Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EuroAirport meldet neuen Passagierrekord

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat während der Sommerferien des Jahres 2025 einen neuen Passagierrekord verzeichnet. Mit über 2,4 Millionen Reisenden in dieser Periode liegt das Aufkommen rund 9 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch im Monat August wurden mit mehr als einer Million Passagieren neue Höchstwerte erreicht, und der 8. August markierte mit 36.802 Reisenden einen neuen Tagesrekord. Trotz dieses aussergewöhnlich hohen Passagieraufkommens konnte der Betrieb weitgehend geordnet abgewickelt werden. Der Flughafen hatte die Herausforderungen durch europaweite Engpässe in der Flugsicherung und bei den Fluglotsen im Griff. Die Wartezeiten an den Sicherheits- und Grenzkontrollen blieben dabei gemässigt. Der Flugbetrieb erwies sich trotz einer allgemein angespannten Lage im europäischen Luftraum als stabil. Zu dieser Stabilität trugen erneut die im Jahr 2024 eingeführten Massnahmen bei, darunter die Slot-Koordination mit festen Zeitfenstern für Flüge und das ECRA-Verfahren zum Echtzeitdatenaustausch mit Eurocontrol. Die beiden Verfahren haben sich als hilfreich erwiesen, die Verkehrsflüsse zu stabilisieren und so den Betrieb des Airports sicherzustellen. Nach Angaben von Flughafendirektor Tobias Markert sei dies der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien zu verdanken gewesen.

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Grenzen der Langstrecke: China Eastern startet Rekordflug von Buenos Aires nach Shanghai

Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines plant, im Dezember einen beispiellosen Flugdienst aufzunehmen. Die neue Direktverbindung zwischen Buenos Aires und Shanghai wird mit einer Flugzeit von fast 30 Stunden der längste durchgehende Linienflug der Welt sein. Die 12.000 Meilen (etwa 19.300 Kilometer) lange Reise wird mit einem Flugzeug des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Obwohl der Flug einen technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, vorsieht, werden die Passagiere an Bord bleiben, was die Route als „Direktflug“ und nicht als „Nonstop-Flug“ klassifiziert. Mit dieser Strecke überschreitet China Eastern die bisherige Rekordhalterin, die Route Peking-São Paulo von Air China, um rund drei Stunden. Dieses kühne Unterfangen stellt die Luftfahrtindustrie vor logistische und operative Herausforderungen und wirft die Frage auf, wie Fluggesellschaften, Besatzungen und Passagiere mit den Belastungen eines solch außergewöhnlichen Fluges umgehen werden. Flugdetails und die Notwendigkeit des Zwischenstopps Der neue Flug soll am 4. Dezember 2025 starten und zweimal wöchentlich angeboten werden. Abflüge ab Shanghai sind für Montag und Donnerstag geplant, während die Flüge ab Buenos Aires am Dienstag und Freitag starten. Die Strecke wird mit einer Boeing 777-300ER bedient, wobei die ER für „Extended Range“ (erweiterte Reichweite) steht. Trotz dieser erweiterten Reichweite kann das Flugzeug die 12.000 Meilen mit voller Passagier- und Frachtladung nicht nonstop bewältigen. Die zweieinhalbstündige Unterbrechung in Auckland ist daher notwendig, um das Flugzeug mit neuem Treibstoff zu versorgen und die Betriebsabläufe zu gewährleisten. Der strategische Zwischenstopp in Auckland ermöglicht es China Eastern, das Flugzeug auch bei voller Auslastung sicher und effizient zu betreiben. Die Passagiere bleiben während des

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Miles & More und Marriott Bonvoy schliessen strategische Partnerschaft

Miles & More, das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Group, und die Hotelplattform Marriott Bonvoy gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die Kooperation ermöglicht es den über 36 Millionen Teilnehmenden, ihren Vielfliegerstatus durch Übernachtungen in einem der über 10.000 Hotels der über 30 Hotelmarken zu erhalten oder schneller zu erreichen. Die Teilnehmer können nach der Verknüpfung ihrer Konten erstmals auch Punkte für ihren Status bei Hotelaufenthalten sammeln. Pro berechtigtem Aufenthalt werden 40 Miles & More Points gutgeschrieben, wobei bis zu 120 Punkte jährlich für den Vielfliegerstatus zählen. Zudem erhalten Mitglieder mit dem Senator– oder HON Circle Status einen automatischen Status-Match zum Marriott Bonvoy Gold Elite Status, der Zusatzvorteile wie Zimmer-Upgrades bietet. Diese erweiterte Zusammenarbeit wird als wichtiger Schritt in der Kundenbindungsstrategie beider Unternehmen angesehen. Beide Partner stärken ihre jeweiligen Programme, indem sie den Mitgliedern mehr Möglichkeiten bieten, Punkte zu sammeln und von zusätzlichen Vorteilen zu profitieren. Die Partnerschaft verbindet zwei grosse Kundenbasen und soll dazu beitragen, die Loyalität der Reisenden in einem kompetitiven Marktumfeld zu festigen.

