Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Start-up Fetcherr erhält 90 Millionen US-Dollar Finanzierung für KI-Ticketpreisplattform

Die Mittel werden verwendet, um das System zu optimieren und es weiteren Airlines zugänglich zu machen. Fetcherr entwickelt seit mehreren Jahren eine Plattform, die Künstliche Intelligenz nutzt, um dynamische Ticketpreise zu optimieren und somit den Umsatz der Airlines zu steigern. Diese Investition soll es Fetcherr ermöglichen, seine Technologie auszubauen und auf dem globalen Markt besser zu positionieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Effizienz und Rentabilität von Fluggesellschaften durch präzisere Preisgestaltung zu verbessern.

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CVC DIF übernimmt CTC Moyson und SPS International

CVC DIF, die Infrastrukturstrategie des globalen Private-Markets-Managers CVC, hat die Übernahme von CTC Moyson Airport Equipment und SPS International vereinbart. Diese Investitionen werden über den neuen Infrastrukturfonds CIF III von CVC DIF getätigt. Die Fusion der beiden Unternehmen wird zur Gründung von HiSERV führen, einem der größten Anbieter von Ground Support Equipment (GSE) in Europa. Die Übernahme umfasst die Integration von SPS International, einem Anbieter von Leasing- und Wartungsdiensten am Flughafen Schiphol in den Niederlanden, und CTC Moyson, einem Full-Service-GSE-Vermieter mit Sitz in Belgien. HiSERV wird somit über nahezu 12.000 GSE-Einheiten an 30 Flughäfen verfügen. Die Plattform wird von Roland Ueckert als CEO geleitet, während Paul Schmitz von SPS und Tom Moyson von CTC Moyson im Führungsteam verbleiben und weiterhin investieren werden. Tom Moyson und Paul Schmitz äußerten sich positiv über den Zusammenschluss und die damit verbundenen Wachstumschancen. Willem Jansonius von CVC DIF betonte die Synergien und Wachstumsmöglichkeiten, die durch die Fusion geschaffen werden. Die Transaktionen sollen im vierten Quartal 2024 abgeschlossen werden.

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TUI Airline setzt auf digitales Technisches Logbuch von Aviatar

TUI Airline hat entschieden, das digitale Technische Logbuch (eTLB) von Aviatar, der Plattform von Lufthansa Technik, für ihre gesamte Flotte von rund 130 Flugzeugen einzuführen. Dieser Schritt ersetzt den bisherigen papierbasierten Prozess zur Erfassung technischer Probleme. Die Nutzung des eTLB ermöglicht eine effizientere und präzisere Dokumentation durch vorgefertigte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, was die Datenqualität und Transparenz erhöht. Die Einführung des eTLB ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen von TUI, ihre Engineering- und Wartungsorganisation zu modernisieren. Die Plattform wird die Zusammenarbeit zwischen Piloten und Wartungsteams verbessern und ist ein bedeutender Bestandteil des Digital Tech Ops Ecosystems von Lufthansa Technik, zu dem auch die Lösungen AMOS und flydocs gehören. Niklas Kropp, Leiter Geschäftsentwicklung & Flottenleistung bei TUI Airline, lobte die Partnerschaft mit Aviatar und betonte die Bedeutung des Projekts für die Optimierung der Flotte und der Wartungsabläufe. Frank Martens, Head of Sales & Key Account Digital Fleet Services bei Lufthansa Technik, hob die enge und produktive Zusammenarbeit hervor, die zu einem agilen und effektiven Projekt-Setup geführt hat. TUI Airline plant, das eTLB zunächst bei ihrer britischen Tochtergesellschaft einzuführen, und die Genehmigungen durch verschiedene europäische Luftfahrtbehörden sind bereits in Arbeit.

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Sicherheitskultur im Fokus: Düsseldorfer Flughafen veranstaltet FOD-Walk

