Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flammenhölle in den südlichen Urlaubsregionen: Waldbrände wüten auf Chios und der dalmatinischen Küste

Mit dem Einzug des Sommers steigt in den südlichen Lieblingsdestinationen der Österreicher, wie im gesamten Mittelmeerraum, die akute Gefahr von verheerenden Waldbränden. Nachdem im vergangenen Jahr ein Großbrand auf Rhodos die Tourismusindustrie in Atem gehalten hatte, lodern in diesem Jahr erneut Flammen auf der griechischen Insel Chios und entlang der malerischen dalmatinischen Küste Kroatiens. Die aktuellen Ereignisse fordern den Einsatz hunderter Feuerwehrleute und wecken Befürchtungen hinsichtlich wirtschaftlicher und persönlicher Verluste. Besonders beunruhigend ist der Verdacht der Brandstiftung, der in beiden Fällen im Raum steht und die Ermittler auf den Plan ruft. Die dramatischen Bilder von den betroffenen Gebieten verdeutlichen einmal mehr die unerbittliche Macht der Natur, die durch menschliches Handeln – sei es fahrlässig oder vorsätzlich – noch verstärkt wird. Chios in Flammen: Evakuierungen und Sorge um die Mastix-Ernte Seit dem zweiten Tag in Folge kämpft die Feuerwehr auf der griechischen Insel Chios gegen drei große Brände, die fast zeitgleich ausgebrochen sind. Die Ägäis-Insel, die nahe der türkischen Küste liegt, ist schwer betroffen. Bereits 17 Ortschaften und ein Auffanglager für Migranten mußten evakuiert werden, wodurch Hunderte von Menschen in Sicherheit gebracht werden konnten. Berichten zufolge waren Touristen in den betroffenen Gebieten nicht direkt gefährdet, was eine gewisse Erleichterung für die Reiseveranstalter und die Besucher der Insel darstellt. Jedoch erschweren starke Winde die Löscharbeiten der Feuerwehrleute erheblich und fachen die Flammen immer wieder an, wie griechische Medien berichten. Der Kampf gegen die Flammen ist ein kräftezehrendes Unterfangen. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind fast 200 Feuerwehrleute mit 38 Löschfahrzeugen im Einsatz,

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Cathay Group erweitert Streckennetz und verzeichnet Passagierwachstum

Die Cathay Group bedient nunmehr 100 Passagierziele weltweit. Allein im Mai und Juni wurden sechs neue Routen in das Streckennetz aufgenommen. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wurde bei den Skytrax Awards 2025 als eine der drei besten Fluggesellschaften der Welt ausgezeichnet und erhielt zudem die Titel für die beste Economy Class und das beste Bordunterhaltungssystem. Die Frachtsparte, Cathay Cargo, wurde bei den World Air Cargo Awards 2025 als „Airline of the Year – Asia“ geehrt. Im Mai 2025 verzeichnete Cathay Pacific einen bemerkenswerten Anstieg des Passagieraufkommens um 36,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Mai) liegt bei 28,4 Prozent. Der Sitzladefaktor erreichte mit 84,7 Prozent den höchsten Wert für einen Mai-Monat seit dem Jahre 2015. Die starke Nachfrage kam insbesondere von Langstrecken- und Geschäftsreisen, unterstützt durch studentische Reisen und spezielle Tarife. Im Bereich der Kundenerfahrung begann im Mai eine Aufwertung der Lounges: „The Bridge“ wurde wiedereröffnet, während „The Deck“ als temporäre Erste-Klasse-Lounge während der Umbauarbeiten dient. Auch die Frachtdivision, Cathay Cargo, zeigte im Mai 2025 ein deutliches Wachstum mit einem Volumenanstieg von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Tonnage lag zudem um 1,8 Prozent höher als im April. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die Märkte in Hongkong und auf dem chinesischen Festland sowie durch eine hohe Nachfrage nach dem Transport von lebenden Meerestieren und Pferden angetrieben. Die Tonnage im bisherigen Jahresverlauf stieg um 12,3 Prozent. Die Tochtergesellschaft HK Express verzeichnete im Mai ebenfalls einen Passagieranstieg um 35,7 Prozent auf über 640.000 Reisende, wobei die angebotenen

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Air France passt Winterflugplan an: A350-Flüge nach Denver werden saisonal eingestellt

