Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Riyadh Air plant weitere Großraumflugzeug-Bestellungen für 2025

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air bestätigte auf dem Future Investment Initiative-Forum in Riad ihre Pläne, im Jahr 2025 zusätzliche Großraumflugzeuge zu ordern. Laut Finanzvorstand Adam Boukadida wird das Unternehmen eine Angebotsanfrage für Ultra-Großraumflugzeuge mit über 300 Sitzplätzen einholen und dabei sowohl Boeing als auch Airbus in Betracht ziehen. Diese Ankündigung folgt auf eine Bestellung von 60 Airbus A321neo zu Beginn der Woche, mit denen die Airline ihre Flotte für Kurz- und Mittelstrecken ausstatten möchte. Bereits 2023 hatte Riyadh Air 39 Boeing 787-9 mit Optionen auf weitere 33 bestellt, um das geplante Streckennetz bis 2030 auf 100 Destinationen und bis 2035 auf über 120 auszubauen. Der geplante Flottenzuwachs wird durch eine einjährige, revolvierende Kreditlinie von 3 Milliarden Saudi-Riyal (ca. 788,9 Millionen USD) abgesichert, die während des Forums unterzeichnet wurde. Die Finanzierung, unterstützt von mehreren saudi-arabischen und internationalen Banken, dient zur Abdeckung von Flugzeuganschaffungen und Betriebskosten vor Betriebsstart im Sommer 2025.

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China Eastern Airlines erhält ersten Airbus A321neo

China Eastern Airlines hat Ende Oktober 2024 in Hamburg-Finkenwerder ihren ersten Airbus A321-200NX übernommen und plant, diesen zusammen mit weiteren bestellten Maschinen zur Erneuerung ihrer Airbus-Flotte einzusetzen. Das neue Flugzeug (Kennung B-32HX) wurde nach Auslieferung über Astana nach Shanghai geflogen und soll bald in den kommerziellen Betrieb integriert werden. Insgesamt hat die Fluggesellschaft 68 Einheiten des A321-200NX bestellt, die bis 2027 ausgeliefert werden sollen. Diese Bestellung ist Teil einer größeren Order aus 2022, bei der mehrere chinesische Airlines insgesamt 292 Flugzeuge der A320neo-Familie geordert hatten. Das neue Modell ersetzt sukzessive die ältere A321ceo-Flotte von China Eastern und ist mit zwei Klassen ausgestattet, darunter 12 Business- und 186 Economy-Sitze. China Eastern plant den Einsatz der A321-200NX vorwiegend auf rentablen Inlandsstrecken, erwägt jedoch auch Erweiterungen auf internationale Routen nach Japan, Südkorea und Südostasien. Derzeit betreibt China Eastern bereits zahlreiche Airbus- und Boeing-Maschinen sowie COMAC C919-Flugzeuge und ARJ21-700-Regionaljets von OTT Airlines, einer Tochtergesellschaft.

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Ryanair steigert Passagierzahlen im Oktober 2024

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Oktober 2024 rund 18,3 Millionen Passagiere befördert und damit das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent gesteigert. Der „Load Factor“, also die Auslastung der Flüge, blieb mit 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ryanair hat zuletzt seine Marktpräsenz durch die Eröffnung neuer Routen und die Wiederaufnahme von Flügen in stark nachgefragte Regionen ausgebaut. Trotz allgemeiner Herausforderungen in der Luftfahrtbranche konnte das Unternehmen von einer weiterhin stabilen Nachfrage nach preisgünstigen Flugangeboten profitieren. Die Flottenmodernisierung mit effizienten Flugzeugtypen wie dem Boeing 737 MAX-200 unterstützt die Strategie des Unternehmens, Kosten zu senken und die Kapazität zu steigern. Analysten führen das Wachstum auf die hohe Nachfrage in Europa sowie auf die starke Sommersaison 2024 zurück, in der Ryanair erfolgreich seine Kapazitäten aufgestockt und mehrere neue Verbindungen in Europa eingeführt hat.

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Saudi-Arabien verweigert Überflug: AUA-Mauritius-Flug kehrt nach Wien zurück

