Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schotte prügelt an Bord von Easyjet-Flug

Auf einem Easyjet-Flug von Edinburgh nach Antalya ist es am Samstag, den 20. April 2024 zu tumultartigen Szenen gekommen. Ein Schotte soll andere Reisende aggressiv beleidigt haben und anschließend einen Mann und ein Crewmitglied attackiert haben. Laut britischen Medienberichten soll der Mann, der ein Trikot einer Fußballmannschaft getragen hat, zunächst durch extreme Beleidigungen aufgefallen sein. In der weiteren Folge attackierte er einen türkischen Polizisten, der aber nicht im Dienst, sondern als Privatperson an Bord war. Auch ein Mitglied der Besatzung soll beim Versuch einzuschreiten Schläge abbekommen haben. Nach der Landung in Antalya wurde der Störenfried von der türkischen Polizei abgeführt. „EasyJet kann bestätigen, dass die Polizei bei einem Flug nach Antalya am 20. April 2024 bei der Ankunft anwesend war, weil sich ein Passagier an Bord daneben benommen hat. Obwohl solche Vorfälle selten sind, nehmen wir sie sehr ernst und tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten. Die Sicherheit und das Wohlergehen aller unserer Kunden und der Besatzung haben für uns immer oberste Priorität“, so die Fluggesellschaft Easyjet in einer Erklärung.

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Ende einer Ära: Air India hat letzte Boeing 747 verkauft

Die Fluggesellschaft Air India hat für ihre letzten Boeing 747-400 einen Käufer gefunden. Die betagten Maschinen, die in den 1990er-Jahren hergestellt wurden, sollen teilweise in Frachter konvertiert werden. Zwei der nun ehemaligen Air-India-Jumbojets werden zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt und was nicht mehr vermarktet werden kann, wird verschrottet. Die beiden anderen Exemplare haben eine fliegerische Zukunft, denn der U.S.-amerikanische Käufer will diese in Frachtflugzeuge umbauen lassen. Die besagten vier Boeing 747-400 sind die letzten ihrer Art, die bei Air India im Einsatz waren. gebaut wurden sie zwischen 1993 und 1996. Beim indischen Carrier endet mit der Ausflottung und dem Verkauf dieser vier Flugzeuge eine Ära, denn über viele Jahre hinweg waren die Jumbos die Flaggschiffe von Air India. Vorerst bleiben drei von vier Boeing 747-400 weiterhin auf dem Flughafen Mumbai geparkt. Der neue Eigentümer wird zu einem späteren Zeitpunkt die Überstellung veranlassen. Die einstige VT-EVA, die nun ans N940AS registriert ist, wurde am 22. April 2024 nach Seattle und damit in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt. Es wurde seitens Air India letztmalig im Jahr 2021 kommerziell eingesetzt. Seither wartete diese Boeing 747-400 auf dem Mumbai Airport auf bessere Zeiten. Ausgeliefert wurde es im Jahr 1996 direkt an die größte Fluggesellschaft Indiens. Eigentlich wollte Air India die Jumbojets noch einige Jahre betreiben. Die Corona-Pandemie hat aber dazu geführt, dass der neue Eigentümer Tata Sons die Planungen verworfen hat. Aus wirtschaftlichen Gründen setzt man auf den Langstrecken lieber auf Zweistrahler wie Boeing 777-300ER, die jedoch selbst ein Ablaufdatum haben, denn dieser

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Teuerungen: ÖGB warnt vor unleistbaren Sommerurlauben

Der Österreichische Gewerkschaftsbund warnt davor, dass die in der Alpenrepublik weiterhin anhaltenden Teuerungen im Bereich alltäglicher Kosten dazu führen könnten, dass sich viele Familien keine Sommerurlaube mehr leisten könnten. Dies wäre nicht nur ein erheblicher Nachteil für viele Kinder, sondern auch touristische Betriebe, Reisebüros und Leistungsträger könnten dies zu spüren bekommen. „Unbeschwerte Sommerferien mit schönen Erlebnissen für Kinder oder gar Urlaub sind für viele Familien aufgrund der massiven Teuerung zur Wunschvorstellung geworden. Die Bundesregierung schaut hier weiter nur zu, anstatt endlich in die Preise einzugreifen, damit den Eltern endlich wieder mehr Geld im Börserl bleibt”, sagt ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Korinna Schumann Neben der finanziellen Belastung für Alllernerzieherinnen sind viele Eltern schon jetzt mit dem Planen der Sommerbetreuung konfrontiert. „Klar ist, dass es vor allem mehr Geld für die Gemeinden braucht, um Betreuungsangebote während der Sommerferien sicherzustellen. Die Kommunen dürfen nicht allein gelassen werden”, so die Gewerkschafterin, die neben leistbarer Kinderbetreuung einen Rechtsanspruch auf mindestens drei Wochen Urlaub in den Sommerferien für Eltern mit schulpflichtigen Kindern und eine 6. Urlaubswoche für alle fordert.

