Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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Reiseflaute in die USA zwingt kanadische Fluglinien zur Kurskorrektur

Ein deutlicher Rückgang der Reisen von Kanada in die Vereinigten Staaten veranlasst kanadische Fluggesellschaften zu einer Anpassung ihrer Flugpläne für den Sommer. Fluglinien wie WestJet, Air Canada und Porter Airlines reagieren auf die sinkende Nachfrage nach US-amerikanischen Urlaubszielen, indem sie ihre Kapazitäten auf Inlands- und Europa-Strecken verlagern. Als Gründe für diese Entwicklung werden politische Spannungen und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen dem kanadischen und dem US-Dollar genannt. Sowohl WestJet als auch Air Canada haben ihre Flugfrequenzen in die USA reduziert und setzen vermehrt kleinere Flugzeuge auf diesen Strecken ein. Gleichzeitig bauen die beiden größten kanadischen Fluggesellschaften ihr Angebot nach Europa und zu südlichen Urlaubszielen aus. Auch Porter Airlines hat Kapazitäten von US-Routen auf innerkanadische Strecken verlagert. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen einen Rückgang der Sommerbuchungen zwischen Kanada und wichtigen US-Städten um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inlandsbuchungen für Juli um 11 Prozent gestiegen sind. Experten erwarten, dass dieser Trend zu einem verstärkten Preiswettbewerb im Inland führen könnte. Die Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit, ihr Europa-Geschäft zu erweitern. Air Canada hat neue Verbindungen nach Edinburgh, Paris, Rom und Athen aufgenommen, während WestJet neue Strecken von Halifax nach Barcelona und Amsterdam anbietet. Auch die Lufthansa-Tochter Discover Airlines reagiert auf die veränderte Nachfrage und setzt mit einer neuen Verbindung zwischen München und Calgary auf vermehrte Reisen zwischen Europa und Kanada. Allerdings sind die Möglichkeiten der Fluggesellschaften, Kapazitäten von den USA auf transatlantische Routen zu verlagern, begrenzt. Auf nordamerikanischen Strecken werden üblicherweise schmalrumpfige Flugzeuge eingesetzt, deren Reichweite für Nonstop-Flüge von westlich von

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Tui-Dreamliner bleibt nach Startabbruch im Gras stecken

Am 18. April 2025 ereignete sich am Melbourne Orlando International Airport im US-Bundesstaat Florida ein Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 der britischen Fluggesellschaft Tui Airways. Der ursprünglich nach Birmingham im Vereinigten Königreich geplante Flug mußte kurz vor dem Abheben abgebrochen werden, nachdem im Cockpit ein technischer Alarm ausgelöst worden war. Beim Versuch, das Flugzeug über einen Rollweg von der Piste zu bringen, geriet das rechte Hauptfahrwerk in das weiche Gras neben der Taxiway-Fläche. Das Großraumflugzeug blieb dort stecken und konnte seine Reise erst zwei Tage später fortsetzen. Die rund 350 Fluggäste wurden unverletzt evakuiert und in Hotels untergebracht. Die Maschine mit der Kennung G-TuiN war als Flug BY601 von Melbourne nach Birmingham geplant. Laut offizieller Darstellung wurde der Start wegen einer Cockpitwarnung abgebrochen. Während des Ausrollens verließ das Flugzeug über Rollweg C die Startbahn, wobei das rechte Fahrwerk in das Erdreich neben dem befestigten Untergrund einsank. Die Lokalbehörden, darunter Bürgermeister Paul Alfrey, bestätigten den Vorfall. Sofort nach dem Stillstand des Flugzeuges reagierte das Bodenpersonal. Die Passagiere wurden zügig über mobile Treppen aus dem Flugzeug gebracht und mit Bussen zum Terminal und später zu Unterkünften transportiert. Der Flughafen Melbourne-Orlando stellte zusätzliche Kräfte für die Bergung bereit, darunter Mechaniker und Fahrzeuge zum Abschleppen des festgefahrenen Jets. Die Fluggesellschaft kooperierte mit Technikern von STS Aviation, um die Maschine auf ihre Lufttüchtigkeit zu überprüfen. Keine Verletzten – Flughafen lobt Einsatzkräfte Laut Aussage von Flughafendirektor Greg Donovan gab es keine Verletzten. Flughafenpersonal, Einsatzkräfte und Führungspersonal hätten bis in die Nacht hinein gearbeitet, um die Situation