Am vergangenen Samstag erlebte ein Flugzeug der Austrian Airlines (AUA), das von Wien nach Mauritius unterwegs war, eine unerwartete Wendung, die die Passagiere und die Airline selbst vor Herausforderungen stellte. Nach dem Start um 18:46 Uhr UTC (19:46 Uhr Lokalzeit in Österreich) und einer viereinhalbstündigen Reise wurde der Flug OS17 über dem Roten Meer gezwungen, umzukehren. Der Grund? Eine nicht gewährte Überfluggenehmigung. Laut Angaben der Austrian Airlines hatte das Flugzeug, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung OE-LPF, eine allgemeine Genehmigung für den Flug. Dennoch wurde der Überflug über Saudi-Arabien verweigert, was zu der Entscheidung führte, umzukehren. Um 04:31 Uhr UTC landete die Maschine schließlich wieder sicher in Wien, wo die Passagiere entsprechend umgebucht wurden. Die Airline bedauerte die entstandenen Unannehmlichkeiten und betonte, dass der nachfolgende Flug nach Mauritius planmäßig stattfinden würde. Dieser Vorfall wirft Fragen auf: Warum wurde die Überfluggenehmigung verweigert, obwohl eine allgemeine Genehmigung vorlag? Die AUA ließ offen, wer die Genehmigung erteilt hatte und weshalb der Überflug nicht genehmigt wurde. In der Luftfahrt ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Genehmigungen und die damit verbundenen diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern als komplex herausstellen. Kontext der Überfluggenehmigung Die Erteilung von Überfluggenehmigungen ist ein entscheidender Bestandteil der internationalen Luftfahrt und oft eng mit politischen Beziehungen zwischen den Staaten verbunden. Fluggesellschaften müssen sicherstellen, dass sie alle erforderlichen Genehmigungen rechtzeitig einholen, um mögliche Verspätungen oder Probleme während des Fluges zu vermeiden. Der Vorfall hat Erinnerungen an ähnliche Probleme wachgerufen, die in der Vergangenheit bei internationalen Flügen aufgetreten sind, etwa wenn Flugzeuge gezwungen waren,

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Boeings Krise trifft Ryanair: Weniger Passagiere und Unsicherheiten

Die andauernden Probleme beim Flugzeughersteller Boeing werfen ihren Schatten auf Ryanair, Europas größten Billigflieger. Aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit verspäteten Auslieferungen von bestellten Flugzeugen muss Ryanair seine Erwartungen für das Passagierwachstum im kommenden Geschäftsjahr 2025/2026 herabsetzen. Dies führt nicht nur zu einer Anpassung der Unternehmensstrategie, sondern hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Aktienkurse und die Marktposition der Fluggesellschaft. Am Montag bestätigte Ryanair seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr, doch die Aussicht auf geringeres Passagierwachstum sorgte an den Märkten für Unruhe. Die Fluggesellschaft rechnet damit, in den zwölf Monaten bis Ende März 2026 nur rund 210 Millionen Passagiere zu befördern – fünf Millionen weniger als ursprünglich erwartet. Analysten werten dies als negative Entwicklung, die das Vertrauen in Ryanair schwächen könnte. Bereits seit Jahresbeginn hat die Ryanair-Aktie um etwa sieben Prozent an Wert verloren, während die Konkurrenz von EasyJet im gleichen Zeitraum um zwei Prozent zulegte. Dies verdeutlicht den wachsenden Druck, dem Ryanair durch die Probleme bei Boeing und im Wettbewerb ausgesetzt ist. Auslieferungsverzögerungen und Personalmanagement Die Probleme bei Boeing haben direkte Auswirkungen auf die Ryanair-Flotte. Aktuell verzögern sich die Auslieferungen von neun neuen Boeing 737 um drei Monate, was für Ryanair zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Goodbody-Analyst Dudley Shanley interpretiert die Prognosesenkung als strategischen Schritt des Unternehmens, um eine Überbesetzung im kommenden Sommer zu vermeiden. Diese Herangehensweise könnte langfristig positive Auswirkungen auf die Kosteneffizienz haben, birgt jedoch auch Risiken in Bezug auf die Kundenzufriedenheit und das Wachstum. Die Lage bei den Flugpreisen Neben den Schwierigkeiten bei der Flottenaufstockung zeigt sich

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Rückkehr des „My Emirates Pass“

Emirates hat den „My Emirates Pass“ wieder eingeführt und bietet Reisenden bis zum 31. März 2025 zahlreiche Rabatte und Vorteile in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Passagiere, die mit Emirates nach oder über Dubai reisen, können ihre Bordkarte vorzeigen, um exklusive Angebote in Restaurants, bei Freizeitaktivitäten, in Luxusgeschäften sowie bei Spa-Behandlungen zu nutzen. Neu in diesem Jahr ist der kostenlose Zugang zum Vision Pavilion und zum Expo Museum in der Expo City Dubai. Der Pass wird auch vom 30. Dubai Shopping Festival begleitet, das vom 6. Dezember 2024 bis zum 12. Januar 2025 läuft und eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen sowie einmalige Einkaufserlebnisse in der Stadt verspricht. Emirates bietet über sein Vielfliegerprogramm Skywards weitere Vorteile, darunter die Möglichkeit, bei zahlreichen Partnern Meilen zu sammeln. Über die Skywards Everyday App können Nutzer bei über 300 Partnern in den VAE in Bereichen wie Gastronomie, Unterhaltung und Einzelhandel zusätzlich Meilen sammeln.

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Großübung am Flughafen Nürnberg simuliert Passagierbetreuung und Rettungseinsatz

Am Samstag, dem 9. November 2024, findet am Flughafen Nürnberg eine groß angelegte EASA/ICAO-Teilübung statt. Dabei trainieren die Flughafenfeuerwehr sowie zahlreiche Hilfsorganisationen und Einsatzkräfte den Ernstfall, bei dem die Betreuung und Versorgung von unverletzten Passagieren im Vordergrund steht. Die Übung ist Teil des jährlichen Sicherheitsprogramms und erfolgt unter realitätsnahen Bedingungen ohne Feuersimulation oder geschminkte Verletztendarsteller. Beteiligt sind neben der Flughafenfeuerwehr unter anderem die Feuerwehr Nürnberg, die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen sowie weitere regionale Hilfsorganisationen. Die Rettungskräfte treffen mit Blaulicht und Martinshorn am Flughafen ein, jedoch ohne Einsätze auf dem Vorfeld.Die Übung erfüllt die Anforderungen an internationale Sicherheitsstandards und dient der Erhöhung der Einsatzsicherheit.

