Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Reiseplanung in Zeiten von Waldbränden: Was Urlauber wissen müssen

Die Sommermonate bringen nicht nur die ersehnte Ferienzeit, sondern auch häufig extrem hohe Temperaturen und Trockenheit mit sich, die vielerorts zu verheerenden Waldbränden führen. Besonders betroffen sind derzeit beliebte Urlaubsregionen wie Kroatien und Griechenland. Doch was bedeutet dies für Reisende, die kurz vor einer Reise in diese Gebiete stehen? Ein kostenfreies Storno der Pauschalreise kann unter bestimmten Umständen möglich sein, wie ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer erläutert. Wenn Waldbrände oder andere Naturkatastrophen die Durchführung einer Pauschalreise erheblich beeinträchtigen oder gar unmöglich machen, können Reisende ihre Reise kostenfrei stornieren. Dies gilt unabhängig davon, ob das Außenministerium eine Reisewarnung ausgesprochen hat oder nicht. „Eine kostenfreie Stornierung ist allerdings nur möglich, wenn der Urlaubsantritt und die Gefahrensituation zeitlich eng beieinander liegen und die geplante Reise genau in die betroffene Region führt“, so Hoffer. Beispielsweise würde ein Waldbrand auf dem griechischen Festland nicht automatisch die Reise zu einer griechischen Insel beeinträchtigen. Vorbereitung und Reaktion kurz vor der Abreise Für Reisende, deren Urlaub unmittelbar bevorsteht, empfiehlt sich eine enge Absprache mit dem Reiseveranstalter, um mögliche Alternativen zu finden. Bei längerem Vorlauf, wie etwa zwei Wochen, ist Geduld gefragt, da sich die Lage vor Ort noch ändern kann. Die regelmäßige Information über die aktuelle Situation ist hier entscheidend. Individualreisende, die ihre Flüge und Unterkünfte separat gebucht haben, haben es in solchen Situationen schwerer. Ein kostenfreies Storno des Fluges ist in der Regel nur möglich, wenn das Flughafengelände direkt von der Naturkatastrophe betroffen ist oder eine Landung unmöglich gemacht wird. Ob eine Stornierung der Unterkunft möglich ist, hängt hingegen

weiterlesen »

Erster Klagenfurt Airport Night Run: Sportevent für den guten Zweck

Am 7. September 2024 wird am Flughafen Klagenfurt der erste „Klagenfurt Airport Night Run“ stattfinden, organisiert in Zusammenarbeit mit der Initiative „Kärnten Bewegen“ und Antenne Kärnten. Ab 21:00 Uhr haben Teilnehmer die Möglichkeit, auf der beleuchteten Start- und Landebahn des Flughafens eine Strecke von 5,5 km zu laufen oder zu gehen. Das Event bietet ein einmaliges Erlebnis und ist für Läufer aller Alters- und Leistungsgruppen geeignet. Die erzielten Einnahmen werden an die Organisation Rainbows Kärnten gespendet, die Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Das Event ist Teil der Initiative „Gesundheit erhalten. Kärnten bewegen“, die von der Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten, Beate Prettner, ins Leben gerufen wurde, um die Bevölkerung zu mehr Bewegung zu motivieren. Neben der Laufveranstaltung wird es eine After Run Party geben, und Preise werden per Tombola verlost. Das Nenngeld beträgt 27 Euro, und die ersten 500 Anmeldungen erhalten ein Geschenkpaket.

weiterlesen »

