Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kassel-Calden mit neuem Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat des Flughafens Kassel hat einstimmig den hessischen Finanzstaatssekretär Uwe Becker zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Becker folgt auf Martin Worms, der dieses Amt seit Mitte 2020 innehatte. Becker betonte die Bedeutung des Flughafens Kassel als wichtiges Infrastrukturprojekt für Nordhessen. Er hob hervor, dass der Flughafen nicht nur als Arbeitgeber fungiert, sondern auch zur Ansiedlung luftfahrtaffiner Betriebe in Calden beiträgt, die ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Der Flughafen spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Entwicklung, unterstützt durch das neue Gewerbegebiet. Sven Schoeller, Oberbürgermeister von Kassel, und Andreas Siebert, Landrat des Landkreises Kassel, bleiben Stellvertreter im Aufsichtsrat.

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Novapark: Grazer Flugzeug-Restaurant hat zugesperrt

Das Dach des Novapark Hotels in Graz bietet ein außergewöhnliches Highlight: Zwei Flugzeuge, die zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut wurden. Diese einzigartige Attraktion zieht seit ihrer Eröffnung vor fünf Jahren zahlreiche Besucher an. Doch nun steht das beliebte Flugzeug-Restaurant vor einer bedeutenden Änderung: Der reguläre Betrieb wird eingestellt. Nur noch bis Ende Juli 2024 konnten Gäste dort speisen, danach öffnet das Restaurant ausschließlich auf Anfrage für Feiern und Veranstaltungen. Die Flugzeuge, eine Iljuschin IL 62 und eine Boeing 727-200, wurden im Jahr 2018 spektakulär auf das Dach des Hotels gehievt und seitdem als Bar und Restaurant genutzt. Das Restaurant in der Boeing 727-200 ist besonders bemerkenswert, da es nach eigenen Angaben das weltweit einzige seiner Art ist, das in 22 Metern Höhe betrieben wird. Das Ambiente des im Original belassenen Flugzeugs, die VIP-Sitzplätze und die angeschlossene Küche bieten den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das weit über das übliche Flugzeugessen hinausgeht. Änderung des Konzepts ab August 2024 Mit dem 31. Juli 2024 endete der reguläre Restaurantbetrieb im Flugzeug. Ab August wird das Restaurant nur noch auf Anfrage für besondere Anlässe wie Feiern und Veranstaltungen geöffnet. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, da das Restaurant zuletzt nur noch an Freitagen und Samstagen geöffnet hatte. Ein Facebook-Posting des Hotels lud die Gäste ein, die verbleibenden Öffnungszeiten zu nutzen und noch einmal das besondere Flair des Flugzeug-Restaurants zu genießen. Während das Restaurant seinen regulären Betrieb einstellt, bleibt die Fliegerbar in der Iljuschin IL 62 weiterhin geöffnet. Diese Bar im Stil der 80er-Jahre

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Klimaprotest in der Luftfahrt: Neue Eskalationsstufe der „Letzten Generation“?

In den letzten Jahren haben Klimaaktivisten weltweit für Aufsehen gesorgt, indem sie mit spektakulären Aktionen auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hingewiesen haben. Nun warnt die Lufthansa in einem internen Memo, über das RTL berichtet, vor einer möglichen neuen Eskalationsstufe dieser Proteste: Aktivisten der „Letzten Generation“ könnten sich nicht nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch an Bord von Flugzeugen stören. Diese Entwicklung könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Sicherheit des Luftverkehrs haben. Die Lufthansa hat ihre Mitarbeiter vor einer neuen Art von Protestaktionen gewarnt. Nach Informationen von RTL.de könnte die „Letzte Generation“ reguläre Flugtickets erwerben, um an Bord von Flugzeugen zu gehen und den Betrieb zu stören oder zu unterbrechen. Die Sicherheitsabteilung der Lufthansa, zu der auch Eurowings gehört, befürchtet, dass diese Aktivisten sich nicht mehr nur auf Rollbahnen festkleben, sondern auch direkt in den Flugzeugen Aktionen durchführen könnten. Dies geht aus einem internen Warnschreiben hervor. Sicherheitsbedenken und rechtliche Konsequenzen Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty äußerte sich gegenüber RTL.de zurückhaltend, da es sich um ein sensibles Sicherheitsthema handele. Doch die potenziellen Risiken sind erheblich. Ein Eingriff in den Luftverkehr könnte zu gefährlichen Situationen führen, wie Rechtsanwalt Henning Linnenberg aus der Kanzlei Mutschke erklärt. Sollten solche Aktionen zu einer Sicherheitsbeeinträchtigung oder einem Beinahe-Unfall führen, drohen den Aktivisten Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Auch Sachbeschädigung durch das Beschmieren von Flugzeugen könnte strafrechtliche Konsequenzen haben, abhängig davon, wie leicht die Farbe entfernt werden kann. Hier drohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren. Die Warnung der Lufthansa erfolgt kurz nach einer Reihe von Aktionen

