Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Emirates stellt neue barrierefreie Dienstleistungen auf der AccessAbilities Expo vor

Emirates hat auf der AccessAbilities Expo 2024 in Dubai eine Reihe neuer barrierefreier Dienstleistungen und Produkte vorgestellt. Die Innovationen zielen darauf ab, das Reiseerlebnis für Menschen mit Beeinträchtigungen weiter zu verbessern. Unter den neuen Angeboten finden sich ein Gebärdenspracheroboter, eine Virtual-Reality-Tour durch den Flughafen, ein rollstuhlgerechter Chauffeurservice sowie eine Integration der „Be My Eyes“-App für Sehbehinderte. Mit diesen Neuerungen bekräftigt Emirates ihr Engagement für inklusive und barrierefreie Reisen, unterstützt durch die 2024 eingeführte Accessibility Policy und das Office of Accessibility and Inclusion. Die vorgestellten Produkte umfassen auch eine Transportlösung für Rollstühle und sensorische Leitfäden für neurodivergente Reisende. Emirates betont, dass diese Maßnahmen Teil ihrer langfristigen Strategie seien, um Barrieren abzubauen und den Luftverkehr für alle zugänglich zu machen.

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EU plant Einführung eines digitalen Reisepasses ab 2030

Die EU-Kommission plant die Einführung eines freiwilligen digitalen Reisepasses ab 2030. Dieser soll es Reisenden ermöglichen, sich digital an den Grenzen auszuweisen und damit lange Warteschlangen bei der Passkontrolle zu vermeiden, wie „Der Spiegel“ berichtet. Das System soll nicht nur für EU-Bürger, sondern auch für Reisende aus Nicht-EU-Staaten nutzbar sein. Voraussetzung ist ein biometrischer Reisepass oder ein EU-Personalausweis. Die Reisenden können ihre Daten vorab zur Überprüfung an die zuständigen Behörden übermitteln und den digitalen Pass in einer „digitalen Brieftasche“ speichern.

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Barig: Ryanair-Teilrückzug aus Deutschland „nicht überraschend“

Die Fluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, ihr Flugangebot am Flughafen Hamburg zur Sommersaison 2025 um rund 60 Prozent zu verringern. Hintergrund dieser Entscheidung sind die bereits hohen Kosten für Fluggesellschaften am Standort, die sich 2025 weiter erhöhen sollen. Michael Hoppe, Vorsitzender des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), sieht in dieser Entwicklung keine Überraschung. Er kritisiert, dass die steigenden Flughafenentgelte in Hamburg sowie weitere staatliche Belastungen wie die Luftverkehrssteuer den Luftverkehr in Deutschland stark belasten. Hoppe warnte davor, dass Ryanair nicht die einzige Fluggesellschaft bleiben könnte, die auf steigende Kosten mit einer Kapazitätsreduktion reagiert. Die ohnehin schwache Erholung des deutschen Luftverkehrsmarktes im europäischen Vergleich, so Hoppe, könnte sich weiter verschlechtern. Er appellierte an Flughafenbetreiber und die Politik, finanzielle Entlastungen zu schaffen, um die Konnektivität und wirtschaftliche Impulse zu fördern.

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Air Canada erzielt Lohnabschluss: Piloten erhalten nahezu 42 % mehr Gehalt

Die Luftfahrtindustrie hat in den letzten Jahren vor großen Herausforderungen gestanden, von der COVID-19-Pandemie bis hin zu steigenden Betriebskosten. In diesem Kontext hat Air Canada nun einen weiteren Schritt gemacht. Die Piloten der Airline haben einem neuen Vierjahresvertrag zugestimmt, der eine Lohnerhöhung von fast 42 % mit sich bringt. Diese Einigung, die am 10. Oktober 2024 verkündet wurde, schließt ein schwieriges Kapitel für die Fluggesellschaft ab und könnte Streiks abwenden. Mit dieser Vereinbarung signalisiert Air Canada nicht nur ihre Anerkennung für die Arbeit ihrer Piloten, sondern auch ihre Absicht, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten erheblich zu verbessern. Der neue Tarifvertrag: Details und Reaktionen Der neue Vertrag betrifft über 5.200 Piloten von Air Canada und deren Tochtergesellschaft Air Canada Rouge. Trotz einer breiten Zustimmung von 67 % unter den 99 % der wahlberechtigten Piloten, die an der Abstimmung teilnahmen, reflektiert das Ergebnis auch einige Spannungen innerhalb der Belegschaft. Charlene Hudy, Erste Offizierin und Vorsitzende des ALPA-Master-Exekutivrats von Air Canada, bezeichnete den Vertrag als den größten Arbeitsvertrag in der Geschichte der Fluggesellschaft. Sie betonte, daß dieser Vertrag nicht nur die dringend benötigten Verbesserungen für die Piloten bringe, sondern auch ein starkes Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit lege. „Dieser Vertrag trägt dazu bei, das wiederherzustellen, was die Piloten von Air Canada in den letzten zwei Jahrzehnten verloren haben“, so Hudy. Die Zustimmung zu dieser Vereinbarung wird als wichtiger Schritt angesehen, um die moralische und finanzielle Stabilität der Piloten zu sichern und eine positive Arbeitsumgebung zu fördern. Gehalt und Arbeitsbedingungen Der Vertrag

