Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Deutschland: Verkehrspilot als Beruf offiziell anerkannt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Beruf des Verkehrspiloten offiziell gemäß dem Deutschen Qualitätsrahmen anerkannt. Diese Anerkennung, die seit dem 1. August 2024 in Kraft ist, soll die Ausbildung und Qualifikation von Verkehrspiloten stärken und eine standardisierte Grundlage für den Beruf schaffen. Mit dieser Maßnahme wird der Beruf des Verkehrspiloten in seiner Bedeutung und Professionalität weiter aufgewertet.

weiterlesen »

Treibstoffleck am Flughafen Soekarno-Hatta: Flugzeug muss Abflug abbrechen

Ein routinemäßiger Flug von Garuda Indonesia verwandelte sich am 24. August 2024 in eine dramatische Rettungsaktion, als ein Treibstoffleck kurz vor dem Abflug auf dem internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta entdeckt wurde. Flug GA 174, der mit 135 Passagieren an Bord zum Sultan Syarif Kasim II International Airport in Pekanbaru starten sollte, musste den Abflug abrupt abbrechen, nachdem der verantwortliche Pilot einen bedrohlichen Treibstoffaustritt bemerkte. Der Vorfall, der auf Video festgehalten und von einem prominenten indonesischen Sänger in den sozialen Medien geteilt wurde, hat landesweit für Aufsehen gesorgt und wirft Fragen zur Sicherheit in der Luftfahrt auf. Der Vorfall ereignete sich um 11:50 Uhr Ortszeit, als die Boeing 737-800 mit der Registrierung PK-GFW sich gerade auf die Startbahn des Flughafens Soekarno-Hatta zubewegte. Während der Durchführung einer routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung stellte der verantwortliche Pilot fest, dass Treibstoff aus einer Tragfläche austrat. Die schnelle Reaktion des Piloten verhinderte möglicherweise eine Katastrophe, indem er das Flugzeug sofort zurück auf das Vorfeld lenkte, um eine vollständige Inspektion durchzuführen. In einer Stellungnahme gegenüber den Medien bestätigte Irfan Setiaputra, CEO von Garuda Indonesia, dass die Entscheidung des Piloten, das Flugzeug zurückzubringen, auf den Sicherheitsprotokollen der Airline basierte. „Die Sicherheit unserer Passagiere hat für uns oberste Priorität. Unsere Piloten sind darauf trainiert, in solchen Situationen schnell und entschlossen zu handeln“, so Setiaputra. Der CEO betonte, dass die Fluggesellschaft eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet habe, um die Ursache des Treibstofflecks zu ermitteln und ähnliche Zwischenfälle in Zukunft zu verhindern. Das virale Video und die Reaktionen in den sozialen

weiterlesen »

Hamburg Airport zieht positive Sommerbilanz: Über 2 Millionen Passagiere

Der Hamburger Flughafen verzeichnete während der Sommerferien 2024 über 2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit über 14.200 Flugbewegungen stieg auch die durchschnittliche Auslastung der Flüge auf rund 87 Prozent. Dank sorgfältiger Vorbereitungen und enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und den Dienstleistern verlief der Ferienverkehr reibungslos. Der 22. Juli war mit über 55.000 Reisenden der Spitzentag. Trotz des Ferienendes bleibt der Flughafen weiterhin stark ausgelastet, insbesondere durch den zunehmenden Geschäftsreiseverkehr im September und Oktober.

weiterlesen »

ATR feiert die Auslieferung des 1.700. Flugzeugs

Am 23. August 2024 erreichte die Avions de Transport Régional (ATR) einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte, als sie das 1.700. Flugzeug seit Beginn des Programms an ihren langjährigen Kunden, Air Corsica, auslieferte. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Hersteller von Regionalflugzeugen, sondern unterstreicht auch die langjährige Partnerschaft und das Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit im regionalen Luftverkehr. ATR wurde 1981 als Joint Venture zwischen der französischen Aérospatiale (heute Teil von Airbus) und der italienischen Aeritalia (heute Leonardo) gegründet. Seit der Zulassung des ersten Modells, der ATR 42-200, im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Hersteller von Regionalflugzeugen entwickelt. Die erste ATR 42-200 wurde im Dezember 1985 an die französische Regionalfluggesellschaft Air Littoral ausgeliefert. In den folgenden Jahren wurden weitere Meilensteine erreicht, darunter die Auslieferung der 500. ATR im Jahr 1997, der 1.000. im Jahr 2012 und der 1.500. im November 2018 an IndiGo, eine große indische Fluggesellschaft. Mit der Auslieferung des 1.700. Flugzeugs an Air Corsica hat ATR erneut seine Stellung als führender Anbieter von Regionalflugzeugen gefestigt. Die neueste Maschine, eine ATR 72-600, trägt die Registrierung F-HXKZ und hat die MSN 1698. Diese Lieferung markiert die vollständige Umstellung der ATR-500-Flotte von Air Corsica auf die neueste Generation der Turboprop-Flugzeuge. Technologische Fortschritte Die neueste Generation der ATR 72-600 ist mit den Pratt & Whitney PW127XT-Triebwerken ausgestattet, die eine wesentliche Verbesserung der Effizienz und Umweltfreundlichkeit mit sich bringen. Diese Triebwerke senken die Wartungskosten um 20 % und bieten einen um mindestens 3 % geringeren

weiterlesen »

