Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Alaska-B737-Max-9-Vorfall: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Boeing eingeleitet

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen Boeing im Zusammenhang mit dem Zwischenfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer B737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, eingeleitet. Am 5. Jänner 2024 musste eine von Alaska Airlines betriebene Boeing 737-Max-9 eine Rücklandung auf dem Flughafen Portland absolvieren, da sich während dem Start ein mit einer Blende verkleideter Notausgang gelöst hat. Dadurch ist es zu einer starken Dekompression gekommen. Die Untersuchungen der NTSB haben ergeben, dass massive Qualitätsmängel vorliegen. Die FAA hat zwischenzeitlich dem Hersteller die beabsichtigte Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat nun bestätigt, dass gegen Boeing strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Zunächst werden die Passagiere von Flug AS1282 als Zeugen einvernommen. Derzeit ist noch nicht absehbar welchen Ausgang das Verfahren haben wird und ob möglicherweise auch verantwortliche Manager des Flugzeugbauers belangt werden könnten. Jedenfalls könnte der Umstand, dass die Ermittlungen von NTSB und FAA eklatante Mängel im Bereich des Qualitätsmanagements von Boeing ans Licht gebracht haben, eine entscheidende Rolle spielen. Zwischenzeitlich wurden sowohl Alaska Airlines als auch der Flugzeugbauer von mehreren Fluggästen, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, zivilrechtlich verklagt. Der Ausgang dieser Verfahren ist noch offen.

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Flughafen Zürich wiederholt als bester Flughafen Europas ausgezeichnet

Der Flughafen Zürich wurde auch in diesem Jahr zum besten Flughafen Europas gekürt. Sowohl beim Airport Service Quality (ASQ) Award als auch beim World Travel Award erreicht er erneut den ersten Platz in seiner Kategorie. Der Flughafen Zürich wurde auch in diesem Jahr zum besten Flughafen Europas gekürt. Sowohl beim Airport Service Quality (ASQ) Award als auch beim World Travel Award erreicht er erneut den ersten Platz in seiner Kategorie.

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Tui-B787 in Bridgetown gestrandet: Zimmer für Premium-PAX, Decken und Kissen für Eco-PAX

Am 7. März 2024 ist ein Bodenfahrzeug auf dem Flughafen Barbados mit einer von Tui Airways betrieben Boeing 787-8 kollidiert. Dies hatte zur Folge, dass Flug BY21 nicht durchgeführt werden konnte und die betroffenen Reisenden zunächst gestrandet sind. Etwa eine halbe Stunde vor dem Abflug sollte das Fahrzeug Personen mit eingeschränkter Mobilität zum Tui-Dreamliner bringen. Allerdings ist das nicht gerade routinemäßig verlaufen, denn das Kraftfahrzeug des Ground-Handling-Dienstleisters kollidierte mit dem Langstreckenjet. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich die übrigen Fluggäste bereits an Bord befunden haben. Der Zusammenstoß wäre durch einen lauten Knall hörbar gewesen. Aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug dann umfangreich durch Technikpersonal auf dem Flughafen Bridgetown untersucht werden. Dies hatte zur Folge, dass die Reisenden aussteigen mussten. Angeblich soll Tui Airways dann eine Art „Zwei-Klassen-Politik“ verfolgt haben, denn lediglich Reisende der Premium-Klassen sollen Hotel-Unterkünfte gestellt bekommen haben. Die etwa 250 Economy-Passagiere sollen sich selbst überlassen worden sein. Laut Betroffenen habe man das damit begründet, dass nicht ausreichend Hotelzimmer zur Verfügung stehen sollen. Anzumerken ist auch, dass die Reisenden zwischen 17 Uhr 00 und 22 Uhr 00 Lokalzeit in der Boeing 787 ausharren mussten, ehe sie zum Aussteigen ersucht wurden. „Wir möchten uns bei den Kunden entschuldigen, die am 7. März 2024 mit dem Flug BY21 von Bridgetown nach London Gatwick fliegen wollten. Leider wurde das Flugzeug bei einem Zwischenfall, der sich unserer Kontrolle entzieht, beschädigt, als es sich zum Abflug bereit machte. Im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und der Besatzung haben alle Kunden das Flugzeug verlassen und bleiben in