Die internationale Luftfahrtbranche sieht sich mit einer Verschiebung der Nachfrage auf dem lukrativen Transatlantikmarkt konfrontiert. Berichten der Luftfahrtanalysefirma Cirium zufolge wird Air France ihre Airbus A350-Flüge auf der Route zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG) und dem Denver International Airport (DEN) für die kommende Wintersaison vollständig einstellen. Der letzte Flug mit einem A350 ist für den 12. Oktober 2025 angesetzt, die Wiederaufnahme des Dienstes mit diesem Flugzeugtyp ist für den 24. April 2026 vorgesehen. Obwohl die Route ganzjährig weiterhin mit einer Boeing 787-9 Dreamliner bedient wird, die eine geringere Kapazität als der Airbus A350-900 aufweist, deutet diese Anpassung auf eine breitere Entwicklung im transatlantischen Flugverkehr hin, die auch andere große Fluggesellschaften betrifft. Saisonale Anpassungen und die Kapazitätsfrage Die Entscheidung von Air France, die A350-Flüge nach Denver im Winter einzustellen, ist eine bemerkenswerte Änderung gegenüber dem Vorjahr, als die Fluggesellschaft ihre A350-Flotte auf dieser Strecke die gesamte Wintersaison über einsetzte. Der Airbus A350-900, als modernes Langstreckenflugzeug, bietet mit 324 Passagiersitzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration (34 in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 266 in der Economy Class, gemäß ch-aviation Daten) in der Regel eine höhere Kapazität als die Boeing 787-9 Dreamliner von Air France, die bis zu 279 Passagiere befördern kann. Die Wahl des kleineren Flugzeugtyps für die Wintersaison läßt darauf schließen, daß Air France mit einer geringeren Nachfrage rechnet als in den Vorjahren. Air France hat die genauen Gründe für diese Anpassung nicht öffentlich dargelegt. Jedoch weisen die jüngsten Quartalsergebnisse der Air France-KLM Gruppe auf eine

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Bombenalarm auf Tui Airways Flug löst internationale Notfallreaktion aus

Ein Flug der Tui Airways von Cardiff, Wales, nach Lanzarote löste am Donnerstag, dem 19. Juni, eine internationale Notfallreaktion aus, nachdem an Bord des Flugzeugs vom Typ Boeing 737-800 (Registrierung G-TAWJ) eine handgeschriebene Notiz mit einer Bombenwarnung entdeckt wurde. Der Vorfall führte zur Aktivierung von Sicherheitskräften mehrerer Nationen und unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der solche Bedrohungen im Luftverkehr behandelt werden. Als das Flugzeug den portugiesischen Luftraum überflog, wurden umgehend zwei F-16-Kampfflugzeuge der portugiesischen Luftstreitkräfte entsandt, um die Maschine zu eskortiren. Obwohl zunächst eine Umleitung zum Flughafen Faro in Erwägung gezogen wurde, setzte der Flug seinen ursprünglichen Kurs zum César Manrique-Lanzarote Airport fort. Nach dem Eintritt in den spanischen Luftraum übernahmen die dortigen Behörden die weitere Begleitung und Koordination der Maßnahmen. Gegen 10:55 Uhr landete das Flugzeug sicher auf Lanzarote und wurde unverzüglich zu einem abgesicherten Bereich des Flughafens geleitet. Alle Passagiere konnten das Flugzeug gefahrlos verlassen. Spanische Notfallteams, darunter Experten des Bombenräumkommandos der Guardia Civil (TEDAX) sowie weitere Sicherheitseinheiten, durchsuchten das Luftfahrzeug und das umliegende Gelände gründlich. Der Flughafen aktivirte seinen Notfallplan, blieb jedoch während des gesamten Vorfalls in Betrieb. Nach umfassenden Kontrollen konnten keine Sprengstoffe gefunden werden, womit sich die Drohung als Fehlalarm erwies. Die Ermittlungen zur Identifizierung der für diesen böswilligen Streich verantwortlichen Personen sind im Gange. Solche Vorfälle belasten nicht nur die Sicherheitsbehörden und Luftstreitkräfte, sondern verursachen auch erhebliche Kosten und Ängste bei den Reisenden, weshalb deren Verursachung mit Nachdruck verfolgt wird.

