Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Group setzt auf Diversifizierung: Expansion in Asien, Afrika und Südamerika

Die Lufthansa Group hat ihre strategischen Bemühungen intensiviert, ihre Einnahmequellen zu diversifizieren und ihre Abhängigkeit vom nordamerikanischen Markt zu verringern. Im Rahmen dieser Strategie plant das Unternehmen, sein Streckennetz in Asien, Afrika und Südamerika auszubauen. Jens Ritter, CEO der Lufthansa Airline, betonte in einer internen Mitarbeiterversammlung am 10. März 2025 die Notwendigkeit, neue Märkte zu erschließen, um eine ausgewogenere Verteilung der Einnahmen zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2024 erzielten die Passagierfluggesellschaften der Lufthansa Group einen Umsatz von 27,8 Milliarden Euro. Die regionale Verteilung stellte sich wie folgt dar: Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung des europäischen und amerikanischen Marktes für die Lufthansa Group. Dennoch erkennt das Unternehmen das Potenzial in den asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Märkten und strebt daher eine stärkere Präsenz in diesen Regionen an. Strategische Beteiligungen und Partnerschaften Ein zentraler Schritt in der Diversifizierungsstrategie war die Beteiligung an ITA Airways, der italienischen Staatsfluggesellschaft. Im Januar 2025 erwarb die Lufthansa Group 41% der Anteile an ITA Airways durch eine Kapitaleinlage von 325 Millionen Euro. Diese Beteiligung ermöglicht es der Lufthansa, ihre Position im südeuropäischen Markt zu stärken und von Roms geographischer Lage als Drehkreuz für Verbindungen nach Afrika und Lateinamerika zu profitieren. Darüber hinaus zeigt die Lufthansa Group Interesse an einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die Präsenz in Südamerika zu erweitern, da Air Europa über ein umfangreiches Streckennetz in diese Region verfügt. Laut Berichten hat Air France-KLM ein Angebot über 300 Millionen Euro für 51% der Anteile an Air Europa unterbreitet, während die

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Kampagne fordert Untersuchung von FAA-Geschäften mit SpaceX

Die US-amerikanische Regierungsbeobachtungsgruppe Campaign Legal Center (CLC) hat das Büro des Generalinspekteurs (Office of Inspector General, OIG) des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation, DOT) aufgefordert, eine Untersuchung über mutmaßlich „unrechtmäßige“ Geschäftsbeziehungen zwischen der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und Elon Musks Unternehmen SpaceX einzuleiten. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das am 13. März 2025 öffentlich gemacht wurde. Das Campaign Legal Center argumentiert, dass es Beweise dafür gebe, dass Musk die Entscheidungsfindung der FAA in Bezug auf die Zusammenarbeit mit SpaceX – und insbesondere mit dessen Satelliteninternet-Tochter Starlink – „offensichtlich und unrechtmäßig beeinflusst“ habe. Die Organisation vermutet, dass dies einen Verstoß gegen das US-amerikanische Strafrecht im Hinblick auf Interessenkonflikte darstellt und die Geschäftsbeziehung zwischen der FAA und Starlink in unzulässiger Weise beeinflusst haben könnte. Hintergrund der Vorwürfe Die Kritik des CLC richtet sich insbesondere auf die Möglichkeit, dass SpaceX einen bestehenden Vertrag der FAA mit dem Telekommunikationsanbieter Verizon im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar ersetzen könnte. Die FAA soll laut dem Schreiben der CLC auf direkte Anfragen von Musk hin in Erwägung gezogen haben, künftige Verträge mit SpaceX abzuschließen. Am 5. März 2025 wies SpaceX öffentlich die Behauptung zurück, die FAA erwäge eine Kündigung des Vertrags mit Verizon. Dennoch erklärte das Unternehmen in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), dass „Starlink eine mögliche Teillösung für ein veraltetes System“ darstelle. Dies deckt sich mit früheren Äußerungen Musks, der die Kommunikationsinfrastruktur der FAA wiederholt als unzureichend bezeichnet hatte. Bereits am 25. Februar 2025 hatte Musk öffentlich erklärt, dass „das Verizon-System nicht