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Berliner Gericht verbietet irreführende Werbung von eDreams „Prime“-Programm

Ryanair hat in dieser Woche ein Urteil des Berliner Gerichts erwirkt, das dem spanischen Online-Reiseanbieter eDreams untersagt, irreführende Werbung für sein „Prime“-Abonnement in Deutschland zu verbreiten. Das Gericht entschied, dass eDreams seine Kunden mit dem Versprechen vermeintlicher Einsparungen zur Zahlung einer jährlichen Abonnementgebühr von 89,99 Euro verleitet, obwohl die Preise für Flüge und Dienstleistungen tatsächlich höher ausfallen. Dies ergab sich unter anderem aus einer monatlichen Preisüberprüfung von Ryanair, die Preisunterschiede von bis zu 169 % aufdeckte. Ryanair begrüßte das Urteil, das deutsche Verbraucher vor den überhöhten Gebühren von eDreams schützen soll. Das Unternehmen forderte zudem die EU-Regierungen und Verbraucherschutzbehörden auf, Maßnahmen zu ergreifen, um transparente Preisangaben bei Online-Reiseportalen sicherzustellen. Ryanair hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass seine „Approved OTA“-Partner diese Transparenz bereits bieten.

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Marabu Airlines eröffnet neue Basis am Flughafen Köln/Bonn

Am Freitag, den 11. Oktober 2024, hat Marabu Airlines offiziell eine neue Basis am Flughafen Köln/Bonn eröffnet. Pünktlich zum Start der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen feierte die Ferienfluggesellschaft ihre ersten Flüge ab diesem Standort. Eine Maschine der Airline, die in den kommenden Monaten drei Sonnenziele ansteuert, wurde bei ihrer Ankunft traditionell mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt. Passagiere erhielten am Gate kleine Geschenke. Die Schwesterairline der Condor, Marabu Airlines, stationiert zunächst eine Maschine des Typs Airbus A320neo in Köln/Bonn. Geplant sind Flüge zu beliebten Reisezielen wie Fuerteventura, Teneriffa und Hurghada, die ab sofort mehrmals wöchentlich angeboten werden. Während der Herbstferien ergänzt Marabu das Angebot mit zusätzlichen Flügen nach Palma de Mallorca. „Mit den Flügen zu diesen beliebten Sonnenzielen bereichert Marabu unseren Flugplan und erweitert die Möglichkeiten für unsere Passagiere“, erklärte Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.  Die Tickets für Marabu-Flüge sind über Condor oder direkt bei Marabu Airlines buchbar. Die Airline plant, ihre Flotte bis 2025 auf acht Airbus A320neo zu erweitern.

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Deutschland: Steigende Kosten und sinkende Wettbewerbsfähigkeit bedrohen den Flugverkehr

Die deutsche Luftfahrtbranche befindet sich in einer tiefgreifenden Krise. Aufgrund stetig steigender Infrastrukturkosten, höherer Steuern und verschärfter klimapolitischer Vorgaben brechen tausende Flugverbindungen weg. Besonders betroffen sind die Billigfluglinien Eurowings und Ryanair, die einen erheblichen Rückzug aus Deutschland planen. Während in anderen EU-Ländern das Fliegen deutlich günstiger bleibt, droht der deutsche Flugmarkt in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Gleichzeitig fordert die Opposition rasche Entlastungsmaßnahmen, während das Verkehrsministerium lediglich prüft, die künftigen Kostensteigerungen zumindest teilweise abzufedern. Diese Entwicklungen werfen Fragen nach der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der Zukunft des nationalen Luftverkehrs auf. Starker Rückzug internationaler Fluglinien Bereits im Jahr 2022 hat Easyjet ihr Flugangebot am Berliner Flughafen BER drastisch reduziert. In einer ersten Reaktion sah Eurowings darin eine Chance und kündigte eine massive Erweiterung ihres Angebots um fast 130 Prozent an. Diese Offensive, die im März 2023 begann, sollte die Lücke füllen, die Easyjet hinterlassen hatte. Doch nur ein Jahr später scheint auch Eurowings die zunehmenden Schwierigkeiten auf dem deutschen Markt zu spüren. Ryanair, die führende Billigfluggesellschaft Europas, gab im September 2023 bekannt, zwei Flugzeuge vom Berliner Flughafen BER abzuziehen und ihr Deutschland-Netz um 1,8 Millionen Sitze zu verringern. Dies entspricht einer Reduktion von 12 Prozent des Angebots an deutschen Flughäfen. Insbesondere der Flughafen Hamburg ist stark betroffen, wo die Billigfluglinie Ryanair regelmäßig eine große Anzahl von Passagieren befördert hat. Doch auch Eurowings, die 2023 noch die Marktchancen in Deutschland suchte, verkündete nun, im Jahr 2025 rund 1.000 Flüge ab Hamburg zu streichen. Die Ursachen der Krise Die Ursachen für den Rückzug der Fluggesellschaften aus

