Amely Mizzi

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Amely Mizzi

SAS: Neue Business Class und internationales Bordmenü ab Herbst 2025

Mit der Einführung einer neu gestalteten Business Class auf innereuropäischen Flügen sowie der Präsentation eines überarbeiteten Bordverpflegungskonzepts mit dem Namen „Flavors by SAS“ beschreitet Scandinavian Airlines (SAS) einen deutlichen Schritt in Richtung Premiumsegment. Die Maßnahmen, die ab dem 1. Oktober 2025 wirksam werden, markieren eine Neupositionierung der Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehrsmarkt und sollen sowohl Geschäftsreisende als auch qualitätsbewußte Urlaubsreisende ansprechen. Rückkehr der Business Class auf Europastrecken Zwölf Jahre nach der Abschaffung der traditionellen Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken kehrt SAS zu diesem Serviceangebot zurück. Die Entscheidung ist das Resultat eines veränderten Nachfrageverhaltens: Immer mehr Passagiere sind bereit, für zusätzlichen Komfort, Flexibilität und Service zu bezahlen. In einer Zeit, in der Flugreisen zunehmend standardisiert wirken, möchte SAS durch eine differenzierte Kabinenstruktur neue Maßstäbe setzen. Die neue europäische Business Class wird ab Herbst 2025 auf allen innereuropäischen Strecken eingeführt. Sie beinhaltet eine Sitzplatzkonfiguration mit freiem Mittelsitz, eine physische Abtrennung zum restlichen Kabinenbereich durch Vorhänge sowie ein verbessertes Servicekonzept. Dazu zählen schnelleres Boarding, bevorzugte Gepäckbehandlung, Lounge-Zugang sowie ein exklusives gastronomisches Angebot. Die Sitze bleiben in der Regel identisch mit denen in der Economy Class, doch der zusätzliche Platz und der persönliche Service sollen den Unterschied ausmachen. Die Wiedereinführung dieser Klasse erfolgt nicht zuletzt auch im Kontext der neuen Allianzstruktur: SAS wird im Verlauf des Jahres 2025 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam, wodurch eine verstärkte Angleichung an die Standards von Partnern wie Air France, KLM und Delta Air Lines angestrebt wird. Einführung von „Flavors by SAS“: Mehr als skandinavische Kost Mit dem neuen Bordverpflegungskonzept

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Cathay Pacific erwartet Frachtrückgang auf US-Routen wegen neuer Zölle

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific rechnet mit einer sinkenden Nachfrage nach Luftfracht auf ihren Routen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die bevorstehenden neuen Zölle zwischen Washington und Peking, die ab Mai in Kraft treten sollen. Infolge dieser Entwicklung plant die Fluggesellschaft, ihre Frachtflugzeuge verstärkt auf anderen Strecken einzusetzen. Cathay Pacific erklärte, die anhaltende Zollsituation in Verbindung mit der Aufhebung der sogenannten De-minimis-Regelung ab Mai werde voraussichtlich zu einem Rückgang des Luftfrachtvolumens zwischen dem chinesischen Festland und den USA führen. Diese Regelung hatte bisher die Erhebung von Einfuhrzöllen auf Waren unter einem Wert von 800 US-Dollar ausgeschlossen und wurde insbesondere von chinesischen E-Commerce-Unternehmen wie Shein und Temu intensiv genutzt. Die nun erfolgende Aufhebung dieser Ausnahme bedeutet für diese Unternehmen und deren Logistikpartner erhebliche Veränderungen. Cathay Pacific hatte in den vergangenen Jahren von dem starken Wachstum des E-Commerce-Sektors in China profitiert und ein entsprechend hohes Frachtvolumen auf den transpacifischen Routen verzeichnet. Die Fluggesellschaft äußerte die Befürchtung, daß die veränderten Handelszölle nicht nur die Frachtnachfrage beeinträchtigen, sondern möglicherweise auch Auswirkungen auf die Reisenachfrage haben und zu steigenden Kosten sowie Belastungen der globalen Lieferketten führen könnten. Es wird erwartet, daß andere Fluggesellschaften mit einem bedeutenden Frachtgeschäft zwischen China und den USA ähnliche Anpassungen ihrer Kapazitäten in Erwägung ziehen könnten. Die Reaktion von Cathay Pacific, ihre Frachtkapazitäten auf anderen Strecken zu verstärken, deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, um die erwarteten Einbußen auf den US-Routen zu kompensieren. Welche Strecken dies konkret betrifft, wurde von der Fluggesellschaft bisher nicht detailliert bekanntgegeben.