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Lufthansa Group erwägt Flottenerneuerung bei Discover Airlines

Die Lufthansa Group steht vor strategischen Entscheidungen, um ihre Position im hart umkämpften Markt der Ferienfluggesellschaften zu stärken. Vorstandschef Carsten Spohr hat in einer kürzlichen Telefonkonferenz die möglichen Optionen für eine Flottenerneuerung bei Discover Airlines, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, angesprochen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, effizienter gegen den Hauptkonkurrenten Condor anzutreten, der bereits erhebliche Fortschritte bei der Modernisierung seiner Flotte gemacht hat. Im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen erläuterte Spohr, dass die Lufthansa Group derzeit prüft, ob Discover Airlines mit modernen Flugzeugen ausgestattet werden soll. „Wir sind dabei zu entscheiden, ob auch Flugzeuge mit neuer Technologie zu Discover gehen werden. Dies könnten entweder B787 oder A350 sein“, erklärte Spohr. Diese modernen Flugzeugtypen, die für ihre Effizienz und geringeren Betriebskosten bekannt sind, könnten Discover Airlines einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Restrukturierungsplan und Expansion der Freizeitstrecken Die Lufthansa Group hat vor kurzem einen umfassenden Restrukturierungsplan vorgestellt, der darauf abzielt, die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Ein zentrales Element dieses Plans ist die Erweiterung der saisonalen und freizeitorientierten Strecken, die Discover Airlines bedienen soll. Spohr betonte: „Wir streben an, das volle Potenzial unserer Freizeitfluggesellschaft Discover Airlines und der neuen Fluggesellschaft für den Zubringerverkehr, Lufthansa City Airlines, auszuschöpfen. Sie werden ihr Angebot an unserem Transitdrehkreuz in München mit einer wettbewerbsfähigeren Kostenbasis weiter ausbauen.“ Derzeit betreibt Discover Airlines eine Flotte, die hauptsächlich aus älteren Flugzeugen besteht. Dazu gehören drei A330-200 (im Durchschnitt 19,7 Jahre alt) und zehn A330-300 (17,9 Jahre), die von anderen Konzerneinheiten übernommen wurden. Darüber hinaus betreibt Discover

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Iberia feiert 70 Jahre Flüge nach New York

Am 3. August 1954 führte Iberia ihren ersten Flug zwischen Madrid und New York mit einer Super Constellation durch. Heute, 70 Jahre später, bietet die spanische Fluggesellschaft zwei tägliche Flüge auf dieser Strecke an. Die damaligen Tickets kosteten 436 Dollar in der ersten Klasse und 334 Dollar in der Economy Class. Heute sind Tickets ab 234 Euro in der Economy Class und 1486 Euro in der Business Class erhältlich. In den ersten fünf Monaten des Betriebs transportierte Iberia fast 2.000 Passagiere, im darauffolgenden Jahr waren es bereits 7.300. Im Jahr 2024 plant Iberia, 1,7 Millionen Sitzplätze für Reisen zwischen Madrid und acht Zielen in den USA anzubieten. Iberia bedient die Strecke Madrid-New York derzeit mit dem Airbus 350-900, der Platz für bis zu 348 Passagiere bietet. Zusätzlich zu New York fliegt Iberia sieben weitere Ziele in den USA an, darunter Miami, Boston und Los Angeles. Die Einführung der Super Constellation in den 1950er Jahren ermöglichte Iberia den Aufbau regelmäßiger Transatlantikverbindungen und markierte einen wichtigen Schritt in der kommerziellen Luftfahrt.

