Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wiens Tourismus boomt: Nächtigungszahlen und Umsätze steigen deutlich

Wien verzeichnet im Sommer 2024 einen deutlichen Anstieg bei Nächtigungen und Umsätzen im Tourismus. Im Juli zählte die Stadt 1,749 Millionen Übernachtungen, was einem leichten Zuwachs von 1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark war das erste Halbjahr 2024 mit über 10 Millionen Übernachtungen, einem Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe betrug im Juni 142,8 Millionen Euro, ein Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis Juni erwirtschafteten die Betriebe insgesamt 588,5 Millionen Euro, was einem Plus von 15 % entspricht. Deutschland bleibt mit 326.000 Übernachtungen im Juli der wichtigste Markt, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 8 %. Demgegenüber stiegen die Übernachtungen aus den USA um 24 % auf 144.000. Auffällig ist der starke Anstieg der Gästezahlen aus China, die mit 46.000 Übernachtungen und einem Plus von 129 % erstmals seit der Pandemie wieder zu den Top-Märkten zählen. Die Zimmerauslastung lag im Juli bei rund 76 %, die Bettenauslastung bei 59,5 %, beides leicht unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt standen im Juli 77.500 Hotelbetten zur Verfügung, was einem Zuwachs von 8,8 % entspricht.

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Tage der Alpen-Adria Küche: Kulinarik-Festival in Kärnten feiert Vielfalt der Region

Die „Tage der Alpen-Adria Küche“, das größte Kulinarik-Festival in Kärnten, zieht immer mehr Besucher an, sowohl Einheimische als auch Gäste aus dem Alpen-Adria-Raum. Das Festival, das vom 5. bis 22. September 2024 in Klagenfurt am Wörthersee stattfindet, bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen. Dazu zählen das „Kärntner Winzerfest“, das „Alpen-Adria Lammfest“ und die „Alpen-Adria Genussmeile“, die hochwertige Produkte der Region präsentiert. Ein zentrales Element des Festivals ist das „Alpen-Adria Labor“, das mit innovativen Ansätzen neue Trends in der Gastronomie setzt. Hierbei sorgen Experten wie der Kärntner Philipp Kolmann und seine Partnerin Suzanne Bernhardt für frische Inspirationen. Starköche aus Slowenien, Italien und Österreich, darunter Michelin-Starkoch Leandro Luppi und 5-Haubenkoch Andreas Döllerer, präsentieren ihre Kochkünste und bieten den Besuchern einzigartige Geschmackserlebnisse. Das Festival verbindet Kulinarik mit Wirtschaft, etwa durch Netzwerktreffen wie den „Slowenischen Abend“ und den „Pordenone Abend“, die den Austausch zwischen den Partnern im Alpen-Adria-Raum fördern. Die Alpen-Adria Genussmeile und der Genusstisch am Benediktinermarkt runden das Angebot ab, indem sie hochwertige regionale Produkte und kulinarische Vielfalt erlebbar machen.

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Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt erweiterte Betriebszeiten am Flughafen Dortmund

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Erweiterung der Betriebszeiten am Dortmund Airport bestätigt, die von der Bezirksregierung Münster im Juni 2023 genehmigt worden war. Diese Entscheidung ermöglicht dem Flughafen weiterhin, die abendlichen Randstunden für den Flugverkehr zu nutzen. Eine Klage von drei Privatpersonen gegen diese Genehmigung wurde abgewiesen. Damit bleiben die aktuellen Betriebszeiten bestehen: Planmäßige Starts sind von 06:00 bis 22:00 Uhr und Landungen bis 23:00 Uhr erlaubt, verspätete Flüge können bis 23:30 Uhr stattfinden. Pro Monat sind 16 verspätete Flugbewegungen zugelassen. Der Geschäftsführer des Flughafens, Ludger van Bebber, begrüßte das Urteil und betonte, dass die verlängerten Betriebszeiten die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens verbessern und mehr Flexibilität bieten. Das OVG hatte bereits 2021 den Bedarf für die zusätzlichen Bewegungen in den Tagesrandstunden zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens anerkannt, jedoch Mängel im Lärmschutz festgestellt. Diese wurden in der zweiten Ergänzungsgenehmigung behoben. Eine Revision gegen das Urteil wurde vom OVG nicht zugelassen. Die Kläger können jedoch eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen.

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Zwischenfall bei Easyjet: Zwei Flugbegleiter schwer verletzt – Untersuchung eingeleitet