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Cathay Pacific rüstet gesamte Flotte mit Wlan und Bildschirmen aus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific gab bekannt, ihre gesamte Flotte bis August dieses Jahres mit drahtlosem Internetzugang (Wlan) sowie mit Bildschirmen für das bordeigene Inflight-Entertainment-System auszustatten. Dies bedeutet, daß Passagiere auf allen Strecken der Fluggesellschaft künftig in den Genuss dieser Annehmlichkeiten kommen werden. Die Entscheidung der in Hongkong ansässigen Fluggesellschaft unterstreicht deren Bestreben, das Reiseerlebnis für ihre Kunden weiter zu verbessern. Die durchgängige Verfügbarkeit von Wlan ermöglicht es Reisenden, auch über den Wolken in Verbindung zu bleiben, sei es für private oder geschäftliche Zwecke. Das ausgebaute Inflight-Entertainment-System mit Bildschirmen an jedem Sitzplatz bietet zudem eine größere Auswahl an Filmen, Serien, Musik und Spielen für die Unterhaltung während des Fluges. Cathay Pacific betreibt eine gemischte Flotte aus Flugzeugen der Typen Airbus A321neo, Airbus A330, Airbus A350 und Boeing 777. Die Nachrüstung der gesamten Flotte mit den neuen Technologien stellt eine bedeutende Investition dar. Für Passagiere der First und Business Class sowie für Mitglieder des Vielfliegerprogramms „Cathay Diamond“ soll der Wlan-Zugang auf allen Flügen kostenlos sein. Für Economy-Class-Reisende werden verschiedene kostenpflichtige Wlan-Pakete angeboten. Mit dieser Maßnahme positioniert sich Cathay Pacific als eine der wenigen Fluggesellschaften weltweit, die auf ihrer gesamten Flotte sowohl Wlan als auch moderne Inflight-Entertainment-Systeme anbieten. Dies könnte die Attraktivität der Airline für Geschäfts- und Urlaubsreisende gleichermaßen steigern und neue Standards im Bereich der Premium-Flugreisen setzen.

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Emirates weitet Programm für autistische Reisende aus

Die Fluggesellschaft Emirates baut ihr Engagement für barrierefreies Reisen weiter aus und rollt ihr erfolgreiches „Travel Rehearsal“-Programm für Kinder mit Autismus nun weltweit in 17 Städten aus. Dieses Programm, bei dem Kinder in einer Übung den Ablauf einer Flugreise am Flughafen simulieren, wurde im vergangenen Jahr in Dubai initiiert und soll nun autistischen Passagieren einen stressfreieren Zugang zum Reisen ermöglichen. Emirates hat als weltweit erste Fluggesellschaft die Auszeichnung „Autism Certified Airline™“ erhalten. Im Zuge dessen wurden bereits über 30.000 Mitarbeitende des Unternehmens speziell im Umgang mit Reisenden mit Autismus geschult. Die Schulung umfasst das Verständnis des Autismus-Spektrums, den Abbau von Vorurteilen und die Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse dieser Passagiere. Die Auszeichnung wurde von der International Board of Credentialing and Continuing Education Standards (IBCCES) verliehen, einer führenden Organisation im Bereich Autismus-Schulungen. Das „Travel Rehearsal“-Programm wurde in Dubai in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Zentren für Kinder mit Autismus entwickelt. Es ermöglicht den Kindern, sich in einer realitätsnahen Umgebung mit den verschiedenen Abläufen am Flughafen vertraut zu machen, vom Check-in über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding. Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften und Therapeuten zeigten durchweg positive Auswirkungen auf das Reiseerlebnis der Kinder. Neben den bereits genannten Städten sollen monatlich weitere Standorte in das Programm aufgenommen werden. Die Teilnahme erfolgt derzeit auf Einladung in Kooperation mit entsprechenden Einrichtungen. Um das Bewusstsein für Neurodiversität weiter zu fördern, nutzte Emirates im April auch sein Bordunterhaltungssystem „ice“, um Millionen von Passagieren durch Filme, Podcasts und Dokumentationen das Thema näherzubringen. Zudem arbeitet die Fluggesellschaft eng mit verschiedenen

