Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Basel-Mulhouse: Manuela Witzig übernimmt Leitung der Kommunikation

Am 9. September 2024 übernimmt Manuela Witzig die Leitung der Kommunikation und Public Affairs am Flughafen Basel-Mulhouse. Die Position war seit September 2020 übergangsweise von Direktor Matthias Suhr besetzt. Witzig bringt rund 20 Jahre Branchenerfahrung mit und soll die Kommunikation des Flughafens künftig strategisch weiterentwickeln. Die neue Führungskraft wird in einer Phase erhöhter Aufmerksamkeit für den Flughafen tätig, da dieser sich zunehmend als wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der trinationalen Region positioniert.

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Flughafen Paderborn/Lippstadt erzielt Rekordwert in Sommerferien 2024

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in den nordrhein-westfälischen Sommerferien 2024 einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Mit 164.248 Fluggästen verzeichnete der Flughafen einen Anstieg von 8 % im Vergleich zum Vorjahr, als 151.854 Passagiere gezählt wurden. Dieser Erfolg übertraf die Prognosen des Flughafens, die von mehr als 150.000 Fluggästen ausgingen. Hauptursache für den Anstieg war die hohe Buchungslage bei Ferienflügen zu beliebten Zielen in Südeuropa. Insgesamt starteten und landeten während der sechswöchigen Ferienzeit 1.156 größere Flugzeuge am Paderborner Airport. Der Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser hob hervor, dass der Betrieb reibungslos verlief, was auf die gute Vorbereitung und das Engagement der Beschäftigten zurückzuführen sei. Einen wesentlichen Beitrag zum positiven Ergebnis leistete auch die steigende Nutzung des Drehkreuzes München. Immer mehr Passagiere nutzen diese Verbindung, um Ziele in Europa, Nordamerika und Asien zu erreichen. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt profitiert dabei von seiner guten Erreichbarkeit und oft kürzeren Reisezeiten im Vergleich zu größeren Flughäfen.

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Avia Solutions Group steigert Gewinn und erweitert globale Präsenz

Die Avia Solutions Group hat im ersten Halbjahr 2024 eine deutliche Steigerung ihrer finanziellen Kennzahlen verzeichnet. Das Unternehmen meldete einen Anstieg des EBITDA um 34 % auf 179 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal 2024 um 44 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklungen sind das Ergebnis einer strategischen Expansion, die darauf abzielt, die steigende Nachfrage der Fluggesellschaften nach zusätzlichen Flugzeugen während der Hochsaison zu bedienen. Ein Großteil des Umsatzes, nämlich 55,1 %, wurde mit europäischen Kunden erzielt, während 27,9 % auf Asien entfielen. Nord- und Südamerika trugen 11,8 % zum Umsatz bei, Afrika 2,7 % und Australien sowie die pazifischen Inseln 1,2 %. Im Zuge ihrer Wachstumsstrategie hat die Avia Solutions Group in der ersten Jahreshälfte 2024 das australische Unternehmen Skytrans übernommen, wodurch sich die Anzahl ihrer Luftverkehrsbetreiberzeugnisse (AOCs) auf 11 erhöhte. Zukünftig plant die Gruppe, ihre Präsenz in Asien und Südamerika weiter auszubauen, indem sie neue AOCs in Malaysia, Thailand, den Philippinen und Brasilien erwirbt. Das Vertrauen der Investoren in die Strategie des Unternehmens spiegelt sich in der Erhöhung des Eigenkapitals um 307 Millionen US-Dollar wider. Zudem hat das Unternehmen erfolgreich eine fünfjährige Anleihe in Höhe von 300 Millionen US-Dollar mit einem Kupon von 9,75 % emittiert, um seine Geschäftsentwicklungsinitiativen weiter zu unterstützen. Die Avia Solutions Group, die weltweit in 68 Ländern tätig ist, bietet umfassende Luftfahrtdienstleistungen an und beschäftigt 12.000 Fachkräfte. Zu ihren Kunden gehören einige der größten Fluggesellschaften der Welt.

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Abu Dhabi Airports verzeichnet starkes Passagierwachstum im ersten Halbjahr 2024

Abu Dhabi Airports, der Betreiber der fünf Flughäfen im Emirat, hat im ersten Halbjahr 2024 einen deutlichen Anstieg des Passagieraufkommens verzeichnet. Insgesamt wurden knapp 14 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Zuwachs von 33,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders hervorzuheben ist der Zayed International Airport, der mit 13,7 Millionen Passagieren einen Anstieg von 33,8 % verzeichnete. Das Wachstum wurde durch eine Zunahme der Flugbewegungen um 24,3 % unterstützt, wobei insgesamt 84.286 Starts und Landungen registriert wurden. Die Flughäfen von Abu Dhabi konnten zudem ihr Streckennetz erweitern und neue Fluggesellschaften wie US Bangla und British Airways gewinnen, was die internationale Konnektivität weiter stärkte. Der Zayed International Airport, der kürzlich umbenannt wurde, setzt mit seinem neuen Terminalbau neue Maßstäbe in der Luftfahrtinfrastruktur der Region. Das Terminal, eines der größten weltweit, bietet modernste Einrichtungen und kann jährlich bis zu 45 Millionen Passagiere abfertigen. Elena Sorlini, CEO von Abu Dhabi Airports, betonte, dass die positiven Halbjahreszahlen den Erfolg der Flughäfen widerspiegeln und eine solide Grundlage für weiteres Wachstum bieten.