Handgepäckscanner in der EU: Auswirkungen auf Flughäfen und Passagiere

Die Einführung neuer Beschränkungen für Handgepäckscanner in der EU ab dem 1. September 2024 könnte erhebliche betriebliche und finanzielle Belastungen für Flughäfen verursachen. Die Änderungen betreffen die C3-Scanner, die es bisher ermöglichten, Flüssigkeiten ohne Einschränkungen im Handgepäck zu transportieren. Zukünftig wird eine Begrenzung auf 100 ml für einzelne Flüssigkeitsbehälter eingeführt, was den Hauptvorteil dieser Spitzentechnologie zunichtemacht und den Passagierdurchsatz an den Sicherheitskontrollstellen verringert. Dies erfordert zusätzliche personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Flughäfen, die bereits in die teuren C3-Scanner investiert haben, sehen sich nun benachteiligt. Die Anschaffung und der Betrieb dieser Geräte sind deutlich kostspieliger als herkömmliche Röntgenprüfgeräte. ACI EUROPE kritisiert die plötzliche Änderung der EU-Richtlinien und fordert die Europäische Kommission auf, einen klaren Fahrplan zur Aufhebung der Beschränkungen zu entwickeln, um das Vertrauen in das EU-Zertifizierungssystem wiederherzustellen und die betrieblichen Auswirkungen zu minimieren.

weiterlesen »

Leberkas-Pepi und Ottakringer Zapfmeisterei eröffnen am Flughafen Wien

Reisende am Flughafen Wien dürfen sich auf ein neues kulinarisches Highlight freuen: Der beliebte Anbieter „Leberkas-Pepi“ hat in der Ankunftshalle des Wiener Airports eröffnet. In Kooperation mit der renommierten Ottakringer Brauerei bietet das neue Lokal nicht nur herzhaften Leberkäse, sondern auch eine breite Auswahl an frisch gezapften Bieren aus der „Zapfmeisterei“. Diese Partnerschaft bringt ein Stück österreichischer Tradition direkt zu den Reisenden und begrüßt sie mit dem besten, was die österreichische Küche und Bierkultur zu bieten haben. Leberkas-Pepi, bekannt für seine traditionellen Leberkäsespezialitäten, hat nun seinen zweiten Standort am Flughafen Wien eröffnet. Dieser neue gastronomische Hotspot befindet sich direkt in der Ankunftshalle und ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Das neue Restaurant ist öffentlich zugänglich und bietet sowohl Reisenden als auch Besuchern und Flughafenmitarbeitern eine besondere Gelegenheit, die österreichische Küche zu genießen. Mit seinem klassischen und doch innovativen Angebot verspricht es, ein Anziehungspunkt für alle zu werden, die auf der Suche nach authentischen österreichischen Spezialitäten sind. Christoph Baur, Eigentümer von Leberkas-Pepi, betont die Bedeutung dieser Neueröffnung: „Der Flughafen Wien ist als internationale Drehschreibe der perfekte Standort, um unseren Leberkäse Menschen aus aller Welt schmackhaft zu machen. Wir freuen uns, die zweite Leberkas-Pepi Filiale am Flughafen Wien und den neunten Standort in Österreich zu eröffnen.“ Die Eröffnung wurde von hochrangigen Vertretern wie Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Gerhard Gutmayer, Verkaufsleiter Gastronomie NÖ Nord von Ottakringer, gefeiert. Die Zusammenarbeit mit Ottakringer Brauerei Ein weiteres Highlight des neuen Standorts ist die Partnerschaft mit der Ottakringer Brauerei, einer

weiterlesen »

Nigerianische Regierung verhängt Flugverbot für Arik Air

Die nigerianische Regierung hat der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes, Arik Air, ein Flugverbot auferlegt. Grund sind laufende Rechtsstreitigkeiten zwischen der Airline und mehreren Gläubigern, darunter Atlas Petroleum International und die Asset Management Corporation of Nigeria (AMCON). Die Maßnahme betrifft alle Flüge der Airline, was zur Streichung zahlreicher Verbindungen und zur Strandung von Passagieren führte. Das Unternehmen bezeichnete das Verbot als „katastrophal und ungerecht“ und kritisierte die Regierung, die laufenden Gerichtsverfahren zu untergraben. Arik Air kämpft seit längerem mit finanziellen Problemen und ist nun gezwungen, seine Flotte von 14 Flugzeugen am Boden zu lassen. Die nigerianische Flughafenbehörde (FAAN) arbeitet daran, betroffene Passagiere auf andere Fluggesellschaften umzubuchen, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr zu minimieren. Die Airline plant rechtliche Schritte gegen das Flugverbot.

