Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ungewöhnlicher Reiseweg: Qantas-Passagiere nach Heathrow per Bus transportiert

Ein plötzlicher Stromausfall am Londoner Flughafen Heathrow führte am 21. März 2025 zu einer kompletten Schließung des größten britischen Luftfahrtdrehkreuzes. Zahlreiche Airlines waren gezwungen, ihre Flüge umzuleiten oder ganz zu streichen. Besonders betroffen war die australische Fluggesellschaft Qantas, deren Maschinen kurz vor der geplanten Landung in London auf den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle umgeleitet wurden. Da Heathrow für fast 24 Stunden geschlossen blieb, mußte Qantas eine unkonventionelle Lösung finden, um ihre Passagiere dennoch nach London zu bringen – per Bus. Umleitung nach Paris – die einzige Alternative Qantas betreibt täglich zwei Verbindungen nach London Heathrow: einen Direktflug von Perth sowie eine Verbindung von Sydney über Singapur. Am Freitagmorgen befanden sich beide Maschinen kurz vor ihrer geplanten Landung in Heathrow, als der Flughafen aufgrund des Stromausfalls den Betrieb einstellen mußte. Da eine Rückkehr zum Startflughafen oder eine längere Wartezeit nicht praktikabel erschien, entschied sich Qantas dazu, die Flugzeuge nach Paris umzuleiten. Nach der Landung stand das Unternehmen jedoch vor einer neuen Herausforderung: Wie sollten die gestrandeten Passagiere möglichst schnell nach London gelangen? Achtstündige Busfahrt statt einstündigem Flug Die Entscheidung fiel auf eine Busfahrt – für viele Reisende eine ungewohnte Fortsetzung einer Langstreckenreise. Während ein Flug von Paris nach London normalerweise etwa eine Stunde dauert, kann eine Busfahrt zwischen den beiden Metropolen bis zu acht Stunden in Anspruch nehmen, abhängig von Verkehrs- und Wartezeiten an der Grenze. Laut Qantas-Geschäftsführerin Vanessa Hudson wurde diese Lösung jedoch aus pragmatischen Gründen gewählt: „Die Flughafeninfrastruktur in London war lahmgelegt, es gab keine Möglichkeit zur Weiterreise per Flugzeug. Ein

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Deutsche Bahn reduziert Verluste – Fernverkehr bleibt problematisch

Die Deutsche Bahn hat im Jahr 2024 ihren operativen Verlust deutlich reduziert. Mit einem Minus von 333 Millionen Euro fiel das operative Ergebnis um rund 1,8 Milliarden Euro besser aus als im Vorjahr. Dies ist vor allem auf höhere Bundeszuschüsse und Einsparmaßnahmen zurückzuführen. Dennoch bleibt das Unternehmen mit einem Jahresverlust von 1,8 Milliarden Euro tief in den roten Zahlen. Während der Regionalverkehr mit einem operativen Gewinn von 108 Millionen Euro wieder in die Gewinnzone zurückkehrte, verzeichnete der defizitäre Fernverkehr weitere Rückgänge bei Umsatz und Verkehrsleistung. Gleichzeitig sank die Pünktlichkeit auf nur noch 62,5 Prozent. Als zentrale Schwachstelle des Unternehmens gilt weiterhin die überlastete und störanfällige Infrastruktur. Trotz hoher Investitionen konnte die Betriebsleistung nicht verbessert werden. Die erste generalsanierte Strecke, die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim, wurde planmäßig fertiggestellt. Um die Leistungsfähigkeit der Schiene grundlegend zu verbessern, startete die Bahn im zweiten Halbjahr 2024 das Sanierungsprogramm S3. Bis 2027 sollen Infrastruktur, Betrieb und Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessert werden. Insgesamt investierte die Bahn im vergangenen Jahr 18,2 Milliarden Euro, wovon 5,9 Milliarden Euro aus Eigenmitteln stammten. Parallel dazu treibt der Konzern seinen Umbau voran. Die Logistiktochter DB Schenker sowie der europäische Nahverkehrsanbieter DB Arriva werden aus der Konzernbilanz herausgelöst. Der geplante Verkauf von Schenker soll die hohe Schuldenlast verringern, die Ende 2024 bei 32,6 Milliarden Euro lag. Zudem setzt die Bahn verstärkt auf Stellenstreichungen im Verwaltungsbereich: Bereits 1.000 Arbeitsplätze wurden abgebaut, bis 2027 sollen konzernweit rund 10.000 weitere Stellen entfallen.

