Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Turkish Airlines erweitert Flugangebot nach Zagreb und Ljubljana

Turkish Airlines wird im Sommer 2025 ihre Flugfrequenzen von Istanbul nach Zagreb und Ljubljana ausbauen, während sie die Anzahl der Flüge nach Podgorica reduzieren wird. Ab dem 30. März 2025 plant die Airline eine Erhöhung der Flüge nach Zagreb auf 21 wöchentliche Verbindungen, was drei tägliche Flüge bedeutet. Die Nachfrage zwischen Istanbul und der kroatischen Hauptstadt ist gestiegen, was sich in einer Zunahme der Passagierzahlen um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr und um 32,1 % im Vergleich zu den Vor-Pandemie-Werten von 2019 zeigt. Auch die Flugverbindungen zwischen Istanbul und Ljubljana werden aufgestockt. Ab dem 11. Juni 2025 sind wöchentlich 18 Flüge geplant, gegenüber derzeit 14 Flügen. Diese Entscheidung fällt nach einem Treffen zwischen Turkish-Airlines-CEO Bilal Eski und der slowenischen Infrastrukturministerin Alenka Bratušek, die den Ausbau der Luftverbindungen diskutierten. Turkish Airlines beförderte in der ersten Jahreshälfte 2024 über 93.000 Passagiere auf der Strecke, was einem Anstieg von 15,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Gegensatz dazu wird die Route Istanbul–Podgorica im nächsten Sommer auf 16 Flüge pro Woche reduziert. Nur mittwochs und samstags sind drei tägliche Flüge geplant, an den übrigen Tagen bleiben es zwei. Die neuen Flugpläne sollen mit Beginn der Sommersaison 2025 in Kraft treten.

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Abu Dhabi Flughafen nimmt neue US-Grenzkontrollstation vollständig in Betrieb

Der Flughafen Abu Dhabi hat die vollständige Inbetriebnahme der neuen Preclearance-Anlage für Flüge in die Vereinigten Staaten angekündigt. Passagiere können ab sofort sämtliche Einreise- und Zollformalitäten für die USA bereits vor Abflug in Abu Dhabi erledigen. Das vermeidet längere Wartezeiten bei der Ankunft und beschleunigt die Einreise in die Vereinigten Staaten erheblich. Die Anlage, die in enger Zusammenarbeit mit den US-Behörden errichtet wurde, umfasst biometrische Technologien wie Gesichtserkennung und moderne Sicherheitskontrollen. Nach einer umfassenden Testphase, in der Technik, Ausrüstung und Personal geprüft wurden, ist das System nun vollständig betriebsbereit und soll die Sicherheitsstandards und Effizienz für USA-Reisende steigern.

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Antwerpener Flughafen kündigt Pläne für neue Ausrichtung an

Der Flughafen Antwerpen, der künftig „Antwerp City Airport“ heißen wird, hat Pläne zur nachhaltigen Neuausrichtung bekanntgegeben. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt eine zehn Hektar große Solaranlage, die den Flughafen mit Strom versorgen soll. Diese Initiative soll saubere Energie für neue Formen der Luftmobilität bereitstellen, wie Elektroflugzeuge, Kurzstrecken-Lufttaxis und Drohnen. Bruno De Saegher, seit dem 1. September neuer CEO, betonte das Ziel, den Flughafen durch die Nähe zur Innenstadt und die Nutzung erneuerbarer Energien als Vorreiter für eine moderne und umweltfreundliche Mobilität zu positionieren. Der geplante Markenwechsel soll die Stadtnähe und den Beitrag des Flughafens zur Wirtschaft in der Region Flandern hervorheben.