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Unwetter über Düsseldorf beeinträchtigt Flugverkehr

Ein starkes Gewitter hat am späten Samstagnachmittag den Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen beeinträchtigt. Mehrere anfliegende Flugzeuge mussten in Warteschleifen kreisen, darunter Maschinen aus Paris, Helsinki und Frankfurt. Als Reaktion auf die schlechten Wetterbedingungen mussten zwei Flugzeuge kurz vor der Landung sogar durchstarten. Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Corendon Airlines brach den Landeanflug aus rund 130 Metern Höhe ab, um beim zweiten Versuch erfolgreich zu landen. Auch eine Maschine der Tuifly musste nach dem kurzfristigen Abbruch eines Landeversuchs in unter 100 Metern Höhe erneut in die Luft steigen. Solche Manöver sind ein fest eingeplanter Teil der Pilotenausbildung und werden durchgeführt, um in kritischen Wetterlagen oder bei Veränderungen der Windbedingungen eine sichere Landung zu gewährleisten. Der Grund für die Rückkehr des Tuifly-Jets, der zuvor in Richtung Ibiza gestartet war, ist nicht bekannt, da sich die Fluggesellschaft grundsätzlich nicht zu einzelnen Vorfällen äußere. Der Flug wurde am Sonntagmorgen mit einem Ersatzflugzeug nachgeholt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei schwierigen Wetterbedingungen und die Entscheidungen der Piloten, die stets im Sinne der Flugsicherheit getroffen werden.

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Boeing im Arbeitskampf: Streik der Rüstungsarbeiter in Missouri und Illinois geht in die siebente Woche

Der amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing sieht sich mit einem andauernden Arbeitskonflikt konfrontiert. Nachdem die Gewerkschaftsmitglieder des IAM District 837 in den Verteidigungsanlagen in Missouri und Illinois ein weiteres Vertragsangebot abgelehnt haben, geht der Streik in seine siebente Woche. Am 12. September 2025 lehnten die rund 3.200 Arbeiter, die in der Gegend von St. Louis Kampfflugzeuge und andere militärische Systeme herstellen, den Vorschlag mit 57% zu 43% ab. Der Streik, der am 4. August 2025 begann, wirft ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Arbeitern und der Unternehmensleitung, insbesondere in Bezug auf finanzielle Leistungen und Vergütungen. Die Streitpunkte: Gehälter, Zusatzleistungen und Bonuszahlungen Die Ablehnung des jüngsten Vertragsangebots von Boeing ist primär auf die Unzufriedenheit der Belegschaft mit den angebotenen Zusatzleistungen zurückzuführen. Obwohl das Unternehmen eine durchschnittliche Erhöhung der Gesamtvergütung von etwa 45% über einen Zeitraum von fünf Jahren anbot, reichte dies den Arbeitern nicht aus. Nach Ansicht der Gewerkschaft waren die vorgeschlagenen Verbesserungen bei den 401(k)-Beiträgen, einem wichtigen Pensionsplan in den USA, nicht ausreichend. Zudem fehlte eine Bonuszahlung bei Vertragsabschluß, die vergleichbar wäre mit der, die andere IAM-Mitglieder in anderen Boeing-Werken erhalten hatten. Boeing bezeichnete das Angebot als das bislang beste und betonte, daß es Anpassungen auf der Grundlage des Feedbacks der Gewerkschaft vorgenommen hatte. Trotzdem war die Belegschaft nicht bereit, das Angebot zu akzeptieren. Brian Bryant, der internationale Präsident der IAM-Gewerkschaft, sagte, die Mitglieder würden sich nicht mit den „Halbherzigkeiten von Boeing“ zufriedengeben. Der Abstimmungsausgang zeige die Solidarität und Entschlossenheit der Arbeiter, die ihre Vorschläge als unzureichend ansehen.

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Der Kampf um Subang: Scoot drängt auf Expansion

Die Billigfluggesellschaft Scoot, eine Tochter der Singapore Airlines Group, strebt eine deutliche Expansion ihrer Präsenz am malaysischen Flughafen Kuala Lumpur Subang an. Dies bestätigte ihr Chief Executive Leslie Thng in einem Interview mit der Zeitung New Straits Times. Obwohl der Flughafen mit erheblichen Infrastrukturproblemen zu kämpfen hat, die bereits dazu führten, daß Fluggesellschaften wie Air Asia und Firefly ihre Jet-Operationen wieder verlagerten, sieht Scoot ein großes Potential in der Drehscheibe. Die Nachfrage nach Flügen zwischen Subang und Singapur sei „fantastisch“, so Thng. Scoot betreibt bereits tägliche Flüge auf dieser Strecke, möchte aber bei Genehmigung der malaysischen Regierung „viel mehr Flüge“ von Subang aus anbieten. Der Wunsch nach Expansion unterstreicht die strategische Bedeutung des kleineren, zentrumsnahen Flughafens für Fluggesellschaften und Reisende gleichermaßen. Wachsende Nachfrage und strategische Vorteile Die Entscheidung von Scoot, auf eine Expansion in Subang zu drängen, basiert auf dem Erfolg der bestehenden Route. Thng hob die starke Nachfrage hervor und betonte, daß die Strecke von den Passagieren gut angenommen werde. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit tägliche Flüge zwischen Singapur Changi und Subang mit Flugzeugen des Typs Airbus A320. Die Nähe von Subang zum Geschäftszentrum von Kuala Lumpur macht den Flughafen zu einer attraktiven Option für Reisende, die Zeit sparen und bequemer reisen möchten. Die Strategie von Scoot sieht eine duale Präsenz in der Metropolregion Kuala Lumpur vor. Die Fluggesellschaft bedient neben Subang auch den größeren Kuala Lumpur International Airport (KLIA) sowie zehn weitere malaysische Destinationen wie Penang und Langkawi. Dieser Ansatz bietet den Passagieren die Flexibilität, ihren Start- oder Ankunftsort