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Edelweiss startet mit eigenem Reisepodcast „Edelweiss Travel Tales“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss erweitert ihr Angebot um ein neues Audioformat. Mit dem Reisepodcast „Edelweiss Travel Tales“ nimmt die Airline Hörer mit auf eine Entdeckungsreise zu verschiedenen Destinationen. Moderiert wird der Podcast von Erik Lorenz, dem Gründer des bekannten Reisepodcasts „Weltwach“. In jeder Episode spricht er mit Menschen, die eine besondere Verbindung zu den vorgestellten Reisezielen haben. Der Podcast behandelt nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten, sondern bietet auch Einblicke in den Alltag vor Ort und vermittelt persönliche Geschichten. Gäste sind unter anderem Einheimische, Autoren, Abenteurer oder Dokumentarfilmer. Dabei stehen individuelle Erlebnisse und praktische Reisetipps im Mittelpunkt. Die erste Folge führt die Zuhörer nach Marokko. Dort trifft Erik Lorenz die Autorin Muriel Brunswig, die seit vielen Jahren in dem nordafrikanischen Land lebt. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, gibt Einblicke in die marokkanische Kultur und berichtet über die besten Surfspots. In der zweiten Episode geht es nach Seattle in den USA. Dort erkundet Lorenz bekannte Orte wie den Pike Place Market und die Space Needle und spricht mit Vertretern der indigenen Bevölkerung über den Erhalt ihrer Kultur. Die erste Folge des Podcasts ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar. Weitere Episoden erscheinen im Zwei-Wochen-Rhythmus. Geplante Reiseziele der ersten Staffel sind unter anderem der Oman, Korsika, die Lofoten, die Azoren, Jamaika und Nova Scotia.

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Europäische Flughäfen erreichen erstmals Passagierzahlen über Vorkrisenniveau

Im Jahr 2024 haben die europäischen Flughäfen erstmals seit der COVID-19-Pandemie die Passagierzahlen von 2019 übertroffen. Laut Angaben des Dachverbandes der europäischen Flughäfen, ACI Europe, stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % und lag damit durchschnittlich 1,8 % über dem Niveau von 2019. Besonders bemerkenswert ist das Wachstum in Ländern wie der Türkei (+23,1 %), Italien (+17,0 %) und Spanien (+13,0 %), die ihre Passagierzahlen im Vergleich zu 2019 deutlich steigern konnten. In Finnland hingegen verläuft die Erholung des Luftverkehrs langsamer. Die Flughäfen des Betreibers Finavia verzeichneten 2024 insgesamt 19,6 Millionen Passagiere, was einem Rückgang von 25 % gegenüber 2019 entspricht. Im Vergleich dazu erreichten die norwegischen Flughäfen von Avinor 95 % und die schwedischen Flughäfen von Swedavia 81 % des Passagieraufkommens von 2019. Als Gründe für das langsamere Wachstum in Finnland werden die geopolitische Lage und die Sperrung des russischen Luftraums genannt, die insbesondere die Anzahl der Asienflüge und der Transferpassagiere beeinträchtigen. Ein weiterer Trend ist die Zunahme des internationalen Reiseverkehrs, während das Wachstum im Inlandsflugverkehr moderater ausfällt. In Finnland stieg der internationale Passagierverkehr, während der Inlandsverkehr nur um 2,5 % zunahm und damit 6,3 % unter dem Niveau von 2019 blieb. Dieser Trend spiegelt sich auch in anderen europäischen Ländern wider, wo grenzüberschreitende Reisen zunehmen. Zudem zeigt sich ein Anstieg des Freizeitreiseverkehrs. In Finnland verzeichneten insbesondere Flughäfen in touristisch geprägten Regionen wie Rovaniemi (+29 %), Ivalo (+12,8 %), Kittilä (+9,9 %) und Kuusamo (+4,8 %) im Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen. Dieser Trend entspricht der Entwicklung in anderen europäischen Ländern, in denen der Tourismus die Erholung des

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Zunehmende Fälle von unruhigem Passagierverhalten: Ein Vorfall auf American Airlines und die steigende Problematik

