Amely Mizzi

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Amely Mizzi

München: Erster Lufthansa-A350 mit Allegris-Kabine ist da

Vor wenigen Tagen ist am Flughafen München mit der D-AIXT der erste Airbus A350-900, der mit der Lufthansa-Allegris-Kabine ausrüstet ist, eingetroffen. Das Langstreckenflugzeug wurde am 13. April 2024 von Toulouse an den Stationierungsort München überstellt. Unter der Bezeichnung „Allegris“ versteht Lufthansa das neue Langstrecken-Kabinenprodukt. Eigenen Angaben nach investiert man etwa 2,5 Milliarden Euro in die Umgestaltung der Beförderungsklassen First, Business, Premium-Economy und Economy. Die D-AIXT ist der erste Airbus A350-900, der ab Werk mit der Allegris-Kabine ausgerüstet ist. Eigenen Angaben nach wurde der Überstellungsflug unter Beimischung von so genanntem SAF durchgeführt. Vollständig mit dem Kerosin-Ersatzstoff kann noch nicht geflogen werden, da derzeit nur die Beimischung, nicht jedoch die vollständige Umstellung zugelassen ist. Diesbezüglich wird von vielen Fluggesellschaften durchaus irreführend geworben, da diverse Werbesprüche durchaus die Interpretation zulassen, dass sich ausschließlich SAF im Tank befinden würde. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben schon zahlreiche Anbieter juristische Niederlagen erlitten. Die Lufthansa Group hat insgesamt 27.000 neue Sitze, die im Rahmen des Allegris-Programms in den Maschinentypen Boeing 747-8, 787-9, 777-9 und A350-900 zum Einsatz kommen sollen, bestellt. Der Konzern erwartet sich durch den Umstand, dass es in den einzelnen Reiseklassen unterschiedliche Komfortmöglichkeiten gibt, dass durch zusätzliche Individualisierung höhere Einnahmen generiert werden können. Beispielsweise werden in der First Class so genannte „Suite Plus“ angeboten, die mehr Privatsphäre bieten sollen. In der Economy-Class kommt der Recaro-Sitz CL3810 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um das Nachfolgeprodukt des CL3710, der momentan unter anderem in den Dreamlinern von Lufthansa zu finden ist. Derzeit steht fest, dass Lufthansa

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Invasive Leibesvisitation: Gericht weist Klage gegen Qatar Airways ab

Im Jahr 2020 sorgte Golfcarrier Qatar Airways mit dem Umstand, dass einige weibliche Passagiere bei der Sicherheitskontrolle, die auf dem Flughafen Doha (DOH) durchgeführt wurde, für Aufsehen. Fünf Frauen zogen in Australien vor Gericht, wobei die Klagen nun abgewiesen wurden. Am 2. Oktober 2020 wurde auf dem Hamad-Flughafen der Stadt Doha in einer Damen-Toilette ein Neugeborenes gefunden. Dieses wurde dort zurückgelassen. Unter anderem weibliche Passagiere von Qatar-Airways-Flug QR908 wurden dazu aufgefordert die Maschine zu verlassen. Zunächst wurde den insgesamt 18 Frauen aber nicht gesagt worum es eigentlich geht. Jedenfalls verspätete sich dadurch der Abflug um etwa drei Stunden. Die Betroffenen behaupten, dass sie anschließend einer so genannten invasiven Leibesvisitation unterzogen worden sein sollen. Dieser Umstand führte zu durchaus heftigen Reaktionen in der ganzen Welt. Fünf Frauen zogen in Australien gegen Qatar Airways vor Gericht. Allerdings wies ein Bezirksgericht die Klagen ab. Der zuständige Bezirksrichter hat entschieden, dass gegen Qatar Airways keine Ansprüche geltend gemacht werden, weil der Carrier die Leibesvisitationen weder angeordnet, noch durchgeführt hat. Tatsächlich sollen diese vom Innenministerium von Katar im Rahmen polizeilicher Ermittlungen veranlasst worden sein. Somit handelte es sich um eine hoheitliche Tätigkeit, die der Fluggesellschaft nicht angelastet werden kann. In weiterer Folge bedeutet das auch, dass die Frauen allenfalls gegen den Staat Katar, nicht jedoch gegen die staatliche Fluggesellschaft klagen können. Der Richter wies auch die Behauptung der Klägerinnen, dass Qatar Airways Einfluss hätte nehmen können zurück. In der Urteilsbegründung schreibt er unter anderem, dass es durchaus „phantasievoll“ wäre, dass Airline-Mitarbeiter in irgendeiner Form in