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluß in Österreich gestiegen

Die Zahl der Verkehrsunfälle, die unter dem Einfluß von Alkohol und Drogen passieren, ist in Österreich gestiegen. Das Jahr 2024 verzeichnete mit 12 Getöteten einen Höchstwert bei Drogenunfällen, so die Daten der Statistik Austria. Der Anteil der Alkoholunfälle an allen Verkehrsunfällen lag bei 7,3 Prozent, dem dritthöchsten Wert seit 1992. Eine Analyse des ÖAMTC zeigt, daß die Beteiligung von Rad- und Scooterfahrern an Alkoholunfällen zunehmen scheint, während der Anteil der Pkw-Lenker zurückgeht. In fast der Hälfte der Alkoholunfälle waren 2024 Lenker von Pkw beteiligt, gefolgt von Radfahrern mit 25 Prozent und Scootern mit 11,5 Prozent. Ein Verkehrspsychologe des Clubs wies darauf hin, daß Konsum von Rauschmitteln die Fähigkeiten der Verkehrsteilnehmer massiv einschränkt. Mit den gestiegenen Fallzahlen im Hintergrund unterstützt der ÖAMTC die Kampagne der FIA, die unter dem Motto „Fahre nicht unter Einfluß. Behalte die Kontrolle“ darauf aufmerksam macht, daß die Entscheidung für nüchternes Fahren eine Grundvoraussetzung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist.

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60 Jahre Heeresspital: Festakt würdigt militärisches Gesundheitswesen

Das Sanitätszentrum Ost des Österreichischen Bundesheeres hat am Donnerstag in der Van-Swieten-Kaserne den 60. Jahrestag der Inbetriebnahme des Heeresspitals begangen. Im Rahmen eines Festaktes, an dem auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner teilnahm, fand eine Diplomverleihung an Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule statt. Das Heeresspital dient als Kernstück des größten Sanitätszentrums des Bundesheeres und gewährleistet die medizinische Betreuung von Militärpersonal im Frieden sowie im Einsatz und Katastrophenfall. Der Verteidigungsministerin zufolge ist das Zentrum ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Infrastruktur des Landes. Das Sanitätszentrum Ost entstand durch die Zusammenführung mehrerer Sanitätseinrichtungen an den Standorten Wien, Baden und St. Pölten. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege besteht seit 1999 und bildet Sanitätsunteroffiziere wie auch zivile Auszubildende aus. Mit der Verleihung der Diplome an 18 Absolventen des Lehrganges „Lazarus“ geht die dreijährige Ausbildung in ihrer jetzigen Form zu Ende. Ab September 2026 soll die Ausbildung zur Pflegefachassistenz angeboten werden. Die Sanitätsorganisation des Heeres steht auch für zivile Einsätze, etwa bei Katastrophen, bereit und kann unter anderem eine Feldambulanz als mobiles Spital bereitstellen.

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Gastronomie: Wirtschaftskammer kritisiert Datenbasis in Bericht zur Landwirtschaft

Die Fachverbände für Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) haben Stellung zu einem Report des Vereins „Land schafft Leben“ genommen. Die Obleute Alois Rainer und Georg Imlauer betonten die zentrale Bedeutung der Landwirtschaft für den österreichischen Tourismus und wiesen gleichzeitig auf Mängel in der Datenerhebung des Berichtes hin. Rainer und Imlauer kritisieren, daß die zugrundeliegenden Zahlen ausschliesslich auf Großhandelsdaten basieren. Demnach würden die zahlreichen direkten Lieferbeziehungen zwischen regionalen Produzenten und den Betrieben der Gastronomie sowie Hotellerie nicht berücksichtigt. Eine solch unvollständige Betrachtung könne das Vertrauen in die Partnerschaften vor Ort gefährden. Die WKÖ-Vertreter sprechen sich grundsätzlich für Transparenz bei der Herkunft von Lebensmitteln aus. Sie fordern jedoch Wahlfreiheit für Konsumenten und Unternehmer und bevorzugen freiwillige Kennzeichnungsinitiativen, die bereits in den Bundesländern existieren. Eine neue Regulierung durch bürokratische Verpflichtungen werde abgelehnt, insbesondere wenn diese regionale Besonderheiten und saisonale Verfügbarkeiten nicht berücksichtige.

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