Am 10. März 2025 erlebte American Airlines auf einem Flug von Savannah, Georgia, nach Miami, Florida, einen erschütternden Vorfall. Ein Passagier zeigte ungewöhnliches und aggressives Verhalten, das letztlich zu einem Zwischenfall führte, bei dem eine Flugbegleiterin körperlich angegriffen wurde. Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Zwischenfällen, die das zunehmende Problem des unruhigen und gewalttätigen Passagierverhaltens in der Luftfahrtbranche verdeutlichen. Der Vorfall ereignete sich auf einem American Eagle-Flug, der mit einer Embraer E175 von Savannah/Hilton Head International Airport (SAV) nach Miami International Airport (MIA) unterwegs war. Laut einem von der „WPLG Local 10“-Nachrichtensender veröffentlichten FBI-Bericht begann der Passagier, der mit seiner Schwester reiste, ungewöhnliches Verhalten zu zeigen, als er an Bord des Flugzeugs war. Der Mann forderte seine Schwester auf, „die Augen zu schließen und zu beten, weil die Jünger Satans sie auf den Flug begleitet hätten“. Ungefähr nach dem Start eskalierte die Situation. Mehrere Passagiere berichteten, dass sie besorgt wurden, als der Mann scheinbar einen epileptischen Anfall hatte. Er solle laut Zeugenaussagen „schreien, stampfen und zittern“ – Verhaltensweisen, die die Besatzung alarmierten. Eine Flugbegleiterin ging daraufhin zu dem Passagier, um ihn zu überprüfen. Doch anstatt zu kooperieren, drehte sich der Passagier um und trat der Flugbegleiterin mit voller Wucht in die Brust. In der Folge begann der Mann, die Sitzlehne vor ihm zu treten und zu schlagen, was dazu führte, dass der Passagier, der in dem Sitz saß, aufstand, um sich in Sicherheit zu bringen. Notwendige Flugumkehr nach Savannah Die Situation verschärfte sich weiter, und die Piloten

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Österreich Werbung setzt Imagekampagne „Austria is just Lebensgefühl“ fort

Die Österreich Werbung hat Anfang März ihre neue Imagekampagne „Austria is just Lebensgefühl“ gestartet. Damit knüpft die nationale Tourismusorganisation an die im Vorjahr eingeführte „Lebensgefühl-Kampagne“ an. Ziel der Initiative ist es, Österreich als Ganzjahresdestination zu präsentieren und die Vielfalt des Landes jenseits klassischer Klischees hervorzuheben. Die Kampagne wird in insgesamt 15 internationalen Märkten ausgerollt und soll durch einen modernen Kommunikationsansatz neue Zielgruppen ansprechen. Im Zentrum der Kampagne steht der Gedanke, die Trennung zwischen Winter- und Sommertourismus aufzuheben und Österreich als ganzjährig attraktives Reiseziel zu positionieren. Laut Sandra Stichauner, CMO der Österreich Werbung, verfolgt die Kampagne einen übergreifenden Ansatz, der sowohl klassische Höhepunkte als auch zeitgemäße Erlebnisse inszeniert. Dabei soll das besondere Lebensgefühl des Landes vermittelt und das touristische Angebot saisonunabhängig beworben werden. Durch die Betonung eines kontinuierlichen Reiseerlebnisses will die Österreich Werbung zudem saisonale Schwankungen ausgleichen und die Auslastung über das gesamte Jahr hinweg stabilisieren. Ein wesentliches Element der Kampagne ist ein innovativer Medienmix, der sowohl digitale als auch klassische Kanäle kombiniert. Dabei setzt die Österreich Werbung verstärkt auf Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram und Snapchat. Interaktive Formate wie Augmented-Reality-Erlebnisse sowie Digital-out-of-Home-Werbung (DOOH) werden gezielt eingesetzt, um eine emotionale Markenbindung zu schaffen. Zusätzlich wird die Kampagne durch Print-Anzeigen und B2B-Veranstaltungen ergänzt. Die Zusammenarbeit mit 99 Tourismuspartnern ermöglicht eine breite Präsenz in den internationalen Zielmärkten. Mit dieser Initiative verfolgt die Österreich Werbung das Ziel, das Image Österreichs als Reisedestination zu modernisieren und ein jüngeres Publikum anzusprechen. Der Schwerpunkt liegt darauf, die kulturelle und touristische Vielfalt des Landes zu vermitteln und ein authentisches

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Nationalpark-Ranking: Plitvicer Seen in Kroatien europaweit am beliebtesten