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Lufthansa Gruppe führt vereinfachte Online-Zahlungsmethode ein

Die Lufthansa Gruppe wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit Visa die neue Online-Zahlungsoption „Click to Pay“ auf ihren Buchungsportalen integrieren. Diese Neuerung betrifft die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines und zielt darauf ab, den Buchungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. „Click to Pay“ ermöglicht es Reisenden, ihre Online-Flugbuchungen künftig lediglich durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse abzuschließen. Die wiederholte Eingabe von Kredit- oder Debitkartendaten entfällt dabei vollständig. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung der gewünschten Zahlungskarte bei Zahlungsnetzwerken wie Visa oder direkt bei der ausgebenden Bank. Nach dieser Erstanmeldung erkennt das System den Nutzer auf den Buchungsplattformen der Lufthansa Gruppe sowie in anderen teilnehmenden Online-Shops anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Auch bei erstmaligen Käufen oder als Gast soll diese Funktion zur Verfügung stehen. Die eigentliche Bezahlung erfolgt durch Auswahl der hinterlegten Karte und Bestätigung des Kaufs, wobei gegebenenfalls eine Freigabe durch die Bank, beispielsweise über eine Banking-App, erforderlich sein kann. Die neue Zahlungsmethode wird unabhängig vom jeweiligen Kartenanbieter allen Kunden der Lufthansa Gruppe offenstehen. Der Airline-Konzern betont, mit dieser Einführung eines der ersten Luftfahrtunternehmen zu sein, das „Click to Pay“ anbieten wird. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Gruppe, unterstreicht das kontinuierliche Bestreben des Unternehmens, die Serviceleistungen für seine Kunden zu verbessern und ihnen einen innovativen Rundumservice während der gesamten Reise zu bieten. Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, hebt die Einfachheit und Sicherheit der neuen Zahlungsmethode hervor, die dem Komfort des kontaktlosen Bezahlens ähnele. Ein wesentlicher Vorteil von „Click

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Flyadeal erweitert Langstreckenflotte: Airbus-A330neo-Bestellung als strategischer Meilenstein

Die Saudia Group, Muttergesellschaft der nationalen Fluglinie Saudi-Arabiens, hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes unternommen. Ihre Low-Cost-Tochtergesellschaft Flyadeal hat zehn neue Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330neo fest bestellt und sich Optionen auf zehn weitere Maschinen gesichert. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge wird für das Jahr 2027 erwartet und soll bis 2029 abgeschlossen sein. Dieser Vertragsabschluß markiert nicht nur den Eintritt von Flyadeal in den Langstreckenmarkt, sondern steht auch sinnbildlich für das wirtschaftliche Expansionsstreben Saudi-Arabiens im Zuge der „Vision 2030“. Ziel dieser staatlichen Initiative ist es, das Königreich zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Handel und Luftfahrt zu machen. Bislang operierte Flyadeal vorwiegend auf Inlands- und Kurzstrecken im Mittleren Osten. Die Einführung der A330neo in ihre Flotte bedeutet eine erhebliche Erweiterung ihrer operativen Reichweite. Mit Platz für über 400 Passagiere in Hochdichte-Bestuhlung und Reichweiten von über 13.000 Kilometern eröffnet das neue Modell der Fluggesellschaft gänzlich neue Möglichkeiten. Laut Angaben der Saudia Group ist die Erweiterung der Flotte mit Großraumflugzeugen Teil eines umfassenden Plans, bis 2030 die Flottenstärke von Flyadeal auf 100 Flugzeuge zu erhöhen. Derzeit besteht ihre Flotte fast ausschließlich aus schmalrumpfigen Flugzeugen der Airbus-A320-Familie. Ausrichtung auf neue Märkte in Asien und Afrika Mit der A330neo plant Flyadeal, vorrangig Langstreckenverbindungen nach Süd- und Südostasien sowie nach Nord- und Zentralafrika aufzunehmen. Die hohe Nachfrage nach Verbindungen in Länder wie Indonesien, Pakistan, Indien, die Philippinen und Ägypten macht diese Routen besonders attraktiv für den saudi-arabischen Markt. Die Entscheidung für die A330neo dürfte daher nicht nur auf technologische Effizienzgründe zurückzuführen sein,

