
Qantas muss 1.800 unrechtmäßig gekündigte Arbeiter entschädigen
Im Jahr 2020 sorgte Qantas für Aufsehen, als das Unternehmen inmitten der COVID-19-Pandemie mehr als 1.800 Bodenmitarbeiter an zehn australischen Flughäfen entließ und diese durch externe Auftragnehmer ersetzte. Diese Entscheidung stieß auf heftige Kritik und löste einen langwierigen Rechtsstreit mit der australischen Transportarbeitergewerkschaft (Transport Workers Union, TWU) aus. Nun, fast vier Jahre nach den ersten Entlassungen, wurde eine Einigung erzielt: Qantas wird insgesamt 120 Millionen australische Dollar (rund 76 Millionen US-Dollar) an Entschädigungen zahlen, um die betroffenen ehemaligen Mitarbeiter für die unrechtmäßigen Kündigungen zu entschädigen. Im November 2020 nahm Qantas eine drastische Maßnahme, um ihre Bodenabfertigungsdienste auszulagern, was zu einer Massenentlassung führte. Die Fluggesellschaft entschied, ihre Bodenarbeiter durch externe Auftragnehmer zu ersetzen, was rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Das australische Bundesgericht entschied im Oktober 2024, dass diese Entlassungen rechtswidrig waren. Die Richter argumentierten, dass Qantas gegen das Arbeitsrecht verstoßen hatte, indem das Unternehmen die Mitarbeiter ohne die erforderliche rechtmäßige Kündigung und ohne vorherige Gespräche mit den Gewerkschaften entließ. In einem ersten Urteil wurden den betroffenen Arbeitern Entschädigungen in Höhe von bis zu 100.000 AUD zugesprochen. Diese Zahlungen, die an die mehr als 1.800 entlassenen Bodenarbeiter gehen werden, spiegeln sowohl den wirtschaftlichen Schaden als auch nichtwirtschaftliche Belastungen wider. Laut der Transport Workers Union (TWU) wird der Entschädigungsfonds voraussichtlich einen Gesamtbetrag von über 100 Millionen AUD erreichen, was diese Entschädigung zu einer der größten in der australischen Arbeitsgeschichte macht. Die Entschädigung im Detail: Von 30.000 bis 100.000 AUD Die Höhe der Entschädigung variiert je nach dem individuellen Fall. So wurde einem ehemaligen