Am 19. August 2024 ereignete sich an Bord eines Easyjet-Fluges von Korfu nach London Gatwick ein schwerer Turbulenzvorfall, der zu erheblichen Verletzungen von zwei Flugbegleitern führte. Dieser Vorfall hat nicht nur die Aufmerksamkeit der Passagiere und der Medien auf sich gezogen, sondern auch eine offizielle Untersuchung durch die italienische Zivilluftfahrtbehörde (ANSV) ausgelöst. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Ursachen und das Ausmaß der Turbulenzen sowie die Frage, ob diese möglicherweise hätten vermieden werden können. Der betroffene Flug, U2-8210, war mit einem Airbus A320-214 unterwegs und hatte 181 Passagiere sowie sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Kurz nach dem Eintritt in den italienischen Luftraum, in einer Höhe von etwa 8.588 Metern (28.000 Fuß), geriet das Flugzeug um 13:01 Uhr Ortszeit in schwere Turbulenzen. Diese Turbulenzen trafen die Kabine überraschend und führten dazu, dass zwei Flugbegleiterinnen, die gerade das Bordservice vorbereiteten, gegen die Kabinenwände geschleudert wurden. Eine von ihnen erlitt einen Beinbruch, während die andere sich den Knöchel schwer verstauchte. Glücklicherweise wurden keine Passagiere verletzt, und der Flugkapitän entschied sich sofort, das Flugzeug nach Rom zum Flughafen Fiumicino umzuleiten, wo die Verletzten medizinisch versorgt wurden. Der Flug landete um 13:48 Uhr Ortszeit sicher in Rom. Die Passagiere wurden schließlich mit einem anderen Flugzeug nach London gebracht, während die betroffene Maschine zur weiteren Untersuchung am Boden blieb. Sicherheitsstandards und Vorbereitungen auf Turbulenzen Turbulenzen sind ein häufiges Phänomen in der Luftfahrt und stellen oft keine Gefahr für die strukturelle Integrität eines Flugzeugs dar. Dennoch können sie schwerwiegende Verletzungen verursachen, insbesondere wenn Besatzungsmitglieder oder Passagiere nicht angeschnallt

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25 Jahre Bienen am Hamburg Airport: Umweltprojekt mit Vorbildcharakter

Seit 25 Jahren beherbergt der Hamburg Airport Bienenvölker auf seinem Gelände, die nicht nur Honig produzieren, sondern auch als „Bio-Detektive“ die Luftqualität überwachen. Das Projekt, das ursprünglich mit Honigbienen begann, wurde vor zehn Jahren um ein Wildbienenprojekt erweitert, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtier Stiftung ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, den bedrohten Wildbienenarten mehr Lebensraum zu bieten. In den vergangenen Jahren hat der Flughafen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Gelände bienenfreundlicher zu gestalten. Hierzu zählen die Aussaat heimischer Wildblumen, die Schaffung von Nistplätzen und das Errichten von Wildbienenhotels. Diese Initiativen sind Teil der Bemühungen, das ökologische Gleichgewicht in der Region zu unterstützen. Regelmäßige Untersuchungen des Honigs durch unabhängige Laboratorien haben stets einwandfreie Ergebnisse geliefert. Der Honig des Flughafens, der nicht verkauft, sondern zu besonderen Anlässen verschenkt wird, entspricht den strengen Anforderungen der deutschen Honigverordnung und den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes. Die Wildbienen, die eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen spielen, profitieren besonders von den erweiterten Schutzmaßnahmen auf dem Flughafengelände. Das Projekt am Hamburg Airport gilt als Vorreiter und hat inzwischen Nachahmer an anderen Flughäfen gefunden.

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Wasserbüffel erneut zur Landschaftspflege am Flughafen Nürnberg im Einsatz

Der Flughafen Nürnberg setzt auch in diesem Jahr auf den Einsatz von Wasserbüffeln zur Landschaftspflege am Bucher Landgraben. Nach einem erfolgreichen Test im letzten Sommer werden nun acht Tiere, darunter Leitbüffelin Alma, für sechs bis acht Wochen das biologisch sensible Gebiet weiden und so maschinelles Eingreifen ersparen. Die Tiere sind aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an feuchte Standorte und ihrer Fähigkeit, nicht im Schlamm einzusinken, besonders gut für diese Aufgabe geeignet. Besucher werden erneut gebeten, den Elektrozaun nicht zu übertreten und die Tiere nicht zu stören.

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Stabile Anzahl sicherheitsrelevanter Ereignisse in der Schweizer Luftfahrt im Jahr 2023

Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl der sicherheitsrelevanten Ereignisse, die bei der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) gemeldet wurden, auf einem hohen Niveau stabilisiert. Laut der SUST wurden 1803 Meldungen von Zwischenfällen in der Luftfahrt registriert. Diese Zahl markiert eine Konsolidierung im Vergleich zu den gestiegenen Meldungen der letzten zehn Jahre. Die SUST hat auf die hohe Anzahl an Meldungen und die damit verbundenen Herausforderungen mit verschiedenen Maßnahmen reagiert, um die Kapazitäten zu bewältigen. In vielen Fällen wurden technische Hilfsmittel zur Bewertung der Gefährdung herangezogen. Insgesamt wurden 13 Unfall- und 11 schwere Vorfalluntersuchungen eingeleitet, darunter vier Fälle mit hoher Kollisionsgefahr. Von den 17 detailliert untersuchten Zwischenfällen wurden bei sieben eine summarische Untersuchung vorgeschlagen.

