Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Tourismus in Niederösterreich verzeichnet stabiles Jahresergebnis für 2025

Die Tourismusbilanz für Niederösterreich weist im Kalenderjahr 2025 eine beständige Entwicklung auf. Nach aktuellen Hochrechnungen der Statistik Austria wurden rund 7,3 Millionen Nächtigungen registriert, was nahezu exakt dem Niveau des Vorjahres entspricht. Die Abweichung zum Jahr 2024 beläuft sich in der Gesamtsumme auf lediglich minus 0,4 Prozent. Besonders hervorzuheben ist die positive Resonanz ausländischer Besucher, deren Nächtigungszahlen im Jahresvergleich um 2,7 Prozent zulegten. Deutschland festigte dabei seine Position als wichtigster ausländischer Herkunftsmarkt, gefolgt von den Nachbarstaaten Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Der Abschluss des Jahres gestaltete sich im Dezember mit 459.500 Nächtigungen leicht positiv, was einem Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem starken Vorjahresmonat entspricht. In diesem Zeitraum zeigte sich der internationale Trend besonders deutlich: Die Nächtigungen ausländischer Gäste stiegen im Dezember sprunghaft um 7,3 Prozent an. Branchenbeobachter führen diese Dynamik auf eine verstärkte Positionierung des Bundeslandes als Ganzjahresdestination zurück, wobei insbesondere Angebote in den Bereichen Gesundheit, Kulinarik sowie Kunst und Kultur im Fokus der Vermarktung standen. Die endgültige Bilanz für das Gesamtjahr wird für Mitte Februar erwartet. Für das laufende Jahr 2026 plant die Niederösterreich Werbung eine weitere Qualitätsoffensive. Ein zentraler Baustein ist die Erweiterung der „Selected Stays“, einer Auswahl hochwertiger Beherbergungsbetriebe, die durch gehobene Standards gezielt Premiumgäste ansprechen sollen. Zu den touristischen Höhepunkten des Jahres zählen die Niederösterreichische Landesausstellung sowie bedeutende Jubiläen, darunter das 20-jährige Bestehen des Grafenegg-Festivals und des Convention Bureau Niederösterreich. Auch der Ausbau der Radinfrastruktur und die Weiterführung etablierter Formate wie des Weinherbstes sollen zusätzliche Impulse für den Ausflugs- und Urlaubstourismus setzen. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen

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Discover Airlines baut Langstrecken-Kabinen umfassend um

Fünf Jahre nach ihrer Grundsteinlegung inmitten einer der schwersten Krisen der Luftfahrtgeschichte setzt die deutsche Ferienfluggesellschaft Discover Airlines ein massives Zeichen für ihre langfristige Marktpositionierung. Mit der größten Einzelinvestition seit Bestehen des Unternehmens wird die gesamte Langstreckenflotte, bestehend aus 16 Maschinen des Typs Airbus A330-300, einer vollständigen Kabinenerneuerung unterzogen. Dieser Schritt markiert den Übergang von einer jungen Start-up-Airline zu einem voll etablierten Premium-Ferienflieger innerhalb der Lufthansa Group. Das neue Kabinenkonzept, das unter dem Namen Ocean Blue firmiert, führt modernste Bordprodukte in allen drei Reiseklassen ein. Ab April 2027 wird das erste umgerüstete Flugzeug den Dienst aufnehmen, wobei der Abschluss des gesamten Modernisierungsprogramms für Mitte 2028 geplant ist. Mit Investitionen im dreistelligen Millionenbereich reagiert die Airline auf die gestiegenen Ansprüche im touristischen Hochwertsegment und harmonisiert gleichzeitig ihre Hardware mit den Standards der Muttergesellschaft, ohne dabei den eigenständigen Charakter als Urlaubsairline zu verlieren. Technologische Evolution und Designphilosophie der Ocean Blue Kabine Die Entscheidung für den Namen Ocean Blue ist weit mehr als eine rein ästhetische Wahl; sie stellt eine bewusste Verbindung zur Gründungsphase der Airline dar, die im Jahr 2020 unter dem Projekttitel Ocean ins Leben gerufen wurde. Noch heute nutzen die Piloten der Airline im internationalen Flugfunk die Kennung OCN. Das Design der neuen Kabine greift diese Historie durch tiefblaue Farbtöne und klare, elegante Linienführungen auf, die ein hochwertiges Ambiente schaffen sollen. Ziel ist es, das Urlaubsgefühl bereits beim Betreten des Flugzeugs zu vermitteln, während gleichzeitig die Zugehörigkeit zur Lufthansa Group durch die Qualität der Materialien und die Präzision der Verarbeitung

