Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Verein will striktes Nachflugverbot in Zürich durchsetzen

Ein Verein hat beim Kanton Zürich eine Volksinitiative eingereicht, die erreichen soll, dass am größten Airport der Schweiz keinerlei Flugbewegungen nach 23 Uhr 00 mehr zulässig sein sollen. Der Zürcher Airport unterliegt einem Nachtflugverbot, jedoch gibt es zwischen 23 Uhr 00 und 23 Uhr 30 eine Kulanzfrist, während der ohne Sondergenehmigung gestartet und gelandet werden kann. Erst danach sind behördliche Ausnahmebewilligungen notwendig. Dagegen will der Verein „Fair in Air“ vorgehen und hat hierfür zumindest 6.000 Unterschriften gesammelt. Die so genannte Volksinitiative wurde am Montag, den 15. April 2024 beim Kanton Zürich eingereicht, der diese nun behandeln muss.

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Mobbingvorwürfe: Gewerkschaft droht mit Streik am Flughafen Charleroi

Die belgische Gewerkschaft droht dem Flughafen Charleroi mit kurzfristigen Streiks. In der Ankündigung wird vorgeworfen, dass es Missstände im Zusammenhang mit Mobbingvorwürfen geben soll. Weiters kritisiert man, dass die Geschäftsleitung unzureichend mit den Arbeitnehmervertretern kommunizieren würde. Die nun offiziell eingereichte Streikankündigung gilt bis vorläufig 30. April 2024. Noch ist nicht entschieden, ob es tatsächlich zu einem Aufruf zur Arbeitsniederlegung kommen wird, denn die Gewerkschaft betont, dass man weiterhin auf den Verhandlungsweg setzt.

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Lot kündigt Tirana-Warschau (Chopin) an

Die polnische Fluggesellschaft Lot bindet künftig die albanische Hauptstadt Tirana an das Drehkreuz Warschau-Chopin an. Die neue Route soll am 16. Juni 2024 aufgenommen werden und vorläufig bis 29. September 2024 betrieben werden. Die Chopin-Flüge haben laut Lot keinen Einfluss auf die Verbindung zwischen Tirana und Radom, denn diese werten weiterhin angeboten. Unternehmensangaben nach sollen sich die Reisemöglichkeiten zwischen Albanien und Polen verbessern.

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Jin Air will mit Spiegeln in Overhead-Bins Geld sparen

Der südkoreanische Billigflieger Jin Air hat die Overhead-Bins seiner 22 Maschinen der Typen Boeing 737-800/-900 mit Spiegeln ausgerüstet. Diese sollen nicht dazu dienen, dass sich die Passagiere während dem Flug besser stylen können, sondern man erhofft sich, dass das Verstauen von Handgepäck beschleunigt werden kann. Der Carrier hat im Vorjahr die Wartungskosten der Flotte ausgewertet und dabei festgestellt, dass man außergewöhnlich viel Geld für die Erneuerung von Sitzbezügen und generell für die Instandsetzung der Sessel ausgibt. Diesem Umstand ist man genauer auf den Grund gegangen und ist zum Schluss gekommen, dass die Ursache dafür ist, dass viele Reisende meinen, dass kein Platz in den Overhead-Bins ist und ihr Handgepäckstück auf den Sitzen abstellen. Diese Praxis ist laut Jin Air hinsichtlich der Flugsicherheit bedenklich und dem sagt man den Kampf an. Die angebrachten Spiegel sollen den Fluggästen erleichtern, dass diese erkennen, dass beispielsweise im gegenüberliegenden Gepäckfach noch ausreichend Stauraum zur Verfügung steht. Doch auch für die Flugbegleiter soll es Vorteile haben, denn der Carrier hofft, dass so problematische Gegenstände, die besser unter dem Vordersitz verstaut werden sollten, bei den Durchgängen schneller erkannt werden können. Zunächst wurden die 22 Maschinen der Boeing 737-Reihe mit Overhead-Bin-Spiegeln ausgerüstet. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn auch vier B777 werden entsprechend nachgerüstet werden. Diesbezüglich wurde im November 2023 die Firma Komy mit den entsprechenden Arbeiten beauftragt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die beiden Boeing 737-Max-8 nachgerüstet werden.

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VietJetAir least Comac ARJ21

Die Billigfluggesellschaft VietJetAir beabsichtigt ihre Flotte auszubauen. Dazu hat man sich in der Volksrepublik China umgesehen und mit Comac eine Vorvereinbarung, die zur Einflottung des Maschinentyps ARJ21 führen soll, abgeschlossen. Das im Vietnam ansässige Luftfahrtunternehmen wird eine noch nicht näher bezeichnete Anzahl an Comac ARJ21 leasen. Entgegen ersten Meldungen aus dieser Region wird man diese nicht kaufen, sondern über einen chinesischen Lessor leasen. Zuvor war auch die Rede davon, dass sich VietJetAir in Verhandlungen über den Maschinentyp Comac C919 befinden könnte. Dies wäre insofern von Bedeutung, weil so VietJetAir zum ersten Operator außerhalb der Volksrepublik China werden könnte. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob sich das vietnamesische Luftfahrtunternehmen auch für die C919 entscheiden wird. Fix ist derzeit lediglich, dass man eine noch nicht näher bezeichnete Anzahl ARJ21 leasen wird. Bei diesem Maschinentyp war die in Indonesien ansässige Transnusa Airline der erste Operator außerhalb der Volksrepublik China. Der ARJ21 basiert auf einer Lizenzfertigung der McDonnell-Douglas-MD-80-Reihe, wurde jedoch unter chinesischer Regie grundlegend weiterentwickelt. Außer geringen optischen Ähnlichkeiten hat der ARJ21 nur wenig mit der MD-80-Reihe gemeinsam. Der C919 ist ein Mittelstreckenjet, der vollständig neu in der Volksrepublik China entwickelt wurde. Während Comac innerhalb des Landes durchaus viele Bestellungen an Land ziehen konnte und zuletzt behauptet hat, dass man allein für die C919 schon über 1.000 Orders hat, ist man auf dem internationalen Markt nur wenig erfolgreich. Bislang zieren sich viele Lessoren und Airlines die in China entwickelten und produzierten Muster ARJ21 bzw. C919 zu bestellen. Insofern hat der Umstand, dass sich

