Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Zagreb verzeichnet Rekordjahr und starkes Passagierwachstum

Der Flughafen Zagreb steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu und verzeichnet ein signifikantes Wachstum der Passagierzahlen im Vergleich zu 2023. Laut den aktuellen Daten des statistischen Amtes der Europäischen Union, Eurostat, hat insbesondere Ryanair einen wesentlichen Beitrag zu diesem Anstieg geleistet. Die Billigfluggesellschaft verzeichnete ein starkes Wachstum bei den Freizeitstrecken nach Malta und Malaga mit Steigerungen von 72 % bzw. 98 % im Vergleich zum Vorjahr. Die am stärksten frequentierte Strecke von Zagreb bleibt London Stansted, die die Verbindung nach London Heathrow von Croatia Airlines und British Airways um über 16.000 Reisende übertrifft. Im Gegensatz dazu haben einige Drehkreuze der Lufthansa Group, wie Frankfurt und Wien, im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge bei den Passagierzahlen erlebt. Croatia Airlines musste ebenfalls einen Rückgang der Passagierzahlen auf der Brüssel-Verbindung hinnehmen, was teilweise durch die Konkurrenz von Ryanair und den Rückzug von Brussels Airlines bedingt ist. Auch die Strecke nach Zürich verzeichnete einen Rückgang von 25 % im Vergleich zu 2019.

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Montenegro senkt Flughafengebühren zur Förderung von Billigflugangeboten

Das montenegrinische Verkehrsministerium hat in Zusammenarbeit mit Airports of Montenegro eine Gebührensenkung beschlossen, um bestehende Billigfluggesellschaften zu halten und neue Airlines anzulocken. Verkehrsministerin Maja Vukićević kritisierte die vorherige Erhöhung der Gebühren als schädlich für den Luftverkehr des Landes. Diese Entscheidung führte dazu, dass Ryanair im Winter nur noch eine einzige Strecke von Podgorica aus bedient. Vukićević betonte, dass die Flughäfen Montenegros im regionalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verloren haben, was dazu führte, dass viele Einheimische benachbarte Flughäfen nutzen. Die neue Preispolitik soll den Low-Cost-Markt stärken und den ganzjährigen Betrieb von Billigfluggesellschaften in Montenegro sichern.

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Flybondi erhält Zulassung für Bodenabfertigungsdienste für andere Fluggesellschaften

Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat von der Zivilluftfahrtbehörde ANAC die Erlaubnis erhalten, Bodenabfertigungsdienste für andere Fluggesellschaften anzubieten. Flybondi betreibt bereits auf 80 % der von ihr genutzten Flughäfen eigene Bodenabfertigungsdienste, darunter Córdoba, ausgenommen jedoch Flughäfen wie Buenos Aires Jorge Newbery, Ushuaia und El Calafate. Laut Geschäftsführer Mauricio Sana ist dies ein wichtiger Schritt für das Wachstum der Luftfahrtindustrie in Argentinien. Die Entscheidung baut auf einer 2019 von der damaligen Regierung Macri beschlossenen Reform auf, die das Abfertigungsmonopol der staatlichen Intercargo aufhob.

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Italien verstärkt seine Verteidigung: Milliardeninvestition in F-35 Kampfjets und Eurofighter

Die italienische Regierung hat ein neues, ehrgeiziges Verteidigungsprogramm vorgelegt, das die Anschaffung von 25 zusätzlichen Lockheed Martin F-35-Kampfjets im Wert von über 7 Milliarden US-Dollar vorsieht. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Mehrjahresprogramms, das Italiens militärische Fähigkeiten erheblich erweitern soll und im Rahmen des Verteidigungshaushalts 2024-2026 dem italienischen Parlament zur Genehmigung vorgelegt wurde. Mit diesem Schritt untermauert Italien seine Rolle innerhalb der NATO und zeigt, dass es weiterhin in fortschrittliche militärische Technologie investiert, um auf globale Bedrohungen vorbereitet zu sein. Italiens steigende Investitionen in die F-35-Flotte Italien plant, 15 F-35A und 10 F-35B-Kampfjets zu kaufen, was die F-35-Flotte des Landes auf insgesamt 115 Flugzeuge erweitern wird. Diese Investition stellt die dritte Phase des italienischen F-35-Programms dar, das ursprünglich den Kauf von 131 Flugzeugen vorsah. Aufgrund von Budgetkürzungen wurde die geplante Anzahl jedoch auf 90 reduziert, bestehend aus 60 F-35A und 30 F-35B. Die jüngste Erweiterung hebt diese Reduktion jedoch teilweise wieder auf und signalisiert ein starkes Bekenntnis Italiens zu moderner Verteidigungstechnologie. Die F-35A ist ein konventionell startendes Flugzeug, während die F-35B über STOVL-Fähigkeiten (Short Takeoff and Vertical Landing) verfügt. Diese Technologie erlaubt es der F-35B, von kürzeren Landebahnen und Flugzeugträgern aus zu operieren, was besonders für Marineoperationen und Missionen in unwegsamen Gebieten von großem Vorteil ist. Diese Eigenschaften sind von unschätzbarem Wert, wenn es um die Sicherstellung der militärischen Einsatzbereitschaft in unterschiedlichen Umgebungen geht. Die Entscheidung, in zusätzliche F-35B zu investieren, spiegelt die strategische Bedeutung dieser Jets für die italienische Marine wider, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz auf Flugzeugträgern