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Embraer steigert Flugzeugauslieferungen im ersten Quartal 2025

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das erste Quartal des Jahres 2025 mit einer deutlichen Steigerung seiner Auslieferungen und einem historischen Höchststand des Auftragsbestandes abgeschlossen. Insgesamt wurden 30 Flugzeuge ausgeliefert – fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig erreichte der gesamte Auftragsbestand einen neuen Rekordwert von 26,4 Milliarden US-Dollar. Mit der Auslieferung von 30 Flugzeugen im ersten Quartal 2025 hat Embraer bereits 13 Prozent seines Jahreszieles von 231 Maschinen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von rund 20 Prozent. Die Auslieferungen setzen sich aus sieben Verkehrsflugzeugen und 23 Geschäftsreiseflugzeugen zusammen. Im Bereich Executive Aviation konnte Embraer somit eine Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der gesamte Auftragsbestand wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent – von 21,1 Milliarden auf 26,4 Milliarden US-Dollar. Dies ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals verbuchen konnte. Die starke Nachfrage, insbesondere im Bereich der Geschäftsreiseflugzeuge, trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Dabei profitierte Embraer von weltweiten Aufträgen und langfristigen Kundenbindungen. Verkehrsflugzeugsparte mit Rückgang beim Auftragsbestand Trotz der allgemeinen positiven Entwicklung fiel der Auftragsbestand im Segment der Verkehrsflugzeuge im ersten Quartal 2025 um 1,1 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 10 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Embraer führte diese Entwicklung auf anhaltende Probleme in der Lieferkette zurück. Zudem konnten zwei Flugzeuge aufgrund kommerzieller Schwierigkeiten nicht wie geplant ausgeliefert werden. Die Muttergesellschaft der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA Holdings) bekundete im ersten Quartal ihr Interesse an 15 E190-E2-Flugzeugen mit Optionen für

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Schweiz bewirbt Reisen mit öffentlichem Verkehr und erweitert Grand Train Tour

Die Schweiz wirbt mit ihrer landschaftlichen Schönheit, der hohen Zuverlässigkeit, dem dichten Streckennetz und einem unkomplizierten Ticketsystem für die Erkundung des Landes mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem präsentiert das Land vier neue Routenvorschläge für die beliebte Grand Train Tour of Switzerland, die sowohl Erstbesucher als auch erfahrene Reisende ansprechen sollen. Die beworbenen Vorteile des öffentlichen Verkehrs umfassen die Panoramablicke, die Pünktlichkeit, die umfassende Erreichbarkeit aller Orte und die Bequemlichkeit eines einzigen Tickets für das gesamte Netz. Diese Aspekte sollen die Attraktivität von Zugreisen in der Schweiz unterstreichen. Die neuen Reisevorschläge für die Grand Train Tour of Switzerland tragen die Namen «Reben und Täler», «Alpen Rivieren», «Ost West» und «Seen und Gipfel». Jede dieser Touren legt einen besonderen Fokus auf bestimmte Regionen oder Themen und bietet eine empfohlene Reisedauer. Sie beinhalten Fahrten mit bekannten Panoramazügen, erschliessen aber auch weniger bekannte Strecken wie die Vigezzina-Centovalli-Bahn, die Locarno in der Schweiz mit Domodossola in Italien verbindet. Die neuen Routen sollen den Reisenden spannende Städte, beeindruckende Ausblicke und authentische Erlebnisse bieten.