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Rumänien: Aerro Direkt meldet sich zurück

Unter dem Namen Flyyo feiert die rumänische Fluggesellschaft Aerro Direkt ihr Comeback. Der Carrier musste im März 2023 den Flugbetrieb einstellen. Später wurden AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt. Laut einem Bericht von Boardingpass.ro konnte das Unternehmen zwischenzeitlich die Zertifikate zurückerhalten und hebt nun unter dem Markennamen Flyyo ab. Mit Tunisair hat man auch einen ersten ACMI-Kunden. Die YR-ADA wurde  Anfang dieses Monats nach Tunis überstellt und führte bereits erste Wetlease-Aufträge durch.

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Mavi Gök Airlines flottet Boeing-Executive-Jet ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat kürzlich ihren ersten Businessjet des Typs Boeing 737-700BBJ auf dem AOC registriert. Laut CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschine mit der Seriennummer 29865, die seit 30. März 2024 als TC-MGA Charterflüge ab Antalya durchführt. Zuvor stand diese Maschine, die bereits 25 Jahre auf dem Buckel hat, in den Diensten der in Abu Dhabi ansässigen Royal Jet. Mavi Gök Airlines hat die Einflottung des Executive Jets zuvor nicht kommuniziert.

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LH-Bodenpersonal: Verdi-Mitglieder nehmen neuen Tarifvertrag an

Die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi haben den Tarifabschluss für das Bodenpersonal der Lufthansa angenommen. Betroffen sind etwa 25.000 Beschäftigte, die künftig unter anderem mehr Lohn bekommen sollen. Laut Mitteilung von Verdi sollen sich 94,5 Prozent der Mitglieder für den neuen Tarifvertrag ausgesprochen haben. Das Verhandlungsergebnis wurde im Rahmen einer dreitägigen Schlichtung ausgearbeitet und von beiden Seiten angenommen. Zuvor hat Verdi wiederholt zu Streiks aufgerufen gehabt.

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Deutsche Fluglärmgegner verlieren Obmann

Die deutsche Bundesvereinigung gegen Fluglärm muss sich einen neuen Präsidenten suchen, denn der bisherige Amtsinhaber, Carl Ahlgrimm, ist zurückgetreten. Die Organisation sieht sich auch als Dachverein der Fluglärmgegner. In wenigen Tagen findet die reguläre Hauptversammlung statt. Somit hat der Rücktritt nur geringfügige Auswirkungen, da die Mitglieder einen Nachfolger wählen werden. Noch ist nicht klar wer für die Position zur Verfügung steht.

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Sky Vision übernimmt weltweit zweiten A320-Umbau-Frachter

Die ägyptische Fluggesellschaft Sky Vision Airlines hat den weltweit zweiten Umbaufrachter des Typs Airbus A320P2F übernommen. Diese Maschine least man von der Vaayu Group, die auch das erste Exemplar besitzt. Das nunmehrige Cargo-Flugzeug trägt die Seriennummer 2724 und wurde von den EFW umgerüstet. Die Vaayu Group hat vor einiger Zeit die Konvertierung von insgesamt fünf Airbus A320 in Auftrag gegeben. Zuletzt war das betroffene Flugzeug bei Orange2Fly als Passagierflugzeug im Einsatz. Beim ägyptischen Anbieter trägt es nun als Frachter die Registrierung SU-SKD.

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Japanische Küstenwache bestellt drei H225