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Virtuelle Mannheim City Air nimmt Flugbetrieb mit Fokus auf Kurzreisen auf

Am Flughafen Mannheim hat die neue virtuelle Fluggesellschaft Mannheim City Air ihren Linienbetrieb aufgenommen. Zum Start bietet die Airline Direktverbindungen zu den drei Urlaubszielen Sylt, Usedom und Elba an. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Flugzeiten speziell auf Wochenend- und Kurzurlauber ausgerichtet. Die Flüge werden von der deutschen Fluggesellschaft Private Wings durchgeführt, die als operativer Carrier fungiert. Mannheim City Air positioniert sich als regionaler Premiumanbieter und verspricht kurze Wege am Flughafen, komfortable Flugzeuge und ein kundenfreundliches Servicekonzept. Der Erstflug fand am Samstag, dem 18. April 2025, von Mannheim nach Sylt statt. Für die Durchführung der Flüge setzt Private Wings Flugzeuge des Typs Dornier Do328 ein. Dieses Regionalflugzeug bietet Platz für etwa 30 Passagiere und ist für Kurzstreckenflüge gut geeignet. Die Wahl der ersten drei Destinationen Sylt, Usedom und Elba deutet auf eine Strategie hin, beliebte Urlaubsziele anzubieten, die von Mannheim aus bisher nicht oder nur umständlich erreichbar waren. Sylt und Usedom sind bekannte deutsche Inseln an der Nord- bzw. Ostsee, während Elba eine attraktive italienische Insel in der Toskana darstellt. Die Ausrichtung auf Wochenend- und Kurztrips könnte besonders für Reisende aus der Metropolregion Rhein-Neckar interessant sein. Mannheim City Air tritt die Nachfolge der insolventen Rhein-Neckar Air an, die ihren Flugbetrieb im Jahr 2019 einstellen musste. Die neue virtuelle Airline setzt auf ein anderes Geschäftsmodell und scheint sich auf ausgewählte touristische Ziele mit einem Fokus auf Komfort und Service zu konzentrieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich Mannheim City Air im regionalen Flugverkehr etablieren wird und ob das Streckennetz in Zukunft erweitert

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Rückzug aus dem Norden: Volaris stellt alle US-Verbindungen ab Monterrey ein

Ein Strategiewechsel der mexikanischen Billigfluggesellschaft Volaris kündigt sich an. Nach monatelanger Wiederaufnahme und Aufstockung internationaler Flüge aus Monterrey streicht das Unternehmen sämtliche US-Verbindungen von seinem nordmexikanischen Drehkreuz. Die Entscheidung betrifft acht Strecken in die Vereinigten Staaten, die allesamt bis Juli 2025 eingestellt werden sollen. Damit verändert sich das internationale Netz der Fluggesellschaft grundlegend. Noch Ende 2024 hatte Volaris mit großem Aufwand mehrere neue Verbindungen zwischen Monterrey und verschiedenen US-amerikanischen Städten eröffnet. Darunter befanden sich Routen nach San Antonio, Chicago, Oakland, Los Angeles und Miami – viele davon erst kurz zuvor wieder in Betrieb genommen oder gar neu aufgenommen. Der nun angekündigte Rückzug erscheint vor diesem Hintergrund überraschend. Im Zeitraum von Januar bis Juli 2025 hatte Volaris Flüge von Monterrey nach San Antonio, Chicago, Oakland, Los Angeles, Miami, Houston, Dallas und Denver angeboten. Besonders häufig bedient wurden dabei die Strecken nach Houston (bis zu 14 wöchentliche Flüge) sowie nach Dallas und San Antonio (jeweils bis zu sieben Flüge pro Woche). Bereits im Mai verschwinden diese Routen vollständig aus dem Flugplan. Im Juni verbleiben lediglich die Verbindungen nach Los Angeles (dreimal wöchentlich) und Miami (einmal wöchentlich). Mit dem Juli verschwindet schließlich auch die Strecke nach Los Angeles – Miami bleibt somit der letzte verbliebene US-Flug ab Monterrey. Dieser endet Ende Juli 2025 und markiert damit das vollständige Ende der US-Verbindungen von Volaris ab diesem Standort. Monterrey verliert Anbindung an bedeutende US-Ziele Die betroffenen Ziele sind nicht nur wichtige Drehkreuze im US-amerikanischen Luftverkehr, sondern auch beliebte Destinationen für Geschäfts- und Familienreisende aus Mexiko.

