Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Winter 2024/25: Condor legt Berlin-Agadir auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2024/2025 auch ab Berlin Kurs auf Agadir nehmen. Von Leipzig/Halle aus soll das sich in Marokko befindliche Ziel nun auch in der kalten Jahreszeit angesteuert werden. Ab 29. Oktober 2024 beabsichtigt Condor jeweils am Verkehrstag Dienstag die Route Berlin-Agadir zu bedienen. Vorläufig handelt es sich um eine saisonale Flugverbindung. Ab Leipzig/Halle war ursprünglich geplant nur während der Sommersaison Kurs auf die marokkanische Küstenstadt zu nehmen. Den Plan hat man insofern geändert, dass Condor auch im Winterflugplan 2024/2025 einmal wöchentlich ab Leipzig Kurs auf Agadir nehmen wird. Zu Aufstockungen wird es laut Condor-Reservierungssystem auch ab Düsseldorf, Frankfurt und München in Richtung Funchal kommen. Ab den beiden zuerst genannten Airports wird der Ferienflieger künftig dreimal wöchentlich Kurs auf die portugiesische Insel nehmen. Von München aus zweimal pro Woche. In Düsseldorf und Frankfurt stockt Condor im Winterflugplan 2024/2025 auch Lanzarote auf je drei wöchentliche Umläufe auf.

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Play setzt Keflavik-Frankfurt temporär aus

Die isländische Billigfluggesellschaft Play wird ihre Präsenz am Frankfurter Flughafen über große Teile des bevorstehenden Sommerflugplans 2024 aussetzen. Ab 1. April 2024 wird Play ab Keflavik vorläufig nicht Kurs auf Deutschlands größten Flughafen nehmen. Der Carrier beabsichtigt jedoch nicht die Route dauerhaft einzustellen, sondern will sie dem aktuellen Stand der Dinge nach lediglich bis Mitte September 2024 pausieren. Aus dem Reservierungssystem geht hervor, dass der Billigflieger ab 16. September 2024 wieder Keflavik und Frankfurt am Main miteinander verbinden möchte. Auf Anfrage machte das Unternehmen keine Angaben dazu warum man diese Route über große Teile des Sommerflugplans 2024 aussetzt.

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Lufthansa will an Ita-Airways-Übernahme festhalten

Im Zuge der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des Jahres 2023 stellte Lufthansa klar, dass man weiterhin am Plan Ita Airways zu übernehmen, festhält. Man geht davon aus, dass man für den Deal grünes Licht erhalten wird. Konzernchef Carsten Spohr erklärte, dass das Prüfverfahren wesentlich langsamer als angenommen ablaufe, aber „es geht in die richtige Richtung“ und „wir wollen so schnell wie möglich zu einem Ergebnis kommen. Das Phase-II-Verfahren läuft noch bis zum 6. Juni 2024. Bis dahin muss die EU-Kommission entscheiden, ob der Deal mit freiwilligen Zugeständnissen, unter Auflagen oder gar nicht durchgewunken wird. Zuletzt gab es in Italien Medienberichte, dass Lufthansa bei zu harten Auflagen die Lust verlieren könne. Der Kranich-Chef gibt sich noch zuversichtlich, dass man spät, aber doch die Freigabe erhalten könnte.

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Flughafen Klagenfurt modernisiert Parkraumbewirtschaftung