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CommuteAir: Passagier von Innenverkleidung verletzt

In der Luftfahrt gibt es nur wenige Dinge, die das Vertrauen der Passagiere so stark erschüttern können wie Sicherheitsvorfälle während des Fluges. Ein solcher Vorfall ereignete sich jüngst auf einem Flug von CommuteAir, einer Regionalfluggesellschaft, die Flüge für die United Express-Marke von United Airlines durchführt. Der Vorfall, bei dem sich eine Innenverkleidung des Flugzeugs löste und einen Passagier am Kopf traf, hat sowohl Fragen zur Sicherheit als auch zur Verantwortung der Fluggesellschaft aufgeworfen. Der Flug UA4305 startete am 30. Oktober 2024 um 14:49 Uhr Ortszeit vom Washington Dulles International Airport (IAD) in Richtung Huntsville International Airport (HSV). Nur drei Minuten nach dem Abheben ereignete sich der Vorfall, als eine Kunststoffverkleidung, die an zwei Schnüren befestigt war, sich löste und den Passagier Christian Cooper am Kopf traf. In seinem Beitrag auf X (früher Twitter) zeigte Cooper ein Bild des beschädigten Bereichs und äußerte sein Unverständnis über die Sicherheit der Kabinenausstattung. Die Innenverkleidung verdeckte auch den Notausgang, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Evakuierungssicherheit aufwarf. CommuteAir, die Betreiberin des Flugzeugs, bestätigte den Vorfall in einer Erklärung und entschuldigte sich bei Cooper für die Unannehmlichkeiten. Ein Sprecher der Fluggesellschaft gab an, dass die Flugreise normal verlief und dass die kabinentechnische Ausstattung nach der Landung repariert wurde. CommuteAir betonte, dass man sich direkt mit dem betroffenen Passagier in Verbindung gesetzt habe, um seine Bedenken zu adressieren. Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, dass Fluggesellschaften nicht nur auf die Sicherheit der Flotte achten, sondern auch auf die Qualität der Kabinenausstattung. Die betroffene Maschine war eine

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Croatia Airlines verzeichnet Verluste aufgrund steigender Kosten und Flottenumstellung

Croatia Airlines meldet für die ersten neun Monate 2024 einen Nettoverlust von neun Millionen Euro, während die Einnahmen mit 206,1 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren. Ein Hauptgrund für die Verluste sind die hohen Kosten im Zuge der Umstellung auf Airbus A220-Flugzeuge, kombiniert mit Inflationsdruck und gestiegenen Betriebskosten. Die Gesamtausgaben erhöhten sich um 9 % auf 215,1 Millionen Euro. Besonders die Wartungskosten stiegen auf 33,9 Millionen Euro, vor allem durch die parallele Nutzung zweier Flugzeugtypen. Die Airline nahm zudem zusätzliche Leasingverträge in Anspruch, um die Flottenverfügbarkeit zu sichern, was die Kosten weiter in die Höhe trieb. Trotz der finanziellen Einbußen stiegen die Passagierzahlen um 5,5 % auf rund 1,42 Millionen Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr. Croatia Airlines erwartet, dass die laufende Flottenerneuerung mittelfristig zu einer Senkung der Betriebskosten führen und die Rentabilität verbessern wird, sobald die A220-Flugzeuge vollständig einsatzbereit sind.

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Air India erstmals mit A350 auf Transatlantikflügen

Air India hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit dem Airbus A350-900 führt die Airline nun erstmals direkte Transatlantikflüge von Delhi nach New York City durch. Der Jungfernflug landete am 1. November 2024 auf dem John F. Kennedy International Airport (JFK) und markiert den Beginn einer neuen Ära für Air India im internationalen Luftverkehr. Diese Entwicklung unterstreicht den ehrgeizigen Expansionskurs der Airline, die sich modernisiert, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können. Der Airbus A350-900, der für den Flug nach New York genutzt wurde, ist einer der sechs A350, die Air India seit Anfang 2024 erhalten hat. Ursprünglich für die russische Aeroflot vorgesehen, wurden diese Flugzeuge wegen internationaler Sanktionen an Air India umgeleitet. Die ersten Maschinen, die in Betrieb genommen wurden, verfügen daher über eine Innenausstattung, die nur leicht modifiziert ist, um der Marke Air India gerecht zu werden. Die A350-Flotte der Airline ist in drei Klassen konfiguriert: Business Class mit 28 privaten Suiten, Premium Economy mit 24 Sitzen und Economy mit 264 Sitzen, was den Komfort für die Passagiere steigern soll. Auch eine moderne Inflight-Entertainment-Technologie von Panasonic ist installiert, die über 2.200 Stunden Unterhaltung bietet. Ein weiteres Novum für die Fluggesellschaft ist die Einführung der Premium Economy, die erstmals auf den A350-Flügen verfügbar ist. Mit einem 2-4-2-Sitzlayout bietet die Premium Economy nicht nur erweiterte Beinfreiheit, sondern auch eine abgeschlossene Kabine für mehr Komfort und Ruhe. Die Business Class wartet zudem mit einem 1-2-1-Sitzkonzept auf, das den Passagieren direkten Zugang zum Gang und mehr Privatsphäre durch verschiebbare Türen bietet. Diese Kabinenverbesserungen

