Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Group verlängert Zusammenarbeit mit Air Baltic für Wet Lease

Die Lufthansa Group setzt ihre langjährige Partnerschaft mit der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic fort. Die Zusammenarbeit im Rahmen eines Wet-Lease-Vertrags wird über den Sommer 2025 hinaus um weitere drei Jahre verlängert. Durch diese Vereinbarung wird die Lufthansa Group bis zu 21 treibstoffeffiziente Airbus A220-300 im Sommer und fünf im Winter flexibel einsetzen können. Dies ermöglicht eine Anpassung der Kapazitäten an saisonale Nachfragespitzen und stärkt zugleich die Verbindungen an den interkontinentalen Drehkreuzen der Lufthansa Group. Die Flugzeuge und die Crews werden von Air Baltic gestellt, die seit 2019 als zuverlässiger Partner agiert.

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Flughafen Nürnberg erweitert Elektrofahrzeugflotte und setzt auf Nachhaltigkeit

Der Flughafen Nürnberg treibt die Umstellung seiner Fahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebe weiter voran. Zu den bereits elektrischen Schleppern und Spezialfahrzeugen gesellen sich nun zwei elektrische Transporter und sechs Kleinbusse, die vorwiegend für Kurzstrecken auf dem Flughafengelände eingesetzt werden. Weitere Elektrofahrzeuge, darunter Passagierbusse, sind bereits in Planung. Zur Unterstützung der Nachhaltigkeitsstrategie setzt der Flughafen zudem auf den umweltfreundlichen Dieselkraftstoff HVO 100 und investiert in die eigene Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen.

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Flughafen Köln/Bonn erweitert Ladeinfrastruktur für E-Autos

Der Flughafen Köln/Bonn hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn 60 neue Ladepunkte für Elektroautos im Parkhaus P1 eingerichtet. Diese Ladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW pro Ladepunkt sind seit Anfang September in Betrieb. Nutzer können die Stationen mit gängigen Ladekarten, der TankE-Netzwerk-App oder QR-Codes freischalten. Weitere Ladepunkte in den Parkhäusern P2 und P3 sind geplant, um den Ausbau der Elektromobilität auf dem Flughafengelände zu fördern. Die Kooperation ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens, der bis 2045 klimaneutral werden will.

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Emirates sucht neues Kabinenpersonal: Open Day in Wien im September 2024

Die Fluggesellschaft Emirates, bekannt für ihren internationalen Service, sucht neues Kabinenpersonal. Bewerber haben am 22. September 2024 die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Open Days in Wien persönlich vorzustellen. Emirates bietet zahlreiche Vorteile wie steuerfreies Einkommen, hochwertige Unterkünfte in Dubai sowie umfangreiche Reisevergünstigungen für die Cabin Crew und deren Familien. Die multinationale Crew, bestehend aus Mitgliedern von über 140 Nationen, wird regelmäßig in Bereichen wie Sicherheit und Service geschult. Besonders hervorzuheben sind die neuen Weinkurse, die seit kurzem in Dubai angeboten werden.

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Münchner Flughafen startet mit 106 Auszubildenden ins neue Ausbildungsjahr

Am Münchner Flughafen haben insgesamt 106 junge Menschen ihre Ausbildung oder ein duales Studium begonnen. Die Flughafen München GmbH (FMG) bildet in diesem Jahr 62 Nachwuchskräfte aus, während 44 weitere Azubis und dual Studierende bei den Tochterunternehmen tätig sind. Insgesamt befinden sich derzeit 295 Jugendliche in über 20 verschiedenen Berufen und Studiengängen in Ausbildung. Die Berufsfelder reichen von IT, Technik und Sicherheit bis hin zu Gastronomie, Einzelhandel und Logistik. Die hohe Ausbildungsqualität des Flughafens wird regelmäßig in bundesweiten Studien bestätigt. Für das kommende Ausbildungsjahr laufen bereits die Bewerbungen.

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Air Astana erweitert Flugverbindungen in den Nahen Osten

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Flugangebot in den Nahen Osten aus und bietet ab Ende Oktober 2024 drei neue Verbindungen nach Dubai und Abu Dhabi an. Ab dem 26. Oktober 2024 wird die Strecke von Atyrau nach Dubai zweimal wöchentlich bedient. Ab dem 30. Oktober 2024 folgen Flüge von Astana nach Abu Dhabi, und ab dem 12. Dezember 2024 gibt es zudem eine Verbindung zwischen Almaty und Abu Dhabi. Die Flüge werden mit Airbus A321neo und A321LR durchgeführt. Damit erweitert Air Astana ihr bestehendes Angebot in der Region, das bereits 20 wöchentliche Flüge nach Dubai und sechs nach Saudi-Arabien umfasst.