Ryanair verliert Rechtsstreit: Keine Zusatzgebühren für Sitze neben Kindern oder Menschen mit Behinderungen

In einem bedeutenden Rechtsstreit zwischen der europäischen Billigfluggesellschaft Ryanair und den italienischen Behörden hat das oberste italienische Verwaltungsgericht, der Staatsrat, entschieden, dass Ryanair keine Zusatzgebühren für Sitzplätze neben Kindern unter 12 Jahren oder Menschen mit Behinderungen verlangen darf. Dieses Urteil stellt einen wichtigen Präzedenzfall im Bereich der Fluggastrechte dar und markiert einen weiteren Rückschlag für die umstrittene Gebührenpolitik der Fluggesellschaft. Der Streit zwischen Ryanair und der italienischen Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) zieht sich bereits seit 2021 hin. Die italienischen Behörden hatten damals ein Verbot erlassen, das es den Fluggesellschaften untersagte, zusätzliche Gebühren für Sitze zu erheben, die für die Begleitung von Minderjährigen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen vorgesehen sind. Dies wurde als eine Maßnahme zum Schutz der Passagiere und zur Sicherstellung von deren Sicherheit angesehen. Ryanair, die für die Wahl von Sitzplätzen zusätzliche Gebühren erhebt – in der Regel zwischen 22 und 30 Euro – wies die Entscheidung der ENAC zurück und argumentierte, dass die Gebühren zur Deckung der höheren Kosten für die Verwaltung und Zuweisung von Sitzplätzen erforderlich seien. Die Fluggesellschaft stellte auch klar, dass sie keine Gebühren für Kinder unter 12 Jahren erhebe, die in Begleitung eines Erwachsenen reisen. Das Urteil des Staatsrats Der Staatsrat entschied zugunsten der ENAC und wies die Berufung von Ryanair ab. Die Entscheidung basierte auf der Argumentation, dass die Nähe von Sitzen zwischen Minderjährigen und ihren Begleitpersonen eine Sicherheitsanforderung darstellt. Der Staatsrat erklärte, dass es nicht angemessen sei, für eine Sicherheitsmaßnahme, die zum Schutz von Kindern und Menschen mit Behinderungen dient, zusätzliche Gebühren zu erheben.

weiterlesen »

Notlandung in Schottland: United Airlines-Flug nach Edinburgh umgeleitet

Am 27. August 2024 ereignete sich eine unerwartete Wendung in der Luftfahrtgeschichte, als ein United Airlines-Flug, der ursprünglich von Frankfurt nach Chicago fliegen sollte, in Edinburgh landen musste. Der Vorfall, der sich rund zwei Stunden nach dem Start der Boeing 787-10 ereignete, sorgte für Aufsehen und rätselhafte Spekulationen über den genauen Grund der Umleitung. Der Flug UA945, der zu den täglichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Chicago gehört, führte die Passagiere an einen unerwarteten Ort – Edinburgh in Schottland. Der Flug UA945 startete am 27. August um 9:03 Uhr Ortszeit (UTC +2) vom Frankfurter Flughafen (FRA) mit dem Ziel, Chicago O’Hare International Airport (ORD) zu erreichen. Die Boeing 787-10 mit der Kennung N12020 nahm zunächst Kurs auf den Atlantik, als sie über das Vereinigte Königreich flog. Doch kurz vor der geplanten Atlantiküberquerung, südlich von Hull in East Yorkshire, änderte das Flugzeug seinen Kurs drastisch in Richtung Norden. Zur Zeit der Umleitung hatte das Flugzeug eine Höhe von 10.972 Metern (36.000 Fuß) erreicht. Die Änderung des Kurses führte dazu, dass die Maschine ihren Sinkflug zum Flughafen Edinburgh (EDI) einleitete, den sie um 9:45 Uhr Ortszeit (UTC +1) nach fast zwei Stunden Landung sicher erreichte. Die Entscheidung, nach Edinburgh umzuleiten, fiel trotz der Nähe zu anderen großen Flughäfen wie Birmingham (BHX) und Manchester (MAN). Der Einsatz des Squawk 7700: Ein allgemeiner Notfall Während des Sinkflugs wurde der sogenannte Squawk-Code 7700 gesetzt, der auf einen allgemeinen Notfall hinweist. Diese Entscheidung bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein akuter Notfall an Bord vorlag, sondern dass die Situation

weiterlesen »

Ryanair kürzt Flugverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg um 20 Prozent