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Air Peace kooperiert mit Air Explore und Zela Aviation zur Stärkung der Flottenkapazität

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat eine strategische Kooperation mit dem europäischen ACMI-Anbieter Air Explore und dem Luftfahrtmakler Zela Aviation vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Betriebskapazität von Air Peace zu erweitern und den Service für ihre Passagiere zu verbessern. Im Rahmen der Vereinbarung werden vier Flugzeuge von Air Explore für die kommende Wintersaison an Air Peace verleast. Zela Aviation hat als Vermittler die Partnerschaft organisiert und unterstützt damit die wachsende Luftfahrtindustrie in Nigeria, die in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnete. Andreas Christodoulides, Vorsitzender von Zela Aviation, äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft für die nigerianische Luftfahrt. Die Kooperation soll die betriebliche Effizienz von Air Peace erhöhen und den hohen Standard der Fluggesellschaft in Afrika weiter festigen.

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Flughafen Graz und Planai-Hochwurzen-Bahnen verlängern erfolgreiche Kooperation

Der Flughafen Graz und die Planai-Hochwurzen-Bahnen setzen ihre seit fünf Jahren bestehende Kooperation fort und verlängern diese um weitere fünf Jahre. Ziel der Zusammenarbeit ist es, durch gezielte Werbemaßnahmen beidseitig die Gästezahlen zu steigern und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Im Rahmen der Partnerschaft bleibt die Gondel im Terminal des Flughafens als Symbol für die Schladming-Dachstein-Region weiterhin präsent. Im Gegenzug trägt das Skygate in Schladming weiterhin das Logo des Graz Airport. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen, betont die Vorteile der Kooperation für beide Partner: Während Schladming-Dachstein als Top-Destination gefestigt werde, profitiere der Flughafen Graz von der internationalen Aufmerksamkeit, die durch die Werbung in der Region erzeugt wird. Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafens Graz, unterstreichen die Synergieeffekte, die durch die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen entstehen, und sehen darin eine wertvolle Unterstützung für die internationale Positionierung des Flughafens.

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Luxemburgisches Gericht weist Klage von Norwegian gegen Umweltstrafe zurück

In einem wegweisenden Urteil hat das luxemburgische Gericht der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) die Klage von Norwegian Air Shuttle gegen das norwegische Klima- und Umweltministerium abgewiesen. Die Fluggesellschaft hatte gegen eine Strafzahlung in Höhe von 399.685.275 NOK (ca. 37,4 Millionen USD) wegen der Nichtzahlung von Klimaschutzabgaben geklagt. Die Entscheidung des EFTA-Gerichtshofs, die sich auf eine Vorlage des Bezirksgerichts Oslo stützt, hat weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtbranche und deren Umgang mit Umweltauflagen. Die Klage von Norwegian Air Shuttle drehte sich um eine Verwaltungsstrafe, die dem Unternehmen auferlegt wurde, weil es seiner Verpflichtung zur Zahlung von Abgaben für Treibhausgasemissionen nicht nachgekommen war. Im Rahmen der EU-Richtlinie 2003/87/EG, die die Regelung des Emissionshandels in der Europäischen Union regelt, sind Unternehmen verpflichtet, für ihre Treibhausgasemissionen entsprechende Zertifikate zu erwerben und abzugeben. Norwegian argumentierte, dass die Zahlung der Strafe im Rahmen einer Insolvenz-Umstrukturierung durch eine Dividende beglichen werden sollte. Dies wurde von der norwegischen Umweltbehörde (NEA) abgelehnt, die die Einhaltung der Emissionsvorschriften in vollem Umfang forderte. Das Bezirksgericht Oslo bat den EFTA-Gerichtshof um Klarstellung, ob die EU-Richtlinie es zulässt, dass nationale Gesetze eine solche Verpflichtung durch eine Dividende im Rahmen eines obligatorischen Schuldenvergleichs regeln können. Die Entscheidung des EFTA-Gerichtshofs stellte klar, dass die Richtlinie eine solche Regelung nicht zulässt und dass die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten während eines Insolvenzverfahrens nicht durch eine Dividende beglichen werden kann. Das Urteil des EFTA-Gerichtshofs Der EFTA-Gerichtshof entschied, dass der Zweck der EU-Richtlinie darin besteht, eine präzise Buchführung der Treibhausgasemissionen zu gewährleisten und die Abgabe von Emissionszertifikaten strikt zu regulieren.