Am Klagenfurter Flughafen wird Ende März 2024 die Parkaumbewirtschaftung modernisiert. Dabei setzt man auch auf eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen „Peter Park“, das ein schrankenloses, digitales Parkraummanagementsystem ermöglichen soll. Das neue System funktioniert ohne Schranken und ohne Parktickets, sodass Parkende am Flughafen Klagenfurt ohne anzuhalten auf die Parkflächen fahren und direkt parken können. Das System registriert die Kennzeichen bei Ein- und Ausfahrten mittels Kameras und Scanner. Dabei ist nicht erkennbar, wer im Fahrzeug sitzt. Neben den Kennzeichen speichert die Lösung die Ein- und Ausfahrtszeitpunkte und berechnet daraus automatisch die Parkdauer. Der Kennzeichenscan erfolgt konform zur Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Die Parkgebühren können am Ende des Aufenthalts sowohl an einfach bedienbaren Automaten oder per Parking-App Easypark unter Angabe ihres Kennzeichens bezahlt werden. Die Automaten bieten neben Kartenzahlung auch die Möglichkeit mittels Apple- und Google Pay zu bezahlen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt, zu den Vorteilen des neuen Parksystems: „Mit der Einführung der digitalen und schrankenlosen Parkraumbewirtschaftung wird unser Flughafen kundenorientierter und nachhaltiger. Die Passagiere sparen Zeit und der Flughafen Kosten, damit profitieren alle, und wir können zusätzlich mit noch schnelleren Wegen punkten.“

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Stand sieben Jahre herum: „Herrenlose“ B757 wird in Brüssel verschrottet

Seit nunmehr fast sieben Jahren steht auf dem Flughafen Brüssel-Zaventem eine Boeing 757, die nicht mehr existierenden Equatorial Congo Airlines genutzt wurde, herum. Nun bestätigte der Airport der Agentur „Belgra“, dass die Maschine in den nächsten Wochen verschrottet werden soll. Der Airport konnte sich über Jahre hinweg nicht um die Entfernung der Maschine, die einst der Pleite-Airline gehörte, kümmern, da der Jet behördlich beschlagnahmt war. Mittlerweile wurde eine Lösung gefunden und das auf die Verwertung bzw. Verschrottung von Flugzeugen spezialisierte Unternehmen Eco-Fly hat dieses gekauft. Laut einem Airportsprecher soll in den nächsten Wochen die Demontage beginnen.

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DLR: Deutschlands Flugverkehr bleibt im Sommer 2024 unter dem Vorkrisen-Aufkommen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt geht davon aus, dass die Anzahl der ab der Bundesrepublik Deutschland durchgeführten Flüge im Sommer 2024 im direkten Vergleich mit der Vorjahressaison um etwa 5,3 Prozent steigen wird. Allerdings wird man noch immer weit vom Vorkrisenaufkommen entfernt bleiben. Innerhalb der Europäischen Union steht Deutschland in Sachen Erholung der Luftfahrt von den Folgen der Corona-Pandemie besonders schlecht da. Beispielsweise hat der innerdeutsche Verkehr nur etwa die Hälfte, des Aufkommens, das man vor der Pandemie hatte, erreicht. Mit ganz wenigen Ausnahmen ist eine regelrechte Monopolstellung der Lufthansa Group eingetreten. Easyjet, die vor der Krise auf einigen innerdeutschen Routen aktiv war, hat sich weitgehend zurückgezogen. Allein dadurch ist das Angebot massiv zurückgegangen und die Preise sind mangels Wettbewerb mitunter stark gestiegen. Dazu kommt, dass Inlandsflüge bereits jetzt unverhältnismäßig stark besteuert werden, denn die Luftverkehrsabgabe ist hoch und noch dazu fällt Mehrwertsteuer an. Ab Mai 2024 dreht die Regierung nochmals an der Geldschraube, was zu abermals steigenden Preisen führen wird. Dies hat nicht nur zur Folge, dass es sich dämpfend auf die innerdeutsche Nachfrage auswirken wird, sondern auch potentielle Mitbewerber wohl kaum mit der Lufthansa Group den Konkurrenzkampf im Inlandsverkehr suchen werden. Genau das dürfte dem grünen Teil der deutschen Bundesregierung besonders gut gefallen, denn wenn es allein nach diesem gehen würde, wären innerdeutsche Flüge längst verboten. Das DLR geht davon aus, dass es im Juli 2024 etwa 10.100 Inlandsflüge geben wird. Im Vergleich dazu: Im Juli 2019 waren es 20.300 inländische Flugbewegungen. Damit ist das Angebot

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Chișinău: Flyone stockt München-Flüge auf

