Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cyberangriff legt Systeme am Flughafen Seattle-Tacoma lahm

Ein mutmaßlicher Cyberangriff hat die internen Systeme des internationalen Flughafens Seattle-Tacoma (SEA) seit dem 24. August 2024 massiv gestört. Die weitreichenden Auswirkungen des Angriffs beeinträchtigten zentrale Flughafensysteme wie die Website, Informationsbildschirme und E-Mail-Dienste. Trotz intensiver Bemühungen, den Betrieb wiederherzustellen, waren am 26. August viele kritische Funktionen weiterhin außer Betrieb. Passagiere mussten längere Wartezeiten an Sicherheitskontrollen und bei der Gepäckabfertigung in Kauf nehmen. Besonders betroffen waren die Fluggesellschaften Frontier, Spirit, Sun Country, JetBlue und internationale Airlines. Die Ursache des Ausfalls wird noch untersucht.

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AUA nimmt dritte ATR72-600 von Braathens ins Wetlease

Austrian Airlines verstärkt ihre Flotte im Winterflugplan 2024 mit einer dritten ATR 72 von Braathens Regional Airlines. Die Entscheidung folgt auf eine eingeschränkte Nachfrage auf einigen Regionalstrecken nach der Pandemie. Die zusätzliche Turboprop-Maschine wird ab dem 28. Oktober 2024 die Verbindung zwischen Linz und Frankfurt bedienen. Zuvor hatte die Airline bereits zwei ATR 72 im Wet-Lease von Braathens ins Wetlease übernommen, um die Flotte aufrechterhalten zu können. Diese beiden Maschinen sind in Klagenfurt bzw. Kosice im Auftrag von Austrian Airlines stationiert.

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Air France streicht Flüge nach Tel Aviv und Beirut wegen Sicherheitsbedenken

Air France hat als Reaktion auf die jüngsten Angriffe der Hisbollah auf Israel alle Flüge nach Tel Aviv und Beirut bis mindestens Montag eingestellt. Die Fluggesellschaft erklärte, dass die Wiederaufnahme der Verbindungen von einer erneuten Bewertung der Sicherheitslage abhängt. Air France betonte, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzungen oberste Priorität habe.

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Thai Airways bietet einmaligen Charterflug nach Mallorca an

Thai Airways plant für Ende August 2024 eine einmalige Charterverbindung zwischen Bangkok und Palma de Mallorca. Der Flug, der am 27. August 2024 stattfinden soll, wird mit einer Boeing 787-8 durchgeführt. Der Rückflug nach Bangkok ist für den 2. September 2024 angesetzt. Diese exklusive Verbindung soll den steigenden Bedarf an Reisen zwischen Thailand und der beliebten Urlaubsinsel bedienen. Über diese Flugverbindung berichtete zunächst das auf Flugplandaten spezialisierte Portal Aeroroutes.com.

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Treibstoffkrise in Kolumbien: Latam Airlines kämpft mit erheblichen Betriebsstörungen

Die kolumbianische Luftfahrtindustrie steht vor einer ernsten Herausforderung: Ein schwerwiegender Treibstoffmangel hat den Betrieb mehrerer wichtiger Flughäfen lahmgelegt und die gesamte Branche in Aufruhr versetzt. Die Krise, die am 16. August 2024 begann, stellt nicht nur die betroffenen Fluggesellschaften wie Latam Airlines Colombia vor immense Probleme, sondern wirft auch Fragen zur Infrastruktur und Krisenresilienz des Landes auf. Wie konnte es zu einem solch kritischen Mangel kommen, und welche Maßnahmen werden nun ergriffen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen? Die Ursache des Treibstoffmangels liegt in einem unerwarteten Stromausfall in der Raffinerie Cartagena, der wichtigsten Ölraffinerie Kolumbiens, die von Ecopetrol betrieben wird. Diese Raffinerie ist von entscheidender Bedeutung für die Versorgung des gesamten Landes mit Jet-A1, dem in der Luftfahrt verwendeten Flugbenzin. Der Stromausfall führte zu einem Produktionsdefizit von zunächst 8 % bei den Jet-A1-Lieferungen, das sich bis zum 24. August 2024 auf 5 % verringerte, jedoch weiterhin signifikant genug war, um den Betrieb an mehreren Flughäfen ernsthaft zu beeinträchtigen. Insbesondere die Flughäfen Leticia (LET), Montería (MTR), Palonegro (BGA) und El Dorado (BOG) litten unter der knappen Treibstoffversorgung. Während die kleineren Flughäfen LET, MTR und BGA zeitweise vollständig ohne Treibstoff waren, erreichte die Versorgung des wichtigsten Flughafens des Landes, El Dorado in Bogotá, ein kritisches Niveau. Dies führte zu erheblichen Flugverspätungen und -ausfällen und zwang Latam Airlines Colombia dazu, ihren Betrieb drastisch anzupassen. Die Reaktionen von Regierung und Luftfahrtbranche Inmitten der Krise meldete sich der kolumbianische Präsident Gustavo Petro zu Wort und erklärte auf der Social-Media-Plattform X, dass die Treibstoffversorgungskrise auf