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Systemausfall bei der Schweizer Flugsicherung: Fehlgeschlagenes Software-Update drosselt Luftverkehr über Genf

Der Flugbetrieb am internationalen Flughafen Genf sowie im gesamten Luftraum der Südwestschweiz wurde am Dienstagvormittag durch eine schwerwiegende technische Störung massiv beeinträchtigt. Die Schweizer Flugsicherungsgesellschaft Skyguide sah sich gezwungen, den kontrollierten Luftraum zeitweise vollständig zu sperren, nachdem ein routinemäßiges Systemupdate in der vorangegangenen Nacht gescheitert war. Da zentrale Komponenten der Software nicht ordnungsgemäß geladen werden konnten, war ein sicheres Verkehrsmanagement unter Volllast nicht mehr gewährleistet. In der Folge mussten zahlreiche Flüge gestrichen oder umgeleitet werden, was zu erheblichen Verzögerungen im europäischen Flugplan führte. Obwohl die Techniker bereits am späten Vormittag mit der Wiederherstellung der Kapazitäten begannen, bleibt der Betrieb bis zum Mittwoch eingeschränkt. Skyguide betonte jedoch, dass die Sicherheit im Luftraum durch die sofort eingeleiteten Vorsichtsmaßnahmen zu jedem Zeitpunkt gewahrt blieb. Während der Standort Genf mit den Folgen kämpfte, blieb das Kontrollzentrum in Zürich von der Störung unberührt und konnte den Betrieb im Osten des Landes ohne Einschränkungen fortführen. Ursachenanalyse und das Protokoll des Stillstands Der Ursprung der technischen Komplikationen lag in einem geplanten Wartungsfenster während der verkehrsarmen Nachtstunden. Solche Updates sind in der hochmodernen Infrastruktur der Flugsicherung essenziell, um die Leistungsfähigkeit der Radarsysteme und Kommunikationswege auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Im konkreten Fall führte jedoch das Aufspielen neuer Softwarekomponenten zu unvorhergesehenen Inkompatibilitäten. Da das System nach dem Update instabil reagierte, entschieden sich die Verantwortlichen für ein sogenanntes Rollback, also die Rückkehr zur vorherigen, stabilen Softwareversion. Dieser Prozess erforderte einen kontrollierten Neustart der gesamten IT-Architektur des Kontrollzentrums in Genf. Um 09:21 Uhr am Dienstagmorgen löste Skyguide offiziell

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Emirates verlängert Leasingverträge für Airbus A380 bis in das nächste Jahrzehnt

Die Fluggesellschaft Emirates hat die langfristige Nutzung zweier weiterer Airbus A380 in ihrer Flotte gesichert und damit ein deutliches Signal für den Fortbestand des größten Passagierflugzeugs der Welt gesetzt. Durch eine im Januar 2025 unterzeichnete Vereinbarung mit DS Aviation, einer Tochtergesellschaft der Dr. Peters Group, wurden die Leasingverträge für zwei Superjumbos um jeweils fünf Jahre verlängert. Die neuen Vertragslaufzeiten erstrecken sich nun bis Dezember 2030 beziehungsweise August 2031. Ein zentraler Bestandteil dieser Verhandlungen ist die eingeräumte Option für Emirates, die Flugzeuge am Ende der jeweiligen Verlängerungsperioden käuflich zu erwerben. Diese Entscheidung unterstreicht die Strategie der in Dubai ansässigen Airline, den A380 als Rückgrat ihres Streckennetzes beizubehalten, während andere Fluggesellschaften das Modell zunehmend ausmustern. Für die beteiligten Investmentfonds Flight Invest 50 und Flight Invest 51 bedeutet der Abschluss zudem eine hohe Planungssicherheit und attraktive Ausschüttungen an die Investoren. Parallel dazu konnte die Dr. Peters Group die Verwertung eines weiteren A380 abschließen, der zuvor von Singapore Airlines betrieben wurde, was die Komplexität und die wirtschaftlichen Potenziale im Zweitmarkt für Großraumflugzeuge verdeutlicht. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Fondsstrukturen Die betroffenen Leasingverträge werden über zwei offene Investmentfonds gehalten, die Ende 2021 von der Dr. Peters Group übernommen wurden. Diese Fondsstrukturen ermöglichen es privaten und institutionellen Anlegern, direkt an den Leasingeinnahmen hochwertiger Luftfahrt-Assets zu partizipieren. Die Verlängerung der Verträge mit Emirates wird in Fachkreisen als Beleg für die engen Geschäftsbeziehungen zwischen dem deutschen Asset-Manager und der staatlichen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate gewertet. Laut offiziellen Angaben führten die Verhandlungen in den letzten Wochen des Jahres 2025 zu