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MSC enthüllt „World Asia“: Neues Flaggschiff mit Rekordrutsche und asiatischem Flair feiert Debüt im Mittelmeer

Die Reederei MSC Cruises hat Details zu ihrem neuesten Flaggschiff, der MSC World Asia, bekanntgegeben. Als drittes Schiff der innovativen World-Class-Baureihe verspricht das Schiff eine faszinierende Mischung aus bewährten MSC-Konzepten und einer Fülle von Neuheiten, die das Kreuzfahrterlebnis neu definieren sollen. Ein besonderer Blickfang ist die längste Trockenrutsche auf See, ein spektakuläres Element, das die „World Asia“ von ihren Vorgängern abhebt. Das Design des Schiffes wird zudem stark von der Kultur, Kunst und Landschaft Asiens inspiriert sein, was sich in verschiedenen Elementen widerspiegeln soll. Die „MSC World Asia“ wird ihr Debüt in der Wintersaison 2026/27 und im Sommer 2027 im Mittelmeer geben und wichtige Häfen wie Barcelona, Marseille und Civitavecchia anlaufen. Asiatische Einflüsse und thematische Vielfalt an Bord Als drittes Schiff der World-Class-Baureihe folgt die MSC World Asia dem erfolgreichen Konzept ihrer Schwesterschiffe, indem sie insgesamt sieben unterschiedliche thematische Bereiche an Bord bietet. Das Besondere an diesem Neuzugang ist jedoch die bewußte Integration asiatischer Designelemente, die die Kultur, Kunst und Landschaft des Kontinents widerspiegeln sollen. Dies kann sich in der Farbgebung, der Dekoration, den Kunstwerken und möglicherweise auch in den gastronomischen Angeboten und Unterhaltungsprogrammen ausdrücken. Die Wahl des Namens „World Asia“ unterstreicht diese thematische Ausrichtung und positioniert das Schiff als Brücke zwischen den Kulturen, die den Gästen ein immersives Erlebnis bieten soll. Das Debüt der MSC World Asia ist für den Winter 2026/27 und den Sommer 2027 in der Mittelmeer-Region geplant. Der Fahrplan sieht Anläufe in einigen der beliebtesten Destinationen des Mittelmeeres vor, darunter die pulsierende Metropole Barcelona in Spanien,

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Acht Interessenten für Privatisierung der Pakistan International Airlines

Pakistan hat Interessenbekundungen von acht Parteien für den Verkauf der angeschlagenen Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) erhalten. Dies teilte das Privatisierungsministerium am Donnerstag mit. Die Bewerbungen gingen vor der Stichtagsfrist am 19. Juni ein und sollen nun von der Regierung geprüft werden. Unter den Interessenten befinden sich Unternehmen aus den Bereichen Investitionen, Militär und Luftfahrt. Hierzu zählen auch die pakistanischen Fluggesellschaften Airblue und Serene Air. Nach einer ersten Prüfung der Unterlagen wird qualifizierten Parteien Zugang zu den Daten für eine umfassende Due-Diligence-Prüfung gewährt. Dieser Prozeß soll voraussichtlich etwa zwei bis zweieinhalb Monate in Anspruch nehmen. Die finalen Gebote und die anschließenden Verhandlungen werden für das vierte Quartal des Jahres erwartet. Die Regierung Pakistans strebt eine vollständige Veräußerung von PIA an und hat zur Attraktivitätssteigerung bereits die Umsatzsteuer auf geleaste Flugzeuge abgeschafft. Des Weiteren wurden rund 80 Prozent der Schulden von PIA auf den Staat übertragen. Dies ist ein entscheidender Schritt, da PIA in etwa einem Jahrzehnt Verluste von über 2,5 Milliarden Dollar angehäuft hat. Dennoch erzielte die Fluggesellschaft nach einer umfassenden Umstrukturierung bis Juni 2024 erstmals seit 21 Jahren einen operativen Gewinn, was die Aussichten für einen erfolgreichen Verkauf verbessern könnte. Privatisierungsminister Muhammad Ali erklärte, man erwarte Erlöse von 86 Milliarden pakistanischen Rupien, was rund 264 Millionen Euro entspricht, aus der Privatisierung in diesem Jahr. Die Bieter sollen Anfang Juli vorab qualifiziert werden. Experten vermuten, daß der letztliche Gewinner des Bieterverfahrens eine Zusammenarbeit mit einer ausländischen Fluggesellschaft anstreben wird, um die nötige Expertise und Kapitalbasis zu sichern. Dieser Verkauf gilt

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Wien feiert den Sommer 2025 als gigantisches Open-Air-Kulturfestival

