
Condor kämpft um Markenschutz für Streifendesign
Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor, bekannt für ihr seit 2022 eingeführtes markantes Streifendesign an ihren Flugzeugen, unternimmt einen erneuten Anlauf, um dieses charakteristische Erscheinungsbild markenrechtlich umfassend zu schützen. Nachdem ein erster Antrag auf weitreichenden Markenschutz Ende 2024 vom Europäischen Patent- und Markenamt abgelehnt wurde, hat die Airline ihr Streifenschema vergangene Woche erneut eingereicht. Dieses Mal jedoch ergänzt um das klassische Condor-Logo, den Kondor im Kreis. Der Ferienflieger zeigt sich entschlossen, sein hohes Wiedererkennungswert-Design nicht nur auf den Rollfeldern der Welt, sondern auch in anderen Produktbereichen zu sichern und sich vor potentiellen Nachahmern zu schützen. Das gestreifte Erkennungszeichen: Ein Gewinn für die Markenidentität Seit dem Jahre 2022 zieren bunte Streifen die Flugzeuge von Condor. Dieses auffällige Design, welches von der Cockpitspitze bis zum Leitwerk reicht, verleiht den Maschinen auf Flughäfen weltweit einen hohen Wiedererkennungswert. Die Ringel sollen bewußt Assoziationen zu Strandhandtüchern und Sonnenschirmen wecken, um die Identität des Ferienfliegers zu unterstreichen und eine Verbindung zu Urlaub und Entspannung herzustellen. Die Neugestaltung des Markenauftritts hat sich für Condor nach Einschätzung vieler Branchenbeobachter gelohnt. Sie sorgte für eine frische Wahrnehmung der Marke und hob Condor visuell von anderen Fluggesellschaften ab. Der Erfolg und die Unverwechselbarkeit dieses Designs führten bei Condor zu dem Wunsch, es über den reinen Flugbereich hinaus rechtlich zu schützen und sich so vor sogenannten „Trittbrettfahrern“ zu bewahren. Das Unternehmen versuchte Ende 2024, Markenschutz für das graphische Prinzip in einem viel breiteren Spektrum von Waren und Dienstleistungen anzumelden. Der erste Versuch scheitert: Mangels „Unterscheidungskraft“ Das Europäische Patent- und Markenamt (EUIPO), die zentrale