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Lufthansa verlegt sechsAirbus A350-900 nach Frankfurt

Lufthansa verlagert zum Sommerflugplan 2025 sechs ihrer Airbus A350-900 von München nach Frankfurt, wie „FrankfurtFlyer“ berichtet. Dieser Schritt ist auf die stockenden Lieferungen neuer Boeing 787-9 und 777-X zurückzuführen. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr fehlen dem Konzern derzeit 41 Maschinen, die eigentlich für den Einsatz in Frankfurt vorgesehen waren. Zwar waren für 2024 zunächst 15 Boeing 787-9 geplant, doch bislang ist keine der bestellten Maschinen eingetroffen. Auch die erste Boeing 777-9 wird nun frühestens 2026 erwartet. Zusätzlich belasten Personalengpässe und wachstumsbedingte Einschränkungen das Lufthansa-Drehkreuz in München. Diese haben bereits zu einer Abflachung der Wachstumspläne für München geführt. Lufthansa verlagerte zudem die letzten zwei Airbus A340-600 von München nach Frankfurt und plant, die zehn Maschinen umfassende Teilflotte 2025 endgültig außer Dienst zu stellen. Aufgrund der Boeing-Lieferverzögerungen müssen die Passagiere in Frankfurt zudem weiter auf die neuen Allegris-Kabinen warten, die in den Boeing-Maschinen vorgesehen sind.

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Air France stoppt Flüge über dem Roten Meer nach Raketenbeobachtung

Air France hat die Flugroute über das Rote Meer vorübergehend ausgesetzt, nachdem die Crew eines Fluges nach Madagaskar eine mutmaßliche Rakete in Sichtweite bemerkte. Der Zwischenfall ereignete sich entlang der sudanesischen Küste, woraufhin die Boeing 777-200ER mit ihrer Besatzung zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle zurückkehrte. Die Airline reagierte schnell und zog zwei weitere Maschinen auf dem Weg in den Nahen Osten zurück. Infolge dieser Vorfälle werden alle Flüge über das Rote Meer umgeleitet, wie ein Sprecher von Air France bestätigte. Am Montag wich der Flug AF934 daher auf eine Route über Saudi-Arabien und Oman aus, bevor er sicher in Madagaskar landete. Die Entscheidung fiel in Abstimmung mit den jüngsten Sicherheitshinweisen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die vor Überflügen im sudanesischen Luftraum generell abrät. Hintergrund sind die anhaltenden militärischen Spannungen in der Region, die insbesondere durch Raketenangriffe und Drohnenangriffe verschärft wurden. Anfang Oktober hatten Huthi-Rebellen aus dem Jemen zunehmend Drohnen- und Raketenangriffe im Roten Meer gestartet, was die Sicherheit von Luft- und Schifffahrtsrouten gefährdet. Laut der EASA besteht aufgrund der militärischen Aktivitäten und der verstärkten Nutzung von Luftverteidigungsressourcen im Sudan ein hohes Risiko für den zivilen Luftverkehr. Erst kürzlich wurde eine zivile IL-76 im Sudan abgeschossen, mutmaßlich durch Rebellen. Bereits im vergangenen Monat sah sich Air France gezwungen, einen Flug aus dem Iran aufgrund einer Sichtung von Raketen im Kontext der anhaltenden Konflikte in Israel und Gaza umzuleiten.

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Bundesheer: Eurofighter-Piloten trainieren Überschallflüge

Vom 4. bis 15. November 2024 führen die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres in Österreich intensive Trainingsflüge im Überschallbereich durch. An jedem Trainingstag sind zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr jeweils zwei Überschallflüge geplant. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Wichtigkeit dieser Übungen für die Sicherheit des Landes, insbesondere angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und des Ukraine-Kriegs. Das Training ist für die Luftraumüberwachung und die Einsatzbereitschaft der Luftstreitkräfte unerlässlich. Die Übungen erfolgen unter realistischen Bedingungen, um die Belastungen und Herausforderungen im Überschallbereich zu simulieren. Um den Geräuschpegel zu minimieren, werden die Flüge in großen Höhen und außerhalb von Ballungsräumen durchgeführt. Zusätzlich wurden Maßnahmen implementiert, um die Schallausbreitung zu reduzieren, wie etwa die kurze Dauer der Beschleunigungsphasen und die Dokumentation der Schallverteilung. Die Überschallgeschwindigkeit, die etwa bei 1.200 km/h beginnt, kann in Form von Stoßwellen als Überschallknall am Boden wahrgenommen werden. Der Lärm ist dabei von verschiedenen Faktoren wie Flughöhe und Wetter abhängig.

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