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Dallas Love Field eröffnet sanierte Piste

Nach dreimonatigen umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde am Flughafen Dallas Love Field (DAL) ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Start- und Landebahn 13L/31R wurde teilweise wieder geöffnet. Diese Maßnahme stellt nicht nur eine Rückkehr zum regulären Flugbetrieb dar, sondern ist auch Teil einer umfassenden Initiative zur Verbesserung der Sicherheit und Betriebseffizienz des Flughafens. In der Vergangenheit hatte der Flughafen mit der Notwendigkeit zu kämpfen, seine Infrastruktur zu modernisieren und sicherzustellen, dass die Anforderungen der Luftfahrtbehörden erfüllt werden. Renovierungsarbeiten und Sicherheitsverbesserungen Die Schließung der Start- und Landebahn 13L/31R im August war notwendig, um entscheidende Sicherheitsverbesserungen vorzunehmen. Diese umfassten eine neue Planierung sowie die Installation eines modernen Entwässerungssystems entlang der Rollbahn A, die für den Betrieb von entscheidender Bedeutung ist. Die Verbesserungen sind ein direktes Ergebnis von Berichten des Flughafenbetriebs und der Federal Aviation Administration (FAA), die eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsstandards des Flughafens forderten. Die Start- und Landebahn wurde am Montag wieder für den eingeschränkten Betrieb freigegeben, was bedeutet, dass nun auch kleinere Flugzeuge mit einer Spannweite von weniger als 79 Fuß die verbesserte Piste nutzen können. Größere Verkehrsflugzeuge sind während dieser Übergangszeit weiterhin auf der Piste 13R/31L gelandet und gestartet. Am Mittwochabend, nach einer gründlichen Inspektion durch die FAA, erhielt die Start- und Landebahn schließlich die Genehmigung für den uneingeschränkten Flugbetrieb, was als großes Zeichen der Fortschritte in der Flughafeninfrastruktur gilt. Langfristige Verbesserungen und Herausforderungen Die Renovierung der Start- und Landebahn 13L/31R ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Behebung von Mängeln im Sicherheitsbereich der Start- und Landebahn (RSA) und zur Verbesserung der Infrastruktur

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Erhebliche Gebührenerhöhung am Flughafen Amsterdam-Schiphol belastet Airlines

Der Flughafen Schiphol in Amsterdam plant, die Nutzungsgebühren für Fluggesellschaften bis 2027 um insgesamt 37 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme soll die pandemiebedingten Verluste der Betreiberin Schiphol Group sowie Inflations- und Zinssteigerungen der letzten Jahre ausgleichen. Die Erhöhung der Gebühren beginnt 2025 mit 41 Prozent, gefolgt von 5 Prozent im Jahr 2026 und einer weiteren Anpassung von -7,5 Prozent im Jahr 2027. Die Airlines sollen 2027 pro abreisenden Passagier etwa 15 Euro mehr zahlen als 2024. Laut Schiphol Group sind diese erhöhten Einnahmen für Investitionen in die Infrastruktur und Servicequalität vorgesehen, darunter eine geplante Summe von sechs Milliarden Euro. Die Betreiberin kündigte zudem neue Regelungen an, die leisere und emissionsärmere Flugzeuge fördern sollen, indem ältere Modelle stärker belastet werden und besonders laute Flugzeugtypen ab 2025 vollständig verbannt sind. Auch für Nachtflüge sind künftig höhere Gebühren fällig. Die niederländische Fluggesellschaft KLM kritisiert die Erhöhung scharf und bezeichnet sie als „unvernünftig und unklug“. Die Airline betont, dass die zusätzliche finanzielle Belastung die Rolle Amsterdams als Drehkreuz und die internationale Anbindung der Niederlande gefährden könnte. Schiphol Group verweist indes auf eine freiwillige Zahlung von 100 Millionen Euro, die den Anstieg der Gebühren abfedern soll.