weiterlesen »

Philippine Airlines plant große Flugzeugbestellung zur Flottenerweiterung

Philippine Airlines erwägt eine umfangreiche Flugzeugbestellung, um der erwarteten steigenden Nachfrage gerecht zu werden. CEO Stanley Ng erklärte, dass Studien für eine Bestellung von etwa 75 Flugzeugen laufen. Zusammen mit den bereits bestehenden Aufträgen könnte der Gesamtauftragsbestand der Fluggesellschaft somit auf etwa 100 Maschinen anwachsen. Derzeit hat PAL Bestellungen für dreizehn Airbus A321-200N und neun A350-1000 aufgegeben, deren Auslieferung Mitte 2026 beziehungsweise in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen soll. Zusätzlich verhandelt die Airline mit Finanzinstituten über Kredite in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar, um Optionen für drei weitere A350-1000 zu finanzieren. Diese zusätzlichen Flugzeuge sollen als „Puffer“ dienen, um auf zukünftiges Wachstum vorbereitet zu sein. Derzeit bedient Philippine Airlines 72 Flughäfen in 21 Ländern mit einer Flotte von 80 Flugzeugen, darunter Modelle von Airbus, Boeing und De Havilland.

weiterlesen »

Deutschland unter den Spitzenreitern bei Verspätungen und Ausfällen

Im Jahr 2024 sehen sich Fluggäste weltweit mit massiven Problemen bei der Luftfahrt konfrontiert. Nach einer aktuellen Untersuchung des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp sind bis Juli dieses Jahres insgesamt 482 Millionen Passagiere von Flugverspätungen und -ausfällen betroffen gewesen. Besonders alarmierend ist die Lage in Deutschland, das mit einer Verspätungsquote von 30,82 Prozent zu den traurigen Spitzenreitern gehört. Der Bericht bietet nicht nur einen detaillierten Überblick über die globale Flugproblematik, sondern auch spezifische Einblicke in die Herausforderungen, denen sich Reisende in verschiedenen Ländern gegenübersehen. Mit 14,2 Millionen betroffenen Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres liegt Deutschland auf dem sechsten Platz des internationalen Negativrankings. Dies bedeutet eine leichte Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr, als der Anteil noch bei 30,76 Prozent lag. Die Gründe für die hohe Verspätungsquote sind vielfältig und reichen von logistischen Herausforderungen an Flughäfen bis hin zu technischen Störungen und Streiks. Das schlechte Abschneiden Deutschlands wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die Bundesrepublik mit einer Verspätungsquote von über 30 Prozent hinter nur wenigen anderen Ländern zurückbleibt. Diese hohe Zahl spiegelt nicht nur die aktuelle Unzufriedenheit der Reisenden wider, sondern auch die Notwendigkeit für umfassende Reformen im Luftfahrtsektor. Globale Spitzenreiter bei Flugproblemen Indien führt die Liste der problematischsten Länder mit einer Verspätungsquote von 34,85 Prozent an. Hier waren 25,7 Millionen Passagiere betroffen. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Zahl der Fluggäste in Indien stetig wächst und die Infrastruktur oft nicht mit dem schnellen Wachstum Schritt halten kann. Kanada folgt mit einer Quote von 33,01 Prozent, und Serbien reiht sich mit 30,97

weiterlesen »