Die kaiserliche Residenzstadt Wien verwandelt sich in den kommenden Sommermonaten in eine einzige, lebendige Bühne unter freiem Himmel. Über 2.000 Veranstaltungen sind geplant, die von klassischen Konzerten in historischen Parkanlagen bis zu zeitgenössischen Darbietungen in urbanen Innenhöfen reichen. Kultur wird in dieser Zeit erlebbar, zumeist kostenfrei zugänglich und mit allen Sinnen spürbar sein. Der Wiener Sommer des Jahres 2025 steht dabei ganz im Zeichen eines der größten Söhne der Stadt: Johann Strauß (Vater und Sohn). Anläßlich seines 200. Geburtstages spannt sich ein musikalischer Bogen durch die Donaustadt – von eleganten Walzerabenden im altehrwürdigen Volksgarten über multimediale Darbietungen im Museumsquartier bis hin zu musikalischen Installationen in urbanen Oasen. Ob auf einer Picknickdecke im Grünen, zwischen prächtigen Barockfassaden oder im Liegestuhl mit unverstelltem Stadtblick – Wien verspricht in der Sommerzeit einen Kulturgenuß der besonderen Art, der die Stadt in eine pulsierende Metropole der Künste unter freiem Himmel verwandelt. Walzer, Beats und urbane Klänge: Die Renaissance des Volksgarten Pavillons Der historische Volksgarten Pavillon, einst ein Ort höfischer Sommerkonzerte und gesellschaftlicher Zusammenkünfte, erlebt im Sommer 2025 eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Unter dem vielversprechenden Motto „Strauß meets Sounds of Now“ soll dort die unvergängliche Musik der Strauß-Dynastie auf moderne Live-Acts, innovative DJs und gewagte akustische Experimente treffen. Mehrmals wöchentlich bespielt, wird der Pavillon zum Anziehungspunkt für Musikliebhaber aller Couleur und für Nachtschwärmer, die das kulturelle Angebot bis in die späten Stunden genießen wollen. Eingebettet in eine der schönsten Parkanlagen Wiens, bietet dieser Ort eine einzigartige Atmosphäre, die Historie und Zeitgeist miteinander verbindet. Besonders reizvoll an diesem

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Eigenheiten des maltesischen Rechts: Was Reisende auf dem Archipel beachten sollten

Malta, der kleine, aber geschichtsträchtige Inselstaat im Herzen des Mittelmeeres, zieht jährlich zahlreiche Besucher mit seiner reichen Kultur, den sonnigen Stränden und dem azurblauen Wasser an. Doch wie in jedem Land birgt auch das maltesische Rechtssystem Eigenheiten, die für den unbedarften Reisenden überraschend sein können. Abseits der offensichtlichen Gesetze existieren auf dem Archipel eine Reihe von teils kurios anmutenden Vorschriften, deren Mißachtung für Touristen durchaus unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen kann. Von finanziellen Bußgeldern bis hin zu schwerwiegenderen rechtlichen Auseinandersetzungen – die strikte Einhaltung der lokalen Regularien ist für einen ungetrübten Aufenthalt unerläßlich. Es empfiehlt sich daher dringend, sich vor Antritt der Reise mit den Besonderheiten des maltesischen Gesetzbuches vertraut zu machen, um unerwünschte Überraschungen zu vermeiden und die Schönheit der Inseln in vollen Zügen genießen zu können. Während Männer am Strand defacto Anziehen dürfen was sie wollen, sieht es bei Frauen gänzlich anders aus. Per Gesetz ist es diesen untersagt „oben ohne“ oder gar gänzlich nackt im Meer zu baden. Dies gilt nicht nur für öffentliche Badestellen, sondern gar auch für Privatstrände und/oder abgelegene Buchten. Wer nun glaubt, dass allein diese Bestimmung etwas eigenwillig ist, sollte nun aufpassen: Fühlt sich nämlich ein katholischer Priester vom Anblick einer Frau, die „oben ohne“ oder gar noch „luftiger unbekleidet“ die Sonne am Strand genießt, gestört, so verschärft sich die potentielle Strafe drakonisch, denn das Strafmaß kann bis zu mehrjährige Haftstrafen umfassen. Gesetz ist Gesetz, das die maltesischen Ordnungshüter durchsetzen müssen, wenn Anzeigen erstattet werden. In der Praxis läuft es aber so, dass