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Saisonstart der Wachau-Schifffahrt: Marillenblüte als besonderes Highlight

Die DDSG Blue Donau nimmt am 29. März 2025 den Linienbetrieb in der Wachau wieder auf. Damit beginnt die neue Saison der Schifffahrt durch das Donautal, das als UNESCO-Weltkulturerbe zahlreiche Besucher anzieht. Ein besonderer Höhepunkt im Frühjahr ist die Marillenblüte, die die Region von Ende März bis Mitte April in ein Blütenmeer taucht. Die Strecke zwischen Krems und Melk wird täglich befahren und bietet Passagieren eine Aussicht auf die malerische Landschaft mit historischen Burgen, Weinterrassen und blühenden Obstgärten. Die Flotte der DDSG Blue Donau umfasst unter anderem die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria. An Bord werden regionale Spezialitäten serviert, darunter Wachauer Weine und Marillenprodukte. Ein weiteres Ereignis im Rahmen des Saisonstarts ist der Kremser Marillenblütenmarkt am 5. April 2025. Dort bieten regionale Erzeuger eine Vielfalt an Spezialitäten an, von Marmeladen über Destillate bis hin zu Wein. Der Markt zählt zu den festen Terminen im Veranstaltungskalender der Region und lässt sich gut mit einer Schifffahrt verbinden.

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Iberia und Aerolíneas Argentinas stärken Verbindungen zwischen Argentinien und Spanien

Iberia und Aerolíneas Argentinas haben ein Interline-Abkommen geschlossen, das ab dem 27. März 2025 in Kraft tritt und die Reiseverbindungen zwischen Argentinien und Spanien deutlich verbessert. Kunden beider Fluggesellschaften können nun Transatlantikflüge mit Inlandsflügen in beiden Ländern mit einem einzigen Ticket kombinieren. Diese Vereinbarung ermöglicht es Passagieren, einfacher und bequemer zu einer Vielzahl von Zielen innerhalb Argentiniens und Spaniens zu reisen. Das Abkommen bietet Iberia-Kunden Zugang zu 37 Inlandszielen in Argentinien, die von Aerolíneas Argentinas angeflogen werden, darunter beliebte Destinationen wie Córdoba, Mendoza und Iguazú. Umgekehrt können Aerolíneas Argentinas-Passagiere 29 Städte in Spanien erreichen, die von Iberia ab Madrid-Barajas T4 bedient werden, darunter Barcelona, Valencia und Sevilla. Die Kooperation vereinfacht die Reiseplanung, da alle Flüge mit einer einzigen Buchung und einem einzigen Check-in abgewickelt werden können. Die Präsidenten beider Fluggesellschaften betonten die Bedeutung dieser Allianz. Sie unterstreicht die historischen kulturellen und geschäftlichen Verbindungen zwischen Argentinien und Spanien und bietet Passagieren beider Länder verbesserte Reisemöglichkeiten. Das Abkommen wird voraussichtlich den Tourismus und den Geschäftsverkehr zwischen den beiden Ländern fördern und die Position beider Fluggesellschaften im transatlantischen Markt stärken.