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Jet2 erweitert Angebot ab London Luton für Sommer 2026 deutlich

Die Fluggesellschaft Jet2 kündigte eine signifikante Erweiterung ihres Flugplans für den Sommer 2026 ab dem Flughafen London Luton (LTN) an. Das Angebot umfasst fünf neue Strecken, eine Erhöhung der Flugfrequenzen zu bestehenden Zielen sowie die Stationierung eines dritten Airbus A321neo am Flughafen. Dies führt zu bis zu 50 wöchentlichen Flügen und 620.000 Sitzplätzen, was Reisenden in London und Umgebung mehr Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten bietet. Neu im Flugplan ab Sommer 2026 sind die Ziele Korfu und Kos (jeweils zweimal wöchentlich), Preveza und Skiathos (jeweils einmal wöchentlich und exklusiv im Angebot von Jet2 ab Luton) sowie Menorca (zweimal wöchentlich). Zudem werden die Flugfrequenzen zu beliebten Destinationen wie Antalya, Fuerteventura, Kreta, Mallorca, Rhodos und Zante erhöht. Das erweiterte Streckennetz umfasst weiterhin die Kanarischen Inseln, das spanische Festland, die Türkei, Griechenland, die Balearen, Italien und Portugal, wobei Jet2 exklusive Routen nach Girona und Verona beibehält. Die Kapazitätserhöhung wird durch die Stationierung eines zusätzlichen Flugzeugs ermöglicht. Dieser Schritt von Jet2 reagiert auf die starke Nachfrage, die nur wenige Wochen nach dem erstmaligen Start der Fluggesellschaft in Luton verzeichnet wurde. Die Investition unterstreicht das Engagement von Jet2 für den Standort London Luton und die wachsende regionale Nachfrage. Sie markiert ein starkes zweites Betriebsjahr mit einem erweiterten Serviceangebot und exklusiven Zielen.

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JetBlue reduziert Zahl der Piloten durch Frühpensionierungsprogramm