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Deutschland: Verkehrspilot als Beruf offiziell anerkannt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Beruf des Verkehrspiloten offiziell gemäß dem Deutschen Qualitätsrahmen anerkannt. Diese Anerkennung, die seit dem 1. August 2024 in Kraft ist, soll die Ausbildung und Qualifikation von Verkehrspiloten stärken und eine standardisierte Grundlage für den Beruf schaffen. Mit dieser Maßnahme wird der Beruf des Verkehrspiloten in seiner Bedeutung und Professionalität weiter aufgewertet.

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Treibstoffleck am Flughafen Soekarno-Hatta: Flugzeug muss Abflug abbrechen

Ein routinemäßiger Flug von Garuda Indonesia verwandelte sich am 24. August 2024 in eine dramatische Rettungsaktion, als ein Treibstoffleck kurz vor dem Abflug auf dem internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta entdeckt wurde. Flug GA 174, der mit 135 Passagieren an Bord zum Sultan Syarif Kasim II International Airport in Pekanbaru starten sollte, musste den Abflug abrupt abbrechen, nachdem der verantwortliche Pilot einen bedrohlichen Treibstoffaustritt bemerkte. Der Vorfall, der auf Video festgehalten und von einem prominenten indonesischen Sänger in den sozialen Medien geteilt wurde, hat landesweit für Aufsehen gesorgt und wirft Fragen zur Sicherheit in der Luftfahrt auf. Der Vorfall ereignete sich um 11:50 Uhr Ortszeit, als die Boeing 737-800 mit der Registrierung PK-GFW sich gerade auf die Startbahn des Flughafens Soekarno-Hatta zubewegte. Während der Durchführung einer routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung stellte der verantwortliche Pilot fest, dass Treibstoff aus einer Tragfläche austrat. Die schnelle Reaktion des Piloten verhinderte möglicherweise eine Katastrophe, indem er das Flugzeug sofort zurück auf das Vorfeld lenkte, um eine vollständige Inspektion durchzuführen. In einer Stellungnahme gegenüber den Medien bestätigte Irfan Setiaputra, CEO von Garuda Indonesia, dass die Entscheidung des Piloten, das Flugzeug zurückzubringen, auf den Sicherheitsprotokollen der Airline basierte. „Die Sicherheit unserer Passagiere hat für uns oberste Priorität. Unsere Piloten sind darauf trainiert, in solchen Situationen schnell und entschlossen zu handeln“, so Setiaputra. Der CEO betonte, dass die Fluggesellschaft eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet habe, um die Ursache des Treibstofflecks zu ermitteln und ähnliche Zwischenfälle in Zukunft zu verhindern. Das virale Video und die Reaktionen in den sozialen

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Hamburg Airport zieht positive Sommerbilanz: Über 2 Millionen Passagiere

Der Hamburger Flughafen verzeichnete während der Sommerferien 2024 über 2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit über 14.200 Flugbewegungen stieg auch die durchschnittliche Auslastung der Flüge auf rund 87 Prozent. Dank sorgfältiger Vorbereitungen und enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und den Dienstleistern verlief der Ferienverkehr reibungslos. Der 22. Juli war mit über 55.000 Reisenden der Spitzentag. Trotz des Ferienendes bleibt der Flughafen weiterhin stark ausgelastet, insbesondere durch den zunehmenden Geschäftsreiseverkehr im September und Oktober.