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Neues Onlineportal für Fluggastrechte: Einfachere Klagen für Passagiere

Mit der Einführung eines neuen digitalen Klageportals erleichtert das Bundesjustizministerium deutschen Fluggästen die Durchsetzung ihrer Rechte. Betroffene Reisende können künftig online prüfen, ob ihnen eine Entschädigung zusteht, und bei berechtigtem Anspruch direkt Klage erheben. Das Angebot ist zunächst an sieben Gerichten in Flughafennähe verfügbar und soll den Rechtsweg für Verbraucher vereinfachen. Flugverspätungen und -ausfälle sind ein regelmäßiges Ärgernis für Reisende. Nach der EU-Fluggastrechteverordnung stehen Passagieren unter bestimmten Voraussetzungen Entschädigungen von bis zu 600 Euro zu. Die Durchsetzung dieser Ansprüche gestaltete sich bislang oft umständlich, da viele Airlines Zahlungen verweigern oder verzögern. Bislang übernahmen meist sogenannte Legal-Tech-Unternehmen diese Prozesse für Kunden. Diese Plattformen treten als Zwischenhändler auf und übernehmen die Forderung des Passagiers gegen eine erfolgsabhängige Provision. Wer hingegen selbst klagt, trägt das Kostenrisiko und muß den Vorschuß für das Verfahren zahlen. Das neue digitale Portal des Bundesjustizministeriums soll hier Abhilfe schaffen. Es bietet Reisenden eine unkomplizierte Möglichkeit, ihre Ansprüche eigenständig durchzusetzen, ohne auf kommerzielle Anbieter angewiesen zu sein. Eine standardisierte Prüfung soll helfen, schnell festzustellen, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat. Pilotprojekt an sieben Gerichten Das neue System ist zunächst auf sieben Gerichte beschränkt, die sich an wichtigen Flughäfen befinden. Dazu zählen die Amtsgerichte in Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Königs Wusterhausen, Nürtingen und Erding. Um eine digitale Klage einreichen zu können, benötigen Nutzer ein „Mein Justizpostfach“. Dieses kann über den Online-Ausweis und eine Bund-ID eingerichtet werden. Damit wird der gesamte Prozess digital abgewickelt – von der Antragstellung bis zur Entscheidung des Gerichts. Das Pilotprojekt soll als Testlauf

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Tui will Airlines profitabler machen und Einzelplatzgeschäft ausbauen

Die Tui Group plant eine Neuausrichtung ihrer Airlines, um die Profitabilität der Sparte zu steigern. Während die Fluggesellschaften des Konzerns weiterhin zur Auslastung der Tui-Hotels beitragen sollen, sollen sie künftig stärker als eigenständige Geschäftsbereiche Gewinne erwirtschaften. Dies erklärte David Ciomperlik, Chef der Tui-Airline-Sparte, beim Kapitalmarkttag in Madrid vor Analysten. Derzeit betreibt der Konzern 106 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge sowie 19 Langstreckenmaschinen. Damit zählt Tui zu den zehn größten Fluggesellschaften in Europa. Das erklärte Ziel ist es, Marktführer im Bereich der sogenannten „Leisure-Carrier“ zu werden – Fluggesellschaften, die sich auf Urlaubsreisen konzentrieren. Ein zentrales Element der neuen Strategie ist der Ausbau des Einzelplatzgeschäfts. Künftig sollen verstärkt einzelne Flugtickets unabhängig von Pauschalreisen verkauft werden. Dies soll vor allem über Partnerschaften mit anderen Unternehmen (B2B-Geschäft) erfolgen. Auch Verbindungen aus Urlaubsdestinationen in die Heimatmärkte der Tui-Airlines sollen ausgebaut werden. Zur Effizienzsteigerung plant Tui eine stärkere Vereinheitlichung innerhalb der verschiedenen Airlines des Konzerns. Dazu gehört die Einführung einer gemeinsamen Website, die nicht nur den Verkauf von Zusatzleistungen erleichtern, sondern auch die Auslastung der Langstreckenflüge aus mehreren Quellmärkten optimieren soll. Darüber hinaus soll die Arbeitsteilung innerhalb der Flotte verbessert werden, um saisonale Schwankungen besser auszugleichen und eine ganzjährige Auslastung zu gewährleisten. Bei der Flottenstrategie bleibt Tui weiterhin ausschließlich auf den Flugzeughersteller Boeing ausgerichtet. Angesichts aktueller Lieferprobleme bei Boeing soll jedoch eine regelmäßige Anpassung der Beschaffungsstrategie erfolgen, um den Bedarf an neuen Maschinen sicherzustellen.