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue Airways hat im Frühjahr 2025 im Rahmen eines freiwilligen Frühverrentungsprogramms (Voluntary Early Separation Program, kurz VESP) insgesamt 67 Piloten in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Diese Maßnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Piloten-Gewerkschaft Air Line Pilots Association, International (ALPA) und dient dem Ziel, betriebliche Kosten zu senken sowie geplante Umstrukturierungen im Flugbetrieb mit möglichst wenig Zwang umzusetzen. Der Schritt fällt in eine Phase wirtschaftlicher Herausforderungen für das Unternehmen, das im Jahr 2024 einen Nettoverlust in Höhe von 795 Millionen US-Dollar verzeichnen mußte. Das VESP wird als Maßnahme zur Bewältigung dieser Krise betrachtet. Hintergrund und Zielsetzung des Programms Das Frühverrentungsprogramm VESP wurde im Januar 2025 vorgestellt und richtete sich an aktive Piloten von JetBlue, die das 59. Lebensjahr vollendet hatten oder dies vor dem 31. März 2025 tun würden. Im Rahmen des Programms wurde den Piloten eine Vergütung von bis zu 55 Stunden ihres regulären Stundenlohns zugesagt – entweder bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters oder für eine maximale Dauer von 18 Monaten, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt. Die Maßnahme wurde insbesondere vor dem Hintergrund geplanter interner Umbauten eingeführt. JetBlue hatte zuvor angekündigt, aus wirtschaftlichen Gründen 285 Kapitänsstellen abzubauen und die Embraer E190-Flotte vollständig außer Dienst zu stellen. Die Entscheidung zur Frühverrentung war daher auch eine Reaktion auf drohende Herabstufungen von Kapitänen auf den Rang von Ersten Offizieren, verbunden mit Einkommenseinbußen und Versetzungen an andere Standorte. Durch die Teilnahme von 67 Piloten am VESP konnte laut JetBlue-Führung ein erheblicher Teil dieser Herabstufungen vermieden werden. Insgesamt sollen

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Inselschafe kehren zurück auf die Wiener Donauinsel, Copa Cruise startet in neue Saison

Mit frühlingshaften Temperaturen und blühenden Wiesen kehren die beliebten Inselschafe auf die Wiener Donauinsel zurück. Die tierische „Mäh-Brigade“ ersetzt wieder die maschinelle Wiesenmahd im naturnahen Norden der Insel. Gleichzeitig startet pünktlich zum Osterwochenende die „Copa Cruise“ in ihre neue Saison und ermöglicht Besuchern, die Schafe bequem mit dem umweltfreundlichen Inselboot zu erreichen. Stadträtin Ulli Sima betont die Bedeutung der Donauinsel als vielfältiges Naherholungsgebiet für die Wiener Bürger und dankt den mobilen Insel-Teams für ihren Einsatz. Die Inselschafe, die eine treue Anhängerschaft haben, tragen nicht nur zur Landschaftspflege bei, sondern fördern durch ihr schonendes Grasen auch die Vernetzung von Biotopflächen. Sie lassen dabei bestimmte Pflanzen wie Disteln und Flockenblumen stehen, die seltenen Steinbienen als Nahrungsquelle dienen. Eine Schäferin kümmert sich täglich um das Wohlbefinden der Tiere. Die „Copa Cruise“, ein Katamaran mit Elektroantrieb und Solarzellen auf dem Dach, verkehrt ab dem 18. April wieder freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen und verbindet den belebten CopaBeach mit dem naturnahen Norden der Donauinsel. Sie bedient vier Stationen: CopaBeach, Floridsdorfer Brücke, Nordbrücke und Jedleseer Brücke. Ein weiteres Jubiläum feiert das mobile Inselservice, das seit 15 Jahren auf der Donauinsel unterwegs ist und mittlerweile 100.000 Kilometer zurückgelegt hat. Die Teams sorgen für Sauberkeit, unterstützen an Grillplätzen und geben Auskünfte zu den Freizeitangeboten. Gerald Löw, Leiter der Fachabteilung Wiener Gewässer, zeigte sich erfreut über das Jubiläum und den Saisonstart auf der beliebten Freizeitinsel.

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Premierminister von Mauritius: „Diebstahl“ bei Air Mauritius nach Flugzeugverkäufen