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Düsseldorf: Havarierter Tankwagen verliert sein Kerosin vor Eurowings-A320

Am Samstag, den 12. Oktober 2024 ist es auf dem Flughafen Düsseldorf zu einem schwerwiegendem Zwischenfall vor einem Airbus A320 von Eurowings Europe gekommen. Ein Tankwagen hat große Mengen Treibstoff verloren. Laut einem Augenzeugenbericht soll das Fahrzeug mit einem Distanzpfosten touchiert sein und sich dabei den Tank aufgerissen haben. Das hatte zur Folge, dass die Ladung, also Kerosin, ausgetreten ist. Dies geschah in unmittelbarer Nähe des von Eurowings Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-EUO. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich bereits die Passagiere, die nach Salzburg fliegen wollten, an Bord des Mittelstreckenjets. Aus Sicherheitsgründen wurden diese dazu aufgefordert die 9H-EUO wieder zu verlassen. Die Maschine wurde wegen dem aus dem Tankwagen ausgetretenen Kerosin zunächst nicht bewegt. Die betroffenen Reisenden werden mit der 9H-EUT an ihren Zielort gebracht, jedoch verzögert sich der Abflug um zumindest zwei Stunden. Derartige Vorfälle kommen zum Glück selten vor, sind jedoch durchaus gefährlich, da Kerosin brennbar ist und angesichts der offensichtlich beachtlichen Menge, die aus dem havarierten Tankwagen ausgetreten ist, muss die Flughafenfeuerwehr zunächst den Treibstoff binden bzw. entfernen. Rein vorsorglich werden auch Löschzüge in Bereitschaft gehalten. Nachstehendes Video wurde von einem Augenzeugen vor Ort aufgenommen:

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FlixTrain: Neue Verbindungen und Kombitickets

Am 15. Dezember 2024 startet FlixTrain mit einem neuen Winterfahrplan, der den Reisenden nicht nur eine bequeme Anreise zu den Weihnachtsfeiertagen ermöglicht, sondern auch die Möglichkeit bietet, von attraktiven Ticketpreisen zu profitieren. Ab sofort können die Fahrgäste ihre Reisen rechtzeitig planen und sich auf eine erweiterte Streckenauswahl freuen. FlixTrain, bekannt für seine günstigen Preise und das komfortable Reisen, hat seine Kooperation mit dem Deutschlandtarifverbund (DTV) ausgeweitet, wodurch sich das Angebot deutlich vergrößert hat. Erweiterung des FlixTrain-Netzes Die neuen Regelungen ermöglichen es den Reisenden, rund 200 zusätzliche Städte zu erreichen, indem sie Kombitickets nutzen, die aus einer FlixTrain- und einer Regionalzugfahrt bestehen. Mit dieser strategischen Erweiterung verdoppelt FlixTrain seine Erreichbarkeit im Vergleich zum Frühjahr 2024. CEO André Schwämmlein hebt hervor, dass die Kooperation mit dem DTV entscheidend für die Wachstumsstrategie von FlixTrain sei. Er betont, dass es darum gehe, immer mehr Städte in Deutschland zu vernetzen, insbesondere auch jene außerhalb der großen Metropolregionen. Ein wichtiges Highlight der Ausweitung ist, dass erstmals auch Städte in Bayern Teil des DTV-Angebots sind. Reisende aus Städten wie Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg können nun bequem auf das FlixTrain-Netz zugreifen. In Norddeutschland sind nun auch Kiel, Flensburg und Elmshorn an das Netz angeschlossen. Weitere Städte wie Ludwigshafen, Pforzheim und Speyer wurden ebenfalls in das Angebot integriert. Kombitickets und vereinfachte Buchung Mit den neuen Kombitickets aus FlixTrain- und Regionalzugfahrten wird das Reisen noch attraktiver und einfacher. Die Ticketbuchung erfolgt unkompliziert, indem der Regionalverkehrsabschnitt direkt gemeinsam mit der FlixTrain-Verbindung gebucht werden kann. Dies spart nicht nur Zeit, sondern bietet

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CFO Ingo Ludwig verlässt Mitteldeutsche Flughafen AG zum 15. Oktober 2024

Ingo Ludwig, Mitglied des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG), wird zum 15. Oktober 2024 aus der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen ausscheiden. Der 54-Jährige hat sich entschieden, nach der erfolgreichen Restrukturierung der Bankfinanzierung eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Ludwig trat im Januar 2021 in den Vorstand der MFAG ein und war für die Bereiche Finanzen, Controlling, Personal, IT, Technik und Einkauf verantwortlich. Hiltrud Werner, die Vorsitzende des Aufsichtsrats, betonte Ludwigs wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Mitteldeutschen Flughäfen und die erfolgreiche Sicherstellung der langfristigen Finanzierung bis mindestens 2026. Der Aufsichtsrat wird zeitnah über die Neubesetzung der CFO-Position entscheiden.

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