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Wien festigt Position als globale Tourismusmetropole mit historischem Nächtigungshöchstwert

Wien hat im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein in seiner Geschichte als Reiseziel gesetzt. Mit insgesamt 20.065.000 Übernachtungen im Jahr 2025 wurde erstmals die prestigeträchtige Marke von 20 Millionen Nächtigungen überschritten. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert das erfolgreichste Jahr seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Auch bei den Ankünften verzeichnete die Stadt mit rund 8,57 Millionen Gästen ein deutliches Plus von fünf Prozent. Wirtschaftlich schlägt sich dieser Erfolg in einem voraussichtlichen Rekord beim Beherbergungsumsatz nieder, der die bisherige Höchstmarke von 1,4 Milliarden Euro aus dem Vorjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit übertreffen wird. Die Präsidentin des WienTourismus, Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak, bezeichnete den Wiener Tourismus als zentralen Motor einer innovativen Standortpolitik, der wie ein Präzisionsuhrwerk funktioniere und maßgeblich zur Wertschöpfung der gesamten Region beitrage. Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzmotor Visitor Economy Die Bedeutung der Tourismusbranche für den Wiener Arbeitsmarkt ist beachtlich: Jeder neunte Vollzeitjob in der Bundeshauptstadt ist mittlerweile direkt oder indirekt der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zuzurechnen. Mit einer jährlichen Wertschöpfung von rund 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet Wien etwa 18 Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung Österreichs. Damit positioniert sich die Stadt als zweitstärkstes Tourismusbundesland, wobei die Einnahmen aus touristischen Ausgaben insgesamt 6,82 Milliarden Euro erreichen. Besonders im Dezember zeigten sich starke Synergieeffekte mit dem Handel. Die über zwei Millionen Nächtigungen im letzten Monat des Jahres kurbelten insbesondere das Weihnachtsgeschäft an, wobei Wien im Bereich der Shoppingausgaben von Gästen aus Nicht-EU-Ländern eine Vorreiterrolle einnimmt. Zwei Drittel der bundesweiten Ausgaben in diesem Segment entfallen auf die Wiener Geschäftsstraßen, was vor allem

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Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien besiegelt

In einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen und protektionistischer Tendenzen haben die Europäische Union und die Republik Indien einen historischen Durchbruch erzielt. Nach jahrelangen, teils unterbrochenen Verhandlungen verkündeten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der indische Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi den erfolgreichen Abschluss eines umfassenden Freihandelsabkommens. Diese Vereinbarung schafft eine der weltweit größten Freihandelszonen und zielt darauf ab, die wirtschaftliche Verflechtung zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Demokratien der Welt auf eine völlig neue Ebene zu heben. Ein zentrales Element des Abkommens ist der weitgehende Wegfall von Importzöllen, was insbesondere der hochtechnologisierten europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie neue Exportchancen eröffnet. Angesichts der restriktiven Handelspolitik der Vereinigten Staaten und der wachsenden wirtschaftlichen Dominanz Chinas fungiert dieser Vertrag nicht nur als wirtschaftlicher Motor, sondern auch als strategisches Signal für die Stärkung multilateraler Handelsbeziehungen. Strategische Vorteile für die europäische Luftfahrtindustrie Für europäische Industriegiganten wie Airbus stellt der indische Markt die derzeit wichtigste Wachstumsregion weltweit dar. Bisher belastete Indien Importe von Flugzeugen und Raumfahrtgütern mit einem Regelsatz von elf Prozent. Diese Barriere fällt nun für fast alle relevanten Produktgruppen weg. Branchenanalysten prognostizieren, dass Indien in den kommenden zwei Jahrzehnten einen Bedarf von mehr als 2.000 neuen Verkehrsflugzeugen haben wird, um die rasant steigende Nachfrage im Inlandsluftverkehr zu decken. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von knapp neun Prozent übertrifft Indien jedes andere Land in diesem Sektor. Im Jahr 2024 exportierte die europäische Luftfahrtbranche bereits Waren im Wert von 6,4 Milliarden Euro nach Indien. Durch den Wegfall der Zölle wird erwartet, dass europäische Produkte gegenüber der US-Konkurrenz, die unter den

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Hotelvereinigung kritisiert Berechnungsgrundlage der Tourismus-Inflation

