Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Quartalszahlen: Dortmund mit 635.107 Fluggästen

Im ersten Quartal des Jahres 2024 hatte der Flughafen Dortmund insgesamt 635.107 Reisende. Damit konnte man im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent zulegen. Im Vergleich wurden um 6,6 Prozent mehr Flugbewegungen durchgeführt. Der Airport strebt an in diesem Jahr zumindest drei Millionen Passagiere zu haben. Im ersten Quartal waren Reisen nach Kattowitz (99.112 Fluggäste) und Bukarest (41.834 Fluggäste) besonders gefragt. Zudem verzeichneten Verbindungen nach beispielsweise Danzig (+90 Prozent), Pristina (+60 Prozent), Tirana (+46 Prozent) und Palma de Mallorca (+39 Prozent) nennenswerte Passagierzuwächse verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Wochen der Weihnachts- und Osterferien, die beide anteilig in das erste Quartal fielen, zählten zu den passagierstärksten Perioden des Betrachtungszeitraumes.  „Der Airport und seine Partner haben abermals ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Airline Wizz Air im laufenden Jahr aufgrund der außerordentlichen Instandsetzung der Pratt & Whitney-Triebwerke für einige Baureihen des A321neo ihre Kapazität um 10 Prozent reduzieren muss. Dies wird auch Einfluss auf das Angebot der Wizz Air am Dortmund Airport haben“, so Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.

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Österreichs Seilbahnen weitgehend profitabel

Aufgrund des vergleichsweise warmen Winters 2023/24 hatten die österreichischen Seilbahnen weniger Betriebstage. Allerdings haben viele Anbieter unter dem Deckmantel „hohe Energiekosten“ die Preise kräftig erhöht. In weitere Zahlen gegossen, erreichten die österreichischen Seilbahnen laut der aktuellen Wertschöpfungserhebung (Winter 22/23) einen Gesamtumsatz von 12,6 Milliarden Euro und sorgten damit für 6,7 Milliarden Euro an Wertschöpfung – davon 5,5 Milliarden Euro in anderen Branchen. Neben einem Umsatzsteueraufkommen von 1,9 Milliarden Euro betont Hörl auch den „Seilbahn-Multiplikator“ von aktuell 7,1. Dies bedeutet, dass aus 1.000 Euro netto an Löhnen, Gehältern, Gewinnen und Abschreibungen bei den Seilbahnen durchschnittlich 7.100 Euro werden, die an Wertschöpfung in der jeweiligen Region aktiviert werden.

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Boom Supersonic: FAA bewilligt Überschall-Testflüge

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat Boom Supersonic am 16. April 2024 die Durchführung erster Überschall-Testflüge bewilligt. Der Prototyp soll in Kürze die ersten Erprobungsflüge in diesem Geschwindigkeitsbereich durchführen. Der XB1-Demonstrator hat sich am 22. März 2022 zu Testzwecken in die Luft erhoben. Allerdings wurde ab dem Mojave-Gelände lediglich mit Unterschall-Geschwindigkeit geflogen. Offiziellen Angaben nach wurde eine maximale Flughöhe von 7.120 Fuß bei höchstens 236 Knoten erreicht. Nachdem dieser Testflug positiv verlaufen wurde, hat man bei der FAA beantragt auch Überschall-Testflüge durchführen zu dürfen. Dafür hat man am 16. April 2024 die notwendige Genehmigung erhalten. Boom Supersonic hat sich darauf spezialisiert neue Überschall-Flugzeuge, die für kommerzielle Passagierflüge eingesetzt werden sollen, zu entwickeln. Man ist der Ansicht, dass seit der Außerdienststellung der letzten Concorde-Jets eine Marktlücke bestehen soll. Es handelt sich um ein durchaus ambitioniertes Projekt, denn bereits zu Concorde-Zeiten war die Kaufnachfrage nur in sehr eng gesteckten Grenzen. Die Überschallphase der XB-1-Testkampagne von Boom wird im Black Mountain Supersonic Corridor und in Teilen des High Altitude Supersonic Corridor stattfinden. Letzterer ist ein Teil des Luftraums über der Mojave-Wüste, der regelmäßig für militärische und wissenschaftliche Überschalltests genutzt wird. In der Nähe befinden sich mehrere große Militäreinrichtungen, darunter die Naval Air Weapons Station China Lake, das National Training Center in Fort Irwin und die Edwards Air Force Base. Bevor es soweit ist will Boom Supersonic aber noch bis zu 20 Testflüge mit Unterschall-Geschwindigkeit durchführen. Anschließend will man sich schrittweise an die Maximalgeschwindigkeit herantasten. Mit jedem Testflug soll eine weitere Stufe ab Mach 1

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Erstes Quartal: Flughafen Dresden mit 145.606 Reisenden