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Neue Flugverbindung von Shenzhen nach Budapest stärkt Konnektivität

Der Flughafen Budapest, betrieben von Vinci Airports, erweitert sein Streckennetz um eine neue Verbindung nach Shenzhen, China. Hainan Airlines hat heute die neue Route in ihren Flugplan aufgenommen und setzt dafür eine Boeing 787 Dreamliner ein. Die Strecke ist 8.499 km lang und wird zweimal wöchentlich bedient. Francois Berisot, CEO des Flughafens Budapest, betonte die Bedeutung der neuen Verbindung: „Es ist wunderbar, Shenzhen als jüngsten Neuzugang in der wachsenden Liste der von Budapest aus angebotenen Ziele begrüßen zu können. Die Rückkehr von Hainan Airlines am 20. Jahrestag ihres ersten Europaflugs ist von besonderer Bedeutung.“ Er fügte hinzu: „Die Aufnahme dieser strategischen Route spiegelt unsere engagierte Arbeit wider, die Konnektivität zu verbessern und unseren Passagieren ein unvergleichliches Reiseerlebnis zu bieten.“ Mit dieser neuen Verbindung ist Shenzhen die siebte chinesische Destination, die von Budapest aus angeflogen wird. Insgesamt werden vom Flughafen Budapest nun 20 wöchentliche Flüge nach China angeboten, was jährlich über 400.000 Sitze in beide Richtungen bedeutet. Dies unterstreicht das Engagement des Flughafens, seine internationalen Verbindungen kontinuierlich auszubauen und vielfältige Reiseoptionen anzubieten.

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Airpower24: Europas größte Airshow kehrt zurück nach Zeltweg

Am 06. und 07. September 2024 findet die Airpower24, Europas größte Airshow, auf dem Fliegerhorst Zeltweg statt. Die Veranstaltung kombiniert beeindruckende Flugvorführungen der österreichischen Luftstreitkräfte und internationaler Kunstflugstaffeln mit einer umfangreichen Ausstellung am Boden. Insgesamt werden 206 Flugzeuge aus über 20 Nationen erwartet. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner kündigte ein besonders vielfältiges Programm an, das neben zahlreichen Flugdemonstrationen auch Premieren wie den neuen Mehrzweckhubschrauber AW-169 „LION“ umfassen wird. Zu den Höhepunkten gehören Displays von Eurofightern, F-16 und F-18 sowie erstmals ein Solo-Display einer amerikanischen F-35A. Zudem wird es Vorführungen historischer Flugzeuge und Auftritte von Kunstflugteams wie der Patrouille Suisse und Patrulla Aguila geben. Für Familien bietet die AIRPOWER24 einen eigenen Kinderbereich und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Nach Ende des Flugbetriebs gibt es weitere Programmpunkte wie eine Filmvorführung von „Top Gun: Maverick“ und ein „Meet the Pilots-Corner“.

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Am Gate: Frontier-Pilot wegen mutmaßlicher häuslicher Gewalt verhaftet