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Debatte über kostenfreies Handgepäck im europäischen Luftverkehr

Eine mögliche Änderung des europäischen Luftverkehrsrechts, die Fluggesellschaften dazu verpflichten würde, mindestens ein Stück Handgepäck und einen zusätzlichen kleinen Koffer kostenfrei in der Kabine zu erlauben, steht zur Abstimmung. Diese Vorlage wird am 24. Juni im Verkehrsausschuß des EU-Parlaments behandelt. Ziel der Initiative ist es, auf wachsende Beschwerden von Reisenden und Verbraucherschützern über undurchsichtige Tarifmodelle, insbesondere bei sogenannten Billigfluglinien, zu reagiren, welche oft hohe Zuschläge für Handgepäck verlangen. Der europäische Airline-Verband Airlines for Europe (A4E), zu dem große Gesellschaften wie Lufthansa, Ryanair, EasyJet und Air France-KLM gehören, übt scharfe Kritik an dem Vorschlag der europäischen Politiker. Die Organisation warnt vor einem tiefgreifenden Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Fluggesellschaften. Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, argumentirt, daß Europa von der Wahlfreiheit lebe und eine pauschale Auferlegung von Gepäckstücken den Reisenden diese Entscheidungsfreiheit nähme und die Flugpreise in die Höhe treiben würde. Die Airlines betonen, daß die aktuelle Preisgestaltung es den Passagieren ermögliche, nur für die Leistungen zu zahlen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen, und somit eine individuelle und potenziell günstigere Reiseplanung erlaube. Die Diskussion um Handgepäckgebühren ist nicht neu und hat sich in den letzten Jahren, insbesondere mit dem Aufkommen und Wachstum der Billigfluganbieter, stetig intensiviert. Verbraucherschützer moniren, daß die anfänglich günstig erscheinenden Flugpreise durch versteckte Gebühren, wie jene für Handgepäck, künstlich niedrig gehalten würden und der tatsächliche Endpreis oft erst spät im Buchungsprozeß ersichtlich werde. Die Forderung nach mehr Transparenz und einer Vereinheitlichung der Handgepäckregeln zielt darauf ab, die Kostenklarheit für Reisende zu verbessern und unerwartete Ausgaben am Flughafen

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Landesweiter Streik in Belgien legt Brüsseler Flughafen lahm

Belgien wird auch in dieser Woche in Teilen durch landesweite Streiks gegen die Reformvorhaben der Regierung gelähmt. Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf den Luftverkehr: Der Flughafen Brüssel muß wegen einer angekündigten Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals am 25. Juni 2025 sämtliche Abflüge streichen. Bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wächst angesichts der wiederkehrenden Arbeitskampfmaßnahmen der Unmut, da die Fluggesellschaft bereits Millionenschäden durch die Proteste zu verzeichnen hat und weitere erhebliche Verluste erwartet. Dieser erneute Streik fällt zudem auf den Beginn der Sommerferien in Flandern, was für Zehntausende von Passagieren Reisechaos bedeutet. Anhaltende Proteste gegen Reformpläne der Regierung Seit Monaten kommt es in ganz Belgien zu landesweiten Streiks, mit denen die Gewerkschaften ihren Protest gegen die Reformpläne der Regierung auf die Straße tragen. Die genauen Inhalte der Reformen können vielfältig sein, oft geht es jedoch um Themen wie Rentenreformen, Lohnanpassungen, Arbeitsbedingungen oder Änderungen im öffentlichen Dienst. Die belgische Gewerkschaftslandschaft ist traditionell stark und gut organisiert, was die Mobilisierung für solche landesweiten Aktionen erleichtert. Die anhaltenden Streiks verdeutlichen die tiefgreifenden Spannungen zwischen den Sozialpartnern und der Regierung, die sich in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft bemerkbar machen. Der kommende Streiktag am 25. Juni wird erneut den Luftverkehr hart treffen, mit weitreichenden Konsequenzen für Reisende und Fluggesellschaften. Der Flughafen Brüssel, als wichtigstes internationales Drehkreuz Belgiens, sieht sich gezwungen, alle Abflüge für diesen Tag abzusagen. Dies ist eine direkte Folge der Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals. Ohne ausreichendes Sicherheitspersonal kann der Flughafenbetrieb nicht gemäß den internationalen Vorschriften aufrechterhalten werden, was die vollständige Einstellung der Abflüge unumgänglich macht. Die Schließung

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