Der Düsseldorfer Flughafen, einer der wichtigsten internationalen Verkehrsknotenpunkte Deutschlands, setzte am vergangenen Freitag ein starkes Zeichen für Sicherheitsbewusstsein und Gemeinschaftssinn. Über 250 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Luftfahrtbranche nahmen am diesjährigen FOD-Walk teil, um die Start- und Landebahn auf Fremdkörper zu überprüfen und damit das Sicherheitsniveau am Flughafen zu erhöhen. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Gelegenheit zur praktischen Sicherheitsüberprüfung, sondern auch zur Stärkung des Zusammenhalts zwischen den Mitarbeitenden und Partnern. Der Flughafen Düsseldorf ist bekannt für seine konsequente Sicherheitskultur, die sowohl durch regelmäßige Schulungen als auch durch innovative Kampagnen gefördert wird. Die FOD-Walk-Aktion, bei der die nördliche Start- und Landebahn auf etwa 2.700 Metern Länge und 45 Metern Breite gründlich abgesucht wurde, ist ein Beispiel für diese Bemühungen. Der Begriff „FOD“ steht für Foreign Object Debris – lose Gegenstände, die auf den Start- und Landebahnen liegen und erhebliche Schäden an Flugzeugen verursachen können. Die systematische Kontrolle dieser Flächen ist daher von höchster Bedeutung, um mögliche Gefahren frühzeitig zu identifizieren und zu beseitigen. Die Veranstaltung wurde von Dr. Henning Pfisterer, dem Leiter der Abteilung Aviation am Flughafen Düsseldorf, eröffnet. Er betonte: „Mit dem FOD-Walk und unseren regelmäßigen Informationskampagnen unterstreichen wir unser Engagement für höchste Sicherheitsstandards. Gleichzeitig stärken wir das Gemeinschaftsgefühl zwischen Mitarbeitenden und Partnern. Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend für einen sicheren und reibungslosen Betrieb.“ Besonders hervorzuheben sei die breite Beteiligung, vor allem der Partner aus der Bodenabfertigung, die einen erneuten Beleg für den starken kooperativen Geist auf dem Flughafengelände darstellt. Im Vorfeld des FOD-Walks fand ein hochkarätiges FOD-Symposium statt,

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Airbus A321neo erleidet Tailstrike bei Start in Delhi

Am 9. September 2024 erlitt ein Airbus A321neo der indischen Fluggesellschaft Indigo einen Tailstrike beim Start vom Flughafen Delhi. Der Vorfall, bei dem das Heck des Flugzeugs die Startbahn streifte, wurde erst bei der Ankunft in Bangalore bemerkt. Der Flug, Indigo 6054, benötigte wie gewohnt etwa 2:50 Stunden für die Strecke. Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet, um die Ursachen und möglichen Sicherheitsmängel zu klären.

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Austrian Airlines setzt verstärkt auf Wet-Lease: Ein Blick auf die aktuelle Strategie

Austrian Airlines (AUA), die nationale Fluggesellschaft Österreichs und Teil der Lufthansa-Gruppe, verstärkt ihre Bemühungen, die Nachfrage in der Sommersaison durch den Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen zu decken. Dies ist die umfangreichste Nutzung von Wet-Lease in der Geschichte der Fluggesellschaft seit Jahrzehnten. Mit Wet-Lease bezeichnet man die Anmietung von Flugzeugen samt Besatzung von anderen Fluggesellschaften, um den eigenen Flugverkehr aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. Die steigende Nachfrage und die strukturellen Herausforderungen in der eigenen Flotte haben AUA dazu veranlasst, im Sommerflugplan 2025 auf mehrere Partner zu setzen, darunter BRA Braathens Regional Airlines und Air Baltic. Wet-Lease als Lösung für Kapazitätsengpässe Die Anmietung von Wet-Lease-Flugzeugen ist für Fluggesellschaften wie Austrian Airlines in Zeiten saisonaler Spitzen und operativer Herausforderungen eine wertvolle Strategie. Bereits seit Beginn des Sommerflugplans 2024 fliegen zwei ATR 72-600 der schwedischen BRA Braathens Regional Airlines auf Strecken für AUA, insbesondere auf Routen, auf denen kleinere Flugzeuge wirtschaftlicher sind. Eine dritte ATR wird ab Oktober 2024 auf der neu eingeführten Verbindung zwischen Linz und Frankfurt eingesetzt. Diese Strecken bieten nicht die nötige Auslastung, um größere Flugzeuge wie die Airbus A320-Modelle rentabel zu betreiben. Ein weiteres Wet-Lease-Flugzeug, das seit Juni 2024 im Einsatz ist, ist ein Embraer E195 von Air Dolomiti. Diese Maschine fliegt auf der Strecke von Wien nach Venedig und kompensiert den Ausfall eines beschädigten Airbus A320 Neo. Wet-Lease als Zukunftsstrategie: Der Ausbau der Zusammenarbeit Die Kooperation mit Wet-Lease-Partnern könnte in Zukunft noch weiter ausgebaut werden, wie Sciortino in seinen Ausführungen andeutete. Besonders während der Sommermonate, in denen das Passagieraufkommen im Vergleich