In einem überraschenden und seltenen Vorfall wurde ein Frontier Airlines-Flug am 1. August 2024 gestrichen, nachdem der Pilot wegen eines Haftbefehls im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt festgenommen wurde. Diese unerwartete Situation führte nicht nur zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die wartenden Passagiere, sondern brachte auch den gesamten Flugplan der Airline durcheinander. Der Flug F9 3195 von Frontier Airlines sollte ursprünglich vom George Bush Intercontinental Airport in Houston zum Dallas/Fort Worth International Airport gehen. Doch bevor das Boarding begann, warteten Strafverfolgungsbehörden am Gate, um den Piloten, 45 Jahre alt, zu verhaften. Laut einem Bericht von CBS News erfolgte die Festnahme ruhig, nachdem alle ankommenden Passagiere das Flugzeug verlassen hatten. Hintergründe und Reaktionen Der Flugzeugführer wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen eines angeblichen Vorfalls von häuslicher Gewalt festgenommen. Solche Vorfälle sind nicht nur für die betroffene Fluggesellschaft unangenehm, sondern werfen auch Fragen zur Sicherheitsüberprüfung und den persönlichen Hintergründen von Piloten auf. Frontier Airlines bemühte sich, schnell einen Ersatzpiloten zu finden, was jedoch kurzfristig nicht möglich war. Daher wurde der Flug gestrichen, und die Passagiere erhielten die Wahl zwischen einer vollständigen Rückerstattung, einem Ersatzflug oder einer Flugpreisgutschrift. Eine Sprecherin der Airline erklärte: „Ein Ersatzbesatzungsmitglied war nicht sofort verfügbar, daher wurde der Flug gestrichen.“ Der Vorfall hatte weitreichende Auswirkungen auf den Flugplan von Frontier Airlines. Das betroffene Flugzeug, ein sechs Jahre alter Airbus A320neo mit der Kennung N332FR, war zuvor als Flug F9 3121 vom Charlotte Douglas International Airport nach Houston unterwegs gewesen. Nach der Verhaftung des Piloten und der Streichung des Fluges F9 3195 musste

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Krise bei Spirit Airlines: Entlassungen und Flottenverschiebungen als Sparmaßnahmen

In einer drastischen Maßnahme zur Kosteneinsparung hat Spirit Airlines angekündigt, rund 100 Flugkapitäne herabzustufen und etwa 240 Piloten zu entlassen. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, das nach enttäuschenden finanziellen Ergebnissen im zweiten Quartal 2024 eingeführt wurde. Die Airline, die für ihre Ultra-Low-Cost-Strategie bekannt ist, sieht sich zunehmendem Wettbewerbsdruck und einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld gegenüber. Am 1. August 2024 veröffentlichte Spirit Airlines ihre Quartalsergebnisse und gab gleichzeitig die Umstrukturierungsmaßnahmen bekannt. Die Entlassungen und Herabstufungen von Piloten sind Teil eines Plans, der jährliche Kosteneinsparungen von 100 Millionen US-Dollar anstrebt, von denen 75 Millionen US-Dollar bis Ende 2024 erreicht werden sollen. Die Airline bestätigte auch die Verschiebung aller bei Airbus bestellten Flugzeuge. Die ursprünglich für das zweite Quartal 2025 bis Ende 2026 geplanten Auslieferungen wurden nun auf den Zeitraum zwischen 2030 und 2031 verschoben. Diese Entscheidung steht im Einklang mit einer ähnlichen Ankündigung von JetBlue, die ebenfalls die Auslieferung von 44 A321neo-Flugzeugen über das Jahr 2030 hinaus verschoben hat. Gründe und Auswirkungen Der Präsident und CEO von Spirit Airlines, Ted Christie, erklärte, dass die Airline Schwierigkeiten hatte, die Erträge zu steigern, was zu enttäuschenden Umsatzergebnissen führte. Die operativen Gesamteinnahmen gingen im zweiten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 10 % zurück, von 1,43 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 1,28 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Christie führte diese finanzielle Leistung auf signifikante Kapazitätssteigerungen in der Branche und zusätzliche Preisänderungen im Wettbewerbsumfeld zurück. Der intensive Wettbewerb um preissensible Freizeitreisende habe die Airline dazu gezwungen, ihre Strategie zu überdenken und ihren

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Wizz Air kündigt Wien-Salerno an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air legt ab Wien-Schwechat ein weiteres Italien-Ziel auf: Salerno. Ab 27. Oktober 2024 will der Lowcoster zweimal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant. Allerdings ist die Neuaufnahme – zumindest vorläufig – bis zum 29. Dezember 2024 befristet. Über eine mögliche Fortführung, besonders im Sommerflugplan 2025, hat man seitens Wizz Air noch nicht entschieden.

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