zurzeit eine Reihe von schweren Stürmen, die das tägliche Leben und den Flugverkehr beeinträchtigen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall in La Guardia warnte die FAA vor den Schwierigkeiten, die sich durch das extreme Wetter für die Piloten ergeben. Stürme, starke Winde und unvorhersehbare Wettermuster erschweren das Navigieren und Landen von Flugzeugen. Besonders betroffen sind Flughäfen entlang der Atlantikküste, wo die Auswirkungen des Sturmwetters die Sicherheit des Flugverkehrs gefährden können. Die FAA gab in ihrer Warnung zu verstehen, dass diese Wetterbedingungen in den kommenden Tagen weiterhin eine Herausforderung für Piloten und Fluggesellschaften darstellen werden. Dabei werden

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Neue Spezialfahrzeuge für die Instandhaltung der Mariazellerbahn

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) hat ihre Infrastrukturflotte zur Wartung der Mariazellerbahn erweitert. Gestern wurde ein neuer Motorturmwagen in der Betriebsstätte Alpenbahnhof in St. Pölten angeliefert. Das Spezialfahrzeug, das bei der österreichischen Firma Plasser & Theurer bestellt wurde, wird nun für die Streckenzulassung vorbereitet. Bereits im Herbst 2024 soll ein weiterer Oberbauwagen folgen. Mit den beiden Fahrzeugen will die NÖVOG die Effizienz und Unabhängigkeit bei Instandhaltungsarbeiten entlang der 84 Kilometer langen Schmalspurstrecke deutlich erhöhen. Laut Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer investiert das Land 7,2 Millionen Euro in die Modernisierung der über 115 Jahre alten eingleisigen Strecke. Ziel sei es, die Mariazellerbahn als zentrale Verkehrsverbindung im Pielachtal langfristig zu sichern und zu verbessern. Die neuen Fahrzeuge sollen eine schnellere und autarke Durchführung von Wartungsarbeiten ermöglichen. Der Oberbauwagen, der im Herbst 2024 ausgeliefert wird, kommt bereits bei den laufenden Frühjahrsarbeiten zum Einsatz. Er ist für die Instandhaltung des Gleisoberbaus, Hebe- und Verladetätigkeiten, Grünschnittarbeiten sowie für die Schneeräumung im Winter vorgesehen. Der neue Motorturmwagen wird nach seiner Zulassung vor allem für die Errichtung und Wartung der Oberleitungen genutzt. Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl betonen, dass mit den neuen Fahrzeugen ein weiterer Schritt in Richtung zukunftsorientierter Infrastrukturmaßnahmen gegangen werde. Durch den Einsatz heimischer Technologie von Plasser & Theurer setze man auf Qualität und Effizienz bei der Erhaltung der traditionsreichen Bahnstrecke.

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TAP Air Portugal vor finanziellen Herausforderungen nach Gerichtsurteil

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal steht nach einem endgültigen Urteil des Obersten Gerichtshofs vor erheblichen finanziellen Belastungen. Der Supreme Court entschied zugunsten der Flugbesatzungsgewerkschaft SNPVAC und erklärte eine Bestimmung im früheren Unternehmensvertrag von TAP für ungültig, die eine unterschiedliche Bezahlung von befristeten und unbefristeten Arbeitsverträgen vorsah. Diese Entscheidung bedeutet, dass Crew-Mitglieder mit unbefristeten Verträgen nun eine Gehaltserhöhung nach der „CAB I“-Kategorie erhalten müssen. Besonders betroffen von diesem Urteil sind vier Crew-Mitglieder, die im Zuge von TAPs Restrukturierungsplan entlassen wurden. Das Gericht entschied, dass ihre Entlassung unrechtmäßig war und sie nun Anspruch auf Entschädigung haben. SNPVAC geht davon aus, dass dieses Urteil auch Auswirkungen auf viele andere Mitarbeiter haben könnte, die in ähnlichen Situationen sind. Die finanziellen Konsequenzen für die Fluggesellschaft könnten laut der Gewerkschaft zwischen 200 Millionen und 300 Millionen Euro betragen, was die derzeitigen Rückstellungen von TAP in Höhe von 37,2 Millionen Euro bei weitem übersteigt. TAP hatte zuvor erklärt, dass sie diese Rückstellungen zur Deckung laufender Rechtsstreitigkeiten gebildet hatte, doch das nunmehr ergangene Urteil dürfte die Airline zu erheblichen Zahlungen verpflichten. SNPVAC hat daraufhin ein dringendes Treffen mit der Geschäftsführung von TAP gefordert, um zu klären, wie und wann die Zahlungen an die betroffenen Crew-Mitglieder erfolgen werden. Das Urteil kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt für TAP, da die Fluggesellschaft sich mitten im Privatisierungsprozess befindet. Politische Instabilität und die jüngsten Ereignisse rund um die portugiesische Regierung haben jedoch zu Verzögerungen bei diesem Vorhaben geführt. Die Gewerkschaft warnt, dass der Privatisierungsprozess ohne die Beteiligung der Arbeitnehmervertretung nicht erfolgreich sein

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Dänemark ändert Pläne für nachhaltige Inlandsflüge – 50 Prozent SAF statt 100 Prozent

Dänemark hat seine ursprünglichen Pläne zur Nutzung von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) im Inlandsflugverkehr angepasst. Anstatt wie ursprünglich vorgesehen 100 Prozent SAF in den Inlandsflügen einzusetzen, soll nun eine Beimischung von lediglich 50 Prozent ausreichen. Grund für diese Änderung ist, dass kommerzielle Flugzeuge weltweit noch nicht mit 100 Prozent SAF zertifiziert sind, so ein Bericht von CH-Aviation. Mit dieser Entscheidung verfolgt die dänische Regierung weiterhin das Ziel, den gleichen Klimaeffekt zu erzielen. Zwei Flugzeuge sollen mit 50 Prozent SAF betrieben werden, was auch in der kommenden Ausschreibung für nachhaltige Inlandsverbindungen berücksichtigt wird. Die erste nachhaltige Strecke soll noch in diesem Jahr aufgenommen werden, wobei die konkrete Route bislang nicht festgelegt ist. Die dänische Regierung möchte mit dieser Anpassung an den internationalen Stand der Technik einen realistischen Einstieg in die Nutzung von SAF ermöglichen. Dennoch befürchten einige Fluggesellschaften, dass die verpflichtende Beimischung von 50 Prozent SAF in den Flugzeugen zu logistischen Problemen führen könnte, wenn diese Mengen nicht per Drop-in-Verfahren in die gesamte Flotte integriert werden dürfen. Ein Sprecher einer skandinavischen Fluggesellschaft deutete bereits an, dass die Airline möglicherweise nicht an der Ausschreibung teilnehmen wird, wenn diese speziellen Anforderungen weiterhin bestehen. Die geplante SAF-Strecke ist Teil der Green-Aviation-Initiative des Landes, die bis 2030 alle Inlandsflüge vollständig auf nachhaltige Treibstoffe umstellen will. Um diese Umstellung zu fördern, plant Dänemark eine zweckgebundene Abgabe auf Flugreisen.

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