Eine aktuelle Analyse von Tui Musement zeigt die fünf meistgesuchten Nationalparks in Europa. An der Spitze steht der Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien, gefolgt vom Krka-Nationalpark, dem Peak District in Großbritannien, dem Nationalpark Thingvellir in Island und dem Ojców-Nationalpark in Polen. Grundlage der Erhebung waren Google-Suchanfragen aus dem Zeitraum Januar bis Dezember 2024. Mit mehr als 2,2 Millionen Suchanfragen im vergangenen Jahr führt der Nationalpark Plitvicer Seen das Ranking an. Der älteste Nationalpark Kroatiens, der seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, beeindruckt mit 16 Seen, die durch zahlreiche Wasserfälle miteinander verbunden sind. Ebenfalls in Kroatien liegt der zweitplatzierte Krka-Nationalpark, der neben seiner Naturkulisse mit kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Kloster Krka aufwartet. Der Peak District in Großbritannien belegt den dritten Rang. Als erster Nationalpark des Landes ist er besonders für seine sanften Hügel und historischen Dörfer bekannt. Das Gebiet diente zudem als Schauplatz für literarische Werke wie „Stolz und Vorurteil“. Auf Platz vier folgt der Nationalpark Thingvellir in Island, der als geologisches und historisches Wahrzeichen gilt. Hier wurde im Jahr 930 nach Christus das erste isländische Parlament gegründet. Den fünften Platz nimmt der Ojców-Nationalpark in Polen ein, der durch markante Felsformationen und historische Bauten besticht. In Österreich führen der Nationalpark Donau-Auen und der Nationalpark Hohe Tauern die Liste der beliebtesten Naturschutzgebiete an. Während die Donau-Auen eine bedeutende Flusslandschaft bieten, lockt der Nationalpark Hohe Tauern mit alpinen Landschaften und zahlreichen Wanderwegen. Die Untersuchung basiert auf einer Analyse von über 400 Nationalparks in Europa und berücksichtigt sowohl nationale als auch englische Suchbegriffe.

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Sommerflugplan 2025 am Flughafen Wien: Erweiterung des Angebots und neue Ziele

Mit dem Beginn des neuen Sommerflugplans am 30. März 2025 erwartet die Passagiere des Flughafens Wien ein noch vielfältigeres Flugangebot. Für die Reisesaison bis zum 26. Oktober 2025 sind weltweit 190 Ziele direkt erreichbar, wobei sowohl beliebte europäische Urlaubsziele als auch faszinierende Langstreckenziele in Asien, Nordamerika und darüber hinaus in den Fokus rücken. Der Flughafen Wien, der bereits zu den größten und verkehrsreichsten Flughäfen Europas gehört, bereitet sich auf einen verkehrsintensiven Sommer vor und bietet eine Vielzahl neuer Verbindungen sowie eine Erweiterung bestehender Routen. Unter den Neuerungen sticht besonders die Direktverbindung nach Singapur hervor, die erstmals ab Juni 2025 mit der Fluggesellschaft Scoot bedient wird. Neue Destinationen und gesteigerte Frequenzen Der Flughafen Wien steht für eine kontinuierliche Erweiterung seiner Strecken und hat im neuen Sommerflugplan eine Reihe von neuen Zielorten hinzugefügt. Besonders bemerkenswert ist die Erweiterung des Angebots von Austrian Airlines, der größten Fluggesellschaft, die den Flughafen Wien bedient. Austrian Airlines wird 127 Ziele weltweit anfliegen und setzt auf eine Mischung aus beliebten europäischen Zielen sowie Langstreckenverbindungen. Neu im Sommerflugplan sind dabei unter anderem Lofoten in Norwegen, Edinburgh in Schottland, Sylt in Deutschland und Burgas in Bulgarien. Darüber hinaus werden die Langstreckenflüge nach Los Angeles und Tokio wieder aufgenommen, was den Passagieren direkte Verbindungen zu wichtigen Wirtschaftszentren und Urlaubszielen ermöglicht. Die Fluggesellschaft setzt auf eine moderne Flotte, die unter anderem durch zwei neue Boeing 787 Dreamliner ergänzt wird. Diese Flugzeuge bieten nicht nur eine verbesserte Reiseerfahrung, sondern auch eine größere Reichweite, die es ermöglicht, auch Fernziele komfortabel zu erreichen. Neben