Den Flughafen Dresden nutzten von Januar bis März 145.606 Fluggäste. Trotz der mehr als 160 streikbedingten Flugausfälle entspricht dies dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im März erhöhte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 60.385.Die Anzahl der Flugzeugbewegungen stieg in den ersten drei Monaten um 2,2 Prozent auf 3.985. In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

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Verdächtiger Gegenstand in ATR72: Flughafen Birmingham kurzzeitig gesperrt

Am 16. April 2024 musste die von Emerald Airlines UK betriebene ATR72-600 mit der Registrierung G-CMJJ aufgrund eines verdächtigen Gegenstands, der während dem Flug an Bord gefunden wurde, zum Flughafen Birmingham umgeleitet werden. Das Turbopropflugzeug befand sich unter der Marke Aer Lingus Regional unter der Flugnummer EI3647 auf dem Weg von Birmingham nach Belfast. Kurz nach dem Start wurde von der Besatzung ein nicht näher bezeichneter Gegenstand gefunden. Diesen hat man jedoch als sicherheitsrelevant eingestuft, so dass der Kapitän umgehend die Flugsicherung informiert hat. Die ATR72-600 wurde zur Rücklandung auf den Flughafen Birmingham umgeleitet. Dort wurde die Maschine von einem Großaufgebot der Exekutive empfangen. Diese hatte auch mehrere gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz. Vorsorglich wurde der Flugbetrieb in Birmingham temporär eingestellt. Nachdem die ATR72-600 in einen sicheren Bereich des Airports gebracht. Nachdem die Passagiere und Besatzungsmitglieder das Turbopropflugzeug sicher verlassen konnten, wurde es von Sprengstoffexperten der Polizei umfangreich untersucht. Es konnte jedoch kurz darauf Entwarnung gegeben werden. Dies hatte auch zur Folge, dass der Betrieb am Flughafen Birmingham wieder freigegeben wurde. Die Polizei der Region West Midlands bestätigte den Vorfall und erklärte unter anderem, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt habe. Der gefundene Gegenstand, der nicht näher bezeichnet wurde, habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Dennoch habe die Besatzung in guter Absicht vollkommen richtig gehandelt, in dem sofort die Behörden über eine theoretisch mögliche Notsituation informiert wurde. Die betroffene Fluggesellschaft Emerald Airlines UK erklärte auf Anfrage wie folgt: „Wir können bestätigen, dass ein nicht deklarierter Gegenstand, der heute auf

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Aegean geht mit vier A321LR auf die Langstrecke

Langstreckenflüge griechischer Carrier gibt es seit dem Niedergang von Olympic Airways nicht mehr. Nun beabsichtigt Aegean Airlines mit dem Maschinentyp Airbus A321LR in dieses Segment einzusteigen. Einst waren unter anderem Boeing 747 von Olympic Airways regelmäßig in New York und anderen Städten zu Gast. Der „National-Carrier“ ist aber schleichend geschrumpft. Auch der „Neustart“ als Olympic Airlines brachte keine Lösung. Die heutige Olympic Air ist eine Tochter von Aegean Airlines und nurmehr als Regionalfluggesellschaft, hauptsächlich im Inlandsverkehr, tätig. Die Muttergesellschaft selbst ist bislang dem Langstreckenverkehr ferngeblieben. Nun hat man kommuniziert, dass eine bestehende Order umgewandelt wurde. Dies hat zur Folge, dass Aegean Airlines vier Airbus A321LR beziehen wird. Diese sollen in den Jahren 2026 und 2027 an die größte Fluggesellschaft Griechenlands ausgeliefert werden. Das Unternehmen will mit den Neuzugängen zusätzliche Märkte, die sich insbesondere südlich und südöstlich von Griechenland befinden, erschließen. Man strebt Routen, die Flugzeiten zwischen vier und 7,5 Stunden aufweisen, an. An Bord will Aegean Airlines weniger als 180 Sitzplätze, die sich auf Business- und Economy-Class verteilen sollen, anbieten. Den Passagieren will man Einzelbildschirme in den Sitzen zur Verfügung stellen und weiteres eine Wlan-Verbindung, die über Satelliten realisiert werden soll. Aegean Airlines verspricht, dass man ein Produkt anbieten wird, das mit jenem, das Konkurrenten in Widebodies haben, vergleichbar sein soll. Zu den möglichen Destinationen: Der griechische Carrier nannte Riad, Jeddah, Dubai, Bahrain, Doha, Muscat, Lagos, Addis Abeba, Nairobi, Delhi, Mumbai, Almaty und andere Ziele als Möglichkeiten, die innerhalb der Range des Airbus A321LR liegen. Final entschieden hat man sich

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United Airlines least 35 weitere Airbus A321neo

