Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa und Art Basel arbeiten zusammen

Die Art Basel Miami Beach, eine der weltweit bedeutendsten Messen für zeitgenössische Kunst, findet vom 6. bis 8. Dezember 2024 statt und wird durch eine Kooperation mit Lufthansa um ein innovatives Reiseerlebnis erweitert. Im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft gestaltet Lufthansa in Zusammenarbeit mit dem Künstler Stefan Marx exklusive Elemente wie eine speziell designte Lounge und limitierte Reiseartikel, die den Bezug zur Kunst und zum Fliegen betonen. Marx ist bekannt für seinen minimalistischen Stil, der sich von Flughäfen und Flugreisen inspirieren lässt. Ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit ist ein Flug am 6. Dezember von München nach Miami, bei dem erstmals das neue „Allegris“-Sitzkonzept vorgestellt wird. Dieses Konzept kombiniert Luxus mit Komfort und spiegelt das künstlerische Engagement der Airline wider. Die Art Basel Miami Beach selbst bringt in ihrer diesjährigen Ausgabe 283 führende Galerien aus 38 Ländern zusammen. Neu in diesem Jahr ist die Teilnahme von 34 Galerien, die erstmals ihre Werke präsentieren, sowie ein erweitertes Rahmenprogramm mit Diskussionen und großformatigen Installationen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Dialog und Innovation in der Kunstwelt. Mit der Zusammenarbeit zielt Lufthansa darauf ab, Kunstliebhabern ein ganzheitliches Erlebnis zu bieten, das den Brückenschlag zwischen Kunst, Reisen und Kultur schafft.

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Weintourismuskongress im Weinviertel beleuchtet Potenziale für Weinwirtschaft

Am 19. November 2024 fand in Röschitz der 3. Weinviertler Weintourismuskongress statt, organisiert von der Weinviertel Tourismus GmbH. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bedeutung des Weintourismus für die regionale Weinwirtschaft. Rund 100 Teilnehmer aus den Bereichen Tourismus und Weinwirtschaft diskutierten Synergien und Herausforderungen des Weintourismus. Der Kongress wurde von Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, eröffnet, der betonte, dass Weintouristen mit höherem Einkommen und gesteigerten Ausgaben eine bedeutende Zielgruppe für die wirtschaftliche Entwicklung der Region darstellten. Prof. Marcus Wieschhoff, Studiengangsleiter „Internationales Weinmarketing“ an der Hochschule Burgenland, erläuterte in seiner Keynote die Ergebnisse einer Umfrage zu den Herausforderungen im Weintourismus. Weitere Themen des Kongresses waren weintouristische Angebote und die Chance, durch persönliche Kundenbeziehungen im Weintourismus den Erfolg der Weinwirtschaft zu fördern. Als Best Practice-Beispiel präsentierte Monika Neustifter ihr Weingut in Poysdorf, das ein breites weintouristisches Angebot umfasst.

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Ryanair kürzt Angebot in Deutschland aufgrund hoher Luftverkehrskosten

Ryanair hat in einer aktuellen Mitteilung die anhaltenden Probleme des deutschen Flugmarkts im Vergleich zu anderen EU-Staaten dargelegt. Der deutsche Luftverkehr befindet sich demnach weiterhin auf nur 88 % des Vor-Covid-Niveaus, was vor allem auf hohe Steuern, Gebühren und Flughafenkosten zurückgeführt wird. Besonders betroffen seien die großen Flughäfen wie Berlin, München und Frankfurt, die im Oktober 2024 mit einem deutlichen Rückgang von 17 bis 26 % im Vergleich zu den Vor-Covid-Zahlen aufwarten mussten. Als Folge dieser wirtschaftlichen Belastungen kündigte Ryanair an, ihre Kapazitäten in Deutschland für den Sommer 2025 um 12 % zu reduzieren, was rund 1,8 Millionen Sitze und 22 Strecken betrifft. Zudem werden die Standorte in Dortmund, Dresden und Leipzig komplett geschlossen, während der Verkehr in Hamburg um 60 % sinken soll. Das Unternehmen fordert die deutsche Regierung auf, die hohen Zugangskosten zu senken, um den Luftverkehrsmarkt wieder auf das Vorkrisenniveau zu bringen. Im Gegensatz zu Deutschland verzeichnen viele andere EU-Länder wie Irland, Italien und Polen ein starkes Wachstum im Flugverkehr. Diese Staaten hätten ihre Steuern und Gebühren gesenkt, was zu einer schnelleren Erholung und einem Anstieg des Tourismus beigetragen habe. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, betont, dass nur eine Senkung der hohen Steuern und Flughafengebühren Deutschland helfen könne, die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr zurückzugewinnen.