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Qantas verschiebt den Start von „Project Sunrise“-Nonstop-Flügen auf 2027

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat erneut Verzögerungen bei ihrem ehrgeizigen „Project Sunrise“ bekanntgegeben. Ursprünglich für 2025 geplant, sollen die Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York nun frühestens im Jahr 2027 starten. Diese Verschiebung ist hauptsächlich auf Verzögerungen bei der Lieferung der speziell für diese Ultralangstreckenflüge konzipierten Airbus A350-1000 zurückzuführen. Bereits 2017 hatte Qantas das „Project Sunrise“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die längsten Nonstop-Passagierflüge der Welt anzubieten. Nach intensiven Verhandlungen bestellte die Fluggesellschaft 2022 zwölf Airbus A350-1000 ULR (Ultra Long Range), die speziell für diese Mission ausgestattet sind. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs war für Ende 2025 vorgesehen, um den kommerziellen Betrieb im Jahr 2026 aufzunehmen. Doch aufgrund von Verzögerungen in der Produktion und bei der Innenausstattung wurde dieser Zeitplan nicht eingehalten. Vanessa Hudson, CEO der Qantas Group, erklärte kürzlich, dass die erste A350-1000 nun Ende 2026 erwartet wird. Da für einen täglichen Betrieb auf den Ultralangstrecken mindestens drei dieser Flugzeuge benötigt werden und die dritte Maschine voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 geliefert wird, verschiebt sich der Start der Nonstop-Flüge entsprechend. Hudson betonte, dass die zusätzlichen Monate genutzt werden, um sicherzustellen, dass alle betrieblichen Aspekte, einschließlich Crew-Training und Wartung, optimal vorbereitet sind. Interessanterweise plant Qantas, die ersten A350-1000 zunächst auf der vergleichsweise kurzen Strecke zwischen Sydney und Auckland einzusetzen. Diese Entscheidung mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dient jedoch mehreren Zwecken. Kurzstreckenflüge ermöglichen es den Piloten und dem Kabinenpersonal, sich mit dem neuen Flugzeugtyp vertraut zu machen und Betriebsabläufe zu optimieren. Zudem können Wartungsteams wertvolle Erfahrungen

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Erweiterter Sommerflugplan 2025 am Flughafen München: Mehr Langstrecken- und Europaverbindungen

Am 30. März 2025 tritt am Flughafen München der Sommerflugplan in Kraft. In den 30 Wochen bis zum 26. Oktober 2025 bieten 73 Fluggesellschaften über 214.000 Flüge zu 216 Zielen in 68 Ländern an. Der neue Flugplan umfasst zahlreiche neue Destinationen, eine erhöhte Frequenz auf bestehenden Strecken und die Stationierung aller acht Airbus-A380-Maschinen der Lufthansa in München. Ein Schwerpunkt des erweiterten Angebots liegt auf Langstreckenverbindungen. Cathay Pacific nimmt vier wöchentliche Flüge nach Hongkong auf und setzt dabei den Airbus A350 ein. Discover Airlines eröffnet eine neue Langstrecken-Basis und bedient von München aus dreimal pro Woche Orlando (USA), Windhoek (Namibia) und Calgary (Kanada). Lufthansa wird mit dem Airbus A380 täglich Städte wie Boston, New York (JFK), Los Angeles, Washington und Delhi anfliegen. Ab Ende April ergänzt Denver das Angebot. Weitere Langstreckenverbindungen bieten unter anderem Vietnam Airlines mit zusätzlichen Flügen nach Hanoi, Etihad Airways mit zwei täglichen Flügen nach Abu Dhabi und EVA Air mit Nonstop-Flügen nach Taipeh. Auch das europäische Streckennetz wächst. EasyJet fliegt künftig zweimal täglich nach Rom, während ITA dieselbe Frequenz nach Mailand-Linate anbietet. SkyAlps verbindet München ab Mai zweimal wöchentlich mit Mostar in Bosnien-Herzegowina. Pegasus Airlines erhöht die Anzahl ihrer Flüge nach Istanbul-Sabiha Gökçen auf bis zu 25 wöchentliche Verbindungen. Neue Charterverbindungen führen nach Foggia und Rimini in Italien. Zudem erweitert SAS ihre Flüge nach Kopenhagen auf zwei tägliche Verbindungen. Condor bietet ab dem 30. März zusätzliche Flexibilität mit täglichen Morgen- und Abendflügen zwischen München und Frankfurt. Insgesamt führt die Fluggesellschaft bis zu 120 Flüge pro Woche durch,