Der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), Walter Veit, fordert eine grundlegende Revision der Darstellung von Preissteigerungen im heimischen Beherbergungswesen. Laut Veit werde die Branche zu Unrecht als Inflationstreiber stigmatisiert, während die tatsächlichen Ursachen in den massiv gestiegenen Vorleistungskosten liegen. Ein wesentlicher Kritikpunkt der ÖHV ist, dass Qualitätsverbesserungen in der offiziellen Statistik oft fälschlicherweise als reine Teuerung gewertet werden. Investitionen in moderne Wellnessbereiche oder gehobene Gastronomieangebote stellen laut Veit eine Produktaufwertung dar, die von den Gästen gezielt nachgefragt wird, und dürfen nicht mit klassischen Preisaufschlägen für identische Leistungen gleichgesetzt werden. Zusätzliche Wirtschaftsdaten unterstreichen die Diskrepanz zwischen den sektoralen Kostensteigerungen und dem allgemeinen Verbraucherpreisindex. Während globale Waren wie Unterhaltungselektronik oder Textilien durch Importe aus Fernost preisdämpfend wirken, ist das Gastgewerbe primär von inländischen Kostenfaktoren abhängig. In den vergangenen Jahren stiegen die Ausgaben für Lebensmittel, Energie und Bauleistungen in Österreich überdurchschnittlich an. Besonders die hohen Lohnabschlüsse und die damit verbundenen Lohnnebenkosten belasten die personalintensive Hotellerie. Branchenkenner weisen darauf hin, dass Hotels diese Kostensteigerungen nur bedingt an die Gäste weitergeben können, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit gegenüber günstigeren Destinationen im Mittelmeerraum nicht zu gefährden. Die Hotelvereinigung sieht die Politik in der Pflicht, durch gezielte Entlastungen den Preisdruck zu mindern. Konkret fordert Veit eine Senkung der Lohnnebenkosten sowie günstigere Energietarife für kleine und mittlere Unternehmen. Aktuelle Analysen der Statistik Österreich zeigen zwar eine robuste Nachfrage bei den Inlandsnächtigungen, doch die Rentabilität vieler Betriebe steht aufgrund der hohen Zinslast für getätigte Investitionskredite unter Druck. Die Branche betont, dass ohne eine spürbare Senkung der administrativen und steuerlichen Lasten

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Infrastrukturelle Neuausrichtung am Flughafen Klagenfurt

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich am Beginn einer umfassenden Modernisierungsphase, die den Luftfahrtstandort Kärnten technologisch und wirtschaftlich neu positionieren soll. Im Rahmen eines aktuellen Vor-Ort-Besuchs von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber wurden die Fortschritte mehrerer Infrastrukturprojekte präsentiert, die bereits im ersten Quartal 2026 deutliche Formen annehmen. Das Investitionsprogramm umfasst den Bau eines neuen Hubschrauberstützpunktes für Einsatzkräfte, die Errichtung eines modernen Hangars sowie eines exklusiven Business-Terminals für die allgemeine Luftfahrt. Flankiert werden diese baulichen Maßnahmen von einer positiven Entwicklung im Passagierverkehr und einer großflächigen Liegenschaftsentwicklung, die auf über 420.000 Quadratmetern neue Ansiedlungsmöglichkeiten für luftfahrtnahe Betriebe und Investoren schafft. Ziel der Maßnahmen ist es, die Erreichbarkeit des Kärntner Wirtschaftsraums zu erhöhen und die logistische Effizienz des Standorts durch neue Zufahrtswege und modernisierte Abfertigungsbereiche zu steigern. Ausbau der operativen Infrastruktur und des General-Aviation-Bereichs Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Bauarbeiten ist die Erschließung der südlichen Flughafenflächen. Bisher waren diese Areale für Fahrzeuge nicht direkt zugänglich, was ihre wirtschaftliche Verwertung verhinderte. Durch den Bau einer neuen Zufahrtsstraße wird dieses logistische Hindernis nun beseitigt, wodurch die Flächen für gewerbliche Projekte attraktiv werden. Parallel dazu schreitet die Modernisierung des Terminals voran. Der Abflugbereich wird derzeit so umgestaltet, dass er neben der klassischen Passagierabfertigung künftig auch als großflächige Eventlocation genutzt werden kann. Diese multifunktionale Ausrichtung soll dem Flughafen zusätzliche Einnahmequellen außerhalb des Kernbetriebs erschließen. Für die Einsatzkräfte und den Rettungsflugbetrieb entsteht ein spezialisierter Hubschrauberstützpunkt, der nach modernsten technischen Standards konzipiert wurde. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch einen neuen Hangar, der zusätzlichen Platz für die Unterbringung von Fluggeräten bietet. Besonders hervorzuheben