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Meyer Werft erhält staatliche Unterstützung zur finanziellen Stabilisierung

Die in wirtschaftliche Schieflage geratene Meyer Werft in Papenburg erhält umfangreiche Hilfe vom Bund und dem Land Niedersachsen. Beide übernehmen zusammen 80 Prozent der Anteile und investieren 400 Millionen Euro in das Schiffbauunternehmen. Zusätzlich werden Bürgschaften in Höhe von etwa einer Milliarde Euro gewährt, um die laufenden Schiffbauprojekte zu finanzieren. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten sind die Folgen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und steigende Rohstoffpreise. Trotz der Herausforderungen verfügt die Meyer Werft über Aufträge im Wert von elf Milliarden Euro bis 2031. Diese Aufträge sichern nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Existenz von mehr als 20.000 Arbeitsplätzen in Deutschland. Ein langfristiges Ziel der staatlichen Beteiligung ist die spätere Rücküberführung der Werft in private Hände, wofür der Familie Meyer ein Rückkaufrecht eingeräumt wurde.

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Flugbegleiterin von ITA Airways stirbt kurz vor Abflug

Am Flughafen von Reggio Calabria kam es zu einem tragischen Vorfall: Eine 57-jährige Flugbegleiterin von ITA Airways, Gabriella Cario, starb kurz vor dem Abflug nach Rom. Cario hatte sich bereits vor dem Boarding unwohl gefühlt, aber medizinische Hilfe abgelehnt. Nachdem sie das Flugzeug betreten hatte, verschlechterte sich ihr Zustand rapide, und sie brach vor den Augen der Passagiere und Kollegen zusammen. Trotz sofortiger Hilfe durch den Rettungsdienst konnte sie nicht wiederbelebt werden. Der Flug ITA Airways 1156 wurde auf den Abend verschoben, was zu Verspätungen führte. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, es wird von einer „plötzlichen Krankheit“ gesprochen. Carios Tod hat in ihrer Heimatgemeinde tiefe Betroffenheit ausgelöst. Der Bürgermeister würdigte sie als „kluge, freundliche Frau“ und sprach der Familie sein Beileid aus.

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Air France: Neue Ziele, verstärkte Langstrecken im Winter 2024/25

Nach einem erfolgreichen Sommer als offizieller Airline-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris richtet Air France den Blick auf die bevorstehende Wintersaison. Mit einem vielfältigen Streckennetz, das 169 Ziele in 73 Ländern umfasst, darunter 85 Langstrecken- und 84 Kurz- und Mittelstreckenziele, stellt die Fluggesellschaft ein umfassendes Angebot für Reisende zur Verfügung. Vom 17. September 2024 an gilt der neue Winterflugplan, der acht neue Strecken und fünf neue Ziele beinhaltet. Die Wintersaison läuft von November 2024 bis März 2025 und verspricht, eine der verkehrsreichsten in der jüngeren Geschichte der Airline zu werden. Air France verstärkt Langstreckenverbindungen Im Zentrum der neuen Ankündigungen stehen vor allem die Langstreckenflüge. Air France wird vier neue Langstreckenziele in ihr Streckennetz aufnehmen, die strategisch wichtige Märkte und touristische Hotspots abdecken. Eine der bedeutendsten Neuigkeiten ist die Einführung einer neuen Flugverbindung nach Kilimanjaro, Tansania, die ab dem 18. November 2024 dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient wird. Diese Strecke ergänzt die bestehende Route nach Sansibar und macht Kilimanjaro zum 26. afrikanischen Ziel von Air France – ohne die nordafrikanischen Destinationen mitzurechnen. Eine weitere aufregende Entwicklung ist die Aufnahme von Salvador de Bahia in Brasilien, das ab dem 28. Oktober 2024 ebenfalls dreimal wöchentlich mit Airbus A350-900 angeflogen wird. Damit erweitert Air France seine Präsenz in Brasilien, wo die Fluggesellschaft bereits Ziele wie Rio de Janeiro, São Paulo, Fortaleza und Belém anfliegt. Die Frequenzen nach Rio und Fortaleza werden in der Wintersaison sogar auf bis zu zehn bzw. fünf Flüge pro Woche erhöht. Durch die enge

