
Tui-Dreamliner bleibt nach Startabbruch im Gras stecken
Am 18. April 2025 ereignete sich am Melbourne Orlando International Airport im US-Bundesstaat Florida ein Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 der britischen Fluggesellschaft Tui Airways. Der ursprünglich nach Birmingham im Vereinigten Königreich geplante Flug mußte kurz vor dem Abheben abgebrochen werden, nachdem im Cockpit ein technischer Alarm ausgelöst worden war. Beim Versuch, das Flugzeug über einen Rollweg von der Piste zu bringen, geriet das rechte Hauptfahrwerk in das weiche Gras neben der Taxiway-Fläche. Das Großraumflugzeug blieb dort stecken und konnte seine Reise erst zwei Tage später fortsetzen. Die rund 350 Fluggäste wurden unverletzt evakuiert und in Hotels untergebracht. Die Maschine mit der Kennung G-TuiN war als Flug BY601 von Melbourne nach Birmingham geplant. Laut offizieller Darstellung wurde der Start wegen einer Cockpitwarnung abgebrochen. Während des Ausrollens verließ das Flugzeug über Rollweg C die Startbahn, wobei das rechte Fahrwerk in das Erdreich neben dem befestigten Untergrund einsank. Die Lokalbehörden, darunter Bürgermeister Paul Alfrey, bestätigten den Vorfall. Sofort nach dem Stillstand des Flugzeuges reagierte das Bodenpersonal. Die Passagiere wurden zügig über mobile Treppen aus dem Flugzeug gebracht und mit Bussen zum Terminal und später zu Unterkünften transportiert. Der Flughafen Melbourne-Orlando stellte zusätzliche Kräfte für die Bergung bereit, darunter Mechaniker und Fahrzeuge zum Abschleppen des festgefahrenen Jets. Die Fluggesellschaft kooperierte mit Technikern von STS Aviation, um die Maschine auf ihre Lufttüchtigkeit zu überprüfen. Keine Verletzten – Flughafen lobt Einsatzkräfte Laut Aussage von Flughafendirektor Greg Donovan gab es keine Verletzten. Flughafenpersonal, Einsatzkräfte und Führungspersonal hätten bis in die Nacht hinein gearbeitet, um die Situation