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Johannesburg: Boeing 737-800 verliert Rad beim Start

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung ZS-FGE, betrieben von Fly Safair, hat am 21. April 2024 während dem Start am Flughafen Johannesburg das linke Hauptfahrwerksrad verloren. Der Vorfall wurde von den Lotsen beobachtet. Eigentlich hätte es ein routinemäßiger Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt werden sollen. Die Boeing 737-800 hob zunächst völlig unauffällig ab, doch dann verabschiedete sich das äußere linke Rad des Hauptfahrwerks. Dieses ist abgefallen. Der Vorfall wurde vom zuständigen Fluglotsen beobachtet, so dass dieser sofort die Piloten über den Verlust des Rades informierte. Der Kapitän entschied, dass der Steigflug sofort abgebrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Flughöhe von etwa 22.000 Fuß. Zunächst begab man sich in eine Warteschleife, da die weitere Vorgehensweise evaluiert werden musste. In der Luft besteht bei solchen Vorfällen überhaupt kein Risiko. Knifflig wird aber die Landung und genau für diese waren der Kapitän und sein Erster Offizier auf die Mithilfe der Flugsicherung angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie in solchen Fällen üblich flog die ZS-FGE zunächst in niedriger Flughöhe am Tower vorbei, so dass die Fluglotsen, auch unter Zuhilfenahme von Ferngläsern, den Schaden sehen können, um den Piloten wichtige Informationen, die dazu führen, dass das Ausmaß besser eingeschätzt werden kann. So konnte der Kapitän das richtige Verfahren für eine sichere Landung auswählen und etwa 190 Minuten nach dem Start setze die Maschine sicher auf dem Flughafen Johannesburg auf. Möglicherweise ist es bei der Landung dazu gekommen, dass sich im Bereich des Fahrwerks noch so einiges verbogen hat,

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Pilotenmangel: Eastern Airways und German Airways helfen bei KLM Cityhopper aus

Im der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 setzt die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper auch Wetlease-Maschinen, die von Eastern Airways und German Airways betrieben werden, ein. Hintergrund ist, dass man zu wenige eigene Piloten zur Verfügung hat. Gegenüber Aviation Week räumte ein KLM-Sprecher ein, dass man bei der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper derzeit einen Mangel an Flugzeugführern hat. Der Regio-Carrier betreibt die Embraer-Flotte, die auf vielen Routen im Auftrag der Mainline zum Einsatz kommt. Da es an Piloten mangelt, kann man die eigene Flotte nicht in dem Maß auslasten, das erforderlich wäre, um den Flugbetrieb ohne extern eigemietete Maschinen aufrecht erhalten zu können. Somit hat man sich dazu entschlossen, dass die schon seit längerer Zeit bestehende ACMI-Kooperation mit German Airways fortgeführt wird. Ebenso fliegt Eastern Airways im Auftrag von KLM Cityhopper. Das deutsche Unternehmen fliegt derzeit mit sechs E190 für die niederländische Regionalfluggesellschaft. Eastern ist mit je einem E170 und E190 für die KLM-Tochter im Einsatz. Somit hat Cityhopper derzeit insgesamt acht Wetlease-Flugzeuge eingemietet. Wetlease bedeutet vereinfacht dargestellt, dass eine Fluggesellschaft (in diesem Fall KLM Cityhopper) eine andere Airline mit der Durchführung von Flügen beauftragt. Dabei stellt der Auftragnehmer (zum Beispiel German Airways) sowohl das Flugzeug als auch das Personal, jedoch wird – im Gegensatz zum Charter – unter dem Code des Auftraggebers geflogen. Im Normalfall ist der Treibstoff in den Raten nicht inkludiert, da dieser zumeist direkt zwischen Mineralölgesellschaft und Auftraggeber verrechnet wird, so dass der Wetlease-Partner diesen quasi „gestellt“ bekommt und sein Geld mit der reinen Dienstleistung verdient. Es gibt aber auch andere

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Rauchentwicklung: Widerøe-Dash-8-400 muss in Bergen rücklanden

Am 21. April 2024 musste die von Widerøe betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung LN-WDT eine Rücklandung auf dem Flughafen Bergen absolvieren, da es eine Rauchbildung im Bereich eines Turboproptriebwerks gegeben hat. Unter der Flugnummer WF591 sollte die Maschine Kurs auf Kristiansand nehmen. Allerdings traten kurz nach dem Start Triebwerksprobleme auf. Dabei wurde offiziellen Angaben nach auch Rauch aus einem der beiden Triebwerke gesichtet. Es wurde eine sofortige Rücklandung in Bergen eingeleitet. Die 54 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder konnten die LN-WDT sicher und unverletzt verlassen. Vorsorglich wurden Feuerwehr und Rettungskräfte bereitgestellt. Ob es tatsächlich einen Triebwerksbrand, wie einige Passagiere behaupten, gegeben hat, ist Teil der bereits eingeleiteten Flugunfallermittlungen. Jedenfalls bestätigte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Avinor, dass Rauch in die Kabine eingedrungen ist. Aus diesem Grund wäre den Fluggästen eine medizinische Untersuchung angeboten worden.