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ATR feiert die Auslieferung des 1.700. Flugzeugs

Am 23. August 2024 erreichte die Avions de Transport Régional (ATR) einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte, als sie das 1.700. Flugzeug seit Beginn des Programms an ihren langjährigen Kunden, Air Corsica, auslieferte. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Hersteller von Regionalflugzeugen, sondern unterstreicht auch die langjährige Partnerschaft und das Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit im regionalen Luftverkehr. ATR wurde 1981 als Joint Venture zwischen der französischen Aérospatiale (heute Teil von Airbus) und der italienischen Aeritalia (heute Leonardo) gegründet. Seit der Zulassung des ersten Modells, der ATR 42-200, im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Hersteller von Regionalflugzeugen entwickelt. Die erste ATR 42-200 wurde im Dezember 1985 an die französische Regionalfluggesellschaft Air Littoral ausgeliefert. In den folgenden Jahren wurden weitere Meilensteine erreicht, darunter die Auslieferung der 500. ATR im Jahr 1997, der 1.000. im Jahr 2012 und der 1.500. im November 2018 an IndiGo, eine große indische Fluggesellschaft. Mit der Auslieferung des 1.700. Flugzeugs an Air Corsica hat ATR erneut seine Stellung als führender Anbieter von Regionalflugzeugen gefestigt. Die neueste Maschine, eine ATR 72-600, trägt die Registrierung F-HXKZ und hat die MSN 1698. Diese Lieferung markiert die vollständige Umstellung der ATR-500-Flotte von Air Corsica auf die neueste Generation der Turboprop-Flugzeuge. Technologische Fortschritte Die neueste Generation der ATR 72-600 ist mit den Pratt & Whitney PW127XT-Triebwerken ausgestattet, die eine wesentliche Verbesserung der Effizienz und Umweltfreundlichkeit mit sich bringen. Diese Triebwerke senken die Wartungskosten um 20 % und bieten einen um mindestens 3 % geringeren

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Ryanair verliert Rechtsstreit: Keine Zusatzgebühren für Sitze neben Kindern oder Menschen mit Behinderungen

In einem bedeutenden Rechtsstreit zwischen der europäischen Billigfluggesellschaft Ryanair und den italienischen Behörden hat das oberste italienische Verwaltungsgericht, der Staatsrat, entschieden, dass Ryanair keine Zusatzgebühren für Sitzplätze neben Kindern unter 12 Jahren oder Menschen mit Behinderungen verlangen darf. Dieses Urteil stellt einen wichtigen Präzedenzfall im Bereich der Fluggastrechte dar und markiert einen weiteren Rückschlag für die umstrittene Gebührenpolitik der Fluggesellschaft. Der Streit zwischen Ryanair und der italienischen Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) zieht sich bereits seit 2021 hin. Die italienischen Behörden hatten damals ein Verbot erlassen, das es den Fluggesellschaften untersagte, zusätzliche Gebühren für Sitze zu erheben, die für die Begleitung von Minderjährigen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen vorgesehen sind. Dies wurde als eine Maßnahme zum Schutz der Passagiere und zur Sicherstellung von deren Sicherheit angesehen. Ryanair, die für die Wahl von Sitzplätzen zusätzliche Gebühren erhebt – in der Regel zwischen 22 und 30 Euro – wies die Entscheidung der ENAC zurück und argumentierte, dass die Gebühren zur Deckung der höheren Kosten für die Verwaltung und Zuweisung von Sitzplätzen erforderlich seien. Die Fluggesellschaft stellte auch klar, dass sie keine Gebühren für Kinder unter 12 Jahren erhebe, die in Begleitung eines Erwachsenen reisen. Das Urteil des Staatsrats Der Staatsrat entschied zugunsten der ENAC und wies die Berufung von Ryanair ab. Die Entscheidung basierte auf der Argumentation, dass die Nähe von Sitzen zwischen Minderjährigen und ihren Begleitpersonen eine Sicherheitsanforderung darstellt. Der Staatsrat erklärte, dass es nicht angemessen sei, für eine Sicherheitsmaßnahme, die zum Schutz von Kindern und Menschen mit Behinderungen dient, zusätzliche Gebühren zu erheben.

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