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Flughafen Helsinki erhält ASQ-Award

Die Passagiere haben den finnischen Flughafen Helsinki zum besten Flughafen Europas in Bezug auf die Kundenerfahrung in der Kategorie 15-25 Millionen Passagiere gewählt. Der ASQ Award (ASQ, Airport Service Quality), der der Flughafengesellschaft Finavia verliehen wurde, basiert auf einer jährlichen internationalen Umfrage unter 400 Flughäfen in 95 Ländern. „Wir sind sehr dankbar für diese Auszeichnung und stolz darauf, dass unsere Arbeit für ein erstklassiges Kundenerlebnis auch international anerkannt wird. Es ist uns gelungen, die Kundenzufriedenheit am Flughafen Helsinki langfristig zu steigern, und das Ergebnis der ASQ-Umfrage für das Jahr 2023 ist das beste in der Geschichte des Flughafens“, so Kimmo Mäki, CEO von Finavia. Die Entwicklung des Kundenerlebnisses stand im Mittelpunkt des umfangreichsten Entwicklungsprogramms in der Geschichte des Flughafens Helsinki, in dessen Rahmen der Flughafen komplett umgestaltet wurde. Finavia schloss das zehnjährige Entwicklungsprogramm im vergangenen Jahr erfolgreich ab, als unter anderem die Menge der bei der Sicherheitskontrolle erlaubten Flüssigkeiten auf zwei Liter erhöht wurde, insgesamt 26 Geschäfte, Restaurants und Cafés am Flughafen eröffneten und die Gepäcklogistik mit neuen Geräten und Einrichtungen modernisiert wurde.

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Riyadh Air tritt UN Global Compact bei

Noch hat die sich im Aufbau befindliche Fluggesellschaft Riyadh Air keinen einzigen Flug durchgeführt. Allerdings ist man bereits dem Global-Compact-Programm der Vereinten Nationen beigetragen. Damit verpflichtet man sich zur Umsetzung der UN-Prinzipien. Geschäftsführer Tony Douglas gab bekannt, dass der von ihm geleitete Carrier auch die 17 Nachhaltigkeitsziele unterschrieben habe. Der formelle Beitritt zum UN Global Compact ist per 5. März 2024 erfolgt. Darüber berichtete zunächst das Portal Simpleflying.com. Das UN-Programm sieht unter anderem vor, dass gewisse Grundwerte in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung eingehalten werden. Gerade Saudi-Arabien steht in Sachen Menschenrechte immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Genau deshalb will man Riyadh Air von Anfang an als weltoffenes Unternehmen positionieren. Noch ist der sich im Aufbau befindliche Carrier kein Fuß hoch geflogen. Der Erstflug ist für das kommende Jahr angekündigt. Geplant ist, dass eine neue Airline, die unter anderem Emirates Airline und Etihad Airways Paroli bieten soll, aufgezogen wird. Nach und nach will man Riad zu einem Drehkreuz für Umsteiger entwickeln.

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Alaska-B737-900ER landet mit teilweise geöffnetem Cargotor