Der Premierminister von Mauritius, Navin Ramgoolam, hat schwere Vorwürfe gegen Verantwortliche im Zusammenhang mit Flugzeugverkäufen der nationalen Fluggesellschaft Air Mauritius erhoben. In einer Erklärung vor der Nationalversammlung am 15. April sprach Ramgoolam von „Diebstahl“ von Geldern der Fluggesellschaft. Zwischen 2017 und 2021 erlitt Air Mauritius durch diese Verkäufe Verluste in Höhe von 1,22 Milliarden Mauritischen Rupien, was etwa 27 Millionen US-Dollar entspricht. Ramgoolam versprach eine umfassende Untersuchung der Vorgänge und die strafrechtliche Verfolgung der Schuldigen. Der Premierminister reagierte auf eine Anfrage bezüglich der Verluste aus Flugzeugverkäufen und Kapitalzuführungen an Air Mauritius im Zeitraum von Dezember 2014 bis Dezember 2024. Laut Berichten der mauritischen Tageszeitung L’Express gab Ramgoolam an, dass Air Mauritius in den Jahren 2013 und 2014 noch einen Gewinn von 359,2 Millionen MUR erwirtschaftet hatte, jedoch zwischen 2015 und 2024 kumulierte Verluste von 7,72 Milliarden MUR hinnehmen musste. Diese Verluste seien maßgeblich auf mehrere Flugzeugverkäufe zurückzuführen. Im Detail nannte Ramgoolam den Verkauf eines Airbus A340-300 im Rahmen eines Leaseback-Deals in den Jahren 2017/18, der einen Verlust von 107,8 Millionen MUR verursachte. Während der Insolvenzverwaltung von Air Mauritius in den Jahren 2021/22 wurden zwei Airbus A319-100 und ein Airbus A330-200 mit Verlusten von 338,1 Millionen MUR beziehungsweise 637 Millionen MUR verkauft. Zudem wurden zwei weitere Airbus A340-300 demontiert und als Ersatzteile an ein privates Unternehmen veräußert, was einen Verlust von 137,2 Millionen MUR zur Folge hatte. Weiterhin thematisierte Ramgoolam die Rolle der staatlichen Holdinggesellschaft Airport Holdings Ltd (AHL), über die Air Mauritius indirekt Kapital in Höhe von 12 Milliarden MUR

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Warnung vor gefälschten Webseiten zur britischen Einreisegenehmigung ETA

Seit dem 2. April 2025 benötigen die meisten EU-Staatsbürger für die Einreise in das Vereinigte Königreich eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA). Im Zusammenhang mit der Beantragung dieser Genehmigung warnen Behörden vor betrügerischen Webseiten, die der offiziellen Seite der britischen Regierung täuschend ähnlich sehen. Diese gefälschten Portale versuchen, persönliche Daten abzugreifen und deutlich höhere Gebühren als die offiziellen 16 Britischen Pfund (etwa 18 Euro) von den Konten der Antragsteller abzubuchen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen beispielsweise warnt vor einer Vielzahl von Anbietern, die im Internet Dienstleistungen zur Beantragung der ETA anbieten und in den Suchmaschinenergebnissen oft prominent platziert sind. Für diese vermeintliche Hilfe wird häufig ein Vielfaches des eigentlichen Preises verlangt, wobei die tatsächlichen Kosten für die Antragsteller nicht immer transparent dargestellt werden. Die Polizei hat bereits Anzeigen aufgenommen, in denen Geschädigte von Abbuchungen bis zu 200 Euro für eine einzige Einreisegenehmigung berichten. Die Polizei rät dringend, für die Beantragung der ETA ausschließlich die zwei offiziellen Kanäle zu nutzen. Dies ist zum einen das offizielle Portal der britischen Regierung und zum anderen die offizielle „UK ETA“-App, die in den App Stores von Apple und Google erhältlich ist. Diese beiden Wege gewährleisten, dass die Antragsteller die korrekte Gebühr bezahlen und ihre persönlichen Daten sicher übermitteln. Personen, die den Verdacht haben, auf eine betrügerische Webseite hereingefallen zu sein, sollten sich umgehend bei der Polizei melden und Anzeige erstatten. Dies kann helfen, weitere Betrugsfälle zu verhindern und die Täter zu verfolgen. Die britische Regierung hat ihrerseits Informationen und Warnhinweise bezüglich betrügerischer ETA-Webseiten veröffentlicht, um Reisende zu sensibilisieren.

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