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Wizz Air fordert radikalen Kurswechsel in der Luftfahrtbranche

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat sich am 22. März 2025 in einem öffentlichen Auftritt in Budapest mit eindringlichen Worten an Politik und Industrie gewandt. Der Anlass war die Vorstellung ihres Zukunftsplans zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis zum Jahr 2050. Unter dem Titel „Flying Towards Net Zero“ legte das Unternehmen einen ambitionierten Fahrplan vor, der auf fünf tragenden Säulen beruht. Die Airline, die sich selbst als Pionierin im europäischen Luftverkehr bezeichnet, sieht sich dabei nicht nur als Vorreiterin, sondern auch als Mahnerin. Die internationale Luftfahrtindustrie hatte sich im Rahmen der Ziele der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) bereits vor Jahren darauf verständigt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Doch laut Wizz Air sei von diesem Ziel derzeit wenig zu spüren. Im Gegenteil: Die Fortschritte in der Emissionsminderung seien ins Stocken geraten. Schuld daran sei laut Unternehmensangaben insbesondere die schleppende industrielle Entwicklung und Verfügbarkeit von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF), der als Schlüsseltechnologie für eine emissionsärmere Zukunft gelte. „Alle sprechen über SAF als den vielversprechendsten Weg zur Reduktion von Emissionen, aber die Wahrheit ist: Es gibt einfach nicht genug davon. Und was verfügbar ist, ist viel zu teuer“, erklärte Yvonne Moynihan, ESG- und Unternehmensverantwortliche bei Wizz Air. Die Erwartungen der Branche seien von einer zu optimistischen Einschätzung der Produktionskapazitäten ausgegangen. Die fünf Pfeiler des Fahrplans Wizz Air stützt ihren „Net Zero“-Plan auf fünf konkrete Maßnahmen: Beteiligungen und strategische Partnerschaften Um den geplanten Einsatz von SAF zu ermöglichen, hat Wizz Air bereits langfristige Kooperationen geschlossen. Dazu zählt eine Vereinbarung mit dem britischen Unternehmen Firefly Green Fuels, das

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LOT Polish Airlines nimmt neue Flugverbindung nach Malta auf

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 16. April 2025 ihre neue, ganzjährige Flugverbindung von ihrem Drehkreuz Warschau nach Malta aufgenommen. Die Strecke wird viermal wöchentlich bedient und bietet Reisenden flexible Flugzeiten. Diese neue Verbindung soll sowohl Direktreisenden als auch Passagieren aus anderen Regionen mit Umstieg in Warschau die Möglichkeit geben, die maltesische Inselgruppe bequem zu erreichen. Laut Michal Fijol, dem CEO von LOT Polish Airlines, mache das historische Erbe, das klare Wasser und das milde Klima Malta zu einem attraktiven Reiseziel während des gesamten Jahres. Die neuen Flüge sollen es Gästen aus aller Welt ermöglichen, den besonderen Reiz der Insel zu entdecken. Dabei profitieren insbesondere Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von den guten Umsteigeverbindungen über Warschau, wodurch sich die Gesamtreisezeit beispielsweise von Hamburg auf etwa fünfeinhalb Stunden und von Berlin auf knapp fünfdreiviertel Stunden beläuft. Malta bietet eine Vielzahl an Attraktionen, darunter die Hauptstadt Valletta mit ihren historischen Bauten, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die St. John’s Co-Kathedrale, der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens. Auch die Insel Gozo mit ihrer beeindruckenden Küstenlandschaft und der rote Sandstrand Ramla Bay sowie das traditionelle Fischerdorf Marsaxlokk sind beliebte Ausflugsziele. Die neue Flugverbindung von LOT Polish Airlines wird von Alan Borg, dem CEO des Malta International Airport, als eine Stärkung der Konnektivität Maltas begrüsst und eröffnet, so Carlo Micaleff, CEO der Malta Tourism Authority, zusätzliche Optionen für den Tourismus, einschliesslich des Geschäftsreiseverkehrs.

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