Am 1. März 2024 ist die von Alaska Airlines betriebene Boeing 737-900ER mit der Registrierung N402AS mit einer nicht ordnungsgemäß verschlossenen Tür des vorderen Frachtraums auf dem Flughafen Portland gelandet. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer AS1437 auf dem Weg von Los Cabos nach Portland. Der Flug ist unauffällig und routinemäßig verlaufen. Auch setzte die N402AS sicher auf dem Portland International Airport auf. Bis dahin haben die Piloten noch nichts davon bemerkt gehabt, dass ein Cargotor nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Auch soll es im Cockpit keine entsprechende Warnmeldung gegeben haben. Ein Vorfeldarbeiter, der die Maschine entladen sollte, bemerkte, dass das vordere Cargotor nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Er informierte sofort den Kapitän, der sich dann selbst ein Bild von der Situation machte. Laut lokalen Medienberichten, die jedoch von Alaska Airlines nicht bestätigt wurden, sollen in diesem Bereich des Frachtraums Haustiere befördert worden sein. Ob das so stimmt und ob die Tiere die Flugreise überlebt haben, ist nicht bekannt. Jedenfalls rief der Flugkapitän umgehend technisches Fachpersonal herbei, denn eigentlich sollte es eine Warnmeldung im Cockpit geben, wenn das Tor nicht richtig verschlossen ist. Die Maschine wurde aus Sicherheitsgründen vorläufig am Boden gelassen. Techniker stellten dann fest, dass im Bereich des Hebels eine Feder ausgeleiert war. Diese wurde ersetzt und nach einem abschließenden Check dann das Flugzeug wieder freigegeben. Auf Anfrage bestätigte Alaska Airlines den Zwischenfall und betont ausdrücklich, dass die Crew keine Warnmeldung erhalten hat. Auch schließt man aus, dass irgendjemand während dem Flug das Cargotor, das für Passagiere ohnehin fast

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Virgin Australia Regional will Fokker 100 ersetzen

Die australische Regionalfluggesellschaft Virgin Australia Regional prüft derzeit die in die Jahre gekommene Fokker-100-Flotte durch moderne Muster von Airbus Canada oder Embraer zu ersetzen. Derzeit verfügt das Luftfahrtunternehmen über acht Fokker 100 und sechs Airbus A320. Diese kommen hauptsächlich auf Regionalstrecken sowie für Charterflüge zum Einsatz. Laut einem Bericht von „Airline Ratings“ prüft das Management den Ersatz der Fokker 100, die massiv in die Jahre gekommen sind, durch Airbus A220-100 oder Embraer E190-E2. Derzeit befindet man sich in der Erkundungsphase, denn eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen.

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Feber 2024: Airbus konnte lediglich zwei A350-900 verkaufen

Im Feber 2024 konnte der europäische Flugzeugbauer insgesamt 49 Maschinen an 28 Kunden ausliefern. Damit hat man seit Beginn des laufenden Jahres 70 Jets an 32 Kunden übergeben können. Im Bereich der Neubestellungen konnte der Hersteller von einem Kunden, der vorerst anonym in der Pipeline geführt wird, eine Order über zwei Airbus A350-900 an Land ziehen. Weitere Bestellungen gab es laut Airbus im Feber 2024 nicht.

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Spirit Airlines: Führungskräfte decken sich mit Aktien ein

Nachdem die Fusion von Jetblue Airways mit Spirit Airlines gescheitert ist, haben insgesamt acht Führungskräfte von Spirit im großen Stil Stammaktien ihres Arbeitgebers erworben. Aus Pflichtmeldungen, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht eingereicht wurden, geht hervor, dass insgesamt 70.412 U.S.-Dollar ausgegeben wurden. Laut CH-Aviation.com sollen die Käufer der Spirit-Aktien unter anderem CEO Edward Christie, Finanzchef Scott Haralson sowie sechs weitere Top-Führungskräfte sein.

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München: Croatia Airlines sagt Brač-Flüge ab

Im Sommerflugplan 2024 wird Croatia Airlines nicht mehr zwischen München und Brač fliegen. Diese Route hatte man in der vorherigen Saison einmal wöchentlich im Programm. Nun hat der Carrier bekanntgegeben, dass man entgegen der ursprünglichen Planung im Sommer 2024 keine Brač-Flüge ab München anbieten wird. Laut einem Bericht von ExYuAviation.com soll die Ursache sein, dass Croatia Airlines und Reiseveranstalter sich nicht einig geworden sind. Die Folge daraus ist, dass die Fluggesellschaft die Verbindung gestrichen hat. Davon ist nicht die vom kroatischen Staat subventionierte Inlandsstrecke Zagreb-Brač betroffen.

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