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eDreams ODIGEO verzeichnet starkes Wachstum dank Abonnement-Modell

Das europäische Reiseunternehmen eDreams ODIGEO meldet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024/25 signifikante Erfolge. Die Zahl der Prime-Abonnenten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 % auf 6,5 Millionen, das Cash-EBITDA erreichte 81,1 Millionen Euro. Das Unternehmen plant, bis März 2025 mindestens 7,25 Millionen Abonnenten und ein EBITDA von 180 Millionen Euro zu erreichen. CEO Dana Dunne betont die langfristige Stabilität und Rentabilität des KI-gestützten Abonnement-Modells, das sich als wettbewerbsfähige Alternative zu traditionellen Ansätzen etabliert hat.

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IBAN-Diskriminierung weiterhin ein Problem in Europa

Obwohl die sogenannte IBAN-Diskriminierung seit 2014 innerhalb des SEPA-Raums verboten ist, bleibt das Problem weiterhin bestehen. Die von Wise initiierte Kampagne „Accept my IBAN“ hat in den letzten drei Jahren über 4.100 Fälle solcher Verstöße registriert, davon 650 allein in Deutschland. Betroffene berichten, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen internationale IBANs ablehnen, etwa bei Mobilfunkverträgen, Finanzdienstleistungen oder öffentlichen Einrichtungen. In Deutschland zählen Unternehmen wie Vodafone, die Commerzbank und die Deutsche Telekom zu den häufig genannten Verursachern. Besonders problematisch ist die Situation in der Finanzbranche, die 28 Prozent der Fälle in Deutschland ausmacht. EU-weit führt diese Branche mit 26 Prozent ebenfalls die Statistik an. Trotz gesetzlicher Regelungen und bestehender Verpflichtung zur Akzeptanz von IBANs aus allen SEPA-Staaten fehlt es laut Experten an konsequenter Durchsetzung und Sanktionen seitens der zuständigen Behörden. Die Initiative fordert verstärkte Maßnahmen, um die Mobilität und Freizügigkeit innerhalb der EU zu gewährleisten, denn IBAN-Diskriminierung erschwert weiterhin die Vereinfachung des Binnenmarktes. Die Kampagne bietet Betroffenen zudem Unterstützung bei der Einreichung von Beschwerden an.

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Rheinland-Pfalz fordert umstrittene Hahn-Subventionen nur zögerlich zurück