Die japanische Küstenwache (JCG) hat drei weitere H225-Hubschrauber in Auftrag gegeben und damit ihre H225-Flotte auf insgesamt 18 Hubschrauber aufgestockt. Der größte Super-Puma-Betreiber in Japan erhielt drei H225 im Dezember 2023 und einen im Februar 2024 für seine wachsende Flotte. Die neuen Hubschrauber werden die territorialen Küstenaktivitäten, die Strafverfolgung auf See sowie die Katastrophenhilfe im Land unterstützen. „Die japanische Küstenwache ist seit drei Jahrzehnten ein aktiver Betreiber von Hubschraubern der Super-Puma-Familie. Dieser Folgeauftrag zeigt das Vertrauen des Kunden in unsere Produkte und den engagierten Support für seine Flotte“, sagte Jean-Luc Alfonsi, Managing Director von Airbus Helicopters in Japan. „Wir sind überzeugt, dass die H225 aufgrund ihrer Vielseitigkeit bei allen Wetterbedingungen die perfekte Wahl für die kritischen Einsätze von JCG bei der Strafverfolgung sowie beim Küsten- und Inselschutz ist. Wir verpflichten uns, die bestehende Flotte sowie die anstehenden Auslieferungen umfassend zu unterstützen und eine hohe Verfügbarkeit für die Einsätze zu gewährleisten. Die H225-Flotte von JCG wird durch das hochgradig anpassungsfähige HCare Smart-Programm von Airbus mit stundenweiser Materialunterstützung abgedeckt. Dieses maßgeschneiderte Flottenverfügbarkeitsprogramm ermöglicht es der nationalen Küstenwache, sich auf ihren Flugbetrieb zu konzentrieren, während Airbus ihre Anlagen verwaltet. Als jüngstes Mitglied der Super-Puma-Familie ist die H225 für ihre hohe Leistung unter schwierigen Bedingungen sowie für ihre hervorragende Reichweite und Nutzlastkapazität bekannt. Die H225 hat von der kontinuierlichen Verbesserungspolitik von Airbus Helicopters profitiert. Sie ist jetzt mit einer neuen Avionik ausgestattet, zu der die größten auf dem Markt erhältlichen Bildschirme und eine innovative Schnittstelle gehören, die in Verbindung mit dem renommierten Autopiloten die

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China Southern nimmt Guangzhou-Budapest auf

Die Fluggesellschaft China Southern Airlines wird ab 27. Juni 2024 ab Guangzhou viermal wöchentlich Kurs auf Budapest nehmen. Diese Route soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-8 bedient werden. „Es ist uns eine große Freude, China Southern Airlines am Budapester Flughafen willkommen zu heißen und Guangzhou, eines der wichtigsten Drehkreuze Chinas, als neues und aufregendes Ziel vorzustellen“, sagt Balázs Bogáts, CCO, Budapest Airport. „Mit dieser Ankündigung stellen wir unser fünftes chinesisches Ziel für Passagierflüge vor, und wir sind zuversichtlich, dass unsere neue Partnerschaft mit China Southern Airlines zur Stärkung der Beziehungen zwischen unseren beiden Regionen beitragen wird.“ Bogáts fügt hinzu: „Diese neue Strecke wird eine Vielzahl von Weiterflugverbindungen nach Südostasien, Australien und Neuseeland eröffnen und nicht nur den Tourismus und Geschäftsverkehr erleichtern, sondern auch den wichtigen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Ungarn und China fördern“, so Bogáts weiter.

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Aeropers bricht GAV-Verhandlungen mit Edelweiss ab

Die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten der Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wurden laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Aeropers ohne Ergebnis abgebrochen. Seit Anfang dieses Jahres verhandeln die Swiss-Konzernschwester und die Arbeitnehmervertreter über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Edelweiss-Piloten. Ein Gesamtarbeitsvertrag ist das schweizerische Pedant zum österreichischen Kollektivvertrag bzw. zum deutschen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft will für das Cockpitpersonal insbesondere höhere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen erreichen. Das momentane Vertragswerk läuft am 30. Juni 2024 aus, so dass laut Aeropers per 1. Juli 2024 der vertragslose Zustand droht, sofern es nicht zuvor zu einer Einigung kommen sollte. Derzeit scheinen die Fronten aber durchaus verhärtet zu sein. Einer der Hintergründe ist auch, dass der so genannte GAV-2019 mit Zustimmung von etwa 90 Prozent der Mitglieder durch die Gewerkschaft gekündigt wurde. „Wir sind enttäuscht, dass die Geschäftsleitung der Edelweiss auf sämtliche Vorschläge von Aeropers mit Vorbedingungen reagiert“, sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbands Aeropers.“Ohne Vorbedingungen verweigert die Edelweiss-Geschäftsleitung Gespräche. Wir haben ihr deshalb gestern Abend mitgeteilt, dass wir die Verhandlungen abbrechen“. In den nächsten Tagen will der Vorstand der Gewerkschaft über die weitere Vorgehensweise entscheiden und dann entsprechend informieren wie es weitergehen wird.„Der aktuelle GAV ist inzwischen fünf Jahre alt und muss an die gesellschaftliche Realität angepasst werden. Es ist Zeit für eine bessere Planbarkeit des Soziallebens und für finanzielle Perspektiven“, sagt Janos Fazekas, Vorstandsmitglied der Aeropers. Unter Hinweis auf Zugeständnisse, die man während der Corona-Pandemie gemacht hat, fordert man nun höhere Löhne. Dabei verweist man auch darauf, dass Edelweiss mit einer Ebit-Marge

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