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Neuseeländischer Flughafenverband kritisiert drastische Erhöhung der Visakosten

Die NZ Airports Association hat die neuseeländische Regierung für eine erhebliche Erhöhung der Besuchervisa-Gebühren kritisiert. Ab sofort kostet ein Visum 341 Neuseeland-Dollar (etwa 187 Euro), was einer Erhöhung um 62 Prozent entspricht. Damit liegt die Gebühr 69 Dollar über dem Preis, den Australien verlangt. Billie Moore, Vorsitzende der NZ Airports Association, bemängelte, dass keine Beweise vorgelegt wurden, die eine mögliche Auswirkung der Gebührenerhöhung auf die Tourismusnachfrage belegen. Flughäfen und Fluggesellschaften seien nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen worden. Moore befürchtet, dass die hohen Kosten potenzielle Besucher abschrecken könnten, insbesondere da konkurrierende Länder versuchen, durch niedrigere Preise attraktiver zu werden.

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Mokulele Airlines: Ein Wochenende voller Chaos für Hawaiis Einwohner

Die hawaiianische Regionalfluggesellschaft Mokulele Airlines, die in weiten Teilen des Pazifik-Archipels die einzige Verbindung zwischen einigen der entlegensten Inseln bietet, stand am Wochenende vom 17. bis 18. August 2024 vor einer beispiellosen Herausforderung. Die Airline musste einen Großteil ihrer Flotte am Boden lassen, nachdem Unstimmigkeiten in der Wartungsdokumentation festgestellt wurden. Diese Entscheidung, die aus Sicherheitsgründen getroffen wurde, führte zu einer Unterbrechung der Flugverbindungen zwischen mehreren Inseln und hinterließ viele Passagiere in einer angespannten Situation. Die Auswirkungen des Flugverbots waren noch Tage später spürbar und betrafen insbesondere die kleineren, weniger erschlossenen Inseln Hawaiis. Die Entscheidung von Mokulele Airlines, ihre Flotte am Boden zu halten, war eine Vorsichtsmaßnahme, die auf mögliche Unstimmigkeiten in der Dokumentation über die Wartung des Fahrwerks der Flugzeuge zurückzuführen war. Diese Maßnahme betraf die Flüge zwischen Honolulu, Kahului, Kapalua, Hana, Kona, Waimea, Moloka’i, Kalaupapa und Lāna’i. Besonders betroffen waren die Inseln Lāna’i und Moloka’i, da Mokulele Airlines dort die einzige Fluggesellschaft ist, die Passagierflüge anbietet. Für die Bewohner dieser abgelegenen Gebiete bedeutete das Flugverbot nicht nur den Verlust der einzigen regelmäßigen Verbindung zu den größeren Inseln, sondern auch eine potenzielle Bedrohung ihrer Versorgungssicherheit. In den Tagen nach dem Flugverbot kämpfte die Fluggesellschaft darum, den Betrieb zu normalisieren. Trotz ihrer Bemühungen, insbesondere die dringenden medizinischen Flüge zu priorisieren, waren viele Passagiere auf den betroffenen Inseln gestrandet. Das führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des täglichen Lebens in den kleinen Gemeinden, die auf Mokulele Airlines angewiesen sind, um Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen zu erhalten. Die Rolle von Mokulele Airlines im hawaiianischen Luftverkehr

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Air Serbia enthüllt A330-Sonderlackierung für Expo 2027

Die serbische Nationalairline Air Serbia setzt ein bedeutendes Zeichen im Vorfeld der Expo 2027, die vom 15. Mai bis zum 15. August 2027 in Belgrad stattfinden wird. In einem symbolträchtigen Schritt hat die Fluggesellschaft ihren dritten Airbus A330-200 mit einer eindrucksvollen Sonderlackierung versehen, die nicht nur die bevorstehende Weltmesse bewirbt, sondern auch die kulturelle und historische Bedeutung der serbischen Hauptstadt in den Mittelpunkt rückt. Die Entscheidung von Air Serbia, einen ihrer Airbus A330-200, der künftig die Registrierung YU-ARD tragen wird, mit einer speziellen Lackierung zu versehen, ist mehr als nur eine Marketingmaßnahme. Es handelt sich um ein starkes Symbol, das Belgrads tiefe Verbundenheit mit seinen historischen Wurzeln und seine Zukunft als Gastgeber einer Weltmesse unterstreicht. Die Lackierung wurde von der renommierten Londoner Designagentur SVI Design entworfen, die sich für ihre kreativen und kulturell sensitiven Designs einen Namen gemacht hat. Das Design des Flugzeugs stellt „die tiefe und zeitlose Verbindung zwischen Belgrad und seinen beiden Flüssen“ – der Donau und der Save – dar. Diese Flüsse sind nicht nur geografische Markenzeichen, sondern auch wesentliche Bestandteile der Identität Belgrads. Sie symbolisieren die Durchlässigkeit und Offenheit der Stadt, die seit Jahrhunderten ein kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt in Europa ist. Die Bedeutung der Expo 2027 für Belgrad und Serbien Die Expo 2027, die erstmals in Belgrad stattfinden wird, stellt eine außergewöhnliche Gelegenheit für Serbien dar, sich auf der globalen Bühne zu präsentieren. Mit dem Thema „Spielplatz der Menschheit – Wissenschaft und Technologie im Dienst des Fortschritts“ wird die Expo eine Plattform bieten, um innovative

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