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Air India Express verabschiedet sich von der Business Class

Die Luftfahrtbranche erlebt kontinuierlich Veränderungen und Anpassungen, insbesondere im hart umkämpften Segment der Billigfluggesellschaften. Eine der jüngsten Entwicklungen betrifft Air India Express, eine Tochtergesellschaft von Air India, die entschieden hat, die Business-Class-Kabinen aus ihrer Flotte zu entfernen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein logischer Schritt im Hinblick auf die Effizienzsteigerung und die Anpassung an das Geschäftsmodell der Airline, sondern verdeutlicht auch die Herausforderungen und Chancen, denen sich Fluggesellschaften in einem sich wandelnden Marktumfeld stellen müssen. Hintergrund: Business Class als temporäre Lösung Air India Express, die in erster Linie als Billigfluggesellschaft agiert, hatte ursprünglich Business-Class-Sitze in Teilen ihrer Flotte, bestehend aus Boeing 737-Max-8-Flugzeugen. Diese Flugzeuge wurden von anderen Fluggesellschaften bestellt, die ihre Aufträge später stornierten. Um diese Maschinen schnell in Betrieb zu nehmen und Zeit sowie Kosten für die Umrüstung zu sparen, beschloss Air India Express, die Business-Class-Sitze vorübergehend zu belassen. Ein nicht namentlich genannter Vertreter der Fluggesellschaft erklärte in einem Bericht der indischen Tageszeitung „Indian Express“, dass die Business-Class-Sitze nicht zum Geschäftsmodell einer Billigfluggesellschaft passen. Die ursprüngliche Idee, ein Premium-Produkt anzubieten, wurde pragmatisch gewählt, um die Flugzeuge schnell verfügbar zu machen. Nun jedoch sei die Zeit gekommen, das ursprüngliche Konzept vollständig auf ein reines Economy-Layout umzustellen. Effizienz als oberste Priorität Der Wettbewerb im Segment der Billigfluggesellschaften ist extrem hart. Airlines wie Ryanair und EasyJet haben es vorgemacht: Die Kosten müssen so gering wie möglich gehalten werden, um wettbewerbsfähige Ticketpreise anzubieten. In diesem Kontext passt die Business Class nicht zum Modell von Air India Express. Der geringe Anteil an Geschäftsreisenden, der

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Fair Work Commission fordert Gehaltserhöhung für Virgin Australia-Piloten

Die Fair Work Commission (FWC) hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung getroffen, die das Arbeitsumfeld der Piloten von Virgin Australia maßgeblich beeinflussen könnte. Die Kommission hat die Piloten der Fluggesellschaft aufgefordert, einen neuen Vertrag zu akzeptieren, der eine Gehaltserhöhung von insgesamt 21 % über drei Jahre vorsieht. Dieser Vorschlag stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Wiederherstellung der Arbeitsbedingungen dar, die während der turbulenten Jahre der Pandemie und der finanziellen Unsicherheiten durch Bain Capital, den Eigentümern von Virgin Australia, erheblich verschlechtert wurden. Virgin Australia, die zweitgrößte Fluggesellschaft Australiens, befand sich während der COVID-19-Pandemie in einer schwierigen Lage. Die US-amerikanische Private-Equity-Firma Bain Capital übernahm 2020 die Kontrolle über die Fluggesellschaft, was zu erheblichen Einschnitten in den Arbeitsbedingungen und Gehältern der Mitarbeiter führte. Die Piloten der Fluggesellschaft, vertreten durch die Transport Workers Union (TWU), hatten im Juli 2024 gegen den ursprünglich vorgeschlagenen Vertrag gestimmt, was die FWC dazu veranlasste, aktiv zu werden. Die FWC hat nun einen neuen Vorschlag gemacht, der eine Gehaltserhöhung von 15 % im ersten Jahr sowie 3 % in den beiden folgenden Jahren für Kapitäne und Erste Offiziere vorsieht. Die Gehaltserhöhung wird für Kapitäne 42.000 AUD (etwa 28.200 USD) betragen. Diese Erhöhung soll dazu beitragen, die Gehälter und Arbeitsbedingungen, die während des finanziellen Drucks durch Bain Capital verschlechtert wurden, zu verbessern. Reaktionen auf den Vorschlag Die FWC erklärte, dass eine Ablehnung des Vorschlags zu weiterer Unsicherheit und potenziell zu einer Verhinderung substantieller Gehaltserhöhungen führen könnte. Nicholas Lake, der stellvertretende Vorsitzende der FWC, betonte, dass ein Arbeitskampf oder eine weitere Verzögerung