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SkyUp Airlines startet Unterstützungsprgramm für Crews

SkyUp Airlines, die aufstrebende ukrainische Fluggesellschaft, hat im Jahr 2024 ein wegweisendes Programm zur Unterstützung des emotionalen Wohlbefindens ihrer Besatzungsmitglieder ins Leben gerufen: das SkyUp Peer Support Programm (PSP). Diese Initiative stellt einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der Flugsicherheit dar, da sie sowohl Piloten als auch Kabinenpersonal in emotional herausfordernden Situationen begleitet und unterstützt. Während Programme dieser Art für Piloten in der Europäischen Union bereits verpflichtend vorgeschrieben sind, ist die Ausweitung auf das Kabinenpersonal eine außergewöhnliche und fortschrittliche Maßnahme, die in der europäischen Luftfahrtbranche bisher kaum zu finden ist. Ein umfassendes Peer-Unterstützungssystem für die gesamte Crew Das SkyUp Peer Support Programm wurde ins Leben gerufen, um nicht nur den höchsten internationalen Flugsicherheitsstandards gerecht zu werden, sondern auch, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das das emotionale Wohlbefinden der Besatzungsmitglieder proaktiv unterstützt. Der Druck, der mit der Arbeit in der Luftfahrtbranche einhergeht, sei es durch unvorhersehbare Situationen an Bord, lange Arbeitszeiten oder der Balance zwischen Privat- und Berufsleben, kann zu emotionalen Belastungen führen, die die Leistung und das Wohlbefinden der Crew beeinträchtigen. Hier greift das PSP ein, indem es den Mitarbeitenden die Möglichkeit bietet, sich in einem vertraulichen Rahmen an geschulte Kollegen – sogenannte „Peers“ – zu wenden. Diese Peers sind eigens dafür ausgebildet, emotionale Unterstützung zu bieten, und kommen aus den Reihen der Piloten sowie des Kabinenpersonals, um eine bestmögliche Betreuung auf Augenhöhe zu gewährleisten. Internationale Schulungen und gezielte Auswahl der Peer-Berater Die sorgfältige Entwicklung und Implementierung des Programms begann im Mai 2023 und dauerte bis August 2024. In dieser

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Vukadin Stojanović soll CEO von Air Montenegro werden

Der Verwaltungsrat von Air Montenegro hat Vukadin Stojanović als neuen Chief Executive Officer (CEO) nominiert. Stojanović, der seit der Entlassung von Mark Anžur als interimistischer CEO tätig ist, muss nun noch von der Regierung bestätigt werden. Von insgesamt acht Bewerbern für die Position des CEO wurden nur drei berücksichtigt, da fünf Kandidaten nicht alle erforderlichen Unterlagen eingereicht hatten. Vor seiner Tätigkeit bei Air Montenegro war Stojanović stellvertretender Chief Commercial Officer bei der früheren Montenegro Airlines.

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SAS nimmt Nonstopflüge von Kopenhagen nach Seattle wieder auf

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS plant ab Sommer 2025 die Wiederaufnahme ihrer Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und Seattle. Fünfmal wöchentlich sollen die Flüge angeboten werden, um der wachsenden Nachfrage nach Reisen in die USA gerecht zu werden. Dies ist das erste Mal seit 57 Jahren, dass SAS diese Route bedient. Seattle ist eines von elf nordamerikanischen Zielen im SAS-Streckennetz und soll durch seine historischen Verbindungen zu Skandinavien sowie seine wirtschaftliche Bedeutung als strategischer Punkt dienen. Der Flugplan ist so abgestimmt, dass er Reisenden optimale Anschlussmöglichkeiten in Europa bietet.

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Swiss und SBB verlängern Zusammenarbeit und erweitern Angebot

Die seit 2019 bestehende Partnerschaft zwischen Swiss und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wird künftig unbefristet fortgesetzt. Ziel ist es, die Anbindung von Bahn- und Flugverkehr weiter zu verbessern. Ab dem 2. Oktober 2024 werden neue Ziele im Kanton Graubünden, darunter Chur, Davos, Klosters und St. Moritz, ins Netz aufgenommen. Diese Kooperation bietet Passagieren nahtlose Verbindungen und eine flexible Reisegestaltung. Das Swiss Air Rail-Netz umfasst nun 21 Destinationen und ermöglicht Reisenden, Flug und Zug in einem Schritt zu buchen.

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