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Notfallübung am Flughafen Leipzig/Halle erfolgreich durchgeführt

Am 18. September 2024 fand am Flughafen Leipzig/Halle eine groß angelegte Notfallübung statt. Rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten nahmen an der Übung teil, die die Zusammenarbeit im Ernstfall verbessern sollte. Das Szenario simulierte die Kollision eines Flugzeugs mit einem Enteisungsfahrzeug, bei dem Flüssigkeiten austraten und Passagiere evakuiert werden mussten. Die Übung verlief ohne Einschränkungen für den regulären Flugbetrieb und entsprach den internationalen Richtlinien. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft und Koordination der beteiligten Kräfte zu überprüfen. Die Übung fand im Nordbereich des Flughafens statt, wo unter realitätsnahen Bedingungen im Fire Training Center der Einsatz von Rettungs- und Löschfahrzeugen geprobt wurde. Der Fokus lag auf der Einhaltung der Anfahrts- und Eingreifzeiten sowie der korrekten Entsorgung von ausgetretenen Kraftstoffen und Enteisungsflüssigkeiten. Neben den Flughafenfeuerwehren und -beschäftigten waren auch externe Rettungsdienste und Einsatzkräfte aus den umliegenden Landkreisen Nordsachsen, Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Solche Notfallübungen sind für zivile Flughäfen vorgeschrieben und dienen der Verbesserung der Sicherheit.

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Hochwasser in Niederösterreich: Bundesheer im Dauereinsatz

In den letzten Tagen wurde Niederösterreich von einem der schwersten Hochwasser der vergangenen Jahre heimgesucht. Straßen wurden überflutet, Häuser standen unter Wasser, und zahlreiche Menschen mussten aus den betroffenen Gebieten evakuiert werden. In dieser schweren Zeit zeigt sich die Stärke der österreichischen Gemeinschaft, nicht zuletzt durch den Einsatz von über 1.100 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres. Unterstützt durch 140 Pioniere aus Salzburg sowie weitere 100 Milizsoldaten aus der Steiermark, die nun nachrücken, arbeitet das Militär intensiv daran, die Schäden zu beseitigen und weitere Katastrophen zu verhindern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte in einem Statement den hohen Stellenwert des Zusammenhalts und der unermüdlichen Hilfe der Soldaten sowie der freiwilligen Helfer, die sich den enormen Herausforderungen stellen. Einsatzgebiete: Tullnerfeld, Pielachtal und Waldviertel Besonders stark betroffen sind die Regionen Tullnerfeld, Pielachtal und das Waldviertel. Hier konzentrieren sich die Aufräum- und Rettungsarbeiten des Bundesheeres. Die Soldatinnen und Soldaten sind mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut, darunter das Evakuieren von Menschen aus gefährdeten Gebieten, das Sichern von Dämmen und das Beseitigen von Schutt und Schlamm. Bislang konnten drei Menschenleben gerettet werden, darunter auch ein Hund, der sich in den Wassermassen verloren hatte. Über 50 Personen wurden per Windenrettung aus schwer zugänglichen Gebieten gerettet, während unzählige weitere mithilfe von Booten in Sicherheit gebracht wurden. Sandsäcke und Dämme: Logistik auf höchstem Niveau Ein zentrales Element im Kampf gegen das Hochwasser war der Einsatz von sogenannten „Big-Bags“ – großen Sandsäcken, die zur Stabilisierung der Dämme verwendet wurden. Mit Hubschraubern transportierten die Soldaten bisher 670 dieser Big-Bags, die ein Gesamtgewicht von über

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Lufthansa Group setzt Flüge nach Tel Aviv bis mindestens 24. September 2024 aus

Die Lufthansa Group hat ihre Flüge nach und von Tel Aviv aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten vorläufig bis zum 24. September 2024 eingestellt. Die Entscheidung wurde getroffen, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen zu gewährleisten. Laut einer offiziellen Mitteilung beobachtet die Airline die Lage weiterhin aufmerksam und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um die Situation fortlaufend zu bewerten. Betroffene Passagiere sollen direkt von Lufthansa oder ihren Tochtergesellschaften kontaktiert und können ihre Tickets entweder kostenlos umbuchen oder den vollen Preis erstattet bekommen. Die Wiederaufnahme der Flüge wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.

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