Im September 2024 entschied die EU-Kommission, dass das Land Rheinland-Pfalz Rückforderungen in Millionenhöhe von der irischen Fluggesellschaft Ryanair und dem Flughafen Hahn geltend machen muss. Diese Entscheidung betrifft mehrere von der Landesregierung gewährte Staatshilfen, die nicht mit den Wettbewerbsrichtlinien der EU in Einklang standen. Konkret geht es dabei um Fördermittel, die dem Flughafen Hahn und Ryanair in den letzten Jahren zur Verfügung gestellt wurden, darunter ein Grundstück, das ursprünglich vom Land an den Flughafen verkauft und dann ohne Ausgleichszahlung zurückübertragen wurde. Zudem beanstandet die EU-Kommission zwei Marketingverträge zwischen dem Land und Ryanair sowie Ausbildungsförderungen zugunsten der Fluggesellschaft. Die Rückforderungsforderung beläuft sich auf etwa 13 bis 14 Millionen Euro von Ryanair und auf 1,25 Millionen Euro von Flughafen Hahn. Diese Gelder sind laut der EU-Kommission illegal, da sie den Wettbewerb auf europäischer Ebene verzerrt und der Fluggesellschaft einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft hätten. Ryanair hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, während das Land Rheinland-Pfalz nun die weiteren Schritte mit der EU-Kommission und dem Bundesverkehrsministerium abstimmt. Auch wenn noch keine endgültige Rückforderung erhoben wurde, sind die Gespräche über die genaue Höhe und den Modus der Rückzahlungen in vollem Gange. Die Geschichte des Flughafens Hahn ist von finanziellen Herausforderungen geprägt. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in der Vergangenheit 82,5 Prozent der Anteile des Flughafens hielt, wurden diese 2017 an den chinesischen Konzern HNA verkauft. Trotz dieser Übernahme flossen weiterhin Staatshilfen an den Flughafen, auch nachdem dieser 2021 Insolvenz anmeldete. 2023 übernahm die Trierer Triwo AG die Betriebsführung. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese

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Flughafen Köln/Bonn treibt Klimaschutz mit elektrischen Flugzeugschleppern voran

Der Flughafen Köln/Bonn setzt seinen Weg zur klimaneutralen Flughafeninfrastruktur mit der Einführung neuer E-Flugzeugschlepper konsequent fort. Zwei vollelektrische Modelle ersetzen die bisherigen dieselbetriebenen Varianten und können selbst große Flugzeuge wie die Boeing 777 bewegen. Neben einer verbesserten Akkuleistung und Schnelllademöglichkeiten bieten die Schlepper emissionsfreie und leisere Betriebsweisen. Dadurch sollen jährlich bis zu 15 Tonnen CO₂ eingespart werden. Die neuen Schlepper sind Teil der langfristigen Strategie des Flughafens, bis 2035 alle Vorfeldfahrzeuge auf klimafreundliche Technologien umzustellen. Bereits jetzt sind über 130 elektrische Fahrzeuge und Geräte, darunter Fluggasttreppen und Gepäckschlepper, im Einsatz. Ergänzend wird auch die mobile Bodenstromversorgung elektrifiziert: Ab 2024 kommen 25 vollelektrische Bodenstromaggregate zum Einsatz, unterstützt durch eine Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Diese Maßnahmen sind wesentliche Bausteine des Klimaschutzplans des Airports, der bis 2045 vollständige Klimaneutralität anstrebt. Die Umstellungen verringern nicht nur Emissionen, sondern reduzieren auch den Lärmpegel und optimieren die Effizienz der Flugzeugabfertigung.

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Chapter 11: Spirit Airlines krempelt das Streckennetz um

Spirit Airlines, eine der bekanntesten Billigfluggesellschaften der USA, hat kürzlich angekündigt, dass im Zuge ihrer Umstrukturierung nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts tiefgreifende Änderungen in ihrem Streckennetz vorgenommen werden. Diese Umstellung soll der kapitalschwachen Airline helfen, ihre Marktposition zu stärken und langfristig profitabler zu werden. Die geplante Neuausrichtung des Unternehmens wird nicht nur die Flugzeugflotte betreffen, sondern auch die geografische Verteilung der Kapazitäten sowie die strukturelle Organisation der Flugverbindungen. In einer für die Fluggesellschaft kritischen Phase wird Spirit versuchen, sich aus der finanziellen Schieflage zu befreien und auf profitable Kernmärkte zu fokussieren, während unproduktive Strecken aufgegeben werden. Die Neuausrichtung des Streckennetzes Spirit Airlines hat mitgeteilt, dass die Umstrukturierung des Streckennetzes innerhalb der nächsten vier bis sechs Monate beginnen wird. Das Unternehmen plant, die Kapazitäten von weniger profitablen Märkten auf wirtschaftlichere und strategisch wichtigere Märkte umzuleiten. Besonders im Fokus steht der Flughafen Fort Lauderdale International (FL), der als zentraler Knotenpunkt in den Flugplan aufgenommen wird. Fort Lauderdale ist derzeit der größte Markt für Spirit, mit einem Marktanteil von 11,8 % an den wöchentlichen Abflügen. Dies wird durch die konstant hohe Nachfrage während der Wintersaison begünstigt, was den Flughafen für die Fluggesellschaft besonders wertvoll macht. Spirit wird 20 bis 30 Flugzeuge von weniger profitablen Strecken auf diese wertschöpfenden Märkte verlagern, was eine Verlagerung der Kapazitäten von traditionellen touristischen Zielen hin zu stärker frequentierten Geschäftszentren und wichtigen internationalen Drehkreuzen bedeutet. Ein weiteres Ziel dieser Umstrukturierung ist es, die „Preismacht“ in mittelgroßen, wertschöpfenden Städten zu stärken. Dies soll insbesondere durch eine Erhöhung des Marktanteils von

