Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mehr Griechenland-Flüge ab Bremen: Kreta und Rhodos stärker angebunden

Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands profitieren von einer deutlichen Aufstockung der Flugverbindungen von Bremen nach Griechenland. Die Fluggesellschaft Sundair bietet nun viermal wöchentlich Flüge zu den griechischen Inseln an. Rhodos wird jeweils mittwochs und sonntags angeflogen. Das größte Angebot gibt es perspektivisch nach Kreta, das aktuell donnerstags und samstags bedient wird. Die Flugfrequenz nach Heraklion auf Kreta soll im Hinblick auf den Sommer schrittweise erhöht werden. Zusätzlich zum Angebot von Sundair wird ab dem 25. Mai auch Aegean Airlines jeden Sonntag von Bremen nach Kreta fliegen. Zwei Wochen später kommt ein weiterer Flug am Freitag hinzu, und ab Anfang Juli wird die Insel zusätzlich auch mittwochs angesteuert. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, freut sich über die verbesserte Anbindung und betont, daß dank Sundair und Aegean Airlines bis in den Oktober hinein sieben wöchentliche Flüge von Bremen in die Ägäis angeboten werden. Kreta lockt mit seiner Vielfalt an Sand- und Palmenstränden, Lagunen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos und der Samaria-Schlucht. Auch Wanderer kommen im Psiloritis-Massiv auf ihre Kosten. Rhodos wiederum überzeugt mit konstant warmen Temperaturen und 300 Sonnentagen im Jahr und bietet neben kilometerlangen Sandstränden auch kulturelle Highlights wie die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt und die Akropolis von Lindos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Beide Inseln versprechen somit eine attraktive Kombination aus Badeurlaub und kulturellen Entdeckungen.

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Luftfahrt trifft Kaffee und Donuts: Jetblue präsentiert Airbus A320 im Dunkin‘-Design

Die Fluggesellschaft Jetblue und die Kaffee- und Donutkette Dunkin‘ (ehemals Dunkin‘ Donuts) haben ihre langjährige kommerzielle Partnerschaft mit einer besonderen Aktion gefeiert: Ein Airbus A320-200 der Jetblue wurde in den markanten Farben und mit den Logos von Dunkin‘ gestaltet. Das Flugzeug mit dem treffenden Namen „Brewing Altitude“ (Brau-Höhe) und der Kennung N643JB präsentierte sich am 10. Mai 2025 nach seiner auffälligen Umgestaltung erstmals im neuen Look. Die Lackierung des Airbus A320 ist in den charakteristischen pinken und orangen Farbtönen von Dunkin‘ gehalten und zieht sich über den gesamten Rumpf und das Leitwerk. Zusätzlich zieren sowohl Donut- als auch Kaffeemotive die beiden Seiten des Seitenleitwerks. Die Enthüllung des neuen Designs fand bei einer feierlichen Veranstaltung in Boston statt, einer Stadt, in der beide Marken tief verwurzelt sind und eine große Anhängerschaft haben. Langjährige Partnerschaft wird mit besonderer Lackierung gewürdigt Die Zusammenarbeit zwischen Jetblue und Dunkin‘ begann bereits im Jahr 2006, als Jetblue damit startete, seinen Passagieren an Bord Kaffee von Dunkin‘ anzubieten. Im Jahr 2011 wurde Dunkin‘ zum exklusiven Kaffeeanbieter der Fluggesellschaft. Dunkin‘, gegründet im Jahr 1950, ist die größte Kaffee- und Donutmarke in den Vereinigten Staaten mit über 14.000 Restaurants in fast 40 Ländern weltweit und gehört zur Restaurantgruppe Inspire Brands. Marty St. George, Präsident von Jetblue, äußerte sich stolz über die Präsentation dieser Partnerschaft durch eine so auffällige Lackierung. Er betonte die gemeinsamen Wurzeln in Boston und den Fokus beider Unternehmen auf die Zufriedenheit ihrer Kunden. Scott Murphy, Präsident von Dunkin‘, hob hervor, daß es sich um mehr als