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Luftfracht am Flughafen Wien verzeichnet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Der Flughafen Wien verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein deutliches Wachstum im Luftfrachtbereich. Insgesamt wurden 141.118 Tonnen Fracht abgefertigt, was einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese positive Entwicklung übertrifft sogar das Niveau vor der Corona-Pandemie um 4 Prozent. Besonders im Bereich der „Belly-Fracht“, bei der Fracht in den Frachträumen von Passagiermaschinen transportiert wird, stieg das Volumen um 47 Prozent auf 57.594 Tonnen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Umschlag auf reinen Frachtflugzeugen einen leichten Rückgang von 8 Prozent. Das starke Wachstum setzt sich auch im Juli 2024 fort: Mit 24.808 Tonnen wurde ein Anstieg von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Diese Entwicklung zeigt, dass der Flughafen Wien seine Position als zentrales Luftfrachtdrehkreuz für Mittel- und Osteuropa weiter stärkt. Der Anstieg im Luftfrachtaufkommen wird durch die erhöhte Nachfrage auf Strecken nach Nordamerika und Asien sowie durch die effizienten Abfertigungsbedingungen am Flughafen Wien begünstigt.

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SunExpress und Electra Airways starten Kooperation für Flüge zwischen Deutschland und Bulgarien

SunExpress und Electra Airways haben eine dreijährige Kooperation für ein Flugprogramm zwischen Deutschland und Bulgarien vereinbart. Ab Mai 2025 sollen wöchentlich 32 Flüge von sieben deutschen Flughäfen aus die bulgarischen Küstenstädte Burgas und Varna anfliegen. Die Vereinbarung sieht eine stufenweise Aufstockung der eingesetzten Flugzeuge vor: Im ersten Jahr sind zwei Airbus A320 vorgesehen, im Jahr 2026 vier und ab 2027 bis zu sieben Flugzeuge, abhängig von der Nachfrage. Die Partnerschaft, die auf der ITB-Berlin angekündigt wurde, zielt darauf ab, den Tourismus zwischen Deutschland und der bulgarischen Schwarzmeerküste erheblich zu fördern. Die kommerzielle Planung und der Vertrieb der Flüge werden von SunExpress übernommen, während Electra Airways den operativen Betrieb durchführt. Der Erfolg der Kooperation soll auch durch die Unterstützung von Fraport Twin Star Airport Management Plc gesichert werden, das die Flughäfen in Burgas und Varna betreibt.

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Royal Air Maroc-Boeing 737-800 macht Ausflug ins Gras

Am 17. August 2024 kam es auf dem Flughafen Roberts International in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, zu einem besorgniserregenden Zwischenfall, als eine Boeing 737-800 der Royal Air Maroc nach der Landung die Piste verließ. Der Vorfall ereignete sich bei Flug AT 567, der von Casablanca, Marokko, nach Monrovia führte. Der Zwischenfall, bei dem das Flugzeug Teile der Landebahn verließ und in das Gras neben der Piste rollte, verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen, denen Piloten bei anspruchsvollen Landebedingungen ausgesetzt sind. Das Flugzeug, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung CN-RGW, war am frühen Morgen in Casablanca gestartet und erreichte Liberia planmäßig. Die Landung erfolgte auf Bahn 04 des Roberts International Airport, der etwa 56 Kilometer östlich von Monrovia liegt und als wichtigstes internationales Drehkreuz des Landes gilt. Kurz nach dem Aufsetzen der Maschine, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Landebahn auftraf, kam es zu einer plötzlichen Abweichung von der vorgesehenen Flugbahn. Augenzeugen berichteten, dass mindestens ein Hauptfahrwerk der Maschine die Landebahn verließ und über den angrenzenden Grünstreifen rollte, bevor die Piloten das Flugzeug zurück auf die Asphaltpiste steuerten. Ersten Berichten zufolge erlitt das Flugzeug durch diesen „Ausflug ins Grüne“ Schäden am Fahrwerk und möglicherweise auch am Rumpf. Diese Informationen basieren auf Aufnahmen, die kurz nach dem Vorfall aufgenommen wurden und Schäden an der Maschine nahelegen. Glücklicherweise wurde keiner der Passagiere oder Crewmitglieder verletzt, aber der Vorfall wirft Fragen über die genauen Ursachen und die Sicherheitsstandards auf. Mögliche Ursachen und Hintergründe Solche Vorfälle, bei denen Flugzeuge die Landebahn verlassen, können durch eine Vielzahl

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