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Protest gegen den Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle: Ein Widerstand auf mehreren Ebenen

Der Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle sorgt nicht nur für eine kontroverse Diskussion in der Region, sondern ruft auch den Widerstand von Umweltschützern, Anwohnern und Bürgerinitiativen hervor. Der Umweltverband Bund hat bereits angekündigt, gegen die Genehmigung des Projekts vor Gericht zu ziehen. Die Pläne für den Ausbau, der eine Vergrößerung des Vorfeldbereichs sowie eine Erweiterung der Frachtkapazitäten umfassen soll, sind in der öffentlichen Debatte umstritten. Gegner des Projekts sehen den Ausbau als eine Bedrohung für Umwelt und Lebensqualität, während Befürworter die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region und die logistische Infrastruktur betonen. Am vergangenen Samstag fanden in Leipzig auf dem Augustusplatz eine Reihe von Protestaktionen statt, die den Widerstand gegen das Vorhaben symbolisierten. Das Aktionsbündnis, bestehend aus Anwohnern, Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, forderte von der Landesregierung, die Genehmigung des Flughafenausbaus zu überprüfen und zurückzunehmen. „Die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner wurden im Genehmigungsverfahren übergangen“, erklärte eine Sprecherin des Bund auf der Demonstration und kündigte an, gegen die Entscheidung zu klagen. Es geht dabei um mehr als nur die Erweiterung eines Flughafens – die Entscheidung betrifft auch den Umgang mit dem Klimawandel, die Luftqualität und die Belange der Bevölkerung, die in unmittelbarer Nähe des Flughafens lebt. Der geplante Ausbau: Ein Großprojekt für die Frachtlogistik Der Flughafen Leipzig/Halle ist der zweitgrößte Frachtflughafen in Deutschland und hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Logistikstandort entwickelt. Besonders die Luftfracht von und nach Asien und Europa hat den Flughafen zu einem bedeutenden Drehkreuz für die internationale Logistik gemacht. Der Ausbau soll vor allem die

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Flughafen Zagreb kündigt Erweiterungspläne an

Der Flughafen Zagreb hat angekündigt, seine Infrastruktur zu erweitern, um die erwartete Rekordzahl von über vier Millionen Passagieren im Jahr 2024 zu bewältigen. In Zusammenarbeit mit der französischen Alstef-Gruppe wird eine neue Abfertigungsinsel mit 15 Schaltern sowie zusätzliche Förderbänder installiert, um die Passagierabfertigung zu optimieren. Die Erweiterungen umfassen auch den Bau einer Stahlplattform zur Unterstützung der neuen Infrastruktur und die Aufrüstung der Überwachungs- und Datenerfassungssysteme. Die Arbeiten sollen bis zum ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein und die Sommersaison 2025 unterstützen. Die Erweiterung folgt auf das Wachstum des Flughafens, das vor allem durch die Billigfluggesellschaft Ryanair bedingt ist. Im Rahmen des bestehenden Konzessionsvertrags sind auch langfristige Planungen für den Ausbau des Terminalgebäudes vorgesehen, das spätestens 2026 beginnen soll. Diese sollen in mehreren Teilschritten erfolgen und die Kapazitäten für Großraumflugzeuge erweitern.

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