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Deutsche Aircraft wählt American Data Solutions für technische Publikationen der D328eco

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat American Data Solutions (ADS) als Anbieter seiner technischen Publikationsmanagementlösungen für den neuen Regionalturboprop D328eco ausgewählt. ADS wird Deutsche Aircraft mit einer integrierten und fortschrittlichen Suite von Lösungen und Dienstleistungen ausstatten, die das MDDC Content Management System (CMS) und intuitive MDDV Interactive Electronic Technical Manuals (IETM) umfaßt, ergänzt durch dedizierten Support. Diese Werkzeuge sollen die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung aller technischen Publikationen für Betrieb und Wartung der D328eco revolutionieren und Betreibern eine deutliche Effizienzsteigerung ermöglichen. Diese Initiative bietet die Möglichkeit, technische Handbücher direkt mit der Echtzeit-Flugzeugwartung zu verknüpfen, wodurch Betreiber sofortigen Zugriff auf die neuesten Wartungs- und Betriebstechniken sowie spezifische Ratschläge für ihre Flotte oder einzelne Flugzeugkennzeichen erhalten. Die fortschrittliche 40-sitzige D328eco soll Ende 2027 in Dienst gestellt werden. Sie baut auf der D328 auf und bietet verbesserte Treibstoffeffizienz, geringere Emissionen und modernste Avionik. Zur Unterstützung dieses Flugzeugs benötigt Deutsche Aircraft eine robuste und skalierbare Lösung für technische Publikationen, um eine nahtlose Wartung, Betriebsunterstützung und die Einhaltung globaler Luftfahrtstandards, einschließlich S1000D, zu gewährleisten. Die Expertise von ADS im Bereich des Managements technischer Daten für die Luft- und Raumfahrt macht das Unternehmen zum idealen Partner für dieses Projekt. Die MDDC CMS Suite der nächsten Generation wird die Erstellung, Speicherung und Verteilung technischer Publikationen optimieren, während das MDDV Class-6 IETM den Betreibern der D328eco weltweit einen intuitiven, interaktiven Zugriff auf wichtige Wartungs- und Betriebsabläufe ermöglicht, unterstützt durch die maßgeschneiderten Support-Dienstleistungen von ADS, die schnelle Reaktionszeiten und maximale Flottenverfügbarkeit gewährleisten sollen.

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Airhelp-Analyse enthüllt Stagnation der Passagierzufriedenheit an deutschen Flughäfen

Das Travel-Tech-Unternehmen Airhelp, bekannt für seine Unterstützung von Fluggästen bei Entschädigungsansprüchen, hat seine jährliche Analyse der deutschen Flughäfen auf Basis von Google-Bewertungen veröffentlicht. Die Ergebnisse der diesjährigen Erhebung, in die über 316.000 Rezensionen einflossen – allein mehr als 72.000 zum größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main –, zeichnen ein Bild von weitgehend unveränderter oder sogar leicht gesunkener Zufriedenheit der Reisenden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich lediglich ein einziger Flughafen in der Gunst der Passagiere verbessern, während die Bewertungen für gleich acht Airports um jeweils 0,1 Sterne sanken. Diese Erkenntnisse werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Herausforderungen und die subjektive Wahrnehmung der Servicequalität an den deutschen Luftverkehrsdrehkreuzen. Kontinuität an der Spitze und leichte Verbesserungen am unteren Ende Wie bereits im Vorjahr thront der Flughafen Lübeck-Blankensee mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 Sternen an der Spitze des Rankings. Dieser kleinere Regionalflughafen scheint weiterhin die Erwartungen seiner Nutzer in besonderem Maße zu erfüllen. Den zweiten Platz teilen sich gleich drei Airports mit einer Bewertung von 4,3 Sternen: Münster-Osnabrück, Kassel-Calden und Rostock-Laage. Auch diese Flughäfen scheinen bei ihren Passagieren gut anzukommen. Der dritte Rang wird von Nürnberg, Paderborn-Lippstadt, Saarbrücken und Friedrichshafen mit jeweils 4,2 Sternen belegt, gefolgt von Leipzig/Halle und Erfurt-Weimar auf Platz vier mit 4,1 Sternen. Die Flughäfen München, Bremen und Dresden finden sich mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,0 Sternen auf dem fünften Platz wieder. Am unteren Ende des Rankings gab es hingegen eine bemerkenswerte, wenn auch geringfügige Veränderung. Der Flughafen Frankfurt-Hahn belegt mit lediglich 2,8 Sternen erneut den letzten