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Perth-London: Qantas muss Tankstopps in Singapur einlegen

Der jüngst vom Iran eskalierte Konflikt mit Israel hatte auch Auswirkungen auf die Europa-Nonstopflüge, die von Qantas ab Perth angeboten werden. Diese nahmen aus Sicherheitsgründen eine längere Route. Dies hatte zur Folge, dass Qantas bei Flug QF9 bis auf weiteres einen Tankstopp in Singapur durchführen muss. Eigenen Angaben nach ist man aber in der Lage, dass QF10 im Regelfall weiterhin nonstop durchgeführt werden kann. Es handelt sich um die Nonstopflüge zwischen Perth und London-Heathrow vice versa. Für die Passagiere hat die aus Sicherheitsgründen gesetzte Maßnahme zur Folge, dass sich die Flugzeit laut Qantas um etwa vier Stunden verlängert.

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Mit Airbus A220: Animawings will auf der Linie wachsen

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings, die derzeit nur über einen Airbus A320 verfügt, beabsichtigt in den nächsten Jahren stark zu wachsen. Bis zu 12 A220 sollen dabei als Betriebsmittel dienen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier mit Hilfe der von Airbus Canada hergestellten Maschinen expandieren will. Die ersten beiden Einheiten dieses Typs sollen noch vor dem Hochsommer 2024 eingeflottet werden. Über die nächsten Jahre verteilt will Animawings bis zu 12 Exemplare übernehmen. Man will jedoch nicht ausschließlich ACMI- und Charterdienstleistungen anbieten, sondern auch verstärkt auf eigene Rechnung fliegen. Am rumänischen Luftfahrtunternehmen war eine Zeit lang das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines beteiligt. Dies hatte auch zur Folge, dass Animawings durchaus so einiges im Auftrag der Griechen geflogen ist. Zwischenzeitlich hat Aegean Airlines die Beteiligung aber aufgelöst. Alleineigentümer ist nun der rumänische Reisekonzern Memento. Das Kerngeschäft von Animawings stellt derzeit die Durchführung von Charterflügen für Tour Operators dar. Weiters fliegt man im Rahmen von Wetlease-Verträgen auch für andere Fluggesellschaften. Bedingt durch den Umstand, dass die Flotte momentan recht klein ist, hat man auf den touristischen Routen, die am Rumänien angeboten werden, auch von Dan Air betriebene Airbus A320 im Wetlease. Animawings hat bestätigt, dass man mit Hilfe der Airbus-A220-Flotte, die ab diesem Jahr aufgebaut werden soll, auch abseits der Warmwasser-Strecken ins Liniengeschäft einsteigen wird. Einen besonderen Fokus legt man dabei auch auf aufkommensstarke Routen innerhalb Rumäniens. Noch will man sich aber nicht in die Karten blicken lassen und gibt sich auf die Fragen welche Strecken man denn fliegen möchte und wann es

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Wetlease: Skyup fliegt für US-Bangla Airlines

Die ukrainische Fluggesellschaft Skyup Airlines konnte einen Wetlease-Auftrag für zwei Boeing 737 an Land ziehen. Der Carrier wird nun auch für US-Bangla Airlines mit Sitz in Bangladesch fliegen. Laut Mitteilung umfasst der Vertrag zwei Boeing 737 mit der Option auf die Ausdehnung auf weitere Maschinen. Von Dhaka aus soll Skyup im Auftrag von US-Bangla Airlines diverse Routen in der Region bedienen. Die Laufzeit der Wetleasevereinbarung ist vorläufig bis zum 31. März 2025 befristet.

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Dresden: SZ Reisen legt zusätzliche Sonderreisen auf

Im Herbst 2024 legt der Tour Operator SZ Reisen unter der Marke „Momento“ weitere Charterflüge ab Dresden auf. Diese führen nach Zypern, Santorin und Madeira. Es handelt sich um einzelne Charterflüge, die für Sonderreisen durchgeführt werden. Nach Santorin geht es im Rahmen der Pauschalreisen von 14. bis 21. Oktober 2024. Madeira  folgt am 31. Oktober bis 7. November 2024. Paphos bietet SZ Reisen ab Dresden im Rahmen einer Pauschalreise, die zwischen 4. November und 11. November 2024 stattfinden wird, an.

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März 2024: Zürich hatte 2.339.195 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im März 2024 von 2.339.195 Reisenden genutzt. Damit lag man um drei Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen und um 12 Prozent unter den Passagierzahlen von März 2023. Als lokale Fluggäste werden seitens des Airports 1.550.589 Reisende ausgewiesen. Der Anteil der Umsteiger lag  bei 24 Prozent, was 784.522 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8% auf 20.039 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 91% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 134 Fluggästen 2% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0.3 Prozentpunkte auf 80% gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 39.738 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 12% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 6% weniger Fracht abgewickelt.

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