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Air Serbia startet Direktflüge zwischen Belgrad und Tiflis ab Juni 2025

Air Serbia erweitert ihr Streckennetz und bietet ab dem 15. Juni 2025 erstmals Direktflüge zwischen Belgrad und der georgischen Hauptstadt Tiflis an. Die serbische Fluggesellschaft wird die neue Verbindung dreimal wöchentlich bedienen und damit die Kaukasus-Region direkt mit Serbien und weiteren internationalen Zielen verknüpfen. Die Flüge von Belgrad nach Tiflis finden jeweils montags, donnerstags und sonntags statt. In umgekehrter Richtung starten die Maschinen dienstags, freitags und sonntags. Reisende aus Österreich können bereits Tickets über Wien mit Umstieg in Belgrad buchen. Mit der neuen Verbindung möchte Air Serbia insbesondere die georgische Diaspora ansprechen, die von besseren Anbindungen an Westeuropa, den Westbalkan und Nordamerika profitieren soll. Laut Boško Rupić, dem General Manager für Commercial and Strategy bei Air Serbia, sei Georgien ein wachsender Markt mit hohem Potenzial. Neben Passagieren aus Georgien erwartet die Airline auch eine verstärkte Nachfrage von Reisenden aus Serbien und den Nachbarländern, die Tiflis als kulturell und historisch bedeutendes Reiseziel entdecken wollen. Mit der Aufnahme der Strecke setzt Air Serbia ihre Expansionsstrategie fort und verstärkt die Position des Flughafens Belgrad als internationales Drehkreuz. Die Airline bietet neben dem neuen Ziel Tiflis bereits zahlreiche Verbindungen in Europa, Nordamerika und in die Region des Westbalkans an.

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Iran Air fordert Aufhebung der EU-Sanktionen vor Gericht

Im Dezember 2024 reichte die iranische Staatsfluggesellschaft IranAir Klage gegen den Rat der Europäischen Union ein. Sie fordert die Aufhebung der im Oktober 2024 verhängten Sanktionen, die ihr den Zugang zum europäischen Luftraum verwehren. Der Vorwurf lautet, dass IranAir angeblich die russische Invasion in der Ukraine unterstütze. Doch die iranische Fluggesellschaft argumentiert, dass die Sanktionen ihre Rechte verletzen und fordert die EU auf, die Maßnahme zu überdenken. Im Oktober 2024 verhängte die Europäische Union Sanktionen gegen IranAir, die der Fluggesellschaft den Zugang zu europäischen Flughäfen und den Luftraum der EU verwehrten. Die Sanktionen wurden im Kontext der internationalen Verurteilung der russischen Invasion in der Ukraine erlassen, mit der Begründung, dass IranAir in irgendeiner Form mit Russland in Verbindung stünde und somit indirekt die militärischen Aktivitäten Russlands unterstütze. Die Sanktionen gegen IranAir sind Teil eines breiteren Maßnahmenpakets der EU, das auf die geopolitische Lage und die Beziehungen zwischen dem Iran und Russland abzielt. IranAir wird vorgeworfen, in den vergangenen Jahren möglicherweise logistische Unterstützung für russische Truppen zu leisten oder auf andere Weise in die militärischen Operationen des Kremls involviert zu sein. Allerdings weist IranAir diese Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Sanktionen auf unzureichenden Beweisen beruhen und die Gesellschaft ungerechtfertigt kollektiv für das Verhalten des Irans und seiner Führung bestraft wird. Die Klage und die rechtlichen Argumente von IranAir IranAir legte am 23. Dezember 2024 eine Klage beim Allgemeinen Gericht der Europäischen Union ein. Der Fall wurde mit der Nummer T-676/24 registriert, aber die Details des Verfahrens wurden erst Ende Februar

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