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Entspannung im Handelsstreit: Boeing-Lieferungen nach China sollen wieder aufgenommen werden

Nach einer Phase angespannter Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China scheint sich eine vorläufige Entspannung anzudeuten, die sich nun auch positiv auf die Flugzeuglieferungen des US-amerikanischen Herstellers Boeing auswirken könnte. Laut einem Bericht von Bloomberg vom heutigen 13. Mai 2025 sollen chinesische Fluggesellschaften informiert worden sein, daß die Ankunft von in den USA gefertigten Flugzeugen wieder aufgenommen werden kann. Dies folgt auf eine Vereinbarung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten, die Zölle zwischen den Ländern deutlich zu senken. Zollabkommen schafft neue Perspektiven für Boeing Wie berichtet wird, einigten sich die USA und China am 12. Mai 2025 auf eine Art Waffenstillstand im Handelskrieg, der eine drastische Reduzierung der gegenseitigen Zölle vorsieht. Die Vereinigten Staaten senkten demnach ihre Zölle auf chinesische Importe von 145 Prozent auf 30 Prozent, während China seine Zölle auf US-Importe von 125 Prozent auf 10 Prozent reduzierte. Diese Zollsenkungen sollen zunächst für einen Zeitraum von 90 Tagen gelten, wobei einige wenige Importe von dieser Reduzierung ausgenommen sind. Ein erbitterter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern war ausgebrochen, nachdem die USA am 2. April 2025 weitreichende Steuererhöhungen gegen zahlreiche Länder, darunter China, angekündigt hatten. Während die meisten Staaten aus Furcht vor einer Eskalation der Situation auf Gegenmaßnahmen verzichteten, führte China seinerseits Zollerhöhungen auf US-Importe ein. Dieser Handelskonflikt hatte auch direkte Auswirkungen auf geplante Flugzeuglieferungen von Boeing an chinesische Kunden. Auswirkungen des Handelsstreits auf Flugzeugauslieferungen Mindestens drei Flugzeuge von Boeing, die für chinesische Fluggesellschaften bestimmt waren, kehrten inmitten des Handelsstreits in die Vereinigten Staaten zurück. So flog beispielsweise am 20. April

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Dan Air nimmt Flugbetrieb nach Damaskus auf und verbindet Syrien mit Europa

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat eine neue Flugverbindung nach Damaskus, Syrien, aufgenommen und bietet damit erstmals seit längerer Zeit wieder direkte beziehungsweise indirekte Flugverbindungen zwischen Syrien und europäischen Städten an. Möglich wurde dies durch bilaterale Abkommen zwischen Rumänien und Syrien sowie die offizielle Zulassung von Dan Air als rumänische Fluggesellschaft für diese Strecken. Dan Air wird die syrische Hauptstadt Damaskus sechsmal wöchentlich von Bukarest aus anfliegen. Darüber hinaus werden zweimal wöchentlich Verbindungen von Damaskus nach Stockholm, Berlin und Frankfurt angeboten, wobei diese Flüge einen Zwischenstopp in Bukarest beinhalten. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A320 mit einer Kapazität von 180 Sitzen. Matt Ian David, CEO von Dan Air, betonte, daß die Aufnahme dieser Flüge aus der Überzeugung heraus erfolge, daß Luftfahrt verbinden und nicht isolieren solle. Syrien habe einen echten Bedarf an Verbindungen, und Dan Air habe sich entschlossen, diesen Bedarf verantwortungsvoll und professionell zu decken. Er wies auf die lange Tradition und die historischen Verbindungen zwischen Rumänien und Syrien hin. Neben Dan Air fliegen auch andere internationale Fluggesellschaften wie Qatar Airways, Turkish Airlines, Royal Jordanian und Kuwait Airways Damaskus an.