Ryanair hat angekündigt, 20 Prozent seines Flugverkehrs am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) einzustellen. Grund dafür sind die hohen Zugangskosten, die trotz wiederholter Aufforderungen von der deutschen Regierung und dem Flughafenmanagement nicht gesenkt wurden. Als Folge dieser Maßnahme wird die Zahl der von Ryanair in Berlin stationierten Flugzeuge von neun auf sieben reduziert. Sechs Strecken, darunter Verbindungen nach Brüssel, Riga und Krakau, werden eingestellt, was den Verlust von 750.000 Sitzplätzen bedeutet. Die Kapazitäten werden in kostengünstigere EU-Länder wie Italien, Polen und Spanien verlagert. Ryanair kritisiert die steigenden Luftverkehrs-, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren in Deutschland, die die Erholung des Luftverkehrs nach der Pandemie stark beeinträchtigen. Während andere europäische Flughäfen eine rasche Rückkehr zu den Passagierzahlen vor der Pandemie verzeichnen, hinkt Deutschland mit einer Erholung von nur 82 Prozent deutlich hinterher. Besonders betroffen ist der Berliner Flughafen, der weit unter den Erwartungen bleibt und weniger Passagiere abfertigt als kleinere europäische Flughäfen wie Dublin oder Kopenhagen. Ryanair warnt, dass bei anhaltend hohen Kosten weitere Kürzungen im Sommer 2025 folgen könnten.

weiterlesen »

Pilatus plant neuen Standort in Florida zur Stärkung des US-Geschäfts

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus plant die Eröffnung eines neuen Standorts in Bradenton, Florida, um den wichtigen US-Markt weiter auszubauen. Die neue Einrichtung soll ab Mitte 2026 betriebsbereit sein und sich auf den Verkauf, Wartungsarbeiten, Ersatzteilvertrieb sowie die Auslieferung der Modelle PC-12 und PC-24 konzentrieren. Der Bau erfolgt auf einem rund 17 Hektar großen Gelände am Sarasota Bradenton International Airport und wird Platz für etwa 50 Mitarbeitende bieten. Das neue Service- und Verkaufszentrum soll die wachsende Pilatus-Flotte in Nord- und Südamerika unterstützen, die inzwischen mehr als 2250 Flugzeuge umfasst. Pilatus sieht in den USA einen entscheidenden Markt, da allein 2023 fast die Hälfte des Umsatzes in Amerika erzielt wurde. Die neue Einrichtung in Florida wird neben den bereits bestehenden Standorten die Präsenz an der Ostküste verstärken. Die Erweiterung in Bradenton wird keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze am Hauptsitz in Stans, Schweiz, haben. Vielmehr unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement in der Schweiz, wo weiterhin hohe Investitionen in nachhaltige Arbeitsplätze geplant sind.

weiterlesen »

Österreich prüft Kauf italienischer Jet Trainer zur Luftüberwachung

Das österreichische Verteidigungsministerium plant eine mögliche Anschaffung von Jet-Trainern des Typs M-346 aus Italien. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben des italienischen Verteidigungsministeriums hervor, das am 27. August 2024 bekannt wurde. Die Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, hat die Generaldirektion Präsidium angewiesen, die rechtlichen Grundlagen für eine gemeinsame Beschaffungskooperation zu prüfen. Zudem soll der Generalstab bei Vorliegen aller Voraussetzungen Gespräche mit Italien aufnehmen. Die neuen Jet-Trainer sollen nicht nur zur Ausbildung von Piloten dienen, sondern auch Aufgaben in der Luftraumüberwachung und Luftverteidigung übernehmen. Damit würden sie die alternden Saab 105 Jets ersetzen, die aus Altersgründen außer Dienst gestellt wurden. Die mögliche Beschaffung der M-346 steht im Einklang mit dem österreichischen Aufbauplan 2032+ und dem jährlichen Luftverteidigungsbericht. Ministerin Tanner betonte die Vorteile von internationalen Beschaffungskooperationen und verwies auf frühere erfolgreiche Projekte wie die Anschaffung der Leonardo AW-169 Hubschrauber und des Transportflugzeugs Embraer C-390. Eine begleitende Kontrolle der Vergabe soll sicherstellen, dass alle Compliance-Vorschriften eingehalten werden.

weiterlesen »

AirAsia sichert sich 443 Millionen USD für Flottenerneuerung und Refinanzierung

Die malaysische Fluggesellschaft AirAsia hat eine private Finanzierung in Höhe von 443 Millionen USD abgeschlossen, um die Renovierung abgestellter Flugzeuge und die Refinanzierung von Leasingverbindlichkeiten zu finanzieren. Die Finanzierung erfolgte in zwei Tranchen: 200 Millionen USD wurden von den Investmentfirmen Ares Management Corporation (Kalifornien) und Indies Capital Partners (Singapur) für die Flugzeugrenovierung bereitgestellt, während die restlichen 243 Millionen USD von Leasinggebern zur Refinanzierung beigetragen wurden. AirAsia plant, diese Mittel zur Reaktivierung ihrer Flotte zu nutzen, um der wachsenden Nachfrage nach Flugreisen gerecht zu werden. Bis Oktober 2024 sollen zehn Flugzeuge wieder in Betrieb genommen werden, weitere 15 sollen bis 2025 folgen.

weiterlesen »