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Lot fliegt wieder nach Tel Aviv und Beirut

Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften hat das polnische Star-Alliance-Mitglied Lot die Flugverbindungen nach Tel Aviv und Beirut rasch reaktiviert. Der Carrier hatte nach dem Angriff des Irans auf Israel die beiden Routen aus Sicherheitsgründen temporär eingestellt. Nun ist man aber der Ansicht, dass sich die Lage soweit stabilisiert habe, dass man ab Warschau-Chopin wieder nach Tel Aviv und Beirut fliegen könne. Allerdings behält sich Lot vor, dass im Falle von kurzfristigen Änderungen der Sicherheitslage die Flüge erneut ausgesetzt werden könnten.

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Euroairlines vermarktet Kuba-Flüge für Tour Operator

Die spanische Euroairlines vermarktet im Auftrag des britischen Reiseveranstalters Charterflüge, die ab Mai 2024 ab Manchester und London in Richtung Holguin und Cayo Coco durchgeführt werden. Die operative Durchführung erfolgt nicht von Euroairlines. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert Dienstleistungen anderer Anbieter über GDS-Systeme in Reisebüros und über Online-Buchungsportale zu vertreiben. Mitbewerber in diesem Segment sind beispielsweise die dänische Flexflight und die deutsche Hahn Air.

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Air Baltic baut Kooperation mit Tour Operator aus

Der Reiseveranstalter Tez Tour Latvia und die lettische Fluggesellschaft Air Baltic haben bekanntgegeben, dass eine bestehende Kooperation erweitert wird. Diese Partnerschaft, die 12 bei lettischen Reisenden beliebte Ziele wie Spanien, Griechenland, Italien, die Türkei, Bulgarien, Zypern und Georgien umfasst, wird auch die bereits veröffentlichten 17 neuen Routen von Air Baltic für die kommende Sommersaison erweitern. „Da wir unser Streckennetz kontinuierlich ausbauen, ist es besonders spannend, unsere Zusammenarbeit mit Tez Tour Latvia, einem zuverlässigen Partner, weiter zu stärken. Gemeinsam sind wir bestrebt, unseren Kunden einen erstklassigen Service zu bieten und unvergessliche Reiseerlebnisse für die kommende Sommersaison zu schaffen. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Meilenstein bei der Verbesserung der Reisemöglichkeiten für lettische Touristen und verspricht ein bereicherndes Reiseerlebnis mit Fokus auf Komfort, Qualität und Kundenzufriedenheit. Als führende Fluggesellschaft in der Region sind wir bereit, unsere Position zu festigen und unsere Wachstumsziele zu verfolgen“, so Thomas Ramdahl, Senior Vice President of Network Management bei Air Baltic.

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Washington-Genf: United feiert 15-jähriges Strecken-Jubiläum

Am 15. April 2024 feierte United Airlines das 15-jährige Jubiläum der Nonstopverbindung zwischen Washington D.C. und Genf. Der Erstflug wurde am 20. April 2009 durchgeführt. Eigenen Angaben nach hatte der Carrier seither auf dieser Strecke rund 1,07 Millionen Passagiere, die auf etwa 7.800 Flügen befördert wurden. United fliegt täglich von Genf nach Washington, DC. Der Start von Flug UA 975 erfolgt um 11 Uhr, und die Maschine landet nach 9:15 Stunden Flugzeit um 14:15 Uhr Ortszeit am Washington-Dulles International Airport. Zum Einsatz kommt eine Boeing 767-300ER in spezieller Konfiguration. Unter den vier Serviceklassen befinden sich extra viele Sitzplätze in den Premiumklassen: 46 Flatbed-Sitze in United Polaris, die alle am Gang liegen, sowie 22 Plätze in United Premium Plus. Neben Washington, DC bedient United mit New York ein zweites USA-Ziel ab Genf. Auch diese Flüge finden täglich statt. „Wir sind sehr stolz auf dieses Jubiläum, zeigt es doch, wie wichtig für unsere Gäste diese Verbindung in die USA ist. Insbesondere im Premiumsegment sind diese Flüge stark nachgefragt“, erläutert Reto Schneider, Country Sales Manager für die Schweiz und Deutschland bei United Airlines. „Ab Washington, DC können unsere Gäste zudem zu mehr als 200 Zielen in den gesamten USA einschließlich Hawaii und Alaska weiterfliegen. Insbesondere in den Sommermonaten sehr beliebt sind, neben den großen Metropolen und klassischen Sonnenzielen, die Verbindungen zu Flughäfen in der Nähe der großen Nationalparks wie dem Yellowstone National Park, dem Grand Canyon oder dem Yosemite National Park.“

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