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Kuehne+Nagel baut Luftfrachtgeschäft am Flughafen Lüttich aus

Der Logistikkonzern Kuehne+Nagel erweitert seine Luftfrachtaktivitäten am Flughafen Lüttich (LGG) und stärkt damit die Position des Flughafens als bedeutendes globales Frachtzentrum. Unterstützung erhält Kuehne+Nagel dabei von Atlas Air Worldwide, einem wichtigen Partner im Bereich Luftfracht. Die Expansion beinhaltet den Einsatz treibstoffeffizienter Boeing 747-8F Frachtflugzeuge, darunter die speziell gebrandete „Inspire“, für Langstrecken- und Schwerguttransporte. Kuehne+Nagel, bereits am Flughafen Lüttich etabliert, wird seine Express-, Charter- und temperaturgeführten Dienstleistungen weiter ausbauen. Dabei kommen digitale Tracking-Plattformen zum Einsatz, um die Sendungsverfolgung zu optimieren. Michael Steen, CEO von Atlas Air Worldwide, äußerte sich erfreut über die wachsende Präsenz von Kuehne+Nagel in Lüttich und betonte, daß diese Entscheidung die Rolle des Flughafens als wichtiges Drehkreuz im europäischen Logistiknetzwerk unterstreiche. Die Erweiterung unterstreicht das Vertrauen von Kuehne+Nagel in die 24/7-Infrastruktur des Flughafens Lüttich und steht im Einklang mit der globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens im Logistikbereich.

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Erneute Sperrung der Westbahnstrecke Wien – St. Pölten für Reparaturarbeiten nach Unwetter

Die „neue“ Westbahnstrecke zwischen Wien und St. Pölten ist seit Montag, dem 12. Mai, bis zum 5. Juni erneut für 25 Tage gesperrt. Grund dafür sind Reparaturarbeiten und der Rückbau von Provisorien, die nach der Unwetterkatastrophe im September 2024 notwendig wurden. Betroffen sind der Abschnitt mit dem Atzenbrugger und dem Lainzer Tunnel sowie der Bahnhof Tullnerfeld. Während der Sperrung wird der gesamte Zugverkehr auf die „alte“ Westbahnstrecke durch den Wienerwald umgeleitet, was zu einer Verlängerung der Fahrzeit in den Westen und zurück um etwa 30 Minuten führt. Umfangreiche Arbeiten in Tunneln und am Bahnhof Tullnerfeld Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hatten die Strecke durch das Tullnerfeld nach einer dreimonatigen Sperre am 15. Dezember 2024 wieder freigegeben. Dies war durch den Einsatz von Material aus österreichweiten Ersatzteillagern und provisorischen Lösungen möglich geworden. Nun werden diese Provisorien, insbesondere im stark beschädigten Atzenbrugger Tunnel, zurückgebaut und durch neue Komponenten ersetzt. Zudem werden mobile Hochwasserschutzelemente installiert und auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Im unterspülten Bereich nahe der Perschling erfolgt eine Erneuerung des Unter- und Oberbaus der Weststrecke. Auch der stark in Mitleidenschaft gezogene Bahnhof Tullnerfeld wird hochwassersicher gemacht, indem beispielsweise Leitungen und Verteiler der Haustechnik höher gesetzt werden. Die Sperrung wird zudem genutzt, um die Bahnsteige am Bahnhof Tullnerfeld zu verlängern. Im Lainzer Tunnel, der vom Jahrhunderthochwasser am Wienfluß betroffen war, werden Arbeiten durchgeführt, die während des laufenden Betriebs nicht möglich sind. Dazu gehören die Abdichtung von Kabeldurchführungen und die Erneuerung sicherheitstechnischer Anlagen. Elemente der Stromversorgung, wie Verteilerkästen, werden entlang der Wände in höhere Positionen verlegt.