Die Billigfluggesellschaft Skyone wird ab Anfang Juli 2024 häufiger Zwischen Chișinău und der bayerischen Landeshauptstadt München fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe zwischen der Hauptstadt der Republik Moldau und München an. Mir Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 fügt man einen weiteren hinzu, dass man künftig dreimal wöchentlich fliegen wird. Der Flughafen Chișinău hat erst vor wenigen Monaten den IATA-Code von KIV auf RMO geändert. Die neue Buchstabenkombination soll für Republik Moldau stehen, da es sich um den einzigen betriebsfähigen Verkehrsflughafen auf dem Staatsgebiet der Ex-Sowjetrepublik handelt.

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Frankfurt: Condor stockt Cancún-Flüge auf

Im Winterflugplan 2024/25 wird die Ferienfluggesellschaft Condor das Angebot zwischen Frankfurt am Main und dem mexikanischen Cancún deutlich ausbauen. Mit Wirksamkeit zum 4. November 2024 wird Condor drei wöchentliche Frequenzen hinzufügen. Somit wird der Carrier bis zu zehn Umläufe pro Woche bedienen. An den Verkehrstagen Montag, Dienstag und Mittwoch, die aus der Sicht des Ferienfliegers besonders nachfragestark sind, wird man im Winter 2023/25 zwei Rotationen pro Tag anbieten.

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Bis 2030: American Airlines will alle 50-Sitzer ausflotten

In Europa haben die meisten Netzwerkcarrier Fluggerät, das über 50 oder weniger Sitzplätze verfügt, schon länger aus ihren Flotten entfernt. In den USA sind noch sehr viele Exemplare im Einsatz, jedoch stößt nun American Airlines einen Trend an: Bis zum Jahr 2030 sollen die kleinen Maschinen ausgemustert werden. Formell betreibt das Oneworld-Mitglied selbst kein einziges Flugzeug, das über 50 oder weniger Sitze verfügt. Diese werden von Tochtergesellschaften und/oder Subunternehmern betrieben. Nun hat American Airlines beschlossen, dass diese Maschinen bis zum Jahr 2030 durch größere Modelle ersetzt werden sollen. Scope-Klauseln, die man mit Gewerkschaften ausverhandelt hat, führen dazu, dass der Embraer 175 eine besondere Rolle spielen wird. Außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika konnte der brasilianische Flugzeugbauer schon länger keinen E175 mehr verkaufen. In den USA hat man erst kürzlich wieder eine größere Order an Land ziehen können. Hintergrund: Dieses Muster kann von Tochtergesellschaften bzw. formell unabhängigen Regionalfluggesellschaften zumeist im Wetlease für große Carrier betrieben werden. Es kommt jedoch auf die Scope-Klausel mit der zuständigen Gewerkschaft an. Die Vertragswerke sind nicht einheitlich. American Airlines ist der Ansicht, dass die 50-Sitzer unverhältnismäßig teuer im Betrieb geworden sind. Zu dieser Erkenntnis ist man bei europäischen Anbietern schon vor vielen Jahren gekommen, denn beispielsweise hat sich die Lufthansa Group schon länger von kleineren Jets und Turboprops dieser Größenklasse getrennt. Für American Airlines fliegen derzeit beispielsweise viele Embraer ERJ-145, die von der geplanten Ausflottung betroffen sein werden. Bei der konzerneigenen Envoy Air wurde dieses Muster schon im Vorjahr entfernt. Allerdings hat man erst im Jahr

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Frankfurt: Condor wird Miami ganzjährig ansteuern

Eigentlich hatte die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor geplant, dass die Strecke Frankfurt am Main-Miami lediglich als saisonale Sommerstrecke angeboten wird. Nun hat man sich anders entschieden. Miami soll künftig als Ganzjahresziel ab Deutschlands größtem Flughafen bedient werden. Ursprünglich war diese Route nur bis inklusive 14. September 2024 buchbar. Condor beabsichtigt auch im Winterflugplan 2024/25 dreimal wöchentlich Kurs auf die U.S.-Metropole zu nehmen.

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