Flughafen Zürich AG: Brasilianische Flughäfen als Vorreiter der Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Die Flughafen Zürich AG, ein führender Akteur im internationalen Flughafenbetrieb, hat erneut große Erfolge im Bereich der Nachhaltigkeit erzielt. Die Flughäfen Florianópolis und Vitória in Brasilien wurden in der jüngsten Auszeichnung der brasilianischen Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) als die nachhaltigsten Flughäfen ihrer Kategorie prämiert. Dies unterstreicht nicht nur die Effektivität der Umweltstrategien der Flughafenbetreiberin, sondern auch den erfolgreichen Ausbau ihrer internationalen Präsenz. Die Auszeichnung der Flughäfen Florianópolis und Vitória basiert auf einer umfassenden Bewertung ihrer Umweltstrategien. Seit ihrer Übernahme durch die Flughafen Zürich AG haben diese Flughäfen durch eine Vielzahl von Maßnahmen signifikante Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit gemacht. Dazu gehört die Umstellung der Energieversorgung auf elektrische Energie, die bereits einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen geleistet hat. Dies betrifft sowohl die Energieversorgung für Flugzeuge als auch die Klimatisierung, die zuvor durch kerosinbetriebene Hilfstriebwerke erfolgt ist. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist die Umstellung auf emissionsarme Treibstoffe und die Einführung von elektrischen Fahrzeugen in der Flughafenflotte. Der Treibstoffeinkauf erfolgt vollständig auf Basis erneuerbarer Energien, was die Umweltbelastung weiter minimiert. Zusätzlich wird das Abwasser durch eine Aufbereitungsanlage wiederverwendet, um Grünflächen zu bewässern, was die Ressourcennutzung optimiert. Der Recycling-Anteil am Flughafen Florianópolis wurde seit der Übernahme von 39% auf beeindruckende 81% gesteigert. Beide Flughäfen haben zudem die Stufe 2 im Airport Carbon Accreditation-Programm des Airport Council International (ACI) erreicht, was die nachweisliche Reduzierung von Umweltemissionen bescheinigt. Erfolgreiches Auslandengagement der Flughafen Zürich AG Diese Auszeichnungen sind nicht die ersten für die Flughäfen Florianópolis und Vitória. Beide Flughäfen haben auch vom brasilianischen Transportministerium Anerkennung für ihre Infrastrukturqualität,

weiterlesen »

American Airlines reaktiviert geparkte Embraer ERJ 145-Flotte

American Airlines hat begonnen, ihre geparkte Flotte von Embraer ERJ 145-Flugzeugen, die seit der Pandemie in der Wüste von Arizona abgestellt waren, wieder in Betrieb zu nehmen. Die Flugzeuge gehören zur Tochtergesellschaft Piedmont Airlines und werden schrittweise bis Februar 2025 reaktiviert. Jeden Monat sollen zwei der Flugzeuge den Pinal Airpark in Marana verlassen, wodurch die Flotte von Piedmont auf insgesamt 70 Maschinen anwächst. Der Mangel an Piloten nach der Pandemie verzögerte zunächst die Wiederinbetriebnahme der Maschinen, doch nun kann die steigende Nachfrage im regionalen Flugverkehr besser bedient werden.

weiterlesen »

Türkei verzeichnet deutlichen Anstieg der Besucherzahlen und Tourismuseinnahmen

Die Türkei konnte im ersten Halbjahr 2024 einen starken Zuwachs im Tourismus verzeichnen. Insgesamt besuchten 26,1 Millionen Gäste das Land, was einem Anstieg von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Einnahmen aus dem Tourismus stiegen um 9,3 Prozent auf 23,7 Milliarden US-Dollar. Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy zeigte sich zuversichtlich, das Jahresziel von 60 Millionen Besuchern und 60 Milliarden Dollar Umsatz zu erreichen. Besonders stark war der Zuwachs aus den Hauptquellmärkten Russland, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Die Anzahl deutscher Touristen stieg um neun Prozent auf über 2,5 Millionen. Ein gesteigertes Interesse zeigte sich auch an kulturellen Attraktionen des Landes; die Besucherzahlen in Museen und historischen Stätten stiegen um zwölf Prozent auf 14 Millionen. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehörten Ephesus, das Mevlana-Museum, Hierapolis und Pamukkale sowie die Region Kappadokien.

weiterlesen »