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DHL sieht sich als Gewinner in Trumps Zollpolitik

Der Logistikkonzern DHL könnte nach Einschätzung seines Vorstandsvorsitzenden Tobias Meyer von den aktuellen Zollpolitiken des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump profitieren. Die von Trump angedrohten und teilweise bereits umgesetzten Zölle im Handelskonflikt zwischen den USA und China führen laut Meyer zu einer Umstrukturierung der globalen Lieferketten, was dem Bonner Konzern zusätzliches Geschäft einbringen könnte. Meyer erklärte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, daß Unternehmen ihre Lieferketten anpassen, um den Auswirkungen der Zölle zu entgehen. Dies führe zu einer Zunahme von Transporten, von denen DHL als Logistikdienstleister profitieren könne. Zudem sei der Marktanteil von DHL auf der Handelsroute zwischen China und den USA im Vergleich zu anderen Routen relativ gering. Eine Verlagerung des Handelsvolumens auf andere Routen würde somit positiv für DHL ausfallen. Zusätzlich wies Meyer darauf hin, daß die Deutsche Post, der Mutterkonzern von DHL, von der zunehmenden Zollbürokratie profitiere. Die erhöhte Anzahl an Verzollungsprozessen bedeute mehr Arbeit für Dienstleister wie DHL, die diese Dienstleistungen abrechnen. Die Zollpolitik von Trump könnte somit für DHL sowohl durch die Umstrukturierung der Lieferketten als auch durch die Zunahme von Verzollungsdienstleistungen zu einem Geschäftsaufschwung führen.

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Qatar schenkt Trump-Administration Boeing 747-8 als Übergangs-Air Force One

Die königliche Familie von Qatar plant, der Trump-Administration eine Boeing 747-8 VIP, ein sogenannter „fliegender Palast“, zu überlassen. Das etwa 400 Millionen US-Dollar teure Flugzeug soll als Übergangs-Air Force One für Präsident Trump dienen, bis seine zweite Amtszeit endet. Danach soll es an die Trump Presidential Library Foundation übergehen. Das etwa 13 Jahre alte Flugzeug war zuvor als VVIP-Maschine konfiguriert und wurde von Trump in West Palm Beach besichtigt. Es soll der US-Luftwaffe übergeben und von L3Harris für die Sicherheits- und Kommunikationsstandards des Präsidenten modifiziert werden. Diese Schenkung stellt einen beispiellosen Vorgang dar, da noch nie zuvor eine ausländische Regierung ein solch hochwertiges Flugzeug für die Nutzung durch den US-Präsidenten übergeben hat. Juristische Gutachten des Justizministeriums und des Weißen Hauses kommen zu dem Schluß, daß die Vereinbarung nicht gegen die Verfassung oder Bestechungsparagraphen verstößt, da das Flugzeug technisch gesehen an die Regierung und nicht persönlich an Trump gespendet wird. Trotzdem wirft die Schenkung erhebliche ethische Fragen auf, insbesondere angesichts des immensen Wertes des Flugzeugs und der Tatsache, daß Präsident Trump es nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nutzen will. Die Vereinbarung spiegelt auch die wachsende Frustration über Verzögerungen im Ersatzprogramm der Air Force One durch Boeing wider. Die aktuellen VC-25As, basierend auf der Boeing 747-200, sind seit 1990 im Einsatz, und die Ersatzflugzeuge sollen erst 2029 ausgeliefert werden.

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