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines beabsichtigt sich über Leasinggeber weitere Mittelstreckenjets des europäischen Herstellers Airbus zu organisieren. Mit zwei Lessoren hat man Vorvereinbarungen, die zum Leasing von 35 werksneuen Airbus A321neo führen sollen, unterschrieben. Man hat sich dabei für CFM-Triebwerke entschieden, um nicht von etwaigen weiteren Problemen des Herstellers Pratt & Whitney betroffen zu seine. Die Übergaben dieser Maschinen sollen in den Jahren 2026 und 2027 erfolgen. Weiters hat United Airlines im Zuge der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen kommuniziert, dass man einen Teil der Boeing 737-Max-10-Orders in Max-9 umgewandelt hat. Diese sollen ab dem kommenden Jahr ausgeliefert werden. Mit dem Hersteller habe man vereinbart, dass weitere Max-10-Bestellungen bei Bedarf in die kleineren Modelle Max-8 und/oder Max-9 konvertiert werden können.

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München: Klasjet fliegt mit zwei B737-800 für Marabu

Die Fluggesellschaft Klasjet, eine Tochtergesellschaft der Avia Solutions Group, wird zwischen April und November 2024 mit zwei Boeing 737-800 im Auftrag der Condor-Konzernschwester Marabu Airlines fliegen. Laut Mitteilung sollen die beiden Maschinen am Flughafen München stationiert werden. Ein weiterer Wetlease-Partner von Marabu Airlines das bulgarische Luftfahrtunternehmen European Air Charter, das unter anderem ab Hamburg zum Einsatz kommen wird. Bul Air wird ab einer griechischen Insel für die Condor-Konzernschwester Kurs auf deutsche Airports nehmen. Die Zusammenarbeit mit Nordica, deren Verkaufsprozess kürzlich gestoppt wurde, hat man beendet.

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Aida sagt Kreuzfahrten im Roten Meer ab

Die Reederei Aida Cruises hat zahlreiche im Gebiet des Roten Meers geplante Kreuzfahrten abgesagt. Hintergrund ist die weiterhin angespannte Sicherheitslage in dieser Region der Welt. Betroffen sind mit der Prima und Stella geplante Fahrten, die durch den Suezkanal und das Rote Meer hätten führen sollen. Bereits seit Oktober 2023 hat diese Reederei die Kreuzfahrten in dieser Region abgesagt und den Fahrgästen Alternativen angeboten. Die nunmehrigen Streichungen betreffen Fahrten, die zwischen dem 26. Oktober und 15. November 2024 mit den Schiffen Prima und Stelle geplant waren. Betroffene sollen kontaktiert werden. Alternativen sollen angeboten werden.

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Frachtabfertigung: Lufthansa Cargo verlängert Vertrag mit Flughafen Wien AG

Am Flughafen Wien-Schwechat setzt die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo auch weiterhin auf die Abfertigungsdienstleistungen der Flughafen Wien AG. Der entsprechende Vertrag wurde bis Ende 2028 verlängert. Lufthansa Cargo setzt bereits seit 2010 auf die Frachtabfertigungsdienste des österreichischen Hauptstadtflughafens. Neben General Cargo und Post werden vor allem temperatursensible Pharmasendungen und Gefahrgut über Wien geroutet. Die Frachtairline verbindet den Flughafen Wien derzeit mit über 1000 Flügen pro Woche zu 127 Destinationen in Asien, Afrika, Europa und Nordamerika. Dabei nutzt Lufthansa Cargo den Frachtraum der Austrian Airlines. Außerdem wird der Standort als Hub für ein umfassendes Netzwerk an Road Feeder Services vor allem in die CEE-Region genutzt. „Nicht nur in der Passagierabfertigung und im Gepäckhandling, sondern auch in der Frachtabfertigung bietet der Flughafen Wien eine hohe Servicequalität. Wir freuen uns daher, dass wir damit bei Lufthansa Cargo punkten und unsere gute Zusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre fortsetzen können. Mit effizienten Abfertigungsprozessen, schnellen Umschlagszeiten und einem breiten Dienstleistungsangebot sind wir im Frachtbereich gut aufgestellt und sehen besonders mit unserem Pharma Handling Center hohes Wachstumspotential“ erklärt Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Der Flughafen Wien ist ein leistungsfähiges Ost-West Drehkreuz mit schnellen Abfertigungszeiten. Er gehört damit zu unseren wichtigsten Drehkreuzen in Europa. Die Abfertigungsdienstleistung beinhaltet einen 24/7 Kundenservice, Monitoring sowie wöchentliche Qualitätsabgleiche. Dank dieser zuverlässigen und engen Zusammenarbeit können wir unseren Kunden einen schnellen und einfachen Zugang zu den Frachtmärkten vornehmlich in Südostasien bieten. Das Pharma Handling Center am Flughafen bietet zudem ideale Voraussetzungen für unsere wachsenden Tonnagen im Pharmabereich“, sagt Theresa Schlederer, Director Austria

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