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Ausbau mobiler und urbaner Sauna-Angebote in der Schweiz

In der Schweizer Wellness-Landschaft etabliert sich ein Trend zu unkonventionellen Saunastandorten, die eine direkte Verbindung von Hitzeanwendungen und natürlichen Kaltwasserressourcen nutzen. Neben klassischen Hotelanlagen gewinnen mobile Einheiten wie umgebaute Seilbahngondeln, Wohnwagen und schwimmende Plattformen an Bedeutung. Ein markantes Beispiel ist die Saunagondel in Vitznau am Vierwaldstättersee, die als exklusive Private-Spa-Einheit direkt am Ufer positioniert wurde. Parallel dazu hat sich das Konzept der Saunaboote auf dem Zürich-, Thuner- und Vierwaldstättersee gefestigt. Diese Fahrzeuge sind führerscheinfrei steuerbar und ermöglichen autarke Aufenthalte auf dem Wasser, wobei die Beheizung der Kabinen auf Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius erfolgt. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass auch im urbanen Raum die Nutzung öffentlicher Fluss- und Seebäder während der Wintermonate forciert wird. In Basel fungiert das Rheinbad Breite als saisonale Saunastätte, die durch Ruhejurten und gastronomische Angebote ergänzt wird. In Zürich wurde mit dem Projekt „Sauna am Fluss“ ein modulares Saunadorf geschaffen, das auf Spontanbesucher ohne Voranmeldung setzt. Diese Entwicklung spiegelt eine strategische Neuausrichtung vieler Badeanstalten wider, die durch die Winteröffnung ihre Wirtschaftlichkeit steigern und die Infrastruktur ganzjährig auslasten. Die technischen Anforderungen an diese mobilen Bauten sind hoch, da sie strengen Brandschutzauflagen und baurechtlichen Bestimmungen für Uferzonen entsprechen müssen. Am Genfersee hat sich in Vevey und Burier ein Low-Tech-Ansatz etabliert, bei dem restaurierte Wohnwagen als öffentliche Schwitzstuben dienen. Diese Standorte bieten eine funktionale Grundausstattung mit Umkleideräumen und Duschen, verzichten jedoch auf luxuriöse Beigaben. Experten im Bereich der Freizeitökonomie weisen darauf hin, dass solche Angebote besonders das Segment der Tagestouristen ansprechen, die kurze, intensive Erlebnisse im Freien suchen.

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LOT empfängt drei neue Boeing 737 Max 8 im Formationsflug

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat einen bedeutenden Meilenstein bei der Erneuerung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte erreicht. Am 22. Januar 2026 trafen drei werksneue Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 auf dem Chopin-Flughafen in Warschau ein. Das Besondere an dieser Auslieferung war nicht nur die Anzahl der Flugzeuge, sondern auch die Art der Überführung: Die drei Jets mit den Registrierungen SP-LYB, SP-LYD und SP-LYE starteten gemeinsam am 21. Januar von den Boeing-Werksanlagen in Seattle und absolvierten den Transatlantikflug in einer seltenen Formation. Nach einem technischen Zwischenstopp am Flughafen Keflavik in Island setzten die Maschinen ihren Weg in Richtung polnischer Hauptstadt fort. Diese Neuzugänge sind Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Unternehmens, das seine Kapazitäten auf europäischen und nordafrikanischen Routen massiv ausbaut. Neben der technischen Modernisierung steht bei diesen Flugzeugen vor allem ein komplett neu entwickeltes Kabinendesign im Vordergrund, das in Zusammenarbeit mit internationalen Designagenturen und polnischen Zulieferern realisiert wurde. Mit der Ankunft dieser Einheiten erhöht sich die Anzahl der aktiven Boeing 737-8 in der LOT-Flotte auf 20 Maschinen, während weitere sieben Auslieferungen in den kommenden Monaten erwartet werden. Logistisches Großereignis über dem Nordatlantik Die Überführung von Verkehrsflugzeugen vom Hersteller zum Kunden erfolgt normalerweise in Einzelkellern. Der gemeinsame Abflug von drei baugleichen Maschinen am Boeing Field in Seattle gegen 17:00 Uhr Ortszeit erregte daher bereits beim Start großes Aufsehen in der Fachwelt. Flugbeobachter konnten die Gruppe über Datenplattformen wie Flightradar24 verfolgen, wie sie den nordamerikanischen Kontinent verließ und Kurs auf Grönland nahm. Der Flug in Formation diente nicht nur der

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