
Flughafen Graz stellt Vorfeld-Flotte auf HVO100 um
Ab Anfang August 2024 wird der gesamte Dieselfahrzeugbestand des Flughafens Graz mit dem synthetischen Dieselkraftstoff HVO 100 betankt, der bis zu 90 Prozent CO2 im Vergleich zu herkömmlichem Diesel einspart. Diese Entscheidung folgt auf eine erfolgreiche dreimonatige Testphase, die die Wirksamkeit und Effizienz des neuen Kraftstoffs bestätigte. Die Maßnahme ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie des Flughafens, bis 2030 CO2-neutral zu werden. Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die beiden Geschäftsführer des Graz Airport, sind sich einig: „Die Einführung von HVO 100 bringt uns dem Ziel, bis 2030 CO2-neutral zu werden, wieder einen großen Schritt näher.“ HVO 100 ist ein synthetischer Dieselkraftstoff, der aus erneuerbaren Rohstoffen wie Ölen und Fetten aus Abfall- und Reststoffen sowie Pflanzenölen hergestellt wird. Die Umstellung auf diesen Kraftstoff bedeutet eine signifikante Reduktion der CO2-Emissionen, insbesondere für große Fahrzeuge wie Schneefräsen und Systemschlepper, für die es derzeit keine Elektromobilitätsalternativen gibt. Positive Testergebnisse und Praxisberichte Norman Gass, Leiter der KFZ-Werkstätte am Flughafen Graz, erläutert, wie die Entscheidung für HVO 100 zustande kam: „Wir sind mit vergleichbaren Unternehmen in Kontakt getreten, die schon Erfahrung mit dem neuen Kraftstoff hatten. In persönlichen Gesprächen vor Ort konnten wir uns schließlich von der einfachen Einführung von HVO 100 überzeugen.“ Der Anstoß für den Probebetrieb kam von den Mitarbeitern des Flughafens, die die Entwicklungen in diesem Sektor genau und kritisch beobachtet haben. Die Flughafen Graz Betriebs GmbH betreibt insgesamt rund 165 Fahrzeuge, von denen 26 % elektrisch betrieben werden. Sechs Fahrzeuge sind Hybride, während der Rest bisher mit Diesel betrieben wurde. Ab jetzt