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Blackstone kehrt nach acht Jahren zurück: Übernahme der Trans Maldivian Airways für 500 Millionen Dollar

Der weltgrößte Private-Equity-Fonds Blackstone steht laut Berichten vor dem Abschluss einer Investition von 500 Millionen Dollar, um die Kontrolle über Trans Maldivian Airways (TMA) zu übernehmen, den weltweit größten Betreiber von Wasserflugzeugen. Diese Rückkehr von Blackstone zu TMA nach acht Jahren stellt einen bemerkenswerten Schritt dar, da das Unternehmen zwischen 2013 und 2017 bereits eine bedeutende Rolle im Unternehmen spielte. Die Übernahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Malediven-Tourismusbranche von den Folgen der COVID-19-Pandemie erholt und wieder auf Wachstumskurs ist. Blackstone übernimmt TMA nun zu nahezu dem gleichen Preis, zu dem es seine Anteile 2017 verkauft hatte. Die Wiederbelebung eines Geschäfts Die wirtschaftlichen Bedingungen haben sich jedoch stark verändert, seit Blackstone seine Mehrheit an TMA an ein Konsortium verkauft hat, das von Bain Capital und dem chinesischen Konglomerat Shenzhen Tempus Global Business Services Holdings geführt wurde. In der Zeit nach dem Verkauf war die Luftfahrtindustrie stark von der globalen Gesundheitskrise betroffen. Der Tourismus, ein zentraler Treiber für TMA, erlebte durch die Pandemie einen dramatischen Einbruch, was auch den Wert des Unternehmens beeinflusste. Laut Berichten der Economic Times aus Indien scheint Blackstone nun bereit zu sein, für den Kauf der Mehrheit an TMA denselben Betrag wie 2017 zu zahlen – rund 500 Millionen Dollar. Dies könnte als eine Art „Rückkauf“ des Unternehmens interpretiert werden, das Blackstone ursprünglich 98 Millionen Dollar gekostet hatte. Die damalige Entscheidung von Bain und den chinesischen Partnern, TMA zu übernehmen, war eine Reaktion auf den boomenden Luxus- und Tourismusmarkt der Malediven, der sich bis zum Ausbruch

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Umgestaltung des Donaukanals: Mehr Grün und Erholungsflächen für Wiener Stadtbewohner

Die Stadt Wien setzt ihre Bemühungen fort, den Donaukanal als urbanen Erholungsraum weiter zu entwickeln. Unter dem Motto „DOKA wird WOW“ wird der Abschnitt zwischen Salztorbrücke und Marienbrücke umfassend umgestaltet und begrünt. Ziel der Stadt ist es, den Wienerinnen und Wienern einen attraktiven und konsumfreien Rückzugsort inmitten der Stadt zu bieten. Die Umgestaltung umfasst einen etwa 300 Meter langen Abschnitt des Kanals und soll bis zum Sommer 2025 abgeschlossen sein. Insgesamt wird auf rund 4.600 Quadratmetern eine Mischung aus Wiesenflächen, Staudenbeeten und Schotterrasen angelegt. Zudem kommen 9 neue Bäume, darunter drei besonders große Platanen und Ulmen, die für Schatten und angenehme Temperaturen sorgen sollen. Ein besonderes Highlight ist die bauliche Trennung von Fußgängern und Radfahrern, was die Nutzung des Areals sicherer und angenehmer macht. Der neue Abschnitt bietet zudem eine Vielzahl an Sitzmöglichkeiten sowie Trinkbrunnen und Nebelstelen, die vor allem an heißen Sommertagen für Erfrischung sorgen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden entlang des Donaukanals mehrere attraktive Projekte umgesetzt, darunter die „Schwimmenden Gärten“ und das Sonnendeck zwischen Augartenbrücke und Rossauer Brücke. Auch der neu eröffnete Pocket-Park hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Diese Umgestaltungen sind Teil der großen Begrünungsoffensive der Stadt Wien, die darauf abzielt, mehr Grünflächen zu schaffen und urbanen Raum zurückzugewinnen. Ab 2026 ist zudem eine „Liegelandschaft“ an der Aspernbrücke geplant, die den Erholungsraum weiter ausbaut.

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