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Allegiant Air: Hurrikans wirbeln Finanzen durcheinander

Allegiant Air, die US-amerikanische Low-Cost-Fluggesellschaft, sieht sich nach den verheerenden Auswirkungen des Hurrikans Helene auf das Charlotte Harbor Sunseeker Resort mit erheblichen finanziellen Herausforderungen konfrontiert. In einer jüngsten Mitteilung an die Investoren musste CEO Gregory Anderson bekanntgeben, dass die Fluggesellschaft im dritten Quartal 2024 einen Verlust von 36 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 562 Millionen Dollar verzeichnete. Diese Zahlen blieben hinter den Erwartungen der Wall Street zurück und werfen Fragen über die zukünftige Strategie des Unternehmens auf. Die Auswirkungen des Hurrikans Helene, der den Resort-Betrieb mit einem geschätzten Schaden von rund 2 Millionen Dollar belastete, kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Allegiant Air. Das dritte Quartal gilt traditionell als das saisonal schwächste für die Airline, und die aktuelle Auslastung des Sunseeker Resorts lag bei alarmierenden 31 %. Anderson räumte in seiner Erklärung ein, dass die Hurrikane Helene und Milton den Betrieb erheblich beeinträchtigt haben, was den Verlust von 2,05 Dollar pro Aktie zur Folge hatte. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte die Fluggesellschaft eine positive operative Marge erzielen, was auf die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens hinweist. Strategische Überlegungen und Zukunftsausblick Die finanziellen Schwierigkeiten des Resorts sind nicht neu. Sunseeker, das 2017 eröffnet wurde, hat von Anfang an mit Bauverzögerungen und finanziellen Verlusten aufgrund von COVID-19 sowie Inflation zu kämpfen. Vor dem Hurrikan Helene musste Allegiant bereits im ersten Quartal 2024 einen Verlust von nahezu 1 Million Dollar hinnehmen, teils aufgrund eines Betriebsverlusts von 8,8 Millionen Dollar im Sunseeker Resort. Diese anhaltenden Probleme haben Analysten dazu veranlasst, über den möglichen Verkauf des Resorts

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Ryanair kritisiert geplante Steuererhöhungen in UK und Frankreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Erhöhungen der Luftverkehrssteuern in Großbritannien und Frankreich heftig kritisiert. Im Vereinigten Königreich soll die Air Passenger Duty (APD) für Kurzstreckenflüge ab 2025 um zwei Pfund steigen. Ryanair-Chef Michael O’Leary befürchtet, dass dies die Attraktivität des Landes für Touristen und Fluggesellschaften beeinträchtigen könnte, insbesondere an kleineren Flughäfen, und kritisiert, dass die Steuererhöhung der Wachstumsstrategie der Regierung widerspreche. Der Billigfluganbieter erwägt, seine Kapazitäten in Großbritannien um bis zu zehn Prozent zu reduzieren. In Frankreich plant die Regierung eine Erhöhung der „taxe de solidarité“ um 260 Prozent. Laut Ryanair-Vorstand Eddie Wilson könnte dies das Wachstum des Luftverkehrs weiter schwächen und Fluggesellschaften zur Abwanderung in andere Länder bewegen, die Steuersenkungen oder -abschaffungen anbieten. Ryanair fordert die Regierungen beider Länder auf, die Steuererhöhungen rückgängig zu machen, um Tourismus und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

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