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Pakistan International Airlines auf dem Weg zur Wiederaufnahme der Flüge nach Europa

Pakistan International Airlines (PIA), die nationale Fluggesellschaft Pakistans, steht vor einem bedeutenden Wendepunkt in ihrer Geschichte. Nachdem die Fluggesellschaft im Jahr 2020 auf die schwarze Liste der Europäischen Union gesetzt wurde, besteht nun die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu europäischen Flughäfen. Dies markiert einen bedeutenden Schritt für PIA, die seitdem mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert war. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, dass die pakistanische Regierung und PIA alles daransetzen, das Flugverbot aufzuheben und die Verbindung zu einem wichtigen internationalen Markt wiederherzustellen. Hintergrund des Flugverbots und aktuelle Entwicklungen Im Jahr 2020 wurde PIA von der EU auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem mehrere schwerwiegende Sicherheitsmängel festgestellt worden waren. Insbesondere wurde bekannt, dass einige Piloten bei PIA ohne gültige Lizenzen flogen, was zu ernsthaften Bedenken bezüglich der Sicherheitsstandards der Fluggesellschaft führte. Der Tödliche Absturz von PIA-Flug PK8303 am 22. Mai 2020, bei dem ein Airbus A320 in Karatschi verunglückte, verschärfte die Situation weiter und führte zu einem raschen Schritt der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), das Flugverbot zu verhängen. Kurz darauf folgten ähnliche Maßnahmen von der britischen Zivilluftfahrtbehörde und der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA). Ein Audit des EU-Luftsicherheitsausschusses im November 2023 untersuchte die Sicherheitsaufsicht durch die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) und deckte erhebliche Mängel auf. Zu den Problemen zählten Abweichungen von etablierten Sicherheitsverfahren und eine signifikante personelle Unterbesetzung in der Direktion für Flugnormen. Diese Mängel führten dazu, dass die EU-Kommission im Juni 2024 entschied, das bestehende Flugverbot aufrechtzuerhalten. Die Bemühungen um eine Wiederherstellung der Flüge Trotz der fortdauernden Einschränkungen gibt es Hoffnung

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Lufthansa bringt Airbus A380 zurück in den Flugplan: Ein Comeback für die Riesenjets

Der Airbus A380, der als das größte Passagierflugzeug der Welt bekannt ist, wurde im Sommer 2020 wegen der weltweiten Reisekrise und den damit verbundenen niedrigen Passagierzahlen in den Ruhestand geschickt. Das Flugzeug, dessen Platzangebot und Kapazität in der Pandemie nicht mehr den Anforderungen des Marktes entsprachen, wurde in die so genannte „Storage“ geschickt. Ein gutes Beispiel für diese Phase ist die D-AIMA, die über vier Jahre unter der spanischen Sonne in Teruel lagerte. Die D-AIMA, der erste Airbus A380 von Lufthansa, hat nun den Parkstatus verlassen und wird Teil der wieder aktivierten Flotte. Die Entscheidung zur Reaktivierung der A380 wurde erst im Jahr 2023 getroffen, was die schnelle und dynamische Reaktion des Unternehmens auf die sich erholende Nachfrage im Luftverkehr zeigt. Technische Aufarbeitung und Rückkehr in den Dienst Laut „Flightradar24“ wurde die D-AIMA zunächst nach Frankfurt überführt, nachdem sie eine technische Aufwachphase durchlaufen hatte. Am folgenden Sonntag wurde die Maschine weiter nach Manila geflogen, wo sie bei Lufthansa Technik auf den Philippinen auf ihre erneute Indienststellung vorbereitet wird. Die technische Überholung in Manila zeigt, dass Lufthansa nicht nur auf die Rückkehr der A380 setzt, sondern auch auf höchste Standards bei der Wartung und Vorbereitung der Flugzeuge für den Einsatz. Lufthansa hat bereits andere A380 bei Lufthansa Technik in Manila zur Rückkehr in die aktive Flotte warten lassen, was unterstreicht, dass das Unternehmen die Reaktivierung der Großraumflugzeuge mit größter Sorgfalt angeht. Einsatzpläne und Perspektiven Für den Winter 2024/2025 plant Lufthansa, nur vier